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Meine persönliche (subjektive) Ansicht zum Remake Pilot.

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  • Meine persönliche (subjektive) Ansicht zum Remake Pilot.

    Nun habe ich mir den Pilotfilm mal angesehen.
    Leider muss ich sagen, dass ich mehr als enttäuscht bin. Ok, mich hat Seinerzeit genervt das immer wieder die gleichen Szenen beim start einer Viper oder beim Abschuss eines Cylonen hinein geschnitten wurden. Aber es gab halt nur 3.
    Doch was ich jetzt erleben muss ist ja an Peinlichkeit kaum zu überbieten. Der Film hätte Sinn gemacht, wenn er nicht als Remake konzipiert wäre. Obwohl, eine Spezies, die überlichtschnelle Raumschiffe bauen kann und dann mit lächerlichen MG´s umherfeuert, na ja. Aber eine Spezies die perfekt Klonen kann sowie „lebende Maschinen“ erschafft und dann nichts Besseres als thermonukleare Raketen besitzt, ist schon haarsträubend. Dann hätte man das Ganze auch gut und gerne auf einen Flugzeugträger auf der Suche nach einem neuen Land verlegen können. Für mich sieht SiFi etwas anders aus.
    Der geniale Einfall, die Kult - Charaktere so völlig umzugestalten, ist in meinen Augen ein Griff in die Tonne.
    Man hätte eher die „alte“ Geschichte fortschreiben können, was erheblich konformer gewesen wäre und nicht so blöde gewirkt hätte. Was würde dagegen sprechen die Handlung auf das Geschehen nach der klassischen Serie zu verlegen ? Die Cylonen sind zurück geschlagen. Es wurden traditionell 12 neue Kolonien gegründet, natürlich ein paar Sonnensysteme entfernt um die, noch immer Rückständige, Erde zu schützen.
    Sicher man hätte dann nach einem anderen Ort suchen müssen (vielleicht Cobol ?) und die Charaktere hätten andere Namen gebraucht. Das wäre aber viel sinnvoller gewesen und die Personen wären als Nachfahren von Adama und Co. auch bei den Klassikfans durch gegangen. Zudem wäre so die Diskrepanz von altem zu neuem Erscheinungsbild perfekt gewesen.
    Aber vielleicht ist es genau das, ein Herz – Schmerz Ding im Weltraum. Wenn ich einige Kommentare lese und feststelle, dass es viele Leute gibt, die das langweilig zur Schau stellen der seelischen Konflikte und „Memmen Mentalität“ berauschend und abwechslungsreich finden, kann ich das nicht wirklich nicht verstehen. Selbst viel „angedeuteter“ Sex kann die Mängel an Aktion nicht kompensieren. Sorry, wenn ich „tiefe“ will, schau ich ein Drama oder lese Tolstoi.
    Beim Pilotfilm bin ich mehrere Male fast eingeschlafen und nach dem lesen der Serienbeschreibung, bestätigten sich meine Befürchtungen. Innere Konflikte, langatmige, unendliche Geschichten um das Leiden der Charakter…….
    Nach einem Gespräch mit einem amerikanischen Bekannten stand fest, das die Serie in den U.S.A schon durchgefallen ist (von wegen Seriensensation).
    Sicher war der Einfall, menschlicher Cylonen, recht interessant für einige Folgen, aber das wird wohl ständig so bleiben (schliesslich sind es 12 Modelle, also genug Platz um wieder und wieder und wieder misstrauen zu schüren) und nutzt sich schnell ab.
    Es muss nicht immer und ständig „Krachen“, das beweissen schon SiFi Serien wie StarGate, doch wenn sich alles nur um innerliche Konflikte dreht und man den „Gegner“ auf Dauer nicht mehr erkennt, dann wird es sehr schnell sehr öde.

    Aber dies ist selbstverständlich meine subjektive Ansicht (und die meiner Bekannten)

  • #2
    Wir haben aber schon denselben Film gesehen oder?

    Die Colonisten können nicht Perfekt Clonen oder Lebende Maschinen bauen.
    Die Cylonen Modelle sind eine Eigenständige Weiterentwicklung der Ursprünglichen Cylonenmodelle die im Übrigen dieselben sind wie in der Original Serie.

    Zugegeben der Pilotfilm ist gut aber recht Langatmig im Gegensatz zur Serie, das ist ja nun nicht wirklich eine Neuigkeit.

    Und das die Serie durchgefallen ist in den U.S.A hör ich zum ersten mal.

