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Das Wirt-Problem der Tok'ra

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  • Das Wirt-Problem der Tok'ra

    Hallo,

    1. in der ersten Tok'ra-Folge (2x11/2x12) weigern sie sich zunächst, mit den Tau'ri ein Bündnis einzugehen, da sie zu primitiv und von den Tok'ra angewidert sind.
    Später kommt Jacob als potentieller Wirt für Selmak ins Gespräch. Carter meint daraufhin, dass die Symbiose sicherlich auch für andere Schwerkranke eine Option darstellt. Damit können sie den Tok'ra etwas anbieten und der Kontakt bleibt zumindest lose erhalten.

    Dieser Faden wurde aber (soweit ich weiß) nie wieder aufgegriffen. Natürlich konnte das SGC keine große Promotion in der Öffentlichkeit damit starten (a la "Du bist sterbenskrank? Dann werd' Wirt!"), aber weder innerhalb des Militärs, noch auf fremden Welten kam je wieder irgendwas in dieser Richtung zur Sprache.
    Warum?
    Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass sich in 8 (?) Jahren nie wieder ein Tau'ri freiwillig bzw. aus Krankheit den Tok'ra angeschlossen hat. Innerhalb des SGC weiß ja jeder, was es mit ihnen auf sich hat. Andererseits wäre das für die Beziehung zwischen beiden Völkern auch zu wichtig gewesen, um es einfach zu verschweigen.


    2. Nach dem Ende der Goa'uld bauen sie sich ihre eigene Heimatwelt. Wurde irgendwann mal gesagt, wie sie ab da an neue Wirte kommen? Sie werden jetzt zwar nicht mehr durch die Goa'uld dezimiert, können aber auch nicht mehr weiterwachsen, da sie keine Königin haben. Und die Bereitschaft freier Menschen (also nicht nur Tau'ri, sondern alle Welten), sich irgendwas auch nur entfernt Schlangenartigem anzuschließen, dürfte immernoch wie vorher sein.
    Außerdem dürften sich die meisten Tok'ra weigern, die Ori anzubeten, was wieder zum alten Problem führt.


    3. Wurde irgendwann mal gesagt, wie viele Tok'ra es eigentlich gibt/gab? Ich dachte immer, das wäre nur eine handvoll, aber ihre Stadt sieht nach mehreren Tausenden aus.

  • #2
    Zitat von Saheeda Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Dieser Faden wurde aber (soweit ich weiß) nie wieder aufgegriffen. Natürlich konnte das SGC keine große Promotion in der Öffentlichkeit damit starten (a la "Du bist sterbenskrank? Dann werd' Wirt!"), aber weder innerhalb des Militärs, noch auf fremden Welten kam je wieder irgendwas in dieser Richtung zur Sprache.
    Richtig. Der Hauptgrund dürfte die Geheimhaltung sein. Wie viele Todsterbenskranke mit höchster Geheimhaltungsstufe wird es wohl geben? Vermutlich wenige, bis keine.
    Wie begründet man generell das Verschwinden eines Patienten? Sofern sich niemand um die Person schert könnte das funktionieren.
    Wie würde man Wirte rekrutieren? "Hallo, du stirbst demnächst. Wir reisen aber seit Jahren zu anderen Welten, haben Alienverbündete die dir eine Schlange einsetzen und du wirst dadurch geheilt! Dein Leben endet aber dennoch, denn du wirst von da an Untergrundkämpfer."
    Schwierig würde ich mal sagen und was tut man mit Personen die ablehnen? Ermorden, weil sie vielleicht noch 1-2 Monate leben können und die Informationen Preis geben?
    2. Nach dem Ende der Goa'uld bauen sie sich ihre eigene Heimatwelt. Wurde irgendwann mal gesagt, wie sie ab da an neue Wirte kommen? Sie werden jetzt zwar nicht mehr durch die Goa'uld dezimiert, können aber auch nicht mehr weiterwachsen, da sie keine Königin haben. Und die Bereitschaft freier Menschen (also nicht nur Tau'ri, sondern alle Welten), sich irgendwas auch nur entfernt Schlangenartigem anzuschließen, dürfte immernoch wie vorher sein.
    Außerdem dürften sich die meisten Tok'ra weigern, die Ori anzubeten, was wieder zum alten Problem führt.
    Ihr Bevölkerungszahl ist schon seit Jahrzehnten, wenn nicht sogar Jahrhunderten rückläufig, da ihre einzige Königin schon sehr lange verschollen ist. Die Tok'ra dürfen nach dem Ende der Goa'Uld Herrschaft weiter nach Schema F Wirte ergattern. Zum einen schwer Kranken helfen, zum anderen Freiwilligen die Symbiose anbieten, um gegen Unterdrücker zu kämpfen, z.B. dann die Ori. Es wird auch durchaus Personen geben die komplett freiwillig ihren Körper teilen. Jacob berichtet stets nur gutes über seine Symbiose mit seinem Tok'Ra.
    3. Wurde irgendwann mal gesagt, wie viele Tok'ra es eigentlich gibt/gab? Ich dachte immer, das wäre nur eine handvoll, aber ihre Stadt sieht nach mehreren Tausenden aus.
    Schwer zu sagen.
    Zu Beginn sind sie laut Teal'C fast schon ein Mythos, ihre Existenz ist nicht mal gesichert. Später sterben sie zu hunderten und tausenden bei diversen Gelegenheiten. Mehrmals werden ja ihre Stützpunkt nahe zu komplett ausradiert, aber ein paar Folgen später haben sie wieder neue Stützpunkte mit unzähligen Individuen. Wie du selbst sagst gibt im Kinofilm eine Tok'Ra Stadt die abermals auf eine weiterhin hohe Bevölkerungszahl hinweist. Einfach nur inkonsequent von den Autoren, von Anfang bis Ende.

