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The coder?

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  • The coder?

    Hallo an alle,
    zuerst sollte ich hier sagen das ich bis vor etwa einer halben Stunde nichteinmal wusste was SF-Radio überhaupt ist. Ich bin nur durch Zufall, genauer gesagt durch suchen nach "Andromeda" auf eure Seite gelangt. Danach hab ich mir sofort eure Sendung von TVision geladen und bin gerade dabei dort reinzuhören.

    Nun würde ich vorweg noch sagen ich den Sprecher der ab Minute 1:35 anfängt zu reden absolut genial finde. Der hat eine Stimme, die is wie für das Radio gemacht. Ich glaub er hieß Max Jäger. Ich kann nur sagen: Weiter so!

    Die nächste Frage bezieht sich auf den 2. Teil der, ja wie nennt man das? Andromeda-Sondersendung?
    Woher habt ihr da eure Info's? Woher wisst ihr was Lisa Ryder heute macht?

    Nun zur letzten und größten Frage:
    Am Ende wird etwas über eine andere Andromeda Serie gesagt. Irgendwie, falls es nach den Vorstellungen eines anderen Ressiseurs gegangen wäre oder so. Mit einer weniger stark ausgebauten Figur von Dylan Hunt und einem Zeit-Reise-Motor für Beka die damit ihren Vater zurückholt und zum Schluss mit dem Abyss verschmilzt und zur Liebe wird.
    Was war das genau? Woher bekomm ich da ausführliche Info's?
    Es wurde auch eine Internetseite genannt, "x sisle.net" oder so, auf der Fragen über dieses ursprüngliche Andromeda beantwortet werden.

    Danke schonmal im Vorraus

    MFG
    Deathwing
    Jerhume Brunnen-G

  • #2
    Der andere Regisseur den du meinst ist in Realität der frühere Executive Producer von Andromeda: Robert Howitt Wolfe.
    Er war federführend was die Skripte für die Serie anging, zumindest bis zur zweiten Staffel. Er ist damals ziemlich mit Kevin Sorbo aneinander geraten, der ebenso wie die Produktionsfirma mehr actiongeladene Standalone-Episoden haben wollte. Wolfe hingegen setzte mehr auf die Storyentwicklung und Kontinuität.

    Aus dem Grund siehst du ab der dritten Staffel auch einen enormen Bruch. Bis dorthin gab es immer wieder logische Rückbezüge und auch wenn wichtige Informationen immer wieder angedeutet und später aufgegriffen wurden, so war es insgesamt doch konsistent und gerade dadurch spannend.
    Ab Staffel 3 wurde die Serie dann doch durch den Umbruch recht chaotisch. In einer Folge ist die Andromeda wieder voll bemannt, in der nächsten hast du nur wieder die 6 Crewmitglieder.

    Wolfe hatte da auch recht konkrete Vorstellungen, wohin sich die ganze Geschichte entwickeln sollte. Insbesondere Trance wurde viel stärker beleuchtet und hinterfragt und so mysteriös sich die gesamte Story hinterher entwickelt, war seine Absicht, noch eins drauf zu setzen.

    Kurz resumiert ist der Abyss nach seinem Konzept nicht wirklich böse. Er verkörpert vielmehr die Liebe, in einer ganz bestimmten Vorstellung. Am Anfang war das Universum in vollkommener Harmonie - Materie und Energie waren dicht beisammen und wurden durch eben jene Liebe beisammen gehalten - dabei sei es halt keine tote Materie, sondern ein Bewusstsein.

    Doch einige Kräfte gingen gegen diesen Zustand an und sorgten so für den Urknall. Sie wollten das individuelle Leben und nicht die langweilige, vollkommen statische Singularität. Und so kam es zur Schöpfung. Diejenigen, die gegen die Einheit des Abyss angingen, wurden "Luzifer" (lat.: 'Lichtbringer') genannt und Trance ist eine davon. Sie manifestierten sich als Licht, Wärme und Energie in Form der Sterne und brachten das Leben ins Universum.

