Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

FTL-Kriegsführung

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • FTL-Kriegsführung

    Ausgegliedert aus dem Thread: http://www.scifi-forum.de/science-fi...onisation.html

    Ein FTL Antrieb wie in nBSG würde einen intergalaktischen Krieg aber unmöglich machen. Stichwort: FTL-Bombe. Daher wäre die größere Seite genauso zum Untergang verdammt wie die kleinere Seite. Es bräuchte ja nur ein fliegendes FTL-Raketensilo, mit sagen wir mal 10.000 FTL-Bomben an Bord, überleben um auch dem Angreifer die Apokalypse zu bereiten.

    Mit so einem FTL wäre natürlich auch die Kolonisation ein Kinderspiel.
    Zuletzt geändert von KennerderEpisoden; 02.04.2009, 18:08.
    Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

    - Mencius

  • #2
    Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
    Ein FTL Antrieb wie in nBSG würde einen intergalaktischen Krieg aber unmöglich machen. Stichwort: FTL-Bombe. Daher wäre die größere Seite genauso zum Untergang verdammt wie die kleinere Seite. Es bräuchte ja nur ein fliegendes FTL-Raketensilo, mit sagen wir mal 10.000 FTL-Bomben an Bord, überleben um auch dem Angreifer die Apokalypse zu bereiten. Mit so einem FTL wäre natürlich auch die Kolonisation ein Kinderspiel.
    Kommt drauf an, welche Spezies längere Zeit im freien Weltraum existieren kann, und da gebe ich den Zylonen den Vorzug. Selbst wenn alle Planetenoberflächen ausradiert sind, überleben die Zylonen an Bord ihrer Basestars wesentlich besser und können eine nuklear verseuchte Oberfläche schneller wieder besiedeln und Rohstoffe abbauen usw. Es ist auch nicht gesagt, dass FTL-Bomben, die die Galactica vielleicht basteln könnte, auch zielgenau sind um ein bewegtes Raumschiff zu treffen. Einen Planeten ja, Raumschiff eher nein.

    Kommentar


    • #3
      Im BSG-Unterforum können wir ja streiten. Aber hier in diesem Thread sollten wir Technologien schon logisch zuende denken.

      Mit einem FTL, wie in nBSG dargestellt, kann man auch zig Sonden ausrüsten und ausschwärmen lassen oder man schickt Kamikaze los, die Systeme überprüfen oder sich irgendwo auf die Lauer legen. Oder man schickt ein Schiff voller Sonden umher, mit FTL geht das innerhalb von Wochen, das alle umliegenden Systeme verwanzt. Irgendwann kennt man auch den Standort den letzten mobilen Schiffes und kann es nuken oder zumindest verfolgen. FTL-Sprünge kann man orten. Auch eine FTL-fähige Colony würde dem FTL-Raketensilo nicht lange entkommen.
      Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

      - Mencius

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
        Mit einem FTL, wie in nBSG dargestellt, kann man auch zig Sonden ausrüsten und ausschwärmen lassen oder man schickt Kamikaze los, die Systeme überprüfen oder sich irgendwo auf die Lauer legen. Oder man schickt ein Schiff voller Sonden umher, mit FTL geht das innerhalb von Wochen, das alle umliegenden Systeme verwanzt. Irgendwann kennt man auch den Standort den letzten mobilen Schiffes und kann es nuken oder zumindest verfolgen. FTL-Sprünge kann man orten. Auch eine FTL-fähige Colony würde dem FTL-Raketensilo nicht lange entkommen.
        Trotzdem entscheiden letztlich die Zahlenverhältnisse. Den Zylonen reicht es ja, wenn wenige Basestars als die alleinigen Sieger übrig bleiben, um die komplette Galaxis zu rekolonisieren. Und irgendwann ist auch Schluss mit den FTL-Bomben, da der nukleare Sprengstoff ausgeht. Uran entsteht in der freien Natur nur bei Supernova-Explosionen, und die sind selten.

        Kommentar


        • #5
          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
          Trotzdem entscheiden letztlich die Zahlenverhältnisse. Den Zylonen reicht es ja, wenn wenige Basestars als die alleinigen Sieger übrig bleiben, um die komplette Galaxis zu rekolonisieren. Und irgendwann ist auch Schluss mit den FTL-Bomben, da der nukleare Sprengstoff ausgeht. Uran entsteht in der freien Natur nur bei Supernova-Explosionen, und die sind selten.
          Ach was. Da muss man die A-Bomben doch nur dicke mit Strontium oder einem anderen fiesen Zeug ummanteln und schon siedelt sich da nie wieder irgendetwas an, weder Einzeller noch höher entwickeltes Leben.

          Man kann auch FTL-C- oder FTL-B-Bomben bauen. Oder gigantische Wasserstoffbomben, 10x stärker als die Zar-Bombe, oder man nimmt halt konventionellen Sprengstoff, oder schmutzige Bomben oder... usw ... oder Napalm in rauen Mengen und fackelt einfach alles ab. Klar überlebt was, aber es würde zehntausende Jahre dauern bevor man mit dieser Welt wieder was anfangen kann.

