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Entwicklung von Stargate - Verlust von Qualität?

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  • Entwicklung von Stargate - Verlust von Qualität?

    Einen wunderschönen guten Tag!

    Wo fange ich an? Ich hole erstmal etwas weiter aus: Ich habe Stargate seit der ersten Episoden verfolgt (der Film kam leider erst etwas später) und kann so auch gut sagen, wie sich die Serie entwickelt hat. Ich habe Charaktere kommen und gehen sehen…
    Wenn ich mich nun an die Zeit von Staffel 1 und 2 zurückerinnere, dann sehe ich immer das Forschungsteam, das durch das mysteriöse Stargate geht und neue Welten kennen lernt. Die Ungewissheit was kommt und das Problem, dass man alles erst stundenlang übersetzen muss… hier stand das Forschen und das Entdecken im Vordergrund.

    Sehe ich mir jetzt Staffel 8/9 an, muss ich feststellen, dass sich einiges geändert hat: die Erde verfügt über Raumschiffe, hat einen Außenposten in eine anderen Galaxie, sie haben eine Alpha-Basis auf einem anderen Planeten…

    Die Serie hat sich geändert und auf mich wirkt es so, als wäre der Schwerpunkt etwas verrutscht. Wo ist das Forschen geblieben? In Staffel 1 und 2 lernt man die Goa’uld erst richtig kennen. Man kämpft gegen die mächtigen Götter, doch mit der Zeit kommen immer stärkere Gegner. Die Erde steht pro Staffel mindestens 1x vor dem Untergang und 4 Leute verhindern dies natürlich. Die Gegner werden immer mächtiger und mächtiger… die Menschen allerdings auch! In ein paar Jahren ändert sich die ganze Erde.
    Aber das ist ja auch verständlich, denn mit der Zeit bekommt man einfach neue Technologie, doch zu dem Zeitpunkt, als die Prometheus fertig gestellt wurde, hat die Serie nicht nur etwas gewonnen, sondern meiner Meinung nach auch verloren. Man ist viel mobiler und das Stargate verliert an Bedeutung - das ist aber eigentlich nicht das, worauf ich hinaus will!

    Am meisten stören mich die Charaktere. Am Anfang hatten man mit Carter, O’Neill, Jackson und Teal’C und gut gemischtes Team. Diese Charaktere waren alle glaubwürdig und sehr verschieden.
    Daniel war der zurückhaltenden und ängstliche Wissenschaftler, der eine Abneigung gegen Waffen hat… ein paar Staffel später rennt er mit einer P90 herum und erschießt munter Goa’uld! Das ganze sehe ich eher positiv, denn hier lässt sich (neben Teal’C) am besten eine Charakterentwicklung erkennen. Daniel hat sich einfach geändert, was zum Punkt Charakterentwicklung zählt und positiv zu sehen ist. Daniel wird ja schon zu einem richtigen Frauenheld!
    Teal’C hat sich auch entwickelt. Er grinst, er hat Haare auf dem Kopf, er ist kein Außenseiter mehr,… er hatte sogar schon eine eigene Wohnung außerhalb des SGC. Er wird immer mehr ein Mensch: er macht Witze, fährt Auto usw. Wie bei Daniel sieht man eine Charakterentwicklung - sehr positiv.
    Kommen wir zu Carter: keine so deutliche Charakterentwicklung, doch dafür bleibt sie einfach so sympathisch, wie sie ist. Hier sehe ich auch kein Problem.
    O’Neill stellt sich oft dümmer, als er eigentlich ist! Sein Humor ist legendär und er hat eine komische Art mit gefährlichen Situationen umzugehen. Er gehört mit zu einem der besten Charaktere und anscheinend haben das die Produzenten auch bemerkt, denn:
    --- JETZT KOMMT DAS, WORAUF ICH HINAUS WILL ---
    als in Staffel 9 das Team neu aufgestellt wird, probiert man zwanghaft O’Neill zu ersetzen. Nehmen wir mal Cameron Mitchell:
    In ihm sehe ich eindeutig einen billigen Abklatsch von O’Neill. Sein Humor ist identisch. Er ist jung und schon erfahren… er ist sich seiner Sache 100%tig sicher und würde nie einen Fehler machen. Bedroht ihn jemand mit einer Waffe lässt er einen dummen Spruch - wie O’Neill. Die beiden haben unglaublich viel gemeinsam und für mich ist Mitchell einfach nur ein verjüngter O’Neill. Ich hätte mir da einen Charakter gewünscht, der vielleicht etwas tiefgründiger ist oder auch mal etwas ernster in die Sachen herangeht!
    Aber nicht nur Mitchell ist ein O’Neill Abklatsch - Hank Landry ist auch so einer. Was ist mit dem gewissenhaften und ernsten George Hammond? Hammond hat den Posten verdient und hat nicht probiert zwanghaft komisch und witzig zu sein, im Gegensatz zu Landry. Irgendwie kann ich Landry nicht wirklich ernst als Kommandanten nehmen! Er vielleicht ein guter Kumpel, aber ob er nun wirklich Führungsqualitäten hat? Er hat mir auch einfach zu viele Ähnlichkeiten mit O’Neill! Können die Herren Autoren sich nicht mal hinsetzen und etwas kreativ sein? Können sie sich nicht mal einen neuen Charakter ausdenken anstatt einfach einen alten, vorhandenen Charakter mit einem neuen Schauspieler zu besetzen?
    O’Neill ist weg aus SG-1 - also lasst ihn ruhen! Es geht einfach ein super Charakter verloren, aber indem man probiert seinen Charakter durch eine ähnlichen zu ersetzen, wird die Sache auch nicht ernster.
    Durch Mitchell und Landry wirkt das Stargate-Center so „unernst“! Eher so wie eine nette Veranstaltung und nicht wie eine Militärbasis!

