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SGA: Gesamtrückblick

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  • SGA: Gesamtrückblick

    Das war also SGA. Das erste große SG1-Spin-off. Als Fan der Original-Serie bin ich leider nur bedingt begeistert.

    Positiv zu erwähnen wäre, dass die Serie im Gesamtbild weitaus runder und abgeschlossener wirkt als das Original. Auch gefiel, dass man immer wieder Bezüge und Crossovers zu SG1 herstellte, womit man das Gefühl hatte, sich im selben Universum zu befinden.

    Großes Manko der Serie waren wohl die Charaktere. Aiden Ford war so langweilig, dass ihn die Autoren selbst nach nur einer Staffel rausgeschrieben. Teylar schaffte es in 100 Episoden auch nicht zu (viel) mehr als zur Stichwortgeberin. Und Ronan ist einfach nur ein blasser Teal'C-Abklatsch (genauso wie Sheppard tlw. von O'Neill). Einzig mit McKay und Beckett schaffte man eigenständige Kultcharaktere, wovon uns Beckett die letzten beiden Staffeln auch mehr oder weniger verwehrt blieb.
    SG1 sah man doch so manch langweiliger Folge nach weil die Charaktere und die Team-Atmosphäre so gut waren.

    Des weiter kommt hinzu, dass sich die Geschichten immer wieder zu wiederholen begannen. Man merkte den Autoren förmlich an, dass sie sich in einer Kreavititätskrise ähnlich B&B in den ersten Staffeln ENT befanden.
    Auch waren viele SG1-Größen wie Jonathan Glassner, Diamon Kindler oder Peter DeLuise bei SGA gar nicht, oder nur zu Beginn vertreten. Selbst Brad Wright und Robert C. Cooper schienen am Ende das sinkende Schiff verlassen zu haben und leisteten nur noch einen SEHR KLEINEN Beitrag zur Serie. Die neuen Autoren wie Martin Gero oder Carl Binder konnten in deren Fußstapfen nur bedingt treten. Und die SG1-Althasen Joseph Mallozzi und Paul Mullie waren der Aufgabe als Showrunner anscheinend kaum gewachsen.

    Was bleibt ist eine eher wenigsagende Serie mit vielen Lücken-Folgen - im Großen und Ganzen mittelmäßig aber nicht mit einer Qualitäts-Serie wie SG1 in seinen besten Jahren zu vergleichen.

    Dabei hatte SGA in seinem ersten Jahr ziemlich gute Ansätze. Das Gestrandet-sein-Prinzip erschien ganz spannend (wurde jedoch schnell wieder aufgegeben). Auf die Atlantis-Mythologie ging man auch kaum ein (außer dem Namen nach hat man NICHTS damit zu tun, dabei war der Geschichtsbezug immer eine DER Stärken von SG1), eigentlich wurde die Stadt selbst nicht wirklich erforscht.

    SG1 hatte in seinen ersten Jahren (neben den tollen Charakteren) noch einen weiteren Vorteil. Das Konzept (Menschen der Gegenwart im großen All) erschien neu und innovativ. Dass das ganze in den Jahren 2003 bis 2008 spielt merkte man bei SGA jedoch überhaupt nicht mehr. Hier waren die Menshcen tlw. noch etwickelter als in Star Trek - und die Serie nur noch eine SF-Serie unter vielen.

    Fazit: Bis zum Ende konnten die Autoren das Ruder leider nicht umreißen, sondern sie verkamen immer mehr ins Mittelmaß. Als Stargate-Fan hoffe ich, dass das bei Universe anders sein wird und man von seinen Fehlern bei SGA gelernt hat. Auch wäre ein kleiner Frischwind beim Autoren-Team ganz nett (neue Köpfe haben auslaufenden Serien selten geschadet).

  • #2
    Ganz ehrlich gesagt war "Chewie" mein lieblingschar.
    Er ist mir irgendwie am sympatischten.
    Ich denke es ist allgemein bekannt das SGA schlechter war als SG1 jedoch hatte es auch seine speziellen höhepunkte. eines meiner Lieblingszitate aus "Deadalus Variations" ist "Easy chewie, most of tose buttons are your friends".
    Beim rückblick stellt sich mir gerade die frage ob der Ford ark überhaupt abgeschlossen wurde.
    Es gab leider aber auch viele Folgen die ich mir garnicht antuen wollte.
    Irgendwo in der fünften staffel gab es doch so eine Zombie-Horror gedön folge, die mich nach 10 sekunden so gelangweilt hat das ich den Tab geschlossen hab.
    Im großen und ganzen kann man glaub ich von nem gewaltigen haufen verschwendeten Potentials ausgehen.
    Lelouch of The Rebelion
    For the Zero Requiem!


