Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Pilze, Algen oder Orks und Waaagh!

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Pilze, Algen oder Orks und Waaagh!

    Neben den Eldar eine weitere Xenorasse, ohne die das WhUniversum nicht komplett wäre: Orks.
    Obgleich sie geistig mehr als primitiv erscheinen, kann man ihnen den Erfolg im Krieg nicht absprechen. Das mag daran liegen, daß Krieg die Lieblingsbeschäftigung der äußerst zahlreichen Wesen ist.

    Über das Aussehen lässt sich streiten, für menschliche Maßstäbe muten sie häßlich und bullig an.
    Ihre grüne Haut rührt von Algenstrukturen her, die mit den Genen der Orks verwoben sind.
    Die Fortpflanzung läuft über Sporen, die ein sterbender Ork ausscheidet. Ob nun Pilze daraus entstehen, Grots , Squigs oder neue Orks...die Genstruktur bleibt die Gleiche.
    Dieser pilzähnlichen Struktur verdanken sie auch ihre Robustheit. So ist es möglich, einem Orkkörper einen neuen Kopf aufzupflanzen.

    Die Unterschicht oder auch Sklavenschicht der Orks wird von den Grots gebildet.
    Mir gefällt besonders folgender Satz aus dem Lexikanum:
    Die Meisten werden versklavt, gehören irgendeinem Orkmeister und werden regelmäßig getreten. Meist weil sie entweder Mist gebaut haben oder sie es im Laufe des Tages noch tun könnten.
    Trotz dieser Tatsache scheinen sie sich bereitwillig ihren Meistern unterzuordnen und sind ein arbeitssames Völkchen.

    Die kleinste der orkoiden Spezies sind die Squigs.


    Sie besitzen keine wirkliche Intelligenz und dienen den Orks zur Herstellung von Kleidung oder sogar zur Nahrung, entstehen sie doch aus unbewußt abgesonderten Sporen der Orks und entwickeln sich daraus am schnellsten.
    Aber sie fungieren auch als eine Art Haustier, werden wie Schäferhunde eingesetzt oder sogar auf dem Kopf der Orks drapiert um dort einen bunten Haarschopf zu bilden.

    Waaagh!


    Lassen wir wieder das Lexicanum sprechen:
    Bei einem Waaagh! handelt es sich um einen gewaltigen Feldzug, in den Tausende bis Millionen von Orks verwickelt sind, und der ganze Sektoren dem Erdboden gleichmachen kann. Er gleicht einer Mischung aus Völkerwanderung und heiligem Kreuzzug, in dem die Orks nach neuen Welten suchen, die sie erobern können.

    Die Entstehung eines Waaagh! lässt sich auf die Tatsache zurückführen das alle Orks latent psionisch begabt sind. In unregelmäßigen Abständen entwickelt sich ein besonders mächtiger Ork (siehe z.B.Ghazkull Mag Uruk Thraka). Dieser ist in der Lage viele andere Orks um sich zu scharen wodurch eine Art psionischer Lockruf entsteht, welcher sich mit steigender Anzahl der beteiligten Individuen verstärkt, und immer mehr Orks anzieht.

    Sobald eine bestimmte Grenze überschritten wird, sorgt die genetische Codierung dafür, dass die Orks ihr angestammtes Gebiet verlassen und auf Eroberungszug gehen. Der Waaagh! bricht los! Bei dem größten und zweifelslos stabilsten Orkreich, das je aus einem Waaagh! hervorgegangen ist, handelt es sich eindeutig um Charadon, im südlichen Bereich des Ultima Segmentum. Es existiert unter der wechselhaften Führung verschiedener Waaaghbosse bereits seit mehreren tausend Jahren.

    Von dem Wort Waaagh! wird angenommen, dass es eine primitive Abwandlung des Wortes 'War' (Krieg) ist.
    Das soll ein kleiner Einstieg in die Welt der Orks darstellen und zu Diskussionen über dieses durchaus beliebte Volk anregen.
    Schon alleine eine Sammlung euer Lieblingszitate hätte hier ihren guten Platz!
    Zuletzt geändert von T`Pau; 21.09.2011, 10:42.
    Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
    Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

  • #2
    In einem ork-Thread darf eins nicht fehlen:

    Orkze verlierän niemals nich. Wenn se gewinnän haben se gewonnen, is kla. Wennse alle sterben sindse dot, das zählt nät as verlorän. Und wennse weglaufän, kommse in größara zahl wieda.




