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Was schon einmal geschah wird wieder geschehen - Gibt es unsterbliche alte Zylonen?

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  • Was schon einmal geschah wird wieder geschehen - Gibt es unsterbliche alte Zylonen?

    Erstmal vorweg, ich habe bisher nur die 1 und 2. Staffel gesehen.
    Sowie die ersten beiden Folgen der 3. Staffel, es kann also sein,
    daß ihr hier schon mehr wißt, bitte berücksichtigt das und verratet es noch nicht, falls das so sein sollte.


    Nun zum Threadthema.
    Es heißt ja immer, daß es schon einmal geschehen ist und wieder geschehen wird.

    Daher muß man annehmen, daß es vor tausenden von Jahren schon einmal
    so eine große Massenermordung von Menschen gegeben haben muß und Zylonen existierten, die den Angriff gestartet haben.
    Auch muß man davon ausgehen, daß aus den damaligen Zylonen und den damaligen Menschen ein Hybridwesen entstanden ist, welches jetzt die jetztigen Menschen darstellt.
    Nun ist es aber so, daß Zylonen ja nicht sterben können und wiedergeboren werden, falls ihr Körper kaputt geht.
    Dies müßte so gesehen natürlich auch für die alten Zylonen gelten
    und somit müßte man annehmen, daß es wenige Zylonenmodelle gibt,
    die älter sind als die jetztigen Zylonenmodelle und den Angriff von damals vor tausenden von Jahren durchführten.

    Wie seht ihr das?
    Ein paar praktische Links:
    In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
    Aktuelles Satellitenbild
    Radioaktivitätsmessnetz des BfS

  • #2
    Du bist gut.

    Wie sollen wir denn über dieses Thema diskutieren, wenn wir dich nicht zuspoilern sollen? Gerade in Staffel 3 und 4 erfährt man doch sehr viel über die Cylonen.

    Ich schlage vor du schaust dir die existierenden Folgen auf englisch an. Viele deiner Fragen werden dann von ganz allein beantwortet.


    Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

    - Mencius

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    • #3
      Ich kann leider auf Deine Aussage keine Antwort schreiben. Denn dann müsste ich meine Antwort in einen Spoiler-Kasten setzen, und Du kannst sie nicht lesen.

      Wie mein Vorredner schon sagte, ohne Dich massiv zu Spoilern, ist eine Diskussion über das Thema nicht möglich.

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      • #4
        Wie Ahmose und Marc schon so richtig sagten im Sinne der Spoilerfreiheit no comment.

        Wobei ich es echt lustig finde nach Spoiler Infos zu fragen und im nächsten Moment darum zu bitten, dass man nicht gespoilert wird
        "Gott würfelt nicht!"
        -Albert Einstein

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        • #5
          Die FF wechseln wohl eben so wie andere Rollen auch... es wird wohl passieren bei dem Neustarten der Zeit? Die FF wandern in der Raumzeit halt nur anders, also kommen später wieder aus dem Zeitfluß um dann wieder kurz vor Ende der Menschheit was wichtiges zu machen...

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          • #6
            Zitat von 701 Beitrag anzeigen
            Die FF wechseln wohl eben so wie andere Rollen auch... es wird wohl passieren bei dem Neustarten der Zeit? Die FF wandern in der Raumzeit halt nur anders, also kommen später wieder aus dem Zeitfluß um dann wieder kurz vor Ende der Menschheit was wichtiges zu machen...
            *hust* kann das mal jemand für mich entwirrenund übersetzen?
            "Gott würfelt nicht!"
            -Albert Einstein

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            • #7
              Zitat von Tinchen Beitrag anzeigen
              *hust* kann das mal jemand für mich entwirrenund übersetzen?

              Frei übersetzt:

              "Wenn die FF beim nächsten Mal als rosagestreifte Dinosaurier auf Caprica oder als schleimfressende Amöben auf dem Algenplaneten wiedergeboren werden, dann liegt das an der wandernden Raumzeit und der Zeitfluß fließt auch mal seitwärts quer zur Schräge."


              Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

              - Mencius

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              • #8
                Ahhhhh, jetzt verstehe ich. Ihr meint also Nachts ist es kälter als draußen. Das ich da nicht gleich drann gedacht habe
                "Gott würfelt nicht!"
                -Albert Einstein

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                • #9
                  Wenn ich dennoch eine Theorie äußerm darf: Die Hybriden scheinen einen besondere Wahrnehmung für das Universum zu besitzen, denn sie scheinen stets zu wissen, was sich abspielt und sogar in der Lage zu sein, in die Zukunft zu blicken. Dieser besonderen "Spezies" würde ich zutrauen - oder vielleicht einem besonderes Exemplar dieser Spezies

                  Spoiler
                  (aber bitte nicht der Schrumpelgreis in seiner Badewanne)
                  - dass sie auch Dinge wahrnehmen können, die außerhalb des für die Menschen und Zylonen wahrnehmbaren Universums geschehen, geschehen sind und geschehen werden. Soll heissen, dass die Hybriden oder zumindest ein besonderer Hybrid (der

                  Spoiler
                  Badewannengott
                  ) wahrnehmen können, was in früheren Zyklen des Universums und der Zeit geschehen ist, wenn wir mal annehmen, dass das BSG-Universum zyklisch ist.

                  Eigentlich kann ich mir kaum eine andere Erklärung vorstellen, als dass das BSG-Universum zyklisch ist Wissen zumindest für eine Wesen wahrnehmbar von einem Zyklus in den nächsten gelangt. Obwohl, eine Erklärung fiele mir doch noch ein: So könnte bereits ein erster Krieg zwischen Menschen und selbsterschaffenen Maschinenwesen den ersten Exodus, der von der Erde ausging, ausgelöst haben. Wissen über diesen Exodus hätte erhalten geblieben sein können, wäre aber nur zugänglich für die besondere Wahrnehmung der Hybriden. Vielleicht wurden bereits in diesem ersten quasi-prähistorischen Krieg Hybriden erschaffen und vielleicht sind sie nicht alle dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen. Vielleicht existiert noch ein uralter Hybrid aus dem "allerersten" Krieg, der nun mit den Hybriden, die mit aktuellen Krieg 5000 Jahre später entstanden sind, in Kontakt steht und diese mit den Informationen versorgt, die so mysteriös in den Raum geworfen werden.

                  Freilich hat diese Idee Schwächen. Es beginnt bei der Technologie, die diesen prähistprischen Hybriden über Jahrtausende am Leben erhalten muss. Dann muss es eine Erklärung dafür geben, woher die aktuellen Hybriden so detailliertes Wissen für ihre Andeutungen haben. Haben sie die erwähnte besondere Wahrnehmung, um von einzelnen Personen zu wissen? Wie wahrscheinlich ist es, dass es in dem ersten, prähistorischen Krieg genau die Anzahl Cylonenmodelle gegeben hat, die sich mit den aktuellen Vorhersagen decken? Setzen sich die aktuellen Vorhersagen der Hybriden aus ihren Wahrnehmungen und dem Wissen des mööglichen prähistprischen Hybriden zusammen? Sind es demnach Interpretationen der aktuellen Hybriden, basierend auf ihren Wahrnehmung und irgendwelchen Überlieferungen? Oder lassen sich beide Erklungsversuche zu einem zusammen fassen? Erahnen die aktuellen Hybriden mir ihrer Wahrnehmung nur, dass der erste Exodus aus einem ähnlichen Krieg heraus entstanden ist und bringen sie dies einfach nur mit dem ihn Einklang, was sie aktuell um sich herum wahrnehmen?

                  Der Satz "Was schon einmal geschah wird wieder geschehen" muss nicht bedeuten, dass sich alles nochmal genau so ereignet, wie es schon mal der Fall war. Es würde schon reichen zu wissen, dass es bereits einen Exodus wegen einesähnlichen Krieges gegeben hat. Wenn es dann wieder einen Krieg zwischen Menschen und Maschinen gibt, ist man nicht weit davon entfernt, so einen bedeutungsschwangeren Satz zu prägen - wenn um den ersten Exodus und dessen Umstände weiß. Denoch blieben Erklärungslücken, die einige sehr konkrete Vorhersagen betreffen, die ich hier nicht ausbreiten möchte, um niemanden zu spoilern.

