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Die Götter von Kobol, der eine wahre Gott, oder sonstige Entitäten....

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  • Die Götter von Kobol, der eine wahre Gott, oder sonstige Entitäten....

    .... kann man hier rein stecken. Passt glaube ich am besten!

  • #2
    Meiner Meinung entbehrt sich der Stellung der Zylonen zu Polytheismus und dem Monotheismus nicht einer gewissen Ironie:

    Einerseits ist man strenger Verfechter des "Einen Gottes" und verachtet den Glauben der Kolonisten an mehrere Götter, andererseits hat man ein Verhältnis zu den Final Five, dass meiner Meinung dem von Gläubigen zu Gott entspricht:
    Immerhin betont Tigh an einer Stelle, dass sie sich nicht wie die Götter der Zylonen verhalten sollten, andererseits bieten sie den Zylonen im Staffelsinale das "göttliche" Geschenk der Wiederauferstehung(-stechnolgie) an.

    Desweiteren führt mich dies zu einer Theorie über die Götter von Kobol:

    Frei nach den Engeln und den Schriften der Pythia ist "das alles bereist geschehen und wird wieder geschehen", aber es ist nie gesagt wann oder wo dieser Zyklus begann.
    Was also wenn, Kobol nicht der erste Planet war auf dem synthetische Lebewesen rebellierten? Meiner Meinung nach ist das Ausschlaggebende, dass es auf Kobol 3 verschiedene Arten entwickelter Lebewesen gab: Menschen, Zylonen und Götter.
    In der Flotte gibt es ebefalls diese 3 "Fraktionen", sodass den Final Five, die immerhin die "Schöpfer" der Zylonen sind, die Rolle der vermeindlichen Götter zukommt.
    Daher könnte es doch gut möglich sein, dass die Lords of Kobol nichts anderes als die Überlebenden des letzten "Zyklus" sind und den damaligen Einwohnern (wie es später die Final Five auf ähnliche Weise taten), oder primitiven Zylonen halfen diese zu ihrer "menschlichen" Form zu entwickeln.
    Der Selbstmord der Athena könnte ein Indiz dafür sein, dass sich das was bereits in der Heimat der vermeindlichen Götter ereignete, nämlich ein Krieg und ein darauf folgender Exodus der Rassen, widerholte.

    mfg Zitronenallergie
    Eli: This is not good.
    Lt. James: Try not to panic.
    Eli: Experience tells me, that this is a very good time to panic.

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    • #3
      Zitat von Zitronenallergie Beitrag anzeigen
      Daher könnte es doch gut möglich sein, dass die Lords of Kobol nichts anderes als die Überlebenden des letzten "Zyklus" sind und den damaligen Einwohnern (wie es später die Final Five auf ähnliche Weise taten), oder primitiven Zylonen halfen diese zu ihrer "menschlichen" Form zu entwickeln.
      Der Selbstmord der Athena könnte ein Indiz dafür sein, dass sich das was bereits in der Heimat der vermeindlichen Götter ereignete, nämlich ein Krieg und ein darauf folgender Exodus der Rassen, widerholte.
      Interessant ist auch, dass laut Head Six "Gott" Kobol den Rücken gekehrt, weil die Menschen "falsche Götter" anbeteten.

      Interessant war in diesem Zusammenhang die Feststellung Sharons, "we know more about your religion than you do" und "Athena, whoever she was, whatever she was ...". Sie sagte auch "we don't worship false idols".

      Irgendwie hatten die Lords of Kobol wohl andere Pläne als "Gott".

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      • #4
        Hier gibt's ja auch den Spruch "das hoffen wir alle", der ja auch zum Glauben der Kolonialen gehört. Aber sagt nicht Tigh auch mal "da sag ich Amen dazu"?
        Mein neuer Star Trek Fanfiction-Roman: [Star Trek] ZEIT für REVOLUTION


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        • #5
          Zitat von Chloe Beitrag anzeigen
          Interessant war in diesem Zusammenhang die Feststellung Sharons, "we know more about your religion than you do" und "Athena, whoever she was, whatever she was ...". Sie sagte auch "we don't worship false idols".

          Irgendwie hatten die Lords of Kobol wohl andere Pläne als "Gott".
          Könnte gut sein, dass der "eine Gott" sich deshalb von Kobol abwandte, weil sich eben diese "Wesen" als vermeindliche Götter verehren ließen, anstatt den "wahren" Glauben ihres "Retters" zu verbreiten.
          Die Final Five überlebten ja auch nur dank göttlichen Eingreifens, wieso soll es bei den theoretischen Überlebenden des letzten "Zyklus" nicht anders gewesen sein?
          Außerdem müssen die Zylonen des 13.Stammes bzw. deren Überlebenden ja auch irgendwo ihren Glauben herhaben.

          Im Endeffekt könnte man den ewigen Zyklus von Leben, Erschaffung einer künstlichen Rasse, Genozid der Ursprungsrasse, Exodus und der Findung des Paradises auf unterschiedliche religiöse Ansichten und das Verhalten "Gottes" darauf zurückführen.

          mfg Zitronenallergie
          Eli: This is not good.
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          • #6
            War Abraham denn ein Zylon?

