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Die verlorenen (?) Kolonien

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  • Die verlorenen (?) Kolonien

    Das Ziel der Cylonen ist die Auslöschung der Menschheit,
    soweit so gut, also was haben wir,...

    Wir haben ein Planetensystem in dem 12 bewohnbare Planeten anzutreffen sind. Ob es hier auch noch Außenposten auf diversen Monden, Raumstationen etc. gibt, die größe der Raumflotte lässt darauf schließen.

    In der Tos Serie wurden durch einen Aufruf alle Überlebenden in einer großen Flotte gesammelt und diese hat sich dann auf den Weg gemacht.

    In der neuen Serie sind es überlebende Schiffe die sich zu einer Flotte unter der Führung der Galactica zusammensammeln, (teilweise mit Evakuierungen von Planeten?) Viele werden zurückgelassen.

    Wir können von 12 bewohnten Planeten ausgehen mit vielen Milliarden Lebewesen.
    Nun werden die Kolonien mit Atombomben attackiert, Cylonen machen Jagd auf Menschen, Skinjobs sind in der Bevölkerung eingeschleust Farmen errichtet.
    Das ganze dauert etwas über ein Jahr ? Dann ziehen die Cylonen ab.

    Kann man jetzt wirklich davon ausgehen das die 12 Kolonien ausgerottet worden sind Menschenleer keine Überlebenden?

    oder kann sich trotz allem eine Postnukleare Gesellschaft entwickelt haben?
    Menschen in Schutzbunkern in Berghöhlen eben Leute die die Cylonenbesatzung einfach gut versteckt ausgesessen haben?

    Das möchte ich mal zur Diskussion stellen.
    »Es gibt zwei unendliche Dinge, die Dummheit der Menschheit und das Universum, doch beim Universum bin ich mir noch nicht sicher« - Albert Einstein

  • #2
    Ich kann mir vorstellen das noch Menschen überlebt haben und sich wie Samuel Anders damals in den Bergen verstecken und versuchen zu überleben. Ich gehe sogar so weit zu sagen das sich evtl. noch ein paar andere Schiffe zusammengetan haben und jetzt durchs Weltall irren oder sich gar einen netten Planeten gesucht haben wo sie jetzt Leben.
    Today is a good day to die

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    • #3
      Hrm, ich denke eher weniger. Die Radioaktive Strahlung war einfach zu groß in den Kolonien das dort längerfristig etwas überlebt haben könnte. Die Wiederstandskämpfer konnten ja auch nur überleben, weil sie sich pausenlos RADX horten mussten. Aber vielleicht haben wirklich die einen oder anderen Schiffe überlebt, aber ob ein paar Hundert Menschen ausreichen, um einen Genpool aufrecht zu erhalten? Ich weiß es nicht.

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      • #4
        Ein paar hundert Menschen sollten in der Lage sein den Genpool aufrecht zu erhalten. Zumindest wird dies bei der Besiedlung Europas angenommen:wissenschaft.de - Europäer stammen von kleiner Menschenguppe ab
        Der Artikel ist zwar schon älter, aber die Geschichte mit dem genetischen Flaschenhals wird immer wieder nachgewiesen, eigentlich bei allen Populationen ausserhalb Afrikas, bei den amerikanischen Indianern gab es wohl nochmal einen zusätzlichen Flaschenhals
        Evidence That Two Main Bottleneck Events Shaped Modern Human Genetic Diversity – Proc R Soc B FirstCite Anthropology.net
        (das ist auch aktueller)
        Ein sehr schönes Beispiel dafür, dass ein geringer Genpool zumindest im Laufe von einigen hundert Jahren nicht zusammenbrechen muss ist das große europäische Zuchtexperiment, bekannt als Königshäuser, die soweit möglich wohl unter sich geblieben sind.


        .
        EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

        Pyrrdacor schrieb nach 8 Minuten und 37 Sekunden:

        Natürlich muss man bedenken, dass dieser, nur wenig diverse, Genpool wahrscheinlich seinen Teil zu den inzwischen doch recht häufigen Krebserkrankungen, Diabetes, Augenschäden usw beiträgt.
        Zuletzt geändert von Pyrrdacor; 16.11.2009, 16:34. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
        Die Realität entspricht leider noch nicht meinem Wissensstand.

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        • #5
          Zitat von Bunnyear Beitrag anzeigen
          oder kann sich trotz allem eine Postnukleare Gesellschaft entwickelt haben?
          Menschen in Schutzbunkern in Berghöhlen eben Leute die die Cylonenbesatzung einfach gut versteckt ausgesessen haben?

          Das möchte ich mal zur Diskussion stellen.

