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[106] "Das Geschütz auf dem Eisplaneten Null I" / "Gun on Ice Planet Zero I"

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  • [106] "Das Geschütz auf dem Eisplaneten Null I" / "Gun on Ice Planet Zero I"

    Die Galactica wird von den Zylonen eingekesselt. Mit einem riesigen Laser, der auf dem Planeten Arcta installiert ist, wollen sie die Galactica zerstören. Apollo und die Flotte können die Verfolger nicht abschütteln. Nun geht es um Leben und Tod.
    Quelle

    -----------
    mmh, ein Pilot muss bruchlanden und der Rettungstrupp besteht aus Sträflingen.. nee, auch das war eine Episode, die mich nicht wriklich mitgerissen hat, vorallem dann nicht, als sie auf diese Klone stoßen. Irgendwie sind dauernt irgendwo Menschen, obwohl angeblich alle vernichtet wurden.. mmh.. sind die Cylonen doch nicht so gründlich, oder sie wollten erst die Tribe sund dann die kleinen Randgebiete vernichten... mh..

    3***
    18
    ****** eine der besten Battlestar Galactica-Folgen aller Zeiten!
    33.33%
    6
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Battlestar Galactica ausmacht!
    22.22%
    4
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    0.00%
    0
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    11.11%
    2
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    22.22%
    4
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Battlestar Galactica unwürdig!
    11.11%
    2
    "We don't want him, we want you" "This isn't a Dating service" - Hawks & McQueen
    "The Borg wouldn't know fun if they assimilated an amusement park." - B'Elanna Torres in Tsunkatse
    "Das Universum beherrschen ist ein Hobby, keine Zwangsneurose." - Moogie | "Check"
    "Peace and Chicken!" - Homer Simpson in The Greatest Story Ever D'ohed

  • #2
    Zitat von Orovingwen Beitrag anzeigen
    mmh.. sind die Cylonen doch nicht so gründlich, oder sie wollten erst die Tribe sund dann die kleinen Randgebiete vernichten... mh..
    Was ist das Problem? Genau das ergäbe doch den meisten Sinn, oder?

    Wie auch immer - ich finde, gerade diese Doppelepisode beweist, welches Potential in dieser Serie steckt. Von wegen immer wiederkehrende Effekte. Wo denn?? Mindestens 70 % der gezeigten FX war absolut neu und von der Qualität her für die endenden 70er absolut kinoreif! Die Geschichte war durchweg spannend und es ging ja nun doch um etwas mehr als um einen abgestürzten Piloten, der gerettet werden musste.
    Für mich ist das eine der besten Folgen!

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    • #3
      Zitat von Orovingwen Beitrag anzeigen
      mmh, ein Pilot muss bruchlanden und der Rettungstrupp besteht aus Sträflingen..
      Diese Grundidee fand ich gar nicht schlecht, die Sträflinge waren als Charaktere vergleichsweise noch recht interessant. Auch die Idee einer Bruchlandung auf einem Eisplaneten, gar nicht schlecht, klassischer Stoff für Abenteuergeschichten. Die Folge war sogar recht spannend, die Settings erstklassig, so dass ich mich hier nicht lumpen lasse und fünf Sterne vergebe.
      Zitat von Orovingwen Beitrag anzeigen
      Irgendwie sind dauernt irgendwo Menschen, obwohl angeblich alle vernichtet wurden.. mmh.. sind die Cylonen doch nicht so gründlich, oder sie wollten erst die Tribe sund dann die kleinen Randgebiete vernichten... mh..
      Der neue Zylonenherrscher hat eine neue Politik (letzte Szene des Pilotfilms). Der alte Zylonenherrscher starb auf dem Basisschiff, das zusammen mit Carillon explodierte. Dies hatte dann auch die Konsequenz, dass Baltar ein eigenes Basisschiff bekam und einen androiden Zylonen als Aufpasser.

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      • #4
        Ich muss glatt nochmal die Episode sehen, damit ich weiß was mir nicht mehr so gefallen hat

        Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
        Was ist das Problem? Genau das ergäbe doch den meisten Sinn, oder?
        Das "Problem" war, dass mir nicht klar war, was genau dahinter steckte. War es wirklich geplant oder war es eher ein Zufall, dass da noch welche übrig geblieben sind. Ich hätte mir eine klare Antwort darauf gewünscht.

