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[103] " " / "The Reins of a Waterfall"

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  • [103] " " / "The Reins of a Waterfall"

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    Originaltitel: The Reins of a Waterfall

    US-Erstausstrahlung: 05.02.2010
    D-Erstausstrahlung: unbekannt

    Drehbuch: Michael Angeli
    Regie: Ronald D. Moore

    Zusammenfassung:
    Nach Amandas schockierender Enthüllung, regt sich auf Caprica zunehmend Unmut über die Graystones. Joseph Adama versucht unterdessen erneut mit dem Avatar seiner Tochter Kontakt aufzunehmen.
    photos copyright by SyFy / nbc universal. All rights reserved
    1
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    20.00%
    6
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    33.33%
    10
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    33.33%
    10
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    10.00%
    3
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    3.33%
    1
    "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

  • #2
    Ja Handlungstechnisch ist nicht viel passiert. Normalerweise würde ich zu solchen Folgen sagen, das es sich dabei um Aufbaufolgen handelt wo die Figuren strategisch in Position geschoben werden. Aber ganz so ist es meiner Meinung nach nicht. Die Serie erinnert mich von der Erzählweise her an Deadwood. In Deadwood hatte man auch sehr viele Chars und Erzählstränge die in eine Folge eingebunden werden ohne dabei gequetscht zu wirken. Dafür wurde dann die Handlung nicht gerade schnell vorangetrieben, weil jeder Handlungsstrang nun mal nur wenige Minuten Screentime hat. Ähnlich ist es mit Caprica. In dieser Serie gibt es soviele Erzählstränge und Figuren die alle gleich behandelt werden und dadurch sich nur langsam entwickeln. Außerdem wird in dieser Serie mehr Wert auf die Charaktere gelegt wodurch die Handlung noch einmal zusätzlich gebremst wird. Das tut dem Sehvergnügen aber keinen Abbruch, da die Charaktere interessant sind.

    In dieser Serie kann man ja beleuchten welche Einflüsse William Adama zu dem gemacht haben der er in BSG geworden ist. Am Anfang im Previously wurde ja Sam Adama eingeblendet und der Satz war von ihm zu hören das die Familie wichtiger als das Gesetz sei. Ich meine das könnte man genauso gut als William Adamas Lebensmotto betrachten dem in BSG ja immer Blut wichtiger als alles andere war. Auch warum William Adama so einen Hass auf Zarek hatte wird klarer, wenn man bedenkt das seine Mutter und seine Schwester durch einen Terroranschlag ums Leben kamen. Man könnte fast sagen die Autoren haben die tauronische Kultur nach William Adamas Charakter erschaffen.

    In den letzten Folgen (und auch in dieser) merkte man diesen Touch des typischen Espenson Humors. Anders als in BSG gefällt er mir in dieser Serie weitaus besser, da Caprica auch nicht so düster ist, als BSG das nach einem Genozid spielte. Sei es der Frak der Eltern vor dem Kampfroboter in der die Persönlichkeitskopie ihrer Tochter steckte, oder auch diesen Slapstickartigen Sketch zwischen Clarice und Lacey. Clarice redet setzt sich neben Lacey hin redet auf sie ein und sie fragt immer nach Zucker, Zitrone oder einem Löffel. Und zwar immer genau dann wenn sich Clarice gerade hingesetzt hat um weiter auf sie einzureden. Übrigens als Amanda ihren Mann fragte ob er Lust auf einen Frak hatte, musste ich sofort an Trixie aus Deadwood denken. Die Schauspielerin von Amanda hatte auch den Charakter der Trixie (eine Hure) in der Serie Deadwood gespielt und da entdeckt man bei einer solchen Frage doch Gemeinsamkeiten.

    Sehr schön fand ich auch die heutigen gesellschaftlichen Fragen die in Caprica thematisiert werden. Als Beispiel kann man die Szene nehmen wo die PR Beraterin zusammen mit Stark und seinem Vertrauten über die zukünftige Vorgehensweise sprachen. 1.) Es wurde gesagt das Sarno angedeutet hätte, das das Holoband für diesen Terrorismus verantwortlich sei. Eine schöne Analogie zu der Killerspieldebatte die auch in Deutschland leider immer wieder thematisiert wird. 2.) Desweiteren wurde gesagt das viele Bürger Capricas ihre Nachrichten aus der Sarno Show beziehen. Ich hatte mal vor ewig langer Zeit eine Dokumentation gesehen wo einige amerikanische Schriftsteller interviewt wurden und dort wurde gesagt das viele Amerikaner eine Comedysendung (ich glaube es war die Daily Show) als Informationssendung betrachten. Sie wissen zwar das es einen Comdeycharakter hatten, aber da hier die täglichen Nachrichten auch hier thematisiert werden, kann man es gleich als Informationssendung betrachten.

