25.11.2008, 15:42
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#81 | | Commodore
Registriert seit: 23.04.2005 Ort: Franken
Beiträge: 12.646
| Irgendwer hat es hier so schön gesagt:
Wenn das Haus brennt braucht es eine Feuerwehr nicht eine Initiative für mehr Kurse zur Brandverhütung.
Es ist vollkommen illusorisch Somalia auf die Beine helfen zu wollen.
Auf der anderen Seite ist seit Jahrtausenden klar wie man Piraten erfolgreich bekämpft:
Mit militärischen Mitteln. Es besteht hier kein Anlass das Rad neu zu erfinden.
Ansonsten, OEF ist nicht völkerrechtswidrig.
Der Einsatz ist durch das kollektive Selbstverteidigungsrecht über die Resolutionen 1368 und 1373 gedeckt.
Siehe für ein detaillierte Erklärung: PatJe.de Warum der Afghanistan-Einsatz nicht völkerrechtswidrig ist…
Abgesehen davon wird die OEF-Mission voll vom Sicherheitsrat anerkannt, siehe etwa Resolution 1776.
__________________ "I went into the assembly hall. [...] The time was after midnight. Engineers and technicians, mostly young, were concentrating on their actions. Their facial expression was solemn, inward, as if they fully recognized the enormous, perhaps fateful, value of the weapon system that they brought to operational alert." Munya M. Mardor, CEO RAFAEL, 28 May 1967
Geändert von Nighthawk_ (25.11.2008 um 18:59 Uhr)
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25.11.2008, 15:51
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#82 | | Captain
Registriert seit: 24.02.2005
Beiträge: 6.754
| Mal ein paar Fragen:
Was würde mit gefangen genommenen Piraten genau passieren?
Nach Somalia könnte und dürfte man sie wahrscheinlich nicht schicken.
Wer wäre also für eine richterliche Anklage zuständig?
Wenn man sie mit nach Deutschland oder in den Westen nähme könnten sie im Falle eines Freispruchs, oder einer Einstellung des Verfahrens, auf Grund der Situation in ihrer Heimat womöglich sogar Asyl beantragen.
Gibt es klare internationale Regeln hiefür? Wenn nicht sollte man dies vielleicht klären, bevor man über militärische Mittel nachdenkt. |
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25.11.2008, 16:06
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#83 | | Commodore
Registriert seit: 23.04.2005 Ort: Franken
Beiträge: 12.646
| Zitat:
Mal ein paar Fragen:
Was würde mit gefangen genommenen Piraten genau passieren?
| Das käme darauf an wer sie gefangen nimmt.
Wären es Deutsche Soldaten nach den jetzt angedachten Regeln würde man den Piraten in Deutschland den Prozess machen, sie für ein paar Jahre bei uns einsperren (oder auch nicht) und dann auf die Deutsche Öffentlichkeit loslassen da wir sie ja nicht ins gefährliche Somalia abschieben können. Zitat:
Nach Somalia könnte und dürfte man sie wahrscheinlich nicht schicken.
Wer wäre also für eine richterliche Anklage zuständig?
| Nach internationalen Seerecht der Staat der den Piraten aufgreift. Zitat: |
Wenn man sie mit nach Deutschland oder in den Westen nähme könnten sie im Falle eines Freispruchs, oder einer Einstellung des Verfahrens, auf Grund der Situation in ihrer Heimat womöglich sogar Asyl beantragen.
| Nicht nur womöglich, mit Sicherheit. Sie würden hier zumindest geduldet werden und könnten nicht abgeschoben werden. Zitat: |
Gibt es klare internationale Regeln hiefür? Wenn nicht sollte man dies vielleicht klären, bevor man über militärische Mittel nachdenkt.
| Die internationale Regelung ist wie gesagt klar. Zuständigkeit liegt bei den den einzelnen Staaten.
Weshalb wir das ja zu klären versuchen und uns dabei entblöden.
Die einfachste Variante wäre es überlebende Piraten am Strand auszusetzen.
__________________ "I went into the assembly hall. [...] The time was after midnight. Engineers and technicians, mostly young, were concentrating on their actions. Their facial expression was solemn, inward, as if they fully recognized the enormous, perhaps fateful, value of the weapon system that they brought to operational alert." Munya M. Mardor, CEO RAFAEL, 28 May 1967 |
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25.11.2008, 16:13
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#84 | | Captain
Registriert seit: 24.02.2005
Beiträge: 6.754
| Zitat: |
Nicht nur womöglich, mit Sicherheit. Sie würden hier zumindest geduldet werden und könnten nicht abgeschoben werden.
| Und da hätten wir schon eine verständliche Erklärung warum sich Politiker hier recht zögerlich verhalten.
