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Zerstörung Alderaans

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  • Zerstörung Alderaans

    Und zwar ist die Zerstörung Alderaans sinnlos gewesen?
    Wir erinnern uns: In Episode IV wurde Alderaan auf Befehl von Grandmoff Tarkin vom Todesstern vernichtet. Meine Meinung ist, dass es völlig sinnlos war, den Planeten zu zerstören, nur um Leia Organa zu bedrängen, den Rebellenstützpunkt zu verraten. Dadurch hat das Imperium ein sehr schlechtes Eindruck hinterlassen und diese Akt von Zerstörung hat bestimmt nicht nur Zeit und Material gekostet, sondern auch am Ende die gesamte Besatzungsmitglieder haben mit dem Tod bezahlt.

  • #2
    Sagen wir mal so:
    Die Zerstörung diente zwei Zielen:
    a) Demonstration der Macht des Imperiums
    b) um Leia kleinzukriegen.

    Beides hat funktioniert. Wobei Leia ja nun dich gelogen hat, was den Rebellenplaneten anging.
    Allerdings hatte die Zerstörung Alderaans noch ein weiteres Ziel: der geneigte Zuschauer sollte damit auf die extreme Bösartigkeit des Imperiums im allgemeinen sowie Tarkins im besonderen hingewiesen werden. Und das ist ja auch gelungen.
    Stargate Omega, das Rollenspiel für echte Stargate-Fans

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    • #3
      Zitat von Lester McCarron Beitrag anzeigen
      Sagen wir mal so:
      Die Zerstörung diente zwei Zielen:
      a) Demonstration der Macht des Imperiums
      b) um Leia kleinzukriegen.

      Beides hat funktioniert. Wobei Leia ja nun dich gelogen hat, was den Rebellenplaneten anging.
      Allerdings hatte die Zerstörung Alderaans noch ein weiteres Ziel: der geneigte Zuschauer sollte damit auf die extreme Bösartigkeit des Imperiums im allgemeinen sowie Tarkins im besonderen hingewiesen werden. Und das ist ja auch gelungen.
      Furcht wird die lokalen System gefügig machen - Die Furcht vor dieser Kampfstation (Tarkin)
      Damit die Leute davor Schiss haben muss man schon ne Welt damit plattmachen, die psychologische Wirkung ist dann noch besonders groß, wenn diese Welt mit den modernsten planetaren Schilden ausgerüstet ist.
      Ich möchte im Schlaf sterben wie mein Großvater, nicht schreiend und heulend wie sein Beifahrer im Wagen. - Will Shriner

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      • #4
        @Schlachti:

        Genau das meinte ich.
        Wie schon gesagt, war die Zerstörung aber auch ein stilistisches Mittel, um dem Zuschauer vor der Leinwand klarzumachen, dass das Imperium abgrundtief böse ist. Und nebenbei den Oscar für Special Effects abzuräumen. ^^

        Und das die gesamte Mannschaft am Schluss mit drauf geht, sollte klar machen, das NIEMAND der dem Bösen hilft, ungeschoren davon kommt.
        Wobei da auch eine gewisse Ironie zum Tragen kommt:
        Das Imperium vernichtet einen Planeten mit geschätzt 4 Mrd Menschen. Die Rebellion wiederum, die sich dem Guten verschrieben hat, zerlegt eine Superwaffe, die ungefähr 1 Million Menschen an Bord hat. Besonders menschenfreundlich waren beide Seite nicht.

        BTW: Die Schreibfehler sind auf mein Iphone (automatische Worterkennung) zurückzuführen. Ich habe meinen ersten Beitrag zu diesem Thema hier unterwegs geschrieben.
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        • #5
          Zitat von Lester McCarron Beitrag anzeigen
          Genau das meinte ich.
          Wie schon gesagt, war die Zerstörung aber auch ein stilistisches Mittel, um dem Zuschauer vor der Leinwand klarzumachen, dass das Imperium abgrundtief böse ist.
          Ich würde mal sagen, das ist der Hauptgrund. Denn eine Waffe wie der Todesstern demonstriert auch dann noch mehr als wirksam Stärke, wenn sie einen unbewohnten Mond oder einen unbelebten Planeten in die Luft jagd.

