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Stargate Atlantis - Neue Stories

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  • Stargate Atlantis - Neue Stories

    Analog zum SG-1 Thema, wo ich ein wenig Blut geleckt habe, will ich hier mal ein paar Stories zum Thema Stargate Atlantis posten.

    Zeitlich gesehen steige ich so zwischen Staffel 2 und 3 ein, Weir ist noch Leiter von Atlantis, Beckett (immer)lebt noch und sonst dürfte nicht viel anders sein.

    Natürlich bitte ich um Lob & Kritik, denn sonst macht das ganze doch deutlich weniger Spaß.
    Ich bitte bereits jetzt diverse Rechtsschreibfehler, vor allem bei den Namen, zu entschuldigen, denn obgleich ich meistens die Texte überfliege, dürfte einiges zusammen kommen.

    Dann geht es los mit meiner Episode SGA - 01: "Der Nebel"

    Weir, Sheppard, Teyla, Ronon und Caldwell sitzen im Konferenzraum in Atlantis. Sheppard wackelt unruhig auf seinem Stuhl rum, während Teyla und Ronon ihre Langeweile an zu sehen ist. Weir lehnt sich gelassen zurück und schließlich ergreift Caldwell das Wort, nachdem er weiteres Mal auf seine Armbanduhr geblickt hatte. "Wir warten nun seit fast 20 Minuten! Wenn McKay in 60 Sekunden nicht hier ist lasse ich ihn von Hermiod hierher beamen und dabei ist es mir völlig egal, wo er gerade steckt!". "Vielleicht liegt er schon wieder in seiner Badewanne und träumt von Heldentaten" entgegnet Ronon direkt und fängt dabei an zu grinsen. Sheppard lehnt sich nach vorne und betätigt sein Funkgerät: "Rodney, wo stecken sie? Wenn sie nicht sofort erscheinen schicke ich Ronon zu ihnen!". Das Funkgerät rauscht kurz, aber keine Antwort ertönt. Sheppard blickt ratlos in die Runde, sodass Caldwell nun selbst zum Funk greift, um die Daedalus zu kontakten. Doch gerade in diesem Moment öffnen sich die Zugangstüren und McKay stürzt mit seinem Laptop in der Hand herein. Noch ehe jemand etwas sagen kann wirft er lauthals eine Frage in den Raum: "Was ist es, was wir am dringendsten brauchen?" "Pünktliche Teamkollegen" entgegnet Teyla, mit eindeutig sarkastischem Unterton. "Verdammt McKay, sie sind über 20 Minuten zu spät. Auch wenn sie es nicht glauben mögen, außer ihnen gibt es noch andere Leute auf Atlantis, die ihre Arbeit erledigen müssen." "Ach ich bitte sie, sie können auch später noch Golfen gehen...". "Golfen? Ich bin der Militärkommandant von Atlantis, ich ...". "Eine direkt Torverbindung zur Erde!" wirft Weir in den Raum, um die Streiterei damit zu unterbinden. Caldwell:"Wie bitte, Dr.?" Weir:"McKay fragte was wir am dringendsten brauchen. Ich glaube eine direkte Torverbindung zur Erde würde uns weiterhelfen, um unsere Versorgungsengpässe zu bereinigen. Sie leisten gute Arbeit Colonel, aber ihr Schiff braucht leider einige Wochen, um zwischen der Erde und Atlantis hin- und herzufliegen. Wir können die Erde zwar anwählen, aber unser ZPM verfügt nur noch über wenig Energie und die Erde verfügt über keine Möglichkeit uns an zu wählen." "Das ist das Stichwort!" freut sich McKay. "Die Erde?" fragt Ronon verdutzt, sodass ihn Sheppard fragend anblickt. "Nein, natürlich nicht" sagt McKay gelangweilt und schreitet zu seinem Sitzplatz und stellt den Laptop ab. "Energie!". Die Anwesend verstummen kurz bis Sheppard schließlich wieder sarkastisch entgegnet und dabei die Hände hinter dem Kopf verschränkt: " Sie haben uns 20 Minuten warten lassen, um uns das Offensichtliche mit zu teilen. Sie sind wirklich ein Genie!" McKay seufzt kurz, klickt dabei auf seinem Computer rum um eine Karte auf dem großen Monitor an der Wand anzeigen zu lassen. Die Anwesenden drehen sie in die entsprechende Richtung, um einen guten Überblick zu haben. Es dauert eine Weile bis schließlich Caldwell nach dem Sinn des Ganzen fragt: "Was ist das? Ein Sonnensystem?"
    "Der Teil eines Sonnensystems, um genau zu sein" beantwortet McKay seine Frage. "Es handelt sich hier um ein weit entferntes System in welchem der Orion-Nebel liegt. Die Antiker haben zwar einen anderen Namen dafür, aber ich kann ihn mir nur schwer merken. Er gefällt mir auch nicht wirklich, erinnert mich irgendwie an etwas Scheußliches zu essen, was es damals in im Aufbaucamp für unsportliche Jungendliche gegeben hat. Nicht dass ich jemals unsportliche gewesen wäre, es...". "Dr. McKay! Bitte erzählen sie uns doch etwas über den Nebel" bittet Dr. Weir freundlich, um Caldwell und Sheppard von unfreundlichen Worten ab zu halten. "Ach ja, der Nebel. Nun, wie man hier ganz deutlich sieht handelt es sich um einen hochenergetischen Nebel, praktisch von Sensoren nicht zu durchdringen. Um es mal mit einem Beispiel zu erklären: In diesem Nebel würde man die Hand vor Augen nicht sehen." "Sie haben also einen wunderschönen Nebel gefunden. Wie hilft uns das nun weiter?" fragt Caldwell energisch. "Nun, dieser Nebel ist ziemlich unspektakulär. Sowas gibt es in der Milchstraße unzählige Male. Viel interessanter ist was aus diesem Nebel herauskommt und was vermutlich noch in ihm drinnen ist!" McKay grinst angeberisch, zoomt auf dem Bildschirm an einen Rand des Nebels. Alle Anwesenden strecken ihren Kopf in Richtung Bildschirm und wirken nun deutlich interessierter. "Was soll das sein?" fragt Ronon nüchtern. McKay hebt seine Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger und will zu einem neuen Vortrag ausholen aus Sheppard ihn noch rechtzeitig unterbricht: "Trümmerteile!". Caldwell nickt, ein weiteres Mal steigt die Spannung. "Ganz recht, es sind Trümmerteile. Aber nicht irgendwelche: Form und Beschaffenheit deuten darauf hin und sie wissen wie zutreffend meines Prognosen sind, dass es sich hier um Trümmer antiker Schiffe handelt. Selenka analysiert sie mit unseren Teifenraumsensoren genauer, aber ich würde wetten, dass es sich hier um Teile eines Auroraklassen Raumschiffes handelt." McKay grinst noch breiter, verschränkt dabei die Arme vor der Brust. "Ich verstehe immer noch nicht ganz, was wollen wir mit Trümmerteilen? Wir haben bereits einige Trümmerteile Antiker Schiffe gesammelt ohne neue Erkenntnisse zu gewinnen. Wir haben Atlantis, wir brauchen keinen Weltraumschrott!" meint nun Caldwell, dessen Interesse schon wieder zu Schwinden beginnt. Anders Dr. Weir, die McKay gut genug kennt um zu wissen, dass er noch etwas in der Hinterhand hält, um seinen Triumph besser auskosten zu können. "McKay wir sprachen eben von Energie. Wo ist hier der Zusammenhang?". McKay freut sich im Mittelpunkt zu stehen:"Sehr gute Frage! Erneut tippt er auf seinem Computer, eine Art Balkendiagramm erscheint auf dem Bildschirm. "Das hier sind Strahlungswerte der Trümmerteile. Jeder andere könnte damit wohl nichts anfangen, aber meine einzigartige Erfahrung im Umgang mit Antikertechnologie lässt nur einen Schluss zu: Die Trümmer befinden oder befanden sich in unmittelbarer Nähe zu einer starken Energiequelle." "Wie stark?" Sheppards Augen beginnen zu leuchten. Auch Caldwell ist wieder voll dabei. Mckay lässt die Anwesenden noch etwas leiden bevor er voller Stolz die Antwort gibt die alle hören wollen:"Sehr stark. Ich müsste mich schon sehr täuschen wenn es sich hier nicht um ein ZPM handelt!" Sofort spürt man den Tatendrang den alle umgeben. Caldwell will McKays großartige Entdeckung aber noch nicht anerkennen: "Wie soll das überhaupt möglich sein? Die letzten Antikerkriegsschiffe wurden vor über 10000 Jahren zerstört oder aufgegeben. Die Aurora selbst hatte nicht mal ein ZPM. Wollen sie damit sagen, dass sich in diesem Nebel das ZPM eines zerstörten Antiker-Raumschiffes befindet und auch nach 10000 Jahren noch Energie absondert?" "Ganz genau, zumindest hoffe ich das" entgegnet McKay, der sich seinen Triumpf nicht nehmen lassen will. "Sie hoffen es?" fragt Sheppard, die Stirn in Falten gelegt. "Ja, richtig. Ansonsten müsste ein ZPM betriebenes Antikerkriegsschiff vor wenigen Tagen dort zerstört worden, damit sich diese Strahlungswerte ergeben. Und was wiederum müsste bedeuten, dass jemand über Antikerkriegsschiffe verfügt. Und in all der Zeit hier haben wir noch nicht viele freundlich gesinnte Menschen getroffen, nicht wahr?...oder Aliens" fügt McKay schulterzuckend hinzu.
    Alle Anwesenden wussten wie recht er hat. Die Bedrohung durch die Wraith ist so groß wie im ersten Jahr. Die jüngsten Ereignisse deuten ganz klar darauf hin, dass die Wraith endgültig wissen, dass Atlantis weiterhin existiert. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Wraith Atlantis bzw. den Weg zu Erde wieder als wichtig genug erachten, um einen Großangriff zu starten. Atlantis ist zwar wieder mit reichlich Drohnen ausgestattet und das ZPM würde einem Dauerbeschuss sicherlich mehrere Tage standhalten, aber einen Sieg gegen die Wraith würde man im offenen Kampf nicht erringen können. Daran ändert auch die Daedalus nicht viel, die seit dem letzten Besuch in der Milchstraße nun mit modernsten Asgardwaffen ausgerüstet ist, die sich allerdings erst noch beweisen müssen.
    Schon vor einiger Zeit war die Idee aufgekommen Atlantis an einen anderen Ort zu bringen, aber mit einem angebrochenen ZPM war ein solches Unterfangen absolut undenkbar. Es ist mal wieder an der Zeit neue ZPMs zu finden, was in der Vergangenheit schon schwer genug war. Mittlerweile hat man nicht mal mehr kühne Ideen, an welchen Orten man suchen könnte. Der Fall ist klar: Bestünde auch nur eine kleine Möglichkeit ein weiteres ZPM zu ergattern, müsste man alles daran setzen.
    Sheppard: "Wie kommen wir am besten dorthin? Ist ein Tor in der Nähe?" "Nicht gerade in der Nähe, aber ein 15stündiger Jumperflug bis zum nächsten Gate!" lautet die Auskunft von McKay. "Worauf warten wir noch?" fragt Sheppard sichtlich motiviert in die Runde. Teyla und Ronon wollen gerade aufstehen, als Weir dazwischen funkt. "Nicht so schnell meine Damen und Herren. Ich habe da noch ein paar Fragen: Wieso erst jetzt?" Sheppard und Co. blicken ahnungslos zu ihr. "Wieso entdecken wir diese Trümmer und die Strahlung erst jetzt? Wir haben schon lange Tiefenraumsensoren und die Aurora erschien vor langer Zeit auf unseren Sensoren, als wir die entsprechenden Systeme in Atlantis aktivierten. Warum tauchen diese Trümmer nun ganz plötzlich aus dem Nichts auf?" "Hatte ich das nicht gesagt?" sagte McKay verdutzt. Weir schüttelt langsam ihren Kopf. "Nun, die Teile tauchen nicht aus dem Nichts auf. Sie kommen aus dem Nebel. Wie ich bereits sagte, der Nebel hat die Teile und alles weitere versteckt. Die Teile sind erst vor kurzem aus dem Nebel hinaus gedriftet. Wir wissen nicht genau wieso, aber was solls? Wir haben sie entdeckt, jetzt müssen wir nur hinfliegen und nach dem Rechten schauen. Ich muss nur ein wenig die Jumpersensoren modifizieren und wir können auch im Nebel scannen. Zwar nicht wirklich weit, aber hey, wir suchen ein strahlendes ZPM!" "Das hatten sie in der Tat nicht erwähnt. Trotzdem, ich bin misstrauisch. McKay, beginnen sie mit der Jumpermodifikation. Weisen sie Zelenka ein, ich will einen zweiten Jumper ebenfalls modifizieren. Colonel, stellen sie 4 Teams zusammen. Zwei fliegen in den Nebel, zwei Jumper werden sie getarnt begleiten und außerhalb des Nebels Wache schieben. Sobald McKay fertig ist haben sie grünes Licht. Diese Chance ist in der Tat zu wichtig, als das wir sie auslassen dürfen." "4 Jumper sind völlig übertrieben, wir schaffen das alleine, wir..." "Jawohl, Ma´am" unterbricht Sheppard den nörgelnden McKay. Er blickt Teyla und Ronon an und erhebt sich. "Nicht so schnell Colonel!" fährt Caldwell dazwischen. "Dr. Weir hat ganz Recht. Diese Mission ist von äußerster Wichtigkeit. Das letzte Mal als die Aurora auftauchte wussten auch die Wraith davon und waren vor uns da." "Nein nein nein, das ist diesmal anders. Die Aurora hatte ja praktisch eine Art Leuchtfeuer aktiviert, das mussten die Wraith ja mitbekommen. Diese Trümmer sind dagegen ein kleines Lagerfeuerchen, die Sensoren der Wraith sind nicht so gut wie unsere, das bekommen die nicht mit" sagt McKay, aber man merkt ihm an, dass er daran nicht gedacht hatte. Weir: "Ich stimme ihnen zu Colonel, aber wir müssen handeln und dürfen keine Zeit verschwenden. Colonel Sheppard, sobald sie ein Anzeichen für Wraithaktivität finden kehren sie um. Das ist ein Befehl!"
    "Sie verstehen mich falsch, Dr. Ich denke genau so wie sie, wir müssen dorthin. Allerdings nicht mit ein paar Jumpern die einen ganzen Tag lang unterwegs sind. Modifizieren sie ihre Jumper McKay, ich nehme sie mit der Daedalus mit. Wir sollten in der Hälfte der Zeit dort sein können und mit den neuen Asgardwaffen können wir im Notfall den Teams Zeit verschaffen, das ZPM zu bergen." "Danke für das Angebot Colonel, aber die Daedalus hat die Priorität Atlantis zu verteidigen" entgegnet Weir. Tonfall und Mimik verraten aber, dass sie sich ebenso besser fühlen würde, wenn die Daedalus auf die Mission geht. "Machen wir uns nichts vor, Dr. Die Tiefenraumsensoren sind klar, die Wraith bräuchten mehrere Tage um Atlantis zu erreichen. Und selbst wenn sie geschlossen anrücken wird auch die Daedalus nicht viel am Ausgang der Schlacht ändern. Wir brauchen dieses ZPM!" argumentiert Caldwell jetzt energischer. Weir nickt aber nach kurzer Bedenkzeit und gibt ihr "ok" für die Mission. McKay packt seinen Laptop zusammen, Sheppard und der Rest des Teams verlassen den Konferenzraum geschlossen. Caldwell nickt Weir freundlich zu und betätigt sein Ohrfunkgerät: "Caldwell an Daedalus, beamen sie mich bitte hoch". Er blickt erneut zu Weir: "Ich werde mein Team instruieren. Wir werden abflugbereit sein sobald McKay mit den Jumpern fertig ist." Weir nickt noch einmal zustimmend zurück und im selben Moment wird Caldwell von grellem Licht umgeben und auf sein Schiff gebeamt.
    Sheppard geht die Treppe des Kontrollraums herunter, als er ruckartig stehen bleibt und McKay hinterherruft, der auf dem Weg zu den Kontrollpulten von Atlantis ist: „Hey McKay, wie lange brauchen sie eigentlich für die Jumper?“. „Geben sie mir 2 Stunden, den Großteil der Arbeit können wir unterwegs machen!“. McKay begibt sich nun an die Kontrollpulte, als Sheppard ihm zugenickt hatte. Unten auf der Ebene vor dem Tor dreht sich Sheppard zu Ronon und Teyla um, die ihm gefolgt waren. „Hören Sie, ich werde in den Hanger gehen und ein paar Simulationen mit den Jumpern durchführen. Ich will nicht in dem Nebel rumirren, ein wenig Vorbereitung kann nicht schaden. Teyla, kümmern sie sich bitte um 3 andere Teams. Ich will auf jeden Fall Lorne und seine Männer in einem Jumper der Wache hält. Ah, und Major Klerk ist ein ganz brauchbarer Pilot. Er soll uns mit einem Team in den Nebel begleiten.“ „Ich werde mich gleich darum kümmern, Colonel“ bestätigt Teyla den Befehl und geht wieder die Stufen nach oben in Richtung Kontrollraum. „Soll ich schonmal ein paar Waffen zusammen packen?“ fragt Ronon grinsend den Colonel. „Ich denke die Standardausrüstung sollte genügen. Aber ich habe eine andere Aufgabe für sie. Gehen sie in die Krankenstation. Bitten sie Beckett uns zu begleiten. Ich weiß, er verlässt seine 4 Wände nicht gerne und schon garnicht um vielleicht in einen Konflikt mit den Wraith zu kommen. Aber ich finde wir sollten einen Arzt mit dabei haben. Sie werden ihn schon überzeugen.“ Sheppard klopft Ronon motivierend auf die Schulter und geht mit einem Grinsen Richtung Jumperbucht.
    Ronon geht leicht mürrisch in Richtung Krankenstation. Dort angekommen trifft er sofort Dr. Beckett, die sich gerade ein wenig zu langweilen scheint. „Hey Doc, es gibt was zu tun für sie. Wir fliegen in rund 2 Stunden mit der Daedalus los. Vielleicht finden wir ein ZPMs.“ „Ein paar ZPMs würden uns wirklich gut tun, aber was habe ich damit zu tun? Ich bin Arzt!“. „Keine Ahnung, Sheppard will sie dabei haben. Auf der Daedalus, falls was schief geht.“. Beckett seufzt kurt, gibt dann aber unerwartet schnell nach: „Nun gut. Sie können mir helfen ein paar Sachen zu packen. Im Moment bin ich hier sowie so ein wenig überflüssig. Keine Kranken oder Verletzen in ganz Atlantis. Dr. Keller!“ ruft er in Richtung eines Nebenraums. Augenblicklich erscheint Dr. Keller in freudiger Erwartung eine Aufgabe zugewiesen zu bekommen. „Dr. Keller, ich werde auf eine Außenmission gehen. Sie übernehmen so lange hier. Denken sie bitte daran die Gewebeproben zu analysieren, die das letzte Team mitgebracht hat.“ „Außenmission? Wohin denn? Und wie lange?“ fragt Keller hektisch, sichtlich verunsichert von der Vorstellung die Krankensektion alleine zu leiten. „Ganz ruhig mein Kind, sie sind eine ausgezeichnete Ärztin. Ich bin mir ganz sicher, falls etwas passieren sollte sind die Expeditionsmitglieder bei ihnen in guten Händen. So Ronon, bitte folgen sie mir in den Lagerraum, ich werde vorsichtshalber ein paar Dinge mitnehmen…“ er weist Ronon den Weg und beide gehen davon. Dr. Keller bleibt regungslos stehen und starrt ihnen hinterher. Nachdem sie einmal tief Luft geholt hat scheint sie sich zu erholen und geht zurück an ihre Arbeit.
    Colonel Sheppard, sein Team und 3 weitere stehen im Jumperhanger abflugbereit in voller Montur. Weir nähert sich der Gruppe, sichtlich besorgt: „Sie kennen ihre Mission und was auf dem Spiel steht. Seien sie alle bitte äußerst vorsichtig, ich möchte sie alle gerne genau so wiedersehen. Viel Glück ihnen allen, sie haben Starterlaubnis.“ Sie tritt ein paar Schritte zurück. Sheppard salutiert lässig und schreit in die Menge: „Auf geht´s Leute. Rein in die Jumper und ab geht die Post, wir wollen doch nicht dass uns jemand zuvorkommt!?“. „Ja Sir“ erwidert die Menge. Alle begeben sich im Laufschritt zu den Jumpern. Die Deckenkonstruktion des Kommandoturms der Stadt öffnet sich allmählich und Sheppard fliegt mit seinem Jumper als erster davon. Die restlichen 3 folgen. Im Orbit angekommen kreist die Daedalus bereits in Position, um die Schiffe an Board zu nehmen. Kaum gelandet, dreht die Daedalus vom Planeten ab und richtet sich in Richtung des Ziels aus. Es bilden sich grün-bläuliche Verzerrungen um das Schiff herum, ehe die Daedalus in den Hyperraum eintritt.