          Das sind jetzt alles recht konventionelle Ideen. Wenn man seine Fantasie anstrengt, kann man mit FTL fantastische Sache machen. Man müsste sich halt nur mal die Asteroidenfelder und Kometenfelder genauer anschauen. Oder die erdnahen Asteroiden... Da ließe sich viel machen.

          FTL verhindert halt jeden großen Krieg ...
          Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

          - Mencius

          Kommentar


          • #6
            Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
            Ein FTL Antrieb wie in nBSG würde einen intergalaktischen Krieg aber unmöglich machen. Stichwort: FTL-Bombe. Daher wäre die größere Seite genauso zum Untergang verdammt wie die kleinere Seite. Es bräuchte ja nur ein fliegendes FTL-Raketensilo, mit sagen wir mal 10.000 FTL-Bomben an Bord, überleben um auch dem Angreifer die Apokalypse zu bereiten.
            das hängt ganz und gar von zwei Dingen ab:
            - der konkret erreichbaren FTL-Geschwindigkeit
            - der Ortbarkeit des fliegenden Silos und der abfeuerten Raketen

            Ein wirkliche Bedrohung ist so ein Silo nur dann, wenn es alle feinlichen Kolonien schnell genug anfliegen kann, und dabei noch möglichst unaufspürbar bleibt. Kann es zu leicht entdeckt werden, kann der Feind es abfangen, bevor es nennenswerten Schaden anrichten kann. Fliegt es zu langsam, braucht es zu lange, um seine Aufgabe zu erfüllen.

            Kommentar


            • #7
              Moore-Galaktika-Sprung-Antriebe funktionieren augenblicklich. Relevant ist nur, wie schnell sich der Generator für den Antrieb wieder aufladen kann, und von der Serie weiss man, dass es innerhalb 10 Sekunden wieder aufgeladen werden kann.

              Sich da noch mit Unterlichtgeschwindigkeit noch fortbewegen zu müssen ist irrelevant.
              Und bevor man es abfangen könnte, hätte ein solches Silo auch schon längst all seine mit ebenfalls den gleichen Sprungantrieben ausgestatteten Flug- und Sprengkörper abgefeuert/aktiviert und springt wieder weg. Oder man gibt den Sprengkörpern einfach mehrere Sprung-Sequenzen, so dass sie von alleine mehrere Sprünge unternehmen, und dann sich urplötzlich beim Zielgebiet selber detonieren lassen.

              Die Möglichkeit zur Teleportation würde gewaltige Veränderungen hinsichtlich Kolonisierung und Kriegsführung bringen, und alles, wie wir es heute kennen verwerfen.

              Zurück zum Thema entsprechend, mit so etwas könnte man dann locker-flockig eine Raumkolonie in unserem Asteroidengürtel zwischen Jupiter und Saturn erstellen, den Mars mit Arkologien bevölkern, Wasserstoff und Helium abschöpfen vom Jupiter und Saturn, und sogar andere Sternensysteme noch zu Lebzeiten (maximal 1 Woche reisen, und dann auch nur, wenn man sich deftig Zeit nimmt).

              Da ist es auch völlig wurscht, ob man Robotsklaven hat, die das Schiff im All draussen warten müssen.

              Natürlich würde damit auch das Szenario steigen, dass vielleicht eine Kolonie die Heimatwelt zerstört mit dem konsequenten teleportierenden Wunderknaller.

              Aber so etwas lässt sich eben nur mit dem genauso unrealistischen Hypersprung-Antrieb aus der neu-interpretierten Galaktika-Fassung von Moore bewerkstelligen.

              Und das ganze Konzept von Raumkolonien steht und fällt mit einem geeigneten Antrieb, der ressourcenmässig günstig, technisch verlässlich und weite Distanzen schnell überbrücken lassen kann.

              Kommentar


              • #8
                Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                Moore-Galaktika-Sprung-Antriebe funktionieren augenblicklich. Relevant ist nur, wie schnell sich der Generator für den Antrieb wieder aufladen kann, und von der Serie weiss man, dass es innerhalb 10 Sekunden wieder aufgeladen werden kann.
                man wird aber doch wohl pro Sprung nicht beliebig weit springen können, sonst könnte die Galactica ja, um den Zylonen zu entkommen, einfach irgendwo in eine ferne Galaxie springen. Man hat in BSG ja oft genug gesehen, dass die Zylonen der Galactica nicht folgen konnten, wenn sie einen Sprung machte, also werden sie wohl nicht so schnell herausfinden können, wohin sie gesprungen ist, sondern müssen sie erst suchen - bei einem Sprung in eine ferne Galaxien wäre das praktisch unmöglich.

                Die Reichweite eines Sprunges ist folglich begrenzt, zum Abfliegen einer großen Strecke muss man daher viele Sprünge hintereinander machen, und zwischen jedem davon muss der Generator 10 Sekunden lang aufladen.

                Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                Sich da noch mit Unterlichtgeschwindigkeit noch fortbewegen zu müssen ist irrelevant.
                Und bevor man es abfangen könnte, hätte ein solches Silo auch schon längst all seine mit ebenfalls den gleichen Sprungantrieben ausgestatteten Flug- und Sprengkörper abgefeuert/aktiviert und springt wieder weg.
                da macht man einfach folgendes: wenn man registriert hat, dass das fliegende Silo nach Position XYZ gesprungen ist, springt man dort ebenfalls hin und schießt das Silo ab, bevor dessen Generator sich wieder aufgeladen hat.
                Alles eine Frage der eigenen Möglichkeiten, so ein Silo aufzuspüren und zu reagieren.
                Ggf. kann man die Raketen, die das Silo bei Position XYZ abgefeuert hat, nicht mehr abfangen, und die bei XYZ gelegene eigene Kolonie geht daher verloren, aber man rettet alle anderen Kolonien.

                Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                Oder man gibt den Sprengkörpern einfach mehrere Sprung-Sequenzen, so dass sie von alleine mehrere Sprünge unternehmen, und dann sich urplötzlich beim Zielgebiet selber detonieren lassen.
                auch dem kann man vorbeugen: wenn die Rakete sofort nach den Ankunft detonieren soll, muss ja in unmittelbare Nähe des Zielplaneten springen, um den nicht erst noch mit Unterlichtgeschwindigkeit anfliegen zu müssen. Deswegen installiert man im Orbit jeder Kolonie einen Störsender (z.B. EMP), der die Zündelektronik jeder herbeispringenden Rakete außer Gefecht setzt. So ein Störsender muss nichtmal ständig auf voller Leistung laufen: es ist anzunehmen, dass am Zielort von so einem FTL-Sprung einige Sekundenbruchteile, bevor das springende Objekt ankommt oder sich vollständig materialisiert hat, schon detektiert werden kann, dass da was im Anmarsch ist. Der Störsender reagiert darauf und schaltet sein Störsignal sogleich auf maximale Leistung.

                Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                Aber so etwas lässt sich eben nur mit dem genauso unrealistischen Hypersprung-Antrieb aus der neu-interpretierten Galaktika-Fassung von Moore bewerkstelligen.
                da wäre ich mir nicht so sicher. Es wird sicherlich die eine oder andere Scifi-Serie geben, wo ein ähnlicher Antrieb vorkommt. Perry Rhodan z.B. soll da ganz ähnlich sein. Und was findest du an so einem Antrieb eigentlich so unrealistisch?

                Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                Und das ganze Konzept von Raumkolonien steht und fällt mit einem geeigneten Antrieb, der ressourcenmässig günstig, technisch verlässlich und weite Distanzen schnell überbrücken lassen kann.
                da stimme ich dir vollkommen zu. Ich hatte ohnehin den Eindruck, in diesem Thread sei die ungeschriebene Prämisse, dass man eher konservativ nur Low-Tech-Szenarien betrachtet, was einschließt, dass ein FTL-Antrieb, falls es ihn denn gäbe, einen ähnlich großen (oder noch größeren) Ressourcenaufwand bedeuten würde wie die heutige Raumfahrt. Deswegen hatte ich mich hier bislang auch nicht geäußert.

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von Agent Scullie Beitrag anzeigen
                  ... da macht man einfach folgendes: wenn man registriert hat, dass das fliegende Silo nach Position XYZ gesprungen ist, springt man dort ebenfalls hin und schießt das Silo ab, bevor dessen Generator sich wieder aufgeladen hat.
                  Alles eine Frage der eigenen Möglichkeiten, so ein Silo aufzuspüren und zu reagieren.
                  Ggf. kann man die Raketen, die das Silo bei Position XYZ abgefeuert hat, nicht mehr abfangen, und die bei XYZ gelegene eigene Kolonie geht daher verloren, aber man rettet alle anderen Kolonien.
                  Das ist wie mit den U-Booten der Sowjets zu den Zeiten den kalten Krieges. Man könnte niemals alle auspüren. Zudem müsste man das Silo mit einem Schlag pulverisieren, und zwar genau wenn es materialisiert, denn sonst springt es ja 10 sek später wieder weg. Man müsste es auch so mit einem Schlag pulverisieren, denn sonst könnte es bei Triebswerksschaden einfach seine Bomben starten und wegspringen lassen.


                  Zitat von Agent Scullie Beitrag anzeigen
                  ... auch dem kann man vorbeugen: wenn die Rakete sofort nach den Ankunft detonieren soll, muss ja in unmittelbare Nähe des Zielplaneten springen, um den nicht erst noch mit Unterlichtgeschwindigkeit anfliegen zu müssen. Deswegen installiert man im Orbit jeder Kolonie einen Störsender (z.B. EMP), der die Zündelektronik jeder herbeispringenden Rakete außer Gefecht setzt. So ein Störsender muss nichtmal ständig auf voller Leistung laufen: es ist anzunehmen, dass am Zielort von so einem FTL-Sprung einige Sekundenbruchteile, bevor das springende Objekt ankommt oder sich vollständig materialisiert hat, schon detektiert werden kann, dass da was im Anmarsch ist. Der Störsender reagiert darauf und schaltet sein Störsignal sogleich auf maximale Leistung.
                  Dann würde man halt einfache, mechanische Zünder benutzen. Etwa eine Art Druckventil. Wenn der Außendruck über 0.4 bar steigt (oder was auch immer) machts Bumm. Oder man nimmt gleich irgendeine mechanische Uhr. Die Bombe soll ja eh wenige Millisekunden nach der Materialisierung explodieren. Da braucht man keine Elektronik mehr.
                  Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