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    • #3
      Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
      Richtig. Der Hauptgrund dürfte die Geheimhaltung sein. Wie viele Todsterbenskranke mit höchster Geheimhaltungsstufe wird es wohl geben? Vermutlich wenige, bis keine.
      Wie begründet man generell das Verschwinden eines Patienten? Sofern sich niemand um die Person schert könnte das funktionieren.
      Wie würde man Wirte rekrutieren? "Hallo, du stirbst demnächst. Wir reisen aber seit Jahren zu anderen Welten, haben Alienverbündete die dir eine Schlange einsetzen und du wirst dadurch geheilt! Dein Leben endet aber dennoch, denn du wirst von da an Untergrundkämpfer."
      Schwierig würde ich mal sagen und was tut man mit Personen die ablehnen? Ermorden, weil sie vielleicht noch 1-2 Monate leben können und die Informationen Preis geben?
      Jacob wurde erst im Endstadium gefragt, als er eh schon bettlägerig war. Oder man hätte diese im Militärkrankenhaus untergebracht. Verschwinden erklären? Tot, verbrannt, Seuchengefahr. Das SGA-Team hatte vor seiner Abreise Videobotschaften aufgenommen. Wenn die Zeit dafür reif wäre, hätte man Ähnliches den Angehörigen zuspielen können. Zudem gehe ich davon aus, dass jemand, der vertrauenswürdig genug ist, sich auch an Verschwiegenheitserklärungen hält. Nationale Sicherheit und so.

      Es gab regelmäßig Folgen, in denen neue Rekruten (z.B. der junge Offizier, der von dem Ding infiziert wird, das O'Neill im Gateraum aufspießt) bzw. Mitglieder anderer SG-Teams ähnlich den Red Shirts in Star Trek verheizt wurden. Aus diesen hätte man halbwegs glaubhaft neue Tok'ra machen können.
      (Zugegeben, nicht das Gelbe vom Ei, aber imho besser als die Red-Shirt-Methode)
      In späteren Folgen hätte man die Abwesenheit ehemaliger SGs einfach mit Geheimmissionen erklären können. Oder sie wären nur mal fix als Statist durchs Bild gehuscht. Davon gabs immer reichlich, warum also nicht n bissl Kanon reinbringen?

      Ihr Bevölkerungszahl ist schon seit Jahrzehnten, wenn nicht sogar Jahrhunderten rückläufig, da ihre einzige Königin schon sehr lange verschollen ist. Die Tok'ra dürfen nach dem Ende der Goa'Uld Herrschaft weiter nach Schema F Wirte ergattern. Zum einen schwer Kranken helfen, zum anderen Freiwilligen die Symbiose anbieten, um gegen Unterdrücker zu kämpfen, z.B. dann die Ori. Es wird auch durchaus Personen geben die komplett freiwillig ihren Körper teilen. Jacob berichtet stets nur gutes über seine Symbiose mit seinem Tok'Ra.
      Wurde mal gesagt, wie Königinnen entstehen? Jetzt hätten sie ja die Zeit, sich gezielt um sowas zu kümmern. Anubis muss seine Kull-Königin ja auch irgendwo herhaben.

      Mir fällt grad ein, dass die Tok'ra sich um ihr Wirtproblem auch selbst hätten kümmern können. Auf natürliche Weise. Ein eigener Stützpunkt nur dafür, vielleicht auch verdeckt auf einem geschützten Planeten und der Nachwuchs wäre sicher. Sie müssten sich nur _absolut ruhig_ verhalten.
      Der Symbiont muss für die Zeit der Schwangerschaft eh die Kontrolle an den Wirt abgeben, was die Tarnung nochmal verbessert.