  • #2
    Interessante und gute Story, bin gespant wie es weiter geht. Auch die Charatere wirken "echt", also so wie in der Serie.
    "noH QapmeH wo' Qaw'lu'chugh yay chavbe'lu' 'ej wo' choqmeH may' DoHlu'chugh lujbe'lu'!"

    Kommentar


    • #3
      Es geht weiter!
      Ein wenig mehr Feedback wäre schon wünschenswert, oder is die Geschichte so schlecht?
      Gleichmäßig summt der Antrieb der Daedalus. Es herrscht ein reges Treiben auf den Gängen des Schiffes, denn die Besatzung tut ihr Möglichstes um auf einen eventuellen Gefechtseinsatz vorbereitet zu sein. Seit dem letzten Besuch auf der Erde hatte man nicht nur die neueste Version der Asgard-Strahlenwaffe erhalten, sondern weitere Upgrades, die alle wichtigen Schiffsysteme optimieren sollen. Antriebe, Schilde, Sensoren…sämtliche Systeme wurden verändert und auch wenn die bisherigen Simulationen alle einwandfrei abliefen, sieht die Realität meist ganz anders aus.
      Sheppard und Lorne betreten die Brücke. Auch hier sind einige Crewman dabei Systemchecks durch zu führen. Caldwell sitzt auf dem Stuhl des Kommandanten, die Hände gefaltet und den Blick nach vorne in Richtung Sichtfenster gerichtet. Als er die zwei Männer bemerkt dreht er sich zu ihnen um: „Willkommen an Bord Colonel. Major“. Sheppard und Lorne grüßen zurück, treten nach vorne und blicken ebenfalls aus dem Fenster. „Marks, wann erreichen wir den Nebel?“ fragt Caldwell schließlich. „In ziemlich genau 2,5 Stunden Sir!“. „Sie haben es gehört Colonel. Der Plan sieht so aus: Wie springen aus dem Hyperraum mit einigem Abstand. Sie und ihre Teams verlassen dann schnellstmöglich das Schiff und beginnen ihre Mission. Die Daedalus springt dann sofort weiter ins benachbarte System und wird sich dort hinter einem Planeten verstecken. Sobald es Schwierigkeiten gibt greifen wir ein. Es muss nur einer ihrer Jumper rechtzeitig ein Signal abgeben“. Caldwell blickt zu Sheppard um eine Bestätigung zu erhalten. „Das klingt gut, Sir. Geben sie uns 60 Sekunden und wir sind draußen. Und wenn alles gut geht sehen sie uns schon bald wieder und wir haben ein paar volle ZPMs in Gepäck“ entgegnet Sheppard mit leichtem grinsen, denn es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn wirklich mal alles glatt laufen würde. Gerade die Suche nach ZPMs hat sich in der Vergangenheit stets als gefährlich, zermürbend und letztendlich sinnlos erwiesen.
      „Was haben sie nun schon wieder gemacht?“ faucht McKay, der an auf dem Pilotensitz eines Jumpers sitzt nach hinten in die Kabine. „die Sensoren sind tot!“. „Ich muss diverse Schaltkreise unterbrechen und neu umleiten. Die Sensoren der Jumper sind einfach nicht dafür gemacht in Nebeln dieser Art zu scannen. Und da sie sich mal wieder selbst überschätzt haben, haben wir nicht mal Zeit das Ganze zu testen…“ meckert Zelenka sichtlich angestrengt, da er sich nun seit mehreren Stunden mit den Schaltkreisen des Jumpers herumschlägt. „Wir haben noch locker 2 Stunden Zeit. Würden sie mich nicht ständig aufhalten wäre ich vermutlich schon fertig. Jetzt befolgen sie meine Anweisung und pfuschen nicht einfach auf gut Glück herum, schließlich sitze ich nachher in diesem Jumper“ erwidert McKay genervt. „Rumpfuschen? So, jetzt reicht es. Ich gehe in den Maschinenraum, da wird meine Arbeit sicherlich mehr geschätzt!“. Zelenka stampft wütend davon, kollidiert fast mit Sheppard, der mittlerweile in den Hangar gekommen war. „Wieso streiten sie sich schon wieder? Sind die Modifikationen abgeschlossen?“ fragt Sheppard direkt. „Abgeschlossen? Von wegen. Keine von McKays großartigen Ideen funktioniert, die Jumpersensoren können das einfach nicht leisten. Ich schlage vor wir fliegen direkt wieder zurück!“Zelenka geht an Sheppard vorbei und verlässt den Hangar in Richtung Maschinenraum. Sheppard blickt sichtlich verwirrt zu McKay: „Was hat er denn? Sie sagten doch alles sei kein Problem?“ „Ist es auch“ versucht McKay zu beschwichtigen. „Ich muss ein wenig improvisieren, eventuell müssen wir ein paar Abstriche machen und vermutlich bekomme ich in der Zeit nur einen Jumper hin, aber sonst läuft wirklich alles perfekt!“. „McKay! Auf Atlantis sagten sie alles wäre kein Problem. Elisabeth hat ausdrücklich untersagt alleine in den Nebel zu fliegen. Was ist mit dem zweiten Jumper? Welche Abstriche?“ „Ja, ich weiß. Zelenka hatte ausnahmsweise einmal nicht ganz unrecht, die Jumpersensoren scheinen wirklich nicht das zu leisten, was sie sollten.“