            Nach der Besiedlung der neuen Erde hat sich die Menscheit ja ausgebreitet. Aber einer der ersten, der wirklich den Glauben des Monotheismus gebracht hat, war Abraham. Wie lässt sich dann das erklären? Die humanoiden Zylonen sind auch auf der Erde geblieben, könnte es sein, dass sich dann Gruppen ihrer Kultur auf die heutigen Religionen übertragen haben?
            Mein neuer Star Trek Fanfiction-Roman: [Star Trek] ZEIT für REVOLUTION


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            • #7
              Zitat von Mr.X-Man Beitrag anzeigen
              Nach der Besiedlung der neuen Erde hat sich die Menscheit ja ausgebreitet. Aber einer der ersten, der wirklich den Glauben des Monotheismus gebracht hat, war Abraham.
              nach der biblischen Überlieferung. Es kann auch vorher schon monotheistische religiöse Vorstellungen gegeben haben. Irgendwoe habe ich mal gelesen, dass solche zu Abrahams Zeiten unter nomadischen Völkern durchaus verbreitet waren, weil sie zur Gesellschaftsstruktur dieser Völker passte: es gab eine Sippe, die zusammen umherzog, und die immer ein Oberhaupt hatte (wie z.B. Abraham), und da passte halt sehr gut die Vorstellung eines einzelnen Gottes als Ober-Oberhaupt.

              Außerdem gerieten ja auch jede Menge andere kulturelle Elemente der BSG-Gesellschaft verloren, wie z.B. die feschen Lederjäckchen der Sechser-Modelle.

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              • #8
                Die Roten Kleider der Sechser fand ich aber stylisher... die gibt es ja nu wieder

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                • #9
                  Zitat von Agent Scullie Beitrag anzeigen
                  nach der biblischen Überlieferung. Es kann auch vorher schon monotheistische religiöse Vorstellungen gegeben haben. Irgendwoe habe ich mal gelesen, dass solche zu Abrahams Zeiten unter nomadischen Völkern durchaus verbreitet waren, weil sie zur Gesellschaftsstruktur dieser Völker passte: es gab eine Sippe, die zusammen umherzog, und die immer ein Oberhaupt hatte (wie z.B. Abraham), und da passte halt sehr gut die Vorstellung eines einzelnen Gottes als Ober-Oberhaupt.

                  Außerdem gerieten ja auch jede Menge andere kulturelle Elemente der BSG-Gesellschaft verloren, wie z.B. die feschen Lederjäckchen der Sechser-Modelle.
                  Auch die Völker die man heute grundsätzlich als "Vielgläubige" ansieht haben doch schon monotheistische Tendenzen gezeigt..es war in der Antike und schon vorher durchaus üblich nur einen Gott zu verehren,was uns Abraham und spätere Religionen gebracht haben war so gesehen lediglich das "verleugnen" das es andere Götter/Gottheiten gibt bzw. das "verlangen" von den gläubigen die Existenz anderer "Überwesen" zu verleugnen..
                  so gesehen könnte irgendwann in der nBSG History ein über "Ressourection" Technologie verfügender Cylone auf die Idee gekommen sein,das vorhandensein anderer seiner Art zu verleugnen und seinen Anbetern vorgegeben haben,das ab sofort ebenfalls zu tun..ab dann gab es eben nur "dein Einen" (Gott)..und wenn er behämmert genug war ob seiner "Unsterblichkeit" und "Allmacht"..dann reicht das aus einen "Krieg" der Götter zu beginnen um seine "Konkurrenz" auszuschalten..einen Krieg gegen ein "Konklomarat" von 12 anderen (Göttern/Cylonen) und deren Anhänger von Kobol zu vertreiben...es müssen jaa nicht in jedem Zyklus immer nur "final five" übrigbleiben..vielleicht waren es im Zyklus davor 13??
                  .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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                  • #10
                    Bei den alten Römern konnte man es ganz gut beobachten. Sie hatten zwar einen ganzen Pantheon voll Götter, aber viele von ihnen suchten sich einen speziellen Gott aus und glaubten meist nur an jenen.

                    Die anderen wurden aktzeptiert aber beim Jupiter, das ist der eine Gott an den ich glaube

                    Was auch sehr interessant ist. Den Römern konnte man viel nachsagen, wirkich viel mit ihrer Dekadenz, Sklaverei und kriegerischem Verhalten.

                    Aber in Sachen Glauben waren sie sehr tolerant. Es wurde jede Gottheit aktzeptiert, viele sogar assimiliert. Und so etwas sieht man in monotheistischen Glauben eher weniger. Diese Toleranz.

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                    • #11
                      Das Christentum war die Erste Religion wo man daran glauben musste, bei den andern davor hatte es gereicht wen du dir regeln befolgt hast.


