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[106] " " / "Know Thy Enemy"

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  • [106] " " / "Know Thy Enemy"

    US-Premiere: 05. März 2010
    Drehbuch: John Zinman & Patrick Massett
    Story: John Zinman, Patrick Massett & Mathew Roberts
    Regie: Michael Nankin

    Kurzinhalt: Daniel Graystone trifft auf seinen Rivalen Tomas Vergis, der ihm ein überraschendes Angebot unterbreitet. Währenddessen versucht Lacy mit Barnabas Greely Kontakt aufzunehmen und Joseph Adama beginnt in der virtuellen Welt nach seiner Tochter zu suchen.


    Quelle



    OMG, the Series is gonna get worse & worse.........................


    Es ist kein gutes Zeichen wenn man sich 42 Min. lang zwingen muß dabei zu bleiben.

    Es gab 2 Lichtblicke, Spike und abermals die letzten 5 Minuten.

    3*
    1
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    5.00%
    1
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    10.00%
    2
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    15.00%
    3
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    40.00%
    8
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    30.00%
    6
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0

  • #2
    Bisher war ich noch nicht in den Bann von Caprica geschlagen wie einst bei BSG. Bisher fand ich Caprica eine gelungene Serie die man sich ansehen kann, aber jetzt stellt sich bei mir das erste mal das Gefühl ein das ich es nicht mehr auf die nächste Folge warten kann.

    Das mag daran liegen das jetzt erst zwei Chars in der Serie auftreten auf den mit großen leuchtenden Lettern das Wort "FEIND" auf die Stirn geschrieben steht. Bei Barnabas musste ich sofort an den Opus Dei Auftragskillermönch aus der Dan Brown Verfilmung von Sakrileg denken. Dieser hatte an seinen Körper auch immer wieder eine Selbstgeißelung vorgenommen. Eigentlich müssten bei Vergis alle Sympathien liegen, aber man doch zu Daniel Greystone hält. Das liegt wahrscheinlich daran das wir die letzten 6 Folgen mit den Greystones mitgelitten haben und die Sache aus dem Pilotfilm seit einer gefühlten halben Ewigkeit verjährt ist.

    Adama macht sich auf die Suche nach seiner Tochter und ist einen wesentlichen Schritt weitergekommen. Am besten fand ich die Szene wo Adama das erste mal in der V-World ist und plötzlich ein Abbild von Daniel Greystone auftaucht. Da hätte ich auch als erstes das Holoband ausgeschaltet. Also an diesem Programm müssten die Leute bei GI noch mal rumfeilen, denn diese KI ist so penetrant freundlich und laut das dies auf Neukunden einfach abschreckend wirkt. Leider hat man in dieser Szene Joseph Adama sehr dumm geschrieben, als er die KI anschrie er wolle seine Tochter finden und in die gehackte Welt gehen. Als Anwalt sollte er wissen das man dies mit kommerziellen Produkten nicht so einfach machen kann. Und woher soll die KI etwas von seiner Tochter wissen. Aber ich fand den Übergang von der Daniel Greystone KI mit dieser fröhlichen Grinsefresse zu dem realen Daniel Greystone mit seinem Frak You Gesichtausdruck einfach genial. Krasser könnte der Unterschied zwischen der realen Welt und V-World einfach nicht sein.

    Die Zoe/Philomon Story scheint auch noch wichtig zu werden. Zuerst dachte ich das hat man nur reingeschrieben um die Serie etwas aufzulockern, aber anscheinend wird diese Handlung noch mal wichtig werden. Ich frage mich ob der junge Ingenieur mit seiner Behauptung das Zoe Greystone Prinzipien hatte es ernst meint, oder ob er sich nur einschleimen wollte. Die "Tarnung" mit der Brille sollte wohl eine Anspielung auf Superman oder besser noch Gina aus der 2. Staffel von BSG sein. Dort hatte sich die Six Gina ja auch mit einer Brille getarnt und keiner hat gemerkt das sie eine Zylonin ist. Diesen Fehler hat man hier wohl korrigiert.

