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Hugo Award für "33"

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  • Hugo Award für "33"

    http://www.locusmag.com/2005/News/08_HugoWinners.html

    Die Hugos sind zwar nicht mehr das was sie mal waren, aber trotzdem eine gute Auszeichnung

    Die Gegner waren der Pilot von Lost (was komischerweise von Vielen als SciFi betrachtet wird), Stargate SG-1s Heroes und zwei Angel Episoden.

    Heroes ist eine der wenigen SG-1 Folgen, die mehr als Action Adventure oder Comedy sind und hätte den Hugo auch verdient.
    Lost ist zwar ein guter Pilotfilm aber darüberhinaus nicht mehr. Angel habe ich nicht gesehen
    "Bright, shiny futures are overrated anyway" - Lee Adama, Scar
    "
    Throughout history the nexus between man and machine has spun some of the most dramatic, compelling and entertaining fiction." - The Hybrid, The Passage

  • #2
    Hm...das viele Amis Lost als Sci-Fi bezeichnen ist mir auch schon aufgefallen. Hab aber auch keine Ahnung warum. Ist doch eigentlich eher Mystery.

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    • #3
      Zitat von spidy1980
      Ist doch eigentlich eher Mystery.
      Lost kann eigentlich alles ein. Es kommt eben darauf an, welche Erklärungen für bestimmte Phänomene ausgepackt werden. Wenn da wirklich ein auf nanotechnologie basierendes Verteidigungssystem auf der Insel installiert, ist es wohl SciFi. Wenn die Insel irgendwie der Vorhof zu Himmel oder Hölle ist, wie auch schon spekuliert wurde, sicherlich nicht.

      Es freut mich jedenfalls für die Macher von BSG. "33" bot Spannung pur und einfach großartige 45 Minuten Fernsehunterhaltung. Der Award ist hochverdient.
      Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
      "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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      • #4
        Lost als Sci-Fi...
        Was kommt als nächstes? Desperate Housewifes?
        Heutzutage wird viel zu viel als Sci-Fi bezeichnet. DIe hälfte davon, würde ich niemals darunter einordnen.
        Aber vielleicht sehe ich das ja auch etwas enger und definiere Sci-Fi etwas anders als die Mehrheit (siehe mein BSG Low-Tech Thread).

        Zum Topic: "33" hat es redlich verdient! Eine der besten Episoden der Staffel 1!

        Übrigens, Serenity, auch ein gutes Beispiel, wie man die Charaktertiefe und Dramatik, die Galactica so stark macht, mit 'typischen' Sci-Fi Inhalten bereichern kann, OHNE klischeehaft sein zu müssen.

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        • #5
          Also Lost ist sicher mindestens Mystery, ich glaube aber eher, dass es SciFi ist.

          @Atlantia: Ich geb dir mal einen Tipp. Hol die mal Bücher von Leuten wie Stanislaw Lem, Stephen Baxter, Kim Stanley Robinson oder auch Arthur C. Clark. Das sind alle sehr unterschiedliche Stilarten und stellenweise sehr unkonventionelle SciFi-Themen, die IMO zu dem Besten gehören, was es auf dem Markt gibt. Könnte helfen den "SciFi-Horizont" etwas zu erweitern.

          Was den Award angeht - war mir irgendwie klar, dass BSG den bekommt. Heroes z.B. war zwar auch eine starke Folge, aber trotzdem sehr klassisch gestrickt und nichts neues. BSG hatte hier sicher auch den Vorteil als Neuling gleich einen Paukenschlag abzuliefern.
          Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
          Makes perfect sense.

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          • #6
            Zitat von Serenity
            Die Hugos sind zwar nicht mehr das was sie mal waren,
            Ach ich weiss nicht... Stimmt zwar, dass Bücher wie Deepness in the Sky oder Hominids vielleicht keinen Hugo verdient hatten, aber die meisten Preisträger in den letzten Jahren (Neil Gaiman, Connie Willis, Lois McMaster Bujold) waren einigermaßen angemessen. Verdient hatte es in diesem Jahr vor allem Charles Stross. Es wird nicht sein letzter Hugo sein. Bei den Romanen hätte ich mir River of Gods von Ian McDonald als Preisträger gewünscht, aber den Siegerroman kenne ich nicht. Vielleicht ist Jonathan Strange & Mr Norrell ja der Überknaller.

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            • #7
              Stimmt zwar, dass Bücher wie Deepness in the Sky [...] vielleicht keinen Hugo verdient hatten
              Nanana, der Hugo war absolut verdient!

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              • #8
                Naja, meinetwegen … ich will nicht rumstreiten, die Story war schon originell. Ich hatte leider direkt davor American Gods von Neil Gaiman gelesen. Und nach diesem Knaller liest sich Vernor Vinge erstmal so spannend wie die Anleitung meiner Spülmaschine.