    Sehr interessant fand ich das Clarice und die STO und Stark/Zoe und der Anschlag getrennt von einander sind. Sprich Strak hat auf eigene Faust gearbeitet. Das ist heute ähnlich, da seit dem 11. September 2001 auch viele neue Terrorzellen entstanden sind die aber von den Medien unter dem Sammelbegriff El Quaida betrachtet werden. Gut gespielt fand ich die Schauspielerin von Zoe. Wie sie im V Club plötzlich diese religiös fanatische Art hatte und das sie im Auftrag Gottes eine Bestimmung auf Gemenon hätte. Sympathischer wird sie mir dadurch nicht denn neben emotional unreifen Rotzgören kann ich religiöse Fanatiker genauso wenig leiden. Aber es war gut gespielt.

    Nun zum Thema Apotheose was Clarice erwähnte. Da muss man doch extra Wikipedia nachschlagen um diesen Begriff zu erklärt zu bekommen. Darunter versteht man die Erhebung eines Menschen zu einem Gott oder Halbgott. Na dann. Da Prophezeiungen im BSG Universum ernst genommen werden müssen, kann man sich ja die Frage stellen ob diese Apotheose bereits stattgefunden hat (könnte im Moment auf Zoe oder Tamara zutreffen), oder ob sie noch stattfinden wird.

    Noch als kleine Randbemerkung. In dieser Folge hat man oft den Gott Mars und Jupiter erwähnt. Hier hat man aus einem Fehler (in der 3. Staffel den römischen Gott erwähnt, obwohl bisher alle antiken Götter ihre griechischen Namen benutzten) eine Tugend gemacht. Das BSG Universum hat sowieso keine greifbaren Verbindungen zu uns (In 150.000 Jahren bleibt einfach nichts von der Kultur der 12 Kolonien übrig), also ist es im Endeffekt egal wie die Namen der Götter lauten.

    Außerdem ist mir aufgefallen (zumindest in dieser Folge), dass man Caprica und Co nie als Kolonien, sondern als Worlds also Welten bezeichnet hat. Finde ich interessant ich hatte bisher immer gedacht das sich die Planeten schon immer als Kolonien von Kobol gesehen haben.
    Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
    Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
    [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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    • #3
      Sehr schön geschrieben, blaue Katze. Dem kann ich kaum was hinzufügen. Nur was die Charkaktere betrifft: wo ich bei BSG schon in der Pilotepisode gefesselt war, braucht Caprica etwas länger bis der Funke überschlägt. Ich finde die Serie bisher durchaus interessant und sehenswert, aber so mitfiebern wie bei BSG tat ich bisher noch nicht. Mal sehen, wie es noch wird. Wie schon des öfteren erwähnt wurde, entwickelt sich die Story ein wenig langsamer und das mit gutem Grund (siehe über mir). Außerdem passt das so ganz gut in die Erzählweise.

      P.S. Jedesmal, wenn ich Sarno in seiner Show sehe, bin ich gedanklich sofort bei King of Queens und sehe Spence vor mir. Ich erwarte jederzeit, daß Doug hinterm Vorhang vortritt und ihn verarscht. Irgendwie lenkt mich das stark von der eigentlichen Caprica-Handlung ab
      Oel ayngati kameie, ma oeyä eylan.

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      • #4
        Erst 2 Antworten. Wenn ich das mal mit den BSG Episodenthreads vergleiche, scheint Caprica ja nicht so gut zu laufen.
        Zu den besten BSG Zeiten waren schon vor Ausstrahlung 2 Seiten voll und die mods waren am meckern von wegen kein spam vor der Ausstrahlung bitte.

        Bei mir hat die Folge jetzt auch ein echtes Interesse an den Figuren geweckt. Ich werde Caprica weiter verfolgen.
        Meine grösste Sorge: Bis jetzt haben ja die Garanten für gute Unterhaltung aus BSG Zeiten die Episoden gemacht.
        Aber sollte nicht eine gewisse Frau Espenson Caprica übernehmen?
        Kommt die noch? Wenn ja, befürchte ich den endgültigen Todesstoß für Caprica.

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        • #5
          Zitat von truemmer Beitrag anzeigen
          Aber sollte nicht eine gewisse Frau Espenson Caprica übernehmen?
          Wenn ich mich richtig erinnere war sie anfangs Showrunner für Caprica, hat aber mittlerweile das Handtuch geworfen...