      Sheppard verlässt deutlich verärgert den Hangar. Normalerweise teil er Dr. Weir´s oftmals übertriebene Vorsicht nicht, in diesem Fall würde aber auch er sich wohler fühlen mit zwei Jumpern in den Nebel zu fliegen. Nun muss er entscheiden, ob er Weir davon in Kenntnis setzt, oder ob er die Mission stillschweigend durchziehen soll. Wie so häufig ist ein Mittelweg die beste Lösung, sodass Sheppard erneut den Weg in Richtung Brücke antritt um Caldwell um seine Meinung zu bitten. Sheppard durchquert zwei Korridore und will gerade den Aufzug betätigen, als Caldwell und einer seiner Mitarbeiter aus eben diesem hinaustreten. "Ah, Colonel, sie habe ich gesucht". "Auf der Brücken gibt es gerade nicht viel zu tun, begleiten sie uns doch in die Messe" antwortet Caldwell und weist mit ausgestrecktem Arm in Richtung Messe. "Nun, ich müsste sie dringend unter 4 Augen sprechen" entgegnet Sheppard mit ernstem Ton. "Gut. Gehen sie vor Lt., ich komme gleich nach" sagt Caldwell zu seiner Begleitung, die nickend in Richtung Messe davon geht. Caldwell und Sheppard gehen um eine Ecke in einen Notkontrollraum, indem sie ungestört reden können. "Ich werde es kurz machen. Wir haben nur einen Jumper der in den Nebel fliegen kann und die Sensoren werden nicht so effektiv arbeiten wie geplant. Ich überlege die Mission ab zu brechen bzw. Dr. Weir zu informieren, ihre Anweisungen waren recht deutlich" beginnt Sheppard das Gespräch. "Nun Colonel, das ist sicherlich ihre Entscheidung. Sie leiten die Mission. Aber bedenken sie was auf dem Spiel steht" antwortet Caldwell gefasst und wenig überrascht. Sheppard kämpft sichtlich mit der Entscheidung, sodass Caldwell fortfährt: "Dr. Weir mag eine fähige Leiterin von Atlantis sein was diplomatische Missionen und die Verwaltung angeht. Aber hier handelt es sich um eine militärische Operation. Ich muss ihnen nicht die Bedeutung eines Kommandos erklären. Wir gehen oftmals Risiken ein und dieses Risiko ist es allemal wert ein zu gehen." Er herrscht eine kurze Pause. Caldwell mustert Sheppard um feststellen zu können, ob seine Überredungsversuche Wirkung erzielen. "Bedenken sie eins, je länger wir zögern desto schlechter werden unsere Chancen. Und wenn sie wirklich Atlantis kontaktieren wollen, müssen wir aus dem Hyperraum. Wir könnten entdeckt werden...und unsere Transmission könnte abgefangen werden...". Sheppard weiß genau was Caldwell versucht, aber trotz aller Bedenken muss er ihm zustimmen. "Sie haben Recht Colonel. Wir sollten fortfahren. Aber ich will dass der nun freie Jumper sofort getarnt in Richtung Spacegate fliegt und Atlantis Bericht erstattet!". "Eine Art Absicherung?" "Sagen wirs so, wir hatten vor Atlantis zu kontaktieren, aufgrund von Sicherheitsbedenken war es aber zeitlich nicht früher möglich" meint Sheppard schließlich. Caldwell nickt zufrieden und weist erneut in Richtung Messe. Sheppard geht vorraus...
      "Wir erreichen das System in 10 Minuten, Sir" verkündet Marks. "Sehr gut. Sheppard, lassen sie ihre Teams in die Jumper gehen, es geht gleich los" befiehlt Caldwell von seinem Sessel auf der Brücke. Sheppard und die Teamleiter der anderen Jumperteams stehen an der Seite. "Ja, Sir. Auf gehts Leute" sagt nun Sheppard mit erhöhter Lautstärke zu seinen Teams und alle verlassen die Brücke. Sheppard betätigt dabei sein Funkgerät: "McKay! Ich hoffe sie sind fertig, es geht los!". Nach kurzem Rauschen ertönt McKays Stimme, deutlich überrascht und verunsichert: "Was, jetzt schon? Ich hatte doch 2 Stunden Zeit?". "Verdammt McKay, sind sie fertig oder nicht?" "Ehhh, keine Sorge, noch zwei drei Handgriffe und alles läuft perfekt. McKay Ende". Abermals zeigt sich Sheppard deutlich verärgert. Noch ehe die Mission begonnen hat tauchen abermals Schwierigkeiten auf. Andererseits ist sein Vertrauen in McKay´s Fähigkeiten, vor allem unter Druck, enorm, sodass er sich dazu entschließt die Mission fort zu führen.
      Als Sheppard im Jumper ankommt sitzen Teyla und Ronon bereits auf ihren Plätzen. Ronon kontrolliert seine Kanone, als hätte er vor sie bald ein zu setzen. Teyla blickt gutmütig zu McKay, der unter der vorderen Konsole liegt, fast vollständig bedeckt von Kabeln und Leitungen. "Es sieht schlimmer aus als es ist, wir können losfliegen" ertönt McKays Stimme von unterhalb. Sheppard verschafft sich genervt ein wenig Platz auf seiner Seite des Jumpers, stößt ein paar Kabel zur Seite und betätigt einen Knopf. Die Hecke-Klappe des Jumpers schließt sich langsam mit einem summenden Geräusch. "Jumper 2-4, Statusbericht" fragt Sheppard über Funk an. "Jumper 2 bereit". "Jumper 3 bereit". "Jumper 4 bereit".
      Während McKay weiterhin hektisch unter der Konsole wurschtelt, immer wieder dabei seinen Kopf herausstreckt um auf seinen Tablet-Rechner zu schauen, öffnet sich das Hangartor der Daedalus unter einem ächzenden Geräusch. Es ist deutlich das grün-blau schimmernde Hyperraumfenster zu sehen. Teyla und Ronon lehnen sich sichtlich interessiert nach vorne. Sheppard betätigt einige Kontrolle um seinen Jumper startbereit zu machen. "McKay, sie wissen dass die Sensoren zurzeit überhaupt nichts anzeigen?". "Natürlich nicht. Sie sind für den Nebel konfiguriert. Was glauben sie was ich seit Stunden hier tue?“ quakt McKay zurück. "Es war nie davon die Rede, dass die Sensoren außerhalb des Nebels dadurch nicht funktionieren!" schreit Sheppard in Richtung Mckay. "Schauen sie aus dem Fenster, wir können den Nebel praktisch nicht verfehlen. Sie sind doch so ein toller Pilot..." "Noch eine Minute" ertönt die Stimme Caldwells über Funk und unterbricht McKay. Genau 60 Sekunden später fällt die Daedalus aus dem Hyperraum, das Hyperraumfenster verschwindet und durch das Hangartor hat man nun Blick auf den Weltraum mit seinen unzähligen Sternen. Halbrechts fällt auch sofort der Nebel auf, der violett schimmert und schon auf einige Entfernung hin als recht groß erscheint. Die Jumper beginnen zu summen, erheben sich vom Hangardeck und fliegen nach einander aus dem Tor. Sofort beim Verlassen aktivieren sie ihr Tarnfeld. Jumper 4 dreht direkt scharf links ab in Richtung des nächsten Sternentores, welches mehrere Stunden entfernt im Weltall schwebt. Jumper 1-3 nehmen direkten Kurs auf den Nebel. Hinter den Jumpern wendet die Daedalus bereits mit maximalem Sublicht in Richtung des Nachbarsystems, öffnet ein Hyperraumfenster und verschwindet darin, genau so schnell wie sie gekommen war. Der Flug zum Nebel dauert rund 10 Minuten. Sheppard erkundigt sich dabei mehrfach bei seinen Begleitschiffen nach Sensordaten, da er selbst nur auf Sicht fliegen kann. Die Antwort ist stets die gleiche, außer den Jumpern ist weit und breit kein anderen Schiff zu entdecken. Schließlich erreichen alle Jumper die Position an der die Wrackteile aus dem Nebel driften. "Jumper 2 & 3, starten sie ihre Patrouillen nach Plan. Wir begeben uns in den Nebel. Wir versuchen uns innerhalb einer Stunde wieder zu melden. Sollte sie in 2 Stunden nichts von uns hören kontaktieren sie die Daedalus und warten auf neue Instruktionen" verabschiedet sich Sheppard aus der Formation und nimmt direkt Kurs in den Nebel hinein. "Verstanden Sir, und viel Glück" meldet sich Lorne noch zurück, bevor die Funkverbindung abreißt. Der Jumper durchquert den Randbereich des Nebels und sofort verringert sich die Sicht auf unter 10m. Nur schemenhaft sind umliegende Wrackteile zu erkennen, ansonsten dominieren lilafarbene wolkenartige Gebilde die Sicht. "McKay, das wäre ein guter Moment für die Sensoren!" meldet sich Sheppard, deutlich fasziniert von dem Schauspiel zu Wort. "McKay, der bis jetzt weiterhin unter der Konsole gearbeitet hatte setzt sich nun auf seinen Stuhl und blickt aus dem Frontfenster.“Wow, nicht schlecht. Man sieht tatsächlich noch weniger als ich geschätzt habe. Eh ja die Sensoren, versuchen sie es". Während McKay versucht die befehlsmäßige Konstruktion samt Kabel ein wenig zu ordnen um Platz zu haben, aktiviert Sheppard die Sensoren. Automatisch erscheint ein Head-Up Display, welches ziemlich genau die Position des Jumpers und anderer Komponenten anzeigt. Neben diversen Wrackteilen werden zudem Zentren erhöhter elektromagnetischer Aktivität angezeigt, die es zu meiden gilt. Auf zwei Uhr wird zudem in 10000m Entfernung ein in großes Zusammenhängendes Gebilde angezeigt. "Könnte das ein Schiff sein?" fragt Teyla von hinten. "Schwer zusagen, auf jeden Fall kommen aus dieser Richtung die Strahlungswerte eines ZPMs" murmelt McKay, während er abwechselnd auf seinem Laptop und Kontrollen der Jumperconsole rumtippt. "Finden wir es heraus" meint Sheppard selbstsicher und setzt einen Kurs. "Halten sie sich fest. Ich muss ein paar Schleifen fliegen um nicht mit Wrackteilen zusammen zu stoßen. McKay halten sie die Sensoren im Auge. Ich will von jeder Unregelmäßigkeit wissen." Die Jumper nimmt langsam Kurs in Richtung des vermuteten Schiffes. Mit langsamen Bewegungen weicht er dabei auf dem Weg liegenden Wrackteilen aus. "Wir haben einen kleinen Energieabfall. Nichts ernstes, muss an der Strahlung hier liegen" meldet sich McKay zu Wort."Wie lange müssen wir hier drinnen bleiben. Mir gefällt es hier nicht" nörgelt Ronon, der durch stetiges hin- und herbewegen des Kopfes versucht etwas in der trüben Phase zu erkennen. "Trotz des Energieabfalls und den aufgemotzten Sensoren haben wir genug Energie für 48h Stunden. Aber keine Sorge, wir sollten in 10 Minuten das Schiff erreichen" beruhigt in Sheppard. Es macht ihm sichtlich Spaß Slalom zu fliegen und mit jeder Sekunde gewöhnt er sich mehr an die Gegebenheiten und erhöht das Tempo. Der Flug bis zu dem unbekannten Objekt verläuft ereignislos. Je näher