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Was ist nur mit SG1/SGA geschehen?

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  • Was ist nur mit SG1/SGA geschehen?

    Zu Zeiten einer 7./8. Staffel Sg1 war Stargate für mich DIE aktuelle Serie schlechthin, klar nicht jede Episode war der hit aber es gab doch regelmäßig spannende folgen in denen man neues erfuhr über die antiker, asgard, replis usw die den Handlungsbogen ausbauten und einen ungeduldig auf die nächste episode warten liesen...

    Und heute? Staffel 3-SGA bzw 10-SG1, eine (unter)durchschnittliche standalone folge an der anderen. Beitrag zum handlungsbogen? Fehlanzeige. Gespannt sein wie es weiter geht? Ne wird doch eh wieder nix wichtiges geschehen. Die guten folgen der aktuellen staffeln zusammen lassen sich an einer hand abzählen (wie zb das crossover in sg1 10x04).

    Ich denke man hat sich viel zu sehr auf die antiker eingeschossen von deren altem glanz aber nicht mehr viel übrig ist zumal diese oft genug als zwar völlig überlegen aber in ihrer handlungsweise strohdumm hingestellt wurden. Im großen und ganzen ist alles wichtige über sie bekannt...

    Früher lebte Stargate zum teil von diesem "ungewissen" - der ganze mythos um die asgard, antiker, nox... es tauchten immer mal wieder völker auf die in bestimmten bereichen alles andere in den schatten stellten und somit eine gewisse faszination ausübten. Doch dann hat man mit dem joker antiker alles andere niedergeschlagen - sie sind in jeder hinsicht die absolute superlative, es ist eigentlich nichts neues mehr denkbar das das noch toppen könnte.
    Umgekehrt hat man die asgard, nox usw scheinbar völlig ad akta gelegt wobei da noch viel potential wäre.

    Fällt den Autoren denn nichts mehr ein außer langweiligen 0815 standalones?
    Und selbst wenn es mal spannend wird dann kommt ganz sicher am ende der folge Supersam bzw Megarodney und erfinden schnell was wie man alles wieder zurechtrücken kann.
    Ich würde den Autoren wärmstens empfehlen sich mal eine Staffel BSG anzusehen. Wirklich schade dass Stargate zu einer derart durchschnittlichen Serie verkommen ist.

  • #2
    Als im Hinblick auf dieses ungewisse muss ich dir Recht geben. Ich kann mich noch an diese eine Folge erinnern - der Titel ist mir jetzt entfallen, wo SG-1 völlig erstaunt beobachtet wie ein Asgard Mutterschiff über ein paar gelandeteten Goa´uld Mutterschiffen auftaucht und diese in einem blauen Lichtstrahl verschwinden.
    Es war irgendwie der Reiz von Stargate, dass diese Völker lange Zeit von einem Nebel der Unwissenheit umgeben lange Zeit sogar nur ein Mythos waren. Das machte einen irgendwie neugiereig.
    Andererseits muss man auch anerkennen, dass es nun dem Ende zugeht und die Handlungsfehden und Geheimnisse immer mehr gelüftet werden und wer weiß....vielleicht sind die Antiker gar nicht die mächtigste Rasse.....es gibt so viele Galaxien im Universum und es ist so unendlich groß....
    "Inter Arma Enim Silent Leges"

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    • #3
      Ich würde mir sogar Wünschen, dass man irgendwie eine Schwachstelle an Aufgestiegenen entdeckt, und diese (absolut sinnlos übertriebenen) Antiker / Ori erstmal so gehörig geschwächt werden, dass Asgard und co wieder Bedeutung bekommen. Der arme Roland Emmerich (und alle anderen, die am Film mitgewirkt haben) und sein Mythos.