    Stargate durch die lächerlichen Versuche O’Neill zu ersetzen einiges verloren. Diese Posten hätte man stattdessen durch interessante Charaktere ersetzen können… wo wir schon wieder bei Vala wären! Vorweg: ich mag sie nicht! sie probiert genau wie Mitchell und Landry immer komisch zu sein und ist nie wirklich ernst. Sie ist arrogant und zickig… sie macht was sie will! Ein tot langweiliger Charakter ohne jeglichen Fassetten oder Geheimnissen.
    Die Kunst ist es, den Zuschauer zum Schmunzeln zu bringen indem man das durch Verhalten und aus der Situation entstehen lässt. Andauernd einen Gag einzubauen ist einfach nur arm und zieht die Qualität eindeutig runter! Ich hoffe, dass sich die Charaktere noch entwickeln werden und dass dadurch wieder etwas mehr Niveau in das ganze reinkommt!

    Wahrscheinlich hört sich das jetzt so an, als wäre ich der größte Stargate-Hasser! Aber nein! Ich liebe Stargate - Stargate ist eine großartige Serie und dank Jackson ect. gibt es noch ein paar interessante Charaktere. Die Qualität der Handlungen und Storybögen hat sich nicht dramatisch verschlechtert, ist manchmal sogar besser als noch zu beginn der Serie, doch was mich stört sind eben diese neuen Charaktere.
    Bin ich der einzige, der so denkt? Kommt es mir nur so vor, als würden sich alle neuen Charaktere an O’Neill orientieren? Was ist euere Meinung zu diesem Thema?

    PS: Ich hoffe, dass mir überhaupt jemand antwortet, denn nach diesem langen Beitrag könnte ich mir vorstellen, dass ihn eh niemand durchliest! Ich weiß ja, wie lesefaul man hier ist!

    EDIT: Wohin mit dem Thema? In Charaktere & Schauspieler (beziehe mich ja hauptsächlich auf diese) oder einfach hier im allgemeinen Bereich lassen? Geht ja schließlich nicht nur um Charaktere! Kann ja ein Moderator entscheiden…
    "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
    [Albert Schweitzer]

  • #2
    Was die Länge vom Beitrag angeht muss ich dir recht geben
    Naja, muss dir auch größtenteils zustimmen. Man versucht jetzt zwanghaft Jack zu ersetzen und zu kopieren, anstatt wenn einer im Team fehlt einfach jemanden neues zu nehmen wie zB Vala. Un djetzt in der 10. Staffel ist SG-1 ja auch ein 5er Team...
    Vala bringt wieder frischen Wind ins SG team, auch wenn man sich erst an ihren Char gewöhnen muss
    Mitchell ist an sich auch nicht schlecht, aber stellenweise einfach zu aufgesezt da mus ich dir recht geben.

