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01.12.2008, 15:29
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#3421 | | Captain
Registriert seit: 09.01.2001
Beiträge: 8.260
| So, ein weiterer Spass-Artikel: Ein Aufruf an Barack Obama, doch bitte endlich das "60-Jahre alte Wahrheits-Embargo über die Anwesenheit Ausserirdischer auf der Erde" zu lüften. OpEdNews » Open Letter to Barack Obama re: Truth Embargo
Der arme Obama. Was soll er nur tun, wenn es in Wirklichkeit gar kein "Wahrheits-Embargo" gibt?
__________________ "Das Herz und den Geist eines Entdeckers, und die Seele eines Poeten". Diesen Traum versuche ich zu leben. Planeten.ch - Acht und mehr Planeten... Final-Frontier.ch - Kommentare vom Rande des Universums |
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01.12.2008, 15:34
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#3422 | | Lieutenant
Registriert seit: 13.07.2007 Ort: Bunker Epsilon
Beiträge: 1.681
| Zitat:
Zitat von Bynaus Der arme Obama. Was soll er nur tun, wenn es in Wirklichkeit gar kein "Wahrheits-Embargo" gibt? | Hehe, er wird einfach keine Wahl haben, als sich in die endlose Liste der Verschwörer einzureihen. Denn nun gehört er zu ihnen...
__________________ Ever danced with the devil in the pale moonlight?
-- Thug -- |
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01.12.2008, 16:13
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#3423 | | Captain
Registriert seit: 23.06.2004 Ort: Berlin
Beiträge: 5.029
| Zitat:
Zitat von HiroP Hehe, er wird einfach keine Wahl haben, als sich in die endlose Liste der Verschwörer einzureihen. Denn nun gehört er zu ihnen... | Nee...er wird endlich zugeben, selbst einer der Besucher zu sein.  |
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01.12.2008, 17:36
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#3424 | | Captain
Registriert seit: 27.09.2003 Ort: Oberbayern
Beiträge: 5.888
| Zitat:
Zitat von Bynaus Der arme Obama. Was soll er nur tun, wenn es in Wirklichkeit gar kein "Wahrheits-Embargo" gibt? | Sich um die Finanz- und Wirtschaftskrise, den Klimwandel, die Arbeitslosigkeit, den Irak-Krieg, den Afghanistan-Krieg, die zerütteten Außenbeziehungen der USA, seine Frau, seine Kinder und um seinen Hund kümmern. 
__________________ http://www.gruene.de/
"Rinic Pralanoth. Sovereign of Kanvia." - "John Crichton. Wizard of Oz." |
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01.12.2008, 17:42
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#3425 | | Commander
Registriert seit: 18.12.2005
Beiträge: 3.223
| Zitat:
Zitat von Bynaus Der arme Obama. Was soll er nur tun, wenn es in Wirklichkeit gar kein "Wahrheits-Embargo" gibt? | Fehlermeldungen in der Politik einführen?
Vielleicht ist der Witz nicht besonders gut, aber er passt einfach so gut. 
__________________ "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen. |
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05.12.2008, 19:44
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#3426 | | Captain
Registriert seit: 09.01.2001
Beiträge: 8.260
| Mal was possitives von der Front der echten Suche nach Ausserirdischen:
Eine Auswertung der Daten des IRAS-Satelliten hat bisher keine guten Kandidaten für Dyson-Sphären hervor gebracht (das sind künstliche Gebilde, die Sterne umgeben, um alle vom Stern abgestrahlte Energie einzusammeln - aus thermodynamischen Gründen strahlen diese Objekte aber alles Licht des Sterns in einem tieferen Wellenlängenbereich wieder ab, so dass sie für den Infrarotsatelliten IRAS entdeckbar wären). Search for alien engineering comes up dry – so far - space - 05 December 2008 - New Scientist
Nur schon, dass diese Suchen existieren, zeigt doch, dass hier niemand irgendwelche ideologischen Scheuklappen trägt, was das Suchen und Finden von Ausserirdischen angeht.