      Ok, ich schweife ab. Ehrlich, mir gefallen die Tok'ra, aber da sind so viele Sachen, die nicht zu Ende gedacht wurden.

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      • #4
        Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen

        Wie begründet man generell das Verschwinden eines Patienten? Sofern sich niemand um die Person schert könnte das funktionieren.
        Wie würde man Wirte rekrutieren? "Hallo, du stirbst demnächst. Wir reisen aber seit Jahren zu anderen Welten, haben Alienverbündete die dir eine Schlange einsetzen und du wirst dadurch geheilt! Dein Leben endet aber dennoch, denn du wirst von da an Untergrundkämpfer."
        Schwierig würde ich mal sagen und was tut man mit Personen die ablehnen? Ermorden, weil sie vielleicht noch 1-2 Monate leben können und die Informationen Preis geben?
        Man sollte mittels der Holotechnik der Asgard in der Lage sein nen Abschied zu inszenieren. Den Kandidaten für die Symbiose könnte man problemlos anbieten in ein Militärstützpunkt verlegt zu werden, um dort über eine geheime Heilung informiert zu werden. Wer ablehnt kann dort genausogut sterben wie in jedem anderen Krankenhaus auch. Wer zsutimmt, kann sich so wie Jakob ja immer mal wieder sehen lassen.

        Ich finde den Gedanken einer Symbiose mit nem Tok'ra aber auch ohne schwere Krankheit interessant. Bei DS9 sieht man das ähnlich. Es sollte kaum ein Problem sein Wirte zu finden.

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        • #5
          Zitat von Saheeda Beitrag anzeigen
          Jacob wurde erst im Endstadium gefragt, als er eh schon bettlägerig war. Oder man hätte diese im Militärkrankenhaus untergebracht. Verschwinden erklären? Tot, verbrannt, Seuchengefahr. Das SGA-Team hatte vor seiner Abreise Videobotschaften aufgenommen. Wenn die Zeit dafür reif wäre, hätte man Ähnliches den Angehörigen zuspielen können.
          Wie soll das gehen? Patient X liegt im Krankenhaus und plötzlich weg. In einer Botschaft verkündet er dann sein Ableben?
          Was passiert bei der Beerdigung usw.? Das mag bei Militärangehörigen funktionieren, nicht aber bei normalen Personen. Schon gar nicht wenn dies öfters passiert.
          Zudem gehe ich davon aus, dass jemand, der vertrauenswürdig genug ist, sich auch an Verschwiegenheitserklärungen hält. Nationale Sicherheit und so.
          Wie bereits gesagt, beschränkt man sich auf diese Personen, wird der Kreis sehr sehr klein.
          Es gab regelmäßig Folgen, in denen neue Rekruten (z.B. der junge Offizier, der von dem Ding infiziert wird, das O'Neill im Gateraum aufspießt) bzw. Mitglieder anderer SG-Teams ähnlich den Red Shirts in Star Trek verheizt wurden. Aus diesen hätte man halbwegs glaubhaft neue Tok'ra machen können.
          Wie meinst du das? Redshirt X liegt im Sterben --> Tor Anwählen --> durchschicken --> zum Tokra machen?
          O'neill z.B. wäre lieber gestorben als das mit sich machen zu lassen. Niemand kann und darf so etwas entscheiden.
          Wurde mal gesagt, wie Königinnen entstehen? Jetzt hätten sie ja die Zeit, sich gezielt um sowas zu kümmern. Anubis muss seine Kull-Königin ja auch irgendwo herhaben.
          Keine Ahnung. Aber da es stets frische Goa'Uld Wirte gibt, wird es wohl zahlreiche Königinnen geben.
          Mir fällt grad ein, dass die Tok'ra sich um ihr Wirtproblem auch selbst hätten kümmern können. Auf natürliche Weise. Ein eigener Stützpunkt nur dafür, vielleicht auch verdeckt auf einem geschützten Planeten und der Nachwuchs wäre sicher. Sie müssten sich nur _absolut ruhig_ verhalten.
          Der Symbiont muss für die Zeit der Schwangerschaft eh die Kontrolle an den Wirt abgeben, was die Tarnung nochmal verbessert.
          Du meinst weibliche Tok'Ra als Gebährmaschinen einsetzen?
          Wieso sollten die geborenen Kinder unbedingt auch eine Schlange im Hirn haben wollen?

