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Umfrageergebnis anzeigen: Wer war der Sieger der drei Debatten?
Obama (Demokrat) 73 93,59%
McCain (Republikaner) 3 3,85%
keiner war der klarer Sieger 2 2,56%
Teilnehmer: 78. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 17.07.2008, 13:19   #941
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Herrlicher Satire-Cartoon, der sich da seit gestern durchs Netz schlängelt. Und ein Körnchen Wahrheit steckt ja auch drin.

YouTube - Time for Some Campaignin'
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"Wir fahren ja eh nur eine Station oder wir warten bis der Schauer vorbei ist."
Das 10. TdG hat Hamburg trocken gelegt.
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Alt 18.07.2008, 17:20   #942
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Zitat:
Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
Herrlicher Satire-Cartoon, der sich da seit gestern durchs Netz schlängelt. Und ein Körnchen Wahrheit steckt ja auch drin.

YouTube - Time for Some Campaignin'
Gerade weil ich Obama-Fan bin, musste ich über "seinen" Text & die naive "Bambi-Landschaft" herzhaft lachen:

Gosh I’m so tir’d of divisive exchange
and I got one or two things to say about change,
like the change we must change
to the change we hold dear
I really like change
Have I made myself clear?

Absolut geniale Wortspiele und so treffend.
__________________
Wahre Größe basiert auf Details,
die sie nicht wahrnehmen kann.
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Alt 24.07.2008, 22:47   #943
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Woooaaahh... was für eine Rede. Solch eine Rede könnte McCain nie halten und deshalb hat Berlin heute nicht nur einen Senator erlebt, sondern den zukünftigen Präsidenten der USA.

In seiner Rede hat er auch deutlich gemacht, dass er von Europa viel verlangen wird. Und das ist gut so. Dann werden sich unsere Regierungen vielleicht nicht mehr so um Entscheidungen und eine eindeutige Position drücken. Man kann nur hoffen, dass er es mit "We will give meaning to the words "never again in Dafur" etc. auch wirklich ernst meint.
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Makes perfect sense.
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Alt 24.07.2008, 23:05   #944
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Ja, sehr staatsmännisch war er, sein Auftritt. Und Obama hat dabei völlig darauf verzichtet durch Bush oder McCain-Bashing einfachen Applaus einzuheimsen.

Vor etwa einer Woche hat er zwar bereits eine außenpolitische Grundsatzrede mit den Schwerpunkten Terrorismusbekämpfung, Klimawandel und Anti-Proliferation gehalten, doch vor einer Kulisse mit über 200.000 Menschen und den eingefügten Beschreibungen der Ursprünge der transatlantischen Zusammenarbeit, war diese Rede heute natürlich um einiges wirkungsstärker.

McCains Versuche hingegen, von Obamas Tour abzulenken, sind bislang völlig gescheitert. Es gab ja Gerüchte man würde als Ablenkung einen VP-Kanidaten wie Jindal ins Gespräch bringen- aber Pustekuchen.
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Alt 24.07.2008, 23:32   #945
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Benutzerbild von Yoko
 
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Obama hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Sein Charisma und seine Reden kommen an, er wirkt dynamisch, unverbraucht und ehrlich.

Ich denke, Amerika täte gut daran, ihn zum neuen US-Präsidenten zu wählen.

Obama hat gezeigt, dass er sich auch auf internationalem Parkett gut verkaufen kann und die Menschen außerhalb von Amerika begeistern kann.

Klar hat er in Deutschland das nicht ganz so schwer, wie in anderen Staaten, denn wir haben ja von Bush genug und sehen uns nach Wechsel und einem Neuanfang in den transatlantischen Beziehungen.

Aber trotzdem, 100000 Menschen oder mehr zu begeistern, dass muss man als Politiker im vermeindlich politikmüden Deutschland auch erst mal schaffen.

Sowas gelingt keinem deutschen Politiker (Köhler wäre der einzige, dem man das zumindest ansatzweise zutrauen würde) und dass zeigt, wie gut die Chancen stehen, dass sich das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA wieder vollständig normalisieren wird, sobald Obama Präsident ist.

Mit McCain wird das nicht funktionieren.
Der hat IMO nicht das Charisma und mit seinem Alter wirkt er undynamisch und verbraucht.

Außerdem steht er Bush zu nahe, was bedeutet, dass es mit ihm keinen Neuanfang sondern Bush 2.0 geben wird.