    InterStella To boldly do

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    • #3
      Stargate Atlantis ist für das Stargate-Franchise das, was Raumschiff Voyager für das Star Trek-Franchise war: Ein Rohrkrepierer, den die Folgeproduktion (hier: Stargate Universe) nur noch mit einem kleinen Wunder vergessen machen kann.
      Im Detail gehen die Parallen sogar noch weiter. In beiden Serien gehts es ums Gestrandetsein, in beiden Serien hat eine Frau das Kommando, in beiden Serien versucht Picardo -leider ohne viel Erfolg- mit seinen erheblichen schauspielerischen Fähigkeiten gegen die Dunkelheit des Drehbuchs anzukämpfen.

      Und -um zum Fazit zurückzukehren- wie bei Voyager muss man sich bei Atlantis die Frage stellen, was man besser hätte machen können.

      Mit fallen wenigstens 3 Dinge ein, die teilweise auch schon im Eröffnungsbeitrag genannt wurden:

      a. Grundkonzept beibehalten!
      Gestrandet fern von der Heimat ist eine vielversprechende Ausgangslage, die man nicht wegschmeißt.
      Selbst Voyager hat diesen Fehler nicht gemacht und erst in der letzten Staffel permanenten Kontakt zur Erde aufgenommen.

      b. Deine Charaktere sollten weder 0815 noch Abziehbilder anderer Charaktere sein!
      Mayweather... oder moment... Ford (so hieß der) - was war das nur für ein Scheincharakter! Ebenso war Teylar mächtig überflüssig. Dann ist auf ganzer Linie der Versuch gescheitert Charaktere aus SG1 zu kopieren (aus Teal'c mach Ronon, aus O'Neill mach Sheppard). Das Beispiel der Asgard hätte doch ein warnendes Beispiel dafür sein müssen, was passiert wenn man aufs Klonen setzt.
      Sicher gibt es die bereits angesprochenden Ausnahmen. McKay ist glücklicherweise keine Carter-Kopie und durch seine vorangegangenen Auftritte bei SG 1 stellt er zudem einen brückenbildenen Charakter dar.

      c. Vernachlässige deinen Hauptbösewicht nicht!

      SG1 hat es geschafft seinen Feind, die Goa'uld, über 8 Staffeln hinweg interessant zu halten. Sicher wurde da ein bisschen getrickst (auf mächtigen und bösen Goa'uld folgt noch mächtigerer und böserer Goa'uld usw.), aber angesichts der schieren Anzahl der Goa'uld-Folgen bleibt das dennoch ein Verdienst der Serie. Das Potential der Wraith wurde in Atlantis hingegen kaum genutzt. Stattdessen hat man diesen Hybrid-Heini eingeführt und als der auch nicht gezündet hat, hat man sich schon nach etwas mehr als 2.Staffeln im SG1-Archiv bedient und die Neo-Replikatoren aus dem Hut gezaubert. Eine weitere Staffel später waren die dann auch nicht mehr gut genug und man ist nach einem abrupten Abbruch des entsprechenden Handlungsbogen auf Einzelstories zurückgefallen, die leider auch zumeist wenig originell waren. So sind die Wraith letztendlich nie für Atlantis geworden, was die Goa'uld für SG1 waren.

      Bleibt nur zu hoffen, dass Universe nicht so mies wird, dass man sich Atlantis zurückwünscht.
      I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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      • #4
        Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
        Das war also SGA. Das erste große SG1-Spin-off. Als Fan der Original-Serie bin ich leider nur bedingt begeistert.


        Fazit: Bis zum Ende konnten die Autoren das Ruder leider nicht umreißen, sondern sie verkamen immer mehr ins Mittelmaß. Als Stargate-Fan hoffe ich, dass das bei Universe anders sein wird und man von seinen Fehlern bei SGA gelernt hat. Auch wäre ein kleiner Frischwind beim Autoren-Team ganz nett (neue Köpfe haben auslaufenden Serien selten geschadet).
        Da kann ich mich Dir nur anschliessen.

