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    Da immer und immer wieder in Star Wars von Störsender die Rede ist, frag ich an dieser Stelle mal wie diese Störsender so funktionieren sollen und ob sie sich auch auf das sichtbare Licht auswirken.

    Mein Problem ist jetzt folgendes:

    Schon im 21. Jh. ist man in der Lage ein Teleskop (nichts weiter als ein optischer Sensor) zu bauen, mit dem man in 400.000 km Entfernung (Erde-Mond) Objekte auflösen kann die kleiner als ein Meter sind.

    Jetzt wird immer davon gesprochen, z.B. in der Diskussion um die Zerstörung der Excekutor, dass ein Störsender von Endor einen Präzissionsangriff der Rebellen auf den TS oder SSZ unmöglich macht.

    Wenn sich dieser Störsender aber nicht im sichtbaren Licht bemerkbar macht (zumindestens in den Filmen tut er das offensichtlich nicht, sonst würde man die feindlichen Schiffe ja nicht mehr sehen), so ist er nutzlos, da man mit rein optischer Peilung mit der entsprechendne Technik in der Lage ist auf mehrere 100.000 km Entfernung Objekte anzuvisieren die kleiner als ein Meter sind.

    Zumindestens in Star Trek ist es auch ohne die modernen Sensoren möglich, feindliche Raumschiffe auf mehrere Mio km Entfernung auf dem Hauptschirm dazustellen, außer natürlich wenn sie optisch getarnt sind (mt einer Tarnvorrichtung).
    Aber der Grundsatz ist ja, dass alles was man sehen kann auch getroffen werden kann, egal ob man andere Sensorsysteme zur Verfügung hat oder eben auch nicht.


    Also wie verhindern die Störsender in Star Wars eine optische Erfassung des Ziels?
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    Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

  • #2
    Da immer und immer wieder in Star Wars von Störsender die Rede ist, frag ich an dieser Stelle mal wie diese Störsender so funktionieren sollen und ob sie sich auch auf das sichtbare Licht auswirken.
    Soweit ich weiss wirken sie sich nicht auf das sichtbare licht aus. Natürlich gibt es auch bei SW Tarnvorichtungen verschiedenster art vom reinen verbergen vor Sensoren bis hin zu perfekten Tarnsystemen die unmöglich aufzuspüren sind.

    Schon im 21. Jh. ist man in der Lage ein Teleskop (nichts weiter als ein optischer Sensor) zu bauen, mit dem man in 400.000 km Entfernung (Erde-Mond) Objekte auflösen kann die kleiner als ein Meter sind.
    Nur versuch das mal im Tiefraum wo es keine Lichtquelle gibt. Oder in einer Schlacht wo die Ziele in ständiger bewegung sind.

    in der Diskussion um die Zerstörung der Excekutor, dass ein Störsender von Endor einen Präzissionsangriff der Rebellen auf den TS oder SSZ unmöglich macht.
    So ist es. Im Film wird sogar sehr deutlich wie effektiv dieser Störsender ist. Die Rebellenflotte bemerkt weder den TS Schild noch die Imperiale Flotte hinter ihnen.

    da man mit rein optischer Peilung mit der entsprechendne Technik in der Lage ist auf mehrere 100.000 km Entfernung Objekte anzuvisieren die kleiner als ein Meter sind.
    Anvisieren und treffen sind zwei paar Schuhe. Aber genaugenommen machen die Jäger ja nichts anderes nur das sie den vorteil haben sehr nahe an das Ziel ranzukommen und so die treffergenauigkeit enorm erhöhen.

    Also wie verhindern die Störsender in Star Wars eine optische Erfassung des Ziels
    Die normalen Störsender verhindern die Optische peilung meines wissens garnicht. Aber du stellst es dir zu einfach vor ein Ziel nur mit Optischer peilung zu treffen. Wenn du nur um einzigen einzigen kleinen teil eines Grades daneben ziehlst verfehlst du dein Ziel.
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    • #3
      Zitat von Darth-Xanatos Beitrag anzeigen
      Soweit ich weiss wirken sie sich nicht auf das sichtbare licht aus. Natürlich gibt es auch bei SW Tarnvorichtungen verschiedenster art vom reinen verbergen vor Sensoren bis hin zu perfekten Tarnsystemen die unmöglich aufzuspüren sind.



      Nur versuch das mal im Tiefraum wo es keine Lichtquelle gibt. Oder in einer Schlacht wo die Ziele in ständiger bewegung sind.