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      • #4
        Ich wollte das Problem nicht nur auf die antiker reduzieren, es gäbe ja immernoch genug stoff für faszinierende folgen. Man könnte mal eine technologie (sei es von den antikern oder einem andern hochentwickelten volk) finden die einem wieder einen kleinen vorteil im kampf gegen wraith/orischiffe bringt, oder einen neuen überlegenen verbündeten (die furlinger stehen immernoch aus...) ins spiel bringen wie es die Asgard ihrerzeit waren (ist mir eh unverständlich warum man von denen nichts mehr hörte nachdem sia ja vor den replis "grettet" wurden). Man könnte mal der frage nachgehen warum es von den antikern erschaffene replis gibt die den replis die sich aus dem "spielzeug" in unserer galaxi entwickelten gleichen wie ein ei dem anderen. Der Konflikt mit den Ori oder wraith wird kaum noch erwähnt - machen die grade brotzeitpause um dann im seasonfinale schnell von sg1 und co in letzter minute besiegt zu werden?
        Es scheint einfach fast gar nichts mehr das irgendwie von bedeutung wäre zu geschehen :/ Man kann die eigentliche handlung einer staffel doch nicht auf Saison start, midseasoncliffhanger und finale reduzieren


        Und ja wenn man die serie noch weiter am leben erhalten will wäre mal ein grundlegender schnitt nötig, am besten befördert man sämtliche aufgestiegen mal vollends ins jenseits.
        Zuletzt geändert von sunrise; 20.12.2006, 19:44.

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        • #5
          Nach der genialen neunten Staffel ist die zehnte tatsächlich irgendwie enttäuschend. Irgendwie hatte man nach dem Gemetzel in "Camelot" das Gefühl, dass dank dem Kreuzzug der Ori nichts mehr so sein wird wie früher einmal. Doch Fehlanzeige. Eine Stand-alone-Folge nach der anderen. Außer bei "Flash and Blood", "The Pegasus-Project", "Counterstrike" und "The Quest" tat sich in dieser Hinsicht nichts mehr.

          Ich hoffe die zweite Hälfte der Staffel legt wieder nen Zahn zu. Im Moment fürchte ich jedoch, die letzte Staffel SG1 wird ähnlich schwach wie die letzte Staffel Akte X. Was ich noch bedenklicher finde, ist die Tatsache, dass die Autoren anscheinend nichts im Serienfinale aufzulösen gedenken, sondern alles auf die TV-Filme verlagern. TV-Filme schön und gut, trotzdem hätte ich lieber nen runden Serieneindruck. Bei B5 funktionierte ja auch beides. Dass RDA im Serienfinale nicht dabei zu sein scheint ist auch sehr irritierend. Immerhin hat er die Show rund 8 Jahre lang getragen.

          SGA ist auch nicht wirklich besser. Zwar hat Staffel 3 mehr gute Folgen als Staffel 2, diese Replikatoren-Abklatsche find ich jedoch erbärmlich. Auch gibt es wieder massenweise Planet-of-the-Week-Shows. Dazu noch dieser unglaublich nervige Lucius Lavin. Nein, aktuell sind beide Serien nicht das Gelbe vom Ei. Vielleicht wird ja SGA besser wenn SG1 beendet ist und die Autoren sich mehr auf die Pegasus-Galaxie konzentrieren. Die Gerüchte über ne dritte Serie lassen diese Hoffnung allerdings schwinden. Dass Brad Wright und Robert C. Cooper sich aus SGA zurückziehen wollen, zeigt wohl nicht gerade von der Qualität der Serie. Erinnert an Berman und Braga die bei ENT das sinkende Schiff verließen. Vielleicht wird SGA ja ähnlich ENT unter Manny Coto aber gerade dadurch endlich wieder wirklich gut.

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          • #6
            Ich hab die 10. SG1 Staffel jetzt nicht gesehen, aber was ich hier höre hört sich ja nicht so toll an - in der 9. sieht es ja momentan so aus, als seien die Ori auf einem starken Vormarsch und in der 10. verkommt es dann eher zu einem Nebenschauplatz - also so wie die Goa Uld? Ab und zu mal einen Prior erledigen ujnd ansonsten Buisness as usual...?
            Na ja, mal aberwarten, aber ermutigend klingt das nicht...