        ______

        Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
        Diese Grundidee fand ich gar nicht schlecht, die Sträflinge waren als Charaktere vergleichsweise noch recht interessant. Auch die Idee einer Bruchlandung auf einem Eisplaneten, gar nicht schlecht, klassischer Stoff für Abenteuergeschichten. Die Folge war sogar recht spannend, die Settings erstklassig, so dass ich mich hier nicht lumpen lasse und fünf Sterne vergebe.
        Es geht mir darum, dass eine Rettungstrupp doch normalerweise aus Leuten besteht, die loyal sind, da sie ja Kameraden / Zivilisten retten sollen. Sträflingen spricht man aber allgemein so eine Loyalität ab, da sie ja schon einmal ihrer eigenen Gesellschaft geschadet hat. Für mich war es etwas seltsam. Aber vielleicht bin ich ja nur komisch

        Der neue Zylonenherrscher hat eine neue Politik (letzte Szene des Pilotfilms). Der alte Zylonenherrscher starb auf dem Basisschiff, das zusammen mit Carillon explodierte. Dies hatte dann auch die Konsequenz, dass Baltar ein eigenes Basisschiff bekam und einen androiden Zylonen als Aufpasser.
        Gut, das stelle ich auch nicht in Frage. Nur der alte Zylonenherrscher hat bei der Ausrottung der Menschen nicht wirklich effizient gearbeitet. Es kam mir etwas unorganisiert von Seiten der Zylonen vor.
        "We don't want him, we want you" "This isn't a Dating service" - Hawks & McQueen
        "The Borg wouldn't know fun if they assimilated an amusement park." - B'Elanna Torres in Tsunkatse
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        • #5
          Mir gefiel die Doppelfolge mit dem Eisplaneten Null sehr gut. Das mag auch damit zusammenhängen, dass ich den Roman dazu kenne, der sich aber doch etwas von den Folgen unterscheidet.
          Die große große Kanone und der goldene Vulpa waren cool.

          Auch die Szene mit dem Shuttle, den Cylonenangriff und der anschließenden Bruchlandung waren sehr dramatisch.

          Von gibt es volle 6 Sterne für die Doppelfolge!


          .
          EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

          Halman schrieb nach 6 Minuten und 43 Sekunden:

          Zitat von Orovingwen Beitrag anzeigen
          Gut, das stelle ich auch nicht in Frage. Nur der alte Zylonenherrscher hat bei der Ausrottung der Menschen nicht wirklich effizient gearbeitet. Es kam mir etwas unorganisiert von Seiten der Zylonen vor.
          Nun, bei der Vernichtung der zwölf Kolonien war er äußerst gründlich. Damit war die Menschheit am Rand der Vernichtung.
          Doch dann stellte sich im Laufe der Serie heraus, dass es außer den Kolonien noch andere Planeten mit Menschen gabst, IMHO außerhalb des Cylonen-Imperiums. Im Grunde fing es schon mit Carillon an, wo ja außer den Einheimischen auch schon Menschen drauf waren.

          Ich schätze, dass diese Welten schlechte Karten haben, wenn die Cylonen sich weiter ausdehnen. Vielleicht sollte man diesem Thema einen Thread widmen. Außer Episoden-Threads gibt es ja noch nichts für die alte Serie.
          Zuletzt geändert von Halman; 22.04.2010, 04:35. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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          • #6
            Zitat von Orovingwen Beitrag anzeigen
            mmh, ein Pilot muss bruchlanden und der Rettungstrupp besteht aus Sträflingen.. nee, auch das war eine Episode, die mich nicht wriklich mitgerissen hat
            Geht mir ähnlich. Hinzu kommt, dass es bei der Mission gar nicht um die Rettung des abgestürzten Piloten ging, sondern um die Vernichtung der Kanone. Der Pilot wird ja - abgesehen von Starbuck - von allen für tot gehalten.

            Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum man die Kanone unbedingt zerstören will, in dieser Folge sieht es so aus, als ob ihre Reichweite wirklich sehr gering ist. Die abgeschossene Viper ist schon sehr nahe an der Atmosphäre, als der Zylone unten auf dem Planeten verkündet, das Ziel wäre jetzt in Reichweite. Aber zum Thema "Reichweite" dann mehr bei der Episodenkritik von Teil 2.

            vorallem dann nicht, als sie auf diese Klone stoßen. Irgendwie sind dauernt irgendwo Menschen, obwohl angeblich alle vernichtet wurden..
            In diesem Fall sind es zwar "nur" Klone, aber schon merkwürdig, dass die Zylonen die Menschen ausrotten wollen und gleichzeitig selbst eine neue menschliche Population züchten lassen. Dass die Zylonen nicht selbst als Arbeitskräfte agieren (Stichwort "effiziente Maschinen") ist merkwürdig. Genauso merkwürdig, wie dass es notwendig ist, für eine militärische Aktion Verbrecher zu rekrutieren. Auf dem ganzen Kampfstern sind keine qualifizierten Soldaten für den Job?

            Zitat von Logan5
            Wo denn?? Mindestens 70 % der gezeigten FX war absolut neu und von der Qualität her für die endenden 70er absolut kinoreif!
            Ja, 70 % der Effekte waren sicher neu. Von diesen 70 % haben sich aber die Hälfte der Szenen innerhalb der Folge wiederholt. Und so wirklich kinoreif finde ich die Effekte jetzt auch nicht. Sie sind teilweise sehr nett gemacht, aber es sind auch immer wieder nervende Wiederholungen dabei. So sehen fast alle Planeten vom Orbit aus wie Carilon. Selbst ein Eisplanet verwandelt sich in diesen Wüstenplaneten, wenn eine Szene von einer vorherigen Folge wiederverwendet werden soll. Besonders arg finde ich, dass hier Aufnahmen von der Wüste teilweise einfach abgedunkelt und mit darüber kopierten Schneegestöber versehen wurden. Also von der Sorgfalt her hat da Star Trek TOS über 10 Jahre vorher schon besseres geleistet und das mit wohl weit weniger Budget.

            Ich weiß nicht so recht, wie ich die Folge bewerten soll. Sie hat ein paar nette Effektaufnahmen und das Schneegestöber auf der Soundstage selbst sah sehr nett aus. Aber sonst kam mir die Handlung reichlich sinnlos vor. Ich kann da echt nicht mehr als 2 Sterne geben.

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            • #7
              Zitat von MFB Beitrag anzeigen
              Also von der Sorgfalt her hat da Star Trek TOS über 10 Jahre vorher schon besseres geleistet und das mit wohl weit weniger Budget.
              Das sehe ich aber anders. Gerade in TOS sehen auch so ziemlich alle Planeten gleich aus, nur dass man ab und zu die Farbe geändert hat - manchmal aber noch nicht einmal das. Und ganz genau so wie bei Galactica wurden in TOS bestimmte Szenen immer wieder verwendet und auch dort oftmals in ein und derselben Folge.

              Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man bei Galactica immer wieder Dinge kritisieren muss, über die sich bei TOS kein Mensch beschwert, obwohl die es im Grunde geradezu vorgemacht haben. Zudem waren diese Vorgehensweisen bis in die frühen 80er hinein bei solchen Serien Gang und Gäbe. Galactica hat da überhaupt keinen Sonderstatus, was Effekt-Recycling angeht.

              Jetzt zu behaupten, TOS wäre da in irgend einer Weise sorgfältiger gewesen, halte ich dann doch für einen sehr, sehr subjektiven Blickwinkel.

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              • #8
                Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
                Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man bei Galactica immer wieder Dinge kritisieren muss, über die sich bei TOS kein Mensch beschwert,
                Eben weil es bei TOS einfach besser kaschiert worden ist. Gib dem Planeten eine andere Farbe und Beleuchtung und schon gibt's kaum noch Ähnlichkeit mit dem Planeten von der Vorwoche. In KSG sieht ein Großteil der Planeten einfach aus wie Carilon. Allein dass man in TOS sich die Mühe gemacht hat, zumindest die Planetenfarbe zu verändern, zeigt schon, dass da mehr Aufwand betrieben wurde, während in KSG sogar essentielle Kampfszenen zusammengeschnitten werden aus Aufnahmen, die im Eröffnungsdreiteiler vorkamen.

