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Umfrageergebnis anzeigen: Wer war der Sieger der drei Debatten?
Obama (Demokrat) 73 93,59%
McCain (Republikaner) 3 3,85%
keiner war der klarer Sieger 2 2,56%
Teilnehmer: 78. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 04.01.2008, 16:28   #141
Commodore
 
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Also bei aller Liebe, aber man es in Sachen Huckabee auch übertreiben.
Was macht ihn denn bitteschön zum "Nazi"?

Und warum Edwards vor Clinton gelandet ist:
Edwards hat überdurchschnittlich viele Zweitstimmen erhalten. Demokratische Kandidaten die weniger als 15% erhielten vielen ja automatisch raus. Deren Wähler durften vorher Zweitstimmen angeben - die sackte Edwards ein.
Wes ihn hauchdünn vor Clinton positioniert hat.
Für New Hampshire wird es da eher einen Zweikampf zwischen Clinton und Obama geben. Edwards liegt in allen Umfragen doch deutlich auf Platz drei.
Diese teilweise über 10 Prozent holt er sich durch den knappen zweiten Platz nicht.
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Alt 04.01.2008, 17:22   #142
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Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
Also bei aller Liebe, aber man es in Sachen Huckabee auch übertreiben.
Was macht ihn denn bitteschön zum "Nazi"?
Ich denke, das wurde hinreichend erläutert, welch menschenverachtende Ansichten dieser Mann vertritt.
Als Beispiel seien seine Euthanasie nahekommenden Vorschläge zum Umgang mit AIDS-kranken Menschen genannt, auch wenn er diese Möglichkeit mittlerweile nach eigener Aussage angeblich nicht mehr unterstützt. Vielleicht, weils im Wahlkampf so besser rüberkommt.

Zitat:
Edwards hat überdurchschnittlich viele Zweitstimmen erhalten. Demokratische Kandidaten die weniger als 15% erhielten vielen ja automatisch raus. Deren Wähler durften vorher Zweitstimmen angeben - die sackte Edwards ein.
Wes ihn hauchdünn vor Clinton positioniert hat.
Was nur dafür spricht, dass Edwards auch weiterhin die Stimmen der Wähler der Kandidaten einsammeln wird, die nun nach und nach herausfallen werden. Biden und Dodd haben schon aufgegeben, Gravel und Kucinich werden folgen und Richardson wird auch einsehen, dass er sich sein Geld lieber hätte sparen sollen.
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Alt 04.01.2008, 17:30   #143
Commodore
 
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Zitat:
Zitat von Spooky Mulder Beitrag anzeigen
Ich denke, das wurde hinreichend erläutert, welch menschenverachtende Ansichten dieser Mann vertritt.
Nur weil er Ansichten vertritt mit denen er hier im Forum keinen Blumentopf gewinnen kann sind diese noch lange nicht menschenverachtend.
Und selbst wenn es sie wären macht ihn das noch lange nicht zum Nazi.
Der Vergleich ist so lächerlich, das schreit zum Himmel.
Selbe Kategorie wie diverse Merkel-Hitler Vergleiche.


Zitat:
Zitat von Spooky Mulder Beitrag anzeigen
Was nur dafür spricht, dass Edwards auch weiterhin die Stimmen der Wähler der Kandidaten einsammeln wird, die nun nach und nach herausfallen werden.
Das dürfte genau noch einmal funktionieren da Joe Biden und Chris Dodd schon raus sind.
Alles im allen werden im die Übrig gebliebenen bestenfalls 2% einheimsen.
Wobei ich nicht mal weiß ob die Primaries in New Hampshire die selben Regeln haben wie der Caucus in Iowa.
Da wird sich nichts bewegen.
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Alt 04.01.2008, 17:56   #144
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Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
Nur weil er Ansichten vertritt mit denen er hier im Forum keinen Blumentopf gewinnen kann sind diese noch lange nicht menschenverachtend.
Und selbst wenn es sie wären macht ihn das noch lange nicht zum Nazi.
Der Vergleich ist so lächerlich, das schreit zum Himmel.
Selbe Kategorie wie diverse Merkel-Hitler Vergleiche.
Wann hat denn die Merkel das letzte mal
- gefordert, alle HIV-infizierten Menschen von der Gesellschaft zu isolieren
- einen Kreuzzug gegen alle Homosexuellen Menschen geführt
- gefordert, weitere zehntausende Soldaten in einen seit Jahren verlorenen Krieg zu schicken, der jährlich zehntausende Menschenleben fordert
- gefordert, die Schöpfungsgeschichte aus der Bibel auf gleicher Ebene mit der Evolutionstheorie auf Schulen zu unterrichten
- die Ausweitung der Todesstrafe gefordert

Um einmal ein paar Dinge zu nennen. Neben diesen Ideologien steht unsere Bundeskanzlerin wie eine Zuckerwatteverkäuferin da.