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            • #7
              Ich sehe es mittlerweile sogar schon fast so: Nach der 8. Staffel hätte man SG1 zu Ende gehen lassen sollen und den Ori-handlungsbogen vielleicht auf der SGA-Plattform zeigen können. Denn so ist SG1 sich selbst ein Spin Off geworden und SGA hat keinen wirklichen Handlungsbogen.
              Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

              Für alle, die Mathe mögen

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              • #8
                naja für mich wars mit Stargate eigentlich spätestens nach Staffel 5 eher vorbei, die 6te mit Jonas Quinn gefiel mir eigentlich gar nicht, nur die 7te ging dann wieder, die 8te war nicht so mein Fall weil O'Neil nur noch in das Basis abhing und das was SG1 ausmachte (Daniel,Carter,TealC und Jack auf nem anderen Planenten) war eigentlich dahin und die Ori dann ab Staffel 9 bleiben für mich so oder so eine unispirite Neuauflage der Goa'Uld. Und das die spannung sowieso irgendwie raus ist, seit die Erde eine Ownage Technologie nach der anderen rausbringt und mit gigantischen Raumschiffen im Weltraum rumdüst kann wohl auch keiner leugnen.

                aber wenn man ehrlich ist, muss imho sowieso sellbst ein SG Fan zugeben das Stargate nie mehr war als einer eher anspruchlose SF Action Serie ohne einem Tiefgang wie früher Akte-X, B5 oder jetzt halt BSG, LOST&Co (mal ausgenommen vielleicht 3-4 Folgen pro Staffel)
                Homepage

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                • #9
                  Anspruchsvoll kann nicht die Serie sein, nur die Zuschauer. Und wenn ich mir die Diskussionen, die aus dieser Serie entstehen, ansehe, kann ich wohl behaupten, dass Stargate stellenweise schon zum denken anregt. Wenn aber ein Idiot (nicht du, auch wenn das zweideutig ist - ungewollt) Stargate sieht, wird er nicht mitdenken, sondern einfach nur geballer sehen. Wenn aber ein wissenschaftlich gebildeter Mensch Stargate sieht, und sich in jeder Werbepause Gedanken über den Fortlauf der Geschichte und wissenschaftliche Erklärungen macht, wird er die Serie mit ganz anderen Augen sehen. Baum ist nicht gleich Baum. Für den einen nur ein Stück Holz, für den anderen ein kompliziertes Netzwerk biologischen Lebens.

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                  • #10
                    Naja ganz so ist es ja auch nicht. Wenn man mal BSG als vergleich heranzieht, da ist allein schon die Characterentwicklung deutlich vielseitiger und durchdachter - bei sg1 gibts ja eigentlich gar keine wirkliche entwicklung.
                    Oder die geschichten einzelner episoden an sich bei sg1 gibts immer ein rießen problem bei dem normal alle sterben müssten und in letzter sekunde wird dann eine lösung mehr oder weniger an den haaren herbeigezogen (sam erfindet mal wieder schnell was...), bei BSG dagegen ist alles viel durchdachter und "realistischer".

                    Klar kann man bei beiden serien viel reininterpretieren und diskutieren aber ich denke bei sg1 ist das einfach ein zufälliges nebenprodukt, da hat sich keiner der autoren vorher großartig gedanken drüber gemacht, bei bsg hingegen scheint absolut alles bis ins letzte detail über staffeln hinweg genau durchdacht zu sein...

                    Anspruchsvoll war stargate ganz sicher noch nie, für mich lebte sg immer von der faszination seines universums.

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                    • #11
                      Zitat von (F.E.A.S.)Spec_Operator Beitrag anzeigen
                      Anspruchsvoll kann nicht die Serie sein, nur die Zuschauer. Und wenn ich mir die Diskussionen, die aus dieser Serie entstehen, ansehe, kann ich wohl behaupten, dass Stargate stellenweise schon zum denken anregt. Wenn aber ein Idiot (nicht du, auch wenn das zweideutig ist - ungewollt) Stargate sieht, wird er nicht mitdenken, sondern einfach nur geballer sehen. Wenn aber ein wissenschaftlich gebildeter Mensch Stargate sieht, und sich in jeder Werbepause Gedanken über den Fortlauf der Geschichte und wissenschaftliche Erklärungen macht, wird er die Serie mit ganz anderen Augen sehen. Baum ist nicht gleich Baum. Für den einen nur ein Stück Holz, für den anderen ein kompliziertes Netzwerk biologischen Lebens.
                      Indeed. Siehe

                      Spoiler
                      Episode 3x13 von Atlantis, da schreiben die einen "boar wie langweilig...kein geballer...und andere werden von der Ep zbsp zu Diksussionen angeregt, wie ob das was Lucian tat eigentlich vergewaltigung ist/war
                      .