                Nichts gegen die Wiederverwertung von "Standard-Aufnahmen". Aber wenn ein Viper-Gefecht wirklich handlungsrelevant ist, dann sollten sie auch so gemacht sein, dass die Szenen nicht 1:1 aussehen wie in der Folge zuvor. Bei der Abänderung von bestehendem Bildmaterial hat TOS da verglichen deutlich besseres gezeigt. Auch dadurch, dass die "Standard-Aufnahmen" schon optisch abwechslungsreicher gestaltet wurden.

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                • #9
                  Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                  Eben weil es bei TOS einfach besser kaschiert worden ist. Gib dem Planeten eine andere Farbe und Beleuchtung und schon gibt's kaum noch Ähnlichkeit mit dem Planeten von der Vorwoche. In KSG sieht ein Großteil der Planeten einfach aus wie Carilon. Allein dass man in TOS sich die Mühe gemacht hat, zumindest die Planetenfarbe zu verändern, zeigt schon, dass da mehr Aufwand betrieben wurde, während in KSG sogar essentielle Kampfszenen zusammengeschnitten werden aus Aufnahmen, die im Eröffnungsdreiteiler vorkamen.

                  Nichts gegen die Wiederverwertung von "Standard-Aufnahmen". Aber wenn ein Viper-Gefecht wirklich handlungsrelevant ist, dann sollten sie auch so gemacht sein, dass die Szenen nicht 1:1 aussehen wie in der Folge zuvor. Bei der Abänderung von bestehendem Bildmaterial hat TOS da verglichen deutlich besseres gezeigt. Auch dadurch, dass die "Standard-Aufnahmen" schon optisch abwechslungsreicher gestaltet wurden.
                  Da kann ich dir eigentlich nur empfehlen, dir TOS nochmal genauer anzusehen. Mal abgesehen davon, ob man ernsthaft von einer größeren Sorgfalt sprechen kann, wenn ein und der selbe Planet alle zwei Wochen abwechselnd mal komplett Orange oder eben Grün ist, erinnere ich mich noch sehr gut an Folgen wie "Balance Of Terror" oder "Doomsday Machine" (so viele Raumschlachten gab es ja bei TOS gar nicht, was man vielleicht fairerweise auch erwähnen sollte), wo die Angriffsmaneuver immer exakt die selben waren.

                  In meinen Augen nimmt sich das gar nichts und weder bei der einen, noch bei der anderen Serie hat es mich gestört.

                  Und was die Handlungslogik angeht, sollte man bei aller berchtigter TOS-Verehrung vielleicht doch noch mal kurz einen Blick auf Episoden wie "Tomorrow Is Yesterday" , "The Mark of Gideon" , "The Savage Curtain" oder den Oberburner "Spock's Brain" werfen, bevor man beim "Eisplaneten Null" einen Totalverriss schreibt.

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
                    Da kann ich dir eigentlich nur empfehlen, dir TOS nochmal genauer anzusehen. Mal abgesehen davon, ob man ernsthaft von einer größeren Sorgfalt sprechen kann, wenn ein und der selbe Planet alle zwei Wochen abwechselnd mal komplett Orange oder eben Grün ist, erinnere ich mich noch sehr gut an Folgen wie "Balance Of Terror" oder "Doomsday Machine" (so viele Raumschlachten gab es ja bei TOS gar nicht, was man vielleicht fairerweise auch erwähnen sollte), wo die Angriffsmaneuver immer exakt die selben waren.
                    Es ist ein Hinweis auf größere Sorgfalt, nämlich dass man sich bei TOS Gedanken gemacht hat, wie man trotz geringem Budget abwechslungsreiche Bilder zeigen kann. Kaum aufeinanderfolgende Episoden, wo der selbe Planet zu sehen war oder wenn dann überhaupt nicht verändert wurde oder aus einer anderen Perspektive gezeigt wurde. Carilon hat hingegen eine einzige Perspektive und eine einzige Farbe und so kommen einem Kobol und andere Planeten halt mal schon seltsam vertraut vor, vor allem wenn sich zwischendurch für eine Szene auch mal ein Eisplanet in den braunen Carilon verwandelt.