          Möglich wäre es..aber dazu hätte man die zeit habn müsen, soclhe Bunker zu erreichen udn sowas findet sich unterhalb der Bevölkerungszentren..und was hat es zeurst erwischtß eben diese Zentren.
          Überlebende ha tes also nur abseits gegeben und diese wiederum hatten nu schwer zugang zu bunkern(könnte ich mir denken).
          Sagen wir es mal so, wenn die Nuklearwaffen der zylonen dne heutigen ähnlich sind, dann könnte man nit wie im Film mal eben in ne Stadt spazieren.
          Also sind diese wohl was schwächer(nein ihr braucht da jetzt keine NE aber-Debatte vom zaun zu brechen), ergo könnten paar leutchen sich genug Radex besorgt haben udn sich in Bunkeranlagen zurück gezogen haben.
          möglich ja..aber in BSg relativ unwahrscheinlich.
          >ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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          • #6
            Nicht alle Städte wurden Bombardiert, aber ein Großteil schon.

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            • #7
              Zitat von Pyrrdacor Beitrag anzeigen
              Ein paar hundert Menschen sollten in der Lage sein den Genpool aufrecht zu erhalten. Zumindest wird dies bei der Besiedlung Europas angenommen:wissenschaft.de - Europäer stammen von kleiner Menschenguppe ab
              Der Artikel ist zwar schon älter, aber die Geschichte mit dem genetischen Flaschenhals wird immer wieder nachgewiesen, eigentlich bei allen Populationen ausserhalb Afrikas, bei den amerikanischen Indianern gab es wohl nochmal einen zusätzlichen Flaschenhals
              Evidence That Two Main Bottleneck Events Shaped Modern Human Genetic Diversity – Proc R Soc B FirstCite Anthropology.net
              (das ist auch aktueller)
              Ein sehr schönes Beispiel dafür, dass ein geringer Genpool zumindest im Laufe von einigen hundert Jahren nicht zusammenbrechen muss ist das große europäische Zuchtexperiment, bekannt als Königshäuser, die soweit möglich wohl unter sich geblieben sind.


              .
              EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

              Pyrrdacor schrieb nach 8 Minuten und 37 Sekunden:

              Natürlich muss man bedenken, dass dieser, nur wenig diverse, Genpool wahrscheinlich seinen Teil zu den inzwischen doch recht häufigen Krebserkrankungen, Diabetes, Augenschäden usw beiträgt.
              In einer Tv Sendung auf National Geographics würde eine Wissenschaftliche Studie zur Besiedlung von Australien erwähnt.
              Laut dieser Studie sollen 130 Personen reichen um einen genetisch gesunden Genpool zuerhalten.

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              • #8
                Zitat von Bunnyear Beitrag anzeigen
                ... Kann man jetzt wirklich davon ausgehen das die 12 Kolonien ausgerottet worden sind Menschenleer keine Überlebenden?
                Ja, kann man. Die Cylonen haben sehr großzügig Atomwaffen eingesetzt. Alle Planeten müssen einfach extrem verstrahlt sein. Dazu kommen der nukleare Winter und die Vernichtung von zig Pflanzen- und Tierarten. Infrastruktur und Wirtschaft sind komplett zusammengebrochen. So etwas bedeutet für eine moderne Gesellschaft das Ende. Bevor die Menschen gelernt haben auf prähistorischem Niveau zu leben, sind doch 90 Prozent der Überlebenden gestorben (an Krankheiten, Hunger, Unfällen, usw). Der Rest stirbt dann an Strahlungskrankheiten.

                Zitat von Bunnyear Beitrag anzeigen
                ... oder kann sich trotz allem eine Postnukleare Gesellschaft entwickelt haben?
                Menschen in Schutzbunkern in Berghöhlen eben Leute die die Cylonenbesatzung einfach gut versteckt ausgesessen haben?
                Leider nicht. Wie oben ausgeführt gibt es auf den Hauptkolonien kein Leben mehr bzw keine Überlebenschance. Aussenposten, Bergwerke, usw können nicht ewig ohne Unterstützung von außen überleben. Selbst wenn sie nicht von den Cylonen angegriffen werden, haben sie dennoch keine Überlebenschance.

                Immerhin reden wir hier von einer hochspezialisierten Gesellschaft. Ein Buchhalter kann kein Schreiner sein, und es auch nicht schnell genug lernen. Ein Programmierer ist kein Jäger, ein Bergarbeiter kann vielleicht einen 500 Tonnen Bagger bewegen, aber keinen Tonkrug herstellen. Sie alle müssten so etwas innerhalb von wenigen Wochen lernen und weit genug perfektionieren, um überleben zu können. Das ist praktisch nicht möglich.
                Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

                - Mencius

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                • #9
                  Nicht innerhalb weniger Wochen, glaub mir, es gibt genug überreste der alten Zivilistation, das könnte man im Laufe der Jahre lernen, was wirklich der verfluchte Knackpunkt ist, ist die hochgradige Vestrahlung der Kolonien, wer weiß wie viele Bomben alleine auf Picon oder Caprica gefallen sind, das waren die am meisten bevölkertsten Kolonien.