        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen


        a. Grundkonzept beibehalten!
        Gestrandet fern von der Heimat ist eine vielversprechende Ausgangslage, die man nicht wegschmeißt.
        Selbst Voyager hat diesen Fehler nicht gemacht und erst in der letzten Staffel permanenten Kontakt zur Erde aufgenommen.

        b. Deine Charaktere sollten weder 0815 noch Abziehbilder anderer Charaktere sein!
        Mayweather... oder moment... Ford (so hieß der) - was war das nur für ein Scheincharakter! Ebenso war Teylar mächtig überflüssig. Dann ist auf ganzer Linie der Versuch gescheitert Charaktere aus SG1 zu kopieren (aus Teal'c mach Ronon, aus O'Neill mach Sheppard). Das Beispiel der Asgard hätte doch ein warnendes Beispiel dafür sein müssen, was passiert wenn man aufs Klonen setzt.
        Sicher gibt es die bereits angesprochenden Ausnahmen. McKay ist glücklicherweise keine Carter-Kopie und durch seine vorangegangenen Auftritte bei SG 1 stellt er zudem einen brückenbildenen Charakter dar.

        c. Vernachlässige deinen Hauptbösewicht nicht!

        SG1 hat es geschafft seinen Feind, die Goa'uld, über 8 Staffeln hinweg interessant zu halten. Sicher wurde da ein bisschen getrickst (auf mächtigen und bösen Goa'uld folgt noch mächtigerer und böserer Goa'uld usw.), aber angesichts der schieren Anzahl der Goa'uld-Folgen bleibt das dennoch ein Verdienst der Serie. Das Potential der Wraith wurde in Atlantis hingegen kaum genutzt. Stattdessen hat man diesen Hybrid-Heini eingeführt und als der auch nicht gezündet hat, hat man sich schon nach etwas mehr als 2.Staffeln im SG1-Archiv bedient und die Neo-Replikatoren aus dem Hut gezaubert. Eine weitere Staffel später waren die dann auch nicht mehr gut genug und man ist nach einem abrupten Abbruch des entsprechenden Handlungsbogen auf Einzelstories zurückgefallen, die leider auch zumeist wenig originell waren. So sind die Wraith letztendlich nie für Atlantis geworden, was die Goa'uld für SG1 waren.

        Bleibt nur zu hoffen, dass Universe nicht so mies wird, dass man sich Atlantis zurückwünscht.
        Bei a und c bin ich vollkommen deiner Meinung.
        Was b betrifft, so fand ich Teylar und Ronon eigentlich gar nicht so schlecht. Meiner Meinung gab es da andere Charakter die viel schlechter waren.

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        • #5
          Teylar
          Teyla.

          Ich muss mich wohl bekennen das ich SGA relativ gut fande.
          Klar, es gibt die hier aufgezählten "Fehler", wie immer wieder platte Füll-Folgen, und die Charaktere, denen man das Abgekupfertsein förmlich ansah.
          Dennoch hatte die Serie für mich einen sehr hohen Unterhaltungswert, und das ist es doch worauf es bei einer Fernsehserie ankommt.
          Bitte nicht steinigen
          c. Vernachlässige deinen Hauptbösewicht nicht!

          SG1 hat es geschafft seinen Feind, die Goa'uld, über 8 Staffeln hinweg interessant zu halten. Sicher wurde da ein bisschen getrickst (auf mächtigen und bösen Goa'uld folgt noch mächtigerer und böserer Goa'uld usw.), aber angesichts der schieren Anzahl der Goa'uld-Folgen bleibt das dennoch ein Verdienst der Serie. Das Potential der Wraith wurde in Atlantis hingegen kaum genutzt. Stattdessen hat man diesen Hybrid-Heini eingeführt und als der auch nicht gezündet hat, hat man sich schon nach etwas mehr als 2.Staffeln im SG1-Archiv bedient und die Neo-Replikatoren aus dem Hut gezaubert. Eine weitere Staffel später waren die dann auch nicht mehr gut genug und man ist nach einem abrupten Abbruch des entsprechenden Handlungsbogen auf Einzelstories zurückgefallen, die leider auch zumeist wenig originell waren. So sind die Wraith letztendlich nie für Atlantis geworden, was die Goa'uld für SG1 waren.
          Da muss ich ein ganz großes Veto einlegen.
          Was denkst du das passiert wäre wenn man die Wraith mehr wie die Goa'uld gestaltet hätte? Sprich, einige große Bosse, die man dann Staffelweise platt macht?
          Ja, du hättest geschrieben "c. Hauptbösewicht geklaut!".
          Die Wraith waren andere Gegner als die Goa'uld, sie hatten ein anderes soziales System. Es gab nicht einige egozentrische Individuen die sich für Götter hielten, sondern gesichtlose Soldaten, Offiziere und Königinnen, einer gleicht dem anderen.
          Und das hat man imo recht gut rübergebracht. Hatte man ein Hive gesprengt hieß es nicht "Sie haben BlaBlaBla getötet, jetzt wenden sie sich ihrem nächsten Ziel zu, wenn sie so weitermachen haben sie in zehn Staffeln die letzte Königin getötet." sondern man hatte halt ein Hive gesprengt, eines von vielen.

