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Die 3 Skripte der nicht abgedrehten CRUSADE-Folgen

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  • Die 3 Skripte der nicht abgedrehten CRUSADE-Folgen

    Ich wage es mal, die drei Skripte der CRUSADE-Staffel 1, Folgen 1x14, 1x15 und das Staffelfinale 1x22 hier zu posten.

    Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass dieses Infomaterial dem "Serienbereich" von SF-Radio (SF-Radio - Listen to the Universe: Das Portal für die Welt der SciFi und darüber hinaus...) entnommen wurde.

    Quellseite:
    Babylon 5 Universum - Episodenguide

    Hervorhebungen durch mich.

    Hier also das Skript von Folge 1x14: To the ends of the earth:

    Captain Gideon bekommt von seiner Apokalypse Box den Hinweis, ein Schiff gleicher Art wie dass, das die Cerberus zerstörte, sei wieder unterwegs. Es folgt eine Szene, die beschreibt, wie der Schatten-Hybrid ein Alienschiff zerstört. Gideon befiehlt Lt. Matheson nun, Eilerson und Dureena, die auf einer Planetenoberfläche beschäftigt sind, sofort wieder einzusammeln und den Koordinaten des Bastards, wie er es ausdrückt, zu folgen.

    Galen beobachtet das Geschehen mit besorgtem Blick. Dann lässt Gideon sein Team zusammenkommen und informiert auch die, die es noch nicht wissen über die Zerstörung der Cerberus und seinen Schwur, den Tod seiner Gefährten zu rächen. Nun habe er eine Spur gefunden und bittet das Team, darüber abzustimmen, ob sie geschlossen bereit sind, eine Verfolgung – das entspricht schließlich nicht ihrem Auftrag – mitzutragen.

    Obgleich Dr. Chambers zunächst dagegen stimmt, ändert sie doch, als sie an den Ort des Angriffs kommen und sie die Zerstörung der vielen Leben realisiert, ihre Meinung.

    Das Problem, das Schiff, das nun schon einen großen Vorsprung hat, zu finden, löst Gideon in geradezu halsbrecherischer Weise, indem er die Excalibur jeweils auf maximale Scannerreichweite in und aus dem Hyperraum springen lässt bis die Sprungantriebe förmlich glühen. Dieses Vorgehen bringt die Excalibur, einschließlich der Crew, hart an die Grenzen der Belastbarkeit.

    Doch schließlich werden sie fündig. Sie treffen zunächst auf eine Reihe feindlicher Jäger, die sie offensichtlich aufhalten sollen, doch nach einem kurzen Gefecht kann die Excalibur sie hinter sich lassen und das eigentliche Ziel ansteuern.

    In einer schön beschriebenen Szene versucht nun Galen, herauszufinden, woher Gideon den Hinweis auf das Schiff hat, doch Gideon schweigt darüber. Galen macht ihn darauf aufmerksam, dass möglicherweise etwas, das er glaube unter Kontrolle zu haben, ebensogut ihn kontrollieren könne.

    Schließlich erfährt Gideon von Matheson, dass man das Scannersignal verloren habe, als ein Asteroidenfeld auftauchte. Auch hier erkennt der Captain die Intension, kalt zu laufen und sich zu verstecken, und folgt dem Schattenhybrid in das Feld wo es nach wiederum kamikaze-mäßigen Kampfaktionen schließlich gelingt, das fremde Schiff kampfunfähig zu machen. Gideon kann das Schiff jetzt begutachten und stellt fest, dass es in der Tat eine wahrscheinlich modifizierte Form des ihm bekannten ist.

    Allerdings wurde offensichtlich der Selbstzerstörungsmodus aktiviert. Doch die Excalibur kann der Explosion mit Mühe einigermaßen entkommen, die Schäden halten sich in Grenzen, es gibt keine Toten.

    Gideon will von Galen wissen, warum er zwar bei ihnen blieb, jedoch in keiner Weise eingegriffen hat. Galen sagt, es sei ihm nicht erlaubt gewesen da es Schlachten gäbe, so wie diese, die allein geschlagen werden müssten. Dennoch seien sie miteinander verbunden, es sei ihr gemeinsamer Weg, der sie Mitten ins Feuer führen würde.

    Von Eilerson erfährt Gideon, dass es sich bei dem Schiff in der Tat um originale Schattentechnologie handele, nicht etwa z.B. um einen Nachbau durch die Drakh.

    Eine letzte Kameraeinstellung auf das Trümmerfeld folgt einer vorbei fliegenden alten Kennedy-Halbdollar-Münze.