      So ist es. Im Film wird sogar sehr deutlich wie effektiv dieser Störsender ist. Die Rebellenflotte bemerkt weder den TS Schild noch die Imperiale Flotte hinter ihnen.



      Anvisieren und treffen sind zwei paar Schuhe. Aber genaugenommen machen die Jäger ja nichts anderes nur das sie den vorteil haben sehr nahe an das Ziel ranzukommen und so die treffergenauigkeit enorm erhöhen.



      Die normalen Störsender verhindern die Optische peilung meines wissens garnicht. Aber du stellst es dir zu einfach vor ein Ziel nur mit Optischer peilung zu treffen. Wenn du nur um einzigen einzigen kleinen teil eines Grades daneben ziehlst verfehlst du dein Ziel.
      Eine Peilung funktioniert ja nach dem Prinzip das man einen Strahl elektromagnetischer Wellen losschickt und das Echo abwartet und analysiert. Zumindestens auf dieser Art und Weise funktionieren heute Radarananlagen.

      Allerdings besteht das elektromagnetische Spektrum ja aus einer Vielzahl von Wellenlängen und darunter auch Licht. Das Ausbreitungsverhalten der Wellen ist immer ähnlich, wenn auch nicht immer völlig identisch. Wenn ich aber rein theoretisch mit einer riesigen Lampe (einem riesigen Sender) einen Lichtkegel vor mein Schiff projeziere und anschließen mit einem sehr empfindlichen optischen Sensor das Echo aufzeichne, so ist das nix anderes als Radar mit sichtbarem Licht. Wenn dieser Störsender aber nicht auf gewöhnliches Licht wirkt, so müsste es ja trotzdem und gerade in Planetensystem möglich sein "auf Sicht" zu zielen.

      Die Bewegung der Zielobjekte spielt dabei ja keine Rolle, da man dies bei "gewöhnlichem Mikrowellenradar" sowieso auch berücksichtigen muss.
      Man kann die Bewegungen ja in gewissen Grenzen vorrausberechnen, gerade bei großen Kreuzern.

      Natürlich benutzt man in Star Wars genau wie in anderne Scifi-Universen wie Star Trek keine elektromagnetischen Wellen als Radar-Medium, da deren Ausbreitungsgeschwindigkeit begrenzt ist (in Star Trek nimmt man z.B. Subraumwellen als Echolotgrundlage). Diese lassen sich sicherlich mit geeignetne Hilfsmitteln ausreichend stören. Aber die gewöhnliche optische Peilung tut es ja auch. Solange man ein Ziel sehen kann, kann man es auch treffen, selbst wenn es sich bewegt.
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      • #4
        ha dann hab ich mal bissle was

        Unter Elektronischer Kriegführung versteht man:

        - die Störung der Kommunikation des Feindes (zum Beispiel die Unterbrechung der Kommunikation von Naboo mit Coruscant in TPM),
        - die Störung feindlicher Sensoren und Waffensysteme
        und (in StarWars)
        - die Störung feindlicher Bewegungs-Fähigkeit.

        Es gibt natürlich auch andere Möglichkeiten, die hier genannten Probleme für den Gegner zu kreieren (z.B. Sabotage), aber das würde dann doch etwas über das Thema hinausgehen. Daher wird sich dieses Essay nicht mit der Zerstörung (NJO) oder Konzentrierung des Holo-Netzes (TarkinDoktrin) oder anderer Kommunikations-Relais (TLC) befassen, sondern nur mit den Möglichkeiten, die einem Kriegsschiff zur Verfügung stehen und die auf Gefechtsebene von Bedeutung sind.

        Beispiele aus den Filmen für die Störung der Kommunikation sehen wir in TPM, wo durch die Handelsföderation die Kommunikation von Königin Amidala mit Senator Palpatine auf Coruscant unterbrochen wird und in ANH, wo die Tantive IV von der Devastator verfolgt und abgefangen wird (das Senden eines Notrufes durch die Imperialen nach Kaperung des Schiffes hätte keinen Sinn gemacht, wenn die Tantive IV vorher schon in der Lage gewesen wäre auf ihre Notlage aufmerksam zu machen, in diesem Fall hätten die Imperialen eingestehen müssen für das Verschwinden des Schiffes verantwortlich zu sein. Außerdem galt es zu verhinden, daß die Pläne des Todessterns per Funk weiterübertragen werden).

