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Frage zur Folge "33"

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  • Frage zur Folge "33"

    Hallo,
    ich finde BSG geil.
    Aber ich habe eine Frage zur Folge "33"
    Warum springt die Flotte nicht einfach aller 32 Minuten? Wenigsten um sich eine Pause zu verschaffen. Ich hab das nicht ganz verstanden.

  • #2
    Diese Möglichkeit wird in der Folge ausgelassen, soweit so gut. Aber dieses Loch in der Serienlogik lässt sich durchaus schließen, wenn man bereit ist etwas zwischen den Zeilen zu lesen.

    Kurz nach den Anfangscredits besprechen Adama und Tigh ihre Situation. Adama plant im Nächsten Zyklus die Flotte in 6 Gruppen zu teilen und später wieder zusammenzuführen, Tigh gibt zu bedenken, das sie dann 16 Sprünge im Vorfeld kalkulieren müssten aber bereits Probleme haben einen Alle 33 Minuten zu berechnen. Wir wissen nicht besonders viel über die Funktionsweise der Technik in BSG mir scheint es aber, das es einiges an Zeit in Anspruch nimmt nach einem Sprung die derzeitige Position zu bestimmen, ein neues Ziel für den nächsten Sprung auszuwählen und dann die nötigen Berechnungen durchzuführen.

    Des Weiteren sind die Überlichttriebwerke der Raumschiffe scheinbar nicht für Einsätze in derart kurzen Intervallen geeignet. Wir erfahren z.B. das der Antrieb der Colonial One überlastet ist un im CIC der Galactica bemerkt Adama das sie langsamer werden. Ich gehe deshalb davon aus man den Sprungantrieben soviel Zeit wie möglich gibt um zu "regenerieren".

    Im Übrigen wartet die Flotte offensichtlich nicht bis die Zylonen wieder erscheinen, zumindest während des ersten Sprungs den wir als Zuschauer miterleben beginnt die Flotte bereits kurz vor den verstreichen der 33 Minuten zu springen.

    Zu guter letzt gebe ich zu bedenken das wir als Zuschauer erst nach 130 stunden bzw. nach dem 238 Sprung in das Geschehen eintauchen. Da wir nicht wissen was während der letzten 237 Sprünge geschehen ist bleibt dort viel Raum zur Spekulation. Möglicherweise hat man bereits mehrmals versucht die Zylonen abzuhängen in dem man vor Ablauf der 33 Minuten gesprungen ist. Da dies allerdings nicht zum erfolg geführt hat und aufgrund der technischen Limitationen ( siehe meine ersten Punkte) hat man es aufgegeben und spricht nun während der Folge nicht mehr über eine derartige Möglichkeit.
    Zuletzt geändert von Jeanz; 22.12.2005, 12:13.

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    • #3
      Vermute einfach mal der Sprung ist eine Art Krümmung des Raums, was zu etwas wie einem Wurmloch führen würde. Damit man nun am anderen Ende mit allen Schiffen am selben Ort kommt sind die Berechnungen gewiß immens. Außerdem sind die Rechner der Galactica nicht vernetzt was dazu führt das die Kapazitäten begrenzt sind, auch wenn die Rechner wesentlich besser als heute sein werden. Und dann sind da natürlich noch alle Gründe die Jeanz angesprochen hat.

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      • #4
        Eine 2te erklärung wäre noch:
        Mit der olympic carrier hatten sie ja scheinbar ein infiltriertes schiff dabei dass die zylonen dannw ohl verständigen konnte.
        Nun gehe ich mal davon aus dass die zylonen sprünge in kürzester zeit berechnen können (sogar deren kleine jäger können ja hin und her springen wie sie wollen und auch ansonsten sind ihre rechnerleistungen wohl gigantisch).
        Nehmen wir also an man springt schon 2min früher dann blieb olympic carrier genug zeit die zylonen zu informieren - somit springen diese direkt hinterher und die flotte ist ihnen ausgeliefert.
        Also wartet man jedesmal bis die zylonen kommen und springt erst dann, somit brauchen die triebwerke der zylonen basissterne wieder 33min bis sie sprungbereit sind...