    Man gibt nun die Koordinaten des am Anfang durch den Hybriden zerstörten Alienschiffes ein – möglicherweise seien auch sie auf der Suche nach anderer Alientechnologie gewesen – und findet auf einem Mond ein eingeebnetes Gebiet, das Hinweise darauf enthält, dass dort möglicherweise ein Hybrid gebaut worden sein könnte. Denn, so Gideon, wo es einen gäbe dürften auch noch andere sein. Sie machen die höchst interessante Feststellung, dass Strukturen im Boden die gleiche Zeichnung aufweisen, wie sie nach einem Einschuss des Hauptgeschosses der Excalibur entstehen.

    Galen indessen hat auf seinem Schiff Besuch von einem anderen Technomagier, der von ihm wissen will, ob es tatsächlich Schattentechnologie war, was Galen bestätigt, worauf der andere feststellt, dann wäre es also doch richtig gewesen, dass Galen sie seinerzeit verlassen habe. Ob der Captain wisse, dass sie etwas damit zu tun hätten. Galen verneint das, ist aber sicher, er werde es bald herausfinden. Dann möge Galen alles tun, um das zumindest herauszuzögern.

    Gideon allerdings ist nun mehr den je entschlossen dieser Sache auf den Grund zu gehen.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Folge 1x15: Value Judgements:

    Die Excalibur liegt vor der Raumstation Tariff´s Kolonie, einer typischen EA-Raumstation, Babylon 5 nicht ganz unähnlich, im Orbit eines Mondes.

    Während Eilerson mit seinem IPX-Team bereits auf dem Mond bei einem dort entdeckten archäologischen Relikt ist, schlägt sich Gideon mit dem Gouverneur um den Zugang für die Personen der Erdstreitkräfte herum. Sie sollen für den Zugang bezahlen. IPX, erklärt der Gouverneur, habe mit ihnen eine Sonderabmachung, die Erd-Regierung dagegen nicht.

    Gideon überredet den Gouverneur zu einem Pokerspiel. Sollte er gewinnen – woran kein Zweifel besteht, denn es ist Freitag, und freitags gewinnt er immer – muss er die Gebühr nicht bezahlen.

    Eilerson und seine Leute haben derweil in einem Minentunnel eine Tür gefunden, die eine Aufschrift trägt, die Eilerson damit übersetzt, dass das was man dahinter finde "eines jeden Leben bereichern" soll. Gideon verspricht, so schnell wie möglich nachzukommen. Während die IPX-Leute dabei sind, die Tür und die Umgebung näher zu untersuchen, geht von der Tür eine Schockwelle aus, die zwei Mitarbeiter schwer verletzt.

    Als die Mitarbeiter auf der Excalibur untersucht werden, stellt Dr. Chambers fest, dass eine telepathische Gedankenexplosion die Männer so schwer verletzt hat. Lt. Matheson bestätigt das. Offenbar gäbe es hinter der Tür ein Verteidigungssystem in Form einer telepathischen Blockade. Er habe gehört, dass es ältere Völker gab, die so etwas errichten konnten. Er müsse sich das erst ansehen, bevor er sagen könne, ob sie zu überwinden sei.

    Unterdessen spielt Gideon mit dem Gouverneur um den Zugang zum Mond und gewinnt natürlich – es ist ja Freitag. Der Gouverneur ist erstaunt über Gideons Spiel und sagt, man könne fast meinen, es mit einem Telepathen zu tun zu haben. Nebenbei erfährt Gideon dann, dass man Telepathen auf der Kolonie nicht möge, es gäbe nur einen einzigen hier, der Al heiße und von dem man sich fernhalte.

    Nachdem Gideon gehört hat, was passiert ist, fliegt er zunächst ohne Matheson auf den Mond, wo Dureena und Eilerson sich den Ort gerade ansehen. Dureena stellt fest, dass das Schloss der Tür nur eine Finte ist, mit der die Leute sich solange aufhalten sollen, bis das telepathische System ausgelöst wird. Sie schlägt vor, doch Matheson herzubringen. Sie wurden allerdings bei ihren Bemühungen beobachtet.

    Auf der Station haben sich nun einige Verbrecher versammelt die mutmaßen, dass es in der Höhle auf dem Mond etwas Wertvolles geben muss, das sie in ihren Besitz bringen sollten.
    Inzwischen sind auch Chambers und Matheson auf dem Mond eingetroffen. Matheson scannt das Schloss und stellt fest, dass mindestens ein P12 notwendig sei, um die Blockade zu überwinden, er sei aber nur ein P6. Da fällt Gideon der Telepath von der Kolonie ein und sie beschließen, Al zu besuchen.