Wäre es denn theoretisch überhaupt erlaubt sie am Strand auszusetzen? Schließlich käme das im Endergebnis ja irgendwo aufs Gleiche heraus wie wenn ich sie offiziell nach Somalia abschiebe. |
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25.11.2008, 16:16
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#85 | | Commodore
Registriert seit: 23.04.2005 Ort: Franken
Beiträge: 12.646
| Natürlich wäre es theoretisch möglich. Es bräuchte nur einen Politiker mit genügend Arsch in der Hose um das so zu machen.
Aber es finden sich ja genug Bedenkenträger die ein Problem damit haben den armen Piraten ein paar Kilometer neben seinem Heimtdorf am Strand abzusetzen.
Ist ja geradezu unmenschlich.
__________________ "I went into the assembly hall. [...] The time was after midnight. Engineers and technicians, mostly young, were concentrating on their actions. Their facial expression was solemn, inward, as if they fully recognized the enormous, perhaps fateful, value of the weapon system that they brought to operational alert." Munya M. Mardor, CEO RAFAEL, 28 May 1967 |
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25.11.2008, 16:24
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#86 | | Captain
Registriert seit: 24.02.2005
Beiträge: 6.754
| Zitat: |
Natürlich wäre es theoretisch möglich. Es bräuchte nur einen Politiker mit genügend Arsch in der Hose um das so zu machen.
| Die Frage wäre halt ob es nicht nur praktisch möglich wäre, sondern auch juristisch.
Ab wann gilt denn der Grundsatz, dass in ein Land wie Somalia nicht abgeschoben werden darf (oder etwa nur sollte?), ab Betreten des deutschen Festlands, oder bereits ab Betreten des unter deutscher Flagge fahrenden Kriegsschiffs? |
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25.11.2008, 16:27
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#87 | | Commodore
Registriert seit: 23.04.2005 Ort: Franken
Beiträge: 12.646
| Das gilt sobald dich jemand festnimmt.
Aber juristisch könnte man hier viel tricksen wenn man denn möchte.
__________________ "I went into the assembly hall. [...] The time was after midnight. Engineers and technicians, mostly young, were concentrating on their actions. Their facial expression was solemn, inward, as if they fully recognized the enormous, perhaps fateful, value of the weapon system that they brought to operational alert." Munya M. Mardor, CEO RAFAEL, 28 May 1967 |
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25.11.2008, 18:46
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#88 | | Lieutenant Commander
Registriert seit: 23.09.2008 Ort: Rhein-Ruhr Megaplex
Beiträge: 2.190
| das lustige dan der ganzen sache ist..wenn nun einer aus der alten segelschiffmarine das lesen würde,..der kerl würde mit dem kopf schütteln.. die hatten für piraten eine sehr deutliche und wiederholugen verhütende antwort...
ich persönlich hoffe sehr das die deutsche marine niemals einen gefangen nimmt. un wenn, das sie den nach somalia abschieben. |
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25.11.2008, 18:56
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#89 | | Cadet 2nd Class
Registriert seit: 27.04.2007 Ort: Ich wohne in Saalfeld in Thüringen
Beiträge: 53
| ich bin da auch der Meinung das man gegen die Piraten was unternehmen sollte.
Überall auf der Welt verhindern die Uno Deutschland Amerika usw. den Terror und dort wo es wirklich mal uns betrifft nähmlich unser Handelsschiffe sollte man auf alle fälle Durchgreifen. Für mich sind Piraten Verbrecher ob nun notgedrungen oder nicht.
Außerdem müsste man um das problem nachhältig zu beheben versuchen eine starke Somalische Regierung zu bilden mit ausreichend Staatlicher Gewalt um Piraterie zu verhindern und den Menschen dieses Landes eine perspektive zu bilden. |
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25.11.2008, 19:10
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#90 | | Lieutenant Commander
Registriert seit: 23.09.2008 Ort: Rhein-Ruhr Megaplex
Beiträge: 2.190
| Zitat:
Zitat von Hemmend ....
Außerdem müsste man um das problem nachhältig zu beheben versuchen eine starke Somalische Regierung zu bilden mit ausreichend Staatlicher Gewalt um Piraterie zu verhindern und den Menschen dieses Landes eine perspektive zu bilden. | wird nicht passieren,
zu teuer,
zu viel zeit, jahrzehnte nicht jahre
lohnt sich für die regierugne der UN-mitglieder etc. nicht, weil ist schlecht für den wahlkampf wenn man unmengen kohle in ein land investiert, von dem man nix hat.
etnwicklungshilfe is nur ne mehr oder minder leere, humanitäre geste zum "gesicht-wahren"
es sit numla so das die bekämpfung der piraten auf see, billiger ist als eine unterstützung einer sinnvollen, auf selbstverorgung ausgerichteten hilfe. das bringt dir auf dauer keien wähler, sondern nur kosten und kritik.