der Jumper in den Nebel hinein fliegt, desto besser scheint die Sicht zu werden. "Da!" schreit Ronon, dessen Bemühung zur Optimierung seiner Sicht scheinbar von Erfolg gekrönt ist. "Unsinn. Wir sind noch zu weit weg. Lehnen sie sich zurück und überlassen sie uns die Arbeit" entgegnet McKay genervt, der sich bereits einige Male über die grellen Violetttöne beschwert hat, sie würden seine Augen schädigen. "Jetzt sehe ich es auch" stimmt Teyla Ronon zu und auch Sheppard erblickt nun Umrisse. Ronon grinst zufrieden und schlägt dabei McKay auf die Schulter und zeigt mit dem Finger auf das Objekt. "Wow, das Teil ist riesig" zeigt sich Sheppard deutlich erstaunt. Die Sensoren sind nun in der Lage die Umrisse des Objektes zu erkennen. McKay berechnet anhand signifikanter Eckpunkte Größe und Umfang der verdeckten Bereiche und kommt nach einigem Grübel zu dem Schluss: "Das ist es. Es ist eindeutig ein Raumschiff und ich wette es handelt sich dabei um ein Schiff der Antiker!" "Auroraklasse?" fragt Sheppard freudig erregt. "Hmmm, nein, das glaube ich nicht. Die Beschaffenheit der Hülle ist etwas anders. Es handelt sich um eine unglaublich dichte Legierung, von den Sensoren fast nicht zu durchdringen. Ich erhalte praktisch keine Daten vom Schiffsinneren. Immer nur die ZPM-Strahlung...Ein Schiff der Auroraklasse ist auch eigentlich größer. Dieses Schiff ist wesentlich kleiner, ich schätze gut 50% kleiner."McKay kommt aus dem Grübeln nicht mehr heraus und arbeitet weiterhin intensiv an den Sensoren. Sheppard fliegt dem Jumper langsam weiter an der Außenhülle des Schiffs vorbei. Er ist nun so nahe herangeflogen, dass man die grau-grünliche Hülle gut sehen kann. Die Außenhülle sieht zudem äußerst gut erhalten aus, praktisch neu. "Vielleicht eine andere Klasse. Eine Vorstufe oder ein Prototyp, so ähnlich wie die Prometheus?" rätselt Sheppard. "Oder eine Weiterentwicklung?" wirft Ronon in den Raum, dem die Mission nun richtig Spaß zu machen scheint. Teyla dagegen verharrt weiterhin ruhig auf ihrem Sitzplatz, die Skepsis ist ihr an zusehen. "Weder noch" entgegnet McKay nun energisch. Ich habe einen Großteil der Sensordaten ausgewertet und mit der Antikerdatenbank verglichen. Ich bekomme keinen vollen Zugriff. Ich verstehe das nicht...Aber auf jeden Fall handelt es sich hier um kein Kriegsschiff." Sheppard und Ronon scheinen ein wenig irritiert und enttäuscht und blickend McKay fragend an. "Nun, laut Antikerdatenbank handelt es sich hier um ein reines Transportschiff. Aber nicht irgendeins, denn dieses Schiff scheint ein streng geheimer Prototyp zu sein, speziell entwickelt für Langstreckentransporte und ganz besonders interessant sind die Zeitangaben! Dieses Schiff scheint in den letzten Kriegsjahren entwickelt worden zu sein." Alle 4 Teammitglieder verharren kurz und versuchen die Informationen zu verarbeiten und ein zu ordnen. Die Sicht aus dem Jumper heraus ändert sich wenig, man fliegt weiterhin bedächtig an der Hülle des Schiffes entlang. "Also ein Transportschiff? Wie soll uns das im Kampf gegen die Wraith helfen?" meldet sich Ronon als erster zu Wort. "Das ist mal wieder typisch für Sie. Alles was keine Waffe ist scheint für sie bedeutungslos zu sein. Die Antiker haben wesentlich fortschrittlicher gedacht. Vielleicht hat das Schiff keine Laserkanonen, aber der Inhalt könnte das Entscheidende sein!" verteidigt McKay seine Position. "Sie sagen es McKay, wie kommen wir hinein?" entgegnet Sheppard, dem das Abfliegen des Rumpfes nun langweilig werden zu scheint. "Woher soll ich das wissen? Ich sagte doch, ich erhalte keine genauen Informationen aus der Datenbank und die Sensoren liefern auch keine brauchbaren Informationen. Vielleicht kann der Herr aus der zweiten Reihe ein Loch in den Rumpf sprengen?" "Da, sehen sie" unterbindet Teyla jedes weitere Wortgefecht und deutet mit dem Finger nach vorne. Der Rumpf des Schiffes scheint ein Ende zu haben. Gegen Ende hin scheint er sich deutlich zu verbreitern. Sheppard passt den Kurs an, wendet den Jumper um das Ende des Rumpfes herum und sofort fällt die Veränderung auf. Ganz offensichtlich hat man das Heck des Schiffes erreicht und umrundet, denn ein Blick zur Seite zeigt eine gewaltige Antriebskonfiguration. Sheppard geht ein wenig auf Abstand. Man erblickt vier kreisrunde gewaltige Antriebsdüsen, eine alleine schon mehrfach größer als der Jumper. Auch diese Systeme scheinen absolut intakt zu sein, jedoch deaktiviert. "Die Kiste schein einige PS zu haben für ein Transportschiff" murmelt Sheppard sichtlich fasziniert. "Die Größe der Antriebe hat nichts mit der Leistungsfähigkeit zu tun. Denken sie nur mal an..." wollte McKay gerade fortfahren, aber ein ernster Blick von Sheppard unterbricht ihn. "Irgendwas Neues auf den Sensoren?" "Ja, in der Tat. Ich glaube ich habe die Quelle der Strahlung ausgemacht. Fliegen sie über das Schiff hinweg, so sollten wir uns nähern" meint McKay und weist mit dem Finger auf den oberen Teil der Antriebssektion. Das Schiff scheint in alle 4 Richtungen absolut baugleich zu sein, sodass es fraglich ist wo oben und unten sowie Steuerbord und Backbord sind. Der Jumper fliegt nun über das Raumschiff hinweg und sofort tauchen einige Wrackteile im Sichtbereich auf. Sheppard weicht ihnen behutsam aus. Teyla und Ronon blicken weiterhin gespannt nach vorne, während McKay hin- und wieder nickt und somit zum Ausdruck bringt, dass man auf dem richtigen Weg ist. Plötzlich wandelt sich wieder der Blick, denn statt dem soliden Rumpf klafft plötzlich eine großes Loch im Schiffsrumpf. Zahlreiche Wrackteile schweben um das Loch herum. Der Rand der Öffnung scheint schwarz verkohlt zu sein. "Waffenfeuer?" fragt Sheppard aufgeregt. "Könnte sein. Ich erkenne keine uns bekannten Waffensignaturen, aber auf jeden Fall hat hier etwas den Rumpf gewaltsam durchdrungen" antwortet McKay, nun sichtlich beunruhigt. Sheppard betätigt ein paar Knöpfe auf seiner Konsole, sodass sich unter einem gleichmäßigen Surren die Triebwerke des Jumpers einfahren. "Ich werde versuchen in die Öffnung hinein- zu fliegen, eventuell finden wir einen Einstiegspunkt. Ich denke von Außen erreichen wir wenig und die Zeit rennt uns davon." Der Jumper neigt sich nach unten, in Richtung Schiffsinnerem. Der Nebel ist hier deutlich geringer konzentriert, sodass die Sicht mit Hilfe der Bugscheinwerfer nun klarer wird. Der Riss im Rumpf des Schiffes ist gewaltig, sodass es für den Jumper ein leichtes wäre in dem Bereich zu manövrieren. Allerdings stehen überall Wrackteile hervor oder schweben umher. "Knaaarsch!!" Der Jumper rüttelt herum und die Crewmitglieder werden zur Seite geworfen. Der Jumper berührt eine Metallstange, die weit aus der Außenhaut hervorragte. "Entschuldigung" meldet sich Sheppard kleinlaut, für einen kurzem Moment wie ein Fahrschüler wirkend, der beim Einparken ein anderes Auto gestreift hat. "Die Hülle ist intakt, nur ein paar Kratzer" beruhigt in McKay sofort, "aber tun sie das bitte nicht wieder." Der Jumper befindet sich nun komplett im Schiffsinneren. Man erkennt nun einen großen hohlen Innenraum, indem diverse Frachtkisten umher schweben und teilweise fest gelagert auf dem vermeidlichen Schiffsboden stehen. An der Oberseite dieses Hohlraums lässt sich eine Art Gangsystem erkennen, ähnlichen den Korridoren auf Atlantis. Der größte Teil ist zerstört bzw. weggerissen worden, in Richtung des Hecks befinden allerdings ein kleiner Vorbau und eine massive breite Tür. "Das könnte was sein" sagt Sheppard. Er weist auf die Stelle und beginnt den Jumper behutsam zu wenden, um sodann rückwärts Kurs auf die Tür zu setzen. "Was soll das? Der Jumper passt da nie und nimmer durch? Wir sollten uns lieber noch ein wenig umschauen, das Schiff hat sicherlich einen Hangar" nörgelt McKay beunruhigt. "Wir haben die komplette Unterseite des Schiffs abgesucht und nichts gefunden und unser Zeitfenster ist begrenzt. Der Jumper bleibt außerdem hier während sie versuchen die Tür da auf zu bekommen" entgegnet Sheppard in ruhigem Ton, während ein leicht dumpfes Geräusch das Andocken des Jumper auf den intakten Teil des Gangsystems verkündet. "Bin ich Schweißer?" McKay sieht Sheppard entsetzt an. Dieser deutet auf den Heckraum des Jumpers. "Ziehen sie sich einen Raumanzug an. An der rechten Türseite scheint sowas wie eine Konsole zu sein. Wer außer ihnen wäre wohl in der Lage da etwas aus zu richten?." McKay versteht nun, geht verwirrt nach hinten und öffnet die Kisten, in welchen sich die Anzüge befinden. "Teyla, helfen Sie ihm bitte. Ronon, sie sollten ihn vielleicht begleiten. Eventuell braucht es doch ein wenig Gewalt, um die Tür zu öffnen". "Und was machen Sie" fragt Ronon sofort forsch. "Ich bewache den Jumper und erkunde den Rest des Hohlraums. Oder wollen sie auf engem Raum Jumperübungsstunden nehmen?" entgegnet Sheppard gelassen, sodass Ronon mürrisch nach hinten geht. Es vergehen einige Minuten bis die unhandlichen Anzüge angelegt sind. Obwohl Teyla McKay bestmöglich hilft, steht Ronon bereits bereit und blickt auf McKay herab, der halb sitzend, halb liegend versucht seinen zweiten Stiefel an zu ziehen. Schließlich stehen Ronon und McKay bereit an der hinteren Jumperlucke, Teyla geht ins vordere Abteil und schließt die Zwischentür des Jumpers. McKay öffnet nun die Heckklappe und beide begeben sich in Richtung der verschlossenen Metalltür. Ein leichtes Kratzen ertönt als sich Sheppard über Funk meldet: "Tun sie was sie können, ich fliege ein wenig in die andere Richtung, vielleicht findet sich noch was." "Jaja, ist gut" antwortet McKay. "Halten sie das bitte" sagt er anschließend zu Ronon und reicht ihm seine Ausrüstung. Der Jumper fliegt ab und