    Ich schätze mal nach diesem Post hier wirst Du dir hier einiges anhören müssen.
    www.sf3dff.de das Deutsche SciFi Forum für 2D/3D Artworks und FanFictions

    Kommentar


    • #3
      Ein seltsames Review.
      Ok, du magst den neuen Stil und die neue Heransgehensweise schon mal nicht. Dagegen kann man nix sagen. Schade drum, aber es sollte klar sein, dass das Original anno 2006 nicht funktionieren würde. Ansonsten sei an der Stelle Folgendes gesagt: Wenn Richard Hatch (Apollo im Original), der jahrelang um die Fortführung des alten Konzepts gekämpft hat, mittlerweile die Neuinterpration mehr als nur zu schätzen weiß, dann kann die Nuuinterpretation so schlecht nicht sein.

      Zu den inhaltlichen Schwächen deines Review hat sich Sven bereits ausgelassen (vielleicht solltest du dir den Pilot nochmal genau ansehen). Ich bin allerdings über deinen Vergleich mit Stargate erstaunt. Eine tolle. charmante Entertainment-Serie, aber was sie an Charakterentwicklung über die ganze Serie bietet, bietet Galactica in zwei Episoden. Abgesehen davon, was passiert denn in Stargate außer "Krachen" und Slapstick? Seit mittlerweile zehn Staffeln jagt man einem immer neuen Systemlord hinterher.

      Zum ABschluß kann ich dir versichern, das sich das Konzept der Zylonen zumindestens in den ersten beiden Staffeln nicht abnutzt und das es nicht nur um "langweilige" Charakterentwicklung geht - sie setzt dem meist actiongeladeneren A-Plot lediglich das Sahnehäubchen auf.

      Nicht das ich was gegen Meinung habe, die gegen meine kontrovers gehen. Es kann nicht jedem Gefallen und das ist auch gut so. Allerdings ist deine Begründung lückenhaft und an manchen Stellen schlichtweg falsch.

      P.S.: Das letzte, was ich über den Erfolg von BSG in den Staaten gelsen habe ist, das die Serie wieder mal die Spitze der Zuschauerzahlen hält. Ich habe noch nirgends Zahlen und Fakten gelesen die ein eindeutiges Abschwellen des Hypes belegen.
      Zuletzt geändert von Lukewarm; 31.01.2006, 19:30.

      Kommentar


      • #4
        Zitat von TheStranger66
        Was würde dagegen sprechen die Handlung auf das Geschehen nach der klassischen Serie zu verlegen ?
        Nichts. Und das meine ich ganz ehrlich. Allerdings gab es mindestens vier Versuche das Original fortzuführen (Galactica 1980, Hatch, Larson, DeSanto) der erste Versuch war so ein Flop, dass selbst hartnäckige Verehrer des Originals dessen Existenz am liebsten vergessen möchten und keiner der anderen Versuche schaffte es bis zu einer Ausstrahlung. Da ist nun einer von fünf Versuchen Galctica zurückzubringen ein Remake und erfolgreich. Und das soll verkehrt sein?
        Zitat von TheStranger66
        Die Cylonen sind zurück geschlagen. Es wurden traditionell 12 neue Kolonien gegründet, natürlich ein paar Sonnensysteme entfernt um die, noch immer Rückständige, Erde zu schützen.
        Sicher man hätte dann nach einem anderen Ort suchen müssen (vielleicht Cobol ?) und die Charaktere hätten andere Namen gebraucht. Das wäre aber viel sinnvoller gewesen und die Personen wären als Nachfahren von Adama und Co. auch bei den Klassikfans durch gegangen. Zudem wäre so die Diskrepanz von altem zu neuem Erscheinungsbild perfekt gewesen.
        Also dazu mal meine persönliche Meinung: Eine Fortsetzung in diesem Stil wäre ja sozusagen der Star Trek Ansatz. Mehrere Serien im gleichen Universum, die quasi auf ihrer eigenen Geschichte aufbauen. Allerdings sehe ich zwischen Galactica und Star Trek einen gewaltigen Unterschied. In Star Trek ist die Vorgeschichte nicht zwingend erforderlich. Man muss nicht wissen wer Captain Kirk war, um Spass an den Abenteuern von Jean Luc Picard oder Kathrin Janeway zu haben. Wenn man verstehen will warum Enterprise A-Z im All unterwegs sind dann läßt sich das erklären ohne sich auf die Vorgängerserien zu beziehen. Die Vorgeschichte zu kennen ist ein "nice to have", aber nicht zwingend erforderlich.