    Im Endeffekt sind die orkz die großen Sieger des Ewigen kampfes. Sie sind die einzige Rasse die niemals Ressourcenprobleme hat, die niemals durch andauernden Krieg geschwächt werden, die alles als Waffe benutzen können... und sie haben vor allem noch Spaß am Krieg.

    Eine Welt auf die einmal ein Ork einen Fuß gesetzt hat, wird die Orkz nie wieder los, weil die ganzen Sporen ständig eine neue orkpolulation heranzuzüchten. Um Orkz entgültig zu vernichten muss schon ein Exterminatus ran.

    Sie werden nicht beeinflusst vom Chaos, haben ihre eigene Psionik und wenn der Staub des ewigen Krieges sich legt wird das Universum grün sein, das ist eine Tatsache.
    www.planet-scifi.eu
    Euer Scifi-Portal mit Rezensionen und Kritiken zu aktuellen Büchern und Hörspielen.
    Besucht meine Buchrezensionen:
    http://www.planet-scifi.eu/category/rezension/

    Kommentar


    • #3
      @T'Pau: Du hast noch eine Ork-Sklavenrasse vergessen. Die Snotlings. In der vierten und fünften Edition sind sie wieder eine eigenständige Orkoiden-Rasse, die vor allem eben auf die Sorge der Pilze zuständig sind, aus denen die Ork-Spezies Nahrung und neue Orkoiden bildet.
      In der dritten Edition wurden die Snotlings als die Jung-Versionen der Gretchins ge-retconnet, bis das wieder aufgehoben und als ungültig und falsch erklärt wurde.

      Gemäss einigen Legenden der Gruntherdz kann es sein, dass die Snotlings die degenerierten Nachkommen der Brain-boyz waren, die angeblich die Orks erschufen.

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
        @T'Pau: Du hast noch eine Ork-Sklavenrasse vergessen. Die Snotlings. In der vierten und fünften Edition sind sie wieder eine eigenständige Orkoiden-Rasse, die vor allem eben auf die Sorge der Pilze zuständig sind, aus denen die Ork-Spezies Nahrung und neue Orkoiden bildet.
        In der dritten Edition wurden die Snotlings als die Jung-Versionen der Gretchins ge-retconnet, bis das wieder aufgehoben und als ungültig und falsch erklärt wurde.

        Gemäss einigen Legenden der Gruntherdz kann es sein, dass die Snotlings die degenerierten Nachkommen der Brain-boyz waren, die angeblich die Orks erschufen.
        stimmt, die fehlen.
        Kleine Wesen die sogar von den Grots herumgeschubst werden...ach man hats schon schwer als Orkoider...
        Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
        Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

        Kommentar


        • #5
          Aber nur Orkoiden, die grösser sind dürfen dich herumschubsen, plattwalzen und essen.

          Sollte es ein Mensch, Eldar, Tyranid oder sonstwas nichtorkoides wagen, Gretchins und Snotlings herumzutreten, wird dieser schnell die 2.50 Meter grossen Orks bemerken, die mit klobigen und dennoch schmerzhaften Waffen danebenstehen und auf einem einprügeln, bis man nur noch Matsch ist.

          Nur ein Ork darf Snotlings und Gretchins verprügeln, essen, piesacken oder sonstwie wehtun. Jeder andere wird leiden, und wird, falls er Pech hat und überlebt, zu einem noch niederen Sklaven, der von Gretchins und Snotlings gepiesackt werden darf.

          Kommentar


          • #6
            Das ist bei der Art der Fortpflanzung kein Wunder. Jeder Ork hätte auch als Grot erwachen können...oder schlimmer.
            Sie sind doch alle aus dem gleichen Kokon geschlüpft oder gewachsen.
            Am Ende sind sie alle nur unterschiedliche Reifestufen ein und der selben Spezies.
            Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
            Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

            Kommentar


            • #7
              Oder man erwacht als Squiggofant. Das ist dann sicher das Größte überhaupt, sowohl symbolisch als auch tatsächlich. Man kann den ganzen Tag fressen und zerstampfen und alle haben einen trotzdem, oder gerade deswegen, lieb.

              Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

              - Mencius

              Kommentar


              • #8
                Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
                Oder man erwacht als Squiggofant. Das ist dann sicher das Größte überhaupt, sowohl symbolisch als auch tatsächlich. Man kann den ganzen Tag fressen und zerstampfen und alle haben einen trotzdem, oder gerade deswegen, lieb.

                Am besten finde ich immernoch die KillaBots. Grotze die in eine Maschine eingesperrt werden, dann mächtiger sind als ihre ehemaligen Bosse und dann erstmal ordendlich Amoklaufen.

                ja die Orkz sind schon ein lustiger Haufen.
                www.planet-scifi.eu
                Euer Scifi-Portal mit Rezensionen und Kritiken zu aktuellen Büchern und Hörspielen.
                Besucht meine Buchrezensionen:
                http://www.planet-scifi.eu/category/rezension/

                Kommentar


                • #9
                  Was man ihnen nicht absprechen kann ist eine gewisse Daseinsfreude.
                  Sie erscheinen unglaublich naiv, vielleicht kommt es daher, daß sie sich mit den einfachen Dingen des Lebens zufriedengeben: Moschen.
                  Selbst die Grots, deren gesellschaftliche Lage nicht die Beste ist, erledigen ihre Aufgaben arbeitssam , hauptsache was kaputthauen.
                  Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
                  Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von T`Pau Beitrag anzeigen
                    Was man ihnen nicht absprechen kann ist eine gewisse Daseinsfreude.
                    Sie erscheinen unglaublich naiv, vielleicht kommt es daher, daß sie sich mit den einfachen Dingen des Lebens zufriedengeben: Moschen.
                    Selbst die Grots, deren gesellschaftliche Lage nicht die Beste ist, erledigen ihre Aufgaben arbeitssam , hauptsache was kaputthauen.
                    Schon Eldarphilosophen bewunderten die Orks für ihre Lebensfreude.
                    Das liegt daran, dass sie sich keine der tiefgreifenden Fragen stellen würden, an denen Völker wie die Eldar oder auch die Menschen zerbrechen können.
                    Zumindest glaube ich mich an solch ein Zitat zu erinnern.
                    Coming soon...
                    Your reality was declared a blasphemy against the Spheres of Heaven.
                    For we are the Concordat of the First Dawn.
                    And with our verdict, your destruction is begun.

                    Kommentar


                    • #11
                      Die Orkse sind für mich auch die sympathischste Rasse, einfach weil sie das düstere 40k-Universum nehmen wie es ist und auch noch naiven, ehrlichen Spaß drin haben.
                      Außerdem...wo sieht man sonst schonmal Pilze mit Wummen?

                      Kommentar


                      • #12
                        Die Orks sind einfach perfekt an das Warhammer-Universum angepasst. Eine effiziente Fortpflanzung (Ohne emotionales Tamm Tamm, sinnlosen Ritualen etc.), die es ermöglicht, sich trotzdem voll und ganz auf Krieg und Aggressionen zu konzentrieren. Keinen großen Wunsch, was Selbsterhaltung angeht und somit kein bisschen Angst und Stress. Wann wird Khorne wohl auf die grünen Jungs aufmerksam und zwar so, wie sie es verdienen? Ach ja, für die Orks ist selbst der Blutgott zu zahm!

                        Kommentar


                        • #13
                          Dieser Artikel ist in dieser Hinsicht wirklich erleuchtend. Besonders der letzte Teil, der sich nicht mehr allzu stark mit den Göttern, sondern mit dem Orkdasein an sich befasst.

                          Kann unser Makaan ja sagen, ob die Orks so korrekt dargestellt worden sind. Mir gefällt es.

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von Lasarus Beitrag anzeigen
                            Die Orks sind einfach perfekt an das Warhammer-Universum angepasst. Eine effiziente Fortpflanzung (Ohne emotionales Tamm Tamm, sinnlosen Ritualen etc.), die es ermöglicht, sich trotzdem voll und ganz auf Krieg und Aggressionen zu konzentrieren. Keinen großen Wunsch, was Selbsterhaltung angeht und somit kein bisschen Angst und Stress. Wann wird Khorne wohl auf die grünen Jungs aufmerksam und zwar so, wie sie es verdienen? Ach ja, für die Orks ist selbst der Blutgott zu zahm!
                            Es ist eher so, das Orkz die Chaosgötter und deren Ausgeburten als lächerlich empfinden.
                            www.planet-scifi.eu
                            Euer Scifi-Portal mit Rezensionen und Kritiken zu aktuellen Büchern und Hörspielen.
                            Besucht meine Buchrezensionen:
                            http://www.planet-scifi.eu/category/rezension/

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von Uriel Ventris Beitrag anzeigen
                              Dieser Artikel ist in dieser Hinsicht wirklich erleuchtend. Besonders der letzte Teil, der sich nicht mehr allzu stark mit den Göttern, sondern mit dem Orkdasein an sich befasst.
                              Du hast die Web-Adresse deines verlinkten Artikels vergessen.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X