nebenbei könnten wir das gar nicht bezahlen.
man müsste zunächstmassiv gegen rebelen un banditen vorgehen
dann örtliche kreigsherren beseitigen, am besten für immer,
dann das volk entwffnen,
infrastruktur aufbauen,
grudnversorgung sichern
demokratie lehren(nicht nur mit einmal wählen, mehrmals wahlen durchziehen, unter kontrolle der UNO)
stammeskonflikte lösen
etc.
und dazu braucht man
geduld
enorm viel geld
unmengen soldaten
die kooperation der bevölkerung
etc.
um das problem zu lösen braucht man als jahrzehnte..regierungen denken nur bis zur nächsten wahl... wenn überhaupt
piraten kann man in eienr wahlperiode bekämpfen..also wird diese kurzstrecken-juchu wir sin so toll-lösung gemacht udn nicht die.. verdammt es muss halt sein-lösung
das perblem ist naürlcih,..das man das dann mit ganz afrika machen muss^^ |
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25.11.2008, 19:13
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#91 | | Ensign
Registriert seit: 27.06.2004 Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 853
| Hallo,
...mit fasziniertem Interesse habe ich mir den Beitrag des „Kollegen“ Jedamzik durchgelesen und habe nur die altbekannten Rechtfertigungen gelesen, die selbst durch seinen Beitrag absolut falsch sind.
Hier der Link zu einem Beitrag von mir: Das selbstverschuldete Afghanistan Desaster
...in der zweiten Hälfte des Beitrages geht es um die völkerrechtswidrige OEM.
Weitergehend werde ich in diesem Beitrag nicht mehr dazu eingehen. Zum einen wurde das schon eingehend diskutiert und zum anderen ist es – zumindest teilweise – off-topic. Zitat:
[…] Das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen von 1982 definiert Piraterie und regelt den Umgang mit ihr. Art. 101 definiert Piraterie als rechtswidrige (kriminelle) Gewalttat oder Freiheitsberaubung oder Plünderung durch die Besatzung eines privaten Schiffes zu privaten Zwecken. Das SRÜ sieht eine Pflicht zur Nothilfe (Art. 98) und zur Zusammenarbeit der Staaten (Art. 100) bei Fällen von Piraterie vor. Art. 105 erlaubt den Hilfe leistenden Schiffen, Piraten zu verfolgen (aufzubringen), die Piraten festzunehmen und vor die Gerichte des jeweiligen Flaggenstaates zu bringen. Berechtigt zum Aufbringen von Piratenschiffen sind lediglich Schiffe, die deutlich als im Staatsdienst stehend gekennzeichnet und als solche erkennbar und hierzu befugt sind.[...]
[...]Art. 107 SRÜ überlässt es jedoch den Staaten, mit welchen Instrumenten sie gegen Piraterie vorgehen. So hat ein Staat durchaus völkerrechtlich die Möglichkeit, sein Militär bei der Bekämpfung von Piraterie einzusetzen[…]
| Gehen wir mal davon aus, dass Deutschland es geschafft hat eine – wie auch immer geartete – Autorisation zu basteln.
Damit die Bundesmarine einem Schiff zur Hilfe kommen kann muss es sich zunächst einmal in entsprechender Reichweite befinden.
Auch wenn man jetzt den Bordhubschrauber vorausschickt benötigte dieser, bei einer angenommenen Entfernung von 100 Seemeilen, ca. eine Stunde bis zum Eintreffen am angegriffenen Schiff. Ergebnis: zu spät!
Alternativ könnte man die Schiffe mit gut bewaffnetem und ebenso gut ausgebildetem Sicherheitspersonal ausstatten. Vielleicht eine Geschäftsidee a la Blackwater...
Ich sehe schon das Ergebnis, Geleitzüge.
Von Kriegsschiffen bewachte Handelsschiffkonvois....
Nehmen wir einfach mal weiter an eine Fregatte hätte es geschafft – und sie können es – einem Handelsschiff Nothilfe zu leisten und die angreifenden Piraten zu verhaften.
Hätten wir schon das erste Problem:
Gemäß geltendem Recht müssen die gefangenen Piraten innerhalb von 48 Stunden einem Richter vorgeführt werden.
Bei welchem rechtsstaatlich funktionierendem Justizsystem sollten die Gefangenen Piraten den abgeliefert werden?
Somalia bzw. die autonome Teilrepublik Puntland scheiden schon mal aus, den die Clans gehören garantiert zu den Hintermännern und verdienen kräftig mit.
Dschibuti, Jemen oder auch Saudi Arabien? Die dürften ihre eigenen Probleme haben und wollen bestimmt kein Lager a la Guantanamo auf ihrem Territorium.