    Das ist die Grundvorstellung, die Robert Hewitt Wolfe dabei zugrunde lag. Im Prinzip ist der anfängliche Kampf um den Wiederaufbau des Commonwealth weit mehr als nur der Weg zu einer stabilisierten Gesellschaft. Es ist vielmehr der große "Masterplan" der Sonnenavatare, um den Abyss zu besiegen. Und Trance ist da, um die Crew der Andromeda, die dabei eine Schlüsselrolle spielt, in die richtige Zukunft zu lenken, um dieses Ziel zu verwirklichen.
    Doch da Trance freundschaftliche Gefühle für ihre Crew entwickelt, fängt sie an, die Dinge anders zu sehen als ihr Volk. Für sie sind die Crewmitglieder nicht nur Marionetten, sondern sie versucht krampfhaft, eine passende Zukunft zu finden, die sowohl das Ziel der Sonnenavatare als auch das Überleben der Crew sichert.


    Je länger man sich die Serie anguckt, desto mehr findet man durch alle Staffeln hindurch Hinweise, die darauf hinauslaufen. Dummerweise wurde vieles davon durch den Umbruch in der Story-Erzählung aus dem Kontext gerissen und erscheint dadurch umso nebulöser. Viele unbeantwortete Fragen oder Ungereimtheiten werden durch das Script von Wolfe eigentlich erklärt.

    Wenn du dir das mal genauer anschauen willst, eines seiner Scripte, die das meiste von seinem Konzept enthüllen gibt es hier:
    http://andromeda.covers.de/AndromedaCodaDeutsch.pdf
    Have you seen my force lance? Star Wars: The New Era | Scifi-Space.net
    "Screams of a billion murdered stars give lie to the night's peace, while we cling in desperation to the few fragile spinning stones we call worlds"
    Wayfinder First Order Hasturi aka "The Mad Perseid" 217 AFC

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    • #3
      Für die anderen ist der Link zur Sendung übrigens hier: http://sf-radio.net/radio/tvision/st...6-20070423.m3u

      Das Forum, auf das Bezug genommen wurde, lautet: exisle.net. Dort im Industry Insiders Forum suchste einfach nach dem Coda Thread, ist schon etwas älter, hat aber zig-Seiten.
      4400

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      • #4
        Meinst du zufällig den hier? Andromeda: Coda Q&A thread - Ex Isle Forums

        Den hab ich heute entdeckt, Robert Hewitt Wolfe steht dort Frage und Antwort zu seinem Konzept und einigen anderen Anliegen. Das ist zusammen mit dem "Coda" Script mit Abstand das Interessanteste, was ich je an SciFi Material gelesen habe.
        Wirklich grandios, was für ein episches Szenario er da aus den wenigen Aufzeichnungen von Roddenberry geschaffen hat. Wäre die Serie so umgesetzt worden, dann wäre sie denke ich der totale Brecher geworden. War es nicht sogar so, dass etwa ab Staffel 3 auch überall die Zuschauerzahlen massiv eingebrochen sind?
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        • #5
          Zitat von Darth.Hunter Beitrag anzeigen
          Meinst du zufällig den hier? Andromeda: Coda Q&A thread - Ex Isle Forums

          Den hab ich heute entdeckt, Robert Hewitt Wolfe steht dort Frage und Antwort zu seinem Konzept und einigen anderen Anliegen. Das ist zusammen mit dem "Coda" Script mit Abstand das Interessanteste, was ich je an SciFi Material gelesen habe.
          Wirklich grandios, was für ein episches Szenario er da aus den wenigen Aufzeichnungen von Roddenberry geschaffen hat. Wäre die Serie so umgesetzt worden, dann wäre sie denke ich der totale Brecher geworden. War es nicht sogar so, dass etwa ab Staffel 3 auch überall die Zuschauerzahlen massiv eingebrochen sind?
          Nein, die sind schon in Staffel 2 eingebrochen, weshalb ja das Studio wollte das in Season 3 mehr Singleshots Episoden vorkommen. Das mit der Coda ist sicherlich geschmackssache, mir gefällt die tatsächlich Version aber wesentlich besser. Zudem ist es fraglich wie as ganze in der Umsetzung gewirkt hätte und ob es Andromeda dan überhaupt auf 5 Stafeln gebracht hätte.