          Die Rebellion wiederum, die sich dem Guten verschrieben hat, zerlegt eine Superwaffe, die ungefähr 1 Million Menschen an Bord hat. Besonders menschenfreundlich waren beide Seite nicht.
          Wo liegt das Problem eine rein militärische Einrichtung wie den Todesstern zu zerstören? Das ist ebenso legitim, wie es heute die Versenkung eines Flugzeugträgers ist, dessen Mannschaftsstärke in die in die Tausende geht.
          I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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          • #6
            Es stellt ja auch kein Problem dar. Ich will damit nur anzeigen, dass auch die Rebellen sehr vernichtungsfreudig waren. Und ja mir ist durchaus klar dass die Rebellen schlecht sagen konnten: "Hey, wir wollen den Todesstern zerlegen. Alle die da nicht bei sein wollen, sollen bitte aussteigen."
            Fakt ist wohl, dass beide Seiten nicht gerade zimperlich mit Leben umgegangen sind. Wie im echten Leben halt auch.
            Stargate Omega, das Rollenspiel für echte Stargate-Fans

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            • #7
              Ich will damit nur anzeigen, dass auch die Rebellen sehr vernichtungsfreudig waren.
              ???

              hallo? die rebellen sind terroristen! da is nix mit zimperlich
              sie lehnen sich gegen die regierung des imperiums auf das ist fakt und das mit waffengewalt!ok reden hätte auch nix gebracht

              darum heisst es auch KRIEG DER STERNE! ein galaxisweiter bürgerkrieg!

              im film kommt das nicht so gut rüber weil er sich auf randgebiete beschränkt

              und ein "kinderfreundlicher" film isses auch noch

              glaub mir SW ab 18 und ohne heldenbonus das wäre mal geil!
              STARWARS-Kenner
              Spezialgebiete: Flotten, Schiffe, Waffen, Antriebe
              "The dark side of the Force is a pathway to many abilities some consider to be unnatural."

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              • #8
                Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                Wo liegt das Problem eine rein militärische Einrichtung wie den Todesstern zu zerstören? Das ist ebenso legitim, wie es heute die Versenkung eines Flugzeugträgers ist, dessen Mannschaftsstärke in die in die Tausende geht.
                nunja,es waren auch tausende zivilisten an bord.freiwillig und nicht freiwillig.
                allerdings war die zerstörung rein militärisch gesehen notwendig,da die station in zukunft milliarden lebewesen vernichten könnte.klingt zwar hart,aber wäre ich rebellenführer,ich hätte den todesstern zerstören lassen,auch wenn zehntausend zivilisten an bord gewesen wären.immer noch besser als millionen,oder milliarden...
                aber ich bin ja imperialer...
                das man alderran vernichtet hat,und nicht irgend einen unbewohnten planeten ist logisch. die bewohner der galaxis hätten sich zwar erschreckt,aber das wärs auch gewesen.eine bekannte ,bevölkerte welt wie alderaan aber ruft schon häftigere reaktionen vor.
                ist vergleichbar mit den atomtest auf der erde. sprengt man eine unbewohnte insel, ist die welt zwar nicht sonderlich amüsiert,aber nach ein paar monaten ist es vergessen.aber jagt man ne stadt in die luft siehts schon anders aus.
                www.501st.de
                www.501st.com

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                • #9
                  Zitat von Geforce
                  hallo? die rebellen sind terroristen! da is nix mit zimperlich
                  Wenn in SW jemand als Terrorist bezeichnet werden kann, dann jawohl das Imperium.
                  Die Rebellen sind in den Werken rund um SW jedenfalls lange nicht so blutrünstig.

                  sie lehnen sich gegen die regierung des imperiums auf
                  Das ist nicht grade die Definition eines Terroristen.

                  Was Alderaan angeht: Was nützt es mir denn, wenn die Zivilbevölkerung weiß, dass ich sie mitsamt ihres Planeten auslöschen kann, aber sie bisher nur gesehen haben, dass ich die Waffe gegen unbewohnte Welten einsetze?
                  Die Angst vor dem Todesstern wird ja erst berechtigt wenn man weiß, dass ich keine Skrupel habe ihn gegen jede Welt einzusetzen, die sich gegen mich erhebt und dabei auch jeden möglichen Kollateralschaden in Kauf nehme.
                  Deshalb wäre wohl ein unbewohnter Fels das falsche Demonstrationsziel.
                  Zuletzt geändert von Ace Azzameen; 14.09.2009, 22:14.
                  And if you keep fighting other peoples demons, they will eventually become your own