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        • #5
          Nehmen wir also an man springt schon 2min früher dann blieb olympic carrier genug zeit die zylonen zu informieren - somit springen diese direkt hinterher und die flotte ist ihnen ausgeliefert.
          Also wartet man jedesmal bis die zylonen kommen und springt erst dann, somit brauchen die triebwerke der zylonen basissterne wieder 33min bis sie sprungbereit sind...
          Das ist sicher nicht gänzlich unmöglich, deine Annahme geht in diesem Fall aber davon aus, das man sich an Bord der Galactica von anfang an darüber im klaren war, das eines der eigenen Schiffe permament von den Zylonen verfolgt und geortet werden konnte. Ich hatte wärend der Folge allerdings eher den Eindruck das man recht ratlos ist weshalb die Zylonen immer wieder aufauchen, und warum immer alle 33 Minuten. Adama schien zwar mit seiner Idee die Flotte zu teilen auf dem richtigen weg zu sein, aber es schien mir nicht so als wäre er sicher das die Zylonen ein bestimmtes Schiff verfolgen. Erst mit dem verschwinden der Olympic Carrier und dem ausbleiben der Angriffe hat er es begriffen.


          PS.: Meine Annahme das die Flotte bereits früher in kürzeren Abständen als 33 Minuten gesprunen sein könnte, ist leider nicht haltbar. Die angegebene Anzahl von 237 Spüngen und die verstrichenen 130 Stunden und 21 Minuten lassen tatsächlich nur einen Sprung alle 33 minuten zu.
          Zuletzt geändert von Jeanz; 22.12.2005, 14:03.

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          • #6
            Die Quintessenz des ganzen? Der Cylon Base Star kann nur alle 33 Minuten einen FTL Sprung durchführen.
            "Gott würfelt nicht!"
            -Albert Einstein

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            • #7
              Danke für die interessanten Antworten.

              Mich hat nur stutzig gemacht, dass die Flotte scheinbar kein so großes Problem hat (relativ), nach kurz über 33 Minuten zu springen (immerhin klappt es 237 Mal) Warum soll es dann nicht auch kurz unter 33 gehen? Dass 33 Minuten gerade die GENAUE Zeitgrenze für die Flotte ist und es nicht Sekunden eher geht und die Cylonen darauf Rücksicht nehmen und ihren Angriff GENAU so ausführen, wäre schon komisch.

              Und wenn die Flotte nach 32 Minuten und 59,999999 Sekunden oder so nahe wie möglich unter 33 springen würde, würde die Zeit für die Cylonen wirklich reichen gleich an den neuen Punkt zu springen?

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              • #8
                Die Frage ist doch, wie genau kannst du das timen?

                Nur um deine Theorie mal durchzugehen:

                32:59 Die Flotte iniziert den Sprung.

                33:00 Die Zylonen treffen am alten Sprungort ein und sind damit abgehängt.

                wird aber so nicht funktionieren weil:

                32:00 Die Flotte bekommt das Signal zum Sprung

                32:10 Die Olympic Carrier setzt ein Signal an die Zylonen ab in dem Sie das neue Ziel preisgibt

                32:59 Sprung abgeschlossen, die Flotte hat es geschafft innerhalb 33 Minuten zwei Sprünge durchzuführen und muss nun ersteinmal ihre FTL-Drives wieder aufladen.

                33:00 Die zylonen springen in das neue System und räumen die Flotte ein für alle male ab.


                Oder aber die abwandlung:

                32:59 Die Flotte iniziert den Sprung.

                33:00 Die Zylonen treffen am alten Sprungort ein und sind damit abgehängt.

                wird aber so nicht funktionieren weil:

                32:00 Die Flotte bekommt das Signal zum Sprung

                32:10 Die Olympic Carrier setzt ein Signal an die Zylonen ab in dem Sie das neue Ziel preisgibt

                32:59 Sprung abgeschlossen, die Flotte hat es geschafft innerhalb 33 Minuten zwei Sprünge durchzuführen und muss nun ersteinmal ihre FTL-Drives wieder aufladen.

                65:59 Die Zylonen erscheinen auf der Bildfläche und der Tanz geht von vorne los, da das Funksignal die 33 Minuten zur übertragung gebraucht hat.

                So oder so musste der Maulwurf also die Olympic Carrier zerstört werden um die Toaster abzuhängen.
                "Gott würfelt nicht!"
                -Albert Einstein

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                • #9
                  Mich interessiert viel mehr, was das Ganze mit der Olympic Carrier sollte. Warum hören die Angriffe auf, nachdem die Carrier verloren gegangen ist? Hatten es die Zylonen nur auf dieses Schiff abgesehen? Wenn ja, warum? Was war so wichtiges an Bord außer diesem Doc? Und was gesach mit der Crew? warum schickte man die carrier wieder zurück? Eine Crew war wohl nicht mehr an Board. War sie also ein trojanisches Pferd, welches evtl. mit nuklearen Sprengköpfen bestückt war? Warum hat man dann nicht intelligentere Zylonen in das Schiff gesetzt, um zu verbergen, dass das Schiff übernommen wurde?

