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Palpatine und seine Pläne

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  • Palpatine und seine Pläne

    Ich weiss nicht ob es das Thema vieleicht schon gibt.

    Ich frage mich immer wenn ich SW gucke wie das der Palpi macht, dass alles nach seinem Plan läuft z.b. das Anakin genau dann kommt wenn Mace ihn töten will oder dass Yoda ihn nicht durchschaut und dann erst noch die ganze Count Dooku-Geschichte. Vom 1. bis 2. Teil sind immerhin 10 Jahre vergangen was hätte echt der Palpi gemacht wenn Anakin bei einer Missi gestorben wäre?

    Habt ihr auch schon darüber nachgedacht?

    Oder wenn jetzt Qui-Gon Jinn Anakin nicht gefunden hätte, weil Palpatine war ja auf "Ani" angewiesen.
    Was denkt ihr darüber?

  • #2
    Das ist recht einfach.
    Wenn seine Pläne durchkreuzt worden wären und er keine Möglichkeit gehabt hätte, die Jedi (Republik) zu stürzen, so hätte er sich, wie die Sith-Meister in den 1000 Jahren vorher, einfach einen Schüler gesucht, der sein Erbe antreten sollte, und dabei gehofft, dass dieser die Jedi vernichten würde.
    Wäre Anakin bei einer Mission gestorben, so hätte er sich als unwürdig erwiesen, Palpatines Schüler zu werden.
    "But who prays for Satan? Who in eighteen centuries, has had the common humanity to pray for the one sinner that needed it most, our one fellow and brother who most needed a friend yet had not a single one, the one sinner among us all who had the highest and clearest right to every Christian's daily and nightly prayers, for the plain and unassailable reason that his was the first and greatest need, he being among sinners the supremest?" - Mark Twain

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    • #3
      Zitat von scarface002 Beitrag anzeigen
      Ich frage mich immer wenn ich SW gucke wie das der Palpi macht, dass alles nach seinem Plan läuft.....
      Ein häufig gemachter Fehler ist, sich Sidious' Plan eingleisig vorzustellen, so dass bestimmten Ereignisse so eintreffen müssen wie Sidious sich das vorgestellt hat.

      Das ist nicht der Fall, in Wirklichkeit besteht Sidious' Planung aus einen ganzen Gleissystem mit unzähligen Weichen, welche ihm ein Höchstmaß an Flexibilität verleihen und es nahezu unmöglich machen ihn zu stoppen.

      Am Besten läßt sich dieses Prinzip in Episode I beobachten:

      Ursprünglich sah der Plan vor, dass Königin Amidala auf Naboo einen Vertrag mit der Handelsföderation unterzeichnet und davon ausgehend hätten sich die weiteren Ereignisse entwickelt.
      Doch Amidala verläßt Naboo und kommt nach Coruscant. Sidious nutzt dies aus um sie dahingehend zu beeinflußen einen Mißtrauensantrag gegen Valorum zu stellen um kurz darauf selbst zum Kanzler gewählt zu werden.

      Man sieht, dass Sidious also nicht nur nicht aufgehalten wird durch die unerwartete Wendung, nein er kommt sogar noch schneller zum Ziel.

      Einen weiteren Aspekt des Systems Sidious kann man gut in Episode III sehen. Im Film selbst ist da einiges an Eigenarbeit erforderlich, aber im Roman ist es sehr gut herausgearbeitet:

      Der Jedi-Orden der letzten Tage der Alten Republik besteht darauf ausschließlich in der Gegenwart zu handeln (bedingt durch die getrübte Fähigkeit in die Zukunft zu sehen) und agiert dadurch in einen System in dem auf eine Aktion eine direkte Reaktion erfolgt und nicht mehr.
      Der Jedi-Orden denkt also immer nur an den nächsten Schritt.

      Sidious denkt mehrere Schritte im Voraus (mindestens zwei oder drei), dass er da immer mindestens einen Schritt voraus ist, ist die logische Folge.

      Hinzu kommt eine perfekte Kenntnis seiner Feinde, die es ihm ermöglicht ihre Handlungen vorherzusehen.

      Beide Faktoren zusammengenommen ermöglichen es Sidious den Jedi-Orden zu Handlungen zu bestimmen die seinen Plan weiter vorranschreiten lassen.

