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Was an Babylon 5 gefällt euch nicht?

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  • Was an Babylon 5 gefällt euch nicht?

    In letzter Zeit scheint das B5-Unterforum ja regelrecht überschwemmt zu werden mit "beste/r/s XYZ", wobei man nicht selten liest "Eigentlich ist alles gut". Dem will ich gar nicht großartig widersprechen, trotzdem gibt es sogar bei Babylon 5 einige Dinge, die einfach hätten besser sein können - Stichwort: Byron-Story.

    Aber was noch? Hat die Serie überhaupt nennenswerte Schwächen?
    Wenn überhaupt, dann ist es IMO, dass man in der fünften Staffel so viel Potential verschenkt hat. Das stört mich am meisten. Nicht, dass sie im Vergleich zu den voranggegangenen drei deutlich im Niveau absinkt, sondern dass man so viel mehr hätte machen können vor allem mit den Drakh. Vielleicht hätte es der Serie hier gut getan, mal wieder ein paar andere Schreiberlinge als nur JMS ranzulassen.

    Nicht so den Bringen fand ich auch den Bürgerkrieg der Minbari - von der Abschlussfolge mal abgesehen. Liegt wohl daran, dass ich die Minbari generell nicht so interessant finde.
    "The only thing we have to fear is fear itself!"

  • #2
    Byron

    Talias Austieg, aber was hätten sie da machen sollen?

    Die zwei oder drei richtig miesen Folgen.

    Ich glaub, das war's. Den Minbaribürgerkrieg fand ich richtig gut.
    B5-Musikvideo gefällig?
    Oder auch BSG?

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    • #3
      Eigentlich nur der Telepathenkrieg und der nervige Byron..

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      • #4
        Zitat von Ajimari
        Eigentlich nur der Telepathenkrieg
        Welcher Telepathenkrieg Mich stört es höchstens, dass man ihn noch nicht bei Babylon 5 sieht sondern er nur angekündigt und vorbereitet wird. (und das mit Byron und seinen Gothhippietelepathen ziemlich lahm ist)

        Eigentlich gibt es kaum was, was mich wirklich stört... einige Episoden, die nicht von JMS kommen vielleicht (er hätte alles schreiben sollen...).
        Aus der SF-Community wird FictionBOX! - Jetzt mit The 4400 Forum (+ Farscape, Dr. Who, Battlestar Galactica und viel mehr.)
        "Well, I think that like religion is an individual choice, either you believe and therefore bunnies are unnecessary, or you don't. In which case, chocolate!"

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        • #5
          Eigentlich ist bei B5 alles gut. Nur ist der Telepathenkrieg tatsächlich der schwächste Handlungsstrang. Allerdings eigentlich nur weil er irgendwie nicht richtig zu Ende geführt wurde.
          Den Minbaribürgerkrieg fand ich klasse. Nur vieeeeeel zu kurz. Ich weiß nicht mehr genau ob es zwei oder drei Folgen waren, auf jeden Fall zu wenig!

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          • #6
            Also was mich schon ziemlich genervt hat, waren vor allem in der 5. Staffel

            - die Telepathenstory um Byron (und das "Ankündigen" des Telepathenkrieges)
            - die offenen Fragen aus der Zukunftsreise von Sheridan, als Londo Imperator ist und von den Drakhs "versklavt" wird - was und wie sollen Sheridan & Delenn Centauri Prime "erlösen"?

            Und am meisten nervt, dass sich zuviele offenen Fragen nur in Büchern beantworten lassen: Hier die Geschichte der Centrauri in 3 Büchern, da die Geschichte der Telepathen in 5 Büchern und hier noch 2 Extra Bücher für die Technomagier...
            Ich lese wirklich unheimlich gerne, aber Film ist Film und Buch ist Buch - ich beteilige mich nicht an zusätzlichen Geldmacherei-Geschäften, die leider seit Matrix Gang und Gäbe sind... Eine in sich abgeschlossene Serie ist allemal besser
            Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt.

            Mark Twain (30.11.1835 - 21.04.1910)

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            • #7
              Zitat von Sam Carter
              - die offenen Fragen aus der Zukunftsreise von Sheridan, als Londo Imperator ist und von den Drakhs "versklavt" wird - was und wie sollen Sheridan & Delenn Centauri Prime "erlösen"?
              Nun, da muss man dazusagen, dass es bereits in der dritten Staffel klar wurde, dass die Herrschaft der Drakh über Centauri Prime 20 Jahre dauern würde - währe wohl etwas schwierig geworden, dass noch irgendwie im Rahmen der Serie ausführlich zu erzählen. Allerdings hätte sich da ein weiterer TV-Film IMO gut angeboten.