Gruß Night...
__________________ "Unzählige Menschen haben Völker und Städte beherrscht, ganz wenige nur, sich selbst."(Lucius Annaeus Seneca) "Natürliche Dummheit schlägt künstliche Intelligenz jederzeit!" (T. Pratchett) |
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25.11.2008, 19:42
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#92 | | Commodore
Registriert seit: 23.04.2005 Ort: Franken
Beiträge: 12.646
| Zitat:
Zitat von Nightcrawler ...mit fasziniertem Interesse habe ich mir den Beitrag des „Kollegen“ Jedamzik durchgelesen und habe nur die altbekannten Rechtfertigungen gelesen, die selbst durch seinen Beitrag absolut falsch sind. | Weißt du Private Rechtsauffassungen sind was Schönes. Man kann Thesen aufstellen wie man lustig ist, auch wenn sie meilenweit an der akutellen Rechtsauffassung vorbeigehen.
Ich bin gerne bereit an geeigneter Stelle über die Legalität von OEF zu diskutieren.
Aus deinem Link entnehme ich nur ein einziges Contra-Element, die Tatsache das das Taliban-Regime nicht an den Angriffen vom 11.09.01 beteiligt war.
Dies ist jedoch vor dem Hintergrund das die Taliban Al Quaida Unterschlupf boten und zu einer Beendigung dieses Arrangements nicht bereit waren ein nutzloser Einwand.
Der Artikel geht hier im Detail darauf ein (Friendly-Relations-Declaration ff).
Hinzu kommt die rein militärische Faktenlage.
Ein vorgehen gegen Al Quaida ist ja wohl unstrittig. Dies war aber nur möglich indem man auch die reichlich asymmetrischen Kräfte des Gastgeberlandes zum Ziel erklärte. Diese wehrten sich selbstverständlich gegen die US-amerikanische Invasion.
An dieser Stelle nur so viel. Wie gesagt, bei Diskussionsbedarf... Zitat: |
Auch wenn man jetzt den Bordhubschrauber vorausschickt benötigte dieser, bei einer angenommenen Entfernung von 100 Seemeilen, ca. eine Stunde bis zum Eintreffen am angegriffenen Schiff. Ergebnis: zu spät!
| In Reality waren Deutsche Fregatten schon mehrfach erfolgreich bei dem Versuch Piraten bei Enterversuchen zu verscheuchen. Zitat:
Alternativ könnte man die Schiffe mit gut bewaffnetem und ebenso gut ausgebildetem Sicherheitspersonal ausstatten. Vielleicht eine Geschäftsidee a la Blackwater... | Es kusieren momentan Berichte wonach die Bundesregierung 900 von 1400 für die Piratenbekämpfung vorgesehenen Soldaten genau so einzusetzen gedenkt. Zitat:
Ich sehe schon das Ergebnis, Geleitzüge.
Von Kriegsschiffen bewachte Handelsschiffkonvois.... | Was wäre daran so erschröcklich? Zitat: |
Hätten wir schon das erste Problem:
| Die Lösung ist einfach:
Schiff versenken, Überlebende Entwaffnen und am heimatlichen Strand aussetzen.
So würde es in einer normalen Welt ablaufen.
In der Welt unserer Juristen allerdings...
__________________ "I went into the assembly hall. [...] The time was after midnight. Engineers and technicians, mostly young, were concentrating on their actions. Their facial expression was solemn, inward, as if they fully recognized the enormous, perhaps fateful, value of the weapon system that they brought to operational alert." Munya M. Mardor, CEO RAFAEL, 28 May 1967 |
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25.11.2008, 20:01
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#93 | | Master Chief Petty Officer
Registriert seit: 29.01.2007 Ort: Treuen
Beiträge: 636
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__________________ Ein Tropfen kann einen Ozean zum überlaufen bringen. "Der ELch, der saß still lächelnd da,
der Wald um ihn her zerschoßen war. Ein bisschen Güte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit! |
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25.11.2008, 20:18
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#94 | | Lieutenant Commander
Registriert seit: 23.09.2008 Ort: Rhein-Ruhr Megaplex
Beiträge: 2.190
| Zitat:
Russische Kriegsschiffe sollen nach Angaben der russischen Marine vom Montag künftig im Golf von Aden ständig im Einsatz sein. Auch eine Entsendung von Flottillen werde erwogen. Russland schickte im Oktober die Fregatte „Neustraschimi“ in die Region, nachdem dort ein mit Panzern beladene ukrainische Frachtschiff gekapert worden war.
