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Star Wars Episode VIII: Die letzten Jedi - gesehen!

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  • Zitat von pollux83 Beitrag anzeigen
    Das Kamikazemanöver am Ende. Viele sagen jetzt: "Warum baut man keine Hyperraumtorpedos, die das auch machen oder schickt Kamikazeschiffe los, um die ISD zu zerstören?"
    Zunächst einmal funktioniert das Manöver nur, weil der SW-Hyperantrieb ganz offenbar einen relativ langen Anlaufweg hat, bevor das Schiff in den Hyperraum sprigt. Zu erkennen am Licht der Sterne, das gestreckt wird. In der Zeit bewegt sich das Schiff noch im Normalraum und kann mit Massen kollidieren.
    Warum also keine Hyperraumtorpedos oder Kamikazeschiffe?
    Schwere Frage. Zunächst einmal muss man relativ nahe am Ziel sein. Man will schließlich mit dem Ziel kollidieren und nicht in den Hyperraum springen. Außerdem besitzt das Imperium Interdictoren, die mit künstlichen Massefeldern Schiffe auf den Hyperraum reißen können und deren Flucht unterbindet. Man müsste seinen großen Schiffe nur mit dieser Technologie aussatten. Es reicht ja, wenn der Torpedo kurz vor dem Schiff stoppt.
    Ich stimme dir zu, das der Hyperraumsprung eine Anlaufstrecke im Normalraum hat, auf der bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit beschleundigt wird, bevor in den eigentlichen Hyperraum gewechselst wird. Beim Verlassen brauchen die Schiffe auch eine gewisse Strecke zum abbremsen, bevor sie wieder ihre normale Reisegeschwindigkeit haben, sieht man am besten in Episode 6, als die Rebellenflotte den Hyperraum vor Endor verlässt, und wie schnell sie sich da direkt nach dem Sprung Endor und dem Todesstern nähern.
    Jedoch, was die Interdictors angeht, arbeiten die wohl eher nach einem anderen Prinzip. Es heisst, das Gravitationsschatten im Hyperraum ein Hindernis darstellen, welche zur Zerstörung des Schiffes im Hyperraum führen können. Und dafür gibt es wohl ein Notfallsystem, das einen sofortigen Abbruch der Reise im Hyperraum auslöst, sollte von den Sensoren so ein unerwarteter Gravitationsschatten nahe der aktuell geflogenen Route im Hyperraum erkannt werden. Ich schätze mal, die Interdictors lösen schlicht und einfach die Notbremse aller Schiffe in diesem Sektor aus, weil die Flugcomputer den vom Interdictor erzeugten Gravitationsschatten entdecken, der da laut ihrer berechneten Route nicht sein sollte.

    So oder so, man müsste seine Kamikazeschiffe eigentlich nur so positionieren, das das Ende ihrer Beschleunigungsphase für den Hyperraumsprung genau dort ist, wo sich das Ziel befindet, so dass die Kamikazeeinheit theoretisch kurz hinter dem Ziel in den Hyperraum springen würde. Das kann dir sicher jeder Flugcomputer oder Astromech-Droide berechnen
    Und es müssen auch keine Torpedos sein, die womöglich zu wenig Schaden anrichten, weil viel zu klein. Man kann auch ein paar Asteroiden nehmen (zB in Kreuzergröße), und sie mit billigen Hyperraumsprungtriebwerken usw. ausrüsten. Einen Schlepper oder Träger davor spannen, der sie zur benötigten Startposition für den Angriff springt, Schlepper klinkt sie aus, und springt weg und lässt die Hyperraum-Astros ihren Angriff via Autopilot/unglücklichen Droiden an Bord machen
    Die Notbremse ist bei diesen Astros dann natürlich deaktiviert, damit sie nicht von einem Interdictor am Sprung gehindert werden. Falls das nicht geht, auch egal, denn es spielt ja keine Rolle, wenns fehlgeleitete Astros dann im Hyperraum zerreißt. Sollten sies überleben, kann man sie dann woanders wieder einsammeln für einen neuen Versuch.
    Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

    Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

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    • http://www.nme.com/news/film/jj-abra...t-jedi-1995007

