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    Originaltitel: Blowback
    Nummer: 1.14
    Weltweite Erstausstrahlung: 02.11.2010
    Deutsche Erstausstrahlung: (noch) unbekannt

    Drehbuch:
    Regie:

    Lacys unfreiwillige Reise nach Gemenon wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit.
    Quelle: Caprica City

    Persönliches Review:

    In dieser Folge wurde meiner Meinung nach ein großer Schritt Richtung 1. zylonischer Krieg gemacht. Nicht nur das jetzt die STO jetzt über Zoes Original Avatar Programm verfügt, nein sie verfügen jetzt auch noch über Graystones Kampfroboter. Wie dies in der letzten Folge vorbereitet wurde war sehr interessant gemacht. In der 1x13 False Labor ist ja Graystone Vize darauf gestoßen, dass die Ha'la'tha eine zusätzliche Schicht in der Produktion eingeführt hat, sowie Sachen aus dem Lager geschaffen wurden. Dies wurde so gedeutet das die Ha'la'tha Holobands auf dem grauen Markt verkaufen wollte. Stattdessen verkauft sie die Kampfroboter an die STO. Soviel zum Thema Blood for Blood. Sam wird immer angepisster von der Ha'la'tha und Joseph zieht vor dem Guatrau den Schwanz ein. Mal sehen wie sich Sams Auftrag entwickelt Daniel Graystone zu töten.

    In der Lacy Handlung gab es ein paar nette Verbindungen zu BSG. Jetzt wissen wir zumindest das das airlocken nicht von Laura Roslin erfunden wurde und das der Pfeil des Apollo von Pollys als religiöses Symbol wie bei uns etwa das Kreuz getragen wird. Das Ende war so nicht offensichtlich, obwohl es schon etwas stutzig machte das man die tatsächlichen Schüsse nicht gesehen hatte. Aber das Ende war einfach nur geil. Wie man sah wie die ganzen Versager exekutiert wurden und sich der Scharfrichter als Centurion herausstellte. Aber ich muss mich wundern über welch finanzielle Mittel die STO verfügt. Kampfroboter und riesige Raumschiffe. Da würden mich mal die Geldgeber oder Geldquellen interessieren.

    Die Amanda Graystone/Agent Durham Handlung kam auch voran. Leider muss ich hier einen Minuspunkt vergeben, weil man per Kameraschnitt versucht hatte den Verdacht auf Amanda zu lenken. Ganz schlechter Stil, denn es war von vornherein klar das Agent Durham nicht Amanda als seinen CI nennen würde, sondern Amandas Gegenspielerin Mar'Beth. Da hat man einfach versucht Spannung zu erzeugen wo einfach keine war. Auf jeden Fall sind für Durhams Boss schwere Zeiten angebrochen. Eigentlich gibt es genügend Beweise um ihn gleich zu verhaften, oder sie drehen ihn um und er wird Doppelagent.

    Die Daniel Graystone Handlung: So schlecht kann die Simulation auch nicht gewesen sein, weil Daniel immer angepisst war das der Avatar von Amanda immer mit ihm schlafen wollte. Was machen also Daniel und die echte Amanda als sie sich wieder sehen: Ja sie frakken miteinander.
    1
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    7.14%
    1
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    64.29%
    9
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    21.43%
    3
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    7.14%
    1
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0
    Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
    Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
    [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

  • #2
    Wieder eine gute Folge. Interessant, dass Durham sich wieder in den Mittelpunkt der Handlung gespielt hat. Nach den ersten paar Folgen hätte ich mir noch gewünscht, diesen Handlungsstrang und Durham als Charakter komplett zu streichen. Aber die Willow/STO-Situation hat sich seit dem Mid-Season-Finale stark gebessert. Und ab dieser Folge wird's auch mit Amandas Involvierung interessant.

    Die Lacy-Handlung fand ich interessanterweiser deutlich offensichtlicher als die Durham-Story, da war mir irgendwie schnell klar, dass das nur eine Prüfung war. Das Szenario wirkte auf mich etwas zu stark überzeichnet. Wie halt sich Monotheisten-Terroristen eben Polytheisten-Terroristen vorstellen würden. Daher nicht so ganz glücklich. Die Schlussszene war aber toll mit dem Zylon, der gleich mal beim Exekutieren Zielübungen durchführen kann.