Zitat:
Wobei ich nicht mal weiß ob die Primaries in New Hampshire die selben Regeln haben wie der Caucus in Iowa.
Das hat ja nichts mit den Regeln zutun. Die Wähler, die Dodd, Bidden und Co. gewählt hätten, müssen ja irgendwohin mit ihren Stimmen. OK, natürlich können sie jetzt auch einfach zuhause bleiben, aber ich denke, dass ein Großteil von ihnen schon aus Protest gegen Obama/Clinton seine Stimme an Edwards geben wird. Die immens hohe Wahlbeteiligung, die es sicher nicht nur in Iowa geben wird, kommt imho eher Edwards zugute, vor allem gesetzt den Fall, dass er für die vielen unentschlossenen Wähler eine echte Alternative zu Obama und Clinton darstellen sollte.
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Alt 04.01.2008, 18:11   #145
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Zitat:
Zitat von Spooky Mulder Beitrag anzeigen
Würde mal gerne wissen, wie du da drauf kommst. Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, dass Edwards nun Obamas schärfster Konkurrent werden könnte.
Einer der CNN-Analysten hat das voller Überzeugung behauptet, und er gehörte zum Kreis der besten politischen Analysten im Fernsehen überhaupt( so wurde es in der Stunde, in der ich gestern geguckt habe wenigstens ein halbes Dutzend mal betont- mal dahingestellt als wie seriös solche Aussagen letztendlich betrachtet werden können ).

Es steckt aber wirklich mehr als ein Körnchen Wahrheit in dieser Feststellung. Gerade als Außenseiter ist es absolut notwendig in all den Staaten zu punkten, in die man seine Wahlkampfhoffnungen gesetzt hat. In Iowa hat das für Edwards schon einmal nicht funktioniert, obwohl er dort nach mehreren Umfragergebnissen eine realistische Siegeschance hatte.
Es dürfte jetzt für ihn auch ausgeschlossen sein die große finanzielle Lücke, die zwischen ihm und Clinton/Obama klafft noch groß zu verkleinern.
OK, warten wir New Hampshire ab, wo Edwards ebenfalls viel Geld und Mühe investiert hat ab- aber ein politisches Wunder erwarte ich da nicht mehr.

Und zu Huckabee: Man sollte bei all seinem raffinierten kumpelhaften Aufttreten nicht die alten shakespearschen Verse vergessen: "Ein Mann kann lächeln und immer lächeln, und doch ein Schurke sein". Der Mann ist natürlich kein Nazi, aber ein Extremist, für den die Bibel Wort für Wort als wahr erachtet werden muß, und der nach wie vor an seinen umstrittenen HIV und Homosexuellenkommentaren festhält.
Man stelle sich mal vor ein Ex-NPDler hätte ernsthafte Chance von der CDU als Kanzlerkandidat aufgestellt zu werden, welche Reaktionen würde das wohl zu Recht hervorrufen? Beruft man sich aber auf religiöse Überzeugungen wird intolerante Politik plötzlich salonfähig.
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Das 10. TdG hat Hamburg trocken gelegt.
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Alt 04.01.2008, 18:25   #146
Commodore
 
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Zitat:
Zitat von Spooky Mulder Beitrag anzeigen
Um einmal ein paar Dinge zu nennen. Neben diesen Ideologien steht unsere Bundeskanzlerin wie eine Zuckerwatteverkäuferin da.
Ich behaupte nicht das seine Ideologie irgendwo mit der Merkels zu vergleichen ist. Ja, er ist rechtsaußen. Aber das macht ihn nun mal nicht zum Nazi.