                  - Mencius

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von Agent Scullie Beitrag anzeigen
                    man wird aber doch wohl pro Sprung nicht beliebig weit springen können, sonst könnte die Galactica ja, um den Zylonen zu entkommen, einfach irgendwo in eine ferne Galaxie springen. Man hat in BSG ja oft genug gesehen, dass die Zylonen der Galactica nicht folgen konnten, wenn sie einen Sprung machte, also werden sie wohl nicht so schnell herausfinden können, wohin sie gesprungen ist, sondern müssen sie erst suchen - bei einem Sprung in eine ferne Galaxien wäre das praktisch unmöglich.
                    Man kann weiter springen als man sollte, nur ist die Wahrscheinlichkeit einer Fehlfunktion damit umso grösser. Und irgendwelche Spuren scheint man definitiv zu hinterlassen, womit man dann eben die Flüchtlingsflotte selbst in den späteren Staffeln finden konnte (oder umgekehrt die Kolonisten die Zylonenkolonie erreichten - Ironische Umkehrung des Schicksals, dass die Gejagten wieder zum Jäger wurden).
                    Aber ja, es braucht Zeit, um herauszufinden, wohin die Spur führt, und die Spur selber zu finden. Im Falle der Kolonisten und der Zylonen in Moores Galaktika-Interpretation ist aber die Lokalisierung der Feindflotte sehr schwer, weil ihre eigenen Sensoren nicht ansatzweise die Funktionalität von höherwertigeren Scifi-Universen haben, wie z.B. Star Trek.
                    Die Reichweite eines Sprunges ist folglich begrenzt, zum Abfliegen einer großen Strecke muss man daher viele Sprünge hintereinander machen, und zwischen jedem davon muss der Generator 10 Sekunden lang aufladen.
                    Man kann sogar in der Nähe des Ereignishorizonts eines Schwarzen Loches mehrere Milliarden oder gar Billionen von Kilometer zum nächstgelegenen habitablen Planeten springen...

                    da macht man einfach folgendes: wenn man registriert hat, dass das fliegende Silo nach Position XYZ gesprungen ist, springt man dort ebenfalls hin und schießt das Silo ab, bevor dessen Generator sich wieder aufgeladen hat.
                    Alles eine Frage der eigenen Möglichkeiten, so ein Silo aufzuspüren und zu reagieren.
                    Ggf. kann man die Raketen, die das Silo bei Position XYZ abgefeuert hat, nicht mehr abfangen, und die bei XYZ gelegene eigene Kolonie geht daher verloren, aber man rettet alle anderen Kolonien.
                    Was, wenn der Gegner über mehrere Silos verfügt? Oder aber, wie schon gesagt, die eigenen Sensoren nicht stark genug sind, um die Abschussstelle sofort zu lokalisieren und die Gefahr zu neutralisieren? Mit der Superteleportation aus Kampfstern Galaktika-Moore-Edition ist Reaktion eine vergebliche Sache. Jegliche Abwehr wird hinfällig, da man niemals die Sprengkörper rechtzeitig aufhalten kann.

                    Bleibt also nur noch die Offensive. Angriff ist die beste Verteidigung.
                    auch dem kann man vorbeugen: wenn die Rakete sofort nach den Ankunft detonieren soll, muss ja in unmittelbare Nähe des Zielplaneten springen, um den nicht erst noch mit Unterlichtgeschwindigkeit anfliegen zu müssen. Deswegen installiert man im Orbit jeder Kolonie einen Störsender (z.B. EMP), der die Zündelektronik jeder herbeispringenden Rakete außer Gefecht setzt. So ein Störsender muss nichtmal ständig auf voller Leistung laufen: es ist anzunehmen, dass am Zielort von so einem FTL-Sprung einige Sekundenbruchteile, bevor das springende Objekt ankommt oder sich vollständig materialisiert hat, schon detektiert werden kann, dass da was im Anmarsch ist. Der Störsender reagiert darauf und schaltet sein Störsignal sogleich auf maximale Leistung.
                    Was wenn die Sprengkörper weit innerhalb der Atmosphäre springen (eine Leistung, die möglich ist, wie man sie an die Raptor-Flotte zurück nach Caprica, oder der Sprung der Galaktika selber auf Neu-Caprica sieht)? Selbst mit irgendwelcher Verzögerung im Bereich von maximal 1-2 Sekunden (eher einige Mili-Sekunden), wo die Zündung initiert wird, wäre es bereits schon zu spät, diese abzufangen, bevor sie zu viele Schäden anrichtet.
                    Und einen Perimeter einzurichten, um die Sprengkörper vorzeitig abzufangen mit solchen Störgeräten, ist viel zu gross. Nur schon bei einer Lichtsekunde Radius hat man ein Volumen, dass gar nicht abgedeckt werden kann. Und das ist noch viel viel zu wenig. Eher würde höchstens durch ein Zufall ein sprungantrieb-ausgestatteter Sprengkörper gerade mal im Orbit landen, wo die Kontermassnahmen noch wirken würden, und wahrscheinlich nur einer, während der Rest weit entfernt ausserhalb davon springen und sich auf den nächsten Sprung vorbereiten, oder gleich inmitten der Atmosphäre (oder noch schlimmer, praktisch einige Meter über einer Stadt) landeen und detonieren.
                    da wäre ich mir nicht so sicher. Es wird sicherlich die eine oder andere Scifi-Serie geben, wo ein ähnlicher Antrieb vorkommt. Perry Rhodan z.B. soll da ganz ähnlich sein. Und was findest du an so einem Antrieb eigentlich so unrealistisch?
                    Er ist praktisch perfekt, und eigentlich muss nur die Ankuntsdestination richtig sein (kein massiver Bergfels, Sonne, Schwarzes Loch oder sonstwas ähnliches ), und schon ist man dort. Noch dazu bei einer (absichtlich anachronistisch wirkenden) Low-Tech-Zivilisation, die über Sprungantrieb und künstliche Schwerkraft, aber ansonsten praktisch wie eine heutige, hauptsächlich amerikanische Kultur mit den heutigen Technologien ist.