                      Ich mag auch mal ne gute "Ballerstory", aber das ist nicht was ich auf Dauer will. Das wäre mir nämlich zu anspruchslos.

                      @sunrise Du kannst BSG nicht heranziehen. Das sind zwei völlig verschiedene Konzepte, und da es SG immerhin auf 10 Staffeln plus 2 Ableger gebracht hat, kannst nicht so schlecht sein. BSG finde ich für die eigentliche Handlung zb stinklangweilig. Ich mag gut entwickelte charas und weis das dies bei SG ein handicap ist und lebe damit. Aber ich muss auch nicht zig Folgen über jedes kleine seelenproblemchen von xy reden, siehe BSG. Da gehts um Krieg usw und dann kommen die da nicht aus den Potten. Für mich eine nicht wirklich gelungene Kopie (vom konzept) von B5. ST hatte weniger Charakterentwicklung, dennoch gabs immer Stoff zum diskutiern, hintergründige Themen usw. Das eine hängt mit dem anderen nicht zusammen.
                      my props

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                      • #12
                        würde ich Stargate nicht gut finden wäre ich sicher nicht in diesem forum...
                        Ich finde nur dass es schonmal deutlich besser war und in letzter zeit sehr nachlässt.

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                        • #13
                          Ich vermisse ganz einfach (wie oft hab ich das schon gesagt) die mysteriöse Atmosphäre am Anfang... allein die Hintergrundmusik in diesen mysteriösen Momenten.... wenn SG-1 auf einem Planeten fest saß und Jaffa irgendwo herumschlichen... wie Teal'C irgendwelche Spuren entdeckt... wie sie per Fallschirm aus einem russischen Flugzeug abspringen... heute fliegen sie nur mit der Pegasus rum, oder werden gleich gebeamt...

                          erinnert ihr euch noch an die Folge "2010"? Genau so siehts grad wirklich aus... alle beamen sich rum, die Technologie ist viel zu gut....

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                          • #14
                            Jaaah, du sprichst mir aus der Seele.
                            Allerdings muss ich sagen, dass die letzte Zeit auch Veränderungen in der Erzählweise gebracht haben, die ich auch schätze.
                            Das Problem von SG1 ist, dass es mit immer besserer Technologie in einer Art Star Trek verwandelt, aber so eine Verwandelung wird beiden Franchise nicht gerecht.
                            Diese Problem sehe ich auch für die dritte Serie, die ja angbelich kommen soll.
                            Wenn die Macher da nicht mit der Super-Idee an den Start kommen, wird das alles am "Voyager"-Syndrom leiden.
                            Ich lese im Moment an der zweiten Staffel der Fanserie "Stargate Horizon" (Keine Fanfiction, sondern Drehbücher von Fans mit Podcast und Making-of un allem drum und dran. Kann nur empfehlen), Ich finde, das die Autoren viele Probleme gut gelöst haben.
                            www.stargatehorizon.com/

                            Vielleicht ist die neue Serie aber eine Chance für die Rückkehr der "SG-Team kommt auf einem fremden Planeten..."-Folgen.
                            Ich versuche meinen Status und meine Beitragszahl in diesem Forum durch sinnvolle Beiträge zu erhöhen.
                            Neues Ziel: Weniger Tippfehler...Das geht so nicht weiter!

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                            • #15
                              Zitat von Dr.McKay Beitrag anzeigen
                              Für mich eine nicht wirklich gelungene Kopie (vom konzept) von B5.
                              LoL, also jetzt mal ganz ehrlich: Was für Parallelen gibt es bitte zwischen Babylon 5 und BSG?
                              "The only thing we have to fear is fear itself!"

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