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  • Kriegsrecht

    Hallo an die Foren-Community,

    ich wollte mal eine Frage in den Raum stellen, die mir schon lange im Kopf herumschwirrt:

    Woher nimmt Comander Adama das Recht die Präsidentin abzusetzen?
    Hierbei müsste es sich doch um einen verfassungswiedrigen Militärputsch handeln, wird auch in der Serie fand ich so dargestellt. Doch warum führen die Mariens diesen Befehl aus? Warum hat die Präsidentin nicht einmal veruscht einen direkten Gegenbefehl zu geben?

    Später, nach dem Anschlag auf Adama, ruft Tigh das Kriegsrecht aus, löst den 12 Rat auf und sagt später zu Baltar, als dieser darauf Aufmerksam macht, das er ja der Vizepräsident sei und bei Amtsunfähigkeit von Roslin an ihre Stelle treten müsste: "Rechtlich gesehen habe ich das Kriegsrecht verhängt", sagt zu Baltar das er daher ein Niemand sei und er tun solle, war er, Tigh, sagt, sonst lande er auch in der Brig.

    Ermächtigt sich das Militär dort einfach selber, wobei es von den Soldaten einfach so akzeptiert wird, oder ist in der Kolonialverfassung diese Maßnahme (für den Fall der Arbeitsunfähigkeit der Zivilregierung) vielleicht vorgesehen? Wenn ja, war es klug? Müsste der offensichtliche Missbrauch, von dieser Situation auszugehen, obwohl zivile Organ ja noch bestehen und offenbar Beschlüsse fassen (wie der Zwölferrat), die Soldaten nicht zur Verweigerung eines offensichtlichen illegalen und gegen die Verfassung verstoßenden Befehl veranlassen?

    Später bittet Roslin den Arzt um Hilfe um von der Galactica zu fliehen, diesem sagt Sie, sie brauche seine Hilfe, aber sei Illigeal und eine Verletzung seines Offiziereides. Ist nicht eigentlich der Putsch illegal?

    Es fällt auf, dass Tigh und später auch Adama viel über Loyalität reden, die Teilung der Flotte durch diejenigen die Roslin folgen als Rebellion bezeichnen und bei einer Besprechung mit Roslin mit Mitgliedern des Zwölferrates und anderen "Rebellen" (makabere Bezeichnung für Anhänger der verfassungsmäßigen Organe) wird nicht nur darüber geredet das die Galaktika Sie faktisch angreifen kann, sondern dass man Sie auch des Verrats Anklagen könnte. Müssten nicht die Anhänger des Militärputsches, wenn sie auch nicht faktisch Angst davor haben, doch wenigstens sicht rechtlich auf der falschen Seite verorten? Warum wird in der Mehrheit der Flotte scheinbar das Kriegs"recht" so einfach als legal akzeptiert? Warum wird es, wenn auch vielleicht nicht gut geheißen oder als Optimum gesehen, so doch kulturell scheinbar wenigsten als legitim akzeptiert?
    Zuletzt geändert von ein neuer; 27.03.2011, 00:33.

  • #2
    Weil die Galactica das einzige Kriegschiff ist und die Zivilisten ohne sie nicht den Hauch einer Chance haben. Das die Regierung hier eigentlic eine Farce ist, wird mehrfach in der Serie angesprochen, da die Leitung allein beim Adama-Clan liegt und nicht etwa in der "Regierung".

    Sehr schön zu sehen ist das auch beim Pegasus-Dreiteiler.
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    • #3
      Zitat von ein neuer Beitrag anzeigen
      ... Woher nimmt Comander Adama das Recht die Präsidentin abzusetzen?
      Hierbei müsste es sich doch um einen verfassungswiedrigen Militärputsch handeln, wird auch in der Serie fand ich so dargestellt. Doch warum führen die Mariens diesen Befehl aus? Warum hat die Präsidentin nicht einmal veruscht einen direkten Gegenbefehl zu geben? ...
      Da die 12 Kolonien nicht mehr existieren, gibt es eigentlich gar keine Verfassung mehr, kein Militär, keine Präsidentin, keinen Putsch, usw. Es gibt eigentlich nur noch eine Art Gefolgschaftsrecht. Adama als Kriegsherr kann Gehorsam von seinen Kriegern fordern (und macht das auch).

      Die Aufrechterhaltung der Regierung, mit allem Drum und Dran, ist eine Farce. Aber Adama fällt auch nix Besseres ein, also macht er mit. Faktisch gesehen ist Adama die einzige "legitime" Macht die übrig blieb.