        Und genau das ist bei Galactica anders. Wenn man zum Beispiel bei den Versuchen von Hatch oder Larson verstehen will warum die Galactica bzw. Pegasus seit 20+ Jahren im All unterwegs sind, dann muss man die Originalserie gesehen haben. Denn die Zerstörung der Kolonien und der Beginn der Flucht vor den Cylonen sind ein wichtiger Bestandteil der Galactica Geschichte und ein enorm spannender dazu. Man stelle sich einen potentiellen Neu-Fan vor, der wissen will wie alles anfing und dann auf die 30 Jahre alte Originalserie verwiesen wird. Die offensichtliche Frage die dann aufkommt ist doch: "Warum hat man diesen Teil der Geschichte nicht nochmal mit moderner Technik erzählt?"

        Dem Storyansatz "Die Kolonisten unterbrechen ihrer Reise, lassen sich irgendwo nieder und begehen die gleichen Fehler 30 Jahre später nochmal" kann ich noch weniger abgewinnen. Nur weil die Originalserie 30 Jahre "Pause" machen musste, muß das doch nicht für die Geschichte gelten, die man erzählen will. Warum soll sich die Story auf diese Weise den Unzulänglichkeiten der realen Welt unterordnen?

        Zumal ein solcher Ansatz ja eh nur ein Remake über die Hintertür ist (so wie es DeSanto versucht hat). Wenn ich eh fast alles anders machen muss, sei es weil sich die Technik weiterentwickelt hat oder die Originaldarsteller entweder Tod oder aus dem Geschäft sind, dann kann man doch eigentlich ohnehin ganz von vorne anfangen.

        Das hätte übrigens sehr leicht auch für Star Trek gelten können. Star Trek profitierte davon, dass es "nur" zehn Jahre nach der Absetzung wieder als Kinoserie zurückkam und dann so profitabel war, dass man es noch mal im Fernsehen versuchen wollte. Wäre Star Trek erst nach so langer Zeit zurückgekehrt, dann wäre auch dort ein Remake als Ansatz denkbar gewesen.

        Mittlerweile schließt sich das nur aus, weil Star Trek zu viel "Eigenmasse" entwickelt hat, um noch mal komplett bei Null anzufangen.
        Zitat von TheStranger66
        Sorry, wenn ich „tiefe“ will, schau ich ein Drama oder lese Tolstoi.
        Na ja, wenn man will, dann kann man natürlich alles in Schubladen packen. Warum darf Scifi keine Drama-Elemente enthalten und warum muss SciFi immer "seicht" sein? Beides sagt wohl mehr über deine persönlichen Vorlieben aus und weniger über SciFi (gerade im Bereich der SciFi Literatur gibt es mehr als genug "Tiefe" und Drama, wird Zeit das davon auch mal was ins Fernsehen kommt )
        Zitat von TheStranger66
        Nach einem Gespräch mit einem amerikanischen Bekannten stand fest, das die Serie in den U.S.A schon durchgefallen ist (von wegen Seriensensation).
        Es ist ein bisschen schwer nachzuvollziehen was dein Bekannter damit gemeint hat. Die Serie läuft gerade in der zweiten Season auf dem US-SciFi-Channel und erzielt dort in der Regel am Freitag Abend solidere Einschaltquoten als die beiden Stargate Serien, die dort früher am Abend laufen. Die 3. Season ist schon bestellt, die Dreharbeiten beginnen im Frühjahr und gesendet wird wie üblich im Sommer.

        Vielleicht bezieht er sich darauf, dass der Muttersender von SciFi, NBC, einmal eine stark gekürzte Fassung des Piloten und später noch einmal eine Handvoll Episoden vom Ende der 1. Season gezeigt hat. Allerdings war das kein Versuch BSG auf einem Network zu etablieren, sondern eher eine Art Cross-Promotion. Meiner Ansicht nach hat heutzutage eh keine reinrassige SciFi-Serie eine Chance auf einem der grossen US-Networks zu bestehen.