                  Alles in allem finde ich aber den Gedanken nicht schlecht, dass all dies tatsächlich bereits geschehen sein könnte und zwar zur Zeit des ersten Exodus, der von der ausging. Vielleicht finden die Menschen und Cylonen tatsächlich irgendwann heraus, dass dem so gewesen ist. Und dann stünden sie vor der Wahl, aber so wie bisher weiter machen und vielleicht einen weiteren Zyklus initiieren, oder ob sie Wege aus dem Konflikt zwischen Mensch und Maschine finden und aus dem Zyklus ausbrechen. Die gleiche Wahl könnte man den Menschen auch dann stellen, wenn sie den Krieg gewinnen und eine neue Heimat finden. Wollen sie weiter machen wie bisher und vielleicht in einigen Jahrhunderten abermals Maschinenwesen schaffen, die irgendwann rebellieren werden, oder werden sie eine Lösung für dieses Problem finden?

                  Allerdings wüsste ich nicht, wie eine Lösung aussehen könnte. Sicherlich kkönnte man der Technolgie entsagen und zur einer früheren Entwicklungsform zurück kehren, um das eigene überleben zu sichern. Und vielleicht wurde das auch schon getan beim ersten Exodus. Vielleicht haben die Menschen nach dem Erreichen der Kolonien sämtlicher Technologie entsagt, was die mangelhafte Überlieferung alter Daten aus der Zeit des ersten Exodus sehr gut erklären würde. Nur nützt das nichts, wenn das Wissen um den vorherigen Exodus und dessen Gründe verloren gehen. Und es geht verloren. Irgendwann geht jedes Wissen verloren. Und wenn das passiert, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Menschen wieder Maschinenwesen erschaffen, die rebellieren, einen Krieg beginnen. Und so geht das ewig weiter, Zyklus für Zyklus.

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                  • #10
                    Zitat von Lukewarm Beitrag anzeigen
                    ... Der Satz "Was schon einmal geschah wird wieder geschehen" muss nicht bedeuten, dass sich alles nochmal genau so ereignet, wie es schon mal der Fall war. ...

                    Doch, genau das bedeutet das. Die vorangegangenen Ereignisse müssen zumindest sehr, sehr ähnlich gewesen sein. Sonst würde dieser Satz keinen Sinn ergeben.

                    Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

                    - Mencius

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                    • #11
                      Sagen wir mal, es wäre sehr enttäuschend, wenn die vorherigen Ereignisse, naheligenderweise ein urzeitlicher Krieg gleicher Art samt Exodus, nicht statt gefunden hätten, denn dann wäre der Satz doch recht unbedeutend

                      P.S.: Das, was ich hier geschrieben habe, wurde sich schon einmal in dieser oder in einer sehr ähnlichen Form diskutiert, oder? Wenn dem so ist, dann habe ich es noch nicht gefunden. Leider, denn ich würde den Gedanken gerne diskutieren (auch wenn wir gerade im tiefsten Mid Season-Loch stecken).

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                      • #12
                        Ja, das wurde bereits diskutiert.


                        Das Problem bei den FF ist, das sie es erst seit Staffel 3 gibt. Vor dem New-Caprica-Storybogen existierten keine FF.

                        Ein weiteres Problem ist, das die Autoren die FF so willkürlich auswählten. Tigh ist und bleibt zu alt bzw die anderen FF zu jung. Sicherlich ist es dramaturgisch sehr vorteilhaft den besten Freund Adamas zum Cylonen zu machen. Aber mit Logik hat das nichts zu tun.

                        Und selbst Tigh ist viel zu jung um irgendwelchen tiefergehenden Einfluss auf den 1. Cylonkrieg genommen zu haben. Übrigens altern die FF ganz normal, wie das Beispiel Tigh beweist.


                        "Der Schrumpelgreis in der Badewanne" war meiner Meinung nach Graystone Senior. Der wusste so viel, weil er von Anfang an dabei war und die Familie Adama gut kannte. Ohne ihn hätte es ja nie Cylonen gegeben und auch nie Hybriden und Humlons.