McKay beginnt die Verkleidung der Konsole zu öffnen. Mit einem Klick ist dies geschafft und er blickt auf diverse Schaltkreise. "Geben sie mir bitte den Scanner" sagt er zu Ronon, blickt weiterhin auf die Konsole und streckt nur die Hand in Richtung Ronon aus. "Grunnnzzz!" Ein extrem unangenehmes Geräusch lässt McKay zusammenfahren. Er blickt in die Richtung und sieht Ronon, der mit einer Metallstange gerade die Tür gewaltsam einen Spaltbreit geöffnet hat. "Verdammt was tun sie da? Wäre in dem Korridor Atmosphäre gewesen hätte es uns gerade an die gegenüberliegende Wand geschleudert!" "Hat es aber nicht. Helfen sie mir lieber" ist Ronon sichtlich von seiner Arbeit überzeugt. McKAy seufzt kurz und hilft Ronon die Tür weit genug auf zu stemmen, sodass sie hindurch passen. "Sheppard, wir gehen rein. Eventuell verlieren wir den Funkkontakt. Wir melden ins in 10 Minuten". "Verstanden" meldet sich Sheppard zurück. Ronon und McKay begeben sich in den dunklen Gang hinein, auf das Licht ihrer Taschenlampen beschränkt. Ronon hat zudem seine Waffe gezückt, bereit jeden Angreifer auf der Stelle zu erledigen. "Falls es ihnen noch nicht aufgefallen ist, hier gibt es keine Atmosphäre. Wen wollen sie erschießen? Weltraumlebewesen?" fragt McKay spöttisch. "Vielleicht. Oder Leute wie wir, die in Anzügen hier rumlaufen!" entgegnet Ronon und blickt in McKays überraschtes Gesicht. "Oh, stimmt. Gute Arbeit...leuchten sie mir bitte dahin." McKay zeigt auf eine kleine Einbuchtung im Korridor. Das Licht enthüllt eine kleine Kontrollstation. McKay nimmt sofort Platz auf dem davorstehenden Hocker und versucht die Konsole zu aktivieren. Er erschrickt fast, als die Konsole augenblicklich auf seine Anwesenheit reagiert und hell erleuchtet wird. Zwei Handgriffe und der komplette Korridor wird hell erleuchtet. Die Tür, die eben noch mühsam aufgestemmt wurde schließt sich und ein zischendes Geräusch impliziert, dass die Lebenserhaltung wiederhergestellt wird."Lebenserhaltung erfolgreich wiederhergestellt. Alle Systeme funktionieren einwandfrei. Das ist unglaublich" McKay kann sein Glück selbst kaum fassen. "Stop!" ruft er plötzlich Ronon zu, als dieser seinen Helm abnehmen will. Ronon hält inne und blickt fragend zu McKay. "Wir haben zwar Atemluft, aber mir macht diese Strahlung immer noch Sorgen. Sie ist im Schiffsinnern deutlich stärker geworden, ohne unsere Anzüge wären wir in Sekunden tot." Ronon nickt und verriegelt wieder seine Sicherheitskappe. "Geben sie mir einen Moment, ich versuche an ein paar Informationen zu kommen. Gehen sie vielleicht den Gang weiter, aber berühren sie bitte nichts." "Mach ich doch nie" meldet sich Ronon ab und marschiert den Gang weiter entlang. Die Zeit vergeht. McKay bearbeitet die Konsole, Ronon marschiert den schier endlosen Gang entlang und Sheppard und Teyla erforschen weiterhin die große Leer inmitten des Schiffes, nichts findend außer weiteren Wrackteilen. 10 Minuten sind vergangen, McKay funkt Sheppard an:"Bereit für den Lagebericht?". "Schießen sie los" meldet sich Sheppard, der gerade wieder am Ausgangspunkt "andockt". "Wie ich sehe lässt es sich da drinnen aushalten". "Sofern man einen Anzug anhat der vor Strahlung schützt. Aber passen sie auf: Ich habe Zugriff auf die Schiffspläne. Das Schiff hat keine Waffen und keine Schilde. Es gibt keine Brücke, keine Quartiere, keinen Stuhlraum. Es gibt absolut nichts. Nur drei unglaublich große Laderäume, zwei Korridore an den Seiten und eine Art Maschinenraum. Die vorderen zwei Laderäume liegen offen zum Weltraum wie sie sicherlich gesehen haben, aber der hintere hat Atmosphäre und scheint absolut unangetastet zu sein. Der Maschinenraum liegt 1500m in Richtung des Hecks, ich könnte in einer halben Stunde da sein. Ich bin mir ziemlich sicher ich kann dort etwas mehr erfahren". "Ronon hier, ich bin am Ende des Gangs angekommen. Hier ist wieder eine große Tür, ich glaube das muss McKay mal ran" unterbricht er das Gespräch. "Öhm, wie sie hören könnte ich wohl auch in 10 Minuten die Strecke schaffen, 2 weitere um die Tür zu knacken und geben sie mir dann noch 5 um alles Wissenswerte in Erfahrung zu bringen" ergreift McKay wieder das Wort. "Es geht mir nicht um ein paar Minuten. Aber was wollen wir denn hier? Das scheint einfach nur ein Frachter zu sein und zwei der drei Frachträume scheinen verloren zu sein. Hier finden wir sicher nichts, dass uns im Kampf gegen die Wraith hilft" entgegnet Sheppard, dem scheinbar die Lust ein wenig vergangen ist. "Hallo! Strahlung? Wir verfolgen immer noch die Spur eines ZPMs!" weist McKay Sheppard zurecht. "Ja, eh, richtig. Gehen sie schon mal vor, wir kommen nach. Sheppard Ende". McKay packt augenblicklich seine Sachen um Richtung Maschinenraum zu gehen. Sheppard gibt noch rasch Ronon die Anweisung an der Tür auf McKay zu warten, fliegt dann den Jumper weiter in Richtung Durchgangstür, um einen gesicherten Landeplatz auf den Resten des Korridors zu haben. Er und Teyla legen ebenfalls ihre Anzüge an um in den Korridor zu gelangen. Beim Verlassen des Jumpers betätigt Sheppard noch rasch die Fernbedienung, um das Fluggerät zu tarnen. Als Teyla ihn fragend anblickt entgegnet er locker: "Wissen sie, ich komme aus einer Gegend da schließt man sein Auto besser gut ab". Lächelnd gehen beide weiter, die Korridortür öffnet sich nun durch eine Handbewegung Sheppards in Richtung Konsole. Luft strömt heraus, aber darauf vorbereitet hangeln sich die zwei am Rand des Korridors durch die Tür und schließen diese wieder. McKay, zwischenzeitlich völlig erschöpft bei Ronon angekommen, ist bereits dabei die Konsole der Tür zum Maschinenraum kurz zu schließen. Er verbindet dazu sein Tablet-Pc mit der Türkonsole und keine Minute später öffnet sich die Tür spiralartig nach außen. Es handelt sich dabei um einen mehrere cm dicke Metalltür, die gewaltsam sicherlich nicht geöffnet werden könnte. Hinter der Tür springt die Beleuchtung an und einige Konsolen leuchten auf. Der Raum ist kaum größer als ein Standardquartier auf Atlantis. An der linken Seite befinden sich zwei Kontrollstationen, geradeaus an der langgestreckten Wand verlaufen ein paar Schaltkreise in der Höhe, in Mitte blinken zwei Kontrollmonitore. An der rechten Seite befindet sich um einen Knick herum eine zweite Tür, die in antikischer Schrift mit Frachtraum 3 bezeichnet ist. "Lassen sie mich den Bereich checken bevor wir diese Tür öffnen" meint Mckay, sich an eine der zwei Kontrollstationen setzend. Ronon geht langsam umher und mustert die Umgebung. Da sich hier niemand verstecken kann, steckt er beruhigt seine Kanone weg.
      Die Zeit vergeht, McKay bearbeitet unermüdlich die Konsolen. Ronon hat mittlerweile auf dem zweiten Kontrollplatz Platz genommen, erkennbar gelangweilt von den recht unspektakulären Räumlichkeiten dieser eigentlich großartigen Entdeckung. Sheppard und Teyla erreichen den Maschinenraum. "Tun sie mir einen Gefallen McKay und sagen sie mir, dass ich den Anzug ausziehen darf" begrüßt Sheppard die zwei. "Wenn sie sterben wollen, gerne. Ansonsten bleiben uns noch schätzungsweise 15-20 Minuten, ehe auch unsere Anzüge der Strahlung nachgeben". "Haben sie den Fehler gefunden? Gibt’s hier tatsächlich ein ZPM?" fragt Sheppard. McKay:" Ja und nein. Also es gibt hier ganz sicher ein ZPM wenn nicht sogar mehrere. Aber nein, ich habe keinen Fehler in den Systemen gefunden und ich bin mir ziemlich sicher es gibt keinen". "Woher kommt dann die Strahlung?" fragt nun Teyla. "Tja, das habe ich so eben herausgefunden. Die Strahlungsquelle ist in etwa hier im Maschinenraum, aber die Strahlung wird zudem in sämtlichen Korridoren und Räumen des Schiffes gleichmäßig verbreitet, über eigens dafür konstruierte Kanäle. Ein wirklich äußerst effektives System. Die Antiker wussten wirklich wie man etwas baut". "Was soll das, warum sollten die Antiker ihr eigenes Schiff verstrahlen? Ich verstehe das Ganze nicht", nun ist Ronon derjenige, der McKay nicht folgen kann. "Die Antiker haben dazu gelernt. Erinnern sie sich wie die Wraith an die ersten ZPMs gekommen sind? Irgendwie konnte sie Antikerschiffe entern und die ZPMs erbeuten. Die Strahlung ist ein Sicherheitssystem. Selbst ein gut genährter Wraith könnte hier in den Gängen keine 2 Minuten überstehen. Es dürfte den Wraith auch unmöglich sein einen effektiven Schutz dagegen zu entwickeln, diese Strahlung scheint dafür entwickelt zu sein die Organik der Wraith an zu greifen und ihre Technologie ist wie wir alle wissen ebenfalls organischer Art. Ein perfekter Enterschutz. Tolle Idee, hätte mir auch einfallen können". McKay präsentiert stolz seine Erkenntnisse. "Was ist mit der Crew? Wie haben sich die Antiker geschützt?" fragt nun Sheppard. "Haben sie nicht aufgepasst? Es gibt keine Quartiere. Keine Brücke. Wozu auch, das hier ist ein völlig unbemanntes vollautomatisiertes Schiff. Eine Crew ist völlig unnötig, vermutlich litten die Antiker gegen Ende des Krieges an Personalmangel". "Völlig unnötig? Soso, wieso fliegt der Autopilot das Schiff in diesen verdammten Nebel?" fragt Sheppard spöttisch. "Habe ich mich auch schon gefragt. Aber Details über die Mission, Ursprung und Ziel des Schiffes sind gesperrt. Sowie die Kontrolle über die Strahlungssysteme. Ich bin aber dran. Sie können sich aber nützlich machen, durchsuchen sie den Frachtraum, er ist vollkommen sicher. Habe ich als erstes gecheckt!" "Warum sagen sie das nicht, ich sitze hier seit 5 Minuten rum?" beschwert sich Ronon kaum beachtet von McKay, der sich wieder mit den Konsolen beschäftigt. "Dann lassen sie mal sehen!" sagt Sheppard, tritt in Richtung Tür und öffnet sich mit einem Schwenk seiner Hand über die Kontrollen.