Zitat:
Zitat von Spooky Mulder Beitrag anzeigen
Das hat ja nichts mit den Regeln zutun. Die Wähler, die Dodd, Bidden und Co. gewählt hätten, müssen ja irgendwohin mit ihren Stimmen. OK, natürlich können sie jetzt auch einfach zuhause bleiben, aber ich denke, dass ein Großteil von ihnen schon aus Protest gegen Obama/Clinton seine Stimme an Edwards geben wird.
Dann bekommt er halt nochmal ein Prozent mehr. Wenn überhaupt, das reißt es nun mal nicht raus.
Der entscheidende Faktor ist noch überhaupt nicht genannt worden: Geld.
Edwards finanzielle Reserven sind in Vergleich zu den prall gefüllten Kassen on Obama und Clinton nichts. Sie werden ihn beide leicht im Zaum halten können.
Und selbst wenn er den einen oder anderen Staat vor dem SuperTuesday gewinnen sollte - ja und? Er liegt landesweit abgeschlagen auf Platz drei und hat nicht Ansatzweise die Ressourcen beim SuperTuesday genügend Staaten zu holen.
Er hat keine Chancen, maximal kann er die Entscheidung zwischen Hillary und Obama verzögern.
Wobei er eher Obamas Clientel abschöpfen dürfte als Clintons.

Zitat:
Zitat von Spooky Mulder Beitrag anzeigen
Die immens hohe Wahlbeteiligung, die es sicher nicht nur in Iowa geben wird, kommt imho eher Edwards zugute,
Die immens hohe Wahlbeteiligung dürfte wie in Iowa eher Obama zu gute kommen - wenn es die denn geben wird.

Zitat:
Zitat von Spooky Mulder Beitrag anzeigen
vor allem gesetzt den Fall, dass er für die vielen unentschlossenen Wähler eine echte Alternative zu Obama und Clinton darstellen sollte.
Obama hat sich schon als die große Alternative positioniert. Da wird nichts zu holen sein.
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Alt 04.01.2008, 19:13   #147
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Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
Der entscheidende Faktor ist noch überhaupt nicht genannt worden: Geld.
Edwards finanzielle Reserven sind in Vergleich zu den prall gefüllten Kassen on Obama und Clinton nichts.
Doch!

Zitat:
Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
Es dürfte jetzt für ihn auch ausgeschlossen sein die große finanzielle Lücke, die zwischen ihm und Clinton/Obama klafft noch groß zu verkleinern.
Zwischen den Zeilen gelesen: Der Mann hat nicht genug Geld.
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Alt 04.01.2008, 19:56   #148
Commodore
 
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Ah okay, das hatte ich im Eifer des Gefechts wohl übersehen.
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Alt 05.01.2008, 02:13   #149
deaktiviert
 
Registriert seit: 05.10.2005
Beiträge: 279
Zitat:
Zitat von TheJoker Beitrag anzeigen
...(frei nach Clement darf man Politiker ja sowieso nicht an Wahlversprechen messen)...
clement war der mit "da können Sie gift drauf nehmen" [ab jetzt nie wieder über 5 mio arbeitslose, @apr 2005].

müntefering brachte die lachnummer mit den wahlversprechen.
HeldderStunde ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2008, 06:02   #150
Lieutenant Junior Grade
 
Registriert seit: 30.10.2000
Beiträge: 1.229
Zitat:
Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
Man stelle sich mal vor ein Ex-NPDler hätte ernsthafte Chance von der CDU als Kanzlerkandidat aufgestellt zu werden, welche Reaktionen würde das wohl zu Recht hervorrufen?
Bedenkt man, dass die CDU schon mal ein Ex-NSDAP-Mitglied zum Kanzler gemacht hat, wäre dieses sogar möglich.
Auch dass es für Ehemalige NPD-Mitglieder möglich ist für die CDU Oberbürgermeister zu werden, lässt es möglich erscheinen.

Und was die Reaktionen angeht, die Linken würden sich verbal austoben, die rechten Zeitungen und das Fernsehen würden Stillschweigen bewahren, womit eine Wahl nicht ausgeschlossen wäre. Leider.
Leto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2008, 10:45   #151
Captain
 
Benutzerbild von Bynaus
 
Registriert seit: 09.01.2001
Beiträge: 8.260
Sieht ja recht gut aus für meinen bisherigen Favoriten, Barack Obama.