        Kommentar


        • #5
          Zitat von TheStranger66
          Nun habe ich mir den Pilotfilm mal angesehen.
          Leider muss ich sagen, dass ich mehr als enttäuscht bin. Ok, mich hat Seinerzeit genervt das immer wieder die gleichen Szenen beim start einer Viper oder beim Abschuss eines Cylonen hinein geschnitten wurden. Aber es gab halt nur 3.
          Doch was ich jetzt erleben muss ist ja an Peinlichkeit kaum zu überbieten. Der Film hätte Sinn gemacht, wenn er nicht als Remake konzipiert wäre. Obwohl, eine Spezies, die überlichtschnelle Raumschiffe bauen kann und dann mit lächerlichen MG´s umherfeuert, na ja. Aber eine Spezies die perfekt Klonen kann sowie „lebende Maschinen“ erschafft und dann nichts Besseres als thermonukleare Raketen besitzt, ist schon haarsträubend. Dann hätte man das Ganze auch gut und gerne auf einen Flugzeugträger auf der Suche nach einem neuen Land verlegen können. Für mich sieht SiFi etwas anders aus.
          Der geniale Einfall, die Kult - Charaktere so völlig umzugestalten, ist in meinen Augen ein Griff in die Tonne.
          Man hätte eher die „alte“ Geschichte fortschreiben können, was erheblich konformer gewesen wäre und nicht so blöde gewirkt hätte. Was würde dagegen sprechen die Handlung auf das Geschehen nach der klassischen Serie zu verlegen ? Die Cylonen sind zurück geschlagen. Es wurden traditionell 12 neue Kolonien gegründet, natürlich ein paar Sonnensysteme entfernt um die, noch immer Rückständige, Erde zu schützen.
          Sicher man hätte dann nach einem anderen Ort suchen müssen (vielleicht Cobol ?) und die Charaktere hätten andere Namen gebraucht. Das wäre aber viel sinnvoller gewesen und die Personen wären als Nachfahren von Adama und Co. auch bei den Klassikfans durch gegangen. Zudem wäre so die Diskrepanz von altem zu neuem Erscheinungsbild perfekt gewesen.
          Aber vielleicht ist es genau das, ein Herz – Schmerz Ding im Weltraum. Wenn ich einige Kommentare lese und feststelle, dass es viele Leute gibt, die das langweilig zur Schau stellen der seelischen Konflikte und „Memmen Mentalität“ berauschend und abwechslungsreich finden, kann ich das nicht wirklich nicht verstehen. Selbst viel „angedeuteter“ Sex kann die Mängel an Aktion nicht kompensieren. Sorry, wenn ich „tiefe“ will, schau ich ein Drama oder lese Tolstoi.
          Beim Pilotfilm bin ich mehrere Male fast eingeschlafen und nach dem lesen der Serienbeschreibung, bestätigten sich meine Befürchtungen. Innere Konflikte, langatmige, unendliche Geschichten um das Leiden der Charakter…….
          Nach einem Gespräch mit einem amerikanischen Bekannten stand fest, das die Serie in den U.S.A schon durchgefallen ist (von wegen Seriensensation).
          Sicher war der Einfall, menschlicher Cylonen, recht interessant für einige Folgen, aber das wird wohl ständig so bleiben (schliesslich sind es 12 Modelle, also genug Platz um wieder und wieder und wieder misstrauen zu schüren) und nutzt sich schnell ab.
          Es muss nicht immer und ständig „Krachen“, das beweissen schon SiFi Serien wie StarGate, doch wenn sich alles nur um innerliche Konflikte dreht und man den „Gegner“ auf Dauer nicht mehr erkennt, dann wird es sehr schnell sehr öde.

          Aber dies ist selbstverständlich meine subjektive Ansicht (und die meiner Bekannten)
          Ach wie interessant, kein Stau im Land, wer nimmt dem Typ denn nur das Micro aus der Hand.



          Die etwas älteren unter uns werden damit hoffentlich was anfangen können die jüngeren & Kids.....................(wie Stranger ) werden das wohl nicht ......

          @ Stranger66
          Du hast deinen Standpunkt klar gemacht............du magst BSG nicht............. das ist schon ok, jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung. Tu uns allen bitte einen Gefallen und schau dir den Rest der Serie auf gar keinen fall an ..................

          PS: Wisst Ihr eigentlich woher diese Redewendung kommt? "Perlen vor die Säue werfen"

          Guckst du hier ----> http://www.kathweb.de/port/artikel/206.php

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          • #6
            Eine Fortsetzung hätte nach so langer Zeit hätte keinen Sinn gemacht. Man wäre genauso auf neue Schauspieler und/oder Charaktere angewiesen gewesen.
            Der kitschige 70-Jahre Stil von BSG würde heutzutage nicht funktionieren. Also braucht man einen neuen Look.
            Wenn man dann schon soweit ist, dass man sowieso nur noch die Prämisse verwenden kann, dann kann man auch den letzten Schritt gehen und ein Remake machen.


            Der Rest beruht einfach auf einer anderen Vorstellung von Science Fiction. Das ist eine gerechtfertigte Meinung, aber halt nur eine Meinung.
            Es wurde mal wieder Zeit für eine Serie, die sich hauptsächlich als Drama versteht. Das gab es schon vorher ansatzweise, und wie gesagt gibt es in der Science Fiction Literatur sowieso wesentlich mehr Vielfalt als im Fernsehen.
            Aber wieso sollte ich dazu ein Buch lesen müssen? Charakterbasierende Science Fiction gibt es dort (genauso wie Story basierende oder Hard SciFi), wieso also nicht auch im Fernsehen? Die besten Serien sind charaktergetriebene Dramen. Objektiv spricht nichts dagegen das mit Science Fiction zu kombinieren.