                  Einfachste Antwort: Das Ganze war eine Zermürbungstaktik. Zunächst die anhaltenden Angrife und die Müdigkeit, dann 1300 Menschen töten und dann auch noch den Überlebenden das Gefühl geben, sie seien für deren tot verantwortlich, weil sie die carrier abschiessen mussten. Allerdings sehe ich dafür keinen Anhaltspunkt und gehe auch davon aus, das dies nicht die Intention des Feindes war. Warum sollte er sowas tun? Und warum hat er nicht seine Basissterne für die Jagd gesammelt?

                  Ich gehe übrigens davon aus, das die carrier bis zum Verlust nicht infiltriert worden ist. Die Koordinaten für den nächsten Sprung waren sicher nicht erst Sekunden vor dem Sprung bekannt. wäre die carrier vorher schon inflitriert worden, dann hätte die Flotte einen Sprung machen können nur um fest zustellen, das der Feind schon auf sie wartet. Ich nehme an, das die Taktik der Zylonen war, ein Schiff aus der Flotte zwecks Infiltration zu trennen, um es dann als trojanisches Pferd zurück zu schicken. Bleibt noch die Frage, warum man das Schiff nicht entsprechend mit Zylonen bestückt hat, um diesen Umstand zu verbergen.

                  Und eine Frage, die ich bereits im Reviewthread gepostet habe: Zwei Jäger reichen aus, um ein Schiff in Sekunden zu zerstören? Nicht sehr vertrauenerweckend.

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                  • #10
                    Denke mal, dass die Carrier von vornerherein einen Schläfer an Bord hatte, der die Coordinaten zugeschickt hat. Nun wussten die Zylonen, dass die Menschen alle 33 Minuten in der Lage sind zu springen. Schätze mal, Sie selbst können auch nicht in viel kürzeren Abständen springen. So ein Sprungantrieb scheint ca 30 min zum Aufladen zu brauchen. 3 min sind zu wenig Zeit, als das die Zylonen den Menschen hätten gescheit reinheizen können. Ergo haben Sie sich entschlossen sie zu hetzen. So lange bis Sie Fehler machen oder vor Müdigkeit aufgeben. Als Sie gemerkt haben, dass Funktioniert so nicht, haben Sie dem Agenten auf der Carrier die Anweisung geschickt, das Schiff sprungunfähig zu machen. Dann haben Sie die Crew und die Passagiere erledigt, die Atomwaffen auf die Carrier gepackt und Sie hinter der Flotte hergeschickt um Sie wenigstens auf diese Weise zu treffen.
                    "Gott würfelt nicht!"
                    -Albert Einstein

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                    • #11
                      Mmmh, hört sich für mich seeehr konstruiert. Kann mir nicht vorstellen, das die Schreiber, die Wert auf sowenig Technobabble wie möglich legen die Episode auf dieses Rasiermesser "FLT braucht ~30 min. zum aufladen, deswegen ..." konstruieren. Das schlüsssigste wäre in meinen Augen, wenn vorher dem Verlust der Carrier kein Agent auf dem Schiff gewesen ist und die ganze Taktik der Zylonen darauf abzielte, ein Schiff zu erbeuten um es als "Quasi-trojanisches Pferd" zu benutzen. Ich frag man dann wie gesagt nur, warum sie das trojanische Pferd nicht besser getarnt haben - die Möglichkeiten sollten sie doch haben.

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                      • #12
                        Zitat von Lukewarm
                        Mmmh, hört sich für mich seeehr konstruiert. Kann mir nicht vorstellen, das die Schreiber, die Wert auf sowenig Technobabble wie möglich legen die Episode auf dieses Rasiermesser "FLT braucht ~30 min. zum aufladen, deswegen ..." konstruieren.
                        Das hat ja eigentlich nichts mit Technobabble zu tun. In der Episode wird ja nirgends gesagt, dass der FTL so und so lange bräuchte und es deshalb 33 min dauert. Vielmehr tauchen die Cylonen eben alle 33 min auf. Ein Grund wird nicht genannt (bei Technobabble wird ja normalerweise eine "Erklärung" von den Charakteren selber geliefert )

                        Ich halte Tinchens Erklärung insgesamt für die plausibelste. Entweder die Olympic Carrier konnte nicht springen (Problem mit dem FTL?) oder die Cylonen haben sie daran gehindert. Auf jeden Fall wird sie wenig später dann mit Atom-Waffen wieder hinterhergeschickt, da die Cylonen die Menschen halt auf diese Weise irgendwie noch treffen wollten.