Presidential for 2008 — Slate

Zumindest auf diesem speziellen Futures-Markt wird er hoch gehandelt (die Nachrichten aus New Hamphsire klingen aber ähnlich), überhaupt scheinen die Demokraten recht viel bessere Aussichten zu haben als die Republikaner. Wie es zur Zeit scheint, wird es ein Demokrat werden, der das Rennen macht, und er wird vermutlich Barack Obama heissen. Ich hoffe stolpert er nicht irgendwo...

Das einzige, was mir bei ihm nicht gefällt, ist sein Plan, das NASA Constellation Programm um fünf Jahre zu verzögern, um damit 18 Mrd. $ mehr in die Bildung zu investieren: ich denke, es gäbe sehr viel bessere Orte, an denen man sparen könnte, als ausgerechnet bei der NASA.
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Bynaus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2008, 11:44   #152
Lieutenant
 
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Beiträge: 1.760
Zitat:
Zitat von Bynaus
Das einzige, was mir bei ihm nicht gefällt, ist sein Plan, das NASA Constellation Programm um fünf Jahre zu verzögern, um damit 18 Mrd. $ mehr in die Bildung zu investieren: ich denke, es gäbe sehr viel bessere Orte, an denen man sparen könnte, als ausgerechnet bei der NASA.
Da gebe ich dir recht, da könnte man auch woanders sparen, aber ich finde es gut, dass überhaupt mal wieder ein US-Präsident ernsthaft was für die Bildung seiner Landsleute tun will. Das könnten wir in Deutschland auch mal wieder brauchen.
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Valdorian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2008, 12:23   #153
Lieutenant
 
Benutzerbild von Kai "the spy"
 
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Natürlich gibt es andere, geeignetere Einsparungsmöglichkeiten, aber da die NASA sich ja auf Bildung fußt, wird man dies in den dortigen Hallen wohl gut verstehen und auch zustimmen.
Jedenfalls hat sich Obama für mich auch schon als persönlicher Favorit herauskristallisiert, wobei John Edwards für mich eine gute zweite Wahl wäre. Hillary Clinton biedert sich mMn einfach nur an und erzählt jedem das, was dieser in diesem Moment hören möchte (naja, außer ihren Gegenkandidaten). Eine klare Position bezieht sie leider nicht sehr oft, was mich irgendwie an unsere Bundeskanzlerin erinnert. Nach ihrem Umfrageeinbruch in New Hampshire (siehe: Tagesschau.de: Vorwahl in New Hampshire könnte Vorentscheidung bringen) dürfte Clinton sich wirklich anstrengen müssen, um wieder nach vorne zu kommen.
Kai "the spy" ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2008, 12:56   #154
Commodore
 
Benutzerbild von Nighthawk_
 
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Was Hillary momentan widerfährt ist schon sehr interessant. Letztlich passiert ihr jetzt das was ich schon ganz am Anfang des Threads geschrieben habe: Ihr wird zum Verhängnis das sie eine Clinton ist.
Jedoch geschieht dies erheblich früher als es zu erwarten war. Ausgelöst hat das Zweifellos Obamas deutlicher Sieg in Iowa.
Es ist kein Zufall dass er laut den Prognosen in NH sehr viele eigentlich konservativ eingestellte Unabhängige auf seine Seite ziehen kann. Sehen die Republikaner doch in ihm eine Möglichkeit das Schreckgespenst Clinton 2.0 von vorneherein auszuschalten:
Kampf ums Weiße Haus: Gerechtigkeit für Hillary - Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Aber abwarten der Weg bis nach Washington DC ist noch sehr lang.
Das Hautproblem was ich mit Obama habe ist seine vollkommen fehlende politische Erfahrung. 8 Jahre im Senat vom Illinois und zwei im Senat im Washington - unabhängig von seinen politischen Positionen
würde ich mir da die Frage stellen ob er das nötige Format, die nötige Führungsstärke besitzt um ein Land wie die USA zu führen.
Ein Bush hat wenigstens Texas mal regiert, ein Bill Clinton turnte in Arkansas rum.
Da ist es bezeichnet, das er die Wahl ins Repräsentantenhaus wegen seiner Unerfahrenheit verpasst hat.
"Change" ist eine nette Sache. Nur irgendwann sind auch Inhalte gefragt. Spätestens nach der Nominierung.
Schau mer mal. Vielleicht wirft auch noch Bloomberg den Hut in den Ring. Das würde alles ziemlich durcheinander wirbeln.
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Alt 08.01.2008, 18:15   #155
Lieutenant
 