                        Die anderen Hybriden haben während der FTL-Sprünge Visionen. Aber das passiert anderen Leuten, siehe Roslin, auch. Im BSG-Universum ist das nix besonderes.



                        Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

                        - Mencius

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                        • #13
                          Hehehe, ich bin schon gespannt, welche Entdeckungen bezüglich der Zylonen Caprica zu bieten hanem wird

                          Was die FF angeht: Ich kann mir wie gesagt vorstellen, dass die Final Five durch Wissen, dass ihnen mitgegeben wurde, erst zu Final Five geworden sind. In uralten Zeiten - als all das "schon mal geschehen ist" - hätte man dieses (genetische) Wissen schaffen können. Dieses Wissen wurde den ersten Final Five eingepflanzt und sie haben es als Teil der genetischen Programmierung von Generation zu Generation weiter gegeben. Klingt noch etwas weit her geholt, aber ich finde es klingt besser alls die meisten anderen Erklärungen, in denen die Final Five Jahrtausende Däumen gedreht haben und auf ominösen Wegen in ihre Rollen geschlüpft sind. Der Idee folgend hätten die Final Five ganz normal geboren werden können, ein ganz normales Leben leben können und auch ganz normal sterben können, wären sie nicht durch den Nebel wach getriggert worden.

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                          • #14
                            Die FF müssen ja irgendwo her gekommen sein. Sie müssen ja irgendwie zu den 12 Kolonien gekommen sein. Ein Schiff mit 5 Stasiskapseln? Aber wieso wurden sie zu unterschiedlichen Zeiten wach? Wer hat ihre Lebensläufe gefälscht und ihre Deck-Identität geschaffen? Das kann ja nicht auf der Erde geschehen sein, denn man musste ja wissen wie die Lage auf Caprica ist um einen glaubwürdigen Hintergrund zu schaffen.

                            Wenn auch die Eltern, oder wenigstens ein Elternteil, der FF Cylonen gewesen sind, dann stellt sich halt die Frage wie diese Eltern zu den Kolonien kamen, wer deren Lebenslauf gefälscht hat usw.
                            Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

                            - Mencius

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                            • #15
                              Genau das würde mein Gedanke ja lösen.
                              Die FF hätten nicht Jahrtausende irgendwo warten müssen. Ihre Existenz hätte nicht gefälscht werden müssen. Sie hätten sich nicht in die Menschheit einschleichen müssen.

                              Man stelle sich vor, es habe in prähistorischen Zeiten einen Krieg zwischen den Menschen und Maschinenwesen gegeben. Die Maschinen haben gewonnen, die Menschen wurden ausgelöscht. Um eine weitere derartige Katastrophe zu verhindern, haben die Maschinenwesen (die selber mittweile zu perfekten Humlons wurden) nun einen genetische Programmierung entwickelt, die von Generation zu Generation weiter gegeben wird und irgendwann etwas Bestimmtes bewirken soll (was genau wäre noch zu diskutieren). Dies würde dazu führen, dass die Final Five von Anfang unter den vermeintlichen Menschen (die das Wissen um ihre künstliche Herkunft im Laufe der Jahrtausende verloren haben) gelebt haben und ihre Prgrammierung stetig weiter gegeben haben an die nächste Generation. Sie waren von Anfang unter den Menschen, sie lebten wir Menschen und sie starben wie Menschen. Erst durch bestimmte Trigger wie eben der Nebel wurde die Programmierung geweckt.

                              Natürlich ist der Gedanke gewagt und er birgt einige Probleme, die schlüssig gelöst werden wollen, wenn denn möglich (wie stellt man bspw. sicher, dass die Programmierung nicht verloren geht, weil die Blutlinien aussterben). Aber die Idee löst auch auf elegante Weise viele Probleme, die bisher meist nur sehr unbefriedigend gelöst werden können (Was haben die Final Five die ganze Zeit gemacht? Wie kamen sie unter die Menschen?). Abgesehen davon beinhaltet die Idee einen radikalen aber hoffentlich interessanten Gedanken: Es gibt schon seit Jahrtausenden keine echten Menschen mehr!

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