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          • #6
            Wie soll das gehen? Patient X liegt im Krankenhaus und plötzlich weg. In einer Botschaft verkündet er dann sein Ableben?
            Was passiert bei der Beerdigung usw.? Das mag bei Militärangehörigen funktionieren, nicht aber bei normalen Personen. Schon gar nicht wenn dies öfters passiert.
            Nein, nicht so ganz. Ich stelle mir das eher so vor: Person X wird gesagt, dass es eine neue Heilungsmethode gibt, die aber noch in der Erprobungsphase und riskant ist. Für diese sind technische Geräte notwendig, die es nur im Krankhaus Weitweitweg gibt, er wird dorthin verlegt.

            Patient X unterzeichnet eine Verschwiegenheitserklärung und bekommt das Angebot gemacht.

            Er lehnt ab: er bleibt im Krankenhaus und stirbt dort "normal". Kommunikation zu seiner Familie ist aus Infektionsgründen o.ä. nur noch eingeschränkt möglich. Nicht zu vergessen, dass ein offizielles Armee-Dokument mit Siegeln, Stempeln und allem Pipapo die meisten schon moralisch genug beeindrucken dürfte, den Mund zu halten.

            Er stimmt zu: Er bekommt einen Symbionten, verfasst eine Videobotschaft für seine Angehörigen und verlässt die Erde. Seinen Angehörigen wird was von Seuchengefahr o.ä. erzählt und dass seine Leiche deswegen verbrannt werden musste. Sie bekommen eine Urne mit Asche und "beerdigen" ihn. Wenn die Zeit dafür reif ist, bekommen sie das Video.

            Ähnliches wurde bei Doktor Weir bzw. ihrem Mann gemacht, als sie nach Atlantis ging.
            Ja, dieser Weg ist nicht sehr fair oder gar nett den Familien gegenüber, aber sonst ist das Militär auch nicht zimperlich.


            Wie meinst du das? Redshirt X liegt im Sterben --> Tor Anwählen --> durchschicken --> zum Tokra machen?
            O'neill z.B. wäre lieber gestorben als das mit sich machen zu lassen. Niemand kann und darf so etwas entscheiden.
            In der Realität würde man das vermutlich über einen Ausweis/Vertragszusatz in Richtung "Ich bin damit einverstanden, zum Tok'ra gemacht zu werden." regeln. Ähnlich heutigen Organspendeausweisen.
            Sicherlich, O'Neill wäre lieber gestorben. Jacob hingegen sah das anders. Ebenso Samantha, nachdem sie Jolinar besser verstand.
            Bei Selmaks alter Wirtin, Martouf und der Wirtin von Garshaw (Tok'ra-Rat) schien es auch eine vollkommen freiwillige Symbiose zu sein.


            Du meinst weibliche Tok'Ra als Gebährmaschinen einsetzen?
            Wieso sollten die geborenen Kinder unbedingt auch eine Schlange im Hirn haben wollen?
            Ich weigere mich gegen den Ausdruck Gebährmaschine (Ich bin auch ne Frau, btw.)
            Tok'ra gehen ebenso Beziehungen ein, wie normale Menschen, was man ja an Lantash und Jolinar gut sehen kann, deswegen gehe ich davon aus, dass sie nicht nur Händchen halten.
            Gerade in der letzten Zeit der Schwangerschaft ist eine Frau aber angreifbarer und langsamer, als normalerweise. Ebenso sind Kinder bis zu einem gewissen Alter angreifbarer. Dafür wäre ein geschützter Stützpunkt wichtig, nennen wir ihn Entbindungsstation.
            Damit er nicht von den Goa'uld entdeckt wird, dürfen aber absolut keine Missionen von dort ausgehen.

            Der 2. Punkt ist einfach: Prägung und Erziehung.
            Jeder von uns ist durch Familie und Freunde geprägt worden.
            Du glaubst, dass es schlecht ist, jemanden zu töten oder zu bestehlen. Warum? Weil es dir so beigebracht wurde.
            Du glaubst, dass unhöfliches Verhalten schlecht ist. Warum? Weil es dir so beigebracht wurde.
            (Gegenbeispiel: In ST gibt es eine Folge, wo Weasley mit jemandem zusammenkracht, der Höflichkeit als Falschheit interpretiert)

            Ein Kind, dass sein ganzes Leben lang von Tok'ra erzogen wurde, sieht die ganze Schlange-im-Kopf-Sache anders, als jemand, der unter Goa'uld-Diktatur aufwuchs.


            Zitat von Tibo
            Ich finde den Gedanken einer Symbiose mit nem Tok'ra aber auch ohne schwere Krankheit interessant. Bei DS9 sieht man das ähnlich. Es sollte kaum ein Problem sein Wirte zu finden.
            So ähnlich sehe ich das auch, ein langes Leben, faktisch immer kerngesund und Mengen von Wissen, die wir uns nicht vorstellen können.
            Aber: Wir sind in Freiheit aufgewachsen, für uns sind Götter nur Bilder in Büchern.

