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Umfrageergebnis anzeigen: Wer war der Sieger der drei Debatten?
Obama (Demokrat) 73 93,59%
McCain (Republikaner) 3 3,85%
keiner war der klarer Sieger 2 2,56%
Teilnehmer: 78. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 21.01.2007, 21:53   #1
Lieutenant Commander
 
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US-Präsidentschaftswahl 2008

Sie wird sicherlich das politische Ereigniß des kommenden Jahres, die 56. Wahlen zum US-Präsidenten. Da sich die kandidaten langsam in Position bringen und die ersten Vorbereitungen für die Vorwahlen anlaufen, dachte ich, ein Thread zum Thema kann nicht schaden. Wer sind eure Favoriten, wenn wollt ihr auf keinen Fall im Amt sehen, was gibt es für Interessante Neuigkeiten/Klatsch/Gerüchte usw usw.
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Alt 21.01.2007, 21:58   #2
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Naja, ich fände es durchaus interessant Barack Obama im Amt zu sehen. Gerade weil er doch ein eher unbeschriebenes Blatt ist bzw. noch nicht so lange in der Politik ist, könnte er IMO den USA ganz gut tun - einfach mal die Dinge aus einem neuen Blickwinkel anzugehen.
Vor allem, da er ja scheinbar seine afrikanischen Wurzeln zu pflegen scheint, dürfte das auch in globalen Maßstäben gut sein, wenn da jemand mit etwas mehr "kosmopolitischer" Einstellung kommt, als der Dorftrottel aus Texas.
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Makes perfect sense.
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Alt 21.01.2007, 22:03   #3
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Obama und Clinton haben für mich zu konservative Ansichten. Ich begrüße es, dass John Edwards Ende Dezember seine Kandidatur für die Vorwahlen angekündigt hat. Seitdem bete ich jeden Abend, dass er Gore mit ins Boot nimmt, aber der wehrt sich ja leider bisher vehement gegen eine eigene Kandidatur.

Allerdings dürfte die Hauptsache sein, dass die Republikaner so schnell wie möglich aus der Regierung kommen. Da wären mir dann auch Clinton oder Obama recht, sollten sie bessere Chancen bei der eigentlichen Wahl haben.
Gut auch, dass Cheney schon von vornherein eine Kandidatur ausgeschlossen hat. Noch einen "Tricky Dick" braucht die Welt nicht.
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Alt 21.01.2007, 22:11   #4
Lieutenant Junior Grade
 
Benutzerbild von Yoko
 
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Ich denke, die USA brauchen eine/n Präsident/in, der/die endlich aufhört, die USA in die Sch***** zu reiten.
Hätten die Amis '04 Kerry gewählt, hätten sie heute weniger Probleme.

Zum Glück wird Welt 2008 von der Plage Bush befreit sein.

Aber um ehrlich zu sein, sehe ich auf der anderen Seite des Atlantiks momentan niemanden, der es besser könnte.
Hillary Clinton hat sicherlich das Zeug zur ersten Präsidentin der USA (in über 200 Jahren keine Frau - und dann werfen sie anderen Staaten benachteilugung der Frau vor), aber ob sie es besser machen kann.
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Alt 21.01.2007, 22:50   #5
Crewman
 
Benutzerbild von OG_Batman
 
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Wenn Hillary nur die Hälfte von der Politik ihre Mannes umsetzt wäre das schon ein großer Schritt nach vorne nachdem was Bush und CO. angerichtet haben.
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Alt 21.01.2007, 22:56   #6
Captain
 
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Also Hillary Clinton bezweifle ich, dass sie gewinnt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Amerikaner eine Frau an die Spitze wählen.
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Alt 22.01.2007, 00:03   #7
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Zitat:
Zitat von Harmakhis Beitrag anzeigen
Naja, ich fände es durchaus interessant Barack Obama im Amt zu sehen. Gerade weil er doch ein eher unbeschriebenes Blatt ist bzw. noch nicht so lange in der Politik ist, könnte er IMO den USA ganz gut tun - einfach mal die Dinge aus einem neuen Blickwinkel anzugehen.
Vor allem, da er ja scheinbar seine afrikanischen Wurzeln zu pflegen scheint, dürfte das auch in globalen Maßstäben gut sein, wenn da jemand mit etwas mehr "kosmopolitischer" Einstellung kommt, als der Dorftrottel aus Texas.
Ich würde es mir irgendwie auch wünschen. Besonders als Zeichen das man Farbige dort wirklich genauso respektiert wie Weiße. Größtenteils ist es ja auch so.

Allerdings gibt es auch immer noch Nationalisten dort.