          Ich meine aber sie ist immer noch als Autorin für die Serie tätig.

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          • #6
            Na dann besteht ja noch Hoffnung.

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            • #7
              Ich finds sehr schade, dass Caprica scheinbar völlig untergeht. Klar, es ist nicht Sci-Fi, um ursprünglichen Sinne, die Gören können manchmal schon nervig sein und man vermisst das Paukenspiel von BSG.

              Dennoch: Die Atmosphäre ist da und wenn mich nicht alles täuscht wurde angekündigt, dass die Stimmung zum Ende hin immer mehr an BSG angeglichen werden wird. Was ja auch Sinn macht, wenn es auf den 1. Zylonenkrieg zugeht.

              Die Charaktäre und deren Entwicklungen finde ich bisher ziemlich gut. Passiert ist eigentlich noch gar nichts, aber wenn sie nun nicht alles falsch machen, steckt in dieser Serie eine Menge Potential. Ich befürchte momentan allerdings, dass nach einer Staffel Schluss ist. Sollte dem so sein hoffe ich, dass sie es irgendwie noch hinbekommen, das ganze auch abzuschließen.

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              • #8
                Also bisher ist Caprica wie eine Billigvariante aus irgendeinem Terroristenfilm, Denver, Dallas, anderen Seifenopern und der puren Langeweile. Serie kann gerne in NEW YORK umgetauft werden.

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                • #9
                  Mir gehts ein bisschen wie Nightdancer. Die Serie ist nicht uninteressant, aber der Funke will noch nicht so recht überspringen. Werd aber vorerst mal noch weiterschauen.

                  Immerhin gibts wieder neue Musik von Bear McCreary. Ich hoffe mal, dass bald ein Soundtrack kommt. Diese Mischung aus McCreary-Klängen und Rap in der Szene als Billy den bösen Jungs Essen bringt, hatte was

                  schwache 4****, hauptsächlich weil ich mich von der Musik unnötig begeistern lasse und das Ende doch mitreißen konnte.
                  "I'm very much of the 'make it dark, make it grim, make it tough,' but then, for the love of God, tell a joke." - Joss Whedon
                  "Bright, shiny futures are overrated anyway." - Lee Adama
                  "Life... you can't make this crap up."

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                  • #10
                    Hm, also die Folge ist wieder ein bisschen mehr wie der Pilotfilm. Es geht ein bisschen wenig voran, aber sie ist auch nicht gänzlich uninteressant. Aber was mir bei "Caprica" allgemein ein wenig abgeht sind ein bisschen die Zukunftsaussichten. Irgendwie reicht es mir nicht so recht, einfach zu wissen, dass das, was die Folgen zeigen, im Endeffekt zum ersten Krieg führen. Das liegt mir zu abstrakt weit in der Zukunft. Es wäre nicht verkehrt gewesen, hier einen bisschen konkreteren Spannungsbogen aufzubauen. Mir fehlt ein bisschen die Perspektive bei all dem.

                    Ich gebe mal sehr knappe und wohlwollende 4 Sterne, weil's halt doch einige ziemlich gute Szenen gab (Schlussszene mit den Adamas, das Rummachen der Greystones und das Blickabwenden des Zylonen, etc.)

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                    • #11
                      Ok, hier fängt die Langeweile an, denn ich kann einfach kein Interesse für die Entwicklung der Graystone-Aktie entwickeln.

                      Die Polizei scheint ziemlich low-tech ausgestattet zu sein, mit ihren Videobändern, Röhrenmonitoren und Aktenschränken, aber gegen Mafiosi, die in einem 50'er Jahre-Bronx-Ambiente ihr Unwesen treiben, wird es vermutlich genügen. Ne, ich dachte immer Caprica sollte futuristischer als die BSG-Welt werden, weil ohne Cylonenkatastrophe noch eine unbefangene Haltung zum technischen Fortschritt vorherrscht. Aber immerhin schließt sich so der Kreis zu Bill Adamas Technikfeindlichkeit auf der Big G: Er wollte einfach seine guten alten Kindheitserinnerungen wiederbeleben.