              Und am meisten nervt, dass sich zuviele offenen Fragen nur in Büchern beantworten lassen: Hier die Geschichte der Centrauri in 3 Büchern, da die Geschichte der Telepathen in 5 Büchern und hier noch 2 Extra Bücher für die Technomagier...
              Centauri-Geschichte siehe oben. Ansonsten kann ich dir nur Zustimmen. Es hat mich immer schon geärgert, dass die Techno-Magier nie wieder vorkamen in der Serie. Schade, schade, da hätte Crusade noch einiges geliefert, da bin ich ganz sicher - auch was den Telepathen-Krieg angeht.
              "The only thing we have to fear is fear itself!"

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              • #8
                Ich find's schön, daß man ein paar Sachen, für die in der Serie einfach kein Platz mehr war oder die in dieser Form einfach nicht in eine Serie passen, wenigstens in Büchern nachlesen kann. So viele sind's dann (leider) auch wieder nicht.
                B5-Musikvideo gefällig?
                Oder auch BSG?

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                • #9
                  Was mir an B5 nicht gefällt? Nun, egal wie genial die Serie ist, gibt es auch hier einige Schwächen:

                  Da wären etwa die meist etwas lahmen Einzelfolgen. Wenn ich z.B. an die genialen Einzelfolgen von TNG, DS9 und VOY denke, so kann B5 hier (mit wenigen Ausnahmen wie "Die Gläubigen", "Das Ende der Markab" oder "Die Schrift aus Blut") kaum mithalten. Meist kommt irgend ein Attentäter oder sonst eine Bedrohung auf die Station. Auch Bester kommt etwas zu oft um irgend einen abtrünnigen Telepahten etc. zu jagen.
                  Erscheint IMO ziemlich unkreativ und erinnert an die viel zu vielen Shuttelabstürze bei VOY und Archer-Enführungen bei ENT.

                  Dann wären noch gewisse Temposchwierigkeiten. Da baut man über zwei Staffeln lang die Bedrohung der Schatten auf und dann ist der eigentliche Krieg nach gerade mal 14 Folgen beendet. Auch wenn "Das Dritte Zeitalter" eine der beste Folgen den Serie ist, hätte der Konflikt ruhig etwas länger dauern können (siehe z.B. Dominion-Krieg bei DS9).
                  Dafür ist die fünfte Staffel stellenweise etwas langatmig. Vor allem die erste Hälfte wirkt mit der ganzen Byron-Geschichte (welche man ruhig in 2 bis 3 Folgen abhandeln hätte können) ziemlich gestreckt. Aber auch die (geniale) Centauri/Drakh-Handlung hat ihre Längen. Von daher wäre es wohl besser gewesen die fünfte Staffel zu kürzen bzw. ihr etwas mehr Tempo zu verleihen und dafür die vierte (wo alles Schlag auf Schlag geht) etwas mehr auszubauen.

                  Und dann noch die vielen unabgeschlossenen Handlungsstränge. Weder die Telepathen-Handlung noch die Centauri/Drakh-Handlung wird wirklich abgeschlossen. Im Gegenteil "Der letzte Blick zurück" wirkt mit Lenniers Verrat und Londos "Geschenk" eher wie ein Cliffhanger zu ner sechsten Staffel als wie ein Serien-Finale ("Der Weg ins Licht" ist ja in gewisser Weise dann ja schon der Epilog). Dass diese vielen offenen Fragen im Grunde nur in den Büchern (und in "Tausend Jahre durch die Zeit" wo wir wenigstens Londos Ende sehen) geklärt werden finde ich sehr schade.

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                  • #10
                    Ich liebe B5, es ist meine Lieblingsserie, sogar vor DS9! Aber natürlich hat sie Schwächen. Es wäre nicht meine Lieblingsserie, wäre das nicht alles Schwächen, die letztenendes nicht sooo ins Gewicht fallen, aber sie fallen doch immer wieder mal auf.

                    Da wäre zu Allererst eine optische Sache: Nein, nicht die Effekte, die finde ich klasse! Nein, gemeint sind die prüden Frisuren, aber vor allem diese schrecklichen 80er Jahre Klamotten! Das stößt mir wirklich jedes Mal unangenehm auf, versuche es aber auszublenden.