      Beispiel:

      Palaptine setzt Anakin als seinen persönlichen Repräsentanten im Rat der Jedi ein.
      Er setzt damit für den Rat einen Reizpunkt auf den dieser reagieren kann und muß.
      Der Jedi-Rat reagiert genauso wie vorhergesehen: Er muß den Wunsch des Kanzlers erfüllen, fühlt sich aber provoziert und drängt auf zumindest einen kleinen Sieg, den er darin sieht Anakin nicht zum Meister zu machen. Wie von Sidious beabsichtigt verärgert der Rat damit Anakin.
      Desweiteren beschließt der Rat die Verbindung zu Palaptine für Spionage zu benutzen. Über weiterreichende Folgen dieser beiden Entscheidungen denkt der Rat im Unterschied zu Sidious nicht nach.
      Nachdem der Rat also nur reagiert hat, kann Sidious wie vorgesehen schon seinen nächsten Schritt machen indem er Anakin wie von Anfang an vorgesehen auf seinen Spionageauftrag anspricht und ihn so noch weiter gegen die Jedi aufhetzt.

      Und das geht dann so weiter. Wieder ist es Sidious der agiert indem er Anakin glauben macht, es sei die einzig richtige Entscheidung ihn mit der Jagd nach Grievous zu beauftragen.
      Wie vorgesehen reagiert der Rat auf Sidious' Reizpunkt erneut mit Trotz und vergrößert so ein weiteres Mal die Kluft zu Anakin.

      Es ist einfach eine sehr komfortable Position, wenn der Gegner so berechenbar handelt, wie der Jedi-Rat.

      z.b. das Anakin genau dann kommt wenn Mace ihn töten will
      Hier ist erstmal wichtig dafür zu sorgen, dass Anakin überhaupt zurückkommt.
      Sidious kennt Anakin in und auswendig und weiß darum genau welche Knöpfe er zu drücken hat um dies zu erreichen.

      Nun geht es nur noch um den Zeitpunkt und das bedeutet schlicht, dass Sidious sich so lange mit den Jedi-Meistern beschäftigen muß bis Anakin auftaucht.

      Es ist dann imo kein Zufall, dass der Verlust von Sidious' Lichtschwert und Anakins Eintreffen zusammenfallen.

      Meiner Ansicht nach spürt Sidious Anakin vor dem Büro und weiß so, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen ist Windu die Gegelegenheit zu geben ihn zu entwafffen damit die Theatervorstellung für Anakin beginnen kann wenn dieser im nächsten Moment durch die Tür treten wird.

      oder dass Yoda ihn nicht durchschaut
      Sidious ist offenbar auch ein Meister der Täuschung wenn es um das Verbergen seiner Machtfähigkeiten geht.

      Intellektuell sind ihm die Jedi-Meister ohnehin nicht gewachsen und so kann er sich sogar den Spaß erlauben, dem Rat bei im Grunde jeden bekannten Gespräch zu sagen wer er ist und sich darüber amüsieren, dass seine Gegner diese sorgfältig gesetzten Spitzen entweder nichtmal mitbekommen oder nicht richtig interpretieren können.

      und dann erst noch die ganze Count Dooku-Geschichte.
      Was ist damit?

      Vom 1. bis 2. Teil sind immerhin 10 Jahre vergangen was hätte echt der Palpi gemacht wenn Anakin bei einer Missi gestorben wäre?
      Er hätte seinen Plan dennoch durchgeführt und hätte eben darauf verzichten müssen Anakin zu seinen Schüler zu machen.

      Sidious hat ja auch speziell während des Krieges viele Möglichkeiten Anakin nach seinen Vorstellungen zu führen. So ist es ihm z.B. aufgrund des Oberkommandos über die Separatistentruppen möglich Anakin bis zu einen gewissen Grad vor Gefahren zu schützen oder auch Situationen zu arrangieren, die Anakins Status als größer Kriegsheld der Republik noch fördern.

      Letztlich beweist Anakin durch sein Überleben aber auch, dass er ein würdiger Schüler ist.

      Oder wenn jetzt Qui-Gon Jinn Anakin nicht gefunden hätte, weil Palpatine war ja auf "Ani" angewiesen.
      Sidious war nie auf Anakin angewiesen.