                      3 Sterne,

                      ***
                      I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                      • #12
                        Vorneweg kurz etwas: Die Art der "Was bisher geschah"-Sequenz mit der Einblendung der Namen ist ja ein schönes Stilmittel, aber angesichts der diesmal sehr langen Zusammenfassung fragte sich mein Bruder, ob der Pilotfilm richtig miese Quoten hatte oder warum die Autoren meinten, hier nochmal quasi den halben zu zeigen

                        "The Reins of the Waterfall" ist einfach ein genialer Titel. Denn wer es bisher nicht mitbekommen hat, wird spätestens jetzt bemerken, dass die Geschichte ihre Kreise immer tiefer und tiefer ziehen wird. Der Figurenbestand wird tatkräftig erweitert (die Cops, Clarices mysteriöser Vorgesetzter) und durch einen größeren Figurenbestand wird die ganze Welt irgendwie nur umso interessanter. Zumal mir selbst die Schachzüge der Polizei noch nicht ganz klar sind. Ich bin gespannt und hoffe, dass zumindest die meisten Sachen auch trotz abgebrochener Serie einen einigermaßen zufriedenstellenden Abschluss finden.

                        Es ist interessant, wie das Storytelling aufgebaut ist. Besser als bei nBSG hat man es geschafft, verschiedene Handlungen zu etablieren, auf einer Handlung immer einen gewissen Fokus zu haben, sodass man eine Folge mit einem bestimmten Motiv verbindet und doch irgendwie alles unterzubringen. (Interessant finde ich auch nebenbei bemerkt, dass die Zeitabstände zwischen den einzelnen Folgen größer zu sein scheinen als das bei nBSG der Fall war. Wie groß ist denn der von der Staffel abgedeckte Zeitraum?)

                        Der Handlungspunkt der Folge war wohl diesmal Tamras "Flucht". Bin schon gespannt, was sich daraus ergeben wird. Denn anders als bei Zoe, bei der schon von Anfang an klar ist, dass aus ihr mehr oder minder die Apotheose erwächst (die dieses Mal auch eingeführt wird, sehr spannungssteigernde Szene übrigens), weiß ich bei Tamra noch nicht, welche Konsequenzen hieraus erwachsen. Vielleicht die Uneinigkeit unter einigen Zylonenmodellen?

                        Aber auch Graystone und Adams... äh Adama (hab beim Pilotfilm damals wirklich gedacht, die Synchro hätte hier etwas verbockt ) vollziehen nach und nach ihre Wandlungen. Graystone entschließt sich dann doch, in diese Sendung zu gehen (die übrigens sehr subtil eingeführt wird, um dann zu einem Plot Point zu werden). Und Joseph... nun, ich weiß nicht, wohin das ganze führt. Einerseits sieht es aus, als würde man das große Vorbild Joseph Adama ein wenig durch den Dreck ziehen wollen, andererseits doch wieder nicht. Auch wenn Jo immer noch hinter seinem Sohn in späteren Jahren zurückbleibt, gefällt er mir doch sehr gut.

                        Ja, wie bewerte ich denn jetzt diese Folge? Ich denke, wegen der latenten Spannung werden es

                        5 Sterne

                        Aber mehr denn je braucht man bei "Caprica" wohl das Gesamtbild, um die Punkte zu vergeben. 5 Sterne sind es hier nur, weil ich hoffe, dass das ganze in einem fulminanten Schluss endet. Eigentlich dürfte man bei Caprica die Folgen fast nicht einzeln bewerten. Kein Mensch bewertet Romane als Mittelwert der einzelnen Kapitel.

                        Zu was ich aber ganz allgemein noch was sagen wollte, ist der Vorspann: Die Musik ist ja ganz okay (klingt fast wie ein ernsteres Eureka-Thema, wobei die Serie sich stellenweise wirklich wie ein ernstes Eureka anfühlt), und der Shot mit dem Zylonen, der zu Zoe wird, zieht auch, doch allgemein nervt mich das Intro ein wenig. Ich mag es irgendwie nicht. Ich weiß nicht, aber nBSG hatte so ein episches Video, da wirken diese "Pappmännchen" wirklich etwas billig. Auch hier wieder eine Parallele zu Eureka, nur dass das dort zu dem eh etwas comichaften Stil passt.
                        Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                        Für alle, die Mathe mögen

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                        • #13
                          Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                          Vorneweg kurz etwas: Die Art der "Was bisher geschah"-Sequenz mit der Einblendung der Namen ist ja ein schönes Stilmittel, aber angesichts der diesmal sehr langen Zusammenfassung fragte sich mein Bruder, ob der Pilotfilm richtig miese Quoten hatte oder warum die Autoren meinten, hier nochmal quasi den halben zu zeigen
                          Also den Piloten gab es zuerst Direct-to-DVD, aber ja in der TV Premiere waren die Quoten richtig schlecht. Die Quoten waren so schlecht das SyFy US einfach nach Folge 12 oder 13 aufgehört hatte die Serie auszustrahlen.

