30.07.2004, 11:15
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#1 | | Commander
Registriert seit: 25.06.2004 Ort: München
Beiträge: 3.226
| Junge Engländer mögen Deutschland nicht... Habe diesen Artikel auf Spiegel.de gefunden. Kann es aus eigener Erfahrung nur bestätigen. War 6 Wochen dort und die Deutschen wurden regelrecht angefeindet von den Leuten. Zitat:
Briten finden Deutsche uncool
Claudia Schiffers Einsatz hat wenig bewirkt: Die Schöne hatte im Auftrag des Goethe-Instituts versucht, junge Engländer zum Deutschlernen zu bewegen. Doch die wollen davon nichts wissen. Denn der Zweite Weltkrieg ist ebenso unvergessen wie die diversen Begegnungen der Fußball-Nationalmannschaften.
DDP
Claudia Schiffer: Bekannteste Deutsche in Großbritannien
Berlin/London - Eine heute in Berlin veröffentlichte deutsch-britische Studie des British Council und des Goethe-Instituts brachte es an den Tag: Nur etwa ein Drittel der jungen Briten denkt positiv über Deutschland. Dagegen verbindet fast die Hälfte der deutschen Jugend überwiegend Gutes mit Großbritannien, reist ab und an auf die Insel und spricht die Sprache recht gut.
Die befragten Briten gaben an, die Hauptgründe für die Distanz seien der Zweite Weltkrieg, die Nationalsozialistische Vergangenheit, das Essen, die Sprachbarriere - und schlechter Fußball. "Nichts Positives außer Autos", sagte ein britischer Student auf die Frage, was ihm denn zu Deutschland einfalle. Einer 23-Jährigen kam zuerst der "schlechte Ruf wegen des Holocausts" in den Sinn. Für Klaus Krischok, Sprecher des Goethe-Instituts, ist das schlechte Bild Deutschlands auch auf die einseitige Berichterstattung in britischen Medien zurückzuführen.
AP
Unvergessener Erfolg bei der Weltmeisterschaft 1966: England schlägt Deutschland nach Verlängerung mit 4:2
Die Studie zeigt, dass junge Briten insgesamt wenig über Deutschland wissen. Positiv gesehen werden insbesondere Leistungen in Wissenschaft und Technologie, die gute Infrastruktur und der hohe Lebensstandard. Hinsichtlich der kreativen Künste, der Musikszene und Mode, aber auch bei Umweltschutz und Menschenrechten kann Deutschland bei den Briten nur wenig Punkte machen. Deutschland eilt immer noch sein Ruf der großen Wirtschaftsmacht voraus: "Es ist interessant, wie beharrlich dieses Stereotyp ist", sagte Krischok. "Es ist uns anscheinend noch nicht gelungen, Deutschland als trendy, sexy und modisch zu verkaufen."
63 Prozent der Befragten kannten gar keine deutsche Berühmtheit. Die einzige Prominente die mehrfach genannt wurde ist Claudia Schiffer - aber die hat ja auch einen Briten geheiratet und lebt auf der Insel.
Umgekehrt verbinde man in Deutschland mit Großbritannien zukunftsorientierte Trends, eine lebhafte Musik- und Kunstszene und ein erfolgreiches Modell für eine multikulturelle Gesellschaft. Was den jungen Deutschen an Großbritannien nicht gefiel, war ihre Verbindung zu den USA, die Rolle im Irak-Krieg und - in geringerem Maße - Monarchie und Vorurteile gegenüber Deutschland. 84 Prozent der Deutschen fiel mindestens ein britischer Prominenter ein (Robbie Williams, David Beckham oder die Queen). 97 Prozent der Deutschen haben Grundkenntnisse in Englisch, aber nur 22 Prozent der Briten sprechen ein bisschen Deutsch.
Die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung hatte im Auftrag des British Council und des Goethe-Instituts im Mai und Juni 2003 und 2004 jeweils 1000 junge Deutsche und Briten im Alter zwischen 16 und 25 Jahren zu ihrer Meinung über das jeweils andere Land befragt.
| Mich würde interessieren, was Ihr darüber denkt.