      Zitat von ein neuer Beitrag anzeigen
      ... Später, nach dem Anschlag auf Adama, ruft Tigh das Kriegsrecht aus, löst den 12 Rat auf und sagt später zu Baltar, als dieser darauf Aufmerksam macht, das er ja der Vizepräsident sei und bei Amtsunfähigkeit von Roslin an ihre Stelle treten müsste: "Rechtlich gesehen habe ich das Kriegsrecht verhängt", sagt zu Baltar das er daher ein Niemand sei und er tun solle, war er, Tigh, sagt, sonst lande er auch in der Brig. ...
      Unverblümt, aber korrekt von Tigh. Er ist der 1. Leutnant des Kriegsherren und sollte daher an dessen Stelle treten. Was er auch tut. Das er dabei das Vokabular eines nicht mehr existierenden Amtsapparates verwendet ist halt auf Gewohnheit zurückzuführen.

      Zitat von ein neuer Beitrag anzeigen
      ... Ermächtigt sich das Militär dort einfach selber, wobei es von den Soldaten einfach so akzeptiert wird, oder ist in der Kolonialverfassung diese Maßnahme (für den Fall der Arbeitsunfähigkeit der Zivilregierung) vielleicht vorgesehen? Wenn ja, war es klug? Müsste der offensichtliche Missbrauch, von dieser Situation auszugehen, obwohl zivile Organ ja noch bestehen und offenbar Beschlüsse fassen (wie der Zwölferrat), die Soldaten nicht zur Verweigerung eines offensichtlichen illegalen und gegen die Verfassung verstoßenden Befehl veranlassen? ...
      Da es keine Kolonien, keine Verfassung, keine Regierung oder sonst etwas gibt bleibt nur das ursprüngliche Gefolgschaftsrecht übrig, also die minimale Grundlage einer jeden Gesellschaft. Demoraktisch oder auch nur liberal ist daran freilich nichts. Aber es funktioniert. Adama ist der Kriegsherr und die Krieger folgen ihm.

      Zitat von ein neuer Beitrag anzeigen
      ... Später bittet Roslin den Arzt um Hilfe um von der Galactica zu fliehen, diesem sagt Sie, sie brauche seine Hilfe, aber sei Illigeal und eine Verletzung seines Offiziereides. Ist nicht eigentlich der Putsch illegal? ...
      Nach den Regeln des untergegangenen Staates wäre es illegal. Aber der Staat existiert ja nicht mehr. Der Eid gegenüber dem Kriegsherren besteht aber nach wie vor. Eigentlich sogar mehr als zuvor, denn vorher war Adama ein Offizier, jetzt ist er DER Anführer.

      Zitat von ein neuer Beitrag anzeigen
      ... Es fällt auf, dass Tigh und später auch Adama viel über Loyalität reden, die Teilung der Flotte durch diejenigen die Roslin folgen als Rebellion bezeichnen und bei einer Besprechung mit Roslin mit Mitgliedern des Zwölferrates und anderen "Rebellen" (makabere Bezeichnung für Anhänger der verfassungsmäßigen Organe) wird nicht nur darüber geredet das die Galaktika Sie faktisch angreifen kann, sondern dass man Sie auch des Verrats Anklagen könnte. Müssten nicht die Anhänger des Militärputsches, wenn sie auch nicht faktisch Angst davor haben, doch wenigstens sicht rechtlich auf der falschen Seite verorten? Warum wird in der Mehrheit der Flotte scheinbar das Kriegs"recht" so einfach als legal akzeptiert? Warum wird es, wenn auch vielleicht nicht gut geheißen oder als Optimum gesehen, so doch kulturell scheinbar wenigsten als legitim akzeptiert?
      Wie gesagt: einfaches Gefolgsschaftsrecht. Der siegreiche Kriegsherr (Adama) kann die Loyalität seiner Krieger auf sich vereinen. Das ist ziemlich realistisch und würde so wohl auch in Wirklichkeit funktionieren. Siegreiche Kriegsherren hatten selten Schwierigkeiten Loyalität einzufordern.

      Dementgehen stehen Vertreter eines untergangenen Staates die noch dazu keinerlei militärische Siege vorweisen können. Und auch sonst wenig Erfolge. Daher wird wohl kein klar denkender Mensch der Ansicht sein, das dies hier die "richtige" Seite wäre.