    Und die geschichte um die Ori/Antiker ist an sich auch sehr interessant. Aber insofern blöd, da sie a zu sehr an die Goa´uld errinern. und b man sich mal wieder einen neuen Stärker, Mächtiger, und Gefährlicher Gegner erschafft, der so langsam unglaubwürdig wird. immer größer, besser stärker ist einfach nur blöd und übertrieben. Back to the Roots und das Erkunden im Vordergrund nicht nur die Ori Folgen!
    STARGATE: "Alles auf eine Karte"

    Fremder: "Dieser ist ein Jaffa" (auf Teal´c zeigend)
    O´Neill: "Nein, aber er spielt einen im Fernsehen!... Knapp daneben! "

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    • #3
      Was die Länge vom Beitrag angeht muss ich dir recht geben
      Schön, dass du ihn trotzdem gelesen hast.

      Un djetzt in der 10. Staffel ist SG-1 ja auch ein 5er Team...
      Vala bringt wieder frischen Wind ins SG team, auch wenn man sich erst an ihren Char gewöhnen muss
      Und so wie ich gehört habe, ändert sich ihr Charakter auch im Laufe der Zeit. Ich bin mir eigentlich sicher, dass sich die Charaktere noch etwas verändern werden; gerade bei neuen Charakteren ist es schwer sie in eine bestehende Serie zu etabliert. Wäre schön, wenn man bei Vala einen etwas ernsteren Stil findet. So wie sie jetzt (Anfang Staffel 9 - ich gehe von der RTL II -Ausstrahlung aus) ist, so ist sie meiner Meinung nicht für ein SG-Team geeignet.

      Und die geschichte um die Ori/Antiker ist an sich auch sehr interessant.
      Um die Story mache ich mir auch weniger Sorgen. Die Ori finde ich auch ehrlich gesagt interessanter als z.B. die Replikatoren. Wäre allerdings trotzdem schön interessanter, wenn man zwischen den Ori-Episoden noch mal zurück zum Forschen kommen könnte. Es gibt immerhin noch seeeehr viel unentdeckte Welten, die nur darauf warten entdeckt zu werden und sicherlich könnte man daraus auch noch die eine oder andere nette Story machen.
      "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
      [Albert Schweitzer]

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      • #4
        Danke erstmal für diesen wirklich tollen Beitrag, er spricht mir direkt aus der Seele und ich stimme in sämtlichen Aspekten zu. Mir geht es genauso ich liebe Stargate und hab seit der ersten Folge keine einzige verpasst und viele sogar mehrfach gesehen.
        Gleich bei der ersten Folge der neunten Staffel ist mir aufgefallen, wie Colonell Mitchel zwanghaft versucht O'Neil zu imitieren. Aber ich denke das wird er nie schaffen. Ricks Spielweise und sein Humor waren einfach einzigartig und Mitchell sollte lieber versuchen seine eigene Form zu finden. Gleiches gilt übrigens auch für alle anderen Charaktere, die neu hinzugekommen sind. Ich finde da hat man in Atlantis vieles besser gemacht.

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        • #5
          Wobei es auch da einige zum Teil extreme Parallelen der Chars gibt. Vor allem Sheppard wirkt anfangs wie ein O´Neill Klon, aber das ändert sich zum Glück im Verlauf der Staffel.
          Und auch was die Feinde Angeht, die bösen Goa´Wraith und die Repli´suraner wirken zunächst auch extrem abgekupfert....
          Aber im Laufe der zeit entstehen schon Unterschiede.