            Wenn man das nicht mag, gibt es ja genug andere Serien die futuristischer und actionreicher sind. Aber Stargate als Beispiel einer Mischung aus Anspruch und Action zu nehmen ist keine gute Idee. Ich mag Stargate für das was es ist, aber anspruchsvoll ist in keinster Weise. Im Gegenteil, es ist das beste Beispiel für SciFi Action in Reinkultur.
            Dabei gibt es bei BSG schon Action. Sie steht aber nie im Vordergrund, sondern bildet nur eine Leinwand für die Charaktere

            LowTech ist auch nicht so selten. Im Litaratur Bereich gibt es da z.B. David Webbers "Honor Harrington" Serie. Genaus wie Battlestar Galactica handelt es sich um Military SciFi, aber auf Basis der Britischen Royal Navy der napoleonischen Kriege.
            Man hat zwar Energiewaffen, aber Thermonukleare Waffen sind immer noch wichtig (die Technologie ist ingesamt moderner, aber die Gesellschaft oft noch anachronistischer als BSG).
            Mir ist auch nicht klar was man unbedingt besseres haben sollte. Ein Antimaterie Sprengkopf mag stärker sein, aber eine Erklärung zu finden weshalb man diese Technik nie entwickeln konnte ist sehr einfach.
            Unkontrollierte Fusion ist wesentlich einfach zu handhaben und gegen Schiffe oder Planten auch sehr wirksam.

            Projektilwaffen finde ich wesentlich realistischer als Laser. Besonders wenn sie so wie in allen anderen Serien und Filmen dargestellt werden. Einen echten Laser würde man nicht sehen. Jemand drückt auf einen Knopf und ein anderes Raumschiff explodiert.
            BSG stellt es zwar auch nicht wirklich realistisch dar, aber das verlange ich auch nicht. Es ist ein angemessen großer Schritt weg von Energiewaffen, damit ich ich es akkzeptieren kann

            Aber wenn jemand unbedingt buntes HighTech braucht, ok


            Und zum Erfolg in den USA:
            Mit Network Serien braucht sich BSG natürlich nicht zu messen, aber es ist die erfolgreichste Serie auf dem SciFi Channel und wird von Kritikern hochgelobt.
            Sie wurde z.B. vom Time Magazine als "beste Drama Serie 2005" bezeichnet. Nicht nur beste Science Fiction Serie, sondern bestes Drama. Das heißt schon was. Und andere Zeitschriften wie die NY Times, The New Yorker, Rolling Stones Magazine, oder TV Guide schlagen eine ähnliche Richtung ein. Das sind nicht nur Genre Publikationen, und daher für eine SciFi Serie schon beachtlich
            Zuletzt geändert von Serenity; 31.01.2006, 23:16.
            "Bright, shiny futures are overrated anyway" - Lee Adama, Scar
            "
            Throughout history the nexus between man and machine has spun some of the most dramatic, compelling and entertaining fiction." - The Hybrid, The Passage

            Kommentar


            • #7
              @TheStranger66
              Deine Meinung in allen Ehren, schliesslich herrscht hier ja Meinungsfreiheit. Was du als Negativpunkte ansiehst sehe ich eher als Stärke der Serie.

              Allerdings würde mich schon mal interessieren worauf deine Aussage "die Serie ist in den USA schon durchgefallen" beruht. IIRC hat sie kontinuierlich die höchsten Einschaltquoten bei SCIFI. Ok, die Gesamtzuschauerzahlen sind vielleicht nicht mit denen anderer Serien zu vergleichen, allerdings sollte man auch erwähnen, das SCIFI nicht in den gesamten USA gesendet wird. Alle mir bekannten Meldungen sprechen von guten Quoten, auch wenn diese für die seit Anfang Januar gesendeten Folgen ein paar Zehntel unter den letzjährigen lagen.
              “Oh my, that is quite toxic isn’t it?” (Weyoun) “Duty? Starfleet, the Federation? You must be pleased with yourself. You have this ship to take back to them. I hope it was worth it.” (Kilana)
              Was hältst du von den Vorta? Der Vorta-Fanclub freut sich über deinen Besuch.

              Kommentar


              • #8
                @Stranger66

                Ich persönlich fand den Piloten ja auch langatmig allerdings musste ich mir damals schon eingestehen, dass die Erklärungen zu den einzelnen Charas (traurig aber wahr) notwendig waren wenn aus dem ganzen eine Serie werden sollte.