Ich glaube Rice hat das höchste Amt einer Farbigen bis jetzt inne oder?

Sonst wüßte ich nur noch Powell der General war.
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Alt 22.01.2007, 00:07   #8
Blackpain
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Ich will Hillary! Und seis auch nur, um Billy Boy als den ersten "First Man" der Geschichte zu erleben. Darf der First Man vom Gesetz her eigentlich einen Ministerposten bekleiden? (Dass Bill das tun würde ist an sich äusserst unwahrscheinlich)

Hillary dürfte sich schwer tun bei den Hinterwäldlern im Lande, aber Angie hats ja auch geschafft.
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Alt 22.01.2007, 00:12   #9
Moderator
 
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Es heißt First Gentleman. Und davon gab es schon viele in der Geschichte. Nur in den USA noch nicht.

Zitat:
Zitat von Skymarshal Beitrag anzeigen
Sonst wüßte ich nur noch Powell der General war.
Powell war auch Außenminister.

Das Amt des US-Außenministers ist das vierthöchste im Staat nach dem Präsidenten, dem Senatsvorsitzenden (Vizepräsident) und dem Sprecher des Repräsentantenhauses (Zumindest wenn man nach der Nachfolge des Präsidenten geht).
Einen farbigen Vizepräsidenten gab es noch nicht und auch keinen farbigen Speaker of the House.
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Alt 22.01.2007, 00:15   #10
Blackpain
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Zitat:
Zitat von Spooky Mulder Beitrag anzeigen
Es heißt First Gentlemen. Und davon gab es schon viele in der Geschichte. Nur in den USA noch nicht.
Ersteres wusste ich nicht. Aber bei letzterem war der Bezug auf die USA mehr als offensichtlich

Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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Alt 22.01.2007, 00:20   #11
Moderator
 
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Zitat:
Zitat von Blackpain Beitrag anzeigen
Ersteres wusste ich nicht. Aber bei letzterem war der Bezug auf die USA mehr als offensichtlich

Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ich war mir da eigentlich gar nicht mal so sicher, da viele Präsidenten verwitwet oder wie Buchanan und Cleveland ja nicht einmal verheiratet waren. Aber da hatten sich dann tatsächlich immer weibliche Personen (Tochter, Schwester, Schwiegertochter, Nichte etc.) um den "weißen Haushalt" gekümmert und nicht etwa mal ein Bruder oder Sohn.

Vielleicht wird ja auch Chelsea First Lady. Aber ich glaube kaum, dass die wieder mit einzieht.
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Alt 22.01.2007, 00:33   #12
Blackpain
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Beiträge: n/a
Klar, es sei Dir selbstverständlich gestattet, einen alleinstehenden Präsidenten zeitgleich als "First Gentleman" zu betrachten. Natürlich wollte ich darauf hinaus, dass der Titel alleine keine politische Macht in sich birgt -> in dem Zusammenhang wäre er der erste "First Gentleman".
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Alt 22.01.2007, 08:35   #13
Commodore
 
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Ich räume weder Obama noch Clinton Chancen auf die Präsidentschaft ein.
Zunächst mal dürfen sie sich gegenseitig aus dem Rennen werfen. Wenn man die anderen demokratischen Kandidaten mal außen vorlässt - egal ob jetzt Hillary oder Barak das Rennen in den Vorwahlen macht, sie haben schlechte Karten in Präsidentschaftsrennen:

Hillary Clinton: Mal abgesehen davon, dass sie eine Frau ist - sie ist eine Clinton. Und als solche für den rechten/konservativen Flügel der US-Wähler das ideale Hassobjekt. Clinton würde es den Republikanern leicht machen ihre Anhänger gegen eine zweite Clinton zu mobilisieren.
Sie vertritt manch eine Position die ihrer eigenen Partei nur schwer zu vermitteln ist.
Und das mit der häuslichen Gewalt sollte ja bekannt sein.

Barak Obama: Erstmal ist er Farbig - was ihm zum Teil Schaden, zum Teil nutzen könnte (auch im republikanischen Wählerklientel).
Probleme dürfte ihm aber eines machen: Er ist in weiten Teilen ein ziemlich unbeschriebenes Blatt und hat eher keine klare und bekannte Meinung zu vielen Themenbereichen.
Über ein ähnliches Problem ist schon Kerry gestolpert.
Sei islamischer Hintergrund wird ihm genauso wenig helfen.
Sein politischer Werdegang ist bis dato nicht sonderlich beeindruckend; mit seinen 46 Jahren zähle ich ihn eher für einen ernstzunehmenden Kandidaten für irgendwann jenseits 2008.
Ich glaube nicht, dass er gegen Hillary bestehen wird.
Lieber als sie wäre er mir aber allemal.