          Nur bei Mitchell merk ich auch nach 2 Staffeln noch keinen solchen Unterschied. Immer noch so ein O´Neill ableger...
          STARGATE: "Alles auf eine Karte"

          Fremder: "Dieser ist ein Jaffa" (auf Teal´c zeigend)
          O´Neill: "Nein, aber er spielt einen im Fernsehen!... Knapp daneben! "

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          • #6
            nuja. wenn du dich über o´neill plagiate beschwerst, dann schau dir ma den sheppard an, der is imo wesentlich schlimmer als alles andere. und lieber so n scherzenden general, als ne inkompetente zivilistin als einrichtungsleiter, auch wenn beides nicht das gelbe vom ei is.

            an sich stimm ich mit dir überein, außer in 2 punkten:
            1. die entwicklung von jackson seh ich negativ. es hätte den forschercharme der seire gefördert, wenn er weiterhin waffen abgelehnt hätte. gegen den frauenhelden hab ich nix
            2. mitchell. ich seh ben browder immer noch mit den augen aus farscape, meiner lieblings sf serie. ich finde diese 2 charaktere ähneln sich mehr, als o´neill und mitchell. deswegen stört mich auch der "neue"synchronisator". bringt irgendwie das feeling durcheinander. ansonsten find ich den charakter ganz in ordnung.
            ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
            Nächster Versuch.
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            • #7
              Ja, die forschungsfolgen aus den Anfangszeit... und die politischen Folgen, der gute alte Maybourne... ich seh immernoch sehr gerne die alten Folgen. Wunderbar. Du hast recht. Inzwischen geriet der Low-Tech und Forschungsaspekt in den Hintergrund.
              Ich erinnere mich, wie SG-1 aus eine Transportflugzeug springt. Jackson ist etwas ängstlich, Jack und Sam ganz cool, und Teal'C zweifelt am Fallschirm. Wunderbar.
              Wenn ich mir im Vergleich dazu einen Jumper ansehe...

              Aber zu den O'Neill-Immitaten: Hier muss ich dir... recht geben -.-

              Vala kann ich auch nicht leiden. Noch schlimmer ist aber, dass sich das SGC auf eine Verbrecherin einläßt. Sie hat NULL Qualifikation für das Militär, warum gibt man ihr eine Chance?
              Hätte man sie doch einfach erschossen... (Sorry, aber ich kann sie wirklich nicht ab)

              Zu der Länge deines Textes: Wunderbar! Du hast dir Zeit gelassen und Mühe gegeben, das ist motivierend weiter zu lesen!

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              • #8
                Zitat von MOLE Beitrag anzeigen
                Wobei es auch da einige zum Teil extreme Parallelen der Chars gibt. Vor allem Sheppard wirkt anfangs wie ein O´Neill Klon, aber das ändert sich zum Glück im Verlauf der Staffel.
                Das stimmt! Anfangs kommt er wirklich etwas wie O’Neill rüber. Das zieht sich dann auch erstmal etwas durch Staffel 1, aber zum Ende bis, aber allerspätestens ab Staffel 2, entwickelt er dann doch seinen eigenen Stil und er grenzt sich so auch etwas von O’Neill ab. Die beiden haben dann zwar noch immer ein paar Gemeinsamkeiten, das fällt aber weniger auf, als bei Mitchell. Bei SGA werden die Gags nicht im Drehbuch so direkt eingebaut - die Komik kommt er aus Dialogen und geht sehr oft auf die verschiedenen Charaktere zurück, denn bei SGA haben wir wirklich sehr sehr unterschiedliche Charaktere. Besonders McKay sticht aus der Reihe hervor: er ist zwar auch überheblich, was man schon wieder mit Vala vergleichen könnte, aber McKay hat auf der anderen Seite auch Schwächen, was ihn dann auch wieder sympathisch macht. Er gibt z.B. offen zu, dass er Angst hat, dass er Bedenken hat. Wenn ist er unbewusst witzig und nicht so aufgesetzt wie bei Vala oder Mitchell.
                Bei McKay wird die Überheblichkeit (welche Vala unsympathisch macht) durch seine Schwäche ausgeglichen - bei Vala fehlt mir irgendwie dieser Gegenpol.