    Die STO Handlung geht auf beiden Fronten voran. Clarice schafft es die Daten auf dem Rechner von Daniel Greystone zu kopieren. Zwar glaube ich nicht daran das sie den Avatar von Zoe hat, aber wer weiß was sonst noch auf dieser hochgeheimen Datenbank zu finden war. Barnabas erteilt Lacy eine Absage das er ihr nicht helfen kann. Ja da muss sie wohl einen anderen Weg finden.

    Die A-Handlung war aber eindeutig die Greystone/Vergis Handlung. Ich muss mal die Macher von BSG loben die es immer wieder schaffen an solch interessante Schauplätze zu drehen. Die Szene im Museum war sehr schön in Szene gesetzt. Was war denn diese Halle tatsächlich? Da kann ich es verkraften das man aus Budgetgründen die Episodenanzahl kürzt, denn diese imposanten Drehorte heben Caprica wohltuend von anderen SciFi Serien ab die hauptsächlich in engen Räumen spielen, weil ihr Budget für richtige Sets nicht reicht. Darüber hinaus versuchen die Autoren alles um Vergis unsympathisch zu schreiben. Am deutlichsten fällt es wohl bei seinem Auftritt bei Sarno auf. Während nur zwei Folgen zuvor die Greystones sich bei Sarno durchkämpfen mussten bis über den Gastgeber triumphieren konnten und einen PR Sieg verbuchen konnten, kriecht Sarno in dieser Show Vergis seeeehr tief in den A****. Der Typ hat es einfach nicht verdient so leicht davonzukommen.
    Zuletzt geändert von BluePanther; 08.03.2010, 12:05.
    Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
    Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
    [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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    • #3
      Ich überlege noch ob es nun an meiner schlechten Laune liegt oder ob diese Folge tatsächlich so langweilig war.
      Nach der sehr guten letzten Folge nun wieder 2 Gänge runtergeschaltet: Das hat mich schon in den letzten BSG Staffeln genervt, dass man nicht in der Lage war, eine kontinuierlich gute Qualität oder einen ebenmäßigen Spannungsbogen zu halten.

      Höhepunkt: Vergis.
      Der Schauspieler hat mich schon in der 2.Staffel Jeremiah enorm beeindruckt. Er hat sowas subtil fieses und sadistisches an sich, dass mir richtiggehend Angst einflößt. Ich kann den Typ kaum ertragen. Der Schlussdialog zwischen Vergis und Greystone ist daher für mich das Highlight.

      Tiefpunkt: Barnabas.
      Über die Stacheldrahtgeißelung konnte ich nur lachen. Sollte wohl extrem hardcore wirken, tat aber das Gegenteil.
      Vielleicht wird ja noch ein guter running gag draus und nächste Woche wickelt er sich den anderen Arm in Maschendrahtzaun oder es gibt eine Barnabas-Selbstgeißelung of the week.

      Ansonsten ging mir die Folge zu sehr in Richtung Dallas mit Vergis als J.R.Ewing.
      Dass Vergis - nüchtern und neutral betrachtet - eigentlich der Goodguy ist, finde ich wiederrum sehr gut, ist mir gar nicht mal bewusst geworden, bis ich es hier gelesen habe.

      Zoe bekommt endlich mal was zu tun. Ich hatte schon irgendwie Mitleid mit der Darstellerin, die man bisher nur rumstehen und Flunsch ziehen sehen konnte. Ich denke auch, dass ihr Flirt mit dem scientist noch einen anderen PLAN beinhaltet. (Hoffentlich keinen "BSG Antiplan")

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      • #4
        Was hat denn der CAG der PEGASUS hier zu suchen?

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        • #5
          Tja, also in der Folge war wieder ziemlich viel drinnen, aber doch ist irgendwie wenig erinnerungswürdiges dabei. Deshalb schreibe ich mal schnell alles nieder, was mir noch einfällt:

          Die Zoe/Philomon-Geschichte fand ich ganz nett, aber anderseits ... Zylonen die aussehen und vorgeben menschlich zu sein? Hatten wir doch schon.