Wer immer auf Seiten der Republikaner in das Rennen einsteigen wird - z.B. Sam Brownback, John H. Cox, Rudy Giuliani, Mitt Romney - gegen Obama oder Clinton wären seine Karten auf jeden Fall sehr gut. Deshalb erwarte ich eher einen anderen demokratischen Kandidaten. Mal abwarten.
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"I went into the assembly hall. [...] The time was after midnight. Engineers and technicians, mostly young, were concentrating on their actions. Their facial expression was solemn, inward, as if they fully recognized the enormous, perhaps fateful, value of the weapon system that they brought to operational alert."
Munya M. Mardor, CEO RAFAEL, 28 May 1967
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Alt 22.01.2007, 12:05   #14
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Zitat:
Zitat von Spooky Mulder Beitrag anzeigen
Powell war auch Außenminister.
Ok, das stimmt. Hatte ich schon fast vergessen.

Zitat:
Das Amt des US-Außenministers ist das vierthöchste im Staat nach dem Präsidenten, dem Senatsvorsitzenden (Vizepräsident) und dem Sprecher des Repräsentantenhauses (Zumindest wenn man nach der Nachfolge des Präsidenten geht).
Einen farbigen Vizepräsidenten gab es noch nicht und auch keinen farbigen Speaker of the House.
Dann lag ich mit meiner Schätzung ja richtig. Aber gut das Personen wie du noch besser Bescheid wissen.
Skymarshal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2007, 14:09   #15
Crewman
 
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Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
Wer immer auf Seiten der Republikaner in das Rennen einsteigen wird - z.B. Sam Brownback, John H. Cox, Rudy Giuliani, Mitt Romney - gegen Obama oder Clinton wären seine Karten auf jeden Fall sehr gut. Deshalb erwarte ich eher einen anderen demokratischen Kandidaten. Mal abwarten.
Hat den Rudi angekündigt das er das machen würde? Wenn ja sehe ich für einen Gewinn der Demokraten schwarz.
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OG_Batman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2007, 14:36   #16
Commodore
 
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Zitat:
Zitat von OG_Batman Beitrag anzeigen
Hat den Rudi angekündigt das er das machen würde? Wenn ja sehe ich für einen Gewinn der Demokraten schwarz.
Offiziell angekündigt noch nicht, er hat aber ernsthafte Schritte in diese Richtung unternommen und klar gemacht, dass er durchaus kandidieren will.
Zeit ist ja noch und man sollte bloß nicht zu früh ins Rennen einsteigen.
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Alt 22.01.2007, 15:34   #17
max
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Zitat:
Zitat von Spooky Mulder Beitrag anzeigen
Obama und Clinton haben für mich zu konservative Ansichten.
Von Obama habe ich inhaltlich bisher zu wenig gehört/gelesen, aber Clinton ist mir eindeutig zu rechts. Sie scheint noch konservativer als Bill Clinton zu sein und der wurde ja nicht zufällig als "bester republikanischer Präsident aller Zeiten" bezeichnet.

Ich kann mich noch gut erinnern, dass Hillary Clinton bei Christiansen war und Christiansen (in einer weiteren Beweis ihrer journalistischen Fähigkeiten) tatsächlich dachte, dass Clinton gegen Bushs Politik im Irak sei und laufend entsprechend gefragt hat - und Clinton jedes Mal ihre Unterstützung für Bush versichert hat.
Zitat:
Zitat von Spooky Mulder Beitrag anzeigen
Allerdings dürfte die Hauptsache sein, dass die Republikaner so schnell wie möglich aus der Regierung kommen.
Nee. Das ist genau das Problem am politischen System der USA, eines der Gründe, warum die US-amerikanische Demokratie schon lange nicht mehr funktioniert. Es wird einfach ein Kandidat der Partei gewählt, die in den letzten Jahren nicht an der Regierung war, aber politisch ändert sich kaum etwas. Man darf an die zahlreichen Kriege (u.a. den Vietnam-Krieg) erinnern, die demokratische Präsidenten zu verantworten haben.

Die politischen Unterschiede innerhalb der Demokraten sind deutlich grösser, als die Unterschiede zwischen den Demokraten und Republikanern.