    Auf dem Weg durch die Station macht Gideon Matheson, der sagt, er hätte den Unfall vielleicht verhindern können, klar, dass er ihn bewusst nicht beim ersten Anlauf mit zu der Höhle genommen habe. Sein Schiff sei bei Matheson in den allerbesten Händen wenn ihm selber etwas passiere. Und die Mission wäre wichtiger als das Leben einzelner.

    Man sieht ein Appartement mit virtuellem Kamin und aufgestellten Erinnerungsstücken. Man hört eine Stimme, die einen Urteilsspruch verkündet, den Angeklagten aller Ränge und Befugnisse sowie der Mitgliedschaft im Psi-Corps enthebt wegen des Abschlachtens unschuldiger nichttelepathischer Mitbürger während seiner früheren Tätigkeit bei der Metapol. Im weiteren Verlauf kommt ganz langsam Alfred Bester ins Bild, der es sich in einem Sessel gemütlich gemacht hat und durchaus zufrieden ausschaut, als er sich selbst auf "Nicht schuldig" plädieren hört.
    Jetzt sind die Stimmen des Excalibur-Teams im Korridor zu hören. Bevor Gideon an Besters Appartement klingeln kann, wird die Tür geöffnet. Bester begrüßt jeden mit Namen. Mathesons Gesicht spiegelt Wiedererkennen und wachsendes Entsetzen. Dann ruft er Besters Namen aus und Gideon schaut erstaunt. Matheson beschwört Gideon, Bester als Kriegsverbrecher in Haft zu nehmen. Bester dagegen lädt die Crew zum Tee ein und geht in sein Appartement zurück, gefolgt von Eilersen. Matheson ist weiterhin entsetzt, einen gesuchten Kriegsverbrecher dürfe man keinesfalls um Hilfe bitten. Gideon aber will zunächst alle Möglichkeiten in Erwägung ziehen und geht ebenfalls, gefolgt von den anderen, Matheson zögert deutlich länger, hinter Bester her.

    Gideon macht Bester klar, dass es ein Problem sei, ihn in ihr Vorhaben bezüglich des Fundes zu integrieren wenn er ein Flüchtiger sei. Man debattiert nun ein wenig über die Frage von Besters Schuld. Bester erklärt, dass immer diejenigen, die einen Krieg gewinnen die Geschichte schreiben würden, man Sündenböcke bräuchte und - die der Sicht des Gewinners nach - Schuldigen bestraft würden.

    Schließlich unterbricht Eilersen das Ganze und erinnert daran, weswegen sie hier seien. Diese Debatte hätte nicht das Geringste damit zu tun, sie brauchten Bester für eine bestimmte Aufgabe.

    Bester stellt natürlich eine Bedingung. Er werde helfen, wenn man ihn auf der Excalibur, wo niemand einen Kriegsverbrecher vermuten würde, mitnähme zu seinem nächsten Ziel. Das will Gideon natürlich zunächst mit den anderen besprechen und Bester verschwindet in einem Nebenraum.

    Unterdessen erhält in einem schwarzen Schiff - offenbar Erd-Design – ein Pilot von dem eines zweiten Schiffes die Durchsage, man habe Bester ausfindig gemacht, eine Einsatztruppe zur Gefangennahme sei bereit. Der erste Pilot wird die Meldung an "Top-Dog" weiterleiten.

    Dureena hält die Mission für wichtiger als alles andere und da die Informationen der Rangers bezüglich dessen, was in der Höhle zu finden sei, sehr viel versprechend sind, will sie Bester engagieren – zumal ja niemand definitiv wisse, ob die Anschuldigungen überhaupt haltbar seien. Matheson jedoch ist sicher, dass sie das sind und schlägt vor, einen anderen Telepathen her zu ordern, dass bedeute lediglich einige Tage Verzögerung. Gideon ist bereit, sich um Mathesons Willen, schließlich vertraue er ihm, auf diesen Vorschlag einzulassen.

    Inzwischen hat aber Bester über ein kleines Kommunikationsgerät die Warnung erhalten, dass ein Verfolgungsteam in der Nähe sei. So geht er zu den anderen und sagt, er sei bereit zu helfen, nicht zuletzt, da er auch etwas für die Telepathen auf der Erde tue, wenn dadurch ein Heilmittel gefunden werde. Als Gideon etwas einwenden will, erpresst Bester ihn indem er ankündigt, wenn er gefangen genommen würde, werde er Matheson als Verschwörer in der Telepathenkrise belasten. Gideon schaut auf Matheson und registriert, dass er einen völlig geschlagenen Eindruck macht.