        Beide Fälle zeigen, daß einzelne Schiffe in der Lage sind die Kommunikation des Feindes zu unterbinden. Interessant wird es, wenn mehrere Schiffe auf beiden Seiten agieren. Dies ist zum Beispiel bei der Schlacht von Endor der Fall: Zwar werden die Sensoren der Rebellen gestört, so daß diese nicht erkennen, daß der Schutzschild um den Todesstern weiterhin intakt ist, aber Kommunikation ist weiterhin möglich.

        Mit der Ausschaltung des Kommunikations-Schiffes, welches laut Roman größer als ein ISD sein muß und vor seiner eigenen Vernichtung einen MC-Kreuzer erledigte (wir wissen leider nicht was für eine Klasse von MC-Kreuzer), verschwinden auch die Störsignale. In dieser Schlacht wurden die Sensoren also nicht vom Todesstern oder von Endor aus gestört, sondern von einem Schiff aus (was einiges heißen will, wird doch die Existenz eines Schildes der einen großen Teil Endors und den gesamten Todesstern abdeckt überlagert).

        Ähnlich verhält es sich mit der Schlacht von Yavin, wo imperiale Störsender sogar die Manövrierfähigkeit der X-Flügler beeinträchtigen. So heißt es in der Einsatzbesprechung:

        Source: ANH novelization p.181
        "Also, their field generators will probably create a lot of distortion, especially in and around the trench. I figure that maneuverability in that sector will be less than point three." This produced more murmurs and a few groans from the assembly."

        zu Deutsch: "Ihre (die Imperialen) Feld-Generatoren werden wahrscheinlich eine Menge an Störungen produzieren, besonders innerhalb und um den Graben . Ich gehe davon aus, daß die Manövrierbarkeit in diesem Sektor bei weniger als Punkt Drei liegen wird."

        und während des Kampfes selbst: "Source: ANH novelization p.194

        "My scope's negative. I don't see anything."

        "Pick up your visual scanning." Blue Leader directed. "With all this energy flying, they'll be on top of you before your scope can pick them up. Remember, they can jam every instrument on your ship except your eyes."

        übersetzt:

        "Mein Zielgerät zeigt nichts an. Ich sehe überhaupt nichts."

        "Schaltet um auf Sichtgerät." befahl Führer Blau. "Mit all diesen Energie-Emissionen werden sie auf euch drauf sein, bevor eure Sensoren sie entdecken. Denkt daran, sie können jedes eurer Instrumente blockieren mit Ausnahme eurer Augen."

        Das erste Zitat ist dahingehend interessant, daß offenbar nicht nur die Instrumente von Jägern dahingehend gestört werden, daß der Pilot nicht mehr sieht, wo er hinfliegt, sondern auch, daß die Bewegungsfähigkeiten des Jägers selbst eingeschränkt wird. Dies deutet auf Stör-Systeme hin, die ähnlich oder identisch zu Traktor-Strahlen und Interdictor-Technologie arbeiten.

        Jedenfalls zeigen diese Umstände, warum in SW trotz Waffenreichweiten von hunderten, wenn nicht gar tausenden von Kilometern für Jäger-Waffen die Abschüsse von Jägern auf wenige hundert Metern beschränkt sind.

        Eine mögliche Erklärung für die elektronische Kriegsführung in ROTJ wäre, daß die Störung der Kommunikation des Gegners auch die eigene Kommunikation unterbindet und deshalb unterbleibt. Die Tatsache, daß beide Systeme getrennt voneinander gestört werden können impliziert jedenfalls, daß Kommunikation und Sensoren unterschiedliche, aber bestimmte Bandbreiten für ihre Signale benutzen.

        Eine weitere Erklärungsmöglichkeit wäre, daß es möglich ist Langstrecken-Kommunikation über Hyperwellen oder Subraum zu unterbinden (und in "Erben des Imperiums" lernen wir, daß Thrawn auch deshalb die Hilfe eines Jedi-Meisters benötigte um die Langstrecken-Kommunikation mit zweien seiner Kampfverbände Lichtjahre entfernt zu halten), Kurzstrecken-Kommunikation über Radio (obwohl Roger Allen-McBridge's Corellia-Trilogie andeutet, daß Radio in der GFFA seit Jahrtausenden nicht mehr benutzt wurde) oder Laser-Strahl jedoch nicht.