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      • #4
        Eine gute Weiterführung der Geschichte aber ein paar kleine Kritikpunkte habe ich leider, sorry:

        Die Daedalus fliegt zum nächsten System um zu warten, das ist ja auch ok. Aber der 4. Jumper fliegt zu einem Gate um Atlantis zu berichten, der Flug dauert ein paar Stunden.
        Wir wissen das die Gates auf bzw. in der Umlaufbahn von einem Planeten sind und nicht einfach im All rumschweben.
        Also stelle ich mir jetzt vor das die Daedalus vor dem Jumper in diesem System ankommen wird, aber warum denn? Brauch die Crew vom Jumper Training oder wurden sie "bestraft" stundenlang rum zu fliegen?

        Ausserdem sagte Sheppard das er nur EINEN Jumper hat der im Nebel seine Sensoren benutzen kann, deswegen schickt er ja auch einen zum Gate. Aber du schreibst das ingesammt 3 Jumper zum Nebel fliegen. Gehen deren Sensoren jetzt oder kann er nur zwei mitnehmen?

        Was ich auch ändern würde ist ein triftiger Grund warum die Daedalus nicht selbst in den Nebel fliegt. Wir wissen ja wie Caldwell ist, der macht nur was Weir sagt wenn er in der Nähe von Atlantis ist. Sag einfach das man die Sensoren Daedalus nicht umrüsten kann weil eben die ganzen neuen Asgartsysteme installiert worden sind, man möchte eben nicht daran rumspielen und ist froh das alles überhaupt funktioniert.


        Ich hoffe du nimmst mir meine "Kritik" nicht übel, möchte dir nur helfen und eben sagen was mir als unbeteiligter so auffällt =)
        "noH QapmeH wo' Qaw'lu'chugh yay chavbe'lu' 'ej wo' choqmeH may' DoHlu'chugh lujbe'lu'!"

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        • #5
          Zitat von FltCaptain Beitrag anzeigen
          Die Daedalus fliegt zum nächsten System um zu warten, das ist ja auch ok. Aber der 4. Jumper fliegt zu einem Gate um Atlantis zu berichten, der Flug dauert ein paar Stunden.
          Wir wissen das die Gates auf bzw. in der Umlaufbahn von einem Planeten sind und nicht einfach im All rumschweben.
          Also stelle ich mir jetzt vor das die Daedalus vor dem Jumper in diesem System ankommen wird, aber warum denn? Brauch die Crew vom Jumper Training oder wurden sie "bestraft" stundenlang rum zu fliegen?
          In einem Buch würde ich wohl eine Sternenkarte abdrucken lassen
          Mein Gedanke war der, dass die Daedalus ins benachbarte Sonnensystem springt, was mit Sublicht viel länger als ein paar Stunden dauern würde. Die Daedalus muss aber eingreifbereit sein. Der 4. Jumper dagegen soll zum nächsten Planeten mit Gate fliegen. Natürlich dauert das recht lange und die Daedalus könnte diesen Part viel schneller ausführen, aber Sheppard will ja nicht dass Weir von den Problemen mitbekommt und die Mission absagt. So könnte er sich aber rausreden, dass er ja die Kommunikation gesucht hat, es dauerte nur zu lange. Diese Absicht sollte eigentlich im Gespräch mit Caldwell auf der Daedalus vermittelt werden.
          Ausserdem sagte Sheppard das er nur EINEN Jumper hat der im Nebel seine Sensoren benutzen kann, deswegen schickt er ja auch einen zum Gate. Aber du schreibst das ingesammt 3 Jumper zum Nebel fliegen. Gehen deren Sensoren jetzt oder kann er nur zwei mitnehmen?
          Jumper 2 & 3 sollen getarnt um den Nebel herum fliegen und aufpassen. Sheppard sagt ja zuletzt folgendes zu ihnen:
          "Jumper 2 & 3, starten sie ihre Patrouillen nach Plan. Wir begeben uns in den Nebel. Wir versuchen uns innerhalb einer Stunde wieder zu melden. Sollte sie in 2 Stunden nichts von uns hören kontaktieren sie die Daedalus und warten auf neue Instruktionen"
          Weir legte auch in der Lagebesprechung auf Atlantis fest, dass zwei Jumper draußen aufpassen sollen:
          "Weisen sie Zelenka ein, ich will einen zweiten Jumper ebenfalls modifizieren. Colonel, stellen sie 4 Teams zusammen. Zwei fliegen in den Nebel, zwei Jumper werden sie getarnt begleiten und außerhalb des Nebels Wache schieben"
          Was ich auch ändern würde ist ein triftiger Grund warum die Daedalus nicht selbst in den Nebel fliegt. Wir wissen ja wie Caldwell ist, der macht nur was Weir sagt wenn er in der Nähe von Atlantis ist. Sag einfach das man die Sensoren Daedalus nicht umrüsten kann weil eben die ganzen neuen Asgartsysteme installiert worden sind, man möchte eben nicht daran rumspielen und ist froh das alles überhaupt funktioniert.
          Stimmt, daran habe ich überhaupt nicht gedacht. Werde mir überlegen an welcher Stelle ich die Daedalus "rausschreibe" diesbezüglich.
          Ich hoffe du nimmst mir meine "Kritik" nicht übel, möchte dir nur helfen und eben sagen was mir als unbeteiligter so auffällt =)
          Absolut gerne gesehen, danke.
          Falls das mit den 4 Jumpern immer noch zu verwirrend ist melde dich bitte nochmal, dann muss ich noch etwas pfeilen

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          • #6
            Erstaml freut es mich, dass ich dich dazu gebracht habe, etwas zu über Atlantis zu schreiben.
            Zweitens ist die Sotry sehr gut. Es fühlt sich auch wie das echte Atlantis an.
            Jetzt aber mal ein bisschen Kritik.
            Du wolltest Rechtschreibfehler sehen, und du bekommst sie (habe zum Schluss hin nicht mehr so darauf geachtet):

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            Die Anwesend verstummen
            Anwesenden

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            um uns das Offensichtliche mit zu teilen
            Hier würde Offensichtlichste besser passen.

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            was es damals in im Aufbaucamp
            Ich nehme an hier sollte das "in" gelöscht werden.

            Irgendwo hast du Selenka anstatt Zelenka geschrieben.

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            "Dr. McKay! Bitte erzählen sie uns doch etwas über den Nebel" bittet Dr. Weir freundlich
            Als ich den Satz gelesen habe, dachte ich zuerst, dass das Caldwell sagt, weil Weir eigentlich Rodney und nicht Dr. McKay sagt.

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            will zu einem neuen Vortrag ausholen aus Sheppard
            aus -> als?

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            zutreffend meines Prognosen
            meine, ohne s.

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            Teifenraumsensoren
            Tiefenraumsensoren

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            Trümmerteile Antiker Schiffe
            antiker

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            Interesse schon wieder zu Schwinden beginnt
            schwinden

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            "Sehr gute Frage!
            Da fehlen einfach die " am Ende.