                Nun gehen wir noch einmal an den Pilotfilm heran und lassen die ganzen (aus deiner Sicht) störenden Teile weg in denen auf die Charas eingegangen wird. Dann bleibt zwar ein solides Action Gerüst aber das war es auch. die Dialoge würden dann ungefähr so ablaufen. Dee: "Sir wir haben die gesamte Koloniale Flotte verloren." Adama: "Warum?" Dee: "Weil die zylonen Sie zersört haben." Adama: "Ah ja ich verstehe danke."

                Jetzt mal ganz im Ernst. Ich kann sinnfreien Action Serien Marke Arnold Apfelstrudel nichts abgewinnen und schätze mal ich habe mich schon oft genug in diesem Forum SG-Kritisch geäußert damit jeder weiß was kommt.

                Wenn du nur sture berieselung willst schau dir Stargate an.
                Immer wieder schön brav die selbe Handlung (da ist es nicht so schlimm wenn man mal eine folge verpasst weil ja eh immer das selbe passiert)
                Wunderbar flache Dialoge (Anubis ist zurück. Ok töten wir ihn nochmal)
                Tolle erklärende, sinnlose dafür effektreiche Technologie. (Einmal schießen fügt ihnen schmerzen zu, zweimal schießen tötet sie und der dritte schuss lässt die Leiche verschwinden *ewr denkt sich so einen schwachfug nur aus*)
                Und das wichtigste überhaupt gaaaaaanz viele tolle Ballereien pro folge wo garantiert keiner der charas umkommt und zum schluss gaaaaanz furchtbar viele böse Feinde tot auf dem Boden liegen.

                Von daher, bleib bei Stargate, da musst du dir solchen Hirn anstrengenden Schwachsinn wie BSG nicht antun.

                Gruß Tine
                "Gott würfelt nicht!"
                -Albert Einstein

                Kommentar


                • #9
                  Schon lustig. Ich fan die Mini-Serie alles andere als langatmig.
                  Sicher, sie hatte schon ihre Längen, aber ich war doch zu fasziniert von der Atmosphäre und den Ereignissen, als das mich dies gestört hätte.
                  Es war einfach eine geniale Mischung aus allem, was ich an SF gut finde.

                  Insofern umso witziger, als das sich die Serie dann schnell genau davon wieder entfernt hat.
                  Sie ist mir manchmal zu 'charakterdriven' und einseitig. Statt etwas Abwechslung gibt es meisst nur wieder eine persönliche Dramahandlung.
                  Da könnte die Serie imo etwas abwechslungsreicher sein und sich nicht selbst so sehr bewust beschneiden.
                  BSG kann als Dramaserie sehr gut funktionieren, denn man hat starke Charaktere und klasse Schauspieler.
                  Ich finde halt, diese fast schon notorische Zelebrierung von Low-Tech Elementen imo eher schädlich, da sie zuweilen sehr unglaubwürdig sind oder auch wiedersprüchlich. Es wirkt aufgesetzt.
                  Damit meine ich nicht das Weglassen von Lasern oder dergleichen, sondern viel elementarere Dinge.

                  Die Idee eine SF Serie mit Hauptfokus auf Drama finde ich eigentlich klasse.
                  Denn Actionorientierte SF gibts wirklich zuhauf.
                  Aber eine abwechslungsreichere Staffelstruktur fände ich schon begrüssenswert. Gelegentlich eine packende Weltraumschlacht sollte gerade bei Galactica schon sein und der Fokus sollte auch mal nicht nur auf den Aktionen und Reaktionen der Figuren liegen.

                  Auch der Ansatz einer "Reimagination" finde ich absolut die beste Lösung von Moore.

                  An Tinchen: Ich bin nicht der riesen SG Fan, aber anhand deiner 'Ausführungen' muss ich sagen, das sie mindestens so pauschal und eindimensional sind wie die, die du kritisierst.

                  Kommentar


                  • #10
                    Hmm, kurze Frage bei welcher Folge bist du imho? Mag dich nicht unabsichtlich spoilern deshalb.
                    "Gott würfelt nicht!"
                    -Albert Einstein

                    Kommentar


                    • #11
                      Erm...packende Weltraumschlachten gibts doch immer mal wieder. Mir fallen da die Miniserie, "Act of contrition", "Hand of God", "Scattered", "Flight of the Phoenix" und "Resurrection ship II" ein. Find das in dieser Häufigkeit sehr passend. Mehr würde die Serie schon zu sehr in die SG/VOY/Andromeda-Ecke drängen. Und dort möchte ich sie keinesfalls haben.

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von Tinchen
                        Hmm, kurze Frage bei welcher Folge bist du imho? Mag dich nicht unabsichtlich spoilern deshalb.
                        Meintest du mich?
                        Also ich habe alles einschliesslich Black Market gesehen.