        Erklärung Nr.3 wäre, daß es auf kurze Entfernungen möglich ist Signale so zu verstärken, daß die Effekte eines gegnerischen Störsenders überlagert werden. In diesem Fall sollten kleine Jäger und Bomber zwar in der Lage sein Nachrichten zu empfangen, aber nicht in der Lage selber zu senden.

        hoff ein wenig geholfen zu haben
        STARWARS-Kenner
        Spezialgebiete: Flotten, Schiffe, Waffen, Antriebe
        "The dark side of the Force is a pathway to many abilities some consider to be unnatural."

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        • #5
          Zitat von McWire Beitrag anzeigen
          Schon im 21. Jh. ist man in der Lage ein Teleskop (nichts weiter als ein optischer Sensor) zu bauen, mit dem man in 400.000 km Entfernung (Erde-Mond) Objekte auflösen kann die kleiner als ein Meter sind.

          [I]Zumindestens in Star Trek ist es auch ohne die modernen Sensoren möglich, feindliche Raumschiffe auf mehrere Mio km Entfernung auf dem Hauptschirm dazustellen, außer natürlich wenn sie optisch getarnt sind (mt einer Tarnvorrichtung).
          Der Star Trek Teil stimmt da galub ich nur bedingt, da bei ST die visuellen Darstellungen der Schiffe usw auch mit durch die Sensoren erzeugt werden. Wobei die Sensoren wohl eher bei weiter entfernten Objekten zum Einsatz kommen, um die Bilder zu erzeugen und bei nahen schlicht die ST-Kameraäquivalente. Beispiele hierfür sind gleich zwei oder noch mehr Folgen, zwei Szenen hab ich aber im Gedächtnis.

          Die erste ist direkt auf der Ente D, kp wie die Folge hiess, jedenfalls sollte die Ente D eine Regierung vor Soldaten schützen, die im Krieg von jener Regierung ausgebildet und verändert wurden (zu Supersoldaten erweitert) und nach Ende des Krieges ins Exil geschickt/verbannt wurden.
          Der Anführer der Soldaten war eine Zeitlang Gefangener auf der Ente D, es gelang ihm aus der Zelle zu fliehen, die schiffsinternen Sensoren konnten diesen Soldaten NICHT aufspüren obwohl er sich nicht optisch tarnte.
          Auf dem Monitor war er jedoch angezeigt, gab da eine schicke Szene wo er in der Zelle hockte und der Computer meinte, das die Zelle leer sei.

          Das zweite Beispiel liefern die Borg aus einer Voyagerfolge ("das ungewisse Dunkel") wo ein Shuttel mit dem multiadaptiven Schild der Familie Hansen ausgerüstet wurde. Optisch nicht getarnt (sondern lediglich Borg Sensorik gestört) verschwand das Shuttle dennoch auch optisch von den Borg Monitoren, als dieser Schild aktiviert wurde.
          Laut Memory Alpha konnte die Voy das Shuttle jedoch die ganze Zeit über erfassen und sehen egal ob mit oder ohne Schild und auch für den Zuschauer war das Shuttle immer sichtbar, also verschwand nicht wie die Warbirds oder Bird of Prey.

          Hier der Eintrag zu dem Schild: Multiadaptiver Schild ? Memory Alpha

          Die Tarnvorrichtung stört eigentlich nur noch zusätzlich zu den Funktionen von Störsendern die letztmögliche Quelle zur Ortung, die Augen werden getäuscht.
          Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

          Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

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          • #6
            Um mal in dem einzigen von mir hier angestoßenen Thread nach einigen Jahren wieder die Diskussion weiter zu führen:

            Ich habe gerade den Romanteil zu Ep VI zu Ende gelesen und dort ist die Sache mit dem Störsender schön beschrieben. Laut dem Roman gab es innerhalb der imperialen Flotte ein eigenes Extraraumschiff, das dafür zuständig war, dass die Rebellen den aktiven Schutzschild nicht bemerkt haben.

            Kurz bevor Han den Schildgenerator auf Endor zerstört hat, wurde dieses imperiale Raumschiff durch die Grün-Staffel und dem Millenium Falken zerstört, sodass die Rebellen bemerkt haben, dass der Schild noch aktiv ist... und später das er ausgefallen war.