          Die Einführung von Michael hat dann doch sehr gestört, der war einfach kein Gegner, sondern eine notorische Nervensäge. Meine Meinung.
          Die Einführung der Replikatoren fand ich dann doch in der Hinsicht gut, dass man durch sie einen besseren Einblick in Antikertechnologie bekam. Es war allerdings eine gute Entscheidung sie möglichst schnell wieder zu entsorgen.
          Die Einführung von Todd hat der Serie dann doch merklich gut getan, und man hatte die Wraith wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt, und er war mMn der beste Gegner den Stargate je gesehen hat. Er war nicht einfach nur grundlos böse, sondern kooperierte oft mit den Tau'ri, ohne jemals dieses "Und vielleicht falle ich euch doch in den Rücken"-Gefühl auszustrahlen.
          "Eine Gesellschaft, die ihre Freiheit zugunsten von Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient." - Benjamin Franklin
          "Wenn Tyrannei und Unterdrückung in dieses Land kommen, so wird es in der Verkleidung des Kampfes gegen einen äußeren Feind sein." -John Adams

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          • #6
            Ausnahmsweise bin ich mal mit Alanos einer Meinung.
            Blicke ich zurück, endet eine sehr gute Scifi-Serie, die ich mir gerne noch weitere Staffeln lang angesehen hätte!
            Natürlich gibt es wenige Folgen, die absoluter Murks sind, aber die gibt es überall. Die findet man z.B. bei Star Trek Voyager (die Serie hat mir übrigens auch sehr gut gefallen!), aber auch bei Star Trek Deep Space Nine, eine Serie die eigentlich größtenteils gelobt wird.
            Richtig schade finde ich nur ein paar ausgelassene Chancen.
            - Atlantis richtig zu erforschen und geniale Dinge zu finde (Geheime Labore wie in 5x10; lustige Spielereien, wie die Geräte, die das Leben ganzer Völker kontrollierte usw. usf.)
            - Atlantis einmal richtig in Aktion zu sehen (5x20 zählt da nicht ganz). Gegen Ende der zweiten Staffel hatte man endlich mal wieder volle Drohnen, die eigentlich nie gebraucht wurden.
            - Irgendwann ging auch das Gefühl ständig bedroht zu sein verloren. Der neue Standort von Atlantis war sicherlich schnell bekannt, aber nicht ein einziges Mal herrschte irgendwie die Gefahr einer neuen Belagerung. ZPMs suchte und fand man eigentlich auch keine mehr, es sei denn man bekam sie gebracht
            - Mit dem Führungswechsel/Tod Weirs ging auch irgendwie das gewisse Gemeinschaftsgefühl verloren. Wie sind gestrandet, sitzen alle im selben Boot. Wir schon gesagt wurde war man z.B. durch die Gatebrücke oder die Raumschiffe zu oft im Kontakt mit der Erde, was der Serie nicht gut tat.
            - Je länger die Serie dauerte, desto öfter wurden Sparfolgen mit halber Crew gedreht. Das will ich der Serie aber nicht anrechnen, denn wenn einfach kein Geld/Interesse mehr da ist, kann man wenig machen.

            Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann ist die ständige Kritik an den Charakteren.
            Sheppard: Wieso soll er eine O´neill-Kopie sein? O´neill ist direkt ein souveräner Colonel, der sein Team gekonnt leitet und unter Kontrolle hat. Sheppard ist bei weitem nicht der Vorzeigesoldat, stolpert eigentlich nur zufällig in die ganze Situation hinein und lernt, Verantwortung zu übernehmen. Beide sind auf ihre eigene Art lustig.
            Ich mochte O´neill sehr gerne und Sheppard steht bei mir nach 5 Staffeln auf einer Ebene.
            Fords Verlust war auch sehr schade. Ein junger eifriger Soldat, der unbedingt das Abendteuer seines Lebens erleben will aber auch Heimweh hat. Ich wüsste nicht wer diese Rolle im SG1 haben sollte.
            Ronan gleicht natürlich T´ealc, aber das soll er auch und zeigt man auch in 4x17 ganz deutlich. Warum auch nicht? Ein starker Kämpfer schadet keinem Team und obwohl das beide sind, sind sie doch sehr unterschiedlich in ihrer Art.
            Teyla hat man später zu kurz kommen gelassen. Ihr Zusammenspiel mit Sheppard zu Beginn der Serie war richtig Klasse, nur irgendwann tauchte sie auch kaum noch auf.