                Zitat von grabi Beitrag anzeigen
                nuja. wenn du dich über o´neill plagiate beschwerst, dann schau dir ma den sheppard an, der is imo wesentlich schlimmer als alles andere. und lieber so n scherzenden general, als ne inkompetente zivilistin als einrichtungsleiter, auch wenn beides nicht das gelbe vom ei is.
                Weir ist Zivilisten - na und? Das ist endlich mal was Neues! Nicht immer dieses Militärgehabe… durch Landry fällt das zwar auch weg aber nur, weil man ihn irgendwie nicht wirklich ernst nehmen kann - sicherlich ist er ein fähiger Kommandant, aber irgendwie ist er mir für General einfach etwas zu locker. Zu Weir passt der Führungsstil, gerade weil sie Zivilistin ist - aber Landry ist ein „Soldat“.

                an sich stimm ich mit dir überein, außer in 2 punkten:
                1. die entwicklung von jackson seh ich negativ. es hätte den forschercharme der seire gefördert, wenn er weiterhin waffen abgelehnt hätte. gegen den frauenhelden hab ich nix
                Kann man unterschiedlich sehen. Auf der einen Seite hast du vollkommen Recht: es ging etwas verloren, als sich Jackson ändert. Auf der anderen Seite hat man hier aber eine Charakterentwicklung, Daniel entwickelt sich weiter und das ist auf der anderen Seite auch interessant - die Ereignisse verändern ihn und hoffen wir, dass ein paar weitere Charaktere auch eine Veränderung (natürlich eine positive) erleben.


                2. mitchell. ich seh ben browder immer noch mit den augen aus farscape, meiner lieblings sf serie. ich finde diese 2 charaktere ähneln sich mehr, als o´neill und mitchell. deswegen stört mich auch der "neue"synchronisator". bringt irgendwie das feeling durcheinander. ansonsten find ich den charakter ganz in ordnung.
                Farscape kennen ich nur sehr wenige Episoden und das ist schon einige Jahre her. Leider! Daher kann ich das schlecht beurteilen.


                Zitat von (F.E.A.S.)Spec_Operator Beitrag anzeigen
                Ja, die forschungsfolgen aus den Anfangszeit... und die politischen Folgen, der gute alte Maybourne... ich seh immernoch sehr gerne die alten Folgen. Wunderbar. Du hast recht. Inzwischen geriet der Low-Tech und Forschungsaspekt in den Hintergrund.
                Japp und genau das ist etwas in den Hintergrund gerückt. das ist einfach schade, denn solche Episoden waren spannend (genauso wie solche, in denen SG-1 in einem Spiegeluniversum landet ect.). Es geht da nicht nur um ihre Gegner. Man kann ja einen komplexen Storybogen über eine Staffel laufen lassen und zwischendrin solche Episoden einschieben. Ich denke da an DSß z.B. Staffel 6: eigentlich geht es hier um den Dominionkrieg, aber mittendrin sind wieder Episoden, die mit dem ganzen herzlich wenig zu tun haben. Warum nicht auch bei Stargate? Aber was nicht ist, das kann ja noch werden!
                "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                [Albert Schweitzer]

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                • #9
                  Um den Thread noch einmal wiederzubeleben: Die Folge 916 „Ohne Netz“ hat mich motiviert hier noch mal was zu schreiben.

                  Ich bin irgendwie hin und her gerissen, wie ich diese Episode einstufen soll:

                  Einerseits fand ich diese Episode sehr unterhaltsam und auch spannend. Die Einführung der Odyssey war einer der positiven Aspekte – die Prometheus und ihr „merkwürdiges Design“ wurde durch etwas Moderneres und Schöneres ersetzt. Man modernisiert die Serien ein bisschen, was man z.B. auch einige Zeit vorher mit den „neuen“ schwarzen Uniformen gemacht hat. Eine Serie muss sich natürlich entwickeln um bestehen zu können und man hat ja schließlich auch Veränderungen im Cast vorgenommen.

