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G'Kar vs. Molari

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  • G'Kar vs. Molari

    Habe mal über die Suchfunktion nichts darüber finden können...

    Ich bin gerade bei DVD 4 der 2. Staffel und damals (wo ich B5 im Fernsehen gesehen hatte) wie heute drängt sich mir die Frage auf wer mir "sympathischer" ist und warum. Und meine Einstellung hat sich auch heute nicht geändert, G'Kar ist mir sympathischer als Molari.

    Mir geht es da nicht nur um persönlichen Geschmack, sondern ihre Beziehung im Hintergrund des Krieges zwischen diesen beiden Völkern und deren Handeln und da ist G'Kar mit Herzblut und Tränen bei seinem Volk.
    Molari dagegen ist für mich eine tragische Figur. Er ist mir nicht unbedingt unsympathisch und ist ja eigentlich ein fröhlicher Genosse, aber es ruft auch Mitleid hervor wenn man sieht wie einsam ihn sein Handeln macht. Trotzallem ist und macht ihn sein Auftreten/Handeln zuwider.
    Nun gut, das ist auch seine Rolle, trotzdem oder gerade deswegen finde ich es grossartig wie die Beziehung zwischen den beiden konstruiert wurde!
    Umso tragischer, wenn man deren Beziehung die Serie hindurch betrachtet, quasi eine Hass-Liebe. Im ersten Moment Scherzen sie miteinander, im nächsten würden sie sich am liebsten umbringen...tragisch tragisch.
    147
    G'Kar
    39.46%
    58
    Mollari
    17.01%
    25
    Finde beide gleich gut!
    43.54%
    64
    Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
    Willkommen in der DDR - Demokratischen Diktatur der Reichen

  • #2
    Von den Beiden favoritisiere ich Molari, weil ich solche Charaktere wie Ihn sehr interessant finde. Man kann Ihn nicht wirklich als Böse betrachten, weil er durchaus ein Gewissen hat, was auch immer wieder mal zum Ausdruck kommt. Außerdem gefällt mir sehr, daß er es versteht das Leben zu genießen. Sein größter Fehler ist das er sich zu sehr von seiner Gier nach Macht leiten läßt, was er ja auch teuer bezahlen muß.
    G'Kar ist mir aber auch sympathisch, aus den selben Gründen die Eye-Q hier genannt hat. Er ist für mich aber nicht so Fazettenreich wie Molari, sondern vertritt eindeutig seine Idee ohne davon abzuweichen. Bei Ihm fehlt mir irgendwie dieses hin und her gerissen sein zwischen Gut und Böse.
    Die Szenen, wenn beide aufeinander treffen mag ich besonders gerne. Einesteils hassen sie sich, aber gleichzeitig ziehen sie sich auch wieder gegenseitig an , wie Eye-Q hier schon sagt eine richtige Hass-Liebe, die auch sehr gut umgesetzt wurde.

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    • #3
      Mir gefäll G'Kar eher in den letzteren Staffel wo er einfach ein Cooleres auftreten hat. Er wird zum "Erleuchteten" Verträter seines Volkes. Der im gegensatz zu Molari nicht Führen will sondern Dienen. Macht ihn Sympatisch.

      Moari finde ich auch deshalb interesant da er am Ende bereit ist alles zu Erdulden nur um sein Volk zu retten. Will sich sogar umbringen lassen nur damit die Vorlonen nicht seine Heimat vernichten.

      Eye-O: Umso tragischer, wenn man deren Beziehung die Serie hindurch betrachtet, quasi eine Hass-Liebe. Im ersten Moment Scherzen sie miteinander, im nächsten würden sie sich am liebsten umbringen...tragisch tragisch.
      ... und sie werden es auch tun. (Ep. Tausend Jahre in die Vergangenheit)

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      • #4
        Mir gefallen beide Personen sehr gut. Kann mich der meinungen meiner Vorgänger nur anschliessen. Ich fine das Molarie es ja immer nur gut gemeint at für sein Volk und nur das beste wollte. Aber es ist halt alles anders gekommen wie er es sich gewünscht hat.
        Wenn das Universum gerecht wäre würden uns all die schlechten dinge wiederfahren die wir verdient hätten!

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        • #5
          Mollari ist mein Favorit der beiden. Dieser tragische Figur ... ja, geradezu dieser "gefallene Engel" ist einfach so tiefgründig gezeichnet und verständlich menschlich, daß ich bis heute JMS auf Knien für diese Leistung danke.

          Sowas gab es imo in der TV Landschaft davor nicht.
          "I was me but now he`s gone!"
          James Hetfield

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          • #6
            Eigentlich mag ich beide sehr gerne. Beide sind sehr sympathische, grau schattierte Kult-Gesellen. Londo ist einfach ne tragische Figur, welche aber auch viele Fehler macht. G'Kar hat ne hervorragende Charakter-Entwicklung im Laufe der Serie. Am Anfang der ewige Nörgler und Probleme-Macher, am Ende einer der größten und sympatischsten Helden der Serie.