            Neben dem Scifi-Aspekt waren vor allem das Zusammenwirken der Charakter für mich glanzlichter der Serien.

            Wenn man den heutigen Serienmüll sieht, von den komischen Hausfrauen angefangen, über Dr. House bis hin zu Kampfstern Galaktika, war SGA eine der wenigen Ereignisse, die ich wirklich ernsthaft verfolgt habe, neben einigen Kinofilmen natürlich. Ich freue mich auf jeden weiteren Atlantis-Film und hoffe, dass die Nachfolgeserie mich ebenso zufriedenstellen wird.

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            • #7
              Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
              Wenn man den heutigen Serienmüll sieht, von den komischen Hausfrauen angefangen, über Dr. House bis hin zu Kampfstern Galaktika, war SGA eine der wenigen Ereignisse, die ich wirklich ernsthaft verfolgt habe, neben einigen Kinofilmen natürlich.
              Da sieht man wieder wie unterschiedlich Geschmäcker sein können. Ich für meinen Teil sehe BSG:TNS und "Dr. House" weitaus lieber als SGA. Auch mit LOST oder 24 (mit Ausnahme von Staffel 4 und 6) konnte die Serie nicht wirklich mithalten.

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              • #8
                Ich bin durchaus trairig, dass SGA nun vorbei ist, aber ich halte mich nicht am Irrglauben fest, man könne diese Tatsache ändern, indem man Brad Wright oder andere beschipft. Und das ist leider eins der Dinge, die mir beim Ende der Serie als erstes einfallen.
                Anderes Thema, zur Serie selbst.

                Ich kann eigentlich nur an der Inkonsequenz der Autoren mäkeln.
                Beckett zu töten war ein großer Schritt und ihn einfach wieder zurückzuholen zeigt doch schonmal deutlich, dass die Autoren die Konsequenzen ihrer entscheidungen nicht tragen können.
                Die Wraith wurden als der 'große böse Gegner' eingeführt, das 'Ende' dieser Gegner (das noch nichtmal wirklich eins ist) war schon beinahe peinlich. Da wird von einem zum anderen Moment plötzlich verkündet, dass es ein Heimittel gegen den Drang sich an Menschen zu nähren gibt... weil die Crew -Off-Screen natürlich- ja lange an einem Mittel geforscht habe.
                Hmhm...

                Je länger die Serie anhielt, desto mehr und öfter wurde das 'Team' aufgespalten und das, was Stargate so sympathisch macht, der Team Geist, ging dabei völlig verloren.

                Charaktere mit Potenzial (Teyla, Ronon) wurden vernachlässigt, Handlungsbögen wurden außer Acht gelassen (Teyla's Kind), manchmal erfolgte sogar nach positiver Entwicklung ein vollkommen überflüssiger Schritt zurück (Ronon) und Charaktere, die garnicht so von bedeutung sein dürften, werden plötzlich zu Screen Königinnen (Keller, wobei ich sie eigentlich mag und Beckett eindeutig vorziehe).

                Die 5. Staffel wurde nicht von wenigen langweiligen Folgen unterbrochen.
                Nein, die langweiligen Folgen wurden von einigen, sehr wenigen, guten Folgen unterbrochen.

                Alles in allem bin ich froh, dass die Serie nun endet und Filme gedreht werden.
                Die Ratings und die Stories waren noch nicht so schlecht, als dass sie Stammzuschauer verlieren würden, aber nicht gut genug um eine weitere Staffel (und somit die Gefahr eine Staffel gähnende Leere zu fabrizieren) produzieren zu müssen.

                Ich freue mich auf Stargate Universe.
                Und erst recht freue ich mich auf die Filme
                Antimon oxidiert zuuuuuu... Antimonoxid

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                • #9
                  Ich habe zwar die 4 & 5 Staffel noch nicht gesehen, aber die meisten Episodenbeschreibungen (TV Highlights, etc.) haben mich neugierig gemacht.

                  Ich finde, SGA war in den ersten Folgen - besonders aber im Pilotfilm - wirklich nicht schlecht.
                  Da kam dieses "endlich wieder was vernüftiges"-Gefühl auf, was dann aber leider zunächst etwas abflachte.