Allein in den vergangenen zwei Wochen wurden im Seegebiet vor Somalia acht Schiffe mit mehreren hundert Besatzungsmitgliedern entführt. Angesichts der gefährlichen Lage erwägen immer mehr Reedereien, die Wasserstraße zu meiden.
| hm..es geht ans geld..^^ Zitat:
Nach Drohungen islamistischer Milizen in Somalia haben die Piraten mit dem entführten Supertanker „Sirius Star“ den Ankerplatz vor der Hafenstadt Haradhere verlassen. Ein Mitglied der Ältesten des Ortes sagte am Montag, die Piraten hätten sich „in Richtung hoher See“ entfernt.
Bald mit deutscher Unterstützung? Französische Marinesoldaten auf der Fregatt...
Bald mit deutscher Unterstützung? Französische Marinesoldaten auf der Fregatte "Nivose" vor Somalia
Die Islamisten hatten mehrmals damit gedroht, die Seeräuber zu bekämpfen.
| tja...wer will schon zuviel aufmerksamkeit im geschäft.... Zitat: |
Nach Angaben arabischer Medien fordern die Piraten für die Herausgabe des Supertankers mittlerweile 15 Millionen Dollar. Zunächst lag die Forderung bei 25 Millionen Dollar. Nach Verhandlungen mit dem stellvertretenden somalischen Ministerpräsidenten Ahmed Abdulsalam, der zum gleichen Stamm wie die Piraten gehöre, hätten sie ihre Geldforderung aber gesenkt, hieß es.
| tja..die können mehr oder weniger unbescholten in somalia an land gehen.....
wie war das doch gleich nochmal mit dem rückhalt der piraten in der heimischen bevölkerung? |
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25.11.2008, 21:07
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#95 | | Ensign
Registriert seit: 27.06.2004 Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 853
| Hallo, Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI Weißt du Private Rechtsauffassungen sind was Schönes. Man kann Thesen aufstellen wie man lustig ist, auch wenn sie meilenweit an der akutellen Rechtsauffassung vorbeigehen. | ...wem sagst Du das!?  Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI In Reality waren Deutsche Fregatten schon mehrfach erfolgreich bei dem Versuch Piraten bei Enterversuchen zu verscheuchen.
Es kusieren momentan Berichte wonach die Bundesregierung 900 von 1400 für die Piratenbekämpfung vorgesehenen Soldaten genau so einzusetzen gedenkt. | ...selbst wenn die Marine alle zur Verfügung stehenden Spezialeinheiten in den Golf von aden verlegen sollte, würde das nicht mal ausreichen die unter deutscher Flagge fahrenden Handelsschiffe zu schützen.
Von den anderen Frachtern mal ganz abgesehen.
Ach ja und da wäre ja noch die Strasse von Malacca oder weitere beliebte Piratengegenden.
Selbst wenn ein Sicherheitstrupp schwerbewaffneter Marinesoldaten oder auch freiberuflicher Blackwater-Mitarbeiter an Bord ist, dürfte kein Schiffsversicherer das Risiko einer bewaffneten Verteidigung versichern. Der Schaden der bei der Verteidigung eines Tankes bzw. Chemiefrachters entstehen könnte, ist um ein vielfaches höher als das Lösegeld kosten wird. Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI Die Lösung ist einfach:
Schiff versenken, Überlebende Entwaffnen und am heimatlichen Strand aussetzen.
So würde es in einer normalen Welt ablaufen.
In der Welt unserer Juristen allerdings... | ...wie war das noch gleich mit den privaten Rechtsauffassungen? 
Tja das erinnert mich irgendwie an den guten alten Pompeius, vielleicht sollten wir die Somalis auch vor die Wahl stellen umsiedeln und Landwirtschaft betreiben oder Kreuzigung, jeder nur ein Kreuz...
Gruß Night...
__________________ "Unzählige Menschen haben Völker und Städte beherrscht, ganz wenige nur, sich selbst."(Lucius Annaeus Seneca) "Natürliche Dummheit schlägt künstliche Intelligenz jederzeit!" (T. Pratchett) |
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25.11.2008, 21:58
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#96 | | Commodore
Registriert seit: 23.04.2005 Ort: Franken
Beiträge: 12.646
| Zitat:
Zitat von Nightcrawler ...wem sagst Du das!?  | Diskutiere darüber oder lass es. Zitat:
Zitat von Nightcrawler ...selbst wenn die Marine alle zur Verfügung stehenden Spezialeinheiten in den Golf von aden verlegen sollte, würde das nicht mal ausreichen die unter deutscher Flagge fahrenden Handelsschiffe zu schützen.
Von den anderen Frachtern mal ganz abgesehen. | Immer dieses Lied von den Speschl Forses. Das ist doch nur noch absurd.