                  Die Folge „Ohne Netz“ zeigt meiner Meinung nach ziemlich deutlich diese Veränderung – eine Entwicklung der Serie, aber in die falsche Richtung:
                  Was ich an dieser Folge weniger gut finde ist die Art und Weiße, wie das SG-Team hier vorgeht. Es ist absolut nichts mehr von den Forschern übergeblieben! Selbst wenn das Team gefoltert wird hat Mitchell immer noch einen dummen Spruch oder Gag auf den Lippen. Er ist zwar sau cool, aber dafür total unrealistisch! O’Neill konnte man das teilweiße noch abkaufen und es gab viel Situationskomik, doch mit Mitchell baut man die Gags nur noch ein (besser gesagt, man reiht sie aneinander).
                  Ein wenig später beamt sich das Team auf ein feindliches Schiff und Teal’C schießt mit zwei HK MP7 super lässig alle Gegner nieder. Fehlt nur noch, dass er vor Freude und Spaß schreit. Entweder Mitchell macht was super cooles und lässt einen Gag nach dem Anderen ab, oder das Team schießt sinnlos irgendwelche übermächtigen Gegner nieder, aber aus viel mehr besteht die Serie leider nicht mehr. Oberflächlicher geht es kaum!!!

                  Sind die Zuschauer so Actiongeil geworden? Der Realismus (sofern so etwas in einer SciFi-Serie vorhanden ist) geht gänzlich verloren.
                  Stargate erinnert mich immer mehr an die ersten Staffeln von Andromeda – kaum Handlung aber viel Aktion.
                  Es schadet ja nicht, wenn eine Serie actionreich ist, aber dann soll man das doch bitte vernünftig umsetzen und keinen Trash produzieren.
                  Ich habe die Serie früher immer sehr gern gesehen, aber die derzeitige Entwicklung finde ich sehr, sehr schade. Inzwischen glaube ich sogar, dass die Absetzung keine schlechte Entscheidung war. Die Produzenten müssen keinen mehr draufsetzen und einen noch mächtigeren Gegner einführen oder einen noch cooleren Teamführer…
                  Warum machen die Produzenten so einen Mist?
                  "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                  [Albert Schweitzer]

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                  • #10
                    Jo. Ich vermisse grad wieder AKUT Teal'Cs Stabwaffe...

                    Wir scheinen in der Tat actiongeil geworden zu sein - anders kann ich mir sowas kaum erklären. Master Teal'c, ehemaliger Primus von Apophis, Krieger der Ta'Uri, Jaffa tok goa'uld... rennt mit 2 MP7 rum. Supa.

                    Was mir als Computerspieler Hoffnung macht, ist Stargate Worlds. Hab erste Entwicklungsskizen angesehen: Eine Stadt irgendwo auf einem fremden Planeten. Darüber schwebt das mächtige Ha'tak. Ein Goa'Uld sieht sich - in mächtiger Pose - von Vordergrund des Bildes aus seine Stadt an, neben ihm ein Jaffa mit Stabwaffe und 2 weitere, die etwas (vermutlich Naquadah) tragen. Das erinnert mich noch richtig an Stargate.

                    Oder die 4 Leute in oliven Uniformen, die (aus einer weiten Kameraperspektive gesehen), aus dem Tor kommen und hinter einem Hügel auf eine außerirdische Gebäudegruppe treffen - und was ist das? Da laufen Leute in der Stadt!

                    Das war Stargate...

                    Noch eine Beschwerde: DHL hat viel zu lange Lieferzeiten.

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                    • #11
                      Ich finde, Landry ist kein Klon von O'Neill, weil sein Sarkasmus in eine völlig andere Richtung geht. Rufen wir uns doch in Erinnerung, wie O'Neill die Basis als General geführt hat und wie es Landry macht. Sein Führungsstil ist doch wesentlich militärischer als der von Jack. Gut, der blasse Hammond war militärischer und sehr viel väterlicher als Landry.
                      Was uns zu Doktor Lam bringt: Ich kann keine Worte finden, um meiner Abscheu Ausdruck zu verleihen in Bezug auf diese neue Ärztin!!! Nur weil ihre Darstellerin mit Michael Shanks liiert ist, muss sie nicht gleich eine Rolle in der Serie bekommen, oder? Sie erinnnert mich ständig an diesen Schiffsavatar in Andromeda! Liegt das daran, weil sie Doktor Lam genau so spielt?
                      Mitchell - an wen erinnert mich der Neue im Team? An O'Neill sicherlich nicht, denn dazu ist er viel zu blass. Mitchell ist kein Klon, nicht einmal von sich selbst. Seine Scherze wirken aufgesetzt, weil sie eben nicht zu einem blassen Charakter passen.