                  Die Serie hatte ihre Stärken eindeutig in den Charakteren (Sheppard, McKay sind hier besonders zu nennen).

                  Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten mit Ronon.
                  Ich hätte mir da eher einen weiteren Menschen, bevorzugt kein "Mainstreamland" (USA, CAN, CotW, etc.) gewünscht, sondern vielleicht eine/n mit deutscher Flagge.

                  Schade.

                  Aber nach und nach wurde auch Ronon mir sympathisch.

                  Ich freue mich schon auf die Staffeln 4 & 5 sowie hoffentlich viele unterhaltsame Filme.


                  Zu den Kritikpunkten:
                  Ich halte Sheppard auch nicht für einen O'Neil Klon.
                  Die beiden sind doch ziemlich unterschiedlich, wobei O'Neil mir nie sympathisch war.

                  Und wenn man die Serie mit sonstigem TV-Müll, der heutzutage an Serien läuft (Dr. House - hat mich eigentlich nie interessiert), LOST (was für ein Abfall), BSG (am Anfang gut, danach nur langweilig), vergleicht, dann ist SGA guter Durchschnitt aber keinesfalls grottig.

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                  • #10
                    Zitat von Seythia Beitrag anzeigen
                    Charaktere mit Potenzial (Teyla, Ronon) wurden vernachlässigt, Handlungsbögen wurden außer Acht gelassen (Teyla's Kind), manchmal erfolgte sogar nach positiver Entwicklung ein vollkommen überflüssiger Schritt zurück (Ronon) und Charaktere, die garnicht so von bedeutung sein dürften, werden plötzlich zu Screen Königinnen (Keller, wobei ich sie eigentlich mag und Beckett eindeutig vorziehe).
                    Nicht zu vergessen die Sache mit Lt. Ford. Dieser Handlungsbogen wurde auch noch nicht beendet.

                    Obwohl Teyla schon von Anfang an dabei war, stagnierte ihre Carakterentwicklung zusehends. Insgesamt gab es, glaub ich, nur ganze 2 Charakterepisoden mit ihr (1. Staffel, 4. Staffel).

                    Ronon war mir eigentlich egal, weil ich diesen Charakter von Anfang an nicht interessant fand. McKays Behauptung, hier einen Neandertaler vor sich zu haben, trifft die Sache ganz gut.

                    Dr. Keller empfand ich als hübsche Berreicherung für die Serie. Natürlich ist es schade, dass Dr. Beckett rausgeschrieben wurde, was sicherlich der größte Fehler der Autoren war.

                    Zitat von Yoko Beitrag anzeigen
                    Ich habe zwar die 4 & 5 Staffel noch nicht gesehen, aber die meisten Episodenbeschreibungen (TV Highlights, etc.) haben mich neugierig gemacht.
                    Die 5. habe ich auch noch nicht gesehen. Hingegen kann ich zu Recht behaupten, dass die 4. Staffel besser als die 3. ist.

                    Ich hätte mir da eher einen weiteren Menschen, bevorzugt kein "Mainstreamland" (USA, CAN, CotW, etc.) gewünscht, sondern vielleicht eine/n mit deutscher Flagge.
                    Tja, das wäre tatsächlich mal ne Abwechslung gewesen zumal mit Teyla schon eine Außerirdische das Team verstärkte. Allerdings hätte man auch einen Chinesen, Russen (ja ja die Russen bei Stargate ), einen Franzosen oder jede andere Nationalität nehmen können. Der Franzose wäre aber bei den Amis nicht gut angekommen.
                    R.I.P. SGU // R.I.P. STARGATE™
                    ***
                    "Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt." Albert Einstein

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                    • #11
                      SGA war schon sehr schwach allgemein

                      Also ich hatte meine freude an den Folgen einige waren besser einige schlechter aber wenn man es so durchschaut haben sie 0 der Technologie genutzt

                      Wo fang ich an

                      Der Plan der Genii Nuklearwaffen gegen Hive gute Idee die Genii hatten nicht die Technologie dazu Atlantis hätte sie also warum pusten sie nicht ein paar Hives weg mit ein paar Atomaren Krachern?

                      Ateros Device das Gerät von Janus das den Hyperantrieb der Race unbrauchbar macht, wie war das nochmal in SG1 wo kein Gate mehr wählen konnte wegen einem Virus? Virus aufspielen Gerät eine Woche laufen lassen, Gerät abschalten, Virus wieder löschen.
                      Damit hätten sie mal einige Hives gekillt. Ohne das ein Stargate hochgeht.