      Klar, er träumt von einen Super-Sith und es verschafft ihn tiefe Befriedigung die Jedi so vernichtend wie möglich zu schlagen, aber nötig ist das nicht.
      Letztlich ist die Umkehrung des Auserwählten der Jedi nur der Zuckerguß auf der Torte.

      Sein Vorhaben einen Super-Sith auszubilden muß er ja auch kurz darauf aufgrund der Geschehnisse auf Mustafar erstmal aufgeben, stattdessen beschäftigt er sich dann eben mit der eigenen Unsterblichkeit.

      Erst mit Lukes Auftauchen ergibt sich wieder die Möglichkeit einen starken jungen Schüler mit dem Potential von Anakin zu bekommen.
      Ob es aber immer noch im Interesse Sidious' liegt einen Schüler zu haben, der ihn übertreffen wird, ist aber zumindest zweifelhaft.

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      • #4
        Bei den Klonkriegen haben Sidious und Dooku darauf geachtet das der Krieg immer im Gleichtgewicht war. Mal Siegte die KUS mal die Republik. Doch ohne das die Jedi es Merkten wurde Zerstörte der Krieg den ohne hin an gekratzt Ruf der Jedi ein Beispiel: KUS Erobert einen Planeten und besetzten ihn. Es gibt jede menge Zerstörung viele Zivilisten kommen ums leben. So jetzt kommt die Republik es kommt zu Schlacht und wieder kommen viele Zivilisten um leben. Es gab zwei Dinge die Palpatine während der ganzen Zeit überrascht hatten. Das war in "Labyrinth des Bösen" als die Jedi Beweise für die Existenz von Sidious gefunden haben. Und als Anakin nach Mustafar zum Krüppel wurde.
        Der Löwe schert sich nicht um die Meinung der Schafe.

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        • #5
          Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
          ...
          Dem gibt es kaum was hinzuzufügen. Palpatines/Sidious "Masterplan" war so "Narrensicher" das es eigentlich nichts gibt,was ihn hätte aufhalten können,ausser seinem eigenen Tod durch einen wirklich "unabwendbaren" Unfall.
          Er hat keinen der beteiligten wirklich "gebraucht" um zum Ziel zu kommen,fällt der eine Part weg,kommt ein anderer dadurch besser weg..er braucht auch Anakin nicht wirklich,denn "Schüler" mit besonderen Fähigkeiten kann er auch noch finden wenn er die Jedi vernichtet hat,dann hat er alle Zeit des Universums..
          Palpatine/Sidious hat alle nur irgendwie denkbaren Wege und Möglichkeiten zur Machtergreifung und Vernichtung der Jedi ausgelotet und ausgenutzt,sein "Sieg" war nur eine Frage der Zeit aber dennoch völlig unausweichlich,keiner hätte daran etwas ändern können ausser dem "Zufall". Niemand hatte je wirklich eine Chance ihn aufzuhalten,auch die 5 "Meister" die in Ep.III losgezogen sind ihn zu verhaften waren von Anfang an Chancenlos,ein Sidious weiss doch schon vorher,welcher Jedi Meister "was" kann,wer wohl auf eine solche Mission geschickt wird und hat jede Menge Jahre Zeit sich darauf vorzubereiten und dafür zu trainieren..

          Das er danach der "allgemeinen" Schwäche der Sith "Religion" anheim fällt und unaufmerksam wird ist eine ganz andere Geschichte..
          .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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          • #6
            Gute Antworten John Sheridan. Mit Count Dooku meine ich Palpatine hat Anakin befohlen ihn umzubringen und Count Dooku war gar nicht darauf vorbereitet sondern dachte Palpi sei ganz nett zu ihm und Count Dooku ist ja schon früh zu den Siths übergangen.

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            • #7
              Zitat von scarface002 Beitrag anzeigen
              Gute Antworten John Sheridan. Mit Count Dooku meine ich Palpatine hat Anakin befohlen ihn umzubringen und Count Dooku war gar nicht darauf vorbereitet sondern dachte Palpi sei ganz nett zu ihm und Count Dooku ist ja schon früh zu den Siths übergangen.
              Sagen wir's so wie es ist: Palpatine wusste schon lange, dass er Count Dooku durch Anakin ersetzen würde, da dieser mehr Erfolg versprach als Dooku. Deswegen hat Palpatine ihm gesagt, er soll Dooku umbringen. Dies war auch der erste Schritt Anakins, sich von den Jedi abzuwenden, weil er den Codex der Jedi missachtet hatte. Er bereute seinen Fehler zwar im Nachhinein, aber das macht es auch nicht besser.
              Wenn Paplatine eine Person nicht mehr brauchte, hat er viele Wege gehabt, sie einfach zu "entsorgen".
              MfG
              Amosh