          Die zuletzt in Gang gesetzte Tamara-Story wurde nur angeschnitten. Hier stimme ich zu, dass sich Joe Adama ziemliche dämlich in der V-World anstellt. Aber wirklich lustig fand ich seinen Kampf mit der Verpackung. Erstaunlich, dass man sowohl auf Caprica als auch 150.000 Jahre später auf der Erde auf die gleiche bescheuerte Plastikverpackung kommt.

          Vergis kann ich noch nicht einschätzen. Seine Darstellung gefällt mir. Aber sonst muss man mal abwarten. In Zusammenhang mit der Story rund um ihn muss ich aber sagen, dass mich die recht blutigen Greystone-Flashbacks gestört haben. Da bedient sich sein Schuldbewusstsein schon einer ziemlich bildlichen Vorstellungskraft.

          Clarice hat sich inzwischen geheimste Greystone-Daten mittels einem kleinen James Bond-Device verschafft. Den Avatar von Zoe wird sie damit nicht bekommen haben, der steckt doch exklusiv im U-87.

          Barnabas: Naja, lächerlich wirkte er nicht, aber wirklich was beigetragen zu Story hat er nicht. Da wäre es interessanter, mal den Hintergrund zu sehen, die schon vorher von Clarice angesprochene Konklave.

          Fazit: Tja, es passiert sehr viel aber tut sich wenig. Ich gebe der Folge mal nur 3 Sterne. Ich glaube, so viel Luft nach oben sollte vorhanden sein und verglichen mit der letzten Folge war "Know Thy Enemy" doch ein klarer Schritt zurück.

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          • #6
            Wieder so eine Folge, bei der man am besten das Diktiergerät mitlaufen lässt, weil man ansonsten bei der Bewertung wieder vergessen hat, was eigentlich passiert ist.

            Zäunen wir das Pferd von der positiven Seite auf:

            - Die "Adama goes online"-Szene war herrlich komisch und Zensursula wäre sicherlich froh zu hören, dass das virtuelle Stopschild auf Caprica wunderbar funktioniert.

            - Die Zoe + Tech Guy-Szene waren diesmal ordentlich, nachdem zunächst zu befürchten war, dass die Kombination wieder nur für platte Sexanspielungen herangezogen wird.

            - Die letzten 5 Minuten, in denen Vergis Graystone die Karten auf den Tisch legt. Hier herrscht eine Gänsehaut-Atmosphäre, die einem fast wieder bedauern lässt, dass die Folge ihrem Ende entgegengeht.

            Der Rest ist Vergessen.

            3 Sterne

            ***
            I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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            • #7
              Allmählich reizen mich die "Was bisher geschah"-Sequenzen. Nicht, weil sie immer wieder mit dabei sind (bei manchen Serien wie "Lost" habe ich sie dann in den Folgen, in denen sie nicht vorkamen, gar vermisst), sondern weil dort auch viel zusammengefasst wird, was einfach nicht zur Folge gehört. Dass man die Sache mit Vergis, die ja wirklich ein Detail war, nochmal gezeigt hat, war notwendig, warum man aber ausgerechnet die Tamra-Story nochmal auswalzen musste, erschließt sich mir in keinster Weise.

              Ansonsten zur Folge: Man muss den Caprica-Autoren lassen, dass sie es schaffen, in jeder neuen Folge ein neues, spannendes Element einzuführen und den Kreis der Figuren laufend zu erweitern, ohne dass das gekünstelt wirkt. Überhaupt lassen sich die Folgen recht "süffig" gucken, was einfach immer auf eine 5-Sterne-Wertung hinauslaufen könnte, sollte man die Details ausblenden.