            Ich versuche mir das vorzustellen: Ich sollte mein Leben lang jemanden mit Scheinwerferaugen und Schlange im Kopf anbeten. Er hat ohne zu zögern Menschen getötet, gefoltert oder verbannt, die ich liebte. Im Kampf gegen andere Schlangen sind dutzende andere Freunde gestorben.
            Aber: Er ist mein Gott. Er ist allmächtig. Er ist allwissend.

            Dann kommt jemand aus einer fremden Welt und sagt mir, er wäre kein Gott. Da kommen Verwirrung, Frust und Hass. Jede Menge Hass.
            Kurz darauf fragt mich jemand, ob ich auch ne Schlange im Kopf haben möchte.
            Ähm, nein?

            Jemand, der von Schlangen unterdrückt und tyrannisiert wurde, wird lange brauchen, um Schlangen in seinen Kopf zu lassen.

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            • #7
              Zitat von Saheeda Beitrag anzeigen
              Nein, nicht so ganz. Ich stelle mir das eher so vor: Person X wird gesagt, dass es eine neue Heilungsmethode gibt, die aber noch in der Erprobungsphase und riskant ist. Für diese sind technische Geräte notwendig, die es nur im Krankhaus Weitweitweg gibt, er wird dorthin verlegt.
              Einverstanden, aber schon hier müsste sofort seine Kommunikations beschränkt werden. Stell dir vor jemand mit Krebs im Endstadium würde von einer speziellen Behandlung berichten.
              Patient X unterzeichnet eine Verschwiegenheitserklärung und bekommt das Angebot gemacht.
              Jeder würde wohl alles unterschreiben, wenn er kurz vorm (unnatürlichen) Tod steht.
              Er lehnt ab: er bleibt im Krankenhaus und stirbt dort "normal". Kommunikation zu seiner Familie ist aus Infektionsgründen o.ä. nur noch eingeschränkt möglich. Nicht zu vergessen, dass ein offizielles Armee-Dokument mit Siegeln, Stempeln und allem Pipapo die meisten schon moralisch genug beeindrucken dürfte, den Mund zu halten.
              Wieso? Was jucken mich Stempel und Dokumente, wenn ich den morgigen Tag wohl nicht mehr erlebe?
              Er stimmt zu: Er bekommt einen Symbionten, verfasst eine Videobotschaft für seine Angehörigen und verlässt die Erde. Seinen Angehörigen wird was von Seuchengefahr o.ä. erzählt und dass seine Leiche deswegen verbrannt werden musste. Sie bekommen eine Urne mit Asche und "beerdigen" ihn. Wenn die Zeit dafür reif ist, bekommen sie das Video.
              Wo kommt auf einmal die Seuchengefahr her? Das mit Urne und Asche könnte wohl funktionieren, aber Angehörige würden sicher fragen stellen wenn die schwer kranke Person plötzlich verlegt wird und dann vom Erdboden verschwindet und man bekommt nur ein wenig Asche mit einer merkwürdigen Begründung.
              Hinzu kommt, man kann die Symbiose mit einem Tok'Ra wohl kaum in einem Dokument ausreichend beschreiben. Was wenn Person X gar kein Bock hat Agent zu spielen, täglich sein Leben zu riskieren für Dinge, die ihm völlig egal sind. Man stelle sich vor Jacok hätte lieber wieder Airforce General spielen wollen. Die Option scheint es überhaupt nie gegeben zu haben.
              In der Realität würde man das vermutlich über einen Ausweis/Vertragszusatz in Richtung "Ich bin damit einverstanden, zum Tok'ra gemacht zu werden." regeln.
              Guter Ansatz. Bleibt weiterhin das Problem die Person im Notfall schnell zu transportieren und die Tok'Ra müssen auch gerade einen Symbionten über haben. Die meiste Zeit kann man die Tok'Ra ja kaum erreichen, von daher stelle ich mir das sehr sehr schwierig vor.
              Ich weigere mich gegen den Ausdruck Gebährmaschine (Ich bin auch ne Frau, btw.)
              Tok'ra gehen ebenso Beziehungen ein, wie normale Menschen, was man ja an Lantash und Jolinar gut sehen kann, deswegen gehe ich davon aus, dass sie nicht nur Händchen halten.

              Damit er nicht von den Goa'uld entdeckt wird, dürfen aber absolut keine Missionen von dort ausgehen.