            Auch wurde in dem Roman gesagt, dass der Todesstern selbst sein eigenes Störfeld hatte, sodass die Piloten innerhalb des Todessterns auf den ersten Metern auf Sicht fliegen mussten und erst später den Reaktor mit Sensoren anpeilen konnten.

            Interessante Sache.
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            • #7
              Auch wurde in dem Roman gesagt, dass der Todesstern selbst sein eigenes Störfeld hatte, sodass die Piloten innerhalb des Todessterns auf den ersten Metern auf Sicht fliegen mussten und erst später den Reaktor mit Sensoren anpeilen konnten.
              Was die Probleme von Lando mit der Antenne des MF erklärt

              Laut dem Roman gab es innerhalb der imperialen Flotte ein eigenes Extraraumschiff,
              Das ist merkwürdig ich war eigentlich der Meinung das jeder SD ein gewisses Störfeld erzeugen kann. War es nicht auch so das in einen Roman der vor kurzen erst raus kam eine ganze Flotte Komplett von der Kommunikation ausgeschlossen war ich glaube es war der Klonkriegs Roman " Im Verborgenen" .

              Kommentar


              • #8
                Zitat von Darth Venku Beitrag anzeigen
                Was die Probleme von Lando mit der Antenne des MF erklärt

                Das ist merkwürdig ich war eigentlich der Meinung das jeder SD ein gewisses Störfeld erzeugen kann. War es nicht auch so das in einen Roman der vor kurzen erst raus kam eine ganze Flotte Komplett von der Kommunikation ausgeschlossen war ich glaube es war der Klonkriegs Roman " Im Verborgenen" .
                Das war vermutlich ein Langstreckenstörsender, da die Rebellenflotte ja nicht erfahren sollte, dass der Schutzschild noch aktiv ist. Der Sender muss Millionen von km weit gewirkt haben, wofür man sicherlich die Energie eines ganzen Raumschiffes braucht. Vermutlich war es eine modifizierte Variante eines Interdictor-Feldes.
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                • #9
                  Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                  Das war vermutlich ein Langstreckenstörsender, da die Rebellenflotte ja nicht erfahren sollte, dass der Schutzschild noch aktiv ist. Der Sender muss Millionen von km weit gewirkt haben, wofür man sicherlich die Energie eines ganzen Raumschiffes braucht. Vermutlich war es eine modifizierte Variante eines Interdictor-Feldes.
                  Das könnte schon sein, der Interdictor ist tatsächlich am besten dafür geeignet ein solches Feld zu erzeugen. Obwohl ich der Meinung wäre das der Todesstern selbst ein solches Feld erzeugen könnte da er mindestens die Größe dafür hätte, aber vielleicht ist er einfach nocht gebaut worden und man brauchte deshalb ein solches Schiff

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                  • #10
                    Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                    Ich habe gerade den Romanteil zu Ep VI zu Ende gelesen und dort ist die Sache mit dem Störsender schön beschrieben. Laut dem Roman gab es innerhalb der imperialen Flotte ein eigenes Extraraumschiff, das dafür zuständig war, dass die Rebellen den aktiven Schutzschild nicht bemerkt haben.
                    Aber war die imperiale Flotte zu dem Zeitpunkt, als die Rebellenflotte aus dem Hyperraum sprang und den Todesstern vor Augen hatte, nicht noch hinter Endor? Wie soll ein Raumschiff die Sensoren der Rebellen blockieren, wenn es sich noch im Schatten des Waldmondes befindet?

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                      Aber war die imperiale Flotte zu dem Zeitpunkt, als die Rebellenflotte aus dem Hyperraum sprang und den Todesstern vor Augen hatte, nicht noch hinter Endor? Wie soll ein Raumschiff die Sensoren der Rebellen blockieren, wenn es sich noch im Schatten des Waldmondes befindet?
                      Hyperaumfelder- und strahlungen lassen sich von Materie im Normalraum nicht abblocken, da sie ja durch eine unsichtbare vierte Raumdimension gehen.

                      Auch im Roman befindet sich die Flotte vollständig auf der abgewandten Seite. Trotzdem blockiert die Flotte die Sensoren der Rebellen.

                      Auch in Star Trek finde ich die Versuche immer wieder amüsant Subraumwellen wie Langstreckensensoren oder Langstreckenkommunikation mit normalen chemischen Stoffen oder EM-Feldern zu blockieren, wo sich doch die Subraumwellen in einem ganz anderen Kontinuum ausbreiten.
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                      • #12
                        Fein, uns warum war die imperiale Flotte hinter Endor für die Rebellen unsichtbar? Haben sie keine Hyprraumsensoren, um eine Flotte hinter einem Planeten aufzuspüren?
                        Könnte der Masseschatten Endors nicht auch im Hyperraum die Sicht behindern und damit auch de Störsender blockieren?