    Insgesamt macht die Handlung jetzt erstaunlich rasant ihre Schritte in Richtung Krieg. Hätte ich nach der ersten Staffelhälfte nicht gedacht. Wirklich schade, dass "Caprica" keine zweite Staffel bekommt. Selbst wenn man im Staffelfinale einen Cliffhanger macht und nicht plant, den Krieg bereits ausbrechen zu lassen, wäre das mit der derzeitigen Ausgangssituation innerhalb von einer halben Staffel sicher locker gegangen. Auch in Hinsicht auf die "Blood & Chrome"-Kriegsthematik stellt sich die Absetzung von "Caprica" immer mehr als Schuss ins eigene Knie dar.

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    • #3
      Eine gut Folge, sie war spannen. Das die Ha'la'tha Cylonen an die STO verkaufen fand ich schon ziemlich überraschend.
      Die Szene als Mar'Beth umgebracht wurden und wie danach Willow einfach ihre Hände reinigte und mit dem Kind weiterging fand ich schon happig.

      Es ist erstaunlich wie schnell die Handlung auf einmal vorangeht, und da kann ich MFB nur zustimmen, das Syfy sich ins eigene Knie geschossen hat.

      Kommentar


      • #4
        nBSG hat mit seiner Terroristenhandlung, der Zweck-heligt-die-Mittel-Moral und den Politik-Plots immer wieder an "24" erinnert. "Caprica" setzte dem mit dem großteiligen Wegfallen der Raumschiffe und der Insznierung des "Was bisher geschah ..." noch eins drauf. Doch diese Folge war nun "24" in Reinkultur ... und das meine ich nicht im negativen Sinne.

        Was haben wir denn alles? Wir haben den obligatorischen Maulwurf bei den Ermittlern. Den griesgrämigen Agenten, der das Leben einer anderen (Zweck heiligt die Mittel) aufs Spiel setzt um diesen zu hinterführen und seine richtige Informatin (endlich hat Amanda Graystone einen guten Part in der Serie und darf nicht nur nerven) zu schützen. Dazu kommen die klassischen "24"-Twists, wie dass Clarice nicht Amanda sondern der Kindsmutter auflauert oder, dass die Entführung des Genion-Shuttels nur eine Prüfung der STO für seine neuen Rekruten war.

        Aber nicht nur mein "24"-Fan-Herz schlug in dieser Folge höher. Es werden auch wichtige Entwicklungen für nBSG gezeigt. Etwa das Airlocken der Terroristen. Dass die STO nun sowoh über den Zoe-Avatar als auch die Cylonen-Roboter verfügt (die gleich mal "Schießübungen" zum Schluss machen dürfen). Dafür, dass noch so viel Zeit bis zum Ersten Cylonen-Krieg vergeht, ist der Kreis schon ziemlich geschlossen.

        Einziger Negativ-Punkt der Folge, dass sich Amanda und Daniel zu früh versöhnen und gemeinsam in der Kiste landen. Nachdem Daniel den Amanda-Avatar stets angeschriehen hat, dass sie nicht authentisch wäre, weil sie ihm zu leicht vergibt, lässt sich die wahre Amanda NOCH LEICHTER um den Finger wickeln.

        Hierfür gibts nen halben Stern Abzug. Sonst gäbe es die Höchstpunktezahl für die erste "24"-Folge seit zwei Jahren :
        5,5 Sterne!

        Kommentar


        • #5
          Die letzte Folge hat mir ja am Ende versprochen, dass es von nun an etwas mehr zur Sache gehen würde. Auch hier im Forum wurde mir das bestätigt... und ich muss sagen: Ja, man hat mir nicht zu viel versprochen.