                    Der einzige Unterschied zu Perry Rhodan und Kampfstern Galaktika sind all die skurilleren Aliens und die Besuche in und aus einer anderen Galaxis.

                    Teleportation von solch grossen Massen wird einfach nicht möglich sein, ohne irgendwelche Energie-Mengen zu besitzen, die nur durch Perry Rhodan-Äquivalente gedeckt werden, wo man mittels irgendwelchen Tricks ab und zu sich die Kraftleistung aus fremden Dimensionen holt und dortige fiktive Energie-Formen verwendet.
                    Bei Kampfstern Galaktika machen sie das mit ein sogenanntes Element namens Thylium, welches aus Thyliumerz gewonnen wird, das man ohne allzu grossen Aufwand mechanisch abbauen kann und in einer schweisstreibenden Prozedur in einem engen stickigen Schiff (das immer wichtige Thylium-Raffinerie-Schiff) verfeinert. Noch dazu von ungelehrten Personen.
                    da stimme ich dir vollkommen zu. Ich hatte ohnehin den Eindruck, in diesem Thread sei die ungeschriebene Prämisse, dass man eher konservativ nur Low-Tech-Szenarien betrachtet, was einschließt, dass ein FTL-Antrieb, falls es ihn denn gäbe, einen ähnlich großen (oder noch größeren) Ressourcenaufwand bedeuten würde wie die heutige Raumfahrt. Deswegen hatte ich mich hier bislang auch nicht geäußert.
                    Ja, es braucht irgendwelche Energie-Resserven, die FTL-Antriebe ermöglich können. In fiktiven Geschichten gibt es immer irgendwelche Tricks. In der Realität wird das ein bisschen schwer mit den Tricks.

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
                      Das ist wie mit den U-Booten der Sowjets zu den Zeiten den kalten Krieges.
                      eben nicht. Seegestützte Atomraketen waren deswegen so bedrohlich, weil die U-Boote nur sehr schwer zu entdecken sind. Deswegen sagte ich ja, dass es ganz davon abhängt, wie gut man so ein fliegendes Silo orten kann. Wenn es so schwierig aufzuspüren ist wie heute ein U-Boot, dann könntest du wohl recht haben. Es ist aber nicht logisch zwingend, dass es so schwierig aufzuspüren wäre.

                      Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
                      Zudem müsste man das Silo mit einem Schlag pulverisieren, und zwar genau wenn es materialisiert, denn sonst springt es ja 10 sek später wieder weg.
                      oder vor Ablauf der 10 Sekunden.

                      Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
                      Man müsste es auch so mit einem Schlag pulverisieren, denn sonst könnte es bei Triebswerksschaden einfach seine Bomben starten und wegspringen lassen.
                      dann muss man es halt so weit beschädigen, dass es die Bomben nicht mehr gestartet kriegt.

                      Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
                      Dann würde man halt einfache, mechanische Zünder benutzen. Etwa eine Art Druckventil. Wenn der Außendruck über 0.4 bar steigt (oder was auch immer) machts Bumm. Oder man nimmt gleich irgendeine mechanische Uhr. Die Bombe soll ja eh wenige Millisekunden nach der Materialisierung explodieren. Da braucht man keine Elektronik mehr.
                      mechanische Zünder sind dafür zu langsam, da kriegst du keine Reaktion im Millisekundenbereich hin. Und zu unzuverlässig, da wäre die Gefahr zu groß, dass die Bombe schon an Startpunkt hochgeht.


                      .
                      EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                      Agent Scullie schrieb nach 15 Minuten und 39 Sekunden:

                      Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                      Man kann sogar in der Nähe des Ereignishorizonts eines Schwarzen Loches mehrere Milliarden oder gar Billionen von Kilometer zum nächstgelegenen habitablen Planeten springen...
                      für galaktische Maßstäbe ist das wenig.

                      Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                      Was, wenn der Gegner über mehrere Silos verfügt?
                      muss man halt mehrere zerstören.

                      Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                      Oder aber, wie schon gesagt, die eigenen Sensoren nicht stark genug sind, um die Abschussstelle sofort zu lokalisieren und die Gefahr zu neutralisieren?
                      das ist was anderes. Ich sagte ja, es kommt darauf an, wie gut die eigenen Sensoren sind.