Quelle: www.spiegel.de |
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30.07.2004, 11:52
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#2 | | Captain
Registriert seit: 07.06.2002 Ort: Marburg
Beiträge: 5.003
| Das ist ja nicht neues, mir fällt zu den Inselaffen auch nicht viel positives ein.
Und der Unterschied zwischen ein Drittel und knapp die Hälfte ist nicht so groß wie er sich anhört.
Logisch sprechen weniger Engländer Deutsch als umgekehrt, Englisch ist nunmal die Weltsprche. Klar das sie mehr bekannte Gesichter haben. Nennt mir doch mal einen aktuellen deutschen Star der über die Grenzen bekannt und erfolgreich ist? Vor ein paar Jahren waren es noch Steffi Graf und Boris Becker, aber deren Zeit ist auch schon knapp 10 Jahre vorbei.
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30.07.2004, 12:15
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#3 | | Lieutenant
Registriert seit: 27.07.2001 Ort: Südeifel
Beiträge: 1.752
| Michael Schumacher, Dirk Nowitzki, Rammstein, Thomas Hitzlsperger.
Naja. Was soll man zu diesem Artikel sagen. Stimmt schon. Ich kann den Engländern auch nicht viel abgewinnen (Nichts gegen Schotten und Iren).
DIe halten sich nunmal für Gott-weiß-was.
Aber was haben die schon? Ein Königshaus (auf das man nun wirklich nicht stolz sein kann), Robbie Williams (*würg*), David Beckham (Ui, toooooll). Und sonst? Mir fgällt jetzt keiner mehr ein.
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30.07.2004, 12:20
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#4 | | Moderator
Registriert seit: 02.02.2001 Ort: ...somewhere over the rainbow
Beiträge: 11.158
| Zitat: |
Zitat von Metathron Nennt mir doch mal einen aktuellen deutschen Star der über die Grenzen bekannt und erfolgreich ist? Vor ein paar Jahren waren es noch Steffi Graf und Boris Becker, aber deren Zeit ist auch schon knapp 10 Jahre vorbei. | Wie wäre es mit Michael Schumacher? 
Wundern tut mich der Bericht ehrlich gesagt nicht so. In sehr vielen Ländern herrschen Vorurteile gegenüber uns Deutschen; oftmals sicherlich auch zurecht. Unsere Vergangenheit läßt sich nicht so leicht abschütteln, denn durch die Medien wird ein gewisses Bild eben gerne weiter aufrecht erhalten, auch wenn es der Vergangenheit angehört.
Ich finde das einfach nur sehr schade. Man kann wohl nicht viel tun, außer bei Begegnungen mit Engländern eben sein "bestes geben", um das Ansehen zu erhöhen. |
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30.07.2004, 12:32
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#5 | | Captain
Registriert seit: 07.06.2002 Ort: Marburg
Beiträge: 5.003
| OK, Michael Schumacher hab ich wohl irgendwie vergessen. Aber die anderen genannten sind in England wohl nicht annähernd so bekannt wie z.B. David Beckham in Deutschand.
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30.07.2004, 12:59
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#6 | | Moderator
Registriert seit: 02.04.2001 Ort: Oldenburg
Beiträge: 12.673
| Ja, ich kann das wohl auch bestätigen. Der Blick in britische Geschichtsbücher hat mich allerdings auch gelehrt, dass es den Briten sehr stark an Selbstkritik mangelt, sondern dass man dort die eigene Geschichte sehr hoch hält und Kritik an der Kolonialpolitik z.B. eher unter den Teppich kehrt. Ein bisschen Selbstherrlichkeit herrscht da schon. Was den zweiten Weltkrieg anbetrifft, so muss man wohl zweifeln, ob die negative Stimmung wirklich mit Entsetzen über den Holocaust zusammenhängt, oder ob diese nicht auf dem Bombenkrieg basiert. Die Bombenangriffe auf London waren nämlich wirklich ein Schock, der die Selbstzufriedenheit des Weltreiches bis ins Mark erschüttert hatte. Und das wird auch noch weitergeben.
Die Berichterstattung in den Boulevardblättern tut dann das ihrige.
Bei meinen Besuchen auf der Insel ist mir aber nur einmal ein dummer Spruch gekommen (und der kam ausgerechnet von einem von der BBC ) und mir fallen auch sehr viele gute Dinge zur Insel ein.