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                • #9
                  Zitat von Harmakhis

                  @Atlantia: Ich geb dir mal einen Tipp. Hol die mal Bücher von Leuten wie Stanislaw Lem, Stephen Baxter, Kim Stanley Robinson oder auch Arthur C. Clarke. Das sind alle sehr unterschiedliche Stilarten und stellenweise sehr unkonventionelle SciFi-Themen, die IMO zu dem Besten gehören, was es auf dem Markt gibt. Könnte helfen den "SciFi-Horizont" etwas zu erweitern.
                  An den Tipp hänge ich mich dran. Mit einem kleinen Ausrufezeichen bei Kim Stanley Robinson.

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                  • #10
                    Danke für die Tips!

                    Ein paar der genannten Autoren sind mir ja auch keine Unbekannten.

                    Ich scheine allgemein den Eindruck zu erwecken einen begrenzten Sci-Fi-Horizont zu haben.
                    Wie schmeichelhaft.

                    Bitte nehmt es doch einfach so hin, wie es ist: Mein Geschmack.
                    Es gibt und ich kenne so viel Varianten von Sci-Fi oder die sich so nennen.

                    Allerdings ist es halt nicht unbedingt mein Geschmack und ich würde es dann eben nicht als "echte" Sci-Fi bezeichnen.
                    In dem Wissen, das "echte" Sci-Fi per Definition nicht existiert.
                    Für meine persönliche Einordnung aber nehme ich mir das Recht dazu heraus.

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                    • #11
                      Zitat von Atlantia
                      Lost als Sci-Fi...
                      ...Du scheinst die Serie nicht wirklich zu schauen oder? Hab bereits alle 25 Folgen von Season 1 gesehen - es wird vieles offen gelassen, aber da ist jetzt schon sehr viel Raum für SciFi. Hängt alles davon ab, wohin Abrams die Serie bringt.
                      Deine Vorstellung von SF ist sehr an Technologie gebunden, vor 10 Jahren war ich auch mal so engstirnig - heute interessieren mich die Protagonisten mehr als das Dekor - aber ich gestehe Dir eine eigene Meinung selbstverständlich zu.

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                      • #12
                        Es kommt wie schon gesagt darauf an, wie man die Ereignisse interpretiert.
                        Bis jetzt ist noch nichts geklärt worden und man kann es sowohl als Mystery als auch als SciFi sehen.
                        Wenn hinter dem Absturz, dem "security system", den Nummern, "the hatch" usw. nur Technologie steckt ist es SciFi

                        Spoiler für zweite Hälfte der Staffel:

                        Spoiler
                        zum Beispiel die Luke als eine Art Wurmloch von Nigeria in den Südpazifik, da die Nummern als Koordinaten in die Nähe von Nigeria fallen. 180° gegenüber auf der anderen Seite der Erde liegt der Südpazifik
                        Zuletzt geändert von Serenity; 12.08.2005, 19:14.
                        "Bright, shiny futures are overrated anyway" - Lee Adama, Scar
                        "
                        Throughout history the nexus between man and machine has spun some of the most dramatic, compelling and entertaining fiction." - The Hybrid, The Passage

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                        • #13
                          Also, Leute, hier ist ja nun echt kein Thread zu Lost.

                          Ich kenne alle Folgen, die bei Pro7 bis jetzt gelaufen sind.
                          DA ist nix mit Sci-Fi. Was weiss ich, was später kommt.

                          Wenns läuft, schau ichs mir an, ansonsten reizt mich die Serie mitlerweile gar nicht mehr so.

                          Und noch was, ja, meine Definition zu Sci-Fi wie sie mir am Besten gefällt ist technologiebezogen.
                          Und ich hab kein Bock, deshalb meine Meinung als "engstirnig" deklariert zu bekommen.
                          Ich glaub es geht los.
                          Zuletzt geändert von Atlantia; 12.08.2005, 18:30.

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                          • #14
                            p.s.
                            Was Serenity da zu Lost gespoilert hat, klingt zugegebenermasen aber schon sehr interessant.

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                            • #15
                              Wieso? Man kann SciFi meinetwegen bevorzugen, wenn es sehr technologiebezogen ist, aber definieren kann und IMO darf man es über die vorkommende Technologie nicht - das wäre wirklich engstrinig, da viele Teile der Science Fiction ohne groß fantastische Technologien auskommen, manche sogar gänzlich.

                              Ich halte es eh für etwas... unsinnig irgendein Genre "für sich" anders zu definieren. Das führt nur zu Konflikten und Missverständnissen mit der allgemein gültigen Definition.

                              Seinen eigenen Geschmack und Vorlieben hat jeder, aber die Definition eines Genres sollte man wohl doch eher der Mehrheit überlassen.
                              Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                              Makes perfect sense.

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