                      Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                      Mit der Superteleportation aus Kampfstern Galaktika-Moore-Edition ist Reaktion eine vergebliche Sache. Jegliche Abwehr wird hinfällig, da man niemals die Sprengkörper rechtzeitig aufhalten kann.
                      alles eine Frage der Sensoren und der Reaktionszeit der Gegenmaßnahmen.

                      Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                      Was wenn die Sprengkörper weit innerhalb der Atmosphäre springen (eine Leistung, die möglich ist, wie man sie an die Raptor-Flotte zurück nach Caprica, oder der Sprung der Galaktika selber auf Neu-Caprica sieht)?
                      wenn man die Zünder mittels Störsender deaktivieren kann, ist das nicht weiter schlimm.

                      Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                      Selbst mit irgendwelcher Verzögerung im Bereich von maximal 1-2 Sekunden (eher einige Mili-Sekunden), wo die Zündung initiert wird, wäre es bereits schon zu spät, diese abzufangen,
                      dann braucht man halt eine schnellere Reaktion.

                      Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                      Und einen Perimeter einzurichten, um die Sprengkörper vorzeitig abzufangen mit solchen Störgeräten, ist viel zu gross. Nur schon bei einer Lichtsekunde Radius hat man ein Volumen, dass gar nicht abgedeckt werden kann.
                      einige hundet bis 1000 km über der Planetenoberfläche sollten schon reichen. Jedenfalls wenn die Sprengkraft der Bomben nicht um viele Größenordnungen über der von Atomwaffen liegt.

                      Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                      Eher würde höchstens durch ein Zufall ein sprungantrieb-ausgestatteter Sprengkörper gerade mal im Orbit landen, wo die Kontermassnahmen noch wirken würden, und wahrscheinlich nur einer, während der Rest weit entfernt ausserhalb davon springen und sich auf den nächsten Sprung vorbereiten,
                      entsprechende Sensoren vorausgesetzt, kann man die weiter entfernt landenden rechtzeitig aufspüren und entweder aus der Entfernung abschießen, oder Abfangflugkörper hinspringen lassen, die die Bomben abschießen. Man braucht also eine Kombination aus Störsendern in Oberflächennähe und einer Flotte von Abfangflugkörpern.

                      Die Atomraketen des Kalten Krieges waren ja nur nur deswegen so bedrohlich, weil es keine wirkungsvolle Methode gab, sie abzufangen. Als Ronald Reagon eine solche mit dem SDI-Projekt gerade ersonnen hatte, war der Kalte Krieg auch schon vorbei.
                      Zuletzt geändert von Agent Scullie; 30.03.2009, 19:48. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

                      Kommentar


                      • #12
                        Als Zünder würden z.B. F1-Stopuhren von vor 50 Jahren ausreichen. Oder jeder andere heute schon bekannte, nichtelektronische Zünder.

                        Da die Bomben direkt an ihren Explosionsort springen und nur Millisekunden nach dem Materialisieren explodieren, gibt es auch keine Chance sie abzufangen.

                        Und wenn man erst mal so richtig die Fantasie spielen lässt, dann baut man so einen FTL einfach an einen oder mehrere Kometen, die hauptsächlich aus Methan bestehen (oder sonst einem widerlichen Zeug) und lässt sie direkt in die Atmosphäre springen (oder gleich direkt ins Magma des Planetenmantels).
                        Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

                        - Mencius

                        Kommentar


                        • #13
                          Zitat von Agent Scullie Beitrag anzeigen
                          für galaktische Maßstäbe ist das wenig.
                          Kann auch viel mehr sein, ich selber bin nicht so gut im Distanzen abschätzen.
                          Jedenfalls hat die Galaktika eine Distanz zurückgelegt, die grösser war als alles andere bisher.
                          muss man halt mehrere zerstören.
                          Was nichts mehr bringen wird, da die Heimat schon zerstört worden ist. Alle davon. Bei mehrere Silos kann man gar nichts mehr abfangen. Hah.
                          das ist was anderes. Ich sagte ja, es kommt darauf an, wie gut die eigenen Sensoren sind.
                          Ausser die Sensoren sind zum Teil präkognitiv ist es eigentlich wurscht, wie gut die sind, da durch die Teleportationseffekte man eh jedesmal die Sprengkörper bzw. das Silo neu lokalisieren müsste.
                          alles eine Frage der Sensoren und der Reaktionszeit der Gegenmaßnahmen.
                          Und die ist definitiv im schlimmsten Nachteil, den man haben kann.
                          Ein Gegner, der seine Waffen benutzen könnte, ohne dass irgendjemand frühzeitig diese aufhalten würde, weil niemand weiss, aus welcher Richtung die Sprengkörper kommen würden, in welchen Sektoren sie landen und wo genau sie am Schluss landen werden.
                          wenn man die Zünder mittels Störsender deaktivieren kann, ist das nicht weiter schlimm.
                          Wie soll man die Zünder deaktivieren können? Die Bomben explodieren da bereits innerhalb der Atmosphäre.
                          dann braucht man halt eine schnellere Reaktion.
                          Reaktion auf eine bestimmte Aktion ist immer langsamer. Schliesslich müssten die Störsender genau dann ausgelöst werden, wenn es wirklich Bomben sind. Zuerst müsste festgestellt werden, ob da irgendetwas ist, und ob es dann auch die befürchteten Bomben wären. Abgesehen davon würden die EMP-Störsender-Satelliten wahrscheinlich der Heimat noch zusätzlichen Schaden anrichten.