Das KSK erledigt(e) in Afghanistan Aufgaben die früher jede poblige Gebirgsjägereinheit im Schlaf erledigt hat. Ist der Rest der Bundeswehr denn nicht einsatzfähig oder wie.
Für ein bisschen Objektschutz (hier halt ein Schiff mein Gott) sollte im Zweifelsfall jeder Soldat befähigt sein.
Da braucht es nicht zwingend irgendwelchen spezialisierten Marinekräfte. Zitat:
Zitat von Nightcrawler Selbst wenn ein Sicherheitstrupp schwerbewaffneter Marinesoldaten oder auch freiberuflicher Blackwater-Mitarbeiter an Bord ist, dürfte kein Schiffsversicherer das Risiko einer bewaffneten Verteidigung versichern. Der Schaden der bei der Verteidigung eines Tankes bzw. Chemiefrachters entstehen könnte, ist um ein vielfaches höher als das Lösegeld kosten wird. | Nun lass mal die Kirche im Dorf.
Ein doppelwandiger Tanker steckt einen RPG-Treffer mal eben locker weg ohne das sich der Kahn gleich verabschiedet.
Und mit mehr kommen die Piraten eh nicht angefahren. Zitat:
Zitat von Nightcrawler ...wie war das noch gleich mit den privaten Rechtsauffassungen?  | Das ist keine Rechtsauffassung sondern eine praktikable Lösung abseits aller Paragraphenreiterei - wie ich schon zigmal deutlich gemacht habe. Zitat:
Zitat von Nightcrawler Tja das erinnert mich irgendwie an den guten alten Pompeius, vielleicht sollten wir die Somalis auch vor die Wahl stellen umsiedeln und Landwirtschaft betreiben oder Kreuzigung, jeder nur ein Kreuz...  | Tja, zu den größten Errungenschaften der Römer zählt nun mal das sie der Piraterie im Mittelmeer damals ein Ende bereitet haben.
__________________ "I went into the assembly hall. [...] The time was after midnight. Engineers and technicians, mostly young, were concentrating on their actions. Their facial expression was solemn, inward, as if they fully recognized the enormous, perhaps fateful, value of the weapon system that they brought to operational alert." Munya M. Mardor, CEO RAFAEL, 28 May 1967 |
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25.11.2008, 22:46
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#97 | | Lieutenant Commander
Registriert seit: 23.09.2008 Ort: Rhein-Ruhr Megaplex
Beiträge: 2.190
| Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI Diskutiere darüber oder lass es.
Immer dieses Lied von den Speschl Forses. Das ist doch nur noch absurd.
Das KSK erledigt(e) in Afghanistan Aufgaben die früher jede poblige Gebirgsjägereinheit im Schlaf erledigt hat. Ist der Rest der Bundeswehr denn nicht einsatzfähig oder wie.
Für ein bisschen Objektschutz (hier halt ein Schiff mein Gott) sollte im Zweifelsfall jeder Soldat befähigt sein.
Da braucht es nicht zwingend irgendwelchen spezialisierten Marinekräfte. | öhm..also da wäre ich mir bei der heutigen armee nicht mehr so sicher... die flüchten ja schon wenn sie in der überzahl sind.
beispiel jugoslawienkrieg.:
deutsche truppe wird von einee scharfschützen aus dem haus gegenüber beschossen(in etwa) deutsche truppe hatte kompaniestärke oder so(ich mache das ausm gedächtniss)
deutsche truppe ruft nen panzer zu hilfe um sich dahinter zu verstecken un abzuhauen..... noch fragen?
mag sein das ich mich in den zahlen irre..aber passiert ist es in der art Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI Nun lass mal die Kirche im Dorf.
Ein doppelwandiger Tanker steckt einen RPG-Treffer mal eben locker weg ohne das sich der Kahn gleich verabschiedet.
Und mit mehr kommen die Piraten eh nicht angefahren. | sehr viele tanker haben ach wie vor nur eine einfache wand...ausserem..wer löchert das schiff das man kaper und verkaufen will???? |
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25.11.2008, 22:57
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#98 | | Ensign
Registriert seit: 27.06.2004 Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 853
| Hallo, Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI Immer dieses Lied von den Speschl Forses. Das ist doch nur noch absurd.
Das KSK erledigt(e) in Afghanistan Aufgaben die früher jede poblige Gebirgsjägereinheit im Schlaf erledigt hat. Ist der Rest der Bundeswehr denn nicht einsatzfähig oder wie.
Für ein bisschen Objektschutz (hier halt ein Schiff mein Gott) sollte im Zweifelsfall jeder Soldat befähigt sein.
Da braucht es nicht zwingend irgendwelchen spezialisierten Marinekräfte | ...mit Spezialeinheiten ist nicht unbedingt das KSK oder ähnliches gemeint.