                        Zitat von Lukewarm
                        War sie also ein trojanisches Pferd, welches evtl. mit nuklearen Sprengköpfen bestückt war? Warum hat man dann nicht intelligentere Zylonen in das Schiff gesetzt, um zu verbergen, dass das Schiff übernommen wurde?
                        Hast du die Folge nur zur Hälfte gesehen? Die Carrier war ein trojanisches Pferd und sie hatte Nuklearwaffen an Bord (deshalb wurde sie ja auch zerstört) Und "intelligente Cylonen" hätte wohl auch nicht viel dran ändern können, dass die Nuklearsprengköpfe nen Alarm auslösen.
                        "I'm very much of the 'make it dark, make it grim, make it tough,' but then, for the love of God, tell a joke." - Joss Whedon
                        "Bright, shiny futures are overrated anyway." - Lee Adama
                        "Life... you can't make this crap up."

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                        • #13
                          Cally: Why do the Cylons come every 33 minutes ? Why not 34, 35 ..... ?

                          Tyrol: Cally ! ..... (sie dreht sich um) .... shout up !

                          -----------------------------------------------------
                          Für die nicht Englischsprecher:

                          Cally: Warum kommen die Cylonen alle 33 Minuten ? Warum nicht 34, 35 .... ?

                          Tyrol: Cally ! ..... (sie dreht sich um) .... halt die Klappe !

                          -----------------------------------------------------


                          Dieser Dialog zeigt vortrefflich wie sehr die BSG Macher Technogelaber (zum Glück) für mehr Charaktermomente opfern.
                          Ehrlich gesagt hatte ich mich Callys Frage auch gestellt als ich die Folge das erste mal sah, nach dem Dialog war die Frage (zumindest für mich) erledigt und ich hab mich auf das wesentliche von BSG (die Charaktere eingelassen).

                          BSG ist nicht Star Trek, wo es für alles ne logische Erklärung gibt (wenns dort keine gibt, dann wird halt eine gemacht). Bei BSG bleibt vieles im dunken und das ist auch ok so, immerhin lässt zumindest das 33-Phänomen (Callys Frage) die Cylonen noch etwas mehr mysteriöser dastehen.
                          So say we all

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                          • #14
                            Die 33 Minuten wurden halt gewählt, weil es eine Zeitspanne ist in der man mal kurz was machen kann - schlafen, essen, duschen, etc. - aber nicht richtig entspannen kann.

                            Man kann natürlich technische Erklärungen dafür suchen. Der FTL-Antrieb braucht Zeit um sich zu laden. Die Berechnungen dauern 30 Minuten. Ein Funksignal braucht so lange um zur Flotte weitergeleitet zu werden...

                            Das bleibt der eigenen Phantasie überlassen, ist aber letztendlich unwichtig. Man hätte eine diese Erklärungen in die Folge einbauen können, aber besser wäre sie dadurch nicht geworden.
                            Man darf nur so etwas nir nicht für ein Plothole zu halten und die eigenen Erklärungen nicht also Ausrede abstempeln
                            "Bright, shiny futures are overrated anyway" - Lee Adama, Scar
                            "
                            Throughout history the nexus between man and machine has spun some of the most dramatic, compelling and entertaining fiction." - The Hybrid, The Passage

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                            • #15
                              Zitat von Mainboand
                              Hast du die Folge nur zur Hälfte gesehen? Die Carrier war ein trojanisches Pferd und sie hatte Nuklearwaffen an Bord (deshalb wurde sie ja auch zerstört) Und "intelligente Cylonen" hätte wohl auch nicht viel dran ändern können, dass die Nuklearsprengköpfe nen Alarm auslösen.
                              Das mit Nuklearsprengköpfen ist mir tatsächlich während des Schauens nicht so klar geworden bzw. es ist mir später wieder entgangen. Dann ist ja alles klar.

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