          Leider kommt RHW in dem besagten thread recht arrogant rüber. Einerseits sagt er sowas wie: Es ist mir egal was die Leute über meine Story´s denken, impliziert aber das seine Version besser wäre. Andererseits sagt er das er nach "Dance of the Mayflies" keine Folge von Andromeda sich mehr angeschaut hätte.
          Zuletzt geändert von Cypher; 28.04.2007, 19:55.
          Rygel: "I've got an new Philosophy Crichton. What used to be important isn't and what should be important never will be."

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          • #6
            Nunja, das kann man verschiedenartig sehen. Dass ihm egal ist, was die Leute denken, muss kein Zeichen von Arroganz sein. Ich denke, er sieht sich eher als Künstler. Er erschafft etwas nach seinen Vorstellungen und dann wird sich zeigen, ob es eine Zielgruppe findet oder nicht.
            Meiner Meinung nach sind es sogar eben diese Leute, die sich nicht allzu sehr um Beliebtheit bei der größtmöglichen Masse scheren, die dann die größten und besten Werke entwickeln.

            Sicher ist es auf jeden Fall eine Geschmackssache. Ob sein Skript oder das von Engels nun besser gefallen, wird immer eine Sache des persönlichen Geschmacks sein. Ich kenne von der finalen Staffel bisher nur die zwei ausgestrahlten Episoden, aber dass die Crew nicht so zersplittert, dürfte vielen Serienfreunden recht gefallen. Wenn man eine gewisse Bindung zu den Charakteren aufgebaut hat, dann würde es einem schwer fallen zu sehen, wie die sich in verschiedene Imperien zersplittern.
            Ich persönlich finde da einen Teil der Plotentwicklung von Engels auch ansprechender. Er setzt die Splittergruppe der Kollektoren ein, um für Spannungen im Commonwealth zu sorgen. Sie spielen also dem Abyss in die Hand, obwohl sie genau das Gegenteil erreichen wollen. Und der Arc um die Route der Zeitalter spricht mich persönlich auch sehr stark an.


            Was ich an Engels Version allerdings total vermisse, ist die Drehbuch-Qualität aus Wolfe-Zeiten. In Staffel 1 und 2 hatte die ganze Serie noch Kontinuität. Schlüsselelemente wurden sehr gezielt und subtil in die Folgen gestreut, wie z.B. Trance's besondere Fähigkeiten, das Leuchten in ihren Augen sowie ihre Vorliebe für Chaos in der Folge "Der Informant". Oder aber Rev Bem, der hinter der Fassade des Abyss die Liebe als treibende Kraft entdeckt, aber das nicht weiter erklärt.
            Das waren solche Elemente, die später immer mehr für "Aha"-Effekte gesorgt haben und für eine stückweise Enthüllung der Wahrheit gesorgt hätten: Dass der Wiederaufbau des Commonwealth nur ein Schritt in einem viel größeren Konflikt ist.

            Die Art, wie ab Episode 3 erzählt wurde, war häufig zusammenhangslos und aus dem Kontext gegriffen. Begriffe aus RHW's Konzept wurden einfach wahllos in einige Episoden geworfen und nicht mal im Ansatz erklärt. Dazu noch die fehlende Kontinuität: In einer Folge ist die Andromeda wieder voll bemannt und verfügt über ein ganzes Geschwader an Slipfightern. In der nächsten Episode sind's wieder nur die 6 Crewmitglieder.
            Ohne RHW's Erzählstil hat die Serie einfach viel an Qualität eingebüßt. Man hätte genauso den Plot von Engels nehmen können und im Drehbuch-Stil von RHW umsetzen können. Das Resultat wäre mit Sicherheit nochmal ne ganze Ecke besser geworden.