      Aber weil das eine Serie ist geht der Bruch durch die Flotte. In Wirklichkeit würde Roslin wohl nicht mehr als 100 Anhänger finden.
      Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

      - Mencius

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      • #4
        Der Bruch erfolgte aus religiösen Gründen nicht aus politischen.
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        • #5
          @ Ahmose:

          Das der Staat untergegangen war, mag ja so sein. Doch damit fällt eigentlich auch jede legitime Grundlage auf Grund derer Adama Befehle erteilen konnte. Gut, man folgt dem Kriegsherren nach einfachem Gefolgschaftsrecht, welches das Recht der 12 Kolonien ersetzt hat. Trotzdem überrascht mich mit welcher leichtfertigkeit das alle Soldaten mitmachen, obwohl ihr Eid doch auf die Kolonialverfassung war und eine Präsidentin besteht - und auch vor dem Putsch durch Adama (und auch wieder nach der Versöhnung, aber darum geht es hier nicht) immer noch demonstrativ als solche behandelt wurde.

          Wenn es keinen Präsidenten gegeben hätte, die Verfassungsorgane offen zusammengebrochen wären, könnte man sagen, der Staat ist untergegangen. Auch wenn ein solcher der Flotte nur nicht bekannt wäre und dann plötzlich einer auftaucht, wäre das etwas anderes gewesen.

          Und zu guter letzt: Dass die Soldaten Adama folgen, dem sie vertrauen und auf dessen Qualifikation sie bauen, eine Sache, das sie das ganze aber für legal halten, während man sich ansonsten auch nach dem Putsch noch an koloniale Protokolle hällt und auch immer wieder auf koloniale Gesetze beruft (zuerst wollte man ja demonstrativ nicht das Kriegsrecht ausrufen und der Zwölferrat bestand weiter), ist etwas anderes...

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          • #6
            Roslin hatte eine extrem wichtige Militär-Aktion sabotiert, als sie die Elite-Pilotin, die einen erbeuteten feindlichen Kampfflieger, mit welches sie einen gegnerischen Basis-Stern hätte zerstören sollen, mit irgendwelchen Schnapps-Ideen bezüglich einem alten Pfeil aus einem zerstörten Museum voll-laberte und diese dazu führte, nach Caprica zu fliegen anstatt ihre Mission auszuführen.
            Sie hat Zweifel und Bedenken unter den höheren Offizieren ausgestreut, wonach die Führung der Flüchtlings-Flotte NICHT weiss, wo die 13. Kolonie liegt, und zwar genau zu dem Zeitpunkt, an dem der Feind die Ursprungs-Welt Kobol besetzt hält.
            Ich bin zwar generell kein Fan des Militärs, aber was Roslin getan hatte, war so ziemlich der dümmste Zeitpunkt und der falscheste Moment, wo man Zweifel und Uneinigkeit verbreitet AUFGRUND von drogen-induzierten Visionen.

            Nur durch Gottes Fügung haben die Kobolianer trotzdem den Basis-Stern vernichten können.

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            • #7
              Zitat von ein neuer Beitrag anzeigen
              @ Ahmose:

              Das der Staat untergegangen war, mag ja so sein. Doch damit fällt eigentlich auch jede legitime Grundlage auf Grund derer Adama Befehle erteilen konnte. Gut, man folgt dem Kriegsherren nach einfachem Gefolgschaftsrecht, welches das Recht der 12 Kolonien ersetzt hat. Trotzdem überrascht mich mit welcher leichtfertigkeit das alle Soldaten mitmachen, obwohl ihr Eid doch auf die Kolonialverfassung war und eine Präsidentin besteht - und auch vor dem Putsch durch Adama (und auch wieder nach der Versöhnung, aber darum geht es hier nicht) immer noch demonstrativ als solche behandelt wurde.
              Die Kolonien gibt es nicht mehr. Ja Adama hat keine legitime Grundlage für sein Kommando. Aber, er kennt als einziger den Weg zur Erde (Staffel 1) und bildet damit auch die einzige Hoffnung für die Überlebenden und die Militärs. Ich weiß nicht wieweit du geschaut hast, aber im späteren Verlauf bröckelt dieses Vertrauen auch ziemlich und dann folgt man ihm nicht mehr Bedingungslos.

              Zitat von ein neuer Beitrag anzeigen
              Wenn es keinen Präsidenten gegeben hätte, die Verfassungsorgane offen zusammengebrochen wären, könnte man sagen, der Staat ist untergegangen. Auch wenn ein solcher der Flotte nur nicht bekannt wäre und dann plötzlich einer auftaucht, wäre das etwas anderes gewesen.
              Versteh ich nicht ganz was du meinst.