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                  • #10
                    Die einen nennen sich Freiheitskämpfer, das Regime nennt sie Terroristen. Alles eine Frage der Definition.
                    Stargate Omega, das Rollenspiel für echte Stargate-Fans

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                    • #11
                      Zitat von Ace Azzameen Beitrag anzeigen
                      Die Rebellen sind in den Werken rund um SW jedenfalls lange nicht so blutrünstig.
                      seit wann werden terroristen über deren blütrünstigkeit definiert?mann kann auch terrorist sein,ohne menschen dabei umzubringen.
                      da das imperium nunmal die legetime regierung ist,ob es allen passt oder nicht,sind die rebellen schon rein technisch gesehen terroristen.ob terroristen dabei im recht oder unrecht sind,spielt für die bezeichnung keine rolle. rebellen oder freiheitskämpfer nennen sich schließlich fast alle terroristen,auch hier auf erden.
                      www.501st.de
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                      • #12
                        Zitat von tk175
                        seit wann werden terroristen über deren blütrünstigkeit definiert?
                        Terroristen werden danach definiert, dass sie uA auch schwere Schäden bei der Zivilbevölkerung billigend in Kauf nehmen bzw. mit voller Absicht schädigen.
                        Das ist was den Terroristen nunmal vom durchschnittlichen Freiheitskämpfer abgrenzt.

                        da das imperium nunmal die legetime regierung ist
                        Legitim?! In etwa so legitim wie Saddam im Irak war oder Ahmadinedschad im Iran ist?

                        BTW: Staatsterrorismus
                        And if you keep fighting other peoples demons, they will eventually become your own

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                        • #13
                          Abgesehen davon legitimiert das Galaktische Imperium den Widerstand als Gegenorganisation rein dadurch, dass sie Rebellen genannt werden und als militärische Macht anerkennen.

                          Was die Public Relation für das Galaktische Imperium angeht, war das ganze von dem Moment an ein totaler Reinfall, als der Todesstern in die Luft gejagt wurde mitsamt der an einem der schrecklichsten Kriegsverbrechen beteiligten Besatzung (und die Erklärung, dass das Imperium Wookie-Sklaven zur Arbeit am Todesstern benutzt hatte, zeigt, wie idiotisch die dort alle sein müssen, wenn sie genauso gut hätten Droiden einsetzen können, die alle präziser und undermüdlicher arbeiten können... Aber das Expendable Universe in Star Wars war schon immer extrem mies).

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                          • #14
                            Tarkins Plan war ja ein Doppelschlag: Erst wird die friedliche aber politisch gegnerische Welt Alderaan vernichtet, die ja nahe am Kern liegt, dann die Rebellion.
                            Tarkin wollte damit nicht nur den bestehenden Widerstand auslöschen, sondern auch durch Furcht vor der Gewalt dafür sorgen, dass niemand mehr auch nur an Widerstand denkt, aus Angst vor dem Todesstern. Das hätte auch seine Machtposition ausgebaut. Der Senat war aufgelöst, an seiner Stelle sollten die Moffs mit Grand Moff Tarkin treten.

                            Allerdings haben die Rebellen, insbesondere Luke Skywalker , ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der angebich unbezwingbare Todesstern wurde vernichtet! Dadurch erschien Widerstand gegen das Imperium realstisch.
                            Die Vernichtung Alderaans hatte nun einen gegenteiligen Effekt: Anstatt die Galaxis in Furcht vor den Todesstern erstarren zu lassen, stachelte es den Wunsch, sich vom Joch des Imperiums zu befreien nur noch weiter an.
                            Die Vernichtung Alderaans war quasi eine moralische Rechtfertigung für die Rebellion gegen das Imperium.


                            Im Film musste die Szene natürlich rein, allein schon aufgrund der Dramaturgie. Außerdem sollte auch uns Zuschauern gezeigt werden, dass das mit dem Vernichten eines ganzen Planeten wörtlich gemeint war.
                            "Niemand weiß, wie die Zukunft aussieht, und wohin sie uns führen wird. Nur eines wissen wir: Sie wird stets unter Schmerzen geboren." - G'Kar
                            Tja, ein Proton müsste man sein: Dann würde man die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf und hätte eine nahezu unendliche Lebenszeit:-) - Silvia Arroyo Camejo

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