            Was ich aber an Wolfe's Konzept am interessantesten finde, ist der epische Konflikt zwischen dem Abyss und den Luzifern. Aus der tatsächlich umgesetzten Serie erfährt man so ein paar Dinge. Aber so wirklich erklärt ja erst "Coda" den Ursprung beider Parteien und zeigt dadurch eigentlich erst den epischen Umfang des Konflikts auf. Das fehlt mir bei Engel's Version einfach.
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            • #7
              Nun, ich stimme dir zu das die erste Hälfte der dritten Staffel sicherlich den Tiefpunkt von Andromeda darstellt, jedoch geht es ja danach steil bergauf. Auch Kleinigkeiten, die man erst im nachhinein versteht gibt es. Besonders Folge 3.16 sehe ich, nachdem ich Staffel 5 gesehen habe, mit ganz anderen Augen. Auch in der vierten Staffel fallen mir dierekt ein paar Andeutungen ein, die nachher erst verständlich sind. Die Kontinuität nimmt auch ab Ender der dritten Staffel deutlich zu. In der fünften Staffel gibt es ja dann quasi keine Single Shot Episode mehr.
              Rygel: "I've got an new Philosophy Crichton. What used to be important isn't and what should be important never will be."

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              • #8
                Stimmt, das hatte ich vergessen zu erwähnen. Ich nehme mal an, dass Tribune ab irgendeinem Punkt gemerkt hat, dass die Fans alle sauer waren und hat dann dagegen gelenkt. Mit Staffel 4 kam dann meines Wissens ja auch das alte CGI-Team zurück und da ging's wirklich wieder steil bergauf.

                Was meiner Meinung nach aber immer noch hinter RHW zurück fiel, das waren die Dialoge. Und um mal ein Beispiel für die Zusammenhangslosigkeit zu nennen: In einer Folge wurde der Motor der Schöpfung genannt, als Attentate auf alle Wissenschaftler verübt wurden, die sich damit auseinander setzten. Aber an der Stelle wurde man als Zuschauer irgendwo vor vollendete Tatsachen gesetzt. Eine Erklärung gab es nicht, auch nicht, was die 10 radikalen Isotope anging. RHW hat einen damals nicht nur platt mit solchen Ideen konfrontiert, sondern zumindest dezente Hinweise gegeben, die dann später wieder aufgegriffen worden sind. Dieser gewisse Feinschliff im Drehbuch fehlt mir irgendwo.
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                • #9
                  Es ist leider müssig sich zu überlegen ob RHW manches besser dargestellt hätte. Bestimmt hätte er dies oder das besser gemacht aber auch genauso dies oder das schlechter gemacht. Ist eben geschmackssache. Die frage ist nur ob Andromeda unter ihm fünf Staffeln überlebt hätte. Aber das ist ja alles reine Spekultion. RHW musste nebenei nicht nur Andromeda vorzeitig verlassen, sondern auch DS9 und The 4400.
                  Rygel: "I've got an new Philosophy Crichton. What used to be important isn't and what should be important never will be."

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                  • #10
                    Zitat von Cypher Beitrag anzeigen
                    Es ist leider müssig sich zu überlegen ob RHW manches besser dargestellt hätte. Bestimmt hätte er dies oder das besser gemacht aber auch genauso dies oder das schlechter gemacht. Ist eben geschmackssache. Die frage ist nur ob Andromeda unter ihm fünf Staffeln überlebt hätte. Aber das ist ja alles reine Spekultion. RHW musste nebenei nicht nur Andromeda vorzeitig verlassen, sondern auch DS9 und The 4400.
                    Es sprach auf jeden Fall nichts dagegen, dass Drom unter RHW fünf Staffeln bekommen hätte. Die Quoten stimmten. Ab Engels wurden sie dann niedriger - aber auch nicht schlecht.

                    Bei dem letzten Satz hättest du dich vorsichtiger ausdrücken sollen. Klingt so, als ob er da auch gefeuert worden wäre. Bei DS9 ging er freiwillig und bei The 4400 konnten sie sich ihn nicht mehr leisten, weil eben eine Low Budget Serie ist. In der neuen Staffel schreibt er aber wieder eine Episode.
                    4400

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                    • #11
                      Zitat von J.C. Beitrag anzeigen

                      Bei dem letzten Satz hättest du dich vorsichtiger ausdrücken sollen. Klingt so, als ob er da auch gefeuert worden wäre. Bei DS9 ging er freiwillig und bei The 4400 konnten sie sich ihn nicht mehr leisten, weil eben eine Low Budget Serie ist. In der neuen Staffel schreibt er aber wieder eine Episode.