                          Fieser wird es, wenn der Feind zusätzlich noch Attrapen verwendet, um die EMP-Entladungen frühzeitig auszulösen, und dann wahlweise den nun sich selbst lahmgelegten Planeten invadiert oder trotzdem noch Bomben benutzt, nur diesmal mit absolut 100% Effizienz.
                          einige hundet bis 1000 km über der Planetenoberfläche sollten schon reichen. Jedenfalls wenn die Sprengkraft der Bomben nicht um viele Größenordnungen über der von Atomwaffen liegt.
                          Wie sollte das reichen? So ein Sprungantrieb schafft es locker, mehrere Lichtjahre zu springen.

                          entsprechende Sensoren vorausgesetzt, kann man die weiter entfernt landenden rechtzeitig aufspüren und entweder aus der Entfernung abschießen, oder Abfangflugkörper hinspringen lassen, die die Bomben abschießen. Man braucht also eine Kombination aus Störsendern in Oberflächennähe und einer Flotte von Abfangflugkörpern.

                          Die Atomraketen des Kalten Krieges waren ja nur nur deswegen so bedrohlich, weil es keine wirkungsvolle Methode gab, sie abzufangen. Als Ronald Reagon eine solche mit dem SDI-Projekt gerade ersonnen hatte, war der Kalte Krieg auch schon vorbei.
                          Und was sollen das für entsprechende Sensoren sein? Egal wie der Detonator der Bomben sein wird (Zeitzünder, eigenes Sensor-Programm, Druckmesser oder exotischeres), die Bombe wird vorher explodieren, als die Sensoren am Boden (oder im Orbit, oder wo auch immer) zuerst einmal das Objekt lokalisieren, es bestätigen, Abwehrmassnahmen zu dessen Neutralisierung ausrichten (ob Bodenlaser, Raketen oder eben die EMP-Satelitten), und dann aktivieren.

                          Nein, gegen sich teleportierende Bomben nützt all dieses Zeugs nicht. Besser wäre, wenn man den Teleport-Effekt ausser Kraft setzen könnte. Aber nichts kann den Effekt aufhalten. Keine Gravitation, keine kosmische Strahlung, gar nichts (ausser Gott und seine Engel ).

                          Und deswegen wären solche Waffen ultimativ. Die Kampfstern-Galaktika-Sprung-Antriebe wären der feuchte Traum eines jeden Militärs.

                          Natürlich wären sie auch ultra-ideal für Kolonisierungs-Unternehmen. Aber ihren Höhepunkt würde sie in militärischen Auseinandersetzungen finden.

                          Kommentar


                          • #14
                            hoffentlich wird dieser Thread nicht über Sattelit gesendet und irgendwo anders empfangen

                            "immer diese Erdlinge, haben es noch nicht einmal über ihren Trabanten hinaus gebracht und überlegen sich schon wie sie uns verdrängen/auslöschen können"
                            "besser wir kommen ihnen zuvor bevor sie wirklich die Möglichkeiten dazu bekommen, mit solch einer aggressiven Spezies können wir nicht koexistieren"
                            I can see a world with no war and no hate.

                            And I can see us attacking that world, because they would never expect it.

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
                              Als Zünder würden z.B. F1-Stopuhren von vor 50 Jahren ausreichen.
                              die arbeiten doch mit einem Schwingquarz. Der sollte durch ein Störsignal ausschaltbar sein.

                              Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
                              Da die Bomben direkt an ihren Explosionsort springen und nur Millisekunden nach dem Materialisieren explodieren, gibt es auch keine Chance sie abzufangen.
                              deswegen ja die Störsender, die in weniger als Millisekunden nach dem Materialisieren das Störsignal senden, dass den Zünder ausschaltet.

                              Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
                              Und wenn man erst mal so richtig die Fantasie spielen lässt, dann baut man so einen FTL einfach an einen oder mehrere Kometen, die hauptsächlich aus Methan bestehen (oder sonst einem widerlichen Zeug) und lässt sie direkt in die Atmosphäre springen (oder gleich direkt ins Magma des Planetenmantels).
                              ok, das wäre was anderes.
                              Wobei es vielleicht nicht möglich ist, ein Objekt da hin springen zu lassen, wo eine zu hohe Materiedichte herrscht. Und: es könnte ja so sein, dass das springende Objekt während des Sprungs in irgendeiner Art von Hyperraum existiert und in diesem abfangbar ist. Vielleicht läuft der Sprung ja nicht wirklich augenblicklich, sondern nur in extrem kurzer Zeit ab, in der das Objekt ggf. verwundbar ist. Oder man kann an einem Ort eine Art Abwehrfeld erzeugen, dass dafür sorgt, dass da nichts hin springen kann.


                              .
                              EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                              Agent Scullie schrieb nach 26 Minuten und 44 Sekunden:

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Kann auch viel mehr sein, ich selber bin nicht so gut im Distanzen abschätzen.
                              Jedenfalls hat die Galaktika eine Distanz zurückgelegt, die grösser war als alles andere bisher.
                              das ist in der Form eine weitgehend inhaltlose Aussage.