    Sie kehren nun also gemeinsam zur Höhle zurück. Bester gelingt es, das telepathische Siegel zu überwinden. Hinter der Tür finden sie eine leere, in den Stein gehauene Höhle, in deren hinterem Ende ein kleiner Wasserfall auf smaragdgrüne Steine plätschert. Dr. Chambers´ Enttäuschung belächelnd stellt Dureena fest, dass die Menschen völlig die Möglichkeiten der Natur, und damit die natürlichen Heilmittel, vergessen hätten. Daraufhin sammelt sie mit Dr. Chambers Wasser- und Gesteinsproben. Sie verlassen die Höhle, doch Eilerson schaut sich noch um in der Hoffnung, doch noch irgendetwas Wertvolles zu entdecken. Und tatsächlich registriert er im Boden eine kleine Schriftrolle. Er gräbt sie aus und kann nur noch sehr knapp durch die sich inzwischen schließende Tür schlüpfen. Er hoffe, erklärt er Gideon, auf der Rolle irgendwelche Instruktionen zu finden.

    Das Team fliegt mit dem Shuttle zurück zur Raumstation. Als sie dort ankommen werden sie von 12, meist bewaffneten, Personen angegriffen. Es ist die Bande, die bei dem Team einen Schatz vermutet. Es kommt zu einem Gefecht zwischen den Gruppen. Während Matheson Gideon vor einer Messerattacke bewahrt, wird er selbst von hinten angegriffen. Der Angreifer wird jedoch von Bester vermittels einer telepathischen Attacke außer Gefecht gesetzt. Matheson schaut in die Runde und alle begreifen, dass Bester soeben Matheson das Leben rettete. Die anderen Angreifer verziehen sich.

    Die Excalibur springt in den Hyperraum. Dr. Chambers und Dureena sind mit den Analysen beschäftigt. Als sie nur noch auf die Ergebnisse warten können, kommt Eilersen herein. Er hat die Schriftrolle übersetzt. Man habe, heißt es, den Ort verlassen, da man ihn nicht länger benötige. Sie hätten sich soweit entwickelt, dass sie jetzt zeit- und körperlos seien und perfekt. So würden sie die Quelle zurücklassen. Sie wüssten nicht, woher sie käme und was sie bewirke, sie helfe aber, das Leben zu verlängern und Krankheiten zu lindern.

    Bester wartet unterdessen auf dem Flugdeck, wo Matheson zu ihm kommt um ihm mitzuteilen, dass sein Shuttle bereit sei. Bester möchte von Matheson wissen, wie es denn bei den Erd-Streitkräften sei. Matheson berichtet, er sei sehr glücklich, was er im Psi-Corps nicht war. Es sei genau so, wie er es erträumt habe. Trotz all des Misstrauens und der Diskriminierung, fragt Bester. Er genieße jetzt mehr Vertrauen als im Corps, erwidert Matheson. Sein Captain und das Team würden niemals denken, dass er sie betrüge. Das Corps dagegen hätte ihn immer getestet, immer in Frage gestellt. Sie hätten sich halt vor Personen von außen, die sie nicht verstanden hätten schützen müssen, ebenso wie vor Internen, die kein Teil von ihnen sein wollten, verteidigt Bester dieses Vorgehen. Was denn die Alternative sei, fragt er, unter Normalen zu leben, die sie niemals verstehen würden? Er habe der Intoleranz seit mehr Jahren ins Gesicht geblickt als Matheson leben würde.

    Aber die Dinge würden sich ändern, stellt Matheson fest und will noch wissen, warum Bester ihm das Leben gerettet habe. Weil Matheson ein Telepath sei, erklärt Bester, und er ein Psi-Cop wurde um die Telepathen zu beschützen. Auch wenn es das Corps nicht mehr gäbe bliebe er das. Er sei so erzogen worden. Es sei das Richtige, die Familie zu beschützen. Und deshalb habe er in der Telepathen-Krise gemordet, fragt Matheson nun. Er habe getan, was notwendig war, sagt Bester. Es habe auf beiden Seiten Opfer gegeben, der Unterschied sei, dass man als Sieger ein Held und als Verlierer ein Krimineller wäre. Er habe alles was er tat für seine Leute getan. Wenn er aber davonrenne müsse er doch schuldig sein, stellt Matheson nun fest. Jetzt lacht Bester. Er erinnere sich noch gut, wenn man jung sei schienen die Dinge einfacher zu sein. Er erinnere sich an seinen Mentor, Sandoval Bey, er hätte nie gewusst, wann man bleiben und wann man rennen müsse, er sei unschuldig gewesen und doch von den Normalen getötet worden. Er dagegen würde weglaufen vor den Normalen, den falschen Leuten mit den falschen Intentionen Telepathen gegenüber.