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            vor wenigen Tagen dort zerstört worden
            Am Ende fehlt ein "sein".

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            ein ZPMs
            Entweder "ein ZPM" oder "mehrere ZPMs".

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            einige Crewman
            Denglisch: Crewmans. Englisch: Crewmen.

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            Elisabeth
            Elizabeth

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            Er herrscht eine kurze Pause
            Es

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            betätigt einige Kontrolle
            Irgendwie klingt das Wort "Kontrolle" an dieser stelle fehl am Platz oder unvollständig.

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            Sollte sie in 2 Stunden
            Sollten

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            "McKay, der bis jetzt weiterhin
            Die " am Anfang gehören da nicht hin, ist ja keine wörtliche Rede.

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            ein in großes Zusammenhängendes Gebilde
            zusammenhängendes

            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            Die Jumper nimmt langsam Kurs
            Der

            [QUOTE=DefiantXYX;2572646]beruhigt in Sheppard[Q/UOTE]
            ihn



            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            Und selbst wenn sie geschlossen anrücken wird auch die Daedalus nicht viel am Ausgang der Schlacht ändern.
            Soetwas würde niemals jemand aus der Expedition sagen. Selbst wenn es aussichtslos aussehen würde, würde man trotzdem versuchen zu helfen. Man läuft nicht feige davon. Diesen Spruch am besten eifnach weglassen. Es reicht, dass die Wraith nciht in Sicht sind und deswegen sehr lange bis nach Atlantis brauchen würden.


            Und zum Schluss ein paar Logikfragen:
            Sheppard überlegt, ob er Atlantis informieren soll, dass sie nur mit 1 Jumper in den Nebel fliegen. Sind sie an der Stelle noch nah genug für eine Subraumverbindung? Weil nachher beim Nebel können sie anscheinend nicht mehr mit Atlantis Kontakt aufnehmen, da erst ein Jumper zu einem Gate geschickt werden muss.

            Zu Beginn wird gesagt, dass die Daedalus etwas weiter entfernt vom Nebel aus dem Hyperraum kommen wird. Als sie dann da sind, rbauchen die Jumper aber nur noch 10 Minuten. Auf galaktische Verhältnisse bezogen finde ich das ziemlich nah. Ich nehme an, dass die Daedalus Abstand haben will, falls schon jemand anderes da ist. Bei 10 Minuten Jumperflug wäre diese Distanz genau so gut wie direkt halb in den Nebel reinfliegen (übertrieben).

            Zu Jumper 2 & 3. Also ich habe gleich verstanden, dass die zwei Jumper nicht in den Nebel fliegen. Merkt man ja auch daran, dass Jumper 1 außerhalb des Nebels keine Sensoren hat und deswegen Jumper 2 & 3 nach Informationen fragt. Und dann werden sie halt auf Patroullie (außerhalb des Nebels) geschickt. Ich fand das ziemlich logisch.

            Zu Rechtschreibfehlern. Ich werde sie ab jetzt nicht mehr auflisten. Ich bemerke sie zwar, aber finde sie nicht ganz so dramatisch. Solltest du die Geschichte mal drucken alssen, kannst du ja nochmal drüberlesen .

            Ich freu mich zumindest auf die Fortsetzung (bei meiner Geschichte ist im Moment Pause, noch für 1 Woche).

            PS: Ich habe an ein paar Stellen tatsächlich lachen müssen.
            Manche Dinge sind einfach anders als andere.

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            • #7
              Zitat von Badmacstone Beitrag anzeigen
              Als ich den Satz gelesen habe, dachte ich zuerst, dass das Caldwell sagt, weil Weir eigentlich Rodney und nicht Dr. McKay sagt.
              An der Stelle habe ich tatsächlich genau darüber nachgedacht. Nennt sie ihn auch beim Vornamen in offiziellen Besprechungen? Sheppard sagt ja auch irgendwann Rodney statt McKay, bzw. auch beides.
              Soetwas würde niemals jemand aus der Expedition sagen. Selbst wenn es aussichtslos aussehen würde, würde man trotzdem versuchen zu helfen. Man läuft nicht feige davon. Diesen Spruch am besten eifnach weglassen. Es reicht, dass die Wraith nciht in Sicht sind und deswegen sehr lange bis nach Atlantis brauchen würden.
              Man würde sicherlich kämpfen, es soll nur ausdrücken dass sich jeder bewusst ist, dass man einen offen geführten Kampf nicht gewinnen kann. Mit einem Schiff mehr oder weniger. Ich glaube genau sowas sagen auch Weir und Sheppard im Gespräch, vor der ersten Belagerung. Ich werde auch nochmal reinlesen und überprüfen, ob es zu pessimistisch klingt
              Und zum Schluss ein paar Logikfragen:
              Sheppard überlegt, ob er Atlantis informieren soll, dass sie nur mit 1 Jumper in den Nebel fliegen. Sind sie an der Stelle noch nah genug für eine Subraumverbindung? Weil nachher beim Nebel können sie anscheinend nicht mehr mit Atlantis Kontakt aufnehmen, da erst ein Jumper zu einem Gate geschickt werden muss.
              Subraumverbindung wäre möglich gewesen sag ich einfach mal. In der Folge mit der Goa´Uld Bombe hatte die Daedalus ja auch eine wahnsinnig große Reichweite. Ich weise aber nochmal auf das Gespräch zwischen Sheppard und Caldwell hin. Beide wollen keine direkte Kommunikation mit Atlantis, sie wollen die Mission durchziehen. Ich sage mal auch vom Nebel aus könnte man Atlantis erreichen, jedoch erwähnte ja auch Caldwell, dass die Transmission abgefangen werden könnte. Der 4 Jumper der zum Gate fliegt ist einfach nur eine Absicherung, sodass man Sheppard oder Caldwell später nicht vorhalten kann, sie hätten auf eigene Faust entgegen der Befehle gehandelt.
              Zu Beginn wird gesagt, dass die Daedalus etwas weiter entfernt vom Nebel aus dem Hyperraum kommen wird. Als sie dann da sind, rbauchen die Jumper aber nur noch 10 Minuten. Auf galaktische Verhältnisse bezogen finde ich das ziemlich nah. Ich nehme an, dass die Daedalus Abstand haben will, falls schon jemand anderes da ist. Bei 10 Minuten Jumperflug wäre diese Distanz genau so gut wie direkt halb in den Nebel reinfliegen (übertrieben).
              Ja stimmt, das ist wirklich ziemlich nah. Was hälst du von ner Stunde?
              Zu Rechtschreibfehlern. Ich werde sie ab jetzt nicht mehr auflisten. Ich bemerke sie zwar, aber finde sie nicht ganz so dramatisch. Solltest du die Geschichte mal drucken alssen, kannst du ja nochmal drüberlesen .
              Danke, auch für die Auflistung. Aber ich glaube zur Zeit lohnt sich eine Korrektur nicht wirklich. Ich gehe die Texte zwar immer mindestens einmal durch, aber einiges erwische ich scheinbar doch nicht.
              PS: Ich habe an ein paar Stellen tatsächlich lachen müssen.
              Freut mich. Mir geht es selbst ebenso, wenn ich mir das Geschriebene vorstelle und die Charaktere originalgetreu vor meinem geistigen Auge sehe.

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              • #8
                Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                An der Stelle habe ich tatsächlich genau darüber nachgedacht. Nennt sie ihn auch beim Vornamen in offiziellen Besprechungen? Sheppard sagt ja auch irgendwann Rodney statt McKay, bzw. auch beides.
                Wenn ich so drüber nachdenke könntest du Recht haben. Weir sagt in offiziellen Besprechungen tatsächlich Dr. McKay.

                Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                Subraumverbindung wäre möglich gewesen sag ich einfach mal. In der Folge mit der Goa´Uld Bombe hatte die Daedalus ja auch eine wahnsinnig große Reichweite. Ich weise aber nochmal auf das Gespräch zwischen Sheppard und Caldwell hin. Beide wollen keine direkte Kommunikation mit Atlantis, sie wollen die Mission durchziehen. Ich sage mal auch vom Nebel aus könnte man Atlantis erreichen, jedoch erwähnte ja auch Caldwell, dass die Transmission abgefangen werden könnte. Der 4 Jumper der zum Gate fliegt ist einfach nur eine Absicherung, sodass man Sheppard oder Caldwell später nicht vorhalten kann, sie hätten auf eigene Faust entgegen der Befehle gehandelt.
                Ja, stimmt. Das mit dem Abfangen der Transmission reicht als Info eigentlich aus. Kannst du so lassen .

                Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                Ja stimmt, das ist wirklich ziemlich nah. Was hälst du von ner Stunde?
                1 Stunde ist gut.
                Manche Dinge sind einfach anders als andere.

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                • #9
                  @DefiantXYX
                  Also hast du auch mit Geschichten angefangen fine ich okay wir haben ja schon einen "Schreiber".

                  Und jetzt Stargate Atlantis wieder beleben finde ich sehr gut,wo deine Geschcihte gelesen habe,habe ich mich kein Scherz wie in einer richtigen SGA FOlge gefühlt.^^

                  Natürlich gibt da paar Dinge wo man denkt hä passt net,aber du hast ja gerade erst angefangen also mach weiter so.^^

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                  • #10
                    Ich finde deine Geschichte auch sehr spannend, allerdings Stellen sich mir dann doch noch ein Paar Fragen:

                    Wieso funktionieren die Sensoren nach der Modifikation nicht mehr im normalen Raum ?

                    Dann stellt sich mir noch die Frage ob sich die Hangartore im Hyperraum überhaupt öffnen lassen und wenn ja was es bringen soll ? Schließlich dauert das ja nun auch keine Ewigkeit.

                    zum 1.Text: Du sagst es spielt zwischen Staffel 2 und 3, aber Dr. Keller kommt erst am Ende der 3. Folge vor. Wobei ich jetzt aber nicht weiß ob sie dort von der Erde kam oder als schon länger da eingeführt wurde.

                    Dann fand ich noch die Diskussion über Jumper und Daedalus eigentlich recht überflüssig. Ich hätte es viel logischer gefunden wenn Weir Caldwell gleich gebeten hätte zum Nebel zu fliegen.

                    Ausserdem hat die Daedalus die neuen Waffen doch erst in der 4.Staffel erhalten.Oder vorher auch schon mal


                    Jetzt alles nichts was jetzt gravierend die Geschichte gestört hat, aber ist mir halt so aufgefallen.

                    Freu mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Teil.
                    "Gestern war es noch Science-fiction, heute eine Tatsache, und morgen schon ist es veraltet."
                    (Otto Oskar Binder)

                    "The greatest lesson in life is to know that even fools are right sometimes." (Sir Winston Churchill)

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                    • #11
                      Zitat von Lord Yu Beitrag anzeigen
                      Wieso funktionieren die Sensoren nach der Modifikation nicht mehr im normalen Raum ?
                      In der Serie wurde oft etwas modifiziert, was danach den eigentlichen zweck nicht mehr erfüllen konnte (z.B. Tarnmodus von Jumper gegen Schild getauscht). Ich weiß nicht, was sich DefiantXYX dabei gedacht hat, aber ich stelle mir das so vor, dass die Sensoren im Nebel nicht funktionieren, weil alles dichter ist und alles langsamer ist. Die Sensoren werden auf die langsame Geschwindigkeit eingestellt, können aber die sich jetzt schneller bewegenden Infos außerhalb nicht mehr erfassen.