Es reicht auch schon der einfache Marinesoldat. Aber Moment ist der den überhaupt entsprechend ausgebildet?
Ja, unsere Jungs trainieren fleissig Boarding-Manöver, das weis ich selbst.
Allerdings sind solche Auswüchse rechtlich gar nicht machbar, denn es ist aus gutem Grund weltweit verboten, Häfen als bewaffnetes Handelsschiff anzulaufen. Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI Nun lass mal die Kirche im Dorf.
Ein doppelwandiger Tanker steckt einen RPG-Treffer mal eben locker weg ohne das sich der Kahn gleich verabschiedet.
Und mit mehr kommen die Piraten eh nicht angefahren. | ...ein RPG Treffer in einen 30, 40 oder 45 Zoll Container der mit den entsprechenden Chemikalien beladen ist reicht schon aus.
Da muss es nicht gleich der übergroße Super-Tanker sein. Davon abgesehen sind nur die neueren Tanker doppelwandig, der mehrheitliche Rest ist nach wie vor einwandig.
Die Piraten fühlen sich mittlerweile ziemlich stark und operieren sogar von sog. Mutterschiffen aus. Von diesen Schiffen aus werden die "Schnellboote" zu den potentiellen Opfern ausgeschickt. In einem Land das von Waffen strotzt ist es ein leichtes sich entsprechend zu bewaffnen.
Selbst wenn Marineeinheiten entsprechende Erfolge hätte so würden auch die Piraten aufrüsten. Einige T-72 aus der Ukraine stehen ja schon mal, gut überwacht durch die Navy, in Somalia rum.
Was sonst noch so alles an wirksamer Feuerkraft verfügbar ist wird die Zukunft weisen.
Nicht verzagen, Ukraine fragen. Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI Tja, zu den größten Errungenschaften der Römer zählt nun mal das sie der Piraterie im Mittelmeer damals ein Ende bereitet haben. | ... stimmt zwar, aber erst nachdem die Römer den gesamten Mittelmeerraum erobert bzw unterworfen hatten.
Was ihnen auch nicht viel half, der Untergang des römischen Reiches hatte schon begonnen. Zitat:
[…]Wie die islamistischen Terrorgruppen heute hatten sich auch die Seeräuber supranational organisiert. Die staatlichen Feinde Roms waren ihre Verbündeten. Zu ihnen zählten Sertorius in Spanien und König Mithridates von Pontus. Ihr Bündnis bestand in einer Zeit, die von einer starken antirömischen Stimmung geprägt war. Zusammen versuchten sie, Roms militärische Übermacht auszumanövrieren.
Doch das misslang. Denn Pompeius hatte begriffen, dass ein asymmetrischer Krieg mit römischen Legionären allein nicht zu gewinnen war. Dafür bedurfte es politischer und gesellschaftlicher Lösungen. Zwar siegte Rom militärisch innerhalb von nur drei Monaten, indem seine Legionen den gesamten Mittelmeerraum systematisch von der Piraterie befreiten. Aber dieser Sieg konnte für beinahe 500 Jahre lediglich deshalb gesichert werden, weil Pompeius es verstand, den harten Kern der Seeräuber von der großen Schar ihrer Mitläufer zu trennen. Pompeius hielt nichts von der Folter
Abschreckung durch Folter und Strafgerichte war dabei nicht seine Methode. Vielmehr sah Pompeius in den Piraten fehlgeleitete und besserungswürdige Bürger. Daher siedelte er diejenigen von ihnen, die willens waren, sich friedlich in die römische Ordnung zu integrieren, in Kilikien an. Dies stärkte nicht nur Roms Autorität im Osten seines Imperiums, sondern verhinderte dort auch für lange Zeit innere Konflikte.[…]
| Wer waren hier die eigentlichen Piraten?
Diejenigen, die mit modernsten Hochsee Fischfangflotten fremde Küsten leer fischen, oder diejenigen denen man die lebensgrundlage nimmt?
Gruß Night...
__________________ "Unzählige Menschen haben Völker und Städte beherrscht, ganz wenige nur, sich selbst."(Lucius Annaeus Seneca) "Natürliche Dummheit schlägt künstliche Intelligenz jederzeit!" (T. Pratchett) |
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26.11.2008, 01:08
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#99 | | Lieutenant
Registriert seit: 05.10.2007 Ort: Brandenburg
Beiträge: 1.625
| Zitat:
Zitat von Nightcrawler Tja das erinnert mich irgendwie an den guten alten Pompeius, vielleicht sollten wir die Somalis auch vor die Wahl stellen umsiedeln und Landwirtschaft betreiben oder Kreuzigung, jeder nur ein Kreuz...  | Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI Tja, zu den größten Errungenschaften der Römer zählt nun mal das sie der Piraterie im Mittelmeer damals ein Ende bereitet haben. | Zitat:
Zitat von Nightcrawler ... stimmt zwar, aber erst nachdem die Römer den gesamten Mittelmeerraum erobert bzw unterworfen hatten.