                    "Doomsday Machine" würde ich übrigens ausnehmen: Da gab's wirklich massig neue Szenen. Man sollte auch erwähnen, dass Action-Szenen in TOS überhaupt schon abwechslungsreicher sind, weil es immer neue Feinde gibt. Szenen mit dem Planeten-Killer hat man aufwendig gemacht und ohne die Chance, diese jemals wieder zu verwenden. Bei "Balance Of Terror" ging's leichter mit der Wiederverwendung, aber gerade in "The Deadly Years" sieht man, dass damals sehr vielfältige Aufnahmen des romulanischen Birds of Prey erstellt wurden. Und zwischen dieser Wiederverwendung von Szenen lag ca. ein Jahr.

                    In meinen Augen nimmt sich das gar nichts und weder bei der einen, noch bei der anderen Serie hat es mich gestört.
                    Grundsätzlich stört es mich auch nicht, aber es ist in KSG auffälliger als in vielen anderen Serien.

                    Und was die Handlungslogik angeht, sollte man bei aller berchtigter TOS-Verehrung vielleicht doch noch mal kurz einen Blick auf Episoden wie "Tomorrow Is Yesterday" , "The Mark of Gideon" , "The Savage Curtain" oder den Oberburner "Spock's Brain" werfen, bevor man beim "Eisplaneten Null" einen Totalverriss schreibt.
                    "Eisplanet Null" hat im Gegensatz zu den genannten Folgen aber auch den Nachteil, mich auch nicht durch Nebenhandlungen oder Charakterszenen unterhalten zu können. Das funktioniert oft mal auch bei Folgen die eine schwächere Handlung haben. Bei "Eisplanet Null" fehlt mir das aber wodurch. Anderseits ist "Eisplanet Null" für mich aber auch wirklich eine sehr negative Ausnahme, wo ich an vielen Stellen der Handlung eigentlich mich nur schulterzuckend fragen kann, was jetzt eigentlich die Beweggründe für die Aktionen der Leute ist. In "Eisplanet Null" ist die Häufigkeit dieses Schulterzuckends eklatant.

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                      Es ist ein Hinweis auf größere Sorgfalt, nämlich dass man sich bei TOS Gedanken gemacht hat, wie man trotz geringem Budget abwechslungsreiche Bilder zeigen kann. Kaum aufeinanderfolgende Episoden, wo der selbe Planet zu sehen war oder wenn dann überhaupt nicht verändert wurde oder aus einer anderen Perspektive gezeigt wurde. Carilon hat hingegen eine einzige Perspektive und eine einzige Farbe und so kommen einem Kobol und andere Planeten halt mal schon seltsam vertraut vor, vor allem wenn sich zwischendurch für eine Szene auch mal ein Eisplanet in den braunen Carilon verwandelt.
                      In der digital überarbeiteten Version von TOS hat man das geändert, aber die Originalfassung steht Galactica in nichts nach. Du solltest es dir wirklich nochmal ansehen.

                      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                      "Doomsday Machine" würde ich übrigens ausnehmen: Da gab's wirklich massig neue Szenen. Man sollte auch erwähnen, dass Action-Szenen in TOS überhaupt schon abwechslungsreicher sind, weil es immer neue Feinde gibt. Szenen mit dem Planeten-Killer hat man aufwendig gemacht und ohne die Chance, diese jemals wieder zu verwenden. Bei "Balance Of Terror" ging's leichter mit der Wiederverwendung, aber gerade in "The Deadly Years" sieht man, dass damals sehr vielfältige Aufnahmen des romulanischen Birds of Prey erstellt wurden. Und zwischen dieser Wiederverwendung von Szenen lag ca. ein Jahr.
                      Schön und gut, wenn es in ST mal zu Raumschlachten kam, dann waren es oft unterschiedliche Feinde. Aber Eisplanet Null hat ebensoviel massig neue Szenen, wie wiederverwertete alte und das steht Doomsday Machine in keiner Weise nach. Man war ebensowenig sorgfältiger, wie man bei Galactica schlampig gewesen wäre. Ich sehe da zumindest keinen gravierenden Unterschied.