              Zitat von ein neuer Beitrag anzeigen
              Und zu guter letzt: Dass die Soldaten Adama folgen, dem sie vertrauen und auf dessen Qualifikation sie bauen, eine Sache, das sie das ganze aber für legal halten, während man sich ansonsten auch nach dem Putsch noch an koloniale Protokolle hällt und auch immer wieder auf koloniale Gesetze beruft (zuerst wollte man ja demonstrativ nicht das Kriegsrecht ausrufen und der Zwölferrat bestand weiter), ist etwas anderes...
              WIe heißt es so schön, der stärkere macht die Gesetze. Mit legalität hat das ganze wenig zutun. Wird auch im späteren Serienverlauf dargestellt, das Adama nur eine einzige Person als Präsident akzeptiert. Frei nach dem Motto: Ihr könnt machen wa sihr wollt, solange ihr das macht was ich will. Die Vierte und Dritte Staffel ist in der Hinsicht sehr interessant. Das ganze ist eine Scheinregierung um das Volk ruhigzuhalten. Solange es in die Pläne von Adama passt, redet man gern über die Gesetze und Philosophien. Wenn es nicht passt ignoriert man das auch gern mal komplett.
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              • #8
                Zitat von ein neuer Beitrag anzeigen
                @ Ahmose:

                Das der Staat untergegangen war, mag ja so sein. Doch damit fällt eigentlich auch jede legitime Grundlage auf Grund derer Adama Befehle erteilen konnte. Gut, man folgt dem Kriegsherren nach einfachem Gefolgschaftsrecht, welches das Recht der 12 Kolonien ersetzt hat. Trotzdem überrascht mich mit welcher leichtfertigkeit das alle Soldaten mitmachen, obwohl ihr Eid doch auf die Kolonialverfassung war und eine Präsidentin besteht - und auch vor dem Putsch durch Adama (und auch wieder nach der Versöhnung, aber darum geht es hier nicht) immer noch demonstrativ als solche behandelt wurde. ...
                Der Staat existiert nicht mehr. Damit sind auch alle Eide hinfällig die man evtl. geschworen hat. Man kann nichts und niemaden Loyalität schuldig sein, der gar nicht mehr existiert.

                Es gab also auch nichts, wo die Soldaten "leichtfertig" mitmachen konnten. Es konnte keinen Putsch geben, jedenfalls nicht von Adamas Seite, da er ja die einzige übrig gebliebene politische und militärische Kraft war.

                Zitat von ein neuer Beitrag anzeigen
                ... Wenn es keinen Präsidenten gegeben hätte, die Verfassungsorgane offen zusammengebrochen wären, könnte man sagen, der Staat ist untergegangen. Auch wenn ein solcher der Flotte nur nicht bekannt wäre und dann plötzlich einer auftaucht, wäre das etwas anderes gewesen. ...
                Der Staat existiert nicht mehr. Noch mehr zusammenbrechen kann kein Staat. Der Staat wurde regelrecht ausgelöscht. Übrig blieben ein paar Flüchtlinge ohne Land, ohne funktionierende Institutionen, ohne Legislative und Exekutive.

                Zitat von ein neuer Beitrag anzeigen
                ... Und zu guter letzt: Dass die Soldaten Adama folgen, dem sie vertrauen und auf dessen Qualifikation sie bauen, eine Sache, das sie das ganze aber für legal halten, während man sich ansonsten auch nach dem Putsch noch an koloniale Protokolle hällt und auch immer wieder auf koloniale Gesetze beruft (zuerst wollte man ja demonstrativ nicht das Kriegsrecht ausrufen und der Zwölferrat bestand weiter), ist etwas anderes. ...
                Man kann alte Gesetze durchaus "neu" anwenden. Unser Recht leitet sich z.B. größtenteils vom röm-byz. Recht ab. Aber wir sind nicht Rom. Wir sind auch nicht Byzanz. Wir wären weder röm. noch byz. Kaisern Loyalität schuldig.

                Adama ist die einzige legitime politische und militärische Kraft die übrig blieb. Jede Aktion gegen ihn ist damit automatisch illegal.
                Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

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                • #9
                  Zitat von Larkis Beitrag anzeigen
                  Die Vierte und Dritte Staffel ist in der Hinsicht sehr interessant. Das ganze ist eine Scheinregierung um das Volk ruhigzuhalten. Solange es in die Pläne von Adama passt, redet man gern über die Gesetze und Philosophien. Wenn es nicht passt ignoriert man das auch gern mal komplett.
                  Stimmt, wobei es noch die "demokratische Phase" in Staffel 2 gibt, die in einem Adama recht ungelegenen Machtwechsel mündet. Mit dem Verlassen von Neu Caprica war es auch damit vorbei. Roslin setzt sich selbst als Präsidentin ein und Adama macht dem eigentlich legitimen Neu-Präsidenten Zarek klar, dass er ihn stürzen wird, sofern dieser nicht von selbst zurücktritt.