                      Mal zu was grundliegendem, kann SGA Technologie der Antiker nachbauen? Nach dem was man in der Folge Misses Miller sieht würde ich sagen das sie Schaltkreise und so weiter bauen könne hab mal nirgens in dem Raum einen Schaltschrank gesehen nur Antiker Konsolen, oder als das Gate in die Luft fliegt und der Kontrollraum Schrott ist. Aber was ist dann mit dem Satelitten abwehrsystem? sowas Selber bauen z.B. für die Erde oder der Persöhnliche Schutzschild? Oder Schildemitter für die Erde? Der Stuhl hat ja ein ZPM oder die Odyssey?

                      Der Hyperantrieb für die Jumper sieht man auch nur in einem Jumper

                      Oder mal was grundliegendes für SGA und SG1 man sieht es bei Anubis seinem Mutterschiff das man extrem Kurze Hyperraumsprünge machen kann, warum schickt man nicht so Sprengköpfe in ein Hive Schiff eine F-302 auf Fernbedienung mit 5 Sprengköpfen ins Hive gut 2 werden villeicht geschrottet weil sie in einer Wand raus kommen 3 bleiben und Bumm.

                      Die Technologie der Race ist anfällig für EM Störungen (der Planet mit den Kindern) warum nutzt man sowas nicht aus?

                      Naja de Liste geht noch eine weile weiter will den Post aber nich zu lange werden lassen.

                      Schade das SGA abgesetzt wurde, obwohl es beste Ratings und einschaltquoten hatte, warten wir eimal auf Universe wobei nach dem was man bis jetzt so hört ist Stargate bloss als Name drauf, denn ohne einen Stützpunkt und dergleichen ist es nichtmehr das selbe ein Schiff was verloren gegangen ist erinnert mich schwer an Voyager, und die Destiny wird sicher auch einmal angegriffen wie wolen sie sie Reparieren wenn sie es schon nich gebacken bekommen eine F-304 ohne Landung zu reppen, naja man kann ja mal gespannt sein

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                      • #12
                        Zitat von mythology86 Beitrag anzeigen
                        Der Plan der Genii Nuklearwaffen gegen Hive gute Idee die Genii hatten nicht die Technologie dazu Atlantis hätte sie also warum pusten sie nicht ein paar Hives weg mit ein paar Atomaren Krachern?
                        Ganz einfach, wie bringt man die Atombomben in ein Hive?
                        Transporter geht nicht, weil die ein Dämpfungsfeld haben, was einen Transport verhindert; Jumper auch nicht, weil sind nicht genug da und lassen sich nicht fernsteuern

                        Zitat von mythology86 Beitrag anzeigen
                        Ateros Device das Gerät von Janus das den Hyperantrieb der Race unbrauchbar macht, wie war das nochmal in SG1 wo kein Gate mehr wählen konnte wegen einem Virus? Virus aufspielen Gerät eine Woche laufen lassen, Gerät abschalten, Virus wieder löschen.
                        Damit hätten sie mal einige Hives gekillt. Ohne das ein Stargate hochgeht.
                        Was für einen Virus meinst du ?

                        Zitat von mythology86 Beitrag anzeigen
                        Mal zu was grundliegendem, kann SGA Technologie der Antiker nachbauen? Nach dem was man in der Folge Misses Miller sieht würde ich sagen das sie Schaltkreise und so weiter bauen könne hab mal nirgens in dem Raum einen Schaltschrank gesehen nur Antiker Konsolen, oder als das Gate in die Luft fliegt und der Kontrollraum Schrott ist.
                        Ersatzteile nehme ich an, allerdings halten diese Konsolen ganz schön was aus, denn so heftig war die Explosion auch wieder nicht, wenn Radek und Sheppard das ohne Verbrennungen überstanden haben.

                        Zitat von mythology86 Beitrag anzeigen
                        Aber was ist dann mit dem Satelitten abwehrsystem? sowas Selber bauen z.B. für die Erde oder der Persöhnliche Schutzschild? Oder Schildemitter für die Erde? Der Stuhl hat ja ein ZPM oder die Odyssey?
                        Die Satelliten waren alle zerstört, selbst bauen geht nicht, weil die Vorlage fehlt (wahrscheinlich aber irgendwo in den Archiv). Der Persönliche Schutzschild ist leer gewesen, die haben es nicht hingekriegt den wieder aufzuladen. Die Odyssey hat ein bereits ein ZPM an Bord, mit den Asgardbeamer ist das Schiff stärker als die Antikerschiffe.