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                      • #12
                        Das Ende von "Off the Grind" ist tatsächlich ziemlich actionlastig geworden und gefällt mir nicht unbebedingt (die hier schon erwähnte Teal'C-Szene zum Beispiel). Ansonsten ist die neunte Staffel doch eher ruhig und nur mäßig actiongeladen. Einfach weil die Ori ganz andere Methoden als die Guauld haben - sprich Prior kommt auf Planeten, lässt ein paar Sprüche ab und startetet dann eine Seuche etc.

                        Was Mitchell anbelangt so gefällt mir sein Charakter ganz gut. Er ist voller Optimismus und will im SGC etwas bewegen. Was das anbelangt das genaue Gegenteil von Jack, welcher ständig nur sarkastische Sprüche abgelassen hat. Einzig in Sachen Humor hat man sich allerdings sowohl bei Mitchell als auch Sheppard ziemlich an O'Neill orientiert. Ein Stargate-Teamleader muss nach den Autoren anscheinend obercool sein und ständig halblustige Sprüche zum Besten geben. Trotzdem nehme ich Mitchell weitaus ernster als den immer dümmer werdenden Pausenkasperl-O'Neill der Staffeln 7 und 8.

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                        • #13
                          Ich ehrlich gesagt nicht. Am anfang fand ich Mitchell ja noch ganz gut, aber inzwischen hätte ich den alten Jack wirklich lieber in der Serie. Selbst wenn er manchmal einen auf Pausenclown macht - er macht das wenigstens symphatisch.

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                          • #14
                            Zitat von Brain Storm Beitrag anzeigen
                            Mitchell - an wen erinnert mich der Neue im Team? An O'Neill sicherlich nicht, denn dazu ist er viel zu blass. Mitchell ist kein Klon, nicht einmal von sich selbst. Seine Scherze wirken aufgesetzt, weil sie eben nicht zu einem blassen Charakter passen.
                            Für mich ist Mitchell ein schlecht gemachter Abklatsch von O’Neill. O’Neill hat damals in SG-1 auch seine mehr oder minder intelligenten Sprüche abgelassen und der ein oder anderen Gag gebracht, doch bei ihm wirkte das ganze noch Glaubhaft. Der Humor entstand aus der Situation, aber wirkt es so, als würden die Gags aus dem Drehbuch kommen und er setzt sie dann mehr schlecht als recht um.
                            Man probiert sich zwanghaft an dem so erfolgreichen O’Neill-Charakter zu klammern. Hier sollte man wirklich mal neue Wege gehen und jemanden anders die Teamleitung geben. Von mir aus könnte das auch Carter sein, dann hätte man das Team an einer anderen Position ergänzt, aber dann auch mit einem neuen und interessanten Charakter.

                            Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                            Ansonsten ist die neunte Staffel doch eher ruhig und nur mäßig actiongeladen. Einfach weil die Ori ganz andere Methoden als die Guauld haben - sprich Prior kommt auf Planeten, lässt ein paar Sprüche ab und startetet dann eine Seuche etc.
                            Und leider wird das dann sehr schnell langweilig, weil man so was ähnliches immer schon hatte. Man hat zwar mit den Ori eine neue Besetzung, aber eigentlich ist der Inhalt auch nicht gerade neu… aber die 9te Staffel läuft ja noch auf RTL II und ich werde sie mir erst bis zum Ende angucken, bevor ich anfange die Staffel zu kritisieren.

                            Zitat von (F.E.A.S.)Spec_Operator Beitrag anzeigen
                            Ich ehrlich gesagt nicht. Am anfang fand ich Mitchell ja noch ganz gut, aber inzwischen hätte ich den alten Jack wirklich lieber in der Serie. Selbst wenn er manchmal einen auf Pausenclown macht - er macht das wenigstens symphatisch.
                            Jack meiner Meinung viel mehr Charisma und wirkt weniger oberflächlich und deswegen ist seine Art bzw. sein ganzer Charakter und das damit verbunden Verhalten viel glaubhafter.
                            "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
                            [Albert Schweitzer]

                            Kommentar


                            • #15
                              eben, eben. sag ich ja. ich will Jack zurück

                              Kommentar

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