      Ich würde mich schon sehr über eine Nominierung wundern...…Hamill spielt das gekonnt, keine Frage, aber Oscar……? Geh bitte…
      Zuletzt geändert von textor; 21.01.2018, 06:56.
      "Unveräußerliche... Menschenrechte … Schon allein das Wort ist rassistisch!"
      Azetbur

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      • Zitat von pollux83 Beitrag anzeigen
        Es fehlt einfach die Überarbeitung von so vielen Szenen. Das gehört zur Grundlage von Geschichten. Lies sie dir am Ende noch einmal durch, dann erkennst du auch was du besser machen kannst. Das fehlt hier irgendwie und darum wirkt der Film wie ein Flickwerk, dessen Einzelteile nochmals Fehler haben. Entweder man mag dieses Ergebnis, oder man findet es potthässlich.
        Das fasst meine aktuelle Meinung sehr schön zusammen. Im Grunde ist The Last Jedi von der Handlung her ja sogar solide. Es fehlt aber so viel an Feinschliff, dass ich nur mit dem Kopf schütteln kann. Wie ich woanders schon sagte hatte ich bei meinen 3 Kinobesuchen immer mehr das Gefühl, als habe da jemand einfach den ersten, groben Entwurf eines Skripts verfilmt, ohne die Szenen allesamt noch einmal zu überarbeiten. Es gibt mittlerweile so viele gute Vidoes im Netz, die zeigen, dass man mit relativ wenigen Änderungen The Last Jedi einfach so viel besser hätte machen können. Es ist am Ende einfach nur schade.

        Zitat von pollux83 Beitrag anzeigen
        Letztendlich wird sich mit Ep. 9 entscheiden, ob die Geschichte des Films gut oder schlecht ist. Ich beneide jedenfalls nicht die Person, die da ein zufriedenstellendes Ende schreiben soll. Das wird ziemlich schwer, ist aber nicht unmöglich.
        Absolut. The Last Jedi könnte durch eine zufriedenstellende Episode IX am Ende in meiner Wahrnehmung auch noch besser werden.

        Leider können wir die Zeit nicht zurückdrehen. Das Imperium schlägt zurück soll damals ja auch nicht so gut weggekommen sein. Ich bin aber zu spät mir Star Wars eingestiegen. Ich habe die OT-Filme zum ersten Mal Anfang der 90er alle am Stück gesehen. Und als Kind gefiel mir Empire auch nicht so gut - tatsächlich mochte ich Return of the Jedi am liebsten, vor allem wegen der vielen Action am Schluss. Als Kind will man eben mehr Action und keine tiefschürfenden Dialoge zwischen Luke und Yoda und auch keine Beziehung zwischen Han und Leia. Heute zähle ich Empire aber zu den Top 3 Star Wars Filmen.

        Damit will ich sagen: Das Empfinden kann sich definitiv noch ändern, vor allem, wenn die Sequel Trilogie zu einem runden Ende geführt wird.

        -----------

        Zitat von textor Beitrag anzeigen
        http://www.nme.com/news/film/jj-abra...t-jedi-1995007

        Ich würde mich schon sehr über eine Nominierung wundern...…Hamill spielt das gekonnt, keine Frage, aber Oscar……? Geh bitte…
        Sehe ich jetzt auch nicht. Da müsste die Konkurrenz unter den Nebendarstellern schon sehr schlecht sein. Und 2017 war ja auch ein recht starkes Kinojahr.

        Wobei, The Last Jedi war in den USA ja ein ziemlicher Kritikerliebling. Daher würde ich zumindest eine Nominierung nicht komplett von der Hand weisen...

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        • Zitat von pollux83 Beitrag anzeigen
          Letztendlich wird sich mit Ep. 9 entscheiden, ob die Geschichte des Films gut oder schlecht ist. Ich beneide jedenfalls nicht die Person, die da ein zufriedenstellendes Ende schreiben soll. Das wird ziemlich schwer, ist aber nicht unmöglich.


          Man könnte ein paar Jahre zwischen 8 und 9 offscreen vergehen zu lassen und quasi soft rebooten vor dem Showdown zwischen Kylo und einer wieder erstarkten Rebellion. Oder Rey sammelt eine Hand voll Vertrauter (Fin und Poe) ziehen sofort los und sie infiltrieren die First Order um an Kylo ranzukommen.