Was ihnen auch nicht viel half, der Untergang des römischen Reiches hatte schon begonnen. | Nun ja Julius Cäsar hatte in jüngeren Jahren auch mit Piraten zu tun und hat diese auch erfolgreich bekämpft - durch Kreuzigung. Und das Jahrhunderte vor dem Untergang des Römischen Reiches. 
Während einer Studienreise nach Rhodos geriet Cäsar in die Gefangenschaft von kilikischen Piraten. Angeblich habe er sie aufgefordert, ein höheres Lösegeld für ihn zu fordern, weil er mehr wert sei. Gleich nach seiner Freilassung organisierte er eine private Seestreitmacht, fing die Piraten und ließ sie kreuzigen.
Tja, Geschichte wiederholt sich... 
__________________ Jack ist unsichtbar und macht das SGC unsicher. Carter (in der Dusche): "Sir, sind sie hier?" O´Neill: "Nein!" *** "Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt." Albert Einstein |
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26.11.2008, 07:25
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#100 | | Commodore
Registriert seit: 23.04.2005 Ort: Franken
Beiträge: 12.646
| Zitat:
Zitat von Nightcrawler ...mit Spezialeinheiten ist nicht unbedingt das KSK oder ähnliches gemeint.
Es reicht auch schon der einfache Marinesoldat. Aber Moment ist der den überhaupt entsprechend ausgebildet?
Ja, unsere Jungs trainieren fleissig Boarding-Manöver, das weis ich selbst. | Wieso braucht es diese Pseudomarinetruppe um ein Schiff zu verteidigen?
Jeder poblige Infanterist sollte in der Lage sein in Verband ein paar AK-Schwinger vom Entern abzuhalten. Zitat:
Zitat von Nightcrawler Allerdings sind solche Auswüchse rechtlich gar nicht machbar, denn es ist aus gutem Grund weltweit verboten, Häfen als bewaffnetes Handelsschiff anzulaufen. | Das hab ich schon vor Tagen erklärt... Zitat:
Zitat von Nightcrawler ...ein RPG Treffer in einen 30, 40 oder 45 Zoll Container der mit den entsprechenden Chemikalien beladen ist reicht schon aus.
Da muss es nicht gleich der übergroße Super-Tanker sein. Davon abgesehen sind nur die neueren Tanker doppelwandig, der mehrheitliche Rest ist nach wie vor einwandig. | Wie hoch sind bitte die Chancen das eine RPG genau den falschen Container trifft? Natürlich müsste man bei Containerschiffen entsprechende Vorbereitungen treffen, gefährliche Fracht wird tiefer ins Schiffsinnere verlegt.
Wir wahrscheinlich eh schon gemacht.
Man sollte hier mal die Kirche im Dorf lassen.
Im sog. Tanker War (Tel des Iran-Irak Krieges 1980 - 1988) wurden Schiffe alle Nase lang beschossen. Mit noch gnaz anderen Waffen ohne das gleich alle abgesoffen sind. Zitat:
Zitat von Nightcrawler Die Piraten fühlen sich mittlerweile ziemlich stark und operieren sogar von sog. Mutterschiffen aus. Von diesen Schiffen aus werden die "Schnellboote" zu den potentiellen Opfern ausgeschickt. In einem Land das von Waffen strotzt ist es ein leichtes sich entsprechend zu bewaffnen.
Selbst wenn Marineeinheiten entsprechende Erfolge hätte so würden auch die Piraten aufrüsten. Einige T-72 aus der Ukraine stehen ja schon mal, gut überwacht durch die Navy, in Somalia rum. | Willst du Geschütztürme von T-72 auf Fischkutter verlegen oder wie soll ich das verstehen?
Man kann sich auch ins Absurde hineinsteigern.
Die Piraten stellen für uns keine militärische Bedrohung da. Und wenn mal ein Schiff absäuft geht die Welt auch nicht unter. Zitat:
Zitat von Nightcrawler Wer waren hier die eigentlichen Piraten?
Diejenigen, die mit modernsten Hochsee Fischfangflotten fremde Küsten leer fischen, oder diejenigen denen man die lebensgrundlage nimmt? | Packt die Blumen aus, wir haben uns alle lieb 
__________________ "I went into the assembly hall. [...] The time was after midnight. Engineers and technicians, mostly young, were concentrating on their actions. Their facial expression was solemn, inward, as if they fully recognized the enormous, perhaps fateful, value of the weapon system that they brought to operational alert." Munya M. Mardor, CEO RAFAEL, 28 May 1967 |
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