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                        • #13
                          Kurz zu den Feldgeneratoren.

                          ich denke damit ist normale Schwerkraft gemeint, welche die Manöverierbarkeit ja schon um einiges absenkt-
                          www.planet-scifi.eu
                          Euer Scifi-Portal mit Rezensionen und Kritiken zu aktuellen Büchern und Hörspielen.
                          Besucht meine Buchrezensionen:
                          http://www.planet-scifi.eu/category/rezension/

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                          • #14
                            Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                            Fein, uns warum war die imperiale Flotte hinter Endor für die Rebellen unsichtbar? Haben sie keine Hyprraumsensoren, um eine Flotte hinter einem Planeten aufzuspüren?
                            Könnte der Masseschatten Endors nicht auch im Hyperraum die Sicht behindern und damit auch de Störsender blockieren?
                            Endor hat etwa die Masse der Erde, vielleicht auch etwas geringer (80-90%) davon. Das sollte im Vergleich zur benötigten Raumzeit-Krümmung für einen Hyperraumübergang vernachlässigbar gering sein. Du muss ja mal überlegen, dass alle ernsthaften Physiker überlichtfähige Raumzeit-Krümmungen, egal ob Warp oder Hyperspace, mit solchen Energiemengen bedacht haben, dass die Masse eines Planeten lächerlich gering dagegen erscheint.

                            Da Star Wars einen funktionsfähigen Hyperantrieb besitzt und die ISD mit solaren Energiemengen hantieren, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Planet ein besonders großes Hindernis für einen auf Hyperraumwellen basierenden Störsender darstellen würde.
                            Mein Profil bei Memory Alpha
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                            • #15
                              Störsender

                              tach zusammen,

                              hab hier von einem freund einen guten beitrag zu dem thema was echt interessant ist


                              Beginnen wir also mit der Elektronischen Kriegsführung:

                              Unter Elektronischer Kriegführung versteht man:

                              - die Störung der Kommunikation des Feindes (zum Beispiel die Unterbrechung der Kommunikation von Naboo mit Coruscant in TPM),
                              - die Störung feindlicher Sensoren und Waffensysteme
                              und (in StarWars)
                              - die Störung feindlicher Bewegungs-Fähigkeit.

                              Es gibt natürlich auch andere Möglichkeiten, die hier genannten Probleme für den Gegner zu kreieren (z.B. Sabotage), aber das würde dann doch etwas über das Thema hinausgehen. Daher wird sich dieses Essay nicht mit der Zerstörung (NJO) oder Konzentrierung des Holo-Netzes (TarkinDoktrin) oder anderer Kommunikations-Relais (TLC) befassen, sondern nur mit den Möglichkeiten, die einem Kriegsschiff zur Verfügung stehen und die auf Gefechtsebene von Bedeutung sind.

                              Beispiele aus den Filmen für die Störung der Kommunikation sehen wir in TPM, wo durch die Handelsföderation die Kommunikation von Königin Amidala mit Senator Palpatine auf Coruscant unterbrochen wird und in ANH, wo die Tantive IV von der Devastator verfolgt und abgefangen wird (das Senden eines Notrufes durch die Imperialen nach Kaperung des Schiffes hätte keinen Sinn gemacht, wenn die Tantive IV vorher schon in der Lage gewesen wäre auf ihre Notlage aufmerksam zu machen, in diesem Fall hätten die Imperialen eingestehen müssen für das Verschwinden des Schiffes verantwortlich zu sein. Außerdem galt es zu verhinden, daß die Pläne des Todessterns per Funk weiterübertragen werden).

                              Beide Fälle zeigen, daß einzelne Schiffe in der Lage sind die Kommunikation des Feindes zu unterbinden. Interessant wird es, wenn mehrere Schiffe auf beiden Seiten agieren. Dies ist zum Beispiel bei der Schlacht von Endor der Fall: Zwar werden die Sensoren der Rebellen gestört, so daß diese nicht erkennen, daß der Schutzschild um den Todesstern weiterhin intakt ist, aber Kommunikation ist weiterhin möglich.