          Rein formal fällt jetzt noch extremer das auf, was sich schon zuletzt zumindest abgezeichnet hat: Die Folgen sind doch deutlich gradliniger geworden als sie noch zu Beginn der Folge waren. Man hat im Prinzip den Hauptstrang rund um Duram und man hat als B-Strang die STO-Prüfung. Hinzu kommen vielleicht ein, zwei Graystone-Adama-Szenen. Dass das so kompakt herüberkommt, ist dabei IMO nicht einmal ein Bruch mit dem Stil, den man am Anfang gesetzt hat, sondern nur ein Nebenprodukt der Tatsache, dass die ganzen losen Fäden, die man zu Beginn gelegt hat, endlich auch mal zusammengeschnürrt wurden.

          Rein inhaltlich ist die Folge geprägt von zwei (vielleicht drei) WTF-Momenten. Einmal haben wir die knallharte Aktion von Duram, die richtig ins Mark geschossen kam. Diese Machtspielchen waren ja klasse. Da wünscht man sich, die Polizei hätte am Anfang eine größere Rolle gehabt (moment, hatte sie sogar... nur konnte man da noch nicht so viel damit anfangen und hat lieber ein paar unsinnige Aktionen gezeigt). Zweiter WTF-Moment ist eben die Enthüllung, dass die Entführungsaktion, bei der Lacey zugegen war, ein Test der STO war. Und zuletzt, zwar auch ein gutes Ende, aber irgendwie dann nicht mehr mit der ganz großen WTF-Wirkung (dafür mit anderen Qualitäten) die letzte Szene, in welcher diejenigen, die bei dem STO-Test versagt haben, von Zylonen erschossen werden (Erinnerungen an New Caprica wurden wach).

          Natürlich bergen solche WTF-Szenen immer die Gefahr, dass sie beim zweiten Mal nicht mehr ganz so gut funktionieren wie noch beim Erstseher, aber das muss man bei den entsprechend aufgebauten Folgen eben dann auch Zweitseher zumindest berücksichtigen. Das wäre also nicht das Problem der Folge, also kein Grund, warum ich ihr bei aller Begeisterung die Höchstpunktzahl verwehren sollte. Nein, da gibt es etwas anderes. Manch einer wird mich dabei wieder pingelig finden, aber leider wurde bei einem der WTF-Momente auch mit etwas miesen Tricks gearbeitet, um das WTF noch größer ausfallen zu lassen (was es IMO gar nicht gebraucht hätte). Ich zitier einfach mal BluePanther, weil er da genau dasselbe erwähnt:

          Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
          Leider muss ich hier einen Minuspunkt vergeben, weil man per Kameraschnitt versucht hatte den Verdacht auf Amanda zu lenken. Ganz schlechter Stil [...]
          Vor allem die Szene, in der man Amanda rein zufällig in einer ähnlichen Umgebung spazieren gehen lässt, in der Clarice auf Marbeth wartet, war da einfach too much.

          Das von einigen bemängelte Problem, dass Amanda ja noch "williger" war als die Kopie, die neulich von Graystone angeschrieen wurde, halte ich nicht für einen Fehler. Den nBSG-Autoren, die schon bei nBSG gezeigt haben, dass sie nichts besser in der Hand haben als das Innenleben ihrer Charaktere, traue ich hier einfach einen internen Gag zu. Vermutlich war Graystone bereits auf dem richtigen Weg, nur kennt er seine Frau nicht richtig

          Na ja, Wertung wären dann

          5 Sterne
          Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

          Für alle, die Mathe mögen

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          • #6
            Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
            Dass das so kompakt herüberkommt, ist dabei IMO nicht einmal ein Bruch mit dem Stil, den man am Anfang gesetzt hat, sondern nur ein Nebenprodukt der Tatsache, dass die ganzen losen Fäden, die man zu Beginn gelegt hat, endlich auch mal zusammengeschnürrt wurden.
            Wie das meiner Meinung nach auch bei einem Roman/Geschichte/Serie/Film mit mehreren Handlungssträngen auch sein sollte. Zuerst hat man mehrere Handlungsstränge von denen man nicht so ganz weiß, wie sie zueinander in Verbindung stehen und dann werden sie nach und nach zusammengefügt.