    Gideon fragt Dr. Cambers nach dem Ergebnis der Analyse. Sie kann berichten, dass sie das wirkungsvollste Schmerzmittel gefunden hätten, das es je gab. Damit sei zumindest das Leiden nach Ausbruch der Seuchensymptome deutlich zu mindern, einige Symptome könnten vielleicht sogar unterdrückt werden, was die Lebensspanne um ein halbes Jahr verlängern könnte. Gideon ist zufrieden. Dann hätten sie ja das Richtige getan. Das hätten sie wohl, gibt Dr. Chambers zu, aber sie wisse nicht, ob dass was sie jetzt täten auch richtig sei. Sie würden ihr Wort halten, sagt Gideon, und Bester am Rendezvous-Punkt rauslassen. Auch wenn das Halten eines Versprechen dann das ehrenwerteste sei, was sie an diesem Tag gemacht hätten.

    Die Excalibur stoppt und ein kleines Shuttle verlässt das Schiff. Gideon und Matheson beobachten es von der Brücke aus. Er habe nur für 24 Stunden Sauerstoff an Bord, stellt Gideon fest und fragt sich, ob man Besters Schicksal nicht mit einem Schuss aus der Bugkanone besiegeln solle. Matheson hört Besters Worte über seinen Mentor und schüttelt den Kopf. Damit würden sie sich nur auf sein Niveau begeben. Irgendjemand würde ihn schon vor Gericht bringen, wo er seine gerechte Strafe erhielte. Gideon stimmt Matheson zu und die Excalibur setzt Kurs.

    Kurz darauf hält ein Psi-Corps-Mutterschiff bei dem kleinen Shuttle an. Ein ehemaliger Psi-Cop begrüßt Bester, den er seit drei Jahren nicht gesehen hat. Es sei ein gutes Gefühl, stellt Bester fest, eine handvoll Großkampfschiffe in guten Händen zu wissen. Der Kollege sagt, sie hätten ihm zu danken. Bester tut das ab. Es sei einfach gewesen, da die Regierung nie zugegeben habe, Kampfschiffe für das Corps gebaut zu haben, könnten sie jetzt ja schlecht Truppen aussenden, diese zu suchen. Und wenn die Zeit gekommen sei hätten sie Waffen, um zurückzuschlagen.

    Die beiden schwarzen Schiffe erreichen Tariff´s Kolonie. Man stellt fest, dass Bester wieder verschwunden ist. Einer der Piloten muss "Top Dog" unterrichten. Er errichtet eine Verbindung zum Mars-Dome: "Als wir die Kolonie erreichten war Al Bester nicht hier. Es gibt keine Aufzeichnungen, denen nach er sie verlassen hat." In einem Büro auf dem Mars liegt eine Hand an einem Kommunikationsgerät. "Es tut mir Leid, Mr. Garibaldi", sagt der Pilot über den Link, "er ist wieder entkommen."
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Folge 1x22: End of line:

    Immer noch auf der Suche nach Schattenhybriden entdeckt Gideon eine geheime Basis der Erd-Allianz. Es scheint, als habe man die Excalibur bereits erwartet, worauf auf dem Schiff in der Tat ein Spion entlarvt werden kann, der sich jedoch selbst tötet.

    Nur Gideon allein erhält die Erlaubnis die Basis zu betreten.

    Major Lee der Leiter der Basis, erklärt ihm, dass dies eine von 6 absolut geheimen Forschungs- und Entwicklungsstationen für Waffentechnologie sei. Gideon müsse sofort wieder aus diesem Sektor verschwinden oder er würde der obersten Behörde Meldung machen.
    Gideon beugt sich offiziell dem Befehl und lässt die Excalibur in den Hyperraum springen, um anschließend ohne Wissen der Crew mit Galen in dessen Flieger unerkannt auf die Basis zurückzukehren. Die Scanner der Excalibur hatten zuvor weitreichende unterirdische Anlagen entdeckt, die sie nun genauer in Augenschein nehmen wollen.

    Während Galen außerhalb der Anlage bleibt, findet Gideon eine Halle, in der er unvermittelt auf eine Frau trifft, deren Haut der Oberfläche von Schattenschiffen ähnelt. Er registriert eine Reihe solcher Mischwesen, die an Maschinen arbeiten. Als die Frau Gideon bemerkt, stößt sie einen Schrei aus, der dem Laut eines Schattenschiffes ähnelt. Die anderen Wesen in der Halle stimmen mit ein, worauf Gideon die Flucht ergreift, aber schließlich von Soldaten der Erdstreitkräfte ergriffen wird.

