[0820] "Möbius, Teil II" / "Moebius, Part 2" - SciFi-Forum

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[0820] "Möbius, Teil II" / "Moebius, Part 2"

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    #46
    Meinem Geschmack nach enthielt die Doppelfolge zu viele Logikfehler.
    Die Folge hat zwar gut unterhalten, aber stroytechnisch war sie sehr mau.
    Mitten drin in der Staffel wär die Folge ein nettes Schmankerl gewesen.. doch vom Staffelende hätte ich mehr erwartet.
    Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen. Aber da die Effekte und die Aufmachung ganz ok waren, geb ich 4****

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      #47
      Als Staffelfinale enttäuscht die Folge etwas. Ich hatte etwas mehr Action in Erinnerung, aber für gute vier Sterne * * * * reicht es trotzdem. Das eigentliche Finale war die wesentlich bessere Doppel-Folge "Abrechnung", wo Anubis eine herbe Niederlage erlitt. Hier reicht es für ein ZPM, wobei es seltsam ist, dass sich das ZMP all die Jahre in Catherine Langfords Besitz befunden haben soll. Das Schöne an der Folge ist, dass noch mal der Bogen zu den Anfängen der Serie zurückgespannt wird. Am Ende hat sich etwas verändert, es sind Fische in O'Neills Teich. Dies ist zwar nur ein kleines Detail, aber es zeigt, wie die Zeitreisen zu interpretieren sind.

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        #48
        Ich beurteile hier mal beide Teile dieser Doppelfolge.

        Mir hat Moebius nicht gefallen. Mir missfällt schon das ganze Konzept mit der durcheinandergewürfelten Zeitlinie, die man dann wieder reparieren muss. Für mich waren das 90 Minuten langeweile und blutleerer Hickhack. Auch wenn ein paar Sachen durchaus recht nett waren wie der Gastauftritt von Kowalsky oder Hammond (den ich lieber in Threads gesehen hätte) oder das mit den Fischen, war das alles doch ziemlich überflüssig.

        2*

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          #49
          Der zweite Teil leidet naturgemäß unter einigen der Dingen, die ich auch bereits beim zweiten Teil kritisiert habe – eine für einen Zweiteiler leicht zu lange Geschichte bleibt eben auch stellenweise etwas langgezogen – aber alles in allem macht die zweite Hälfte noch einen Ticken mehr Spaß. Das hängt vor allem an solchen Szenen wie „Gateship One“ und dem ganzen Ausflug nach Chulak inklusive einem weiteren Auftritt von Apophis und ein paar Nachbauten der damaligen Kulissen im Pilotfilm zusammen. Auch dass man die ganze Zeit ahnt, dass Kawalsky es nicht überleben würde, er es dieses Mal aber deswegen nicht überlebt, weil er KEINE Schlange im Bauch hat, sind herrlich.

          Insgesamt muss man halt auch im Rückblick und mit Wissen des späteren Verlaufs der Serie sehen, dass wir hier quasi das allerletzte Mal das klassische SG1-Abenteuer sehen: Jack, Sam, Daniel und Teal’c zusammen on the road, während George Hammond im SGC auf die Ergebnisse der Mission wartet. Das lässt einen gerade in dieser ganzen Chulak-Phase sehr nostalgisch werden.

          Allerdings fällt auch oftmals auf, dass viele Dinge ein wenig arg gewollt sind. Dass Christopher Judge jetzt keine Glatze mehr trägt, musste man bei dem Teal’c, der noch Jaffa ist, mit so einem komischen Streifen, der angeblich eine Art Helm darstellen soll, vertuschen. Dass nicht Kawalsky der Goa’Uld ist, mag ja ein netter Twist sein, aber Daniel ist es eben nur, weil man sich den Effekt mit den zwei Daniels sparen will. Aus ähnlichen Gründen sind andere SG1-Mitglieder bereits tot. Punkte wie diese findet man einfach dann doch recht häufig.

          Aber das mindert auch nicht den Spaß daran, was dann noch im alten Ägypten so passiert. Dass Carter und O’Neill sich nur hier küssen dürfen, während die echten das bis jetzt immer noch nicht getan haben, ist natürlich fies, aber eben eine nette Shipper-Szene. Das ganze Szenario, dass SG1 schon vor 3000 Jahren den Goa’Uld den Garaus gemacht hat und damit zum Teil der Vorgeschichte des Stargate-Kinofilms gehört, ist… einfach klasse.