            Rein inhaltlich ist die Folge geprägt von zwei (vielleicht drei) WTF-Momenten. Einmal haben wir die knallharte Aktion von Duram, die richtig ins Mark geschossen kam. Diese Machtspielchen waren ja klasse. Da wünscht man sich, die Polizei hätte am Anfang eine größere Rolle gehabt (moment, hatte sie sogar... nur konnte man da noch nicht so viel damit anfangen und hat lieber ein paar unsinnige Aktionen gezeigt).
            Sinnlos würde ich die GDD Handlung in der 1. Hälfte nicht bezeichnen. Hier sollte verdeutlicht werden wie Duram tickt. Es wird gezeigt das er bereit ist alles zu tun, um sein Ziel zu erreichen, so sind seine Aktionen in der 2. Hälfte zwar immer noch hart, aber nicht verwunderlich, sondern eine konsequente Entwicklung aus der Charakterzeichnung der 1. Hälfte. Das ist für mich auch das Sinnbild der Serie mit ihren doch unterschiedlichen Halbstaffeln. In der ersten Halbstaffel wurden dem Zuschauer die Charaktere erklärt, so das man in der zweiten Hälfte sich vor allem auf die Handlung konzentrieren kann, ohne hinterfragen zu müssen, warum jetzt der Char ausgerechnet das macht. Es ist sozusagen das Ying und Yang. Das eine geht nicht ohne das andere.

            Das von einigen bemängelte Problem, dass Amanda ja noch "williger" war als die Kopie, die neulich von Graystone angeschrieen wurde, halte ich nicht für einen Fehler. Den nBSG-Autoren, die schon bei nBSG gezeigt haben, dass sie nichts besser in der Hand haben als das Innenleben ihrer Charaktere, traue ich hier einfach einen internen Gag zu. Vermutlich war Graystone bereits auf dem richtigen Weg, nur kennt er seine Frau nicht richtig
            Im Grunde gibt es ja schon in der 3. Folge einen Hinweis, wo Amanda im Labor mit Daniel einen "Guten Frak" haben wollte. Er wurde gerade zusammengeschlagen, sie macht sich immer noch Vorwürfe das sie vor laufenden Kameras ihre Tochter als Terroristin bezeichnet hatte. Es scheint so als würde sie sich in körperliche Liebe flüchten, wenn sie psychisch einfach nicht mit der Welt klar kommt.
            Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
            Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
            [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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            • #7
              Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
              Es ist sozusagen das Ying und Yang. Das eine geht nicht ohne das andere.
              Nur schaffen es 99 % der übrigen Serien ohne eine Halbstaffel fast nur mit langatmigen Charakterszenen ohne viel Story zu vergeuden . Man merkt bei "Caprica" einfach den totalen Qualitätsknick. So toll die zweite Staffelhälfte ist, so schlecht ist die erste. Und die zweite Staffelhälfte hätte ohne die erste genauso funktioniert. Eigentlich könnte man die ersten 9 Folgen ohne große Probleme auf 2 oder 3 zusammenschneiden.

              Kommentar


              • #8
                Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                Nur schaffen es 99 % der übrigen Serien ohne eine Halbstaffel fast nur mit langatmigen Charakterszenen ohne viel Story zu vergeuden . Man merkt bei "Caprica" einfach den totalen Qualitätsknick. So toll die zweite Staffelhälfte ist, so schlecht ist die erste. Und die zweite Staffelhälfte hätte ohne die erste genauso funktioniert. Eigentlich könnte man die ersten 9 Folgen ohne große Probleme auf 2 oder 3 zusammenschneiden.
                Ich sehe den Qualitätsknick zwar nicht ganz so eng, aber ja, es stimmt, es gibt doch so vieles, mit dem man die erste Hälfte unnötig in die Länge gezogen hat, ohne dass es aber auch gegangen wäre. Die Figur des Barnabas etwa war doch letztlich sehr, sehr sinnlos, ich erinnere mich auch an etliche Clarice-raucht-Haschisch-Szenen, die immer das Tempo rausgenommen haben.

