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Galactica TOS, Zeit und Entfernung zur Erde?

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  • Galactica TOS, Zeit und Entfernung zur Erde?

    Hallo zusammen,

    Ich habe das ganze ja schon in den Thread über die DVD´s der alten Kampfstern Galactica Serie reingeschrieben, aber ich finde das Thema ist interessant, aus diesem Grund dachte ich mir ich starte ein eigenes Thema darüber!

    Und zwar geht es um folgendes, ich möchte gerne herausfinden ob die Galactica aus TOS wirklich in den 80er Jahren der Erde wo sich "Galactica 1980" spielt angekommen wäre oder ob sie wenn man die echte Galactica Serie weiter gedreht hätte sie in irgendeiner fernen Zukunft der Erde gelandet wäre?

    Denn das frage ich mich schon länger, nämlich wie das ganze sich entwickelt hätte wenn man eine echte zweite und dritte Staffel von Kampfstern Galactica gedreht hätte, wo wären die dann wirklich gelandet, auch in den 80er Jahren oder in irgendeiner fernen Zukunft in der die Erder selber schon Raumschiffe hat und ihnen beim Kampf gegen die Cylonen beisteht?

    Ihr könnt euch doch sicher noch an die letzte Folge der original Galactica Serie erinnern als Apollo und Starbuck zusammen mit ihren Freundinnen in einer Aussichtskuppel der Galactica sitzen und eine Funkübertragung von der Erde auffangen, sie haben da eine Übertragung von der "Mondlandung" (der Adler ist gelandet) aufgefangen, jetzt ist die Frage war das so geplant oder hat man das auf die schnelle gemacht um einen Übergang zu Galactica 1980 zu schaffen?

    Wenn die Galactica von da an vieleicht noch ca. 10 Jahre zur Erde gebraucht hätte dann kann die Handlung von Galactica 1980 in etwa hin kommen. Aber es wäre interessanter zu wissen wie weit die Galactica damals noch von der Erde entfernt war, vieleicht haben die mit der Übertragung der Mondlandung auch eine Funkübertragung aus der Vergangenheit aufgefangen die als eine Art von Echo durch das All getrieben ist?

    Vieleicht wäre die Galactica dann in Wirklichkeit auch im 21. oder 22. Jahrhundert der Erde (oder noch später) angekommen!

    Zudem frage ich mich auch, wenn die Erde wirklich die "verlorene Kolonie" ist dann müsste sie zumindest auch Raumschiffe haben, denn wenn nicht wie sind dann deren Vorfahren von Kobol zur Erde gekommen?

    Alleine diese Tatsache macht Galactica 1980 unlogisch, denn Galactica 1980 spielt sich ja anfang der 80er in den USA, aber wenn die Erdbewohner wirlich auch Nachkommen der Bewohner von Kobol sind dann hätten sie ja auch schon Raumschiffe haben müssen und müssten auch viel weiter entwickelt gewesen sein!

    Also ist schonmal ein Punkt klar, Galactica 1980 sollte man einfach ignorieren, aber wie sieht es denn mit der einen Staffel der Originalserie aus, welche Erde hätten die gefunden?

    Wie denkt ihr darüber?

  • #2
    Tja, niemand kann wissen, wie sich TOS-BSG weiterentwickelt hätte, wenn es grünes Licht für eine zweite Staffel gegeben hätte. Wahrscheinlich wäre die Galactica noch eine Weile durchs All geflogen, immer auf der Flucht vor den Zylonen. Sicher hätten auch die Lichtwesen wieder mitgespielt, die Pegasus wäre wieder aufgetaucht und diverse, von Menschen besiedelte Welten wären vorgekommen. Möglicherweise hätte auch "Terra" wieder eine Rolle gespielt.

    Die Entfernung Erde <-> Galactica, als sie den Funkspruch empfangen, kann man kaum abschätzen. Zwischen einem und fünfzig Lichtjahren ist da alles drin. Auch die Flugzeit kann man kaum bestimmen, denn die Galactica muss ja zwischendurch haufenweise Abenteuer erleben, was ja Zeit kostet. Vielleicht gabs ja auch den einen oder anderen Kasinoplaneten unterwegs, wo sie dann anhielten um ne Runde Skat zu spielen.

    TOS-BSG setzte jedenfalls nicht auf Pseudo-Realismus wie nBSG. Daher kann es gut sein, das die Galactica so oder so in der "Gegenwart" auf der Erde angekommen wäre.
    Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

    - Mencius

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    • #3
      Häh? Mondlandung?

      Na ja, sie sind ja Anfang der 80er gelandet, ganz im Gegensatz zur neuen BSG, wo sie in der Steinzeit gelandet sind.

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      • #4
        Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
        Die Entfernung Erde <-> Galactica, als sie den Funkspruch empfangen, kann man kaum abschätzen. Zwischen einem und fünfzig Lichtjahren ist da alles drin.
        Doch, das kann man, zumindest unter folgenden Bedingungen:

        Die Funkübertragung breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit c aus und wenn man nun berücksichtigt, daß die Galactica etwa mitte Juli 1980 auf der Erde ankommt, dann war die maximale Entfernung der Galactica zur Erde als die Funkübertragung empfangen wurde ca. 11 Lichtjahre, weiter als 11 Lichtjahre geht nicht, da die Funkwellen sich nicht schneller ausbreiten können als c.