                  Zitat von Makaan
                  Ich bin zwar generell kein Fan des Militärs, aber was Roslin getan hatte, war so ziemlich der dümmste Zeitpunkt und der falscheste Moment, wo man Zweifel und Uneinigkeit verbreitet AUFGRUND von drogen-induzierten Visionen.
                  Wie Apollo richtig feststellt, kann man den Präsidenten nicht einfach absetzten, weil dieser eine dumme Entscheidung gefällt hat. Abgesehen davon, dass es das Obergenius Tigh war, der den Vogel mit seinem Einsatz von Piloten zur Demonstationskontrolle abgeschossen hat, wofür er unter normalen Umständen vor Gericht gelandet wäre.
                  I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                  • #10
                    Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                    Wie Apollo richtig feststellt, kann man den Präsidenten nicht einfach absetzten, weil dieser eine dumme Entscheidung gefällt hat. Abgesehen davon, dass es das Obergenius Tigh war, der den Vogel mit seinem Einsatz von Piloten zur Demonstationskontrolle abgeschossen hat, wofür er unter normalen Umständen vor Gericht gelandet wäre.
                    Jaja der gute alte Lee.

                    Eigentlich sollte man in dem Zusammenhang nicht seine Aussage Ende der dritten Staffel bei der Verhandlung vergessen, da bringt er das alles ziemlich gut auf den Punkt.
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                    • #11
                      Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                      Wie Apollo richtig feststellt, kann man den Präsidenten nicht einfach absetzten, weil dieser eine dumme Entscheidung gefällt hat. Abgesehen davon, dass es das Obergenius Tigh war, der den Vogel mit seinem Einsatz von Piloten zur Demonstationskontrolle abgeschossen hat, wofür er unter normalen Umständen vor Gericht gelandet wäre.
                      Man kann durchaus den Präsidenten (in diesem Fall Präsidentin) absetzen, wenn dieser eine Gefahr darstellt für die nationale Sicherheit wie z.B. im Falle der Flüchtlings-Flotte, was das Ausplappern von Staatsgeheimnissen wie die Nichtkenntnis über die 13. Kolonie oder das Anstiften von Meuterei und Befehlsverweigerung während einer hochkritischen Mission (denn genau dazu hat sie die Sternenbuckine getrieben) angeht, noch dazu während jener Präsident unter dem Einfluss von Drogen steht.
                      Abgesehen davon ist ja Apollo auch eh nur ein Quatsch-Kopf, der im Serien-Finale die Ausrottung der Kobolianer bewirkt.

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                      • #12
                        Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                        Abgesehen davon ist ja Apollo auch eh nur ein Quatsch-Kopf, der im Serien-Finale die Ausrottung der Kobolianer bewirkt.
                        Wann genau hörst du eigentlich auf solchen BLödsinn zu verzapfen?
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                        • #13
                          Zitat von Larkis Beitrag anzeigen
                          Wann genau hörst du eigentlich auf solchen BLödsinn zu verzapfen?
                          Wieso? Ist doch fakt das die Kobolianer aussterben? Bleibt doch nur noch die DNS von Hera über

                          Und die is bekanntlich nen halber Skinjob, also nen Weichtoaster, nicht mal nen Mensch, bäh!

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                          • #14
                            Zitat von Larkis Beitrag anzeigen



                            Versteh ich nicht ganz was du meinst.
                            Ich meinte damit, wenn die Flotte keinen Präsidenten gehabt hätte und plötzlich, nach Wochen oder Monaten, trifft man auf ein ziviles Schiff (oder mehrere), auf dem jemand herumturnt der von sich einfach mal eben so behauptet, er wäre der Präsident.


                            Nachtrag:

                            Der Staat existiert nicht mehr. Noch mehr zusammenbrechen kann kein Staat. Der Staat wurde regelrecht ausgelöscht. Übrig blieben ein paar Flüchtlinge ohne Land, ohne funktionierende Institutionen, ohne Legislative und Exekutive.
                            Nun ja, mag man so sehen. Aber es gibt durchaus zivile Exilregirungen.
                            Zuletzt geändert von ein neuer; 29.03.2011, 02:05. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

                            Kommentar


                            • #15
                              Wenn man überhaupt bei ca. 40.000 Überlebende auf einer zusammengeschusterten Flüchtlingsflotte ohne Chance auf einen Sieg gegen die bitterbösen Zylonen eine Exilregierung nennen möchte...

                              Und die einzige verbliebene Legitimierung, welches die "Roslin-Administration" hat liegt in den Händen von Papa Adama, dem grossen Zeus-Pubaa der Flüchtlingsflotte.

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