                      Dazu kommt, dass du doch selbst sagst, dass Carillon optisch leicht verändert wurde. Wo ist das weniger aufwändig, als einfach einen anderen Farblayer zu benutzen?

                      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                      Grundsätzlich stört es mich auch nicht, aber es ist in KSG auffälliger als in vielen anderen Serien.
                      Und genau das sehe ich nicht so, denn abgesehen davon, dass es bis zu dieser Zeit gar nicht mal so viele Space Operas im TV gab, haben die mit ihren SFX kaum etwas anders gemacht. Guck doch mal rein in Buck Rogers In The 25th Century oder Lost in Space oder Raumpatrouille oder Mondbasis Alpha 1. Das nimmt sich gar nichts.

                      Und gestört hat es mich eigentlich erst recht nie, weil ich vor allem die Geschichten mochte. Perfekte Effekte interessieren mich nicht die Bohne, solange alles andere stimmt. Umgekehrt sieht es da bei mir schon anders aus.

                      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                      "Eisplanet Null" hat im Gegensatz zu den genannten Folgen aber auch den Nachteil, mich auch nicht durch Nebenhandlungen oder Charakterszenen unterhalten zu können. Das funktioniert oft mal auch bei Folgen die eine schwächere Handlung haben. Bei "Eisplanet Null" fehlt mir das aber wodurch. Anderseits ist "Eisplanet Null" für mich aber auch wirklich eine sehr negative Ausnahme, wo ich an vielen Stellen der Handlung eigentlich mich nur schulterzuckend fragen kann, was jetzt eigentlich die Beweggründe für die Aktionen der Leute ist. In "Eisplanet Null" ist die Häufigkeit dieses Schulterzuckends eklatant.
                      Na gut, wenn du das so siehst. Ich mag eigentlich gerade die Charaktermomente dieser Doppelfolge sehr gerne. Da gab es auf jeden Fall schlechtere Folgen in der Serie - die du dann komischerweise wieder besser bewertest .

                      Aber eigentlich finde ich, dass die Serie ohnehin erst in der zweiten Staffelhälfte so richtig aufdreht, mit den Lichtwesen und Count Iblis, mit den Barilla-Nomen und Fred Astaire uvm..

                      Für eine erste, zudem noch unter schwierigen Bedingungen entstandene Staffel, finde ich die Serie großartig und wer weiß, zu welchen Höhen sie geflogen wäre, wenn es eine durchgeplantere zweite Staffel gegeben hätte?

                      Kommentar


                      • #12
                        Effekte aus ST-TOS und KSG

                        Bezüglich der Vergleichs der Effekte von KSG und ST-TOS hier mal zwei Bilder aus den Serien:




                        Die Effekte aus dem ST-TOS sind für ihre Zeit und dem geringen Budget gar nicht schlecht, aber KGS sieht doch SW schon ähnlicher, oder nicht?

                        Kommentar


                        • #13
                          Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                          Bezüglich der Vergleichs der Effekte von KSG und ST-TOS hier mal zwei Bilder aus den Serien

                          Die Effekte aus dem ST-TOS sind für ihre Zeit und dem geringen Budget gar nicht schlecht, aber KGS sieht doch SW schon ähnlicher, oder nicht?
                          Sicher sind die KSG-Aufnahmen sie von der Bildästhetik näher an SW. Aber man sollte auch bedenken, dass TOS nochmals 13 Jahre älter ist und die Bildqualität (nicht zu verwechseln mit der Qualität der Effekte) auch schlechter war bzw. durch ältere Bearbeitungsmethoden stärker gelitten hat.

                          Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
                          In der digital überarbeiteten Version von TOS hat man das geändert, aber die Originalfassung steht Galactica in nichts nach. Du solltest es dir wirklich nochmal ansehen.
                          Ich habe mal eine kleine Spielerei gemacht und die Planeten der ersten 10 Folgen mal zu einem Filmstreifen zusammengelegt. Klar, es gibt Wiederholungen, vor allem der blaue Planet war anfangs recht beliebt. Aber es wurde doch immer wieder schön abgewechselt (in zwei Folgen gab's keinen Planeten), so dass man von einer Folge zur anderen eigentlich nie den gleichen Planeten gesehen hat.
                          (Wobei zugegeben das auch reiner Zufall gewesen sein könnte, da in TOS Staffel 1 die Produktions- und Ausstrahlungsreihenfolge nicht identisch waren.)