        Nun muß man aber noch berücksichtigen, daß die Galactica ja selbst etwas Zeit benötigt um zur Erde zu gelangen, also gilt, je langsamer sie das All durchfliegen kann, desto kürzer muß die Distanz zur Erde gewesen sein als das Signal empfangen wurde.

        Mit nem Sprungantrieb wären also 11 Lichtjahre drin.
        Fliegt die Galactica aber nur mit maximal 0,7 c, dann sind das deutlich weniger Lichtjahre.
        Und da die Galactica noch zum Abbremsen Zeit benötigt, muß dies ebenfalls noch berücksichtigt werden, denn auch das verkürzt die maximal mögliche Distanz zwischen Erde und Ort des Signalempfangs.

        Sollte die Galactica so etwas wie nen Warp Antrieb haben, dann geht die Reise zwar etwas schneller, aber die mögliche Maximalentfernung bleibt trotzdem bei 11 Lichtjahren da dies durch die Ausbreitungsgeschwindigkeit
        der Funksignale begründet ist.
        Solange diese sich nicht schneller ausbreiten, solange kann die Entfernung auch nicht mehr als 11 Lichtjahre betragen.

        Und Subraumkommunikation wie in Star Trek gibt es ja nicht und gab es damals auch nicht bei Apollo 11.


        Sollte aber das Ankunftsjahr unbekannt sein, dann könnte nahezu jede
        Entfernung möglich sein.
        Denn es ist ja auch nicht bekannt wie sich die Galactica durch den interstellaren Raum bewegt.
        Ob mit Warpantrieb, Sprungantrieb oder normal unterhalb von c ist ja nicht bekannt.
        Als einziger Hinweis gäbe es hier nur das Alter der Crew.
        Sollte Adama also noch lebend im Alter von 70 Jahren auf der Erde ankommen, dann dürfte die Galactica nicht länger als sagen wir mal 20 Jahre nach Galacticazeit gereist sein.
        Galacticazeit deswegen, weil bei relativistischen Geschwindigkeiten für die Crew der Galactica die Zeit nur sehr langsam vergeht, während auf der Erde es schon mehrere Jahrzehnte sein können.
        Mit Warp und Sprungantrieb sieht es dann natürlich wieder ganz ander aus.

        Solange also die grundlegenden Fragen nicht geklärt sind, wie reist die Galactica, wann kommt sie auf der Erde an, etc. kann man die Threadfrage nicht beantworten.
        Ein paar praktische Links:
        In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
        Aktuelles Satellitenbild
        Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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        • #5
          Ich gehe jetzt mal nicht von 1980 als Ankunfstsjahr der Galactica auf der Erde aus, denn das Jahr 1980 hat man ja nur für die Serie "Galactica 1980" genommen um die Serie kostengünstiger produzieren zu können weil ihnen für die Original Galactica Serie das Geld ausgegangen ist!

          Was ich nur sagen kann ist das die Galactica bei der letzten Folge der Originalserie eine Funkübertragung von der "Mondlandung" aufgefangen hat, wie weit die Galactica da aber noch von der Erde entfernt war, und wie lange das Funksignal schon durchs All getrieben ist das ist leider "unbekannt"!

          Es kann sein das die Galactica schon ziemlich nahe an der Erde war oder dass das Funksignal vieleicht schon seit ein paar hundert Jahren im All getrieben ist, all diese Fragen hätte nur eine weitere "echte" Season der Originalserie beantworten können!

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          • #6
            Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
            Doch, das kann man, zumindest unter folgenden Bedingungen:

            Die Funkübertragung breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit c aus und wenn man nun berücksichtigt, daß die Galactica etwa mitte Juli 1980 auf der Erde ankommt, dann war die maximale Entfernung der Galactica zur Erde als die Funkübertragung empfangen wurde ca. 11 Lichtjahre, weiter als 11 Lichtjahre geht nicht, da die Funkwellen sich nicht schneller ausbreiten können als c.[...]
            eine interessante Überlegung, die nur leider ignoriert, dass sich TOS-BSG einen Dreck um physikalischen oder astronomischen Realismus schert. Da wird mehrfach angedeutet, dass sowohl die Galactica als auch die Vipers mit maximal Lichtgeschwindigkeit fliegen, die Galactica die meiste Zeit sogar sehr viel langsamer (Adama: "Tigh, lassen Sie auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen" - Tigh: "Sir, die Galactica ist lange nicht mehr mit dieser Geschwindigkeit geflogen"). Zugleich ist die Rede davon, dass man intergalaktische Entfernungen zurücklegen kann ("10000 Parsecs von hier ist unser Planet in Stücke geschossen worden", "Wir verlassen unser Sternensystem, hinter diesem Asteroidenfeld liegt eine unbekannte Galaxie"), ganz ohne dass jemals ein spezieller FTL-Antrieb erwähnt oder gezeigt würde. Es wird also ganz offensichtlich völlig außer acht gelassen, wie lange das Licht braucht, um kosmische Distanzen zurückzulegen. Eine auf realer Physik und Astronomie beruhende Abschätzung ist daher im TOS-BSG-Universum vollends unbrauchbar. Soweit dargestellt, ist die Funkkommunikation stets augenblicklich, was darauf hindeutet, dass auch die Übertragung der Mondlandung eine Echtzeit-Übertragung war, die Folge also wirklich im Jahr 1969 spielte.

            Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
            Und da die Galactica noch zum Abbremsen Zeit benötigt,
            selbst das ist nicht der Fall. Soweit gezeigt, können koloniale Schiffe innerhalb von Sekunden von null auf Maximalgeschwindigkeit beschleunigen und umgekehrt.

            TOS-BSG war wirklich nur als leicht verdauliche Unterhaltung für den physikalisch unbefleckten Zuschauer konzipiert, das absolute Gegenteil von Technobabble-ST.

            Zum Thema: am Anfang des Pilotfilms von TOS-BSG deutet die Erzählerstimme an, dass die Kolonisten von Kobol die Vorfahren der Ägypter, Tolteken, Mayas oder Atlanter und die Architekten der großen Pyramiden gewesen seien. Das könnte man so deuten, dass beim Untergang von Atlantis die Technologie der Kolonisten verlorenging und die Überlebenden auf steinzeitlich-antikes Niveau zurückgeworfen wurden. Das sagt natürlich noch nichts über den Entwicklungsstand auf der Erde zur Zeit der Serie aus.

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            • #7
              Zitat von Agent Scullie Beitrag anzeigen
              TOS-BSG war wirklich nur als leicht verdauliche Unterhaltung für den physikalisch unbefleckten Zuschauer konzipiert, das absolute Gegenteil von Technobabble-ST.
              Da ist natürlich was dran.

              Das Technobabble in ST ist aber auch nicht so viel realistischer. Gibt es da eigentlich irgendein Problem, dass man nicht mit einem gebündelten Tachionenimpuls lösen kann?

              Zum Glück ist nBSG da weitaus fortschrittlicher und wenn mal mit einem Stück Stoff ein Loch in der Außenhülle gestopft wird, dann nur, weil das Spezialstoff ist, mit dem sowas eben geht .

              Zitat von Agent Scullie Beitrag anzeigen
              Zum Thema: am Anfang des Pilotfilms von TOS-BSG deutet die Erzählerstimme an, dass die Kolonisten von Kobol die Vorfahren der Ägypter, Tolteken, Mayas oder Atlanter und die Architekten der großen Pyramiden gewesen seien. Das könnte man so deuten, dass beim Untergang von Atlantis die Technologie der Kolonisten verlorenging und die Überlebenden auf steinzeitlich-antikes Niveau zurückgeworfen wurden. Das sagt natürlich noch nichts über den Entwicklungsstand auf der Erde zur Zeit der Serie aus.
              Diese Idee gefällt mir besonders gut und sie wäre auch absolut Galactica-like . Auf Sachen wie Atlantis oder auch die Entstehung des Asteroidengürtels hätte man eingehen und eine interessante Vorgeschichte der Erde entwickeln können. Der Rückfall in vortechnologische Zeiten hätte eventuell durch einen großen Krieg erklärt werden können - eventuell ein Bürgerkrieg.

              Angenommen, die Galactica hätte die Erde tatsächlich in der 80er-Jahre-Gegenwart oder einer ihr relativ nahen Zukunft entdeckt, hätte man sich danach auf die Suche nach dem Erbe der alten Kultur machen können. Was, wenn Atlantis in Wirklichkeit eine Art Superschiff gewesen wäre, das versenkt wurde, um vor den Feinden geschützt zu werden. Es hätte eine ultimative Waffe enthalten können, mit der die Zylonen besiegbar wären.

              Die "Bewahrer des alten Wissens" hätten sich vielleicht in Form einer geheimen Bruderschaft unerkannt unter den sonst ahnungslosen Menschen bewegen können und würden dann Kontakt zu Adama aufnehmen, weil ihnen seine Herkunft bewusst wäre.

              Vielleicht wäre die Erde ja auch gar nicht das Ende der Reise gewesen, sondern man hätte den Weg der 13. Kolonie weiter verfolgen müssen. Schließlich hätten sie die Erde verlassen und weiter ziehen können.

              Man könnte sich natürlich auch vorstellen, dass die Galactica in einer entfernten Zukunft angekommen wäre, wo die Menschen der Erde über eine hohe Technologie verfügen - vielleicht sogar höher als die der Galactica. Wer weiß, vielleicht sind ja auch die Lichtwesen in Wirklichkeit der 13. Stamm.

              Vielleicht hätten es sich die Lichtwesen ja auch zur Aufgabe gemacht, die Galactica auf einen bestimmten Weg zu führen und sie auf eine endgültige Konfrontation mit Iblis vorzubereiten. Der war ja irgendwie mit den Zylonen verbunden. Das hätte man auch noch auflösen können.

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