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              • #8
                Zitat von scarface002 Beitrag anzeigen
                Mit Count Dooku meine ich Palpatine hat Anakin befohlen ihn umzubringen und Count Dooku war gar nicht darauf vorbereitet sondern dachte Palpi sei ganz nett zu ihm....
                Naja so ist es ja auch nicht ganz.....für Dooku liegt es sozusagen in der Natur des Universums, dass man verraten wird und er hat große Angst davor gehabt, dass Sidious ihn eines Tages verraten würde, aber er sitzt nun einmal im selben Boot und findet sich am Ende in einer Situation wieder in der sein Mißtrauen ihm auch nichts mehr hilft......ziemlich tragisch.

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                • #9
                  Naja Dooku ist ja auch kein Waisenknabe in dieser Hinsicht,mit verraten von (ehemaligen) Verbündeten hat er ja keine Probleme (und scheint sie auch schon nicht gehabt zu haben bevor er zum Sith wurde)...die Frage ist ja eher die: Was hat Dooku gedacht,das Sidious von Anakin will?
                  Ihm muss doch aufgefallen sein,das SIdious/Palpatine auch während des Kampfes seinen Einfluss auf Anakin ausnutzt bzw. das "vertraute" Verhältniss der beiden schon vorher kann ihm ja nicht entgangen sein. Er muss sich ja irgendwas gedacht haben
                  .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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                  • #10
                    Bei den Sith gield das Recht des Sterckern. Das Teil des Sith Codex. Die Schwarchen müssen eliminiert nur so besteht der Orden weiter. Wäre es umgekert gewesen und Dooku wäre als der Stärker aus dem Duell herforgetreten wäre er Zur Rechten Hand des Imperators geworden.
                    Der Löwe schert sich nicht um die Meinung der Schafe.

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                    • #11
                      Zitat von Gul Damar Beitrag anzeigen
                      Bei den Klonkriegen haben Sidious und Dooku darauf geachtet das der Krieg immer im Gleichtgewicht war. Mal Siegte die KUS mal die Republik. Doch ohne das die Jedi es Merkten wurde Zerstörte der Krieg den ohne hin an gekratzt Ruf der Jedi ein Beispiel: KUS Erobert einen Planeten und besetzten ihn. Es gibt jede menge Zerstörung viele Zivilisten kommen ums leben. So jetzt kommt die Republik es kommt zu Schlacht und wieder kommen viele Zivilisten um leben. Es gab zwei Dinge die Palpatine während der ganzen Zeit überrascht hatten. Das war in "Labyrinth des Bösen" als die Jedi Beweise für die Existenz von Sidious gefunden haben. Und als Anakin nach Mustafar zum Krüppel wurde.
                      Das ist sehr deutlich in Clone Wars zu sehen, wenn man sich mal die Zeit nimmt die ganze Serie anzusehen. Palpatine/Sidious kontrolliert ja beide Seiten und kann so einen schnellen Sieg einer Seite effektiv verhindern, indem der gezielt Informationen streut und seine eigenen Helfer hintergeht.

                      Auch seine Gefangennahme war wohl eiskaltes Kalkül. Er hat zu dieser Zeit gemerkt, dass es nun an der Zeit ist den Krieg zu beenden und die Jedi zu vernichten. Er musste als letzte wichtige Entscheidung nur noch heraus finden, ob er Anakin vor der Auslöschung der Jedi auf seine Seite ziehen kann.
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                      • #12
                        Ich bezweifle ernsthaft, dass Sidious einen Plan hatte, der über Verlassen auf die offensichtliche Unfähigkeit aller Jedi, des Sents, des Militärs und aller anderen wichtigen Institutionen hinaus ging.

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                        • #13
                          Sidious Plan war ein mächtiges Imperium zu schaffen und alles zu kontrollieren. Deshalb hat er alle Jedis vernichtet oder auf die dunkle Seite gelockt, damit ihn keiner aufhält.

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