                              Mit der Ausschaltung des Kommunikations-Schiffes, welches laut Roman größer als ein ISD sein muß und vor seiner eigenen Vernichtung einen MC-Kreuzer erledigte (wir wissen leider nicht was für eine Klasse von MC-Kreuzer), verschwinden auch die Störsignale. In dieser Schlacht wurden die Sensoren also nicht vom Todesstern oder von Endor aus gestört, sondern von einem Schiff aus (was einiges heißen will, wird doch die Existenz eines Schildes der einen großen Teil Endors und den gesamten Todesstern abdeckt überlagert).

                              Ähnlich verhält es sich mit der Schlacht von Yavin, wo imperiale Störsender sogar die Manövrierfähigkeit der X-Flügler beeinträchtigen. So heißt es in der Einsatzbesprechung:

                              Source: ANH novelization p.181
                              "Also, their field generators will probably create a lot of distortion, especially in and around the trench. I figure that maneuverability in that sector will be less than point three." This produced more murmurs and a few groans from the assembly."

                              zu Deutsch: "Ihre (die Imperialen) Feld-Generatoren werden wahrscheinlich eine Menge an Störungen produzieren, besonders innerhalb und um den Graben . Ich gehe davon aus, daß die Manövrierbarkeit in diesem Sektor bei weniger als Punkt Drei liegen wird."

                              und während des Kampfes selbst: "Source: ANH novelization p.194

                              "My scope's negative. I don't see anything."

                              "Pick up your visual scanning." Blue Leader directed. "With all this energy flying, they'll be on top of you before your scope can pick them up. Remember, they can jam every instrument on your ship except your eyes."

                              übersetzt:

                              "Mein Zielgerät zeigt nichts an. Ich sehe überhaupt nichts."

                              "Schaltet um auf Sichtgerät." befahl Führer Blau. "Mit all diesen Energie-Emissionen werden sie auf euch drauf sein, bevor eure Sensoren sie entdecken. Denkt daran, sie können jedes eurer Instrumente blockieren mit Ausnahme eurer Augen."

                              Das erste Zitat ist dahingehend interessant, daß offenbar nicht nur die Instrumente von Jägern dahingehend gestört werden, daß der Pilot nicht mehr sieht, wo er hinfliegt, sondern auch, daß die Bewegungsfähigkeiten des Jägers selbst eingeschränkt wird. Dies deutet auf Stör-Systeme hin, die ähnlich oder identisch zu Traktor-Strahlen und Interdictor-Technologie arbeiten.

                              Jedenfalls zeigen diese Umstände, warum in SW trotz Waffenreichweiten von hunderten, wenn nicht gar tausenden von Kilometern für Jäger-Waffen die Abschüsse von Jägern auf wenige hundert Metern beschränkt sind.

                              Eine mögliche Erklärung für die elektronische Kriegsführung in ROTJ wäre, daß die Störung der Kommunikation des Gegners auch die eigene Kommunikation unterbindet und deshalb unterbleibt. Die Tatsache, daß beide Systeme getrennt voneinander gestört werden können impliziert jedenfalls, daß Kommunikation und Sensoren unterschiedliche, aber bestimmte Bandbreiten für ihre Signale benutzen.

                              Eine weitere Erklärungsmöglichkeit wäre, daß es möglich ist Langstrecken-Kommunikation über Hyperwellen oder Subraum zu unterbinden (und in "Erben des Imperiums" lernen wir, daß Thrawn auch deshalb die Hilfe eines Jedi-Meisters benötigte um die Langstrecken-Kommunikation mit zweien seiner Kampfverbände Lichtjahre entfernt zu halten), Kurzstrecken-Kommunikation über Radio (obwohl Roger Allen-McBridge's Corellia-Trilogie andeutet, daß Radio in der GFFA seit Jahrtausenden nicht mehr benutzt wurde) oder Laser-Strahl jedoch nicht.

                              Erklärung Nr.3 wäre, daß es auf kurze Entfernungen möglich ist Signale so zu verstärken, daß die Effekte eines gegnerischen Störsenders überlagert werden. In diesem Fall sollten kleine Jäger und Bomber zwar in der Lage sein Nachrichten zu empfangen, aber nicht in der Lage selber zu senden.
                              STARWARS-Kenner
                              Spezialgebiete: Flotten, Schiffe, Waffen, Antriebe
                              "The dark side of the Force is a pathway to many abilities some consider to be unnatural."

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