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          • Zitat von Suthriel Beitrag anzeigen

            Ich stimme dir zu, das der Hyperraumsprung eine Anlaufstrecke im Normalraum hat, auf der bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit beschleundigt wird, bevor in den eigentlichen Hyperraum gewechselst wird. Beim Verlassen brauchen die Schiffe auch eine gewisse Strecke zum abbremsen, bevor sie wieder ihre normale Reisegeschwindigkeit haben, sieht man am besten in Episode 6, als die Rebellenflotte den Hyperraum vor Endor verlässt, und wie schnell sie sich da direkt nach dem Sprung Endor und dem Todesstern nähern.
            Jedoch, was die Interdictors angeht, arbeiten die wohl eher nach einem anderen Prinzip. Es heisst, das Gravitationsschatten im Hyperraum ein Hindernis darstellen, welche zur Zerstörung des Schiffes im Hyperraum führen können. Und dafür gibt es wohl ein Notfallsystem, das einen sofortigen Abbruch der Reise im Hyperraum auslöst, sollte von den Sensoren so ein unerwarteter Gravitationsschatten nahe der aktuell geflogenen Route im Hyperraum erkannt werden. Ich schätze mal, die Interdictors lösen schlicht und einfach die Notbremse aller Schiffe in diesem Sektor aus, weil die Flugcomputer den vom Interdictor erzeugten Gravitationsschatten entdecken, der da laut ihrer berechneten Route nicht sein sollte.
            ...
            In Rebels konnten die Schiffe der Rebellen nicht in den Hyperraum springen, solange der Interdictor aktiv war.
            Wenn es nur ein Sicherheitssystem wäre, das den Hyperantrieb abschaltet, dann könnte man das als Rebell bestimmt auch manuell abschalten und die Interdictoren damit nutzlos machen. Dem ist/war aber nicht so. Das künstliche Gravitationsfeld scheint den Hyperraum komplett zu blockieren.


            Was mir noch zu Luke eingefallen ist.
            Da sein Handeln gegenüber Kylo doch sehr aggressiv und damit unverständlich war, haben einige Fans schon die Theorie entwickelt, dass Snoke nicht Kylo, sondern Luke manipuliert hat. Klingt zumindest möglich. Jedi sind ja gerne mal blind gegenüber der dunklen Seite.

            Ich würde aber noch einen Schritt weiter gehen. Was wenn er beide manipuliert hat?
            Bei Kylo hat er seine rohe Kraft genutzt um einen kleinen Keim der dunklen Seite zu planzen. Es reicht ja schon, wenn er sein ungezügeltes Temperament dadurch nur ein kleines bisschen stärkt. Bei Anikin hat der Prozess zur dunklen Seite ja auch mehrere Jahre gedauert.

            Bei Luke hat er hingegen die Angst vor der dunklen Seite, die viele Jedi (oder besser der Jediorden) besitzen, gestärkt. Als Luke nun zum ersten Mal das kleine bisschen dunkle Seite in Kylo spürte, wurde seine Angst davor immer stärker, bis er schließlich für einen kurzen Moment dem Impuls nachgab. Was danach geschah wissen wir.

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            • Zitat von pollux83 Beitrag anzeigen
              Ich würde aber noch einen Schritt weiter gehen. Was wenn er beide manipuliert hat?
              Bei Kylo hat er seine rohe Kraft genutzt um einen kleinen Keim der dunklen Seite zu planzen. Es reicht ja schon, wenn er sein ungezügeltes Temperament dadurch nur ein kleines bisschen stärkt. Bei Anikin hat der Prozess zur dunklen Seite ja auch mehrere Jahre gedauert.

              Bei Luke hat er hingegen die Angst vor der dunklen Seite, die viele Jedi (oder besser der Jediorden) besitzen, gestärkt. Als Luke nun zum ersten Mal das kleine bisschen dunkle Seite in Kylo spürte, wurde seine Angst davor immer stärker, bis er schließlich für einen kurzen Moment dem Impuls nachgab. Was danach geschah wissen wir.
              Ein in meinen Augen durchaus smarter Verbesserungsvorschlag der "Kindermörder-Szene" war ja, dass Luke Kylo im Schlaf beobachtet und auf einmal erscheint Snoke als Machtprojektion. Luke, der diese Art von Machtfähigkeit nicht kennt, zündet prophylaktisch sein Lichtschwert - und in dem Moment verschwindet Snoke wieder und Ben/Kylo wacht auf und fehlinterpretiert die Szene natürlich total.