    Man sperrt ihn in eine Zelle, wo Major Lee ihn aufsucht. Lee spricht mit Gideon über die Experimente mit Schattentechnologie, der unglücklicherweise die Cerberus zum Opfer gefallen sei. Ein Schattenschiff brauche ein Lebewesen zur Steuerung. Wenn es mit diesem nicht harmoniere würde das Schiff gewissermaßen Amok laufen. Genau so etwas sei bei dem Cerberusunfall geschehen. Er offenbart ihm außerdem, dass auch die Technomagier für ihre Magie Schattentechnologie einsetzen. Solche fähigen Leute wie Gideon, sagt Lee, könne er immer gebrauchen. Er bietet ihm an, auf der Basis zu bleiben, er müsse jedoch Galen für genauere Untersuchungen ausliefern. Die Alternative wäre für Gideon tödlich, da er zuviel wisse.

    Dann taucht Galen auf und verhilft Gideon zur Flucht. Als sie dabei die Halle durchqueren sieht Galen die Mischwesen und ist schockiert. Er lässt Gideon allein weiterlaufen und erlöst die Wesen vermittels seiner Technologie. Gideon nimmt, bereits am Ausgang der Höhlen, eine mächtige Explosion wahr bevor Galen vor ihm völlig entkräftet auftaucht.

    Wieder in Galens Flieger spricht man über Galens Auftrag, über die Entwicklung der Schattentechnologie zu wachen. Gideon ist nun überzeugt, dass Galen ihn nur gerettet und die Excalibur begleitet habe um zu verhindern, dass irgendetwas den Technomagiern gefährlich werden könnte. Gideon ist sehr enttäuscht von Galen, der ihm diese Mutmaßung nicht ausreden kann. Er bittet ihn, ihn noch auf dem Mars abzusetzen, wo er die ganze Geschichte aufzudecken gedenkt, und dann zu verschwinden.

    Auf dem Mars kommt es auf einem öffentlichen Platz zum Showdown, zum Staffelfinale, zum Cliffhanger: Auf Gideon wird, ohne dass Galen, der ihm doch gefolgt ist, es verhindern kann ein Schuss abgefeuert und er liegt leblos am Boden während sich die Worte: 'To be continued' auf dem Bildschirm ausbreiten.
    Zuletzt geändert von Sinclair_; 21.07.2009, 22:48.

  • #2
    Die Skripte habe ich vor einiger Zeit mal gelesen und war dann wirklich enttäuscht, dass die Serie eingestampft wurde.
    Denn im Gegensatz zu einigen belanglosen Folgen, die gedreht wurden, hören sich die drei Skripte wirklich sehr interessant an.

    Ich würde mich ja schon über eine Beendigung der Crusade-Story in Buchform oder dergleichen freuen.

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    • #3
      awww, das hört sich richtig toll an - ich mein, mir hat Crusade sowieso schon super gefallen, auch wenn die Episoden jetzt mehr in sich abgeschlossen waren und man die Charaktere gerade erst kennen gelernt hat, aber Crusade hatte richtig Potential...
      und wenn ich dann so lese, wie es hätte weitergehen können *seufzt* schade, wirklich schade =(

      @whoelse:
      ja, eine Fortsetzung in Buchform wär wirklich klasse - zumindest sollte man erfahren, wie die Plage dann geheilt wurde...
      mehr verlang ich ja gar nicht... obwohl... gegen ein bisschen Dureena/Galen hätt ich auch nichts einzuwenden *rofl*
      Helen: Will, what are you doing here?
      Will: Bleeding?!

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      • #4
        Ich den, wenn Crusade damals schon Vollgas gegeben hätte, wiegerade in den letzteren noch gedrehten Folgen und den Story-Arc schon ausgebreitet hätte ... ich weiß nicht, ob die Serie dann auch eingestellt worden wäre.

        ... ich will eine Neuauflage. *heul*
        "I was me but now he`s gone!"
        James Hetfield

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        • #5
          Die Serie wurde bereits schon vor der Erstaustrahlung abgesetzt, weil Straczinksy und das TNT-Studio sich extrem verkracht hatten. Die Studio-Bosse fanden heraus, dass zwar die Babylon 5-Sachen die höchsten Einschaltquoten hatten auf ihrem Sender, aber die Leute nicht das Wrestling-Programm weiter anguckten, während die Wrestling-Fans, die nur knapp weniger waren als die Babylon 5-Gucker, kein Interesse an Babylon 5 und co. hatten und währeddessen wegschalteten.
          Deswegen bedrängten sie Straczinsky, dass er Sachen einbauen soll, die ihrer Meinung nach beide Gruppen interessieren würde, wie z.B. eine Vergewaltigung, neue "coolere" Uniformen, Faustprüglereien usw.
          Da Straczinsky darauf nicht eingehen wollte, haben sie unmögliche Forderungen gestellt, damit er dann den Vertrag mit ihnen kündigt, so dass sie keine Konventionsstrafe zahlen müssen für das Auflösen der Zusammenarbeit.