              Es sind mal wieder einfach einzelne Dinge, die mir nicht gefallen. Sicherlich, dem gegenüber stehen so manch wirklich atmosphärische Vergis-Graystone-Szene (ich bin mittlerweile eh der Überzeugung, dass man die besten Antagonisten-Paare daran erkennt, dass sie ganz ruhig miteinander an einem Tisch sitzen können), aber auf der Negativseite haben wir dann auch so manches zu verbuchen:
              - Clarice erneut im "Drogenrausch" (ernsthaft, ich kann mit solchen Figuren echt wenig anfangen)
              - Graystones allzu bildliche Phantasie (da traf ihn das schlechte Gewissen doch so penetrant)
              - die wohl bisher peinlichste "Ich liebe meinen Roboter"-Szene (ehrlich, wer lässt solche Typen an einem ultrageheimen Militärprojekt arbeiten, vor allem aber, wieso wirft Graystone ihn nach der Aktion nicht einfach raus?)
              - So lustig die ganze "Joseph-und-das-Holoband"-Aktion war, als er den Daniel-Avatar anschreit, ist das echt absichtlich doof geschrieben (Jane Espenson und die Macht der Gefühle halt...)

              Zoes Treffen auf den "Robot lover" war dann gar nicht mal mehr ganz so übel. Das liegt aber auch daran, dass man hier, wie bei so einigen Handlungen von Caprica, das Gefühl hat, dass da noch etwas auf einen zukommt.

              Der Rest der Folge ist halt "wie immer". Wie immer bei Caprica wirken da doch einige Handlungsstränge gut ineinander, gerade die Schicksale von Daniel und Joseph scheint doch enger verknüpft.

              Insgesamt halt eine Folge des Typs

              4 Sterne
              Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

              Für alle, die Mathe mögen

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              • #8
                Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                Dass man die Sache mit Vergis, die ja wirklich ein Detail war, nochmal gezeigt hat, war notwendig, warum man aber ausgerechnet die Tamra-Story nochmal auswalzen musste, erschließt sich mir in keinster Weise.
                Ich denke mal man wollte noch einmal verdeutlichen wen Adama da in der V World suchen wollte. Kann aber auch sein das es da einige geschnittene Szenen, vielleicht sogar eine komplett geschnittene Handlung (gab es in BSG auch mehr als einmal) gab die sich um Tamara drehte.
                Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
                Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
                [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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                • #9
                  Eine klassische Aufbaufolge. Sowohl Greystones Konkurrent als auch Adams Suche nach seiner Tochter in der V-World und Zoes Treffen mit dem Monteur werden sicherlich noch Auswirkungen haben. Das ändert aber nichts daran, dass die Folge selbst eher langweilig ist und keinen Plot hat, der die Episode selbst tragen könne. Sprich, wie Folge 2 und 3 eher drei klassische B-Plots nebeneinander. Deshalb auch

                  3 Sterne für gepflegte Langweile!

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                  • #10
                    Fand die Folge eigentlich relativ langweilig, viel ist mir nicht in Erinnerung geblieben u. auch von den Handlungsstärngen hat sich nicht viel getan, außer das Greystone jetzt nen "Konkurrenten" hat, aber viel mehr war da nicht drinnen.
                    3 Sterne.
                    Die Zeit ist das Feuer in dem wir verbrennen.

                    Ich war Teil der Lösung - und mein größtes Problem.

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                    • #11
                      Hat mir gut gefallen, jetzt wird Graystone mit seinem Auftrag zum Diebstahl konfrontiert. Bin gespannt ob es für Graystone noch Konsequenzen geben wird, dass es dabei zu 2 Todesopfern gekommen ist. Die Gespräche zwischen den Beiden haben mir gut gefallen.
                      Die restlichen Handlungsstränge wurden auch ein wenig vorangetrieben, interessant ist Clarice, über ihre Pläne bin ich mir noch nicht ganz sicher. Ihr Alltagsleben ist allerdings eine interessante Facette.
                      Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
                      die Internationale erkämpft das Menschenrecht


                      das geht aber auch so

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                      • #12
                        Für mich gestaltete sich diese Folge sehr langweilig und hat immer weniger mit dem Scifi-Genere zu tun. Leider war der Soap-Anteil wieder einmal viel zu groß und so richtig Spannung kam auch nie auf. Ein ganz kleiner Lichtblick war nur das Zusammentreffen der Konzernbosse und der Dialog der Beiden am Ende der Folge.
                        Ich hoffe sehr das der Scifi-Anteil in der nächsten Folge größer wird und vergebe für diese Episode schwache zwei Sterne.
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