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                          Schön und gut, wenn es in ST mal zu Raumschlachten kam, dann waren es oft unterschiedliche Feinde. Aber Eisplanet Null hat ebensoviel massig neue Szenen, wie wiederverwertete alte und das steht Doomsday Machine in keiner Weise nach.
                          Ne, meine Kritiken an den Effekten sind eigentlich eher pauschal und weniger speziell auf "Eisplanet Null" bezogen gewesen. Aber "Eisplanet Null" fällt halt auch besonders dadurch auf, dass innerhalb der Folge die Szenen mit dem Aufladen der Waffe, dem Schuss und diesen drei hochfahrenden Türmchen doch extrem oft und unverändert vorkommen.

                          Dazu kommt, dass du doch selbst sagst, dass Carillon optisch leicht verändert wurde. Wo ist das weniger aufwändig, als einfach einen anderen Farblayer zu benutzen?
                          Wo habe ich geschrieben, dass Carilon verändert wurde? Leider haben sie in dieser Folge Carilon eben nicht verändert, wodurch für ein paar Sekunden der Eisplanet plötzlich so rotbraun wie Carilon ist.

                          Und genau das sehe ich nicht so, denn abgesehen davon, dass es bis zu dieser Zeit gar nicht mal so viele Space Operas im TV gab, haben die mit ihren SFX kaum etwas anders gemacht. Guck doch mal rein in Buck Rogers In The 25th Century oder Lost in Space oder Raumpatrouille oder Mondbasis Alpha 1. Das nimmt sich gar nichts.
                          Ich kann es mit Gewissheit eigentlich nur mit Raumpatrouille und TOS vergleichen und diese sind halt noch ein Jahrzehnt älter, weshalb man von einer Serie wie KSG, die ja doch mit "Effekte wie bei Star Wars" wirbt doch eine andere Erwartungshaltung haben darf. Buck Rogers habe ich nur den Kinofilm/Pilotfilm noch vage in Erinnerung.

                          Na gut, wenn du das so siehst. Ich mag eigentlich gerade die Charaktermomente dieser Doppelfolge sehr gerne. Da gab es auf jeden Fall schlechtere Folgen in der Serie - die du dann komischerweise wieder besser bewertest .
                          Jeden das seine. Ich finde, in der Eisplanet-Doppelfolge haben sich die Hauptcharaktere ziemlich viel Screentime mit den Gastcharakteren teilen müssen. Das dürfte wohl der Grund sein, warum hier Szenen mit Starbuck und Apollo nicht wirklich zünden können.

                          Aber eigentlich finde ich, dass die Serie ohnehin erst in der zweiten Staffelhälfte so richtig aufdreht, mit den Lichtwesen und Count Iblis, mit den Barilla-Nomen und Fred Astaire uvm..
                          Ich hoffe, die werde ich auch mal günstig erhaschen können. 30 Euro sind mir noch ein bisschen zuviel, aber auch ich habe da Folgen mit den Lichtwesen und natürlich dem Pegasus-Zweiteiler positiv in Erinnerung. An die Count Iblis-Story kann ich mich ehrlich gesagt null erinnern, aber den Specials auf den DVDs von Box 1 nach hört sich das sehr interessant an.

                          Für eine erste, zudem noch unter schwierigen Bedingungen entstandene Staffel, finde ich die Serie großartig und wer weiß, zu welchen Höhen sie geflogen wäre, wenn es eine durchgeplantere zweite Staffel gegeben hätte?
                          Was waren eigentlich die Schwierigkeiten? KSG ist mir eigentlich immer nur so als Prestige-Projekt, aufwendig und teuer produziert bekannt. (Was wohl auch zu Absetzung geführt hat.)

