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Die Geschichte der Sequelidee von 1974 bis heute

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  • Die Geschichte der Sequelidee von 1974 bis heute

    Nur für die, die es interessiert und mehr über die Hintergründe der Sequeltrilogie wissen wollen, hier noch mal der exzellente Artikel von Michael Kaminski, ator von "The Secret History of Star Wars"

    The Secret History of Star Wars

  • #2
    Nun, schlecht ist der Artikel sicher nicht. Vor allem gibt es einen guten Überblick über die Entwicklung. Für meinen Geschmack konzentriert er sich aber etwas zu sehr auf die Interviewschnipsel aus den späten 1970ern und frühen 1980ern. Ich stimme dem Autor aber zu, dass Lucas spätestens nach Episode VI seine Lust an einer Sequel-Trilogie verloren hatte. Daher überrascht es ja nicht, dass sich der überwiegende Teil des Expanded Universe auf die Post-RotJ Ära konzentriert, wähend die Clone War Ära da bis zum Release der Prequel-Filme im EU außen vor blieb.

    Die frühen Ideen für die Sequel-Filme sind aber sicher nicht schlecht. Luke übernimmt Obi-Wans Rolle als Mentor und trainiert einen neuen Jedi, gleichzeitig ist man mit dem Wideraufbau der Republik beschäftig, wobei vieles nicht so positiv läuft. Die Idee, dass nicht alles so schwarz/weiß gezeichnet ist, wie in der klassischen Trilogie ist in jedem Fall ein interessanter Handlungsstrang, den ich gerne verfolgt gesehen hätte

    Leider wurde vieles davon dann ja obsolet, aber ich bin weiterhin gespannt, wie jetzt das neue Team seine Interpretation von Star Wars auf die Leinwand bringt. Die Geschichte mit der immer schon da gewesenen Sith Inquisition stimmen mich ja mittlerweile skeptisch. Aber warten wir einfach ab. Neugierig bin ich auf jeden Fall und angesehen wird der Film eh.

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    • #3
      Ich stimme dem Autor aber zu, dass Lucas spätestens nach Episode VI seine Lust an einer Sequel-Trilogie verloren hatte.


      Das ist in der Form nicht richtig. Nach Abschluss der Produktion von Episode VI hatte er generell keine Lust auf Star Wars (was fast die letzten 10 Jahre in Anspruch nahm) und wollte sich anderen Projekten widmen (Ausbau von ILM etc.). Hinz kam noch die Scheidung von seiner Frau unmittelbar nach Episode IV. Dass Lucas aber immer nur 6 Teile drehen wollte und einen Masterplan dafür Kopf hatte ist ein von Lucas selbst inszenierter Mythos.
      Die Sequelidee ging ihm selbst nie ganz aus dem Kopf, wie Statements von aus den späten 1990ern belegen, nur waren sie noch nicht so ausgereift wie die Prequels. Was logisch ist, da er für Originaltrilogie sich Material für die Hintergründe und Ursprünge der Charektere ausdenken musste. Deswegen kam ja dann die Prequeltrilogie, was auch fast ein Jahrzehnt

      George Lucas hatte mal Lust auf Sequels, mal nicht.


      Leider wurde vieles davon dann ja obsolet, aber ich bin weiterhin gespannt, wie jetzt das neue Team seine Interpretation von Star Wars auf die Leinwand bringt.
      Vielleicht nicht- Teil des Deals mit Disney waren ja die von Lucas selbst geschriebenen Treatments- da könnten durchaus viele Elemente der beschriebenen Sequelideen miteingeflossen seein.

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      • #4
        Die Sequelidee ging ihm selbst nie ganz aus dem Kopf, wie Statements von aus den späten 1990ern belegen, nur waren sie noch nicht so ausgereift wie die Prequels.
        Hier noch mal die Belege:

        Also interesting is that in the early 1990s, when Lucas was at least cautiously optimistic about the idea of a sequel trilogy, he did provide himself a safety window in which he could envision both the books and the sequel films co-existing. His plans had the films set decades after Jedi, while he mandated that the books take place only a few years after Jedi. This may be why one of his closests friends, Steven Spielberg, and his closest collaborator, Rick McCallum, continued to acknowledge the existence or possibility of sequels as shockingly late as 1999. During a BBC special from that year promoting Phantom Menace, Steven Spielberg states:

        "George always wanted to make nine. He wanted to make the first three, then he wanted to make the prequels to that, then he wanted to make the last three. And that was something that was part of his concept."