                      .
                      EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                      Taurhin schrieb nach 4 Minuten und 44 Sekunden:

                      Zitat von Jolly Beitrag anzeigen
                      Aber in Sachen Glauben waren sie sehr tolerant. Es wurde jede Gottheit aktzeptiert, viele sogar assimiliert. Und so etwas sieht man in monotheistischen Glauben eher weniger. Diese Toleranz.
                      Es war ja einfache ein Volk zu assimilieren wen sie ihre Götter noch verehren dürfen.

                      Und die Römer hatten ja noch den Tempel der unbekannten Götter, ein Tempel in dem alle Götter verehrt wurden die man noch nicht kante.
                      Zuletzt geändert von Taurhin; 21.08.2010, 16:31. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
                      "Ich glaube übrigens, dass das gesamte Universum mitsamt allen unseren Erinnerungen,Theorien und Religionen vor 20 Minuten vom Gott Quitzlipochtli erschaffen wurde. Wer kann mir das Gegenteil beweisen?"
                      Bertrand Russell

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                      • #12
                        Zitat von Jolly Beitrag anzeigen
                        ... Aber in Sachen Glauben waren sie sehr tolerant. Es wurde jede Gottheit aktzeptiert, viele sogar assimiliert. Und so etwas sieht man in monotheistischen Glauben eher weniger. Diese Toleranz.
                        Sie waren in bestimmten Dingen sehr tolerant. Wer aber den Kaiserstatuen keine Ehre erwies, oder den Kaiserkult ablehnte, der wurde auch ins Gefängnis geworden. Wer nicht an bestimmten Tagen opferte und/oder Probleme mit einige Kaiserkulten hatte, den traf die volle Strenge des Regimes (bis zum Todesurteil).
                        Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

                        - Mencius

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                        • #13
                          Nuja, die Kaiser waren aber auch nen bisserl greifbarer als die Götter

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                          • #14
                            Schon im alten Ägypten gab es monotheistische Tendenzen:
                            Echnaton erhob einen Gott speziellen Gott über alle anderen und richtete die gesamte Staatsreligion danach aus. Der Grund, warum sich dieser Kult nicht durchsetzte war dann schlicht die Ttatsache, dass er bei dieser "Umstrukturierung" des ägyptischen Reichs die Interessen seines Volkes und Anderes außer Acht ließ, wodurch es große Spannungen in der Bevölkerung gab.

                            Solche und ähnliche Beobachtungen (realer) polytheistischer Religionen könnten vllt. auf ähnliches Verhalten unter den Lords of Kobol und dem "Einen" bzw. den resultierenden (religiösen, vllt. aber auch militärischen) Konsequenzen schließen lassen.

                            Möglich wäre z.B., dass wie bereits angesprochen 13 hochentwickelte "Wesen" aus dem letzten Zyklus auf eine begrenzt entwickelte humanoide Rasse auf Kobol trafen, ihnen technolgisch (viele technologische Errungenschaften der Kolonien z.B. scheinen nicht zu ihrer sonstigen Entwicklung zu passen und viele der Ruinen auf Kobol lassen nicht gerade auf eine hochentwickelte raumfahrende Rasse schließen) halfen und vielleicht sogar unbeabsichtigt aufgrund ihrer Fähigkeiten als göttliche Wesen verehrt wurden.
                            Einem von ihnen passte das aber nicht, weshalb er wohlmöglich von göttlicher Intervention (z.B. den oft erscheinenden Engel) angeregt um sich selbst einen monotheistischen Kult spannte. Da seine religiöse Botschaft wohl im Gegensatz zu der der übrigen Zwölf stand, machte er die künstlichen Arbeitskräfte der Kobolbewohner zu seinen Gläubigen in dem er sie in ihrer Entwicklung unterstütze oder sie gar schuf.
                            Was dann passiert kennen wir ja mittlerweile alle: Zylonen rebellieren, es gibt einen Krieg, bei dem Kobol vllt. sogar z.B. mit Hilfe thermonuklearer Waffen auf lange Sicht unbewohnbar gemacht wurde, die Zylonen "fliehen" samt ihrem Glauben und nachdem sich das Ganze wiederholt hat, bringen die Final Five den kolonialen Zylonen ihren Glauben mit (natürlich gab es den Kolonien auch schon monotheistische Sekten), oder bestärken sie in ihrer Religion.

                            mfg Zitronenallergie
                            Eli: This is not good.
                            Lt. James: Try not to panic.
                            Eli: Experience tells me, that this is a very good time to panic.

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                            • #15
                              Zitat von Jolly Beitrag anzeigen
                              Nuja, die Kaiser waren aber auch nen bisserl greifbarer als die Götter
                              Das schon. Nur mit der Toleranz war es nicht weit her. Bei vielen Dingen verstanden die Römer gar keinen Spaß. Im Mittelalter hat niemand verlangt, das man dem Bildnis des Kaisers Opfer darbringt. Zerstückelungen von Kriegsfangenen im Kolosseum zu Ehren des Kaisers und des Reiches gab es auch nicht.
                              Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

                              - Mencius

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