                      Nunja er spricht zumindest davon das sich beides nicht mehr angeschaut hat, da "seine" Vision nicht verwirklicht worden wäre. Der Begriff freiwillig kann da auch nur eine nette Version von "im gegenseitigem Einverständnis" sein. Warum sollte er freiwillig gehen, wenn er dann nicht mit dem Ergebnis zufrieden ist? Ich kann mir ehrlich gesagt auch nur schlecht vorstellen das er bei 4400 nicht mehr dabei war, weil er zu teuer ist. Aber ich will ihn ja auch nicht schlecht machen. Er ist ja schon ein guter Autor, aber ein wenig merkwürdig ist das ganze schon.
                      Rygel: "I've got an new Philosophy Crichton. What used to be important isn't and what should be important never will be."

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                      • #12
                        Naja er hat das mit dem "meistens nicht angucken" mal erläutert. Und zwar hat er stets wenn er sich eine seiner Episoden anguckt das Gefühl, er hätte dies und das und jenes noch besser machen können.
                        Hat er bestimmte Grundkonzepte dargelegt und andere Producer realisieren das, ist dieser Effekt natürlich noch stärker.

                        Ich kenn das auch von Joel Goldsmith. Er komponiert u.a. die Musik für Stargate, schaut sich aber fast keine Episode an, weil er genau weiß, dass er sich hinterher in irgendeiner Form ärgert ^^

                        Künstler halt
                        Have you seen my force lance? Star Wars: The New Era | Scifi-Space.net
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                        • #13
                          Zitat von Darth.Hunter Beitrag anzeigen
                          Naja er hat das mit dem "meistens nicht angucken" mal erläutert. Und zwar hat er stets wenn er sich eine seiner Episoden anguckt das Gefühl, er hätte dies und das und jenes noch besser machen können.
                          Hat er bestimmte Grundkonzepte dargelegt und andere Producer realisieren das, ist dieser Effekt natürlich noch stärker.
                          Ich verstehe ja das er sich AND nicht mehr angeschaut hat, bei DS9 war ich überrascht.

                          Viel hat er aber bei Andromeda wohl nicht hinterlassen. Ein Zitat aus besagtem Thread im Ex Isle Forum:

                          Frage:
                          How much did you give Engels and his crew of your initial arc for the show to go on with?

                          Antwort RHW:
                          I gave them nothing. The last thing I did before I walked out the door was type:
                          c: format c [ENTER] y [ENTER]
                          Which is kinda fun actually.
                          Rygel: "I've got an new Philosophy Crichton. What used to be important isn't and what should be important never will be."

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                          • #14
                            Bei DS9 ging er freiwillig, weil er nach so vielen Jahren was Anderes machen wollte - verständlich. Bei 4400 hatten sie kein Geld für ihn - wieso sollte er auch die weiteren Folgen anschaun? Der Mann hat bestimmt nicht unendlich Zeit und ich kann es durchaus nachvollziehen, dass er nicht weiterschaun will, weil man zu kritisch ist. Außerdem war er Chef von Andromeda, bei DS9 und The 4400 nur Autor und Consultant - zwei unterschiedliche Dinge. Ich sehe da überhaupt kein Problem damit.

                            Ich finds auch gut, dass er die Festplatte gelöscht hat, bevor er ging. Hat ja alles ihm gehört, Tribune hat nicht für das Zukünftige bezahlt. Und mir grauts davor, was Engels mit dem Material von Coda angestellt hätte. Wolfe hat aber die Serienbibel von 80 Seiten geschrieben, die Tribune gehört. Ganz nett übrigens zu lesen, v.a. welche Episoden nicht verwirklicht wurden und das Dylan erst Dylan Jericho hieß und Harper Keith Harper war.
                            4400

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                            • #15
                              Was ich ja auch interessant finde, wenn man die Coda-Version und vor allem Staffel 3 miteinander vergleicht: Einige Sachen wurden ja in der ersten Zeit noch genau so übernommen, vor allem zum Beispiel in "Die Spitze des Speers".
                              Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                              Für alle, die Mathe mögen

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