Benutzerbild von Valdorian
 
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Beiträge: 1.760
Zitat:
Zitat von Cmdr.Ch'ReI
Das Hautproblem was ich mit Obama habe ist seine vollkommen fehlende politische Erfahrung. 8 Jahre im Senat vom Illinois und zwei im Senat im Washington - unabhängig von seinen politischen Positionen
würde ich mir da die Frage stellen ob er das nötige Format, die nötige Führungsstärke besitzt um ein Land wie die USA zu führen.
Mag sein, dass er wenig Erfahrung hat, aber die kommt mit der Zeit. Mal Gouverneur eines Bundesstaates gewesen zu sein, bereitet einen imo auch nicht darauf vor, die ganze Nation zu führen. Man kann ja auch mal darüber nachdenken, was für ein Wissen über Dinge außerhalb der USA Bush bei seinem Amtsantritt an den Tag gelegt hat. Da würde ich mir dann keine Sorgen machen, dass Obama nicht erfahren genug sein könnte.
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Valdorian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2008, 18:52   #156
Lieutenant
 
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Beiträge: 1.730
Zitat:
Mag sein, dass er wenig Erfahrung hat, aber die kommt mit der Zeit. Mal Gouverneur eines Bundesstaates gewesen zu sein, bereitet einen imo auch nicht darauf vor, die ganze Nation zu führen. Man kann ja auch mal darüber nachdenken, was für ein Wissen über Dinge außerhalb der USA Bush bei seinem Amtsantritt an den Tag gelegt hat. Da würde ich mir dann keine Sorgen machen, dass Obama nicht erfahren genug sein könnte.
ich würde das sogar eher als Vorteil sehen. Er ist noch nicht so tief in die Strukturen eingebunden und kann dadurch unabhängiger Handeln. In den meisten zentralistischen Ländern ist es sowieso schwer einen solchen Posten zu bekommen, da dürfte jemand mit entsprechender Regierungserfahrung schon die Ausnahme sein. Schlechter fahren die damit aber auch nicht. In einen solchen Posten wächst man rein, vorbereiten kann man sich darauf wohl kaum.
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TheJoker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2008, 20:29   #157
Lieutenant Commander
 
Benutzerbild von Kopernikus
 
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Beiträge: 2.029
Zitat:
Schau mer mal. Vielleicht wirft auch noch Bloomberg den Hut in den Ring. Das würde alles ziemlich durcheinander wirbeln.
So sympathisch der Gedanke im ersten Moment ist, das wäre das schlimmste was passieren könnte. Bloomberg würde einen beträchtlichen Teil der Liberalen Wähler an sich ziehen, damit die Demokraten schädigen und am Ende würde doch eine Neuaflage von Bush ala Romney oder Mr. "Adolf" Huckabee in die Pennsylvania Avenue ziehen und wir hätten den selben Mist nocheinmal. Ein Duo Obama & Bloomberg als Vize wäre allerdings eine nette Sache.
Kopernikus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2008, 20:33   #158
Commodore
 
Benutzerbild von Nighthawk_
 
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Zitat:
Zitat von Kopernikus Beitrag anzeigen
So sympathisch der Gedanke im ersten Moment ist, das wäre das schlimmste was passieren könnte.
Nicht für jemanden der gerne einen Republikaner im Weißen Haus sehen möchte.
Romney, McCain oder Guilani wären alles sehr passable Kandidaten, die Change-Nummer der Gegenseite hat nicht mehr Substanz.
Huckabee hat absolut garnichts mit dem Nationalsozialismus zu tun, aber das haben wir ja schon herausgearbeitet.
Er wird aber eh nicht Präsident.
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Alt 08.01.2008, 20:37   #159
Lieutenant
 
Benutzerbild von Valdorian
 
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Beiträge: 1.760
Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch'ReI
Huckabee hat absolut garnichts mit dem Nationalsozialismus zu tun, aber das haben wir ja schon herausgearbeitet.
Bevor man jedesmal "erzkonservativer, evangelikaler Spinner mit teilweise menschenverachtenden Ansichten" schreibt, ist es halt einfacher "Nazi" zu schreiben
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Valdorian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2008, 20:38   #160
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Ist aber nun mal trotzdem nicht richtiger.
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