          Crusade war eine Totgeburt, selbst wenn die 10 gedrehten Folgen super Einschaltquoten erzielt hätten. Und Straczinsky weigert sich, mit TNT in jeglicher Form weiterzuarbeiten.

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          • #6
            Scheiß hirnverblödetes Wrestling. Da sieht man mal wieder: Es geht nur um Einschaltquoten/Geld. Als ob es nur einen Sendetermin gibt. Und dann heucheln diese Hunde immer etwas von Stars und Sternchen. Unsere Fans, unsere Fangemeinde. Pah

            Warum nicht abdrehen und auf DVD herausbringen?? Sowas finde ich Charakterlos. Aus Crusade hätte man mehr machen können.

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            • #7
              Einige der Schauspieler sind nicht mehr herum, und Straczinsky will nur noch dann an Babylon-5-relevante Werke arbeiten, wenn man ihm volle Kontrolle gewährt und es diesmal genug Geld gibt für alle relevanten Sachen.
              Deswegen hat er die Arbeiten an Lost Tales abgebrochen. Die Warner Studios glauben auch heute noch daran, dass Babylon 5 sich möglicherweise nicht gut verkauft (trotz gegenteiliger Zahlen) und geizen mit dem Budget, mit welches Straczinsky nicht mehr arbeiten will (und so toll einige CGI-Sequenzen bei Lost Tales auch waren, man sieht den beiden Kurzgeschichten schon an, dass da Geld fehlt).

              Es geht wie immer um das liebe Geld. Straczinsky will mehr, damit es besser aussieht, und die Studios wollen weniger herausrücken, weil B5 in ihren Augen keinen guten Ruf hat.

              Neu-Auflagen von Babylon 5 oder Fortsetzungen in irgendwelcher Form sind in nächster Zeit (sprich, mehr als 40 Jahren) nicht zu erwarten.

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              • #8
                Wenn ich lese, was da nicht verfilmt wurde, die drei Skripte da oben, könnte ich auch heulen. Schade .
                Zitat von Dahlia Beitrag anzeigen
                Ich den, wenn Crusade damals schon Vollgas gegeben hätte, wiegerade in den letzteren noch gedrehten Folgen und den Story-Arc schon ausgebreitet hätte ... ich weiß nicht, ob die Serie dann auch eingestellt worden wäre.
                Aus meiner Sicht hat Crusade damals schon Vollgas gegeben, d.h. ich fand die Folgen allesamt nicht schlecht, sogar besser als viele B5-Folgen. Dass Crusade keine Chance hatte, ist typisch für ein heute weit verbreitetes Phänomen, dass viele einfach auch schon zu übersättigt sind. Crusage hatte gelungene Charaktere, und ich weiß auch nicht, was man hätte besser machen können.

                Egal, B5-Fans haben ihr B5 gehabt. Aber genauso gut, wie man Crusade nach 13 Folgen eingestellt hat, hätte man damals auch B5 nach 13 Folgen abservieren können. Nur damals waren die Leute auch noch nicht so übersättigt, mit B5 und den ganzen Star Trek Serien, und Stargate und was sonst noch alles. Heute hat doch kaum noch eine Serie eine Chance. Es gibt einfach zu viele.

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                • #9
                  Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                  Aus meiner Sicht hat Crusade damals schon Vollgas gegeben, d.h. ich fand die Folgen allesamt nicht schlecht, sogar besser als viele B5-Folgen.
                  Also für meinen Geschmack sind die Crusade-Folgen "überhastet". Ich hätte es lieber gehabt, wenn die einzelnen Suchversuche sich über mehrere Folgen hingezogen hätten und nicht wild von A nach B nach C gerast worden wäre. Das war genau die Stärke von B5, neben dem grossen Hauptplot (der grosse Storyarc) spielten sich noch einige kleinere ab, welche sich über mehrere Episoden hinzogen. Ich hatte da im Gegensatz zu Crusade nie das Gefühl, dass die Story überhastet vorangetrieben worden wäre.