                      Zitat von Lord Yu Beitrag anzeigen
                      Dann stellt sich mir noch die Frage ob sich die Hangartore im Hyperraum überhaupt öffnen lassen und wenn ja was es bringen soll ? Schließlich dauert das ja nun auch keine Ewigkeit.
                      Klar ist das möglich. Es gibt ja immer noch soetwas wie ein Schild. Ob es nötig ist, ist egal. Vielleicht wollten sie sich nur beeilen, wegen den befürchteten Wraith.
                      Manche Dinge sind einfach anders als andere.

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                      • #12
                        Zitat von Lord Yu Beitrag anzeigen
                        Wieso funktionieren die Sensoren nach der Modifikation nicht mehr im normalen Raum ?
                        Da mir das nötige Wissen fehlt um mir nachvollziehbares Technogeschwätz aus zu denken, habe ich es einfach mal so stehen lassen. Als Beispiel könnte man aber z.B. die Formel 1 hernehmen: Wenn man die Flügel der Bolliden aufmacht sind sie verdammt schnell, haben aber zu wenig abtrieb um gescheit Kurven fahren zu können. Stellt man die Flügel gegen den Wind hat man viel Abtrieb, dafür aber geringere Höchstgeschwindigkeit. So in etwa soll das eben auch mit den Sensoren sein, sie werden stark modifiziert, so dass sie nur noch in einem spezifischen Bereich gut funktionieren.
                        Dann stellt sich mir noch die Frage ob sich die Hangartore im Hyperraum überhaupt öffnen lassen und wenn ja was es bringen soll ? Schließlich dauert das ja nun auch keine Ewigkeit.
                        Ja, geht. Vgl. 03x20, als die Apollo den Replikatorenplaneten angreift. Da der Aufenthalt der Daedalus möglichst kurz sein soll, ist diese Aktion durchaus sinnvoll.
                        zum 1.Text: Du sagst es spielt zwischen Staffel 2 und 3, aber Dr. Keller kommt erst am Ende der 3. Folge vor. Wobei ich jetzt aber nicht weiß ob sie dort von der Erde kam oder als schon länger da eingeführt wurde
                        Richtig, sie kommt damit nicht klar die Leitung der medizinischen Station zu haben. Sie will wieder "nur" Ärztin sein. Klingt für mich alles danach als wäre sie schon länger dagewesen. Bzw. erlaube ich mir das so fest zu legen, denn meine Story ist auch nicht so ausgelegt, dass alle späteren Ereignisse noch weiterhin bestehen bleiben können.
                        Dann fand ich noch die Diskussion über Jumper und Daedalus eigentlich recht überflüssig. Ich hätte es viel logischer gefunden wenn Weir Caldwell gleich gebeten hätte zum Nebel zu fliegen.
                        Naja ich weiß nicht. Auch in Star Trek schickt man doch immer Außenteams mit Shutteln in unbekannte Regionen, anstatt gleich das ganze Schiff zu riskieren. Man weiß ja überhaupt nicht was einen erwartet, daher sollte ein kleiner getarnter Jumper besser geeignet sein als ein großes Kriegsschiff.
                        Aber wie bereits gesagt, ich werde wohl noch was einbauen, dass die Daedalus von dieser Mission ausschließt.
                        Ausserdem hat die Daedalus die neuen Waffen doch erst in der 4.Staffel erhalten.Oder vorher auch schon mal
                        Auch richtig, ich brauche die Waffen aber jetzt schon Es sind auch nicht die gleichen wie in Staffel 4, nachdem sie schon auf der Odysee erprobt wurden. Es handelt sich hier um erste Prototypen.

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                        • #13
                          Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                          Da mir das nötige Wissen fehlt um mir nachvollziehbares Technogeschwätz aus zu denken, habe ich es einfach mal so stehen lassen. Als Beispiel könnte man aber z.B. die Formel 1 hernehmen: Wenn man die Flügel der Bolliden aufmacht sind sie verdammt schnell, haben aber zu wenig abtrieb um gescheit Kurven fahren zu können. Stellt man die Flügel gegen den Wind hat man viel Abtrieb, dafür aber geringere Höchstgeschwindigkeit. So in etwa soll das eben auch mit den Sensoren sein, sie werden stark modifiziert, so dass sie nur noch in einem spezifischen Bereich gut funktionieren.
                          Brauchst du ja auch nicht, saug dir etwas aus den Fingern und "erkläre" in einem Satz warum es nicht geht. Dann sind auch die Skeptiker zufrieden. Schreib etwas wie:
                          "Die Sensoren arbeiten auf einer viel schmaleren Bandbreite um die Materiedichte des Nebels besser fokussieren zu können."
                          Das klingt technisch, man versteht es nicht und deswegen freut sich jeder Leser ob es nun stimmt oder nicht

                          Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                          Richtig, sie kommt damit nicht klar die Leitung der medizinischen Station zu haben. Sie will wieder "nur" Ärztin sein. Klingt für mich alles danach als wäre sie schon länger dagewesen. Bzw. erlaube ich mir das so fest zu legen, denn meine Story ist auch nicht so ausgelegt, dass alle späteren Ereignisse noch weiterhin bestehen bleiben können.
                          Man hat nie genau mitbekommen wann Dr. Keller nach Atlantis gekommen ist. Sie hätte schon da sein können, ich sehe das als kein Problem.

                          Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                          Naja ich weiß nicht. Auch in Star Trek schickt man doch immer Außenteams mit Shutteln in unbekannte Regionen, anstatt gleich das ganze Schiff zu riskieren. Man weiß ja überhaupt nicht was einen erwartet, daher sollte ein kleiner getarnter Jumper besser geeignet sein als ein großes Kriegsschiff.
                          Aber wie bereits gesagt, ich werde wohl noch was einbauen, dass die Daedalus von dieser Mission ausschließt.
                          Naja... die Frage ist ob die Tarnung im Nebel auch funktioniert. Wenn man die Sensoren schon umbauen muss ist es komisch das die Tarnung funktioniert. Ein getrarnter Jumper könnte vielleicht im Nebel wie eine "Blase in Jumperform" ausschauen.

                          Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                          Auch richtig, ich brauche die Waffen aber jetzt schon Es sind auch nicht die gleichen wie in Staffel 4, nachdem sie schon auf der Odysee erprobt wurden. Es handelt sich hier um erste Prototypen.
                          Hmm... das würde ich irgendwie lassen. Wir wissen wie die Asgart sind, sie haben den Menschen keine Waffen gegeben weil sie nicht das Risiko eingehen wollten jemanden etwas zu geben das man gegen sie verwenden könnte. Sie wollten ja noch nichtmal das man mit ihrer Beamtechnologie Waffen transportieren kann. Hermiot musste diese Sperre erstmal umgehen damit sie die Wraith-Hives killen konnten.

                          Laut Thor wussten die Asgart das sie untergehen und der Rat hat entschieden (obwohl einige dagegen waren) den Menschen alles zu übergeben was sie erreicht haben damit man sich an ihre Zivilisation erinnert. Erst dann konnte es ihnen "egal" sein, weil sie ja nichtmehr da sein würden.

                          Ein Prototyp passt nicht so ganz, besonders weil ja später auch die Ori in die Mlichstrasse gekommen sind. Da hätte man, Prototyp oder nicht, diese Waffen trotzdem benutzt.

                          Ich finde diese Prototyp-Waffen würden der Kontinuität schaden.
                          Wenn du Strahlenwaffen brauchst dann lass die Daedalus sie doch einfach irgendwo "finden" und einbauen. Später kannst du sie ausbrennen oder sonst wie zerstören lassen und dann haben sie ausser ein paar Daten nichts mehr davon
                          "noH QapmeH wo' Qaw'lu'chugh yay chavbe'lu' 'ej wo' choqmeH may' DoHlu'chugh lujbe'lu'!"

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                          • #14
                            Zitat von FltCaptain Beitrag anzeigen
                            Brauchst du ja auch nicht, saug dir etwas aus den Fingern und "erkläre" in einem Satz warum es nicht geht. Dann sind auch die Skeptiker zufrieden. Schreib etwas wie:
                            "Die Sensoren arbeiten auf einer viel schmaleren Bandbreite um die Materiedichte des Nebels besser fokussieren zu können."
                            Das klingt technisch, man versteht es nicht und deswegen freut sich jeder Leser ob es nun stimmt oder nicht
                            Ich vermeide lieber Unsinn zu erzählen. Diverse Forumsdiskussionen zeigen, dass Leute sehr wohl Ahnung von diversen Dingen haben
                            Naja... die Frage ist ob die Tarnung im Nebel auch funktioniert. Wenn man die Sensoren schon umbauen muss ist es komisch das die Tarnung funktioniert. Ein getrarnter Jumper könnte vielleicht im Nebel wie eine "Blase in Jumperform" ausschauen.
                            Das ist wohl falsch rübergekommen. Die Tarnung soll im Nebel eigentlich nicht funktionieren, wurde bisher ja noch nicht behandelt. Es ging nur darum zu zeigen, dass kleine Jumper unauffälliger sind als große Schlachtschiffe.
                            Hmm... das würde ich irgendwie lassen. Wir wissen wie die Asgart sind, sie haben den Menschen keine Waffen gegeben weil sie nicht das Risiko eingehen wollten jemanden etwas zu geben das man gegen sie verwenden könnte. Sie wollten ja noch nichtmal das man mit ihrer Beamtechnologie Waffen transportieren kann. Hermiot musste diese Sperre erstmal umgehen damit sie die Wraith-Hives killen konnten.
                            Und das ist einfach nur der nächste Schritt. Ich habe ja nicht gesagt dass es 1:1 die Asgardwaffen sind, die wir aus späteren Staffeln kennen.

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                            • #15
                              Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                              Ich vermeide lieber Unsinn zu erzählen. Diverse Forumsdiskussionen zeigen, dass Leute sehr wohl Ahnung von diversen Dingen haben
                              Da hast du recht, aber denk auch dran das du dir mit uns hier ein SEHR kritisches Publikum ausgesucht hast
                              Ich muss aber sagen wenn eine Story gut ist dann will ich sie nicht 100%ig analysieren sondern mich hauptsächlich amüsieren. Nur grobe Schnitzer die einem schon das Auge ausstechen finde ich grausam

                              Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                              Das ist wohl falsch rübergekommen. Die Tarnung soll im Nebel eigentlich nicht funktionieren, wurde bisher ja noch nicht behandelt. Es ging nur darum zu zeigen, dass kleine Jumper unauffälliger sind als große Schlachtschiffe.
                              Ach, so meinst du das. Hab mich schon gewundert weil in jedem ST-Game konnte ich kein Schiff in einem Nebel tarnen
                              Du hast aber recht, ein kleiner Jumper ist unauffälliger als die riesen Daedalus.

                              Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                              Und das ist einfach nur der nächste Schritt. Ich habe ja nicht gesagt dass es 1:1 die Asgardwaffen sind, die wir aus späteren Staffeln kennen.
                              Es ist deine Geschichte, ich bin einfach nur gespannt darauf wie es weiter geht
                              Also lass die Tasten glühen, ich freu mich schon auf den nächsten Teil
                              "noH QapmeH wo' Qaw'lu'chugh yay chavbe'lu' 'ej wo' choqmeH may' DoHlu'chugh lujbe'lu'!"

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