                        Kommentar


                        • #13
                          Sorry, wenn ich „tiefe“ will, schau ich ein Drama oder lese Tolstoi.
                          Sorry, aber das ist ne echt eindimensionale Sichtweise.

                          BSG ist ein Drama, welches im Weltraum spielt. Technik und Ballereien stehen nicht im Mittelpunkt sondern die Charaktere. Actionszenen sind genauso Beiwerk wie Musik, Kostüme, Sets usw.


                          Man hätte eher die „alte“ Geschichte fortschreiben können, was erheblich konformer gewesen wäre und nicht so blöde gewirkt hätte.
                          Nicht so blöde ?

                          Stellen wir uns mal folgende Elemente in einer aktuellen Sci-Fi-Drama Serie vor:
                          - agyptische Pilotenhelme
                          - einen Baltar der ohne nachvollziehbares Motiv seine eigene Art auslöschen will.
                          - Charaktere die sich in den Eigenschaften wie ein Ei dem anderen gleichen.
                          - völlig konfuse Haltung in Sachen Kontinuität

                          usw

                          Die alte Serie hat ihren Charme und ist für sich und ihre Zeit genommen ganz ok, eine neue Serie auf diesem Konzept basieren zu lassen (zuerst wollte man dies) hätte in einer totalen Sackgasse geendet.


                          Was würde dagegen sprechen die Handlung auf das Geschehen nach der klassischen Serie zu verlegen ?
                          1. siehe weiter oben.

                          2. mangels vorkenntnissen bei denen die die Serie nie gesehen haben (wie erstaunlich viele der neuen Fans) wäre eine Serie die "Mittendrin" anfängt ziemlich sinnlos, außerdem widersprach sich die Serie oftmals selber, so dass man gar hätte wissen können an was von der alten Serie man sich hätte halten sollen.

                          Ein Remake hatte ganz einfach mehr potential zu bieten.


                          Wenn ich einige Kommentare lese und feststelle, dass es viele Leute gibt, die das langweilig zur Schau stellen der seelischen Konflikte und „Memmen Mentalität“ berauschend und abwechslungsreich finden, kann ich das nicht wirklich nicht verstehen
                          Memmen Mentalität ?

                          Ok, du willst scheinbar heroische Helden die sich mitten ins Schlachtengetümmel werfen, mit dem Colonialen Sternenbanner zwischen den Zähnen, coole Sprüche selbst in ernst Situationen ablassen und dazu noch jede Menge Pathosschmalz: Ziemlich "positives Szenario"

                          Ok, sehen wir uns mal den Punkt an, an dem Sich die Serie befindet: Eine ganze Zivilisation wurde ausgelöscht und die letzten Überlebenden sind im All ohne Aliierten, ohne Ressourcen usw (ich will ja keinen konkret Zitieren ) unterwegs: Düsteres Szenario.

                          hmmm passt irgendwie nicht.

                          Die neue Serie spiegelt im übrigen nicht die Menscheit wie sie sein will (heroisch, aufopfernd, pathetisch), sondern wie sie schlicht und ergreifend wirklich ist: feige, rachsüchtig, egoistisch, sich selbst widersprechend usw.

                          BSG ist ein Anti-Star-Trek.


                          Selbst viel „angedeuteter“ Sex kann die Mängel an Aktion nicht kompensieren.
                          Ich will niemanden etwas unterstellen, deshalb hoffe ich das der Satz anders formuliert ist als er gemeint ist, denn ansonsten kann man aus dem Satz sehr viel über die Anspruchsforderungen deinerseits herauslesen.


                          Nach einem Gespräch mit einem amerikanischen Bekannten stand fest, das die Serie in den U.S.A schon durchgefallen ist (von wegen Seriensensation).
                          Machen wir mal ne Bestandsaufnahme:

                          - bisher 3 Staffeln (1. Fertig, 2. fast Fertig, 3. in Arbeit)

                          - etliche Kritiken nahmhafter Zeitungen und Magazine (selbst welche die Sci-Fi von Haus aus Zereissen) die über die Serie jede Menge gutes zu berichten haben.

                          - Ein Publikum das zu einem großen Teil aus Menschen besteht, die an Sci-Fi sonst nichts interessantes finden, aber durch die Charakterserie BSG trotzdem an das Genre gekommen sind.

                          - Quoten die mehr als gut sind.


                          hmmmm.... ich glaube das angebliche Durchfallen von BSG ist nichts weiter als ne Scheisshausparole (Gerücht).




                          PS: wenn ich etwas vulgär oder ungehobelt bin sei es mir verziehen hatte bisher keinen so guten Tag.
                          So say we all

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                          • #14
                            Zitat von Viperpilot
                            Memmen Mentalität ?