Man darf z.B. jetzt gespannt sein, was die Demokraten dagegen machen, dass Bush seine Politik einfach fortsetzt und den Krieg im Irak weiter eskaliert.
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max ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2007, 18:02   #18
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Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
Deshalb erwarte ich eher einen anderen demokratischen Kandidaten. Mal abwarten.
Wie gesagt begrüße ich es ja, dass Edwards wieder antritt. Ein Vorteil für ihn dürfte sein, dass die ersten Vorwahlen in Iowa und New Hampshire stattfinden. Dort hatte er schon 2004 hervorragende Ergebnisse. Diese könnten seinen Wahlkampf über die folgende Medienberichterstattung beflügeln.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass er Al Gore als Vizepräsidentschaftskandidat auf sein Ticket nimmt, sollte er die Primaries gewinnen (wenn dieser nicht selbst bei den Vorwahlen antritt, wie es von vielen innerparteilichen Clinton-Gegnern gewünscht wird).

Ansonsten wäre noch John Kerry eine bekannte Alternative. Interesse an einer erneuten Kandidatur hat er bereits bekundet, allerdings noch nichts konkretes unternommen.

Zitat:
Offiziell angekündigt noch nicht, er hat aber ernsthafte Schritte in diese Richtung unternommen und klar gemacht, dass er durchaus kandidieren will.
Zeit ist ja noch und man sollte bloß nicht zu früh ins Rennen einsteigen.
Giuliani hat bereits im November ein Exploratory Committee gegründet, um Spenden für einen Wahlkampf zu sammeln. Da seine Bekanntheit nach den Anschlägen '01 in New York in astronomische Höhen geschnellt ist, dürfte er keine Probleme haben, Großsponsoren zu finden, und somit ist seine Kandidatur bei den Vorwahlen eigentlich nur noch Formsache.

Bei McCain sieht das ähnlich aus. Er wäre für mich noch eines der kleinsten Übel der republikanischen Partei. Allerdings macht er sich mit seinem verhältnismäßig liberalen Kurs auch nicht nur Freunde unter seinen Wählern.


@max
Ja, in der Tat ist die Lage derzeit kaum einschätzbar, da die Machtverhältnisse in den beiden Kongresshäusern nun erst vollkommen neu verteilt wurden. Sollten sich die Demokraten tatsächlich auf eine strikte Anti-Bush-Linie einigen können, dürften diese Fronten auch für die Präsidentschaft beibehalten werden und das auf beiden Seiten, wodurch es wohl kaum einen liberaleren Kandidaten der Republikaner geben würde.
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Alt 22.01.2007, 18:20   #19
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Zitat:
Wie gesagt begrüße ich es ja, dass Edwards wieder antritt.
Ich nicht Zu weit links.
Ob ihm Al Gore gut tun würde – ich denke alles was mit Clinton zu tun hat schadet ihm bei den Wählern die eher zur den Reps tendieren. Noch dazu würde sich das Image „ewiger Vize“ für Gore schon aufdrängen.
Ich würde eher auf einen Obama als Vize tippen.
Das Kerry bei den nächsten (Vor)wahlen eine Rolle spielen wird kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Der Typ ist verbrannt, das Demokratische Lager hat mehr als genug Kandidaten. Er könnte es zu einem späteren Zeitpunkt noch mal probieren, wobei ich auch das für wenig wahrscheinlich halte.
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Alt 22.01.2007, 18:34   #20
Moderator
 
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Zitat:
Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
Ich nicht Zu weit links.
Ob ihm Al Gore gut tun würde – ich denke alles was mit Clinton zu tun hat schadet ihm bei den Wählern die eher zur den Reps tendieren.
In Zeiten, wo immer mehr Amerikaner daran glauben, dass es etwas wie "Umwelt" gibt, halte ich einen Gore vor allem für eben diese Wählerklientel schonmal für ein richtiges Zugpferd (vielleicht hört dann sogar Ralph Nader auf, ständig zu kandidieren ).
Und zuviel mit Clintons Politik hat Gore auch nicht (mehr) am Hut.
Er wurde ja gerade von H. Clinton-Gegnern als Kandidat vorgeschlagen. Und sie verfolgt dann doch eher konservativere Ansichten wie ihr Mann.

Zitat:
Noch dazu würde sich das Image „ewiger Vize“ für Gore schon aufdrängen.
Also einem selbstbewussten und selbstironischen Menschen wie Gore würde so ein Image nicht unbedingt schaden. Zumal er ja auch noch recht jung ist und mit Sicherheit spätestens 2016 auch dazu gedrängt werden würde, um das weiße Haus (in dem er ja als Vize nur arbeitet und nicht wohnt ) zu kandidieren.

Obama als Vize wäre sicherlich auch eine Alternative. Edwards ist nach seinen verlorenen Vorwahlen 2004 ja denselben Weg an der Seite Kerrys gegangen. Aber wie gesagt, bin ich mit Obamas politischem Kurs (soweit ich aus Sendungen und Berichten entnehmen konnte) nicht wirklich zufrieden.
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