Man darf aber auch nicht vergessen, dass die Briten die Franzosen auch nicht mögen und die Amerikaner eigentlich auch nicht (weil die sich ja losgelöst haben) und dass hier natürlich auch immer der dicke Mann mit dem EURO eine wichtige Rolle spielt. Und wenn Helmut Kohl drei, vier Mal mit Preussenkapp und Euromünzen in der Sun erschienen ist (bspw.), dann hinterlässt das auch Spuren.
Ganz zu schweigen davon, dass sie sich gegenseitig auch nicht wirklich mögen.
Aber ich mag sie trotzdem, ich mag den Humor und die Sprache, das Brimborium und ich fahre auch gerne hin. |
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30.07.2004, 13:46
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#7 | | Captain
Registriert seit: 17.10.2001 Ort: von drauß vom Walde...
Beiträge: 8.533
| Zitat: |
Zitat von Tom Parker David Beckham (Ui, toooooll) | und der kann nichtmal zwei Elfer versenken *rofl*
unser Vorzeigesportler macht wenigstens in jedem Rennen alle Platt 
Najo was ich von Engländern halte steht unter anderem im Zitate-Thread 
Ich kann den Leuten wie ihrem Land nichts abgewinnen
btw: Die schimpfen über unser Essen! Gute deutsche Küche ist ja wohl viel besser und genüsslicher als dieser ekelhafte Fraß den die dort vorsetzen 
__________________ Am Arsch hängt der Hammer |
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30.07.2004, 14:36
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#8 | | Konteradmiral
Registriert seit: 24.12.2000 Ort: NRW
Beiträge: 17.361
| Nun, ich finde nationenbezogene Vorurteile immer schlecht, aber es dürfte außer den USA kein Land geben dass sich diese so "verdient" hat wie Deutschland .
Ich für meinen Teil war erst einmal in England, und da haben weder ich noch meine Klasse Diskriminierung erfahren müssen. Überhaupt bin ich an sich ein sehr großer Freund Englands (wohl aber nicht der derzeitigen britischen Regierung ) .
__________________ Wenn Gott allmächtig ist, und er seinen einzigen Sohn jämmerlich am Kreuz verrecken lässt, was sagt uns das über Gott ?! - NH They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken. Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson |
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30.07.2004, 16:13
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#9 | | Master Chief Petty Officer
Registriert seit: 12.05.2004 Ort: Duisburg
Beiträge: 649
| Da ich auch einige Engländer kenne, sag ich mal:Traue keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast.
Der Grund warum sie keine Sprachen lernen wollen, ist doch offensichtlich. Egal wo man hinkommt, man findet jemanden, der englisch spricht. Wenn der Brite nun Deutsch lernt, wird er es hinterher so oft benutzen wie jemand, der hier altgriechisch oder Latein lernt.Warum sollte er sich also überhaupt die Mühe machen? Der Mensch ist nunmal faul. Zitat: |
Es ist uns anscheinend noch nicht gelungen, Deutschland als trendy, sexy und modisch zu verkaufen.
| Wer sollte das erzwingen wollen? Wir sind es nicht!
Sie könnten ja mal versuchen unsere Vorzüge herauszustellen, als uns an ihr Bild von Vorzügen anpassen zu wollen. |
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30.07.2004, 16:57
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#10 | | Cadet 3rd Class
Registriert seit: 27.07.2004 Ort: NRW
Beiträge: 36
| stimmt leider in mancher hinsicht.
war ne woche da  |
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30.07.2004, 18:12
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#11 | | Petty Officer 3rd Class
Registriert seit: 25.05.2004
Beiträge: 229
| Also mir sind mal nen paar Inselaffen in Ungarn letzten Sommer begegnet die meinten was von Sieg Heil dann hab ich denen erklärt das es auch Deutsche gibt die nichts gegen Ausländer haben ( ) naja einer wurd dann Handgreiflich (wir waren 4 die 6 und waren alle nicht mehr nüchtern) tja und dann gabs ne kleine Schlägerei...*g*...naja is nix großes passiert ein zwei blaue Augen auf unserer Seite ne blutige Nase bei denen...nix wildes halt aber seit dem sind die bei auch unten durch also beruht es auf gegenseitigkeit...  |
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30.07.2004, 19:25
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#12 | | Lieutenant Commander
Registriert seit: 22.04.2002 Ort: irgendwo in Thüringen
Beiträge: 2.422
| Na, wenn ich einige Beiträge hier so lese, dann haben die Engländer vielleicht einfach nur ein Problem damit, dass man sie als "Inselaffen" bezeichnet...
Ich denke auch, dass Bands wie "Rammstein" auf der Insel eher die negativen Klischees über Deutschland fördern. Als die seinerzeit den Depeche Mode-Klassiker "Strip" neu aufgelegt hatten und dazu dieses Leni Riefenstahl-Video produzierten, kam das bei den Briten gar nicht gut an.
...und es sind ja nicht die Briten alleine, die so denken. Laut einer Umfrage von Readers Digest wurden die Deutschen ja erst vor kurzem zu den unsympatischsten Europäern gekührt, gemessen an dem Benehmen der Touristen im Ausland.
Ich selbst war noch nie auf der Insel und werde wohl auch nie dorthin kommen . Trotzdem mag ich eigentlich fast alles, was von dort so an Kultur und Lebensart zu uns kommt.
Gruß, succo
__________________ Sag mir deinen Namen und ich sag dir wie du heißt.
Wer anderen eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät. |
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30.07.2004, 19:52
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#13 | | Commander
Registriert seit: 23.06.2004 Ort: Berlin
Beiträge: 4.995
| Ach ich weiss nicht. Diese Umfragen und Statistiken spiegeln auch oft wieder, was gesehen werden will.
Ich kenne einige Engländer, sowohl hier in Berlin als auch in England und habe keine schlechten Erfahrungen gemacht. Auch auf Reisen habe ich immer Leute aus England vorgetroffen, die sehr hilfsbereit und neugierig waren. Keinerlei Vorurteile habe ich da erfahren. |
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30.07.2004, 20:08
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#14 | | Lieutenant
Registriert seit: 27.07.2001 Ort: Südeifel
Beiträge: 1.752
| Zitat: |
Ich denke auch, dass Bands wie "Rammstein" auf der Insel eher die negativen Klischees über Deutschland fördern. Als die seinerzeit den Depeche Mode-Klassiker "Strip" neu aufgelegt hatten und dazu dieses Leni Riefenstahl-Video produzierten, kam das bei den Briten gar nicht gut an.
| Seltsamerweise verkaufen sich die Rammstein-Platten in USA und England noch besser als hier in Deutschland. Also das würde ich eher sagen ist es ein positives Zeichen.
Ausserdem haben sich Rammstein in dem Video so offensichtlich über derartige Videos lustig gemacht... wer das nicht kapiert muss einen an der Klatsche haben. Egal ob er Deutscher oder Engländer ist.
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30.07.2004, 20:27
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#15 | | Lieutenant Junior Grade
Registriert seit: 30.10.2000
Beiträge: 1.229
| Soso. Die Engländer mögen die Deutschen nicht. Die regen sich über das deutsche Essen auf? lasst mich raten. Sauerkraut mit Eisbein? Da stimme ich den Engländern zu. Das typische englische Gericht, bestehend aus Fisch und Fritten, nehme ich auch nicht in den Mund, was aber ehr an eine generellen Abneigung gegenüber Fisch liegt.Die kreativen Künste, der Musikszene und Mode halten sie bei uns für schlecht. Wenn sich das auf den Maistream bezieht gebe ich ihnen da recht. Selbiges ilt für England. |
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30.07.2004, 22:05
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#16 | | Moderator
Registriert seit: 04.06.2001 Ort: BS City
Beiträge: 3.514
| Das Selbstbewußtsein der Briten bezüglich ihres "Empires" ist sicherlich ein wenig übersteigert. Andererseits sind die Engländer aber auch Weltmeister im Understatement und in Selbstironie.
Ich war schon ein paarmal da (v.a. London), und mag das Land und die Sprache eigentlich, besonders den Humor und die coolen Chips (Hühnchen... ). Demnächst werde ich ein Semester in Wales studieren, die mögen die Engländer ja auch nicht .
__________________ Werder-Mitglied Nr. 1075455 |
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30.07.2004, 22:21
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#17 | | Lieutenant Commander
Registriert seit: 22.04.2002 Ort: irgendwo in Thüringen
Beiträge: 2.422
| Zitat: |
Zitat von Tom Parker Seltsamerweise verkaufen sich die Rammstein-Platten in USA und England noch besser als hier in Deutschland. Also das würde ich eher sagen ist es ein positives Zeichen.
Ausserdem haben sich Rammstein in dem Video so offensichtlich über derartige Videos lustig gemacht... wer das nicht kapiert muss einen an der Klatsche haben. Egal ob er Deutscher oder Engländer ist. | 1. Tatsache ist, dass dieses Video in der britischen Presse und von Depeche Mode persönlich heftigs kritisiert wurde.
2. Rammstein sind in der Tat in den USA sehr erfolgreich, in GB allerdings weniger.
3. Rammstein haben lediglich den Titel "Strip" mit Filmsequenzen von Leni Riefenstahl, Hitlers Lieblingsregisseurin unterlegt. Welche Art Video haben die also bitte hier parodiert? Das Ganze war mal wieder eine gezielte, billige Provokation, wie immer bei Rammstein.
...und wer das nicht kapiert, muss wirklich einen an der Klatsche haben.
succo
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Wer anderen eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät. |
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31.07.2004, 00:27
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#18 | | Moderator
Registriert seit: 02.02.2001 Ort: ...somewhere over the rainbow
Beiträge: 11.158
| Zitat: |
Zitat von succo ...und es sind ja nicht die Briten alleine, die so denken. Laut einer Umfrage von Readers Digest wurden die Deutschen ja erst vor kurzem zu den unsympatischsten Europäern gekührt, gemessen an dem Benehmen der Touristen im Ausland. | Ja, von dieser Umfrage hab ich auch gehört. Meines Wissens nach wurden die Italiener zu den "Lieblingen Europas" gekürt - eine Wahl, die ich zu 0% teilen würde, da mir persönlich die Italiener eher unsymphatisch sind.
Es ist aber auch so, dass wir deutschen das bevölkerungsreichste Land Europas sind, und durch die zentrale Lage in quasi jedes Land "einzufallen" scheinen, durch die Zahl und durch die Verstreuung auf fast jedes Land. Einen Portugiesen hingegen oder einen Iren sieht man recht wenig, zum einen, weil sie es so weit haben isn restliche Europa, und zum anderen, weils so wenige gibt. Und je weniger man sie iseht, desto weniger fallen sie negativ auf.
Das soll nun keine "Ausrede" für das Benehmen deutscher Touristen im EU - Ausland sein, sondern lediglich ein alternativer Erklärungsansatz sein für das schlechte Abschneiden bei der Umfrage... |
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31.07.2004, 00:45
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#19 | | Moderator
Registriert seit: 02.04.2001 Ort: Oldenburg
Beiträge: 12.673
| @Zefram: Naja, ganz so einfach ist es ja auch nicht.
Natürlich liegt es an der Größe des Landes und an der Geschichte, aber wenn ICH deutsche Touristen im Ausland sehe, schäme ich mich, ein Deutscher zu sein.
Das gilt eigentlich weniger für Touristen im Norden, aber im Süden wäre allein die Mode, die Deutsche im Urlaub so tragen (wenn überhaupt!), ein Grund, die Deutschen nicht wirklich sympatisch zu finden. Bierbäuchige Deutsche in Sandalen mit weißen Tennissocken, käsigen Beinen, Shorts, ohne Hemd und dickem Sonnenbrand sind aber nun auch wirklich kein Aushängeschild. |
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31.07.2004, 00:48
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#20 | | Konteradmiral
Registriert seit: 24.12.2000 Ort: NRW
Beiträge: 17.361
| Naja, ich schäme mich nicht für deutsche Touristen die derart peinlich auftreten.
Ebensowenig wie ich stolz bin auf vermeindliche Errungenschaften Deutschlands.
Am Ende des Tages sch*** ich drauf deutscher zu sein, und von daher empfinde ich weder Scham noch Stolz für die Taten und Errungenschaften Deutscher/Deutschlands .
__________________ Wenn Gott allmächtig ist, und er seinen einzigen Sohn jämmerlich am Kreuz verrecken lässt, was sagt uns das über Gott ?! - NH They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken. Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson |
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