                            Ok, du willst scheinbar heroische Helden die sich mitten ins Schlachtengetümmel werfen, mit dem Colonialen Sternenbanner zwischen den Zähnen, coole Sprüche selbst in ernst Situationen ablassen und dazu noch jede Menge Pathosschmalz: Ziemlich "positives Szenario"

                            Ok, sehen wir uns mal den Punkt an, an dem Sich die Serie befindet: Eine ganze Zivilisation wurde ausgelöscht und die letzten Überlebenden sind im All ohne Aliierten, ohne Ressourcen usw (ich will ja keinen konkret Zitieren ) unterwegs: Düsteres Szenario.

                            hmmm passt irgendwie nicht.

                            Die neue Serie spiegelt im übrigen nicht die Menscheit wie sie sein will (heroisch, aufopfernd, pathetisch), sondern wie sie schlicht und ergreifend wirklich ist: feige, rachsüchtig, egoistisch, sich selbst widersprechend usw.

                            BSG ist ein Anti-Star-Trek.
                            [sarkasmus]
                            Iwo, käme doch viiiiieeel besser wenn Apollo wieder der abgebrühte ubarheld wäre, der mal eben mit einem Schuss drei Cylonen umlegt während er in aller Ruhe noch in die Kamera spricht, dass Drogen eine böse Sache sind von der Man die Finger lassen sollte und seine Zähne nur dank Perlweis so weis bleiben. Dann Steigt er in seine Viper fertigt mal eben im Alleingang drei Base Stars ab und wenn er nach Hause kommt erwarten ihn sein ihn liebender Adoptivsohn und seine ihn liebende Frau, denen er dann gleich mal zeigt wie man richtig kocht, da Sie das Abendessen mal wieder total verhunzt hat. Dann kommt Papa noch kurz vorbei beweihräuchert seinen Sohn noch mehr wie toll er denn ist. Apollo sagt seinem Vater, dass er natürlich der größte ist und wir haben mal wieder enie Folge geschafft
                            [/sarkasmus]
                            "Gott würfelt nicht!"
                            -Albert Einstein

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                            • #15
                              Zitat von spidy1980
                              Erm...packende Weltraumschlachten gibts doch immer mal wieder. Mir fallen da die Miniserie, "Act of contrition", "Hand of God", "Scattered", "Flight of the Phoenix" und "Resurrection ship II" ein. Find das in dieser Häufigkeit sehr passend. Mehr würde die Serie schon zu sehr in die SG/VOY/Andromeda-Ecke drängen. Und dort möchte ich sie keinesfalls haben.
                              Was die angesprochenen packenden Weltraumschlachten anbelangt ist die Mini imo immer noch die Referenz bei BSG.
                              Bis zu Hand of God stimme ich dir zu (das war super inszeniert).
                              Aber in Scattered waren es nur ein paar Momente, viel zu kurz und vor allen Dingen nicht relevant für die Handlung und wirklich nicht packend.
                              In Flight of the Phoenix gab es doch keine Schlacht oder? Tolle Aufnahmen ja, das schon, mit der Blackbird.
                              Und Resurrection Ship II hat mich diesbezüglich sogar megaenttäuscht. Sicher waren schöne Bilder zu sehen, aber sozusagen 'im Hintergrund'.
                              Sprich, der dramaturgische Fokus lag ausschliesslich auf Lee bzw. den Figuren, und nicht im All.
                              Das nahm für mich jede Spannung oder Faszination aus dem ersten Aufeinandertreffen zweier Kampfsterne mit Basestars, welches ich mir grandios vorgestellt hatte. Eher die Antitthese für packend.

                              Ich stimme dir aber zu, das sowas (wie z.B. Hand of God) auch nicht jede zweite Folge vorkommen sollte, da der Fokus nicht auf Weltraumaction liegt (wenngleich man da auch grandioses Drama einflechten kann). Es würde auch das Budget der Serie sprengen.
                              Aber in dieser Staffel kam es imo bei den bisher 14 Eps. einfach etwas zu kurz.

                              Und wie gesagt, mal 20 Sekunden Effekte zeigen ist nicht was ich damit meine!!! Das gibt es ja immer wieder.
                              Das dramatische eines Weltraumgefechtes muss sich im Drehbuch abspielen, sonst können die Effekte auch nichts ausrichten!
                              Gutes Beispiel: SW Ep. III
                              Die Schlacht am Anfang, visuell irre gut, hat mich aber - wieder erwarten - völlig kalt gelassen!
                              Man bangt nicht um die Charaktere, es kommt keine Spannung auf, das Drehbuch versagt darin, Dramatik in die Bilderflut zu packen...

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