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                  • #10
                    Allerdings haben die Zylonen doch ihre Zuchteinrichtungen auf die Planeten gebaut. Und beim versuch Menschen/Zylonen Embyros zu schaffen dürfte die Strahlung sehr stören. Als kann man davon ausgehen dass es einige zumindest nicht so stark verstrahlte Gebiete gibt.
                    Die Realität entspricht leider noch nicht meinem Wissensstand.

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                    • #11
                      Zitat von Pyrrdacor Beitrag anzeigen
                      Allerdings haben die Zylonen doch ihre Zuchteinrichtungen auf die Planeten gebaut. Und beim versuch Menschen/Zylonen Embyros zu schaffen dürfte die Strahlung sehr stören. Als kann man davon ausgehen dass es einige zumindest nicht so stark verstrahlte Gebiete gibt.
                      Davon gehe ich auch mal aus, den einen Planeten komplett zu verstrahlen sollte etwas schwer sein. Wie Pyrrdacor schon geschrieben hat müsste es eigentlich immer nicht verseuchte Gebiete geben (wenn vileicht auch nur kleine)
                      Chaos Universe

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                      • #12
                        Vergeßt aber den Nuklearen Winter nicht, der zwangsläufig kommen wird, der wird schon genug probleme bereiten.

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                        • #13
                          Bei dem massiven Einsatz von Atomwaffen, siehe in "The Plan", gibt es garantiert keine unverstrahlten Gebiete mehr.

                          Dann gibts ja auch noch die Folgeerscheinungen durch so eine massive Bombardierung. Die da wären: Brände, Ascheregen, freigesetzte Gifte und Schwermetalle... usw. Man bedenke nur mal wenn heute die weltweiten Vorräte an Pkw/Lkw-Reifen auf einen Schlag abbrennen würden... oder die weltweiten Vorräte an Erdöl, Plastik, Kunststoff, usw. Danach wären weite Landstriche auf Jahre hinaus unbewohnbar.

                          Und was das "Lernen" angeht: Die Überlebenden von untergegangenen Zivilisationen hatten immer zig primitive Leute um sich herum, meist Barbaren die nicht unwesentlich zum Untergang beitrugen, von denen sie lernen konnten wie man auf prähistorischem Niveau überlebt. Die mussten das doch nicht von allein herausfinden. Und damals waren zwar Städte, Strassen, Tempel, usw kaputt, aber die Umwelt an sich war doch noch intakt.
                          Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

                          - Mencius

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                          • #14
                            Die Verstrahlung wird natürlich auf Dauer das grösste der Probleme sein,
                            (obwohl die sicher pro Planet unterschiedlich hoch sind)
                            dennoch denke ich das sich unterm Strich sicher mehr als 130 Leute pro Planet finden lassen die mal den ersten Angriff überlebt haben (weit mehr sicher)

                            Logischerweise wird die anschließende Cylonenhatz die Zahl weiter runtergeschraubt haben.

                            Trotzdem habe ich nach dem was ich in Bsg über die "Auslöschung" der Kolonien gesehen habe nicht den Eindruck das diese vollkommen war.
                            (zb. als Starbuck Ihre Rettungsmission durchführte gabs noch schöne grüne Wälder und keine Spur von N. Winter der sollte ja sehr rasch nach dem Angriff einsetzen?)

                            Ich kann mir sogar vorstellen das eine Anzahl von Raumschiffen nach dem Abzug der Zylonen noch vorhanden und Funktionstüchtig war.

                            Um einen Halbwegs Planetaren Handel und Personenverkehr wieder aufleben zu lassen sollten alleine schon mal Raptoren für den Anfang reichen.
                            (Sollten die Wracks und Überbleibsel der Kampfsterne und Zivilschiffe nicht von den Cylonen gefilzt worden sein, ließe sich da sicher auch noch einiges finden)
                            »Es gibt zwei unendliche Dinge, die Dummheit der Menschheit und das Universum, doch beim Universum bin ich mir noch nicht sicher« - Albert Einstein

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                            • #15
                              Ein Nuklearer Winter setzt nicht sofort ein. Die Asche die in die höheren Atmosphäreschichten geschleudert wurden verteilt sich erst langsam, die großen Teile regnen mit der Zeit ab, die kleinen verteilen sich weiter bis sie eine art Schild gebildet haben. Es muss ja nicht um 30° kälter werden, aber alleine 10° C Temperaturunterschied machen schon eine Menge aus in der Biosphäre.

                              Dazu kommt, wie gesagt, die Strahlung. Sie breitet sich durch Fallout, Stürme und Regen nämlich ebenso aus. Bei genügend Kernwaffen, und die haben echt mehr als genug benutzt, ist es irgendwann vorbei mit strahlungsfreien Zonen. Dann enden die irgendwann wie bei "The Beach". Das Ende allen Lebens auf den Kolonien... wenn man mal von diversen Ratten oder Kakerlakenarten absieht die irgendwie immun gegen den Dreck sind.

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