Daher kann ich gut verstehen, warum 3/4 der Deutschen sich Barack Obama wünschen.
Okay, entscheiden können das nur die wahlberechtigten Amerikaner, aber ich denke, er hat alle Chancen, zu siegen.
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"Die Stärke einer Zivilisation wird nicht gemessen an ihrer Fähigkeit, Kriege zu führen, sondern vielmehr an ihrer Fähigkeit, sie zu vermeiden ." - Gene Roddenberry
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Alt 24.07.2008, 23:37   #946
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Benutzerbild von newman
 
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Zitat:
Sowas gelingt keinem deutschen Politiker
Ich glaube Obama hätte in der deutschen Politik außer auf das hier wenig wirkungsvolle Präsidentenamt auch keine großen Chancen. Das System ist dafür einfach zu unterschiedlich.
Kanzler wird nur ein knallharter Pragmatiker, mit Reden lässt sich in Deutschland nichts gewinnen.

Das hat Vor- und Nachteile, mir persönlich sagt das deutsche System mehr zu, aber das macht einen natürlich empfänglich dafür wenn ab und an doch ein großer Redner vorbeischaut. Aber mir reicht das als Sahnehäubchen, so nutzt es sich auch nicht ab. Und fürs Alltagsgeschäft ist mir dann der nüchterne, unterkühlte Pragmatiker wieder lieber.
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Alt 25.07.2008, 00:18   #947
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Ich kann eigentlich nichts zu der Rede sagen, was hier nicht schonmal verdeutlicht wurde.
Allein diese Ausstrahlung.
Und wie er seine Ziele formuliert.
Es gibt bei ihm kein 'ich werde' sondern ein 'ich hoffe'

Kann mir mal jemand die Adresse von dem Menschen geben, der seine Reden verfast?
(obwohl ich ja noch immer glaube, dass diese Reden uns nur ein müdes Gähnen abringen würden, hätte sie jemand anders vorgetragen)
__________________
"Wir fahren ja eh nur eine Station oder wir warten bis der Schauer vorbei ist.
Das 10. TdG hat Hamburg trocken gelegt.

Antimon oxidiert zuuuuuu... Antimonoxid
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Alt 25.07.2008, 00:56   #948
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Benutzerbild von Neroghost
 
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Hey ho,

für Leutchen die was von Obama halten kann ich vielleicht diese Adresse empfehlen. Dipdive (von Will.i.am) schaut mal rein.
__________________
Zitat: Alle umlegen soll Gott sie aussortieren!

Filmbewertung: Ab 12, der Held bekommt das Mädchen. Ab 16, der Böse bekommt das Mädchen. Ab 18, alle bekommen das Mädchen.
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Alt 25.07.2008, 01:16   #949
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Benutzerbild von newman
 
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Beiträge: 6.832
Zitat:
Zitat von Seythia Beitrag anzeigen
Ich kann eigentlich nichts zu der Rede sagen, was hier nicht schonmal verdeutlicht wurde.
Allein diese Ausstrahlung.
Und wie er seine Ziele formuliert.
Es gibt bei ihm kein 'ich werde' sondern ein 'ich hoffe'

Kann mir mal jemand die Adresse von dem Menschen geben, der seine Reden verfast?
(obwohl ich ja noch immer glaube, dass diese Reden uns nur ein müdes Gähnen abringen würden, hätte sie jemand anders vorgetragen)
Obamas Reden sind so eine Mischung aus Martin Luther King, an den er imho aber noch nicht ganz herankommt, und denen eines Predigers. Also ich hab bisher jedenfalls nur ein paar Prediger bzw. Pfarrer gehört, die ähnlich gut reden konnten.
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Alt 25.07.2008, 07:18   #950
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Benutzerbild von Nighthawk_
 
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Ja, ganz toll.
Eine Rede mit der er mal so eben kreuz und quer durch die halbe Welt(geschichte) gezogen ist und ein paar politische Punkte wenigstens angesprochen hat.
Das ganze dann noch einigermaßen gut rübergebracht und das Volk jubelt ihm zu.
Wahrhaft grandios.
Dabei war die Rede inhaltlich eine ziemliche Luftnummer. Aber das ist ja egal, wahrscheinlich hätte er auch das Telefonbuch vorlesen können und man wäre ihm zu Füßen gelegen.
Wems gefällt, bitte. Meine Welt isses nicht. Unabhängig von seinen Positionen hätte ich gerne mehr Inhalt und kein vages Abklappern aller Positionen die in Europa gut ankommen.
Das macht er so nämlich mit jeder Gruppierung.
Nett anzusehen ist aber auf jeden Fall das ein wirklicher Anti-Amerikanismus in der Gesellschaft nicht exisitert.
Da stellt man so einen Hoffnungsträger hin und fast alle liegem ihm zu Füßen.
Jetzt müsste man halt nur noch wissen was seine wirklichen Positionen sind, welche Politik er nach der Wahl machen würde.
Reden man viel. Und das kann er zweifelsohne ganz gut. Nur mit schönen Wörten lösen wird gerade die außenpolitischen Probleme nicht im Ansatz.
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"I went into the assembly hall. [...] The time was after midnight. Engineers and technicians, mostly young, were concentrating on their actions. Their facial expression was solemn, inward, as if they fully recognized the enormous, perhaps fateful, value of the weapon system that they brought to operational alert."
Munya M. Mardor, CEO RAFAEL, 28 May 1967
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Alt 25.07.2008, 08:07   #951
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Dass es keinen wirklichen Antiamerikanismus war mir eigentlich schon länger klar. Die Ära Bush war bzw. ist von deutscher Seite mit Antibushismus zu bezeichnen. Dass es in der amerikanischen Politik Strömungen gibt, die mir missfallen, ist nicht verwunderlich, solche gibt es auch in der Deutschen Politik.