              Dies würde gleich mehrere Dinge lösen. Luke würde nicht wie ein versuchter Neffenmörder darstehen, Snokes manipulativer Einfluss auf die Geschehnisse würde vertieft. Und die Fähigkeit der Machtprojektion würde schon vorab für das Finale etabliert. Lasst dann Snoke noch später in der Thronraumszene eine kurze Bemerkung diesbezüglich fallen und Kylo erkennen, dass er von Anfang an von Snoke benutzt wurde - und schon fallen viele Puzzelsteine weitaus geschmeidiger an ihre Stellen.

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              • Zitat von pollux83 Beitrag anzeigen
                In Rebels konnten die Schiffe der Rebellen nicht in den Hyperraum springen, solange der Interdictor aktiv war.
                Ich gebe zu, ich hatte noch nie auch nur die geringste Motivation verspürt, Rebels oder Clone Wars anzuschauen o.o
                Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

                Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

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                • TLJ ist für 4 Oscars (Bester Schnitt, Bester Tonschnitt, Beste visuelle Effekte, Beste Musik) nominiert worden. Glaube nicht, dass SW bei der Konkurrenz heuer etwas gewinnen wird, aber gerade die Nominierung für die Musik versteh ich nicht und dürfte nur dem Namen John Williams geschuldet sein.

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                  • Hm, hierhin "verirre" ich mich nur selten, aber wenn der Film, auf "höchstem Niveau" gesehen wird:

                    Bild von der internationalen Raumstation ISS, Unity Modul, ISS Expedition 54/55 vom 23.12.2017

                    https://www.raumfahrer.net/forum/smf...;boardseen#new

                    May the fourth be with you

                    (Antwort #9 vom 7. Januar 2018)
                    \\// Dup dor a´az Mubster
                    TWR www.labrador-lord.de
                    United Federation of Featherless
                    SFF The 6th Year - to be continued

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                    • Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                      TLJ ist für 4 Oscars (Bester Schnitt, Bester Tonschnitt, Beste visuelle Effekte, Beste Musik) nominiert worden. Glaube nicht, dass SW bei der Konkurrenz heuer etwas gewinnen wird, aber gerade die Nominierung für die Musik versteh ich nicht und dürfte nur dem Namen John Williams geschuldet sein.
                      Nun, also die Technik-Kategorie und die Musik. In den Punkten war Last Jedi ja auch wirklich sehr gut.

                      Effekte wird schwierig. Mit Guardians 2, Blade Runner '49 und dem letzten Planet der Affen Teil hat man starke Konkurrenz.
                      Musik kenn ich nicht so mit aus. Ich fand John Williams neue Stücke auch in Force Awakens schon nicht schlecht, tatsächlich muss ich aber sagen, dass mir Williams Vertonung der Prequels (bspw. Duel of the Fates) und natürlich der OT eindeutig besser gefallen hat. Die Konkurrenz kenne ich aber allesamt nicht.
                      Zum Tkema Tonschnitt und Sound Mixing kann ich mangels Erfahrung aber nichts sagen, keine Ahnung ob Episode 8 da Chancen hätte.

                      PS:
                      Han Solo:
                      The Last Jedi ist nicht für den besten Schnitt nominiert.

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                      • Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
                        Musik kenn ich nicht so mit aus. Ich fand John Williams neue Stücke auch in Force Awakens schon nicht schlecht, tatsächlich muss ich aber sagen, dass mir Williams Vertonung der Prequels (bspw. Duel of the Fates) und natürlich der OT eindeutig besser gefallen hat.
                        Ich habe vor Jahren den Phantom Manace Soundtrackauf dem Flohmarkt entdeckt, der ist richtig gut!
                        Zurück zum Oscar: Da ist TLJ gegen Dunkirk (Zimmer) und Shape of Water (Desplat) chancenlos, letzterer ist anscheinend leichter Favorit.
                        "Unveräußerliche... Menschenrechte … Schon allein das Wort ist rassistisch!"
                        Azetbur

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