                        Achtung, heftiger Spoiler!!:

                        Spoiler
                        Der Stuhl wird in 5x20 zerstört


                        Zitat von mythology86 Beitrag anzeigen
                        Der Hyperantrieb für die Jumper sieht man auch nur in einem Jumper
                        Der Jumper hat zu wenig Energie dafür, und selbst wenn wäre es unrentabel, da man die Strecken, die der Jumper schafft, auch mit dem Gate zurücklegen kann.

                        Zitat von mythology86 Beitrag anzeigen
                        Oder mal was grundliegendes für SGA und SG1 man sieht es bei Anubis seinem Mutterschiff das man extrem Kurze Hyperraumsprünge machen kann, warum schickt man nicht so Sprengköpfe in ein Hive Schiff eine F-302 auf Fernbedienung mit 5 Sprengköpfen ins Hive gut 2 werden villeicht geschrottet weil sie in einer Wand raus kommen 3 bleiben und Bumm.
                        Dafür bräuchten sie Naquadriah, und davon ist nicht so viel vorhanden .

                        Zitat von mythology86 Beitrag anzeigen
                        Die Technologie der Race ist anfällig für EM Störungen (der Planet mit den Kindern) warum nutzt man sowas nicht aus?
                        Erstens heißen die Wraith , zweitens ist die Verwendung des Feldes von dem Planeten der Kinder sinnlos, da es jegliche andere Technologie deaktiviert, auch Antiker oder Erdentechnologie.
                        68 61 62 61 64 61 2d 68 61 62 61 64 61

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                        • #13
                          Im Grunde hat mythology86 schon recht:

                          Getarnte Jumper mit Hyperraumantrieb wären die ultimative Waffe gegen die Wraith. Einfach nahe ran fliegen, warten bis Darts rauskommen, eine Atombombe reinschießen, Hyperraumantrieb aktivieren und auf Wiedersehen.

                          In der letzten Folge dringt Sheppard problemlos mit einer 302 in das Superhive Schiff ein. Wenns sein muss gehts auch

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                          • #14
                            Also im großen und ganzen war Stargate Atlantis eine sehr anschauliche Serie auf die man sich jeden Mittwoch Abend freuen hat können!

                            Erstmals zu den Charaktern:
                            der Ansicht das sie alle Kopin von SG1 sind finde ich auf gar keinen Fall:

                            Sheppard und Co sind mir als eigenständige Persöhnlichkeiten an Herz gewachsen! Nun gut, das Ford eher ein schwacher Charakter ist, will ich nicht verneinen, größtenteil schuld der Autoren, ich fand er hatte potenzial!

                            Was den Rest betrifft, finde ich niemanden einen Abklasch, höchstens Ronon als Tyr Kopie aus Andromeda

                            Folge hin Folge her:

                            Wie bei SG1 gab es in Atlantis spitzenmäßige aber auch langweilige Folgen!
                            Nicht jede Serie ist perfekt!

                            Was jedoch stimmt ist dass sie auf den Schluss hin, die Lust verloren hatten, wer strengt sich den noch groß an wenn man weiß das es doch sowieso nichts mehr nützt, warum sich unnötig abhetzen?

                            Wer aber ein wenig mehr Pep in die Serie herein gebracht hat ist Keller gewesen obwohl es hier wphl genug Keller-Hasser gibt.

                            Ich hätte es gut gefunden Teyla raus, Keller rein, Beckett bleibt.
                            Nun und das Problem mit den zwei Ärzten hätte man schon irgendwie hinbekommen!
                            Gestern hab ich aufgehört zu trinken!

                            heute Feier ich mein Comeback!

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                            • #15
                              Zitat von mythology86 Beitrag anzeigen
                              Ateros Device das Gerät von Janus das den Hyperantrieb der Race unbrauchbar macht, wie war das nochmal in SG1 wo kein Gate mehr wählen konnte wegen einem Virus? Virus aufspielen Gerät eine Woche laufen lassen, Gerät abschalten, Virus wieder löschen.
                              Damit hätten sie mal einige Hives gekillt. Ohne das ein Stargate hochgeht.
                              Avenger hieß der Virus, glaube ich.
                              Allerdings ist SG voll von solchen Ungereimtheiten, deswegen würde ich mit solchen Überlegungen garnicht erst anfangen
                              Die Autoren machen es einem auch wirklich zu einfach, sich ordentliche Taktiken zu überlegen.
                              z.B. in 5x20:

                              Spoiler
                              ein quasi unbewachtes Stargate auf dem Super-HIVE ...

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