                Es stimmt schon, man sollte mit Exposition anfangen, aber das bedeutet nicht, das man das Medium Serie mit dem Medium Buch verwechseln sollte. Ein Buch kann es sich leisten, erstmal fünf Kapitel lang nur die Charaktere darzustellen. In einer Serie sind das dann aber 5 mal 45 Minuten, in denen der Zuschauer immer mal das Gefühl hat, es hätte aber auch schneller gehen können. Um mal ein paar Beispiele zu geben:

                - So interessant ich die V-World und insbesondere NewCapCity finde, so sinnlos erscheint einem hinterher die Tatsache, dass man eine gefühlte halbe Staffel Joseph nach Tamra suchen lässt. Das könnte man auch in zwei Folgen abhandeln
                - Dass ich alles rund um Barnabas letztlich irgendwie sinnlos fand, habe ich ja bereits klar gemacht
                - Die ganze Zoe-Technikfreak (wie hieß er denn nochmal)-Geschichte war zwar in ihrem Ausgang recht tragisch, aber ich glaube nicht, dass man sieben Folgen lang zeigen musste, wie er gerne mal einen Roboter begrabschen möchte, nur um diese Tragik herauskitzeln zu können (und man hat eh bemerkenswert wenig daraus gemacht)
                - Bei Lacey wurden irgendwie auch gefühlt am laufenden Band Romanzen angedeutet. Gut, dass der eine da aus Barnabas' Truppe gestorben ist, soll man wohl als Vorarbeit sehen, warum Lacey nun so hart im Nehmen ist, aber hier hat man z. B. auch folgenlang gezeigt, wie Lacey versucht, eine Kiste für Zoe zu besorgen und schlichtweg daran scheitert

                Es ist irgendwie gar nicht das Problem, was man wie erzählt hat - man bemerkt an meinen Folgenbewertungen, das ich auch zu diesen "Aufbaufolgen" sehr freundlich bin, weil ich durchaus verstehe, warum sie für eine Serie mit durchgehender Handlung wichtig sind (z. B. gibt es auch einige, welche die erste B5-Staffel verschmähen, ich sehe sie als essentiellen Bestandteil dessen, was B5 für mich ist) - aber ja, man hat hier irgendwie aus dem Blick verloren, wie lange man das erzählt, was man da erzählt hat. Und es sind nun einmal nicht ganze Folgen, die man hätte kürzen sollen, aber eben sehr viele einzelne Szenen.

                Manchmal ist es in Anbetracht der einzelnen Szenen sogar sehr schade, aber z. B. diese eine nahezu ganze Folge rund um "Sam tötet Amanda... nicht" trägt unter anderem mit daran Schuld, dass sich der ganze Anfang im Rückblick sehr wie Kaugummi zieht. Und schade ist halt, dass man selbst dann nicht einmal schafft, auch wirklich alles so zu erzählen, dass man sich nun auf die Geschichte konzentrieren kann: Jetzt brauchte man ja trotzdem irgendwie Rückblenden, um Sams Auftreten zu erklären.

                Wie gesagt, man merkt auch an meinen Wertungen, dass ich das nicht ganz so eng sehe. Ich finde auch, dass, je größer eine Geschichte ist, der Anfang umso ruhiger daherkommen sollte, aber irgendwie hat es Caprica für mich bisher nicht geschafft, das rauszuholen, was man versprochen hat.
                Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                Für alle, die Mathe mögen

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                • #9
                  Also jetzt geht es wohl langsam wirklich los, eine sehr gute Folge. Amanda entwickelt sich langsam zu einem halbwegs guten Charakter, die Machtspiele innerhalb der Polizei waren auch sehr gut in Szene gesetzt u. der Chef von denen ist STO, der Clarice natürlich sofort verrät, dass sie eine Spionin in ihrem Haus hat. Ich habe allerdings keine Ahnung warum sie die "falsche" getötet hat u. nicht Amanda. Immerhin lebte sie mit ihr wohl schon einige Zeit unter einem Dach.
                  Und dann gab es natürlich die wirklich geile Handlung rund um Lacy u. die STO-Rekruten. Teilweise waren schon "harte" Szenen dabei im Sinne von schreienden Kids die nicht sterben wollen. War natürlich alles wirklich gut in Szene gesetzt u. am Ende war alles doch nur ein Aufnahmetest. Der Höhepunkt war natürlich das Ende der Folge, als der Zoe-Cylon diejenigen abgeschossen hat, die die "Prüfungen" nicht bestanden hatten. Fand ich auch sehr hart, hat mich doch wieder ein bisschen zum Nachdenken über die STO gebracht.