          Was ich über den Gag mit den Fischen zum Schluss halten soll, weiß ich noch nicht. Auf der einen Seite ist es genial, dass es EXAKT dieselbe Szene ist wie in „Jim“, nur eben MIT Fischen. Auf der anderen Seite habe ich noch nie verstanden, wie da denn Fische nun hingekommen sein sollen. Klar, man sollte gerade diesen Zweiteiler nicht so sehr auf Zeitreisen-Paralleluniversen-Logik hin beobachten – so ist es je nach Sichtweise Schwachsinn, dass sich Dinge, die vor 3000 Jahren abgespielt haben, so wichtig für das SG1-Team waren (ich meine, hatte Carter denn plötzlich keinen Dad mehr, wegen dem sie zur Air Force gegangen ist?) oder Schwachsinn, dass es diese Personen so genau gibt – aber dieser Gag mit den Fischen hat mich einfach sehr verwirrt.

          Ich gebe mal

          5 Sterne

          für eine Folge, die man als großen Rückblick auf den Beginn von acht Jahren SG1 verstehen sollte, in welcher aber dafür andere Sachen nicht verstanden werden können, da sich die Autoren nicht allzu viele Gedanken darum gemacht haben. ;-)

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            #50
            Der Anfang auf Chulak ist das Beste. Apophis macht den Spock: mit Bart. Kawalski ist wieder da und darf wieder sterben.

            Konstrukt: Das originale Team stirbt bis auf Daniel, vom alternativen Team stirbt nur Daniel. So gibt es also wieder ein Team. Was soll man auch mit zwei O'Neills?

            Wir haben zwar einige Action: Reise in die Vergangenheit, Bekämpfung des Ra, aber auf mich wirkt das etwas oberflächlich. Mehr Ra oder mehr Apophis wären besser gewesen.

            Wenigstens sind sie in der Vergangenheit gute Reparateure und stellen die Zeitlinie wieder her, mit ZPM und mit Fischen in Jacks Teich. Letzteres war also der Käfer, von dem Carter gesprochen hat?

            Ich gebe knapp 4 Sterne.

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              #51
              Habe die Folge gerade wieder gesehen.
              Da sind mir mehrere kleine Logikfehler aufgefallen.

              1. Durch Zeitreisen könnte das SG Team unendlich ZPM herstellen.
              Sie reisen einfach 1 Tag zurück und nehmen das ZPM an sich, dann reisen sie einen weiteren Tag zurück und nehmen wieder das gleiche ZPM (welches damals noch nicht weggenommen wurde) an sich. Dies könnte man unendlich mal wiederholen = unendlich viele ZPM.

              2. In der vorherigen Folgen spricht sich das SG Center gegen Zeitreisen aus, obwohl die Galaxie + die Erde so gut wie dem Untergang geweiht sind (Replikatoren Invasion). Zu diesme Zeitpunkt war nichtmal die Dakara Waffe bekannt. Dabei hätte es einfach gereicht, einige Monate zurückzureisen und dem SG Team aus der Vergangenheit zu sagen, dass die Replikatoren Sam direkt killen sollen. Somit wäre es niemals zur Immunität gegen die Waffe gekommen. Trotzdem entscheiden sie sich dagegen.
              Nun soll ein einfaches ZPM grund genug sein ???? Das passt nicht, ein ZPM ist sicherlich nicht so wichtig wie die ganze Galaxie.

              3. Davon ausgehen das auch Stargate reisen Zeitreisen verursachen können, ist sowieso alles relativ. Und dies passiert ja sogar ziemlich häufig (1x in SGA, 1x in SGU, 2x in SG1 soweit ich mich erinnere). Das irgendwelche anderen Benutzer des Tores in vielen Jahren Zukunft mal eine Zeitreise aufgrund des Tores machen ist also SEHR wahrscheinlich. Dabei würde unsere Zeitlinie verändert werden, alles wäre nicht passiert. Schon sehr unlogisch, dass die GOA ULD nach einer Niederlage dieses nicht verwenden (denen dürfte die Folge ja eh egal sein).

              Meiner Meinung sollte es keine Zeitreisen in Vergangenheit oder Zukunft geben, da zu unlogisch. Gleiches mit versch. Realitäten.

              Trotzdem sehr nette Folge!

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