                  Crusade ist nicht schlecht, aber für mich niemals auf dem Niveau von B5.
                  "There is nothing more annoying than Mr. Garibaldi when he's right." - S. Ivanova
                  "There's only one thing more dangerous than Mr. Garibaldi when he's loud. .. It's when he's dead silent." - J. Sheridan
                  "I have been on this station long enough to know that you don't ask leading questions unless you already know the answers. So, why don't we just pretend I've lied about it, you've caught me in your web of ineluctable logic and cut to the point." - G'Kar

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                  • #10
                    Zitat von Higherly Beitrag anzeigen
                    Crusade ist nicht schlecht, aber für mich niemals auf dem Niveau von B5.
                    Okay, das steht außer Frage. Dennoch ist klar, dass JMS mit Crusade weit mehr vorhatte als eine simple "Hilfe-wir-müssen-ein-gegenmittel-finden"-Geschichte. Crusade war ja im Prinzip als B5-Fortsetzung ausgelegt, da eine Menge der B5 Handlungsstränge wieder aufgenommen werden sollten (Stichwort: Garibaldi & Psi-Corps, Telepathen-Konflikte, etc.).
                    "I was me but now he`s gone!"
                    James Hetfield

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von Dahlia Beitrag anzeigen
                      Crusade war ja im Prinzip als B5-Fortsetzung ausgelegt, da eine Menge der B5 Handlungsstränge wieder aufgenommen werden sollten (Stichwort: Garibaldi & Psi-Corps, Telepathen-Konflikte, etc.).
                      Jupp. Auch wenn ich daran zweifle, dass das ganze von der Bedeutung her nochmals an B5 herangekommen wäre. Weil bereits die Folgen der 5. Staffel (resp. die zweite Hälfte der 4.) waren für mich nicht mehr gleich "packend" wie die vorangegangenen Folgen.
                      "There is nothing more annoying than Mr. Garibaldi when he's right." - S. Ivanova
                      "There's only one thing more dangerous than Mr. Garibaldi when he's loud. .. It's when he's dead silent." - J. Sheridan
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                      • #12
                        Zitat von Higherly Beitrag anzeigen
                        Jupp. Auch wenn ich daran zweifle, dass das ganze von der Bedeutung her nochmals an B5 herangekommen wäre. Weil bereits die Folgen der 5. Staffel (resp. die zweite Hälfte der 4.) waren für mich nicht mehr gleich "packend" wie die vorangegangenen Folgen.
                        Okay, das hat aber andere Gründe (die zweifelhafte Finanzierung der 5. Staffel, die Geschichte möglichst in der 4. Staffel enden lassen ... und dann doch das Okay für Staffel 5).

                        ... dennoch frag ich mich leider auch, warum JMS sich so zurückhaltend an die 5. Staffel gemacht hat. Genug Ideen waren ja noch da. Ich persönlich hätte gerne noch gesehen, wie sich die Centauris von den Drakh befreien. Das hätte zugegeben das "1-Staffel-1-Jahr"-Konzept nicht erlaubt, aber da wäre spätestens in den TV-Filmen so einiges drin gewesen. Anber nein, es mussten ja u.a. die langweiligen Seelenjäger sein.
                        "I was me but now he`s gone!"
                        James Hetfield

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                        • #13
                          Ja, wenn man so liest, was schon in den nächsten beiden Episoden passiert wäre, könnte man sich in den Hintern beißen, dass aus der Serie nichts geworden ist. Aber sich heute noch darüber aufzuregen, bringt auch nichts mehr.
                          "The only thing we have to fear is fear itself!"

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                          • #14
                            Naja ein kleiner Mythos ist Crushade schon, wobei man nicht an dieverse SF evergreens gedacht hat und vorallendingen an die emense Fantreue. Mit B5 hat Warnerbrothers ein eigenes Universum alla ST gehabt und somit das Ziel erreicht.

                            Als Schöpfer einer SF Legende hätte auch Probleme gehabt mich mit Quotenasseln herumzusclagen und würde auch lieber in Ruhe arbeiten wollen.
                            Showkämfe in richtung Wrestling lassen sich halt schlecht dauerhaft in eine SF Sendung einbinden.

                            Andererseits muss man auch für anderer Leute Kohle ein paar Kompromisse eingehen können - diese sollten aber nicht in unmöglichen ausarten.

                            Ich denke auch das es Lange Zeit dauern Wird bis wir wieder etwas von B5 und Co höhren werden.

                            Vielen dank übrigens für die Zusammenfassung die ich hir zum ersten mal in dieser Formgelesen habe. - Wirklich Schade drum


                            LG Infinitas
                            █▓▒░ -Leipzig bei Nacht fotografiert von Silvio T.-☆ ░▒▓█

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