              Ein Kind, dass sein ganzes Leben lang von Tok'ra erzogen wurde, sieht die ganze Schlange-im-Kopf-Sache anders, als jemand, der unter Goa'uld-Diktatur aufwuchs.
              Auch wieder gute Punkte.
              Ob das langfristig funktioniert bezweifle ich allerdings. Zunächst müsste sich ja ein Pärchen finden, welches sich auch zu einem Kind entschließt. Dazu müssten dann ja quasi 4 Personen zustimmen
              Ein Kind müsste dann auch erstmal reifen und benötigt Erziehung, also Eltern. Diese Tok'Ra wären gewissermaßen für viele Jahre gebunden.
              Ob man damit genügend Wirte "produzieren" könnte ist fraglich.
              Wir sahen ja auch bei Martouf und seiner Partnerin, dass aufgrund der Tätigkeiten eines Tok'Ras wohl selten Beziehungen lange bestehen können.

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              • #8
                Zitat von Saheeda Beitrag anzeigen

                Jemand, der von Schlangen unterdrückt und tyrannisiert wurde, wird lange brauchen, um Schlangen in seinen Kopf zu lassen.
                Ich hab mich auf die Menschen unseres Planeten bezogen.

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                • #9
                  Wieso? Was jucken mich Stempel und Dokumente, wenn ich den morgigen Tag wohl nicht mehr erlebe?
                  Uniformen und "tu es zum Wohle deines Landes" können ne Menge Eindruck schinden.
                  Andersherum: Warum sollte ich auf dem Sterbebett meiner Familie von Aliens erzählen?
                  a) die halten mich für total Gaga
                  oder b) mein Abschiedsgeschenk an sie sind Panik, Kummer und Sorgen

                  In dem Schrieb müsste ja auch nicht alles en Detail stehen. Würde es jemand anderes in die Hände kriegen, wäre die ganze schöne Geheimhaltung futsch. Das Militär arbeitet mit Codewörtern, ein Erklärung in Richtung "Ich erzähle nix über Projekt Ikarus" reicht doch schon.
                  Danach bekommt er genau erklärt, worum es eigentlich geht. Mit allen Konsequenzen (keine Rückfahrkarte, etc.)

                  Im Grunde kann es alles mögliche sein, was als Ausrede benutzt wird. Brand, Einsturz (Leiche nicht mehr ansehbar, deswegen Sarg versiegelt (gibts in der Realität bei Brandopfern durchaus!)), Flugzeugabsturz, was weiß ich. Nehmen wir die Asgard mit ins Boot, trau ich denen sogar Hologramme/"Puppen" zu, die einen Toten vortäuschen können. (Ich hab von Maskenbildnerei keine Ahnung, ich weiß nicht, ob wir heute schon ne Puppe _richtig_ menschlich wirken lassen können.) Sarg mit Glasdeckel, der aus obigen Gründen nicht mehr geöffnet werden darf und fertig.
                  Wenn offiziell mehrere solcher Patienten im Krankenhaus Weitweitweg sind, würde schon ein kleiner Unfall reichen, um mehrere Tote rechtfertigen zu können.
                  Inoffiziell könnten die schon längst die Erde verlassen haben.

                  Oder Tibos wesentlich einfachere Lösung:
                  Zitat von Tibo
                  Man sollte mittels der Holotechnik der Asgard in der Lage sein nen Abschied zu inszenieren. Den Kandidaten für die Symbiose könnte man problemlos anbieten in ein Militärstützpunkt verlegt zu werden, um dort über eine geheime Heilung informiert zu werden. Wer ablehnt kann dort genausogut sterben wie in jedem anderen Krankenhaus auch. Wer zsutimmt, kann sich so wie Jakob ja immer mal wieder sehen lassen.


                  Guter Ansatz. Bleibt weiterhin das Problem die Person im Notfall schnell zu transportieren und die Tok'ra müssen auch gerade einen Symbionten über haben. Die meiste Zeit kann man die Tok'ra ja kaum erreichen, von daher stelle ich mir das sehr sehr schwierig vor.
                  Ist nur Spekulation:
                  Die Tok'ra sind nie zu erreichen, weil sie es so wollen. Das SGC hat ihnen nie komplett getraut. Vor allem O'Neill hat in ihnen immer nur verkappte Goa'ulds gesehen.
                  Wundert es da, dass sie den Kontakt zur Erde eher stiefmütterlich behandeln?

                  Meines Wissens gab es immer mehr Symbionten als Wirte. Immerhin sind sie permanent auf der Suche nach Neuen.

                  Auch wieder gute Punkte.
                  Ob das langfristig funktioniert bezweifle ich allerdings. Zunächst müsste sich ja ein Pärchen finden, welches sich auch zu einem Kind entschließt. Dazu müssten dann ja quasi 4 Personen zustimmen
                  Ein Kind müsste dann auch erstmal reifen und benötigt Erziehung, also Eltern. Diese Tok'Ra wären gewissermaßen für viele Jahre gebunden.
                  Ob man damit genügend Wirte "produzieren" könnte ist fraglich.
                  Wir sahen ja auch bei Martouf und seiner Partnerin, dass aufgrund der Tätigkeiten eines Tok'Ras wohl selten Beziehungen lange bestehen können.
                  Martouf sagte in irgendeiner Folge, dass sich Symbiont und Wirt Gefühle teilen. Was der eine empfindet, wird auch nach und nach zum Gefühl des Anderen. Martouf/Lantash und Rosha/Jolinars Beziehung währte immerhin 100 Jahre.
                  Es ist nicht so viel über die Tok'ra-Gesellschaft an sich bekannt, ich denke aber nicht, dass sie zu 100% aus Kriegern besteht. Irgendjemand muss sich um Forschung und Verwaltung kümmern. Auch die werden hin und wieder ihre internen Probleme haben, die geklärt werden müssen.
                  Punkt 1: Es stimmt, ein Kind ist eine große Bindung, aber auf unsere Welt bezogen: Wenige bleiben volle 18 Jahre zu Hause, bis das Kind raus ist. Viele gehen nach spätestens 2-3 Jahren wieder Teilzeit arbeiten. Erziehung muss nicht unbedingt nur durch die Eltern erfolgen, eine feste Gemeinschaft mit klar definierten Bezugspersonen ist auch wie eine Familie. Früher sagte man, es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen.
                  Ja, dafür müssten permanent mehrere Tok'ra "beurlaubt" sein. In Anbetracht der Tatsache, dass sie langsam _aussterben_, ist das aber ein eher kleines Opfer.

                  Punkt 2: Die Tok'ra kämpfen seit Jahrtausenden. Relativ gesehen ist es _nichts_, sich einige Jahre ruhig zu verhalten und die Population gesunden zu lassen.

                  Punkt 3: Die Asgard.
                  Sie wissen, wie man ein Zeiterweiterungsfeld aufbaut. Das würde den Tok'ra zumindest genug Zeit geben, sich zu erholen und zu vermehren. (Mittels Klonen könnten kurzfristig auch ausreichend Wirte bereitstehen. Das würden die Asgard aber wohl verweigern, da sie ihre eigene Degeneration ja schon länger beobachten.)
                  Warum es zwischen ihnen nie eine Allianz gab, ist mir rätselhaft.


                  @Tibo
                  Sorry, dachte, der Satz wäre allgemein gemeint, nicht nur für die Erde.

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von Saheeda Beitrag anzeigen
                    Ist nur Spekulation:
                    Die Tok'ra sind nie zu erreichen, weil sie es so wollen. Das SGC hat ihnen nie komplett getraut. Vor allem O'Neill hat in ihnen immer nur verkappte Goa'ulds gesehen.
                    Wundert es da, dass sie den Kontakt zur Erde eher stiefmütterlich behandeln?
                    Die Tok'ra sind wie alle fortschrittlichen Alienrassen in SG. Sie ignorieren die jüngeren Spezies solange, bis sie was brauchen. Solange die Erde sich nicht als Vasall unterwerfen würde, hätten die Tok'ra auch kaum Interesse an einem wirklichen Bündnis.
                    Meines Wissens gab es immer mehr Symbionten als Wirte. Immerhin sind sie permanent auf der Suche nach Neuen.
                    Da Symbionten älter werden als Wirte und im Zweifelsfall eher der Symbiont gerettet wird. Bei nahezu sämtlichen Tok'ra wirkt der Symbiont auch eindeutig dominant. Einzig Jakob konnte seinen signifikant beeinflussen.
                    Punkt 2: Die Tok'ra kämpfen seit Jahrtausenden. Relativ gesehen ist es _nichts_, sich einige Jahre ruhig zu verhalten und die Population gesunden zu lassen.
                    Da ist nichts mit gesunden lassen. Die Population sinkt stetig, so könnte man höchstens die Verluste kompensieren die entstehen, wenn ein Symbiont mal keinen neuen Wirt findet.
                    Punkt 3: Die Asgard.
                    Sie wissen, wie man ein Zeiterweiterungsfeld aufbaut. Das würde den Tok'ra zumindest genug Zeit geben, sich zu erholen und zu vermehren. (Mittels Klonen könnten kurzfristig auch ausreichend Wirte bereitstehen. Das würden die Asgard aber wohl verweigern, da sie ihre eigene Degeneration ja schon länger beobachten.)
                    Warum es zwischen ihnen nie eine Allianz gab, ist mir rätselhaft.
                    Allgemeines Stargate Logikproblem. Warum nutzen die Asgard das Gerät nicht um ihren Wissenschaftlern unendlich viel Zeit zum Lösen ihrer Probleme zu beschaffen? Mächtige Technologien werden nur dann eingesetzt, wenn es gerade der Story dienlich ist.
                    Ein Asgard - Tok'ra Bündnis ist unsinnig, da die Asgard auch auf die Tok'ra hinab blicken und sie unterschiedliche Ziele verfolgen. Man kann es drehen und wenden wie man will, den Asgard ist die Milchstraße völlig egal. Sie hatten tausende Jahre Zeit die Goa'uld zu beseitigen, so lange kann es die Replikatoren noch gar nicht geben.

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                    • #11
                      Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen

                      Allgemeines Stargate Logikproblem. Warum nutzen die Asgard das Gerät nicht um ihren Wissenschaftlern unendlich viel Zeit zum Lösen ihrer Probleme zu beschaffen? Mächtige Technologien werden nur dann eingesetzt, wenn es gerade der Story dienlich ist.
                      Ein Asgard - Tok'ra Bündnis ist unsinnig, da die Asgard auch auf die Tok'ra hinab blicken und sie unterschiedliche Ziele verfolgen. Man kann es drehen und wenden wie man will, den Asgard ist die Milchstraße völlig egal. Sie hatten tausende Jahre Zeit die Goa'uld zu beseitigen, so lange kann es die Replikatoren noch gar nicht geben.
                      Wieso kann es die Replikatoren noch nicht solange geben? Es ist kaum etwas über die geschichte bekannt. Zum zeiterweiterungsfeld Thor hat gesagt es wurden zu viele unumkehrbare fehler gemacht daraus schließe ich das sie es vlt sogar Probiert haben und keine lösung gefunden haben oder es keine Lösung für ihr Problem gibt. Und selbst mit genug wirten würden die Tokra austerben. Sie haben keine Könign mehr also werden keine neuen symbionten geboren.

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                      • #12
                        Zitat von Prohmeteus99 Beitrag anzeigen
                        Und selbst mit genug wirten würden die Tokra austerben. Sie haben keine Könign mehr also werden keine neuen symbionten geboren.
                        Warum sollten die Tokra auf ewig nicht in der Lage sein eine neue Königin zu finden? Sie haben Egeria gefunden und wenn sie lange genug forschen, warum sollte es ihnen unmöglich sein sie zu klonen?

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                        • #13
                          Zitat von Prohmeteus99 Beitrag anzeigen
                          Wieso kann es die Replikatoren noch nicht solange geben? Es ist kaum etwas über die geschichte bekannt.
                          Ja. Aber der Replikatorenpart zieht sich über 7-8 Jahre, angefangen bei "wir haben da so einen Feind in unserer Galaxie der uns ärgert" bis hin zu "unsere Heimatwelt wurde überrannt".
                          Wenn man bedenkt wie unterlegen die Asgard in jeder Hinsicht sind, können sie sich unmöglich über Jahrzehnte oder länger gegen sie gehalten haben.

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                          • #14
                            Zitat von Saheeda Beitrag anzeigen
                            (a la "Du bist sterbenskrank? Dann werd' Wirt!")
                            Frei nach dem Motto: "Wer nichts wird wird Wirt"

                            Ich finde die Sache mit den Symbionten im Ganzen nicht bis zum Ende durchdacht. Es wird ja ständig erwähnt, dass die Goa'Uld so böse sind, weil sie ständig die Sarkophag-Technik nutzen. Man hat ja auch gesehen, was die aus Daniel gemacht hat. Andererseits hat man dann aber auf der Heimalwelt der Unas - und offensichtlich auch der Symbionten (Fossil) Symbionten gehabt, die noch nie irgendwo drin waren (außer in dem Teich, aber weder in einem Wirt, noch in einem Sarkophag ) und die sind auch von Anfang an böse.

                            Irgendwo sind da immer kleine Logikfehler bei genauer Betrachtung zu finden.
                            Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                            endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                            Klickt für Bananen!
                            Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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                            • #15
                              Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                              Warum sollten die Tokra auf ewig nicht in der Lage sein eine neue Königin zu finden? Sie haben Egeria gefunden und wenn sie lange genug forschen, warum sollte es ihnen unmöglich sein sie zu klonen?
                              Sie haben Egeria nicht gefunden - sie wurden von Egeria geschaffen. Sie war die Königin, die die Tok'Ra ohne die typischen Merkmale der Goa'uld erschuf.
                              Das Problem der Tok'Ra ist, dass sie keine Königin haben/keine überzeugen konnten, weitere Tok'Ra zu schaffen.
                              "But who prays for Satan? Who in eighteen centuries, has had the common humanity to pray for the one sinner that needed it most, our one fellow and brother who most needed a friend yet had not a single one, the one sinner among us all who had the highest and clearest right to every Christian's daily and nightly prayers, for the plain and unassailable reason that his was the first and greatest need, he being among sinners the supremest?" - Mark Twain

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