Letzlich bin ich aber kein Anhänger Obamas, von McCain aber auch nicht.
Leto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2008, 10:30   #952
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ist aber schon merkwürdig das sich soviele Deutsche dazu aufraffen einen möglichen zukünfigen US-Präsidenten bei einer Rede zu beobachten. Wenn es dann um für uns wirklich wichtige, innenpolitische, Themen (und davon gab es in letzter Zeit wirklich mehr als genug) geht ist es leider nur ein Bruchteil davon, schon merkwürdig.

Die Rede selbst war wie erwartet nichtssagend, Wahlkampf pur. Interessant waren die unterschiedlichen Kommentare der TV Sender, auf CNN wurde das ganze sehr positiv bewertet während Fox wie üblich eher negativ war. Die Deutschen Sender mit der bescheidenen Synchronübersetzung hab ich mir nicht angetan. Diese Kommentare werden bei den Wählern deutlich mehr wahrgenommen als die eigentliche Rede.
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"Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave"
(Aristoteles 384 v.Chr. - 322 v.Chr.)
TheJoker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2008, 11:26   #953
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Benutzerbild von newman
 
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Beiträge: 6.832
Zitat:
Dabei war die Rede inhaltlich eine ziemliche Luftnummer.
Überrascht?
Die Berliner waren natürlich vor allem Statisten einer netten Inszenierung für zu Hause.

Zwischen den Zeilen konnte man schon ein wenig raus lesen. Außenpolitisch wird sich womöglich mit der Ausnahme, dass die USA an irgendeiner Klimakonferenz doch mal teilnimmt und redet nicht nur befiehlt, wahrscheinlich nicht sehr viel ändern, was heißt Europa soll gefällgst am tollen und klugen Anti Terrorkampf mitmachen, natürlich nett mit Lächeln formuliert. Ich denke Mc Cain oder Obama wird aus außenpolitischer Sicht keinen all zu großen Unterschied machen, dafür sind die politischen Spielräume auch viel zu klein.

Zitat:
ist aber schon merkwürdig das sich soviele Deutsche dazu aufraffen einen möglichen zukünfigen US-Präsidenten bei einer Rede zu beobachten.
Mit Musik und wahrscheinlich ein paar Würstchenständen war das mehr Party als eine ernste, politische Veranstaltung. Ein bisschen Musik, ein bisschen Essen, neue Leute kennen lernen und zwischendrin ein Mann von Amerika, den man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, der gute Reden halten kann.
newman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2008, 13:00   #954
Commodore
 
Benutzerbild von Nighthawk_
 
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Ort: Franken
Beiträge: 12.713
Zitat:
Zitat von newman Beitrag anzeigen
Überrascht?
Nein, schließlich ist Obama ein Künstler wenn es darum geht Nichts in schön Worte zu fassen.

Zitat:
Zitat von newman Beitrag anzeigen
Zwischen den Zeilen konnte man schon ein wenig raus lesen.
Ja, und zwar so ganz und gar alles was man wollte.
Seien wir ehrlich: Die Rede hätte genausogut McCain halten können.
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Nighthawk_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2008, 13:19   #955
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Zitat:
Zitat von newman Beitrag anzeigen

Mit Musik und wahrscheinlich ein paar Würstchenständen war das mehr Party als eine ernste, politische Veranstaltung. Ein bisschen Musik, ein bisschen Essen, neue Leute kennen lernen und zwischendrin ein Mann von Amerika, den man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, der gute Reden halten kann.
Blaskapelle und Getränkestände, das hatten sie schon bei den Lincoln- Douglas-Debatten vor 150 Jahren.
Allerdings schien mir das Publikum gestern auch nicht ganz bei der Sache zu sein. Obama redet von Terrorismus und die rufen "Yes, we can!"
Die Berliner sind halt eventverwöhnt.

Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
Seien wir ehrlich: Die Rede hätte genausogut McCain halten können.
Nicht wirklich.
Erstens: Wann hat der gelernt einen Teleprompter zu lesen?
Zweitens: Wer würde zu einer Rede von John McCain kommen?
Drittens: Warum sollte ein John McCain von einem Ende des Irakkriegs (er ist so ziemlich der letzte Mensch, der das Wort Abzugsfrist, wie der Teufel das Weihwasser, meidet), von einer Welt ohne Atomwaffen oder von sich selbst als "Bürger der Welt" sprechen?

McCain hat allerdings selbst Schuld, wenn zur Zeit niemand über ihn spricht. Erst drängt er Obama geradewegs zu Auslandsreisen, weil man nach seiner Logik bei abgeschirmten Kurzbesuchen mehr lernt, als durch das Studium von Expertenberichten- und wenn es dann soweit ist, besucht er deutsche Restaurants in Ohio und beschimpft seinen Konkurrenten wie ein schlechter Verlierer.
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KennerderEpisoden ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2008, 13:22   #956
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Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
Reden man viel. Und das kann er zweifelsohne ganz gut. Nur mit schönen Wörten lösen wird gerade die außenpolitischen Probleme nicht im Ansatz.
Natürlich kann man das, mit Gesprächen. Gerade das ist es doch was Bush nie gemacht hat. Er hat sofort immer gleich "drauf gehau'n".
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Zitat: Alle umlegen soll Gott sie aussortieren!

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Neroghost ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2008, 13:23   #957
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Zitat:
Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
Nicht wirklich.
Es geht um Inhalte, nicht das Kaspertheater außenherum.

Zitat:
Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
Drittens: Warum sollte ein John McCain von einem Ende des Irakkriegs (er ist so ziemlich der letzte Mensch, der das Wort Abzugsfrist, wie der Teufel das Weihwasser, meidet), von einer Welt ohne Atomwaffen oder von sich selbst als "Bürger der Welt" sprechen?
Ja warum blos? Vielleicht weils gut ankommt?

Zitat:
Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
McCain hat allerdings selbst Schuld, wenn zur Zeit niemand über ihn spricht.
Zum Teil sicherlich.
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Alt 25.07.2008, 14:20   #958
Captain
 
Benutzerbild von newman
 
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Beiträge: 6.832
Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
Ja, und zwar so ganz und gar alles was man wollte.
Seien wir ehrlich: Die Rede hätte genausogut McCain halten können.
Aus deutscher Sicht ist das aber auch positiv. Uns kann es eigentlich egal sein wer Präsident wird, außenpolitisch dürfte man auf beide gefasst sein.

Politik und vor allem Wahlkampf ist nunmal zum Teil auch Schauspiel. Nicht umsonst schaffen es in Amerika sogar Ex-Schauspieler zum Präsidenten oder Gouverneur.
Und da muss sich McCain an die eigene Nase fassen, warum er das nicht so gut hinbekommt.

Zitat:
Allerdings schien mir das Publikum gestern auch nicht ganz bei der Sache zu sein.
Wobei ich den Eindruck hatte, dass doch unerwartet differenziert geklatscht wurde. Beim Thema mehr europäische Unterstützung für Afghanistan ist dann im Gegensatz zu Klimaschutz u.ä. nur vereinzelt Beifall gekommen. Ich glaube mit einem netten Lächeln und etwas Obamamania wird sich das Thema auch nicht so schnell wie manche glauben auflösen lassen.
newman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2008, 16:24   #959
Lieutenant
 
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Beiträge: 1.730
Zitat:
Allerdings schien mir das Publikum gestern auch nicht ganz bei der Sache zu sein.
Auch wenn er klar und deutlich spricht geht so eine Rede wohl doch über die Englischkenntnisse des Durchschnittsdeutschen hinaus. Eine Übersetzung gab es vor Ort nicht. Kein Wunder dass das Publikum da ab und zu etwas seltsam reagiert.
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Alt 27.07.2008, 20:42   #960
Petty Officer 3rd Class
 
Benutzerbild von flagros
 
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Ort: Berlin
Beiträge: 225
Charisma und Charme hatte er, nur leider dürfen wir nicht wählen.
Die Amerikaner sind ja ein Völkchen für sich und wenn man den Verschwörungstheorien um US-Präsidenten und Wahlschiebungen Glauben schenken darf, ist da noch lange nichts entschieden.

Ich habe bisher einfach noch viel zu wenig von McCain gesehen. Ich persönlich bin zwar prinzipiell eher gegen die Republikaner, aber vielleicht hat er ja einen revolutionären außenpolitischen Plan für die USA oder wenigstens gute Schreiber für seine Rede, da muss mehr kommen.^^
__________________
"Früher war alles besser, da waren Wunschzettel noch keine Erfüllungszettel und der Weihnachtsmann gehörte nicht Coca Cola, er war unpolitisch!"
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