            Ich mag einfach beide sehr gerne und ohne sie wäre B5 wohl nicht ganz so gut wie es ist. Wenn ich voten müsste, ginge meine Stimme aber irgendwie an G'Kar. Einfach weil er der "coolere" und "charismatischere" der beiden ist.

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            • #7
              Ich kann auch nur sagen, dass beide sehr interessante Charaktere sind. G'Kar und Molari machen beide im Laufe der Serie viele Fehler und lernen (wie wir es alle tun sollten) dazu. Es ist auch ein genialer Schachzug, die beiden am Ende zu "Freunden" (naja, zumindest Weggefährten) zu machen, denn beide verbindet ja eigentlich ein ähnliches Schicksal.
              Dummheit und schlichtes Gemüt sind der genetisch bedingte Normalzustand der menschlichen Spezies.
              -Georg Schramm-

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              • #8
                Beide sind wohl die außergewöhnlichsten Charaktäre der des Babylon Universums. Machen viele Höhen und Tiefen in den 5 Staffeln durch, ebenfalls eine totale Entwicklung der Charaktäre.
                Mir gefällt Londo etwas besser, da niemand soviele Rückschläge, aber auch Erfolge hatte wie er. Er ist sicher auch an viel persönlicher Macht interessiert, will aber immer nur das beste für sein Volk, und ist auch bereit im Interesse seines Volkes zu sterben.
                G'Kar hingegen ist nicht so sehr an der persönlichen Macht interessiert, will aber genauso nur das Beste für sein Volk, und hat dafür auch sehr viele Opfer erbracht. Er ist wohl der Charakter, der eine wirkliche totale Veränderung durchgemacht hat, zu Anfangs war er (sowie die Narn) doch noch die Unruhestifter, die eher gemieden worden. Und auch in seiner ersten Begegnung mit Mr. Morden sagt er ja deutlich, dass er sich nichts mehr wünschen würde, als Centauri-Prime in Schutt und Asche liegen, sehen wollen.
                Das alles wird sehr gut in seinem Buch dargelegt, wo er vor seinem Aufbruch nach Centauri-Prime noch einige neu verfasste Kapitel an Delenn gibt, die einiges vom Anfang des Buches korrigieren sollen.
                Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
                die Internationale erkämpft das Menschenrecht


                das geht aber auch so

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                • #9
                  G'Kar oder Londo? Was ist das für eine Frage?

                  Am besten sind die beiden doch im Doppelpack. Ohne den anderen wer einer der beiden nichts. Das ist wie eine Koexistenz.
                  Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                  Für alle, die Mathe mögen

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                  • #10
                    Zitat von Dahlia
                    Mollari ist mein Favorit der beiden. Dieser tragische Figur ... ja, geradezu dieser "gefallene Engel" ist einfach so tiefgründig gezeichnet und verständlich menschlich, daß ich bis heute JMS auf Knien für diese Leistung danke.
                    Gefallener Engel?!
                    Ich liebe Londo als Charakter ja auch, er sorgt für viel Humor und Menschlichkeit, ABER den Großteil der Serie über ist er ein FASCHIST, nicht mehr und nicht weniger. Nur weil er seine Witzchen macht oder mal die ein oder andere Emotion zeigt, macht das seinen blinden Patriotismus, seine Machtgier, seine lebensverachtenden Herrenrassenansichten und -taten auch nicht besser.

                    Ich frage mich immer wie man sich Faschisten vorstellt? Leute die einfach böse sind, weil sie böse sein wollen? Nein, ich denke, sie sind überzeugt davon das richtige zu tun und haben auch ihre guten Seiten und ihre Emotionen, ihre Geliebten.
                    Eine tragische Figur? Ja, weil er irgendwann aufwacht.
                    Ein sympathischer Charakter (für den Zuschauer)? Oft.
                    Ein freundlicher, liebenswürdiger Zeitgenosse? Nicht das, was ich gesehen habe.
                    "...wenn ich, Aguirre, will, dass die Vögel tot von den Bäumen fallen, dann fallen die Vögel tot von den Bäumen herunter.
                    Ich bin der Zorn Gottes, die Erde über die ich gehe sieht mich und bebt!"

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                    • #11
                      Ein Faschist? Ist das nicht ein bisschen übertrieben? Ein 'Imperialist' ist er sicherlich (auch wenn deren Regierung die grosse Republik genannt wird, hehe). Er will sein Volk wieder in einer Machtposition sehen, aber mich dünkt nicht, dass in der Serie jemals gezeigt worden ist, dass er andere Rassen für minderwertig hält oder sonst was ähnliches, und blinden Patriotismus scheint er auch nicht zu haben.

                      Ganz im Gegenteil. Er macht sich immer Gedanken über die Konsequenzen seiner Taten, und auf die Hilfe von Morden und seinen 'Partnern' will er nur so selten wie nur möglich angewiesen sein (denn dann schuldet man ihnen ja was).