        In the same program, prequel producer Rick McCallum says:

        "Whether George only completes six of the nine-part series or he actually ever really ultimately completes the nine, it's really nine parts of one film. It's one big saga, a saga about a family that happens to live in a galaxy far, far away." [BBC Omnibus: A Long Time Ago: The Story of Star Wars, 1999]

        Even in the 1994 introduction to the re-printing of Splinter of the Mind's Eye, Lucas states, "It wasn't long after I began writing Star Wars that I realized the story was more than a single film could hold. As the saga of Skywalkers and Jedi Knights unfolded, I began to see it as a tale that would take at least nine films to tell--three trilogies--and I realized, in making my way through the back story and after story, that I was really setting out to write the middle story."

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        • #5
          Hier ein kurzer Bericht zirka ein Jahr alt. Sohn Jett Lucas wird ausführlich zitiert. Es wird bestätigt, dass Lucas ein Jahr vor dem Disney-Deal begann Ideen für die komplette Sequeltrilogie zu entwickeln. Diese Entwürfe waren Teil des Deals mit Dismey und bilden die Basis für die neuen Filme.

          George Lucas Spent a Year Developing ?Star Wars: Episode 7? Before Lucasfilm Sale

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          • #6
            Timothy Zahn bestätigt, dass sich Lucas selbst noch in den 1990ern die Option für eine Sequeltrilogie offenhielt

            But years ago, he was briefed on Lucas’ plans for sequels, and how the Thrawn books would fit in. “The original idea as I understood it— and Lucas changes his mind off and on, so it may not be what he’s thinking right now – but it was going to be three generations. You’d have the original trilogy, then go back to Luke’s father and find out what happened to him [in the prequels], and if there was another 7th, 8th, or 9th film, it would be Luke’s children. The Thrawn Trilogy really would have fit into the gap,” the author said.
            'Star Wars' sequel author Timothy Zahn weighs in on new movie plans | Inside Movies | EW.com

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            • #7
              GEORGE LUCAS INITIALLY PLANNED ON FINISHING STAR WARS: THE FORCE AWAKENS BEFORE SELLING LUCASFILM.

              George Lucas initially planned on finishing Star Wars: The Force Awakens before selling Lucasfilm. - MakingStarWars.net

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              • #8
                Zitat von stevendabudgie Beitrag anzeigen
                Timothy Zahn bestätigt, dass sich Lucas selbst noch in den 1990ern die Option für eine Sequeltrilogie offenhielt



                'Star Wars' sequel author Timothy Zahn weighs in on new movie plans | Inside Movies | EW.com
                Aber leider holt man sich heutzutagelieber befreundete Autoren anstelle von welchen die eine Story aufbauen und auch beenden können. die Thrawn-Trilogie wäre sehr gut gewesen aber vielleicht hätten sie diese sowieso schlecht verfilmt - da lese ich sie lieber mal wieder.

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                • #9
                  Welche befreundete Autoren meinst du? Lawrence Kasdan hat bereits Empire und Jedi geschrieben und lediglich Abrams ist neu als Autor.
                  "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
                  Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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                  • #10
                    Zitat von stevendabudgie Beitrag anzeigen
                    GEORGE LUCAS INITIALLY PLANNED ON FINISHING STAR WARS: THE FORCE AWAKENS BEFORE SELLING LUCASFILM.

                    George Lucas initially planned on finishing Star Wars: The Force Awakens before selling Lucasfilm. - MakingStarWars.net
                    Na denn dank der Macht, dass es nicht so gekommen ist. Nicht falsch verstehen, aber nach den 3 Prequel Filmen bin ich doch froh, dass jetzt ein anderer Regisseur ans Ruder darf. JJ Abrams wird Star Wars schon einen eigenen Stempel aufdrücken und selbst wenn Episode VII scheitern sollte (was seeeehr abwegig ist), so war es das allemal mehr wert, als noch einen Lucas Star Wars ertragen zu müssen.

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                    • #11
                      Das denk ich auch. Sofern George nicht von seinen jüngsten CGI- und Ego-Trips herunter gekommen ist, würde das wieder in genau den gleichen PT-Dialogen, Effektgewittern und Plotholes wie in der Prequel-Trilogie enden.
                      And if you keep fighting other peoples demons, they will eventually become your own

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