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Was nichts mehr bringen wird, da die Heimat schon zerstört worden ist.
                              wodurch denn? Durch die Silos nicht, wir sprechen ja gerade davon wie man die oder deren Bomben abwehren kann.

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Alle davon. Bei mehrere Silos kann man gar nichts mehr abfangen.
                              und zwar warum nicht?

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Ausser die Sensoren sind zum Teil präkognitiv ist es eigentlich wurscht, wie gut die sind, da durch die Teleportationseffekte man eh jedesmal die Sprengkörper bzw. das Silo neu lokalisieren müsste.
                              na wenn die Sensoren gut genug sind, kann man das ja auch.

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Und die ist definitiv im schlimmsten Nachteil, den man haben kann.
                              wir sprechen nicht davon, ob man im Nachteil ist, sondern ob man die Silos und ihre Bomben abwehren kann.

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Wie soll man die Zünder deaktivieren können?
                              das sagte ich doch: mit einem Störsignal.

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Die Bomben explodieren da bereits innerhalb der Atmosphäre.
                              aber erst endliche Zeit nach der Materialisation. Mit hinreichend guten Sensoren und Störsendern lange genug, um die Zünder auszuschalten.

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Reaktion auf eine bestimmte Aktion ist immer langsamer.
                              aber nicht notwendigerweise langsamer als die Folgeaktion. Beispiel:
                              Aktion1: Materialisation, Reaktion1: Ausschalten des Zünders durch Störsignal, Aktion2: Detonation. Wenn Reaktion1 schneller ist als der Schritt von Aktion1 zu Aktion2, ist die Bombe abgewehrt.

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Schliesslich müssten die Störsender genau dann ausgelöst werden, wenn es wirklich Bomben sind.
                              nicht unbedingt, man könnte sie auch einfach gegen alles richten was kommt. So wie US-Soldaten im Irak: wenn da 4 Iraker in einem Auto schnurstracks auf eine Patrouille zuheizen, schießen die Soldaten auch erst, und sehen dann erst nach ob's wirklich Terroristen waren.

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Zuerst müsste festgestellt werden, ob da irgendetwas ist, und ob es dann auch die befürchteten Bomben wären.
                              Schritt zwei kann man sich sparen. Man kann ja auf dem Mond des Planeten einen Radiosender aufstellen, der fortwährend die Warnung sendet: "Achtung, es wird scharf geschossen, Einflug auf eigene Gefahr". Oder: "Materialisieren innerhalb von 100000 km um unseren Planeten streng verboten. Zuwiderhandlungen auf eigene Gefahr".

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Abgesehen davon würden die EMP-Störsender-Satelliten wahrscheinlich der Heimat noch zusätzlichen Schaden anrichten.
                              dann muss man halt Störsender und Heimat-Infrastruktur entsprechend aufeinander abstimmen.

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Fieser wird es, wenn der Feind zusätzlich noch Attrapen verwendet, um die EMP-Entladungen frühzeitig auszulösen,
                              das ist ein generelles Problem, dass der Feind Attrappen benutzt, um einen die eigenen Gegenmaßnahmemittel aufbrauchen zu lassen, und erst dann mit den eigentlichen Waffen kommt. Das ist in keinster Weise spezifisch für FTL-Silos. Schon heutige MIRV-Systeme gehen in diese Richtung.

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Wie sollte das reichen? So ein Sprungantrieb schafft es locker, mehrere Lichtjahre zu springen.
                              es ging darum, die bereits in Planetennähe gesprungenen Bomben am Detonieren zu hindern. Da reicht ein Radius etwas oberhalb des Sprengradius einer Bombe. Eine Bombe, die 2000 km über der Oberfläche hochgeht, ist keine Gefahr mehr.

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Und was sollen das für entsprechende Sensoren sein?
                              Sensoren, die die Ankunft der Bombe registrieren und diese Information sehr schnell weiterleiten.

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Egal wie der Detonator der Bomben sein wird (Zeitzünder, eigenes Sensor-Programm, Druckmesser oder exotischeres), die Bombe wird vorher explodieren, als die Sensoren am Boden (oder im Orbit, oder wo auch immer) zuerst einmal das Objekt lokalisieren, es bestätigen, Abwehrmassnahmen zu dessen Neutralisierung ausrichten (ob Bodenlaser, Raketen oder eben die EMP-Satelitten), und dann aktivieren.
                              und warum sollte dem so sein?

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Nein, gegen sich teleportierende Bomben nützt all dieses Zeugs nicht.
                              Begründung?

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Besser wäre, wenn man den Teleport-Effekt ausser Kraft setzen könnte.
                              oder so.

                              Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                              Aber nichts kann den Effekt aufhalten. Keine Gravitation, keine kosmische Strahlung, gar nichts
                              wer weiß, vielleicht hat man's nur noch nicht entdeckt.


                              .
                              EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                              Agent Scullie schrieb nach 1 Minute und 15 Sekunden:

                              Zitat von 1 von 1 Beitrag anzeigen
                              hoffentlich wird dieser Thread nicht über Sattelit gesendet und irgendwo anders empfangen
                              alle, die Sky-DSL benutzen, vortreten!
                              Zuletzt geändert von Agent Scullie; 30.03.2009, 22:30. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X