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                          • #14
                            Space View

                            Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                            Sicher sind die KSG-Aufnahmen sie von der Bildästhetik näher an SW. Aber man sollte auch bedenken, dass TOS nochmals 13 Jahre älter ist und die Bildqualität (nicht zu verwechseln mit der Qualität der Effekte) auch schlechter war bzw. durch ältere Bearbeitungsmethoden stärker gelitten hat.
                            Das ist natürlich richtig. Beim n schien mir das die besten Bilder zur Gegenüberstellung zu sein.
                            Damit wollte ich nur zeigen, dass die meisten Effekte von KSG ziemlich gut sind. Nur leider wurden sie aus Kostengründen zu oft wiederholt.

                            Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                            Ich habe mal eine kleine Spielerei gemacht und die Planeten der ersten 10 Folgen mal zu einem Filmstreifen zusammengelegt.
                            Danke, MFB.

                            Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                            Was waren eigentlich die Schwierigkeiten? KSG ist mir eigentlich immer nur so als Prestige-Projekt, aufwendig und teuer produziert bekannt. (Was wohl auch zu Absetzung geführt hat.)
                            An dieser Stelle zitiere ich mal aus einer meiner alten Zeitschriften
                            Zitat aus Space View (Ausgabe 2 vom März/April 1997):
                            Als "Kampfstern Galactica" am 17. September 1978 beim US-Network ABC startete, schien die Serie alles zu haben, was die ZauschauerInnen, Produzenten und Network-Verantwortlichen sich nur wünschen konnten: ein interessantes Konzept, eine liebenswerte Besetzung und ein konkurrenzloses Produktionsdesign. Doch nach nur einer Staffel wurde die Science Fiction-Serie abgesetzt. Das Budget war zu hoch, die Einschaltquoten zu schwach.
                            Während man Ende der 70er Jahre mit einem Budget von etwa 500.000 Dollar für eine Actionserie rechnete, kostete eine Folge "Kampfstern Galactica" aufgrund ihrer Special Effect (von John Dykstra) doppelt soviel. Ursprünglich als Reihe von zwölf Fernsehfilmen
                            á rund 90 Minuten Netto-Sendezeit (...) konzipiert, wurden alle Folgen in Serienform á rund 50 Minuten netto ausgestrahlt. ABC hatte gehofft, "Kampfstern Galactica" würde sich zur erfolgreichsten Fehrnsehserie mausern - doch dem war nicht so. Obwohl sich die ersten Folgen als massenattraktiv erwiesen, landete die Serie im Frühjahr 1979 nur auf Platz 24 von rund 100 Fernsehsendungen. Für jede andere Serie wäre das noch profitabel gewesen, aber nicht für solch ein vergleichsweise überteuertes Produkt wie "Kampfstern Galactica". Sie wurde abesetzt - um eine knappes Jahr später als "Galactica 1980" wieer aufzuerstehen.
                            In "Galactica 1980" erreicht die "Kampfstern Galactica" nach 20 Jahren im Weltraum endlich die Erde des Jahres 1980.
                            ...
                            Obwohl sich die ersten Folgen als massenattraktiv erwiesen, landete die Serie im Frühjahr 1979 nur auf Platz 24 von rund 100 Fernsehsehsendungen. Für jede andere Serie wäre das noch profitabel gewesen, aber nicht für solch ein vergleichsweise überteuerertes Produkt wie "Kampfstern Galactica".

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                            • #15
                              Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                              An dieser Stelle zitiere ich mal aus einer meiner alten Zeitschriften
                              Danke, Halman!

                              Tja, das ist bei SciFi eigentlich doch ein ziemlich grundlegendes Problem: hohe Produktionskosten. Das einzige Genre, wo man Requisiten nicht so einfach im Supermarkt kaufen kann (mit Ausnahmen, siehe z.B. Qui-Gons Ladyshaver-Kommunikator in Star Wars Episode 1 ).

                              Und Effekte in diesem Ausmaß braucht halt auch nur SciFi und natürlich gebe ich absolut recht, dass die Effekte sich vor den originalen Star Wars-Effekten nicht verstecken brauchten.

                              Anderseits frage ich mich, ob durch die Vermarktung als Kinofilm in Europa nicht doch ein bisschen mehr Geld hätte fließen können, um die Produktion der Serie in den Staaten zu unterstützen.

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