                    Dann wären da:
                    • immer wenn JMS keine Story parat hatte, kommt irgendein irrer Verrückter und will die Station in die Luft sprengen oder jemanden entführen oder ermorden. Ja, die Attentäter-Folgen kann man zählen! Es gibt selbst in den 13 Folgen Crusade eine!
                    • Natürlich die Byron-Telepathenstory. Lange Hippie-Haare, Händchen-haltend-Singen usw.
                    • Sheridan's relativ weiße Weste und sein Ober-Macker-Gehabe. Er kann wirklich alles und weiß meist auch die noch so verworrene Taktik des Gegners zu erahnen.
                    • Natürlich Dinge, die man JMS oder der Serie nicht oder nur sehr bedingt vorwerfen kann: Der Wechsel von Sinclair zu Sheridan und der dadurch fehlenden Verbindungen zu manch geplantem Plot (Studio wollte es so); das die 4. Staffel, insbesondere beim Schattenkrieg so/zu schnell, die 5. dafür anfangs zu langsam war

                    Die 5. Staffel finde ich sonst - weil es hier erwähnt wurde - überhaupt nicht schlecht. Sicher, sie eine merkbare Anfangsschwäche mit den Telepathen auch. Aber schon bald schwingt sie sich auf absolutes Top-5-Niveau rauf, wenn nicht sogar zu den allerbesten Momenten der Serie!
                    Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

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                    • #11
                      Zitat von Valen
                      Der Wechsel von Sinclair zu Sheridan und der dadurch fehlenden Verbindungen zu manch geplantem Plot (Studio wollte es so)
                      Heißt das das Studio wollte, dass Sinclair durch Sheridan ersetzt wird????

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                      • #12
                        Zitat von HanSolo
                        Heißt das das Studio wollte, dass Sinclair durch Sheridan ersetzt wird????
                        Sie wollten halt einen etwas "pflegeleichteren" Schauspieler. O'Hare war die Arbeit beim Fernsehen nicht gewohnt. Boxleitner ist dann doch etwas routinierter...
                        Aus der SF-Community wird FictionBOX! - Jetzt mit The 4400 Forum (+ Farscape, Dr. Who, Battlestar Galactica und viel mehr.)
                        "Well, I think that like religion is an individual choice, either you believe and therefore bunnies are unnecessary, or you don't. In which case, chocolate!"

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                        • #13
                          Ob das Studio, JMS oder der Schauspieler selbst dann die Entscheidung getroffen hat, weiß ich nicht.

                          Fakt (oder besser: was ich gelesen habe) ist, dass der Sinclair-Darsteller enorme Probleme hatte, sich den Text rechtzeitig zu merken. Seine Takes sollen doppelt so viel Zeit in Anspruch genommen haben als geplant.

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                          • #14
                            Zitat von Valen
                            Der Wechsel von Sinclair zu Sheridan und der dadurch fehlenden Verbindungen zu manch geplantem Plot (Studio wollte es so)
                            Wie wäre das denn nun eigentlich im ursprünglichen Konzept vorgesehen gewesen? So passt ja alles wunderbar zusammen (ich persönlich konnte zumindest keine Ungereimtheiten erkennen). Wäre der Plot von "War Without End" dann einfach Thema der letzten Episode gewesen?


                            Ansonsten dachte ich, dass O'Hare auch auf freiwilliger Basis ausgestiegen ist, weil er eben mords Probleme mit dem Dreh fürs TV hatte.
                            "The only thing we have to fear is fear itself!"

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                            • #15
                              Zitat von SF-Junky
                              Wie wäre das denn nun eigentlich im ursprünglichen Konzept vorgesehen gewesen? So passt ja alles wunderbar zusammen (ich persönlich konnte zumindest keine Ungereimtheiten erkennen). Wäre der Plot von "War Without End" dann einfach Thema der letzten Episode gewesen?
                              So ungefähr wäre es gewesen.

                              Sinclair wäre dann seiner Frau Catherine Sakai nach Zha'ha'dum gefolgt und dort gestorben und wiedergeboren worden. Und nach der Befreiung der Erde wäre er dann als Valen an den Anfang der Geschichte zurückgekehrt.

                              Ich habe in einem anderen Forum ein paar Links zu dem Thema gesehen, die werde ich raussuchen und hier anfügen, da kann man das dann nachlesen.

                              Whyme
                              "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
                              -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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