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[107] "Mehrheitsprinzip" / "Majority Rule"

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  • [107] "Mehrheitsprinzip" / "Majority Rule"

    US Erstausstrahlung: 26.10.2017 (FOX)
    Deutsche Erstausstrahlung:

    Regie: Tucker Gates

    Handlung:
    Zwei Anthropologen der Union verschwinden plötzlich spurlos auf einem Planeten, der der Erde des 21. Jahrhunderts ähnelt. Ed entsendet ein Team angeführt von Kelly, um die vermissten Wissenschaftler aufzuspüren. Jedoch nimmt die Mission eine extrem gefährliche Wendung, als die Gruppe feststellt, dass die Gesellschaft auf diesem Planeten über ein sehr eigenwilliges Regierungssystem verfügt. Über öffentliche Abstimmungen wird hier nämlich bestimmt, wie heftig die Konsequenzen für eine Straftat ausfallen. Doch dieses System hat seine Makel ... (Quelle)
    23
    ****** Die beste Folge aller Zeiten!
    13,04%
    3
    ***** Sehr gute Folge!
    21,74%
    5
    **** Gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    47,83%
    11
    *** Vollkommen durchschnittliche Folge!
    8,70%
    2
    ** Relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    4,35%
    1
    * Die schlechteste Folge aller Zeiten!
    4,35%
    1
    Zuletzt geändert von Rommie's Greatest Fan; 11.03.2018, 09:37.
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  • #2
    War "Krill" bisher meine Lieblingsfolge, so ist "Majority Rule" für mich jene der verpassten Chance.

    So gerne würde ich hier ganz viele Sterne geben, weil ich das Thema sehr spannend finde und auch die Basisannahme, dass aus einer public opinion - Kultur ein Justizwesen hervorgeht, das sich mehr um Meinungen und weniger um Tatsachen kümmert. Nicht nur spannend, sondern leider auch sehr aktuell. Aber:

    1. Black Mirrors "Nosedive" hatte eine ähnlich beängstigende Vision einer Gesellschaft und ist vermutlich DIE Serienfolge, die ich mir 2017 am öftesten reingezogen habe. Dagegen ist schwer anzustinken.

    2. Lt. Cmdr. LaMarr geht mir zunehmend auf den Geist, und sein Verhalten die ganze Folge hindurch hat keine großen Sympathien bei mir geweckt. Wie blöd kann man sein? Natürlich rechtfertigt das keine Lobotomie, aber ich habe mir schwer getan.

    3. In irgendeiner Review hat ein Verfasser gemeint, er hätte es besser gefunden, wenn das "Vergehen" ein ehrliches Missverständnis gewesen wäre, wie zum Beispiel Alaras faux pas mit der Kopfbedeckung. Ich stimme dem zu, auch wenn dann möglicherweise ein negatives public voting zu harsch erschienen und nicht nachvollziehbar gewesen wäre. Niemand aus der Crew hätte sich so erfolgreich den Zorn der Bevölkerung zugezogen wie LaMarr.


    Trotzdem ist die Folge kurzweilig und ich war doch gespannt auf die Auflösung in der Hoffnung, dass man nicht einen "Prison Break" daraus macht. Der Vote-Count war dann natürlich ein wenig überdramatisch, aber das Brainstorming auf der Brücke ("Ihr könnt sagen, er ist ein Veteran! Was, wenn er einen Hund namens Chuckles hat?") war originell und doch aus dem Leben gegriffen.

    Ach so, und ehe ich es vergesse: parallel species development!


    Ich gebe schweren Herzens "nur" 4 Sterne in dem Bewusstsein, dass hier wahrscheinlich meine Latte zu hoch liegt und die Serie dafür eigentlich nichts kann.
    John: Work- now - freak - later. Work - now - freak - later.
    Stark: Yes. That's fair.
    John: Good.
    Stark: How much later?

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    • #3

      Ich habe die Vorschau gestern auf Prosieben gesehen, und habe gleich dabei an die TNG-Folge "Das Gesetz der Edo" gedacht. Oh oh oh ich hoffe das die Folge nicht genau so wird, sonst ist sie wirklich verschwendete Lebensszeit. Mein Fazit kommt dann nächste Woche.

      Kommentar


      • #4
        Zuckerberg muss genau von diesem Planeten gekommen sein. Der downvote-Button wird zwar gerade erst getestet (Link), aber die Orville ist eben der Zeit weit voraus - genau wie damals Georg Orwell mit 1984 (Orville <-> Orwell). Da waren soviele Anspielungen wie die Welt in Zukunft aussehen kann, wenn die Zuckerbergs dieser Welt noch mehr Einfluss gewinnen - das war für mich einfach herrlich.

        Im Normalfall hätte mich diese Episode nur gut unterhalten - aber im Speziellen (aus meiner sagen wir mal ebenso speziellen Sichtweise) war das kaum noch zu toppen.

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        • #5
          Das Thema der Episode ist recht up to date und wurde auch schon in Black Mirror behandelt. Dies nun als Modell einer absoluten Demokratie innerhalb einer kapitalistischen Gesellschaft zu verkaufen ist von der Storry her nicht ausreichend durchdacht, da sich Prestige ( auch nach den Parametern von FB und Co ) in erster Linie durch Leistung und Kohle ( Kaufkraft und Kauffreudigkeit ) definieren müsste. Bagatellvergehen innerhalb der gesellschaftlichen Struktur ( ob sie nun begangen wurden oder nicht ) wären eher Hintergründig und von kurzem Interesse für das Establishment sowie für die Gesellschaft. Bei The Orville wird in diesem Punkt auf lange Analysen verzichtet das anschneiden diverser moralischen Fragestellungen reicht hier aus um dem Zuschauer die Botschaft der aktuellen Folge zu vermitteln. ( meint in diesem Punkt auch Robots and Dragons)

          Nichts desto Trotz hat mir die Storry im Ansatz ( dem Sozialen Netzwerk ) sehr gut gefallen und hatte mit diversen Kopfbedeckungen sogar ein paar Parallelen zu Star Trek IV. Letztenendens wird das das Netzwerk von Seiten der Orville manipuliert um John LaMarr die Auslöschung seiner gegebenen Persönlichkeit zu ersparen. ( Naja in Punkto Manipulation klingelt da zumindest im Machtbereich etwas ) Das ganze Szenario selbst hat mich jedoch gut unterhalten und trifft einen wichtigen Nerv unserer Zeit.

          3- 4 Sterne ( 4 )
          Zuletzt geändert von Infinitas; 04.04.2018, 11:32.

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          • #6
            Nach einer Woche Abstinenz (und weil nichts anderes kam), habe ich the Orville noch mal eine Chance gegeben - nach ein paar Minuten habe ich es aber schon bereut. Die Folge war ein erneuter Tiefpunkt der Serie. Über die schlechten Witze und das miese CGI rege ich mich schon gar nicht mehr auf, aber die Folge war eine plumpe Kopie der Black Mirror Folge "Nosedive".

            Aber während Black Mirror die Thematik in meinen Augen gut beleuchtet hat, wurde es hier nur halbherzig und oberflächlich abgehandelt. Bei Black Mirror wurde ein Index aus positiven und negativen Bewertungen ermittelt, hier zählen offenbar nur die "downs" - warum auch immer.

            Auch das Verhalten des Navigators war absolut weltfremd und lächerlich dargestellt. Angefangen von der Tanzszene bis zur letzten Szene. Wie viele Promille muss ich denn für derartige Drehbücher intus haben? Klar, ich bin auf einer neuen, fremden Welt und tanze erst einmal in aller Öffentlichkeit eine Statue an und ignoriere mehrfach den Befehl einer direkten Vorgesetzten. Dann werde ich verhaftet und mache einfach mal locker weiter damit, die Gesellschaft und alles in Lächerliche zu ziehen. Dann erfahrene ich, dass aller Wahrscheinlichkeit nach mein Hirn gegrillt wird, wenn ich "verurteilt" werde, was sehr wahrscheinlich ist, da ich der meist gehasste Mensch des Planeten bin, und mache einfach weiter meine schlechten Witze. Und am Schluss, als ich gerade der Lobotomie von der Schippe besprungen bin, beleidige ich die Leute, die ein paar Wochen vorher einen Kollegen hinterrücks erschossen haben...

            Die Gesellschaft ist auf dem gleichen Stand wie die der Erde im 21. Jh. Alles klar, und dann bemerkt man kein riesiges Raumschiff im Orbit des Planeten? Aber zu7m Glück ist ja der erste Zeitungshändler ein Dealer für das wichtigste Accessoire dieser Welt. Man weiß zwar irgendwoher welche Kleidung und Kopfbedeckung auf dem Planeten getragen wird, aber DAS wichtigste Element ist unbekannt.

            Offenbar brauchte man eine billige Folge. Idee für die Folge? Ach, ich klaue einfach von Black Mirror. Drehbuch? Schreibe ich mit einem Sixpack auf dem Klo. Drehort? Einfach in einer Stadt, kostet kein Geld. Auf dem fremden Planten fahren zufällig die gleichen Autos wie auf der Erde rum - sogar die gleichen Marken.

            Ein Mitleidssternchen von mir *

            Kommentar


            • #7
              Ich zähle diese Folgen ebenfalls zu den bisher stärkeren der Serie, so langsam fängt die Serie an mir zu gefallen, der Humor ist zwar nach wie vor eher Flach, jedoch hat mich der Verlauf der Folge positiv überrascht, immerhin habe ich vor einer Woche etwas wesentlich schlechteres erwartet. im Gegensatz zu der TNG-Folge "Das Gesetz der Edo" war die Folge nicht so plump ungesetzt, sondern hat direkt den Zeitgeist getroffen. Jedoch weißt die Folge wieder einige schwächen auf, die mich mir auch nach längerem Nachdenken nicht wirklich erklären kann.
              Angefangen bei der Tatsache das Alara ein Nasenpflaster und einen komischen Hut zur Tarnung bekommt. Ähm, eine Folge zuvor gab es noch eine tolle Hologrammtechnologie zur perfekten Tarnung und jetzt muss man mit so billigen Tricks arbeiten ? Die ST hätten Pille, Crusher, Bashir und co. mal kurz das Skalpell geschwungen und aus ihr eine optisch perfekt aussehende Imitation einer Einheimischen gemacht. Das mit Nasenpflaster hat dann doch sehr an Major Kira erinnert, die sich mal ähnlich dämlich getarnt hat, wobei das wirklich aus Mangel an Optionen war.

              Eine Gesellschaft voller Denunzianten, wie herrlich ! besser bekommt es kein politisches Regime hin. die Wahrheit kommt von der Mehrheit !
              Diese Welt schein ein Paradies für einen Käseblatt-Journalisten zu sein. Fakten werden nicht recherchiert, sondern die Mehrheit bildet sich ein Urteil drüber und erklärt es für Fakt.
              wieder wird hier sehr viel wert auf Kritik an unserer momentanen Gesellschaft gelegt, soweit sind wir nicht von dieser Welt entfernt, wie wir denken. Es erinnert mich auch an den Leitspruch des cardassianischen Rechtsystems, jeder ist schuldig, bis seine Unschuld bewiesen ist ! Jedenfalls trifft das zu wenn man erst mal genug Minuspunkte auf dem Konto hat. Und auch hier frage ich mich, warum man zwei Forscher herunterschickt, anstatt diese Welt erst mal aus der ferne zu erforschen, macht man das in der Union so ? man beamt einfach runter und schaut mal was passiert ? sehr komisch, ich habe solche Außenmissionsfolgen nie kapiert, auch nicht in anderen Serien.

              Ich vergebe trotzdem solide 4 Sterne, die Folge war an und für sich gut, mit einigen Logiklöchern, aber eine interessanten Botschaft.

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              • #8
                Ich mag mir erst gar nicht vorstellen, wieviele sich in so einer Situation denken würden: Scheiß auf Diplomatie, scheiß auf irgendwelche beschissenen Direktiven; wir beamen da jetzt einfach mit nem Stoßtrupp runter und ballern ab wen auch immer man abballern muss bis wir unseren Freund und Crewman befreit haben. Nur aus Verdacht jede Einmischung oder Provokation zu vermeiden, um auf Nummer sicher zu gehen und auch ja keinen interstellaren Konflikt auszulösen, kann (auf Dauer) einfach nicht der richtige Weg sein. Von daher sind mir solche Organisationen wie die Föderation/Union - strenggenommen - viel zu dogmatisch.
                Ich bin für jeden konstruktiven Beitrag zur Lösung eines Problems dankbar. Das war keiner.

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                • #9
                  Zitat von Schpucki Beitrag anzeigen
                  Ich mag mir erst gar nicht vorstellen, wieviele sich in so einer Situation denken würden: Scheiß auf Diplomatie, scheiß auf irgendwelche beschissenen Direktiven; wir beamen da jetzt einfach mit nem Stoßtrupp runter und ballern ab wen auch immer man abballern muss bis wir unseren Freund und Crewman befreit haben. Nur aus Verdacht jede Einmischung oder Provokation zu vermeiden, um auf Nummer sicher zu gehen und auch ja keinen interstellaren Konflikt auszulösen, kann (auf Dauer) einfach nicht der richtige Weg sein. Von daher sind mir solche Organisationen wie die Föderation/Union - strenggenommen - viel zu dogmatisch.
                  Du findest anscheinend deutlichere Worte als Ich ! Aber ja die Union stellt sich hierbei sogar noch dämlicher an als die Föderation. aber wahrscheinlich ist das Absicht und wir erkennen den Witz dahinter nicht. Wie gesagt, wenn man diesen Planeten von der ferne aus Ausspioniert hätte, wäre es zu dieser Folge wahrscheinlich gar nicht erst gekommen. Bei diesr Serie schwanke ich immer noch zwischen purer Unterhaltung ohne Tiefe und den Versuch ST und andere Serien zu kopieren und ernsthaft Gesellschaftskritik reinzupacken.

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                  • #10
                    Zitat von moerdl Beitrag anzeigen
                    Auch das Verhalten des Navigators war absolut weltfremd und lächerlich dargestellt. Angefangen von der Tanzszene bis zur letzten Szene. Wie viele Promille muss ich denn für derartige Drehbücher intus haben? Klar, ich bin auf einer neuen, fremden Welt und tanze erst einmal in aller Öffentlichkeit eine Statue an und ignoriere mehrfach den Befehl einer direkten Vorgesetzten. Dann werde ich verhaftet und mache einfach mal locker weiter damit, die Gesellschaft und alles in Lächerliche zu ziehen. Dann erfahrene ich, dass aller Wahrscheinlichkeit nach mein Hirn gegrillt wird, wenn ich "verurteilt" werde, was sehr wahrscheinlich ist, da ich der meist gehasste Mensch des Planeten bin, und mache einfach weiter meine schlechten Witze.
                    Das war dann auch der Punkt wo ich dann abgeschaltete habe.

                    Schon letzte Woche kam so eine selten dämliche Nummer. Ich dachte, dass wäre nur ein Ausrutscher in der Serie gewesen. Aber Nöööö ..... da setzen sie noch ein Ding oben drauf.
                    Das ist weder komisch noch lustig, dass ist nur noch dämlich. Auch wenn die Serie halb als Komödie und halb als Drama verkauft wird, sooooo eine Nummer ist ....... ich weis noch nicht mal wie man sowas bezeichnen soll.
                    Wenn das sowas wie Star Trek sein soll, dann habe ich bisher unter Geschmacksverirrung gelitten. Sorry, geht gar nich!
                    Kindheit ohne Handy, Ich war dabei!

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                    • #11
                      Ich finde auch, die Folge "Nosedive" von Black Mirror verarbeitet das Thema besser, ist stimmiger und nimmt sich eine gute Stunde Zeit. Dafür ist das Up/Down-System in der Orville-Version mMn im Allgemeinen etwas realitätsnäher, Youtube hat es damals eingeführt, weil die meisten Nutzer dazu neigten, entweder einen oder volle fünf Sterne zu vergeben.

                      Die Handlung ist etwas holprig, schon allein die Ursache der Krise, die Aktion an der Statue, wirkt extrem gekünstelt. Fühlte mich trotzdem ganz gut unterhalten.

                      4*

                      Zitat von moerdl Beitrag anzeigen
                      Die Gesellschaft ist auf dem gleichen Stand wie die der Erde im 21. Jh. Alles klar
                      Ist sehr wahrscheinlich eine Anspielung auf TOS.
                      Dabei fällt mir ein, die Einheimischen hätten normal geformte Smartphones haben sollen, nicht diese lächerlichen Dinger.

                      und dann bemerkt man kein riesiges Raumschiff im Orbit des Planeten?
                      Den Satz "Wir haben unsere Schilde getechnobabbelt, um nicht entdeckt zu werden" kann man sich doch gleich sparen.
                      Zuletzt geändert von Psycho hd; 05.04.2018, 10:43.

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                      • #12
                        Gemessen an Black Mirror ist das völliger Schrott, aber das ist für mich nicht der Maßstab (das ist als würde man seine achtjährige Tochter ausschimpfen, weil sie erfolglos versucht hat, ein Stück von Mozart zu spielen).

                        Vielmehr erinnert mich diese Folge in der Machart an "Sliders", wo man jede Woche in eine Gegenwartswelt mit einigen kulturellen Abweichungen versetzt wurde. Gemessen daran war "Mehrheitsprinzip" durchschnittlich, wobei das Sliderteam allerdings keinen ähnlich unsympathischen Charakter wie LaMarr mitbrachte. Entäuschend, dass der am Ende nicht "korrigiert" wurde, um den Rest der Staffel "Ich bin glücklich" zu stammeln. Das wäre eine Weiterentwicklung gewesen.
                        I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                        • #13
                          Ich muss mich hier meinen Vorrednern anschließen. Das Thema der Folge ist eindeutig bei Black Mirror abgeguckt, erreicht aber nicht die Tiefgründigkeit bzw. keine glaubhafte Umsetzung.

                          Und den Humor von Lt. LaMarr fand ich grenzwertig. Nicht nur, weil ich ihn nicht lustig fand, sondern vor allem aufgrund der Art und Weise. Der Humor wirkte auf mich deplatziert bzw. "unglaubwürdig". Wie es z. B. moerdl weiter oben angesprochen hat, wirkt die Tanzszene und sein ganzes Verhalten auf dem Planeten "unrealistisch". Ein Offizier im Außeneinsatz, Humor der Serie hin oder her, verhält sich nicht derart. Da hätte man sich für das Vergehen durchaus etwas besseres überlegen können.

                          Schmunzeln musste ich bei der Meinungsbeeinflussung durch die Orville, insbesondere bei dem "Veteran trifft seinen Hund" Video

                          Von mir gibt es 3 Sterne für die Folge.

                          Im Übrigen möchte ich anmerken, dass ich den Stil der Serie großartig finde. Was manche hier negativ kritisieren, finde ich außerordentlich gelungen: Eine Serie, die sich selbst nicht ernst nimmt, jedoch ernsthaft sein kann, die ST-Homage sein will, aber eben auch etwas eigenes darstellt. Ich bin sehr gespannt, wie es mit der Serie in den (hoffentlich) zahlreichen Staffeln weitergeht.
                          So long, and thanks for all the fish

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                          • #14
                            Was ich mich immer wieder frage ist: Warum sind Aliens eigentlich immer so dumm?
                            Hier auch wieder. Anstatt sich das Fernsehprogramm aus sicherer Entfernung anzusehen und so bereits 80 % aller wichtigen Informationen zu sammeln, schickt man lieber 2 Forscher hinunter. Und ein völlig unvorbereitetes Außenteam.

                            Hätte die Zivilisation ein Internet gehabt, dann hätte man sich das auch völlig sparen können. In unserem Internet kann man problemlos 99,9 % aller relevanten und 100 % aller nicht relevanten Informationen nachlesen.

                            Dass alle aussehen wie Menschen verzeihe ich der Serie. So viele Kostüme hätten das Budget gesprengt.

                            Die Story war interessant. Ich bleibe dabei, ich bin kein Fan von Extremen. Ohne aufgeklärte Bürger ist absolute Demokratie ist nicht besser als absolute Diktatur. Die gesunde Mischung macht's.


                            Und dass das Schiff im Orbit nicht gefunden wurde, ist auch nicht verwunderlich. Wir würden auch nur einen großen Radarpunkt vom Schiff sehen, den man mit Schilden bestimmt verhindern kann. Solange also niemand durch sein Teleskop sieht, ist das Schiff unsichtbar.

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                            • #15
                              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                              Gemessen an Black Mirror ist das völliger Schrott, aber das ist für mich nicht der Maßstab (das ist als würde man seine achtjährige Tochter ausschimpfen, weil sie erfolglos versucht hat, ein Stück von Mozart zu spielen).
                              Was hat denn Black Mirror mit "Mozart" zu tun? Die Folge, wo der Prime Minister ein Schwein fickt, ist dann die Zauberflöte? Mich erinnert Black Mirror eher an die faden Aufgüsse von Outer Limits oder Twilight Zone der 90er/2000er Jahre (nicht die Originale). Das "besondere" kommt da doch eher daher, dass sie nur alle 17 Jahre eine Folge produzieren.

                              Das Sehenswerte an der Black Mirror Episode war Traylor Howard, die mir da sehr gut gefallen hat. Geklaut ist es natürlich, wobei man die Unarten des Internets gar nicht oft genug verwursten kann.

                              Davon abgesehen hat die Orville-Folge aber auch die Statuen-Debatte aus den USA aufgegriffen, die da zu diesem Zeitpunkt eine große Rolle gespielt hat und wohl noch tut.
                              Zuletzt geändert von endar; 05.04.2018, 14:48.
                              Republicans hate ducklings!

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