                      Ausserdem ist er nicht einmal so militärisch veranlagt. Zivilisten und Unschuldige metzeln verabscheut er ganz deutlich, er hat ein bestimmtes Ehrgefühl. Er hält an die alten Traditionen fest.

                      Er ist ein Berufsdiplomat und beherrscht das normale Intrigenspiel im hohen Stand seiner Rasse wie man es von jedem anderen hochrangigen Centauri erwartet, der eine solche Position innehält.

                      Die einzige Leiche, über die er drübergegangen ist, ohne es eine Sekunde lang zu bereuen war die Ermordung Refas, weil der ja wieder Kontakt mit Morden und co. hatte.

                      Und Cartagia wollte er auch töten, um sein Volk zu retten.

                      Jedenfalls hat Mollari kaum was von einem Faschisten, wie es mir mein Geschichtslehrer beigebracht hat. Er ist ein Adeliger, der an die alten Werte glaubt. Nicht an irgendwelche Militär-Regierungen, Neu-Indoktrinierung der Jugend, Wirtschaftswachstum durch Militärprodukte-Herstellung oder sonstwas typisch-faschistisches.

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                      • #12
                        Naja, als einen typischen Faschisten würde ich Londo auch nicht bezeichnen. Aber teils sind schon die Ansätze da. Vor allem, er behauptet ja mehrmals, die Centauri sind viel besser und nochwärtiger als andere Völker. Da kommt die Sache mit der "Herrenrasse" schon raus.
                        Aber ich sehe ihn auch mehr als Imperialisten, wie er schon öfters sagte, ein alter Republikaner der von den guten alten Zeiten träumt.

                        Zitat von Makaan
                        Jedenfalls hat Mollari kaum was von einem Faschisten, wie es mir mein Geschichtslehrer beigebracht hat. Er ist ein Adeliger, der an die alten Werte glaubt. Nicht an irgendwelche Militär-Regierungen, Neu-Indoktrinierung der Jugend, Wirtschaftswachstum durch Militärprodukte-Herstellung oder sonstwas typisch-faschistisches.
                        In der Centauri-Trilogie "Legions of Fire" entwickelt sich Centauri-Prime unter Londos Herrschaft aber zu diesem Militärstaat. Und es wird auch eine Eliteschule für junge Centauri gegründet, wo diese Neu-Indoktrinierung gemacht wird. Allerdings, ist Londo hier zwar der Imperator, die Macht liegt aber eher in den Händen einiger grauer Eminenzen, die sich im Hintergrund halten. Londo ist nur nach Außen hin der Imperator der Centauri.

                        Zitat von Lope de Aguirre
                        Ein freundlicher, liebenswürdiger Zeitgenosse? Nicht das, was ich gesehen habe.
                        Das ist so ne Geschmackssache, er hat auf jeden Fall auch seine liebenswürdigen Szenen, vor allem mit Adira oder seine Umarmung mit Delenn (weiß jetzt nimmer die Folge)
                        Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
                        die Internationale erkämpft das Menschenrecht


                        das geht aber auch so

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                        • #13
                          Zitat von Mr.Viola
                          Das ist so ne Geschmackssache, er hat auf jeden Fall auch seine liebenswürdigen Szenen, vor allem mit Adira oder seine Umarmung mit Delenn (weiß jetzt nimmer die Folge)
                          Oder wie er sich bei "Bombenterror" um Lennier Sorgen gemacht hat und die ganze Zeit bei seinem Krankenbett war. Bei "Angriff auf die Außerirdischen" wo er jenem jugendlichen Liebespaar hilft. Auch bei Vir hat er sich mehr als einmal sehr freundschaftlich verhalten.

                          Londo hat viele liebenswerten Seiten. Aber ebenso seine dunklen. Wie halt jeder Mensch äh Centauri.

                          Was "Legions of Fire" so ist dies doch ne Buchtrillogie und folglich nur bedingt canon.

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                          • #14
                            Zitat von HanSolo
                            Was "Legions of Fire" so ist dies doch ne Buchtrillogie und folglich nur bedingt canon.
                            Nur bedingt? Nach dem, was ich gehört habe, hat JMS bei allen Büchern selbst mitgearbeitet, d. h. sie sind durchaus canon, nicht nur bedingt.

                            Ach übrigens... vielleicht wäre eine Umfrage hier gar nicht so schlecht.
                            Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                            Für alle, die Mathe mögen

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                            • #15
                              Zitat von HanSolo
                              Was "Legions of Fire" so ist dies doch ne Buchtrillogie und folglich nur bedingt canon.
                              Ich weiß jetzt nicht ob hier JMS mitgearbeitet hat, aber was ich gehört habe, gelten diese Bücher schon als canon.
                              Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
                              die Internationale erkämpft das Menschenrecht


                              das geht aber auch so

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