                  5 Sterne.
                  Die Zeit ist das Feuer in dem wir verbrennen.

                  Ich war Teil der Lösung - und mein größtes Problem.

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                  • #10
                    Tolle Episode, sämtliche Handlungsstränge haben ziemlich an Fahrt aufgenommen.
                    Zuerst mal Lacy und die STO, die ganze Zeit dachte ich mir, was soll denn das... falls es die paar Möchtegern-Terroristen-Teenies schaffen das Flugzeug zurückzuerobern kann ich nur mehr den Kopf schütteln, aber es war für mich echt ne Überraschung als sich alles nur als Test rausgestellt hat. Ja und dann das Ende, zeigt dass die STO echt ne knallharte Organisation ist, die selber über Leichen geht, um ihre Ziele zu erreichen.
                    Ja und auch Clarice und Agent Duram stehen im Mittelpunkt. Gut Duram gefällt mir, auch er kennt keine moralischen Grenzen um seine Ziele zu erreichen. Den Maulwurf hat er auch enttarnt, ein bisschen klischeehaft dass es sich dabei um seinen Boss handelt.
                    Clarice zeigt jetzt auch ihre harte Seite, auch sie kennt keine Grenzen um ihre Ziele zu erreichen, die letzte Szene war dann aber doch etwas übertrieben, denn es war klar, dass sie nicht Amanda töten wird.
                    Ach ja, der kleine Nebenpart rund um die Ha'la'tha gefiel mir besonders gut, Joseph gehorcht dem Boss total gehorsam, während Sam zu rebellieren beginnt. Der Guatrau gefällt mir auch besonders gut, er spielt den Paten super. Zuerst wird der Mord an Daniel besprochen, und im nächsten Augenblick fragt er, ob jemand Lust auf ein Essen hat.
                    Aber ich frage mich, woher hat die STO die anscheinend unbegrenzten finanziellen Mittel? Denn der Guatrau sagte deutlich, er verkauft an jeden, der genug bezahlen kann. Bisher kam mir die STO eher als kleine Untergrundorganisation vor, die vor allem fehlgeleitete Teenies anlockt.
                    Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
                    die Internationale erkämpft das Menschenrecht


                    das geht aber auch so

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                    • #11
                      Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
                      Aber ich frage mich, woher hat die STO die anscheinend unbegrenzten finanziellen Mittel? Denn der Guatrau sagte deutlich, er verkauft an jeden, der genug bezahlen kann. Bisher kam mir die STO eher als kleine Untergrundorganisation vor, die vor allem fehlgeleitete Teenies anlockt.
                      Genau wurde das nicht erklärt, aber ich denke mal das die STO oder monotheistische Glauben an sich auf der Kolonie Gemenon eine wesentlich breitere Basis hat, als auf den anderen Kolonien. Gemenon war ja schon in BSG eine Kolonie mit sehr stark extremen, aber auch vielfältigen religiösen Ausrichtungen.
                      Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
                      Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
                      [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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                      • #12
                        Endlich einmal eine spannende Folge!
                        Gut gefallen hat mir der Teil rund um Daniel, den Ha'la'tha und deren Geschäfte mit den Cylonen. Mit diesen Deal hat sich Daniel den "Teufel" ins Haus geholt und wahrscheinlich sein eigenes Grab geschaufelt.
                        Etwas heftig war die Szene als Mar-Beth umgebracht wurde. Weiters fand ich diesen Mord doch etwas überhastet, man hätte vorher Mar-Beth ausquetschen sollen und außerdem wäre ein Spion in den eigenen Reihen dann wohl eher Amanda, der "Neuling" in der Gruppe.
                        Am besten jedoch war der Teil rund um Lacy und dem Test. Dieser wurde sehr realistisch als Entführung inszeniert, stellte sich jedoch überraschenderweise als Test heraus. Besonders gut gefallen hat mir der Schluß, wo der Cylon zu Lacy raufschaute.
                        Somit vergebe ich diesmal fünf Sterne für die Episode.
                        Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2016
                        Wahl zur Miss SciFi-Forum 2017
                        Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
                        Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

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