                          (Interessant finde ich auch nebenbei bemerkt, dass die Zeitabstände zwischen den einzelnen Folgen größer zu sein scheinen als das bei nBSG der Fall war. Wie groß ist denn der von der Staffel abgedeckte Zeitraum?)
                          Am Ende der Serie (also in Folge 18) sagt Adama das vor mehreren Monaten er seine Frau und seine Tochter verloren hätte.



                          Aber auch Graystone und Adams... äh Adama (hab beim Pilotfilm damals wirklich gedacht, die Synchro hätte hier etwas verbockt )
                          Nein Joseph hatte seinen Nachnamen geändert um sich besser in Caprica zu integrieren. Das findet man z.B. häufig bei Deutschen die nach Amerika ausgewandert sind. Aus Steinweg wurde Steinway und Familiennamen mit der Endung mann wurde das zweite n weggelassen (Zimmerman, Bachman). Jetzt aber besinnt er sich wieder auf sein tauronisches Erbe.

                          Zu was ich aber ganz allgemein noch was sagen wollte, ist der Vorspann: Die Musik ist ja ganz okay (klingt fast wie ein ernsteres Eureka-Thema, wobei die Serie sich stellenweise wirklich wie ein ernstes Eureka anfühlt), und der Shot mit dem Zylonen, der zu Zoe wird, zieht auch, doch allgemein nervt mich das Intro ein wenig. Ich mag es irgendwie nicht. Ich weiß nicht, aber nBSG hatte so ein episches Video, da wirken diese "Pappmännchen" wirklich etwas billig. Auch hier wieder eine Parallele zu Eureka, nur dass das dort zu dem eh etwas comichaften Stil passt.
                          Interessant. Bei mir ist es genau umgekehrt. Ich hatte nie viel übrig für das BSG Intro. War einfach nicht meine Art von Musik, während ich das Caprica Intro immer wieder gucken könnte. Das einzige was mich stört ist die Szene zwischen Clarice und Lacy. Der Wind war mir einfach zu viel des Guten. Außerdem ändert sich das Intro teilweise im Verlauf der Serie und nimmt einige Veränderungen in der Handlung auf.
                          Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
                          Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
                          [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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                          • #14
                            Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
                            Nein Joseph hatte seinen Nachnamen geändert um sich besser in Caprica zu integrieren. Das findet man z.B. häufig bei Deutschen die nach Amerika ausgewandert sind. Aus Steinweg wurde Steinway und Familiennamen mit der Endung mann wurde das zweite n weggelassen (Zimmerman, Bachman). Jetzt aber besinnt er sich wieder auf sein tauronisches Erbe.
                            Ja, das ist mir dann auch klar geworden. Nur eben jene erste Szene im Piloten war da ein kleiner Schocker
                            Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                            Für alle, die Mathe mögen

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                            • #15
                              Was hat sich die Folge so getan?

                              Wir hätten mal die Geystokes, welche sich mit den Konsequenzen von Amandas Geständnis in der Vorfolge herumschlagen müssen.
                              Wir haben Adamas Vater, der Kontakt um jeden Preis Kontakt mit seiner Tochter aufnehmen will.
                              Und wir haben Tamras Flucht.

                              Sprich viel hat sich eigentlich für 40 Minuten nicht getan. Zwar mit der Flucht etwas mehr als in der Vorfolge (wo die einzig wirkliche Handlung mit dem Geständnis in den letzten 5 Minuten war - und die war dämlich), aber wenn man bedenkt, dass wir bereits bei Folge 4 sind, kommt die Serie nicht wirklich in die Gänge (vor allem in Abetracht dessen, dass wir im Pilotfilm bereits nach 30 Minuten den ersten Cylonen gesehen haben). Wenn ich die Serie mit dem von mir erst kürzlich gesehenen "Game of Thrones" vergleiche, so ist hier in den ersten drei Folgen (dürfte von der Screentime in etwa die gleiche Zeit sein, dauert dort eine Folge ja eine ganze Stunde) WEIT mehr passiert - und "Game of Thrones" wies bereits ein eher ruhiges Erzähltempo auf.

                              Sprich wieder
                              3 Sterne!

                              PS: Das soll jetzt nicht heißen, dass ich entmudigt bin. Hab schon von vielen Seiten gehört, dass die erste Staffelhälfte eher schwach sein soll und die Serie in der zweiten Hälfte aufdreht. Wobei im Anbetracht des guten Pilotfilms mein aktueller Bewertungsschnitt immer noch bei 4 Sternen - also "gut" - liegt.

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