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05.12.2008, 20:56
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#3427 | | Captain
Registriert seit: 23.06.2004 Ort: Berlin
Beiträge: 5.029
| Aber mal wirklich, wie soll denn sowas technisch möglich sein?
Bei aller Fantasie, und ich mochte auch in TNG diese Idee, aber wie soll das gehen?
Ich versuche mir grad vorzustellen, was an Mengen Material dafür notwendig wäre.  |
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06.12.2008, 21:15
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#3428 | | Lieutenant Commander
Registriert seit: 17.04.2005
Beiträge: 2.091
| Zitat:
Zitat von Astrofan80 Das Bildungssystem/Schulsystem in der DDR war sicherlich eines von vielen Punkten, die nicht unbedingt schlecht und sogar besser waren. Auf jeden Fall sicher 100x besser als das heutzutage.  | Nunja, ich hätte Fragen wie "Wie weit fliegt ne Rakete wenn man sie im Winkel von X° abschießt" auch viel interessanter gefunden wie der Bremsweg eines Autos,
aber im Westen waren Physikfragen, die sich auch zur Militärausbildung mißbrauchen lassen, natürlich politisch nicht gewünscht. Im Osten gab es diese Fragen absichtlich. . EDIT (autom. Beitragszusammenführung) : Cordess schrieb nach 5 Minuten und 13 Sekunden: Zitat:
Zitat von Bynaus Mal was possitives von der Front der echten Suche nach Ausserirdischen:
Eine Auswertung der Daten des IRAS-Satelliten hat bisher keine guten Kandidaten für Dyson-Sphären hervor gebracht (das sind künstliche Gebilde, die Sterne umgeben, um alle vom Stern abgestrahlte Energie einzusammeln - aus thermodynamischen Gründen strahlen diese Objekte aber alles Licht des Sterns in einem tieferen Wellenlängenbereich wieder ab, so dass sie für den Infrarotsatelliten IRAS entdeckbar wären). | Hm, das wäre doch mal ein Thema für nen neuen Thread, ob Dyson Sphären überhaupt praktisch möglich währen. 
Ich kann es mir nicht vorstellen, daß dies materialtechnisch praktisch umsetzbar wäre, meine pragmatische Vorstellungskraft ist dazu wohl nicht groß genug.
Geändert von Cordess (06.12.2008 um 21:16 Uhr)
Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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07.12.2008, 09:04
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#3429 | | Lieutenant Commander
Registriert seit: 14.12.2006
Beiträge: 2.876
| Für einen SF-Roman (oder eine Serien-Folge ) ist die Dyson-Sphäre sicher eine interessante Idee.
Ich habe mal länger drüber gegrübelt, als ich das erste mal davon gelesen hatte und glaube eher, dass es praktisch wenig tauglich wäre.
Die Materialien und die Konstruktion könnte man sich im Fall einer fortgeschrittenen Zivilisation sicher vorstellen (Nanomaterialen und -maschinen, Roboter ...).
Zwei Dinge stören mich aber daran:
1. Es ist eine sehr irdische und vom ewigen Wachstumswahn geprägte Vorstellung, dass eine Zivilisation fortwährend immer mehr Ressourcen und Energie brauchen und verbrauchen würde. Ich stelle mir eher vor, dass fortgeschrittene Zivilisationen eher über ein besseres Management von Energie und Ressourcen verfügen und daher viel weniger Energie verbrauchen, als z. B. die Menschheit zum gegenwärtigen Zeitpunkt.
2. Es gibt eine ganze Reihe praktischer Hindernisse für eine geschlossene Sphäre um ein Planetensystem. Der Strahlungsdruck der Sonne von innen, der auch erheblichen Schwankungen unterliegt über einen längeren Zeitraum, würde sicher zu ziemlichen mechanischen Belastungen führen. Ebenso die gravitative Wechselwirkung der Planeten mit der Sphäre.
Und man muss auch ständig mit Objekten wie Kometen oder Kleinplaneten rechnen, die auf exzentrischen Umlaufbahnen die Sphäre durchlaufen würden.
Mein Fazit für eine Dyson-Sphäre: Zu teuer, braucht niemand und ist zu wartungsintesiv.  |
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08.12.2008, 10:10
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#3430 | | Captain
Registriert seit: 09.01.2001
Beiträge: 8.260
| Ich muss hier vielleicht ein paar Dinge klarstellen.
Dyson-Sphären sind, zumindest im ursprünglichen Konzept wie es Freeman Dyson vorgestellt hat, eher "Schwärme" als feste Kugelschalen. Das heisst, ein Dyson-Schwarm besteht aus unzähligen kleineren Objekten, die den Stern kugelförmig derart umgeben, dass alles Licht letztlich irgendwo auf der Oberfläche eines Objektes genutzt wird. Die Materialanforderungen sind im Übrigen gar nicht so gross, IIRC braucht man für eine Kugelschale von 1 m Dicke etwa alles dichte Material unseres Sonnensystems. Daher würde man für eine Dyson-Sphäre (bzw. einen -Schwarm) ohnehin alle Planeten auseinander nehmen. Strahlungsdruck, Sonnenwind etc stellen kein grosses Problem dar, da die Korrektur dieser Einflüsse sehr viel weniger Energie erfordert als der Stern über sein Licht liefert.
Eine geschlossene Sphäre wäre als Lebensraum, so wie es bei ST dargestellt wird, übrigens völlig nutzlos, weil sie keinerlei Gravitation hätte. Selbst, wenn man das riesige Ding dazu bringen würde, zu rotieren, hätte man lediglich in der "Äquatorregion" etwas Schwerkraft, die nach oben und unten schnell abnimmt und erst noch unangenehm seitlich auf den Boden zieht...
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08.12.2008, 11:14
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#3431 | | Lieutenant Commander
Registriert seit: 14.12.2006
Beiträge: 2.876
| Bei ST hat man natürlich künstliche Gravitation. ^^ |
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11.12.2008, 09:38
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#3432 | | Lieutenant Junior Grade
Registriert seit: 05.03.2007 Ort: 3 Planet von innen / Sol-System
Beiträge: 1.071
| IN dem Sinne ist glaub cih auc zu erwarten, das es der Menschheit zuerst gelingen wird eine künstliche Gravitation zu erzeugen bevor man in der Lage ist eine Dysons-Sphäre zu bauen.
Aber das das Sonnenlicht bei einem Dyson-Schwarm immer au eine Oberfläche trifft ist eigentlich nur schwer möglich, es sei demm man ordnet die kugeln in einer Doppelaschicht an.
__________________ Drum hab ich mich der Magie ergeben,
Daß ich nicht mehr mit saurem Schweiß
Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
Daß ich erkenne, was die Welt - Im Innersten zusammenhält! |
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11.12.2008, 10:40
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#3433 | | Captain
Registriert seit: 09.01.2001
Beiträge: 8.260
| Zitat: |
IN dem Sinne ist glaub cih auc zu erwarten, das es der Menschheit zuerst gelingen wird eine künstliche Gravitation zu erzeugen bevor man in der Lage ist eine Dysons-Sphäre zu bauen.
| Nicht unbedingt. Eine Dyson Sphäre, insbesondere einen Dyson-Schwarm könnten wir - wenn wir wollten - theoretisch schon heute bauen. Bei künstlicher Gravitation wissen wir nicht einmal, ob es sowas gibt, geschweige denn, wie man diese erzeugen könnte.
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14.12.2008, 10:34
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#3434 | | Lieutenant Junior Grade
Registriert seit: 05.03.2007 Ort: 3 Planet von innen / Sol-System
Beiträge: 1.071
| bauen könnten wir den dyson, schwarm schon, das problem wäre nur zu verhinder, das dieser sozusagen in dies sonne fällt.
Dazu müssten wir entweder den dyson-schwarm in eine Bewegung um die Sonne versetzen, oder alle Elemente gleichzeitig so anordnen, das sie sich gegenseitig n der bewegung zur sonne hin blockieren
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14.12.2008, 11:07
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#3435 | | Captain
Registriert seit: 18.06.2005 Ort: Eberswalde (3. Planet, Sol-System, Alpha-Quadrant)
Beiträge: 5.071
| Zitat:
Zitat von Tom1991 bauen könnten wir den dyson, schwarm schon, das problem wäre nur zu verhinder, das dieser sozusagen in dies sonne fällt.
Dazu müssten wir entweder den dyson-schwarm in eine Bewegung um die Sonne versetzen, oder alle Elemente gleichzeitig so anordnen, das sie sich gegenseitig n der bewegung zur sonne hin blockieren | Oder es würde beides getan werden.
Eine Rotation würde zunächst beim Aufbau einer Dyson-Sphäre den Sturz der Bauteile in deren Sonne verhindern und ab der Vollendung des Baus die Struktur vor zu großer Belastung schützen.
Wirtschaftlich gesehen, halte ich aber eine Dysonsphäre für ausgemachten Unsinn, mal abgesehen davon dass diese wohl selbst bis in einige Jahrhunderte sicher noch technisch für uns unmöglich sein wird, selbst wenn Star Trek real werden sollte. |
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14.12.2008, 16:34
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#3436 | | Captain
Registriert seit: 09.01.2001
Beiträge: 8.260
| Zitat: |
bauen könnten wir den dyson, schwarm schon, das problem wäre nur zu verhinder, das dieser sozusagen in dies sonne fällt.
| Öhm... jedes einzelne Element des Schwarms (wohl Habitate) umkreist die Sonne auf einer Umlaufbahn? Wo ist da das Problem?
Wie gesagt, das Dyson-Konzept als rigide, sternumspannende Hülle ist ein Missverständnis. Freeman Dyson hat dies nie vorgeschlagen, das ist reine SciFi und auch noch ziemlich unsinng dazu. Ein Dyson-Schwarm hingegen ist eine ganz andere Sache. Zitat: |
Wirtschaftlich gesehen, halte ich aber eine Dysonsphäre für ausgemachten Unsinn
| Im Gegenteil. Kugelförmige Objekte (wie Gesteinsplaneten) haben das denkbar schlechteste Oberflächen-zu-Volumen-Verhältnis, stellen also eine gewaltige Verschwendung von Material für vergleichsweise geringen Wohnraum dar. Nimmt man die Erde auseinander und baut mit dem Material stattdessen ein paar Zigilliarden Habitate, erhält man eine totale Wohnfläche, die jene der Erdoberfläche um viele Grössenordnungen übertrifft. Wirtschaftlich gesehen ist es also unsinnig, auf einem Planeten zu bleiben, zumindest wenn Wohnraum und Material knapp sind.
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14.12.2008, 19:45
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#3437 | | Captain
Registriert seit: 18.06.2005 Ort: Eberswalde (3. Planet, Sol-System, Alpha-Quadrant)
Beiträge: 5.071
| Zitat:
Zitat von Bynaus Öhm... jedes einzelne Element des Schwarms (wohl Habitate) umkreist die Sonne auf einer Umlaufbahn? Wo ist da das Problem? | Ich sehe da vom Prinzip her auch keines, die Planeten machen das ja auch. Zitat:
Zitat von Bynaus Wie gesagt, das Dyson-Konzept als rigide, sternumspannende Hülle ist ein Missverständnis. Freeman Dyson hat dies nie vorgeschlagen, das ist reine SciFi und auch noch ziemlich unsinng dazu. Ein Dyson-Schwarm hingegen ist eine ganz andere Sache. | Ach so war das.  Zitat:
Zitat von Bynaus Im Gegenteil. Kugelförmige Objekte (wie Gesteinsplaneten) haben das denkbar schlechteste Oberflächen-zu-Volumen-Verhältnis, stellen also eine gewaltige Verschwendung von Material für vergleichsweise geringen Wohnraum dar. Nimmt man die Erde auseinander und baut mit dem Material stattdessen ein paar Zigilliarden Habitate, erhält man eine totale Wohnfläche, die jene der Erdoberfläche um viele Grössenordnungen übertrifft. Wirtschaftlich gesehen ist es also unsinnig, auf einem Planeten zu bleiben, zumindest wenn Wohnraum und Material knapp sind. | Das macht die technische Machbarkeit aber nicht besser.
Dahