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[114] " Der Mann mit den neun Leben" / "The Man With Nine Lives"

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  • [114] " Der Mann mit den neun Leben" / "The Man With Nine Lives"

    Ein älterer Mann namens Chameleon sucht Schutz an Bord der Galactica. Starbuck nimmt sich seiner an. Er glaubt, in dem Fremden seinen verloren geglaubten Vater wiederzuerkennen. Chameleon nutzt die vermeintliche Vater-Sohn-Beziehung zunächst aus.
    Quelle

    ----------
    oh mein Gott. Ich mag Apolllo immer mehr und mehr. Er ist ja so knuffig und die Story um seinen Vater ist auch gut gemacht, zumal er am Ende ihm zu seinem Besten nicht sagt, dass er sein Vater ist. Zumindest noch nicht. Hätte aber echt nicht gedacht, dass Apollo das Fliegen aufgeben würde

    Ich bin sogar versucht 6***** zu geben, aber wegen diesem Bloodtrail geb ich doch nur 5***** fand diese "Jäger" nicht so überzeugend.
    11
    ****** eine der besten Battlestar Galactica-Folgen aller Zeiten!
    9.09%
    1
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Battlestar Galactica ausmacht!
    36.36%
    4
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    27.27%
    3
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    9.09%
    1
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    18.18%
    2
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Battlestar Galactica unwürdig!
    0.00%
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    "We don't want him, we want you" "This isn't a Dating service" - Hawks & McQueen
    "The Borg wouldn't know fun if they assimilated an amusement park." - B'Elanna Torres in Tsunkatse
    "Das Universum beherrschen ist ein Hobby, keine Zwangsneurose." - Moogie | "Check"
    "Peace and Chicken!" - Homer Simpson in The Greatest Story Ever D'ohed

  • #2
    Zitat von Orovingwen Beitrag anzeigen
    Quelle

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    oh mein Gott. Ich mag Apolllo immer mehr und mehr. Er ist ja so knuffig und die Story um seinen Vater ist auch gut gemacht, zumal er am Ende ihm zu seinem Besten nicht sagt, dass er sein Vater ist. Zumindest noch nicht. Hätte aber echt nicht gedacht, dass Apollo das Fliegen aufgeben würde

    Ich bin sogar versucht 6***** zu geben, aber wegen diesem Bloodtrail geb ich doch nur 5***** fand diese "Jäger" nicht so überzeugend.
    Du meinst wohl Starbuck. Apollo ist der Andere .

    Die Borella-Nomen fand ich toll. Dieser Neandertaler-Look kombiniert mit einem strengen Ehrenkodex und interessanter Waffentechnologie hat mich immer total fasziniert.

    Jedenfalls haben wir hier eine schöne Charakterepisode für Starbuck und auch wenn sich die Story hier und da ein bisschen zieht hat sie mit dem großartigen Fred Astaire natürlich einen ganz, ganz fetten Superbonus. Wem das nicht gefällt, der ist einfach nur selber schuld .

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    • #3
      Also die Folge lebt eigentlich nur durch die Chemie zwischen Benedict und Fred Astaire. Und das tut sie hervorragend!

      Also irgendwie entsteht bei den ganzen Dialogen - vor allem während den Szenen im Casino - ein echt verwirrender und surrealer Eindruck. Chameleon kommt nämlich in erster Linie nicht direkt so rüber, als könnte er der Vater von Starbuck sein, sondern eher ein gealteter 'Faceman' (vom A-Team, ebenfalls von Dirk Benedict gespielt, falls es Leute geben sollte, die das nicht wissen ). Und noch ärger wird das surreale Gefühl dadurch, dass Chameleon die Synchronstimme von John 'Hannibal' Smith bekam.

      Also das Zusammenspiel der beiden funktioniert hervorragend, da ist viel Witz dabei und eine Chemie zwischen den Darstellern, die wirklich schön anzusehen ist. Die Folge wäre eigentlich Kandidat für die Höchstnote, aber einen Stern ziehe ich doch noch ab, weil mir diese komischen Neandertaler und ihr Einbau in die Handlung nicht so gefiel und weil ich mir bei solchen Casino-Szenen auch immer noch die Frage stelle, warum es für die letzten Überlebenden der Menschheit einen Reiz hat, Glücksspiel zu betreiben. (Vielleicht basiert das ganze neue Wirtschiftssystem aber auch auf Glücksspiel und die Casinos sind staatliche Institutionen zur Geldverteilung )

      Also 5 Sterne unterm Strich für diese höchst vergnügliche Folge mit Fred Astaire.

      Kommentar


      • #4
        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
        Also die Folge lebt eigentlich nur durch die Chemie zwischen Benedict und Fred Astaire. Und das tut sie hervorragend!
        Sag ich ja .

        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
        Die Folge wäre eigentlich Kandidat für die Höchstnote, aber einen Stern ziehe ich doch noch ab, weil mir diese komischen Neandertaler und ihr Einbau in die Handlung nicht so gefiel ...
        Was ist denn an den Nomen so schlecht? Ich versteh's nicht. Mir haben die gefallen und ich habe mich auch gefreut, dass man sie wieder sieht.


        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
        und weil ich mir bei solchen Casino-Szenen auch immer noch die Frage stelle, warum es für die letzten Überlebenden der Menschheit einen Reiz hat, Glücksspiel zu betreiben. (Vielleicht basiert das ganze neue Wirtschiftssystem aber auch auf Glücksspiel und die Casinos sind staatliche Institutionen zur Geldverteilung )
        Was haben bloß immer alle für ein Problem mit dieser Casino-Sache? Wieso um alles in der Welt soll Glücksspiel für die letzten Überlebenden der Menschheit denn weniger reizvoll sein, als für alle anderen auch? Ich halte es für viel unwahrscheinlicher, dass sich jeder nur depressiv zurückzieht und den ganzen Tag am Rumheulen ist.

        Hat sich bei LOST irgend jemand beschwert, als Hurley diesen Golfplatz anlegt, weil er der Meinung ist, man bräuchte etwas Ablenkung? Das ist doch absolut menschlich, sich gerade im Angesicht kathastrophaler Situationen mit etwas zu befassen, das einen davon ablenkt.

        Hier mal ein kleiner Auszug aus dem Wikipedia-Artikel über das Glücksspiel und die es begünstigenden sozioökonomischen Faktoren:

        Caillois (1960) sieht im alea* deutliche Anzeichen von Eskapismus. Im Spiel wird künstlich eine Gleichheit der Menschen hergestellt, die in der Realität nicht vorliegt. Die Realität wird durch perfekte Situationen ersetzt und zum Ziele der Flucht aus ihr umgestaltet. Schütte (1985) begründet den Spielhang der unteren Schichten in der Kompensation der psychischen und materiellen Deprivation, die den Menschen unbefriedigt lässt. Die tägliche Arbeit ist hier eine reine Pflicht, deren einziger Gewinn der Lohn ist. Mit diesem nun sucht der Arbeiter, die durch die Arbeit hervorgerufene Entfremdung im Privaten zu kompensieren. Das Glücksspiel bietet die Möglichkeit, sich von der Arbeit zu erholen, die Kontrolle über sein Leben zurückzuerlangen und Leistung und Erfolg gegen eine Konkurrenz durchzusetzen. Das Bedürfnis nach einer Demonstration von Selbstvertrauen, Entscheidungsfähigkeit und Unabhängigkeit bleibt in seiner Befriedigung dem Glücksspiel vorbehalten.
        * Glücksspiel

        Für mich klingt das nach einer Beschäftigung, die gerade in einer miesen Lebenssituation großen Anklang finden dürfte. Also warum um alles in der Welt soll es in der Galactica-Flotte kein Casino geben und wieso soll es so unwahrscheinlich sein, dass sich verzweifelte Menschen, die sich ihre heile Welt zurückwünschen von dem Treiben auf Carillon blenden lassen? Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wo dabei das Problem sein soll. Vom psychologischen Standpunkt her ist das absolut nachvollziehbar. Erzählt doch mal 'nem Vietnamveteranen, dass er sich total unlogisch verhalten hat, wenn er im Kriegsgebiet in seiner Freizeit Pokern gegangen ist, um sich abzulenken.

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        • #5
          Gegen etwas Vergnügen und entspannende Beschäftigungen sagt ja keiner was. (Gibt's ja auch in BSG mit Pyramid, der Cloud9 und auch der Rising Star, obwohl da nie von einem Casino die Rede ist.)

          Aber Glücksspiel hat den Nebeneffekt, dass man meistens Dinge "verspielt". Und nachdem in der KSG-Welt eigentlich die Leute nicht mehr besonders viel haben dürften, das sich verspielen lässt, sollte der "Reiz am Risiko" eher gering sein.

          Die Definition

          Das Glücksspiel bietet die Möglichkeit, sich von der Arbeit zu erholen, die Kontrolle über sein Leben zurückzuerlangen und Leistung und Erfolg gegen eine Konkurrenz durchzusetzen.
          findet nicht wirklich mein Gefallen. "Kontrolle" und "Glück" sind nicht vereinbar.

          Kommentar


          • #6
            Zitat von MFB Beitrag anzeigen

            Die Definition

            Das Glücksspiel bietet die Möglichkeit, sich von der Arbeit zu erholen, die Kontrolle über sein Leben zurückzuerlangen und Leistung und Erfolg gegen eine Konkurrenz durchzusetzen.
            findet nicht wirklich mein Gefallen. "Kontrolle" und "Glück" sind nicht vereinbar.
            Bereits der nachfolgende Satz erklärt recht deutlich, was mit besagter "Kontrolle" gemeint ist. Das sollte man schon im Zusammenhang lesen.

            Das Bedürfnis nach einer Demonstration von Selbstvertrauen, Entscheidungsfähigkeit und Unabhängigkeit bleibt in seiner Befriedigung dem Glücksspiel vorbehalten.
            Mir ist aber auch generell nicht ganz klar, warum man bei einer Fernsehserie dermaßen pingelig sein muss, sich an so etwas hochzuziehen. Das geht jetzt gar nicht nur um deinen Beitrag, sondern ist ja hier ein allgemeines Phänomen. Die große Kritik am Galactica-Pilotfilm ist ja auch immer das Gemecker über Carillon. Ich finde das echt albern. Ein Wunsch nach Ablenkung in schweren Zeiten ist psychologisch belegbar und mir reicht das völlig aus, um mich in die dargestellte Welt hinein zu versetzen. Darüber, wie wahrscheinlich es nun ist, ob auch wirklich jeder genügend Geld für so etwas hat oder nicht, ist mir dabei total gleichgültig.

            Komischerweise werden beispielsweise im neuen Star Trek - Film viel größere Logiklöcher geschluckt und da ist es dann in Ordnung, weil Star Trek drauf steht oder weil die Effekte so hübsch bunt sind oder die Charaktere so toll ausgearbeitet oder vielleicht auch einfach nur weil's neu ist und alles Neue schonmal grundlegend besser sein muss, als etwas Älteres.

            Wie kommt es, dass man sich bei der alten Galactica über solche Peanuts beschwert, aber bei Star Trek diesen ganzen Blödsinn von der spontan entstehenden Supernova, die man ausgerechnet mit einem künstlichen Schwarzen Loch bekämpfen will, ohne Weiteres hin nimmt? Warum werden da unterschiedliche Maßstäbe gesetzt? Das ist mir wirklich unbegreiflich.
            Zuletzt geändert von Logan5; 13.11.2010, 11:05.

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            • #7
              Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
              Bereits der nachfolgende Satz erklärt recht deutlich, was mit besagter "Kontrolle" gemeint ist. Das sollte man schon im Zusammenhang lesen.
              Ja, ich habe den Kontext schon berücksichtigt. Aber

              Das Bedürfnis nach einer Demonstration von Selbstvertrauen, Entscheidungsfähigkeit und Unabhängigkeit bleibt in seiner Befriedigung dem Glücksspiel vorbehalten.
              ist für meinen Begriff nichts, was man als "Leistung" bezeichnen kann. Gerade beim Glücksspiel lässt sich die tatsächliche "Leistung" ganz einfach bestimmen, weil sie in Geldwert ausgegeben wird.

              Also in der Situation, in denen sich die Menschen der Flotte befinden, ist Glücksspiel eigentlich nur noch etwas für die absoluten Süchtler. Kein Gelegenheitsspieler der an sein verbliebenes Hab und Gut denkt (in diesem Fall besser denken muss), würde dieses beim Glücksspiel riskieren.


              Auf Kritikpunkte anderer Serien oder Filme gehe ich hier sicher nicht ein. Das geht am Thema vorbei und spielt in der Bewertung der Folgen von KSG überhaupt keine Rolle für mich.

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              • #8
                Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                Auf Kritikpunkte anderer Serien oder Filme gehe ich hier sicher nicht ein. Das geht am Thema vorbei und spielt in der Bewertung der Folgen von KSG überhaupt keine Rolle für mich.
                Passt schon. Ich wollte da jetzt auch gar keine lange Diskussion anfangen. Ich finde eben nur interessant, wie hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Ist eine Serie alt wird sie bis auf den allerkleinsten Kritikpunkt zerpflückt und mit den technischen Möglichkeiten und dem populären Storytelling von heute verglichen, dem gegenüber sie dann angeblich minderwertig ist. Wenn aber ein neuer Film mit einer Handlung daher kommt, die selbst dem Klassenschlechtesten in der Sonderschule noch irgendwie doof vorkommt, ist es aber OK, weil der Film ja ansonsten lauter lobenswerte Eigenschaften hätte. Diese Mentalität verstehe wer will.

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                • #9
                  Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
                  Ist eine Serie alt wird sie bis auf den allerkleinsten Kritikpunkt zerpflückt und mit den technischen Möglichkeiten und dem populären Storytelling von heute verglichen, dem gegenüber sie dann angeblich minderwertig ist.
                  Also das Alter einer Serie spielt bei meinen Bewertungen eigentlich keine Rolle, so etwas berücksichtige ich eigentlich immer, wenn ich eine Serie schaue. Wie bei meinem Halbzeit-Fazit im Thread zu "Der Gegenangriff" vergleiche ich KSG natürlich nicht mit der Nachfolgeserie (obwohl die in ident vorhandenen Teilbereichen der Handlung schlüssiger wirkt) sondern auch mehr mit klassischen auch schon älteren Serien aus dem Bereich "Space Opera". Hauptsächlich als ST TOS und Orion mangels mir bekannter anderer 70er-Serie. Auch ein Vergleich mit ST TNG, das nur 7 oder 8 Jahre später startete, würde sich da schon anbieten.

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                  • #10
                    Klasse Folge. Schön, dass die Einwohner der 12 Kolonien doch nicht alle gleich aussehen, was aber bei den unterschiedlichen Bedingungen auf den Planeten auch logisch erscheint. Das haben sie ja bei BSG nicht so gemacht.

                    Fred Astaire ist ein dicker, fetter Pluspunkt.

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                    • #11
                      Mir hat die Folge ganz gut gefallen. Chameleon ist ein sehr interessanter Charakter und einmal eine willkommene Abwechslung zu den Cylonenfolgen. Die Story wurde großteils überzeugend erzählt und gut gefallen haben mir die Szenen mit Chameleon und Starbuck. Auch die Borella-Nomen fand ich sehr interessant, deren optische Darstellung und Lebensweise erinnern ein wenig an die Klingonen.
                      Jedoch fand ich die Reaktion von Starbuck mit der Freundschaftsaufkündigung wenig überzeugend und total übertrieben.
                      Somit vergebe ich gute vier von sechs Sterne.
                      Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2016
                      Wahl zur Miss SciFi-Forum 2017
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                      • #12
                        Eine schöne Charakterepisode.

                        Die "Klingonen" fand ich für sich genommen nicht so interessant, sie erfüllen aber ihren Zweck, die Starbuck-Chamelon-Handlung anzukurbeln, welche eine willkommene Abwechslung zu der ständigen Zylonenbedrohung darstellt. Glücklicherweise gibt es dieses Mal auch keinen ablenkenden Boxey respektive Robodaggit.

                        Lustig war die allgegenwärtige Verblüffung, dass es möglich sein soll, die Vaterschaft einer Person festzustellen. Tja, Star Trek mag (in den Augen seiner Anhänger) Handys, Tablets und Schachcomputer erfunden haben- BSG hat dafür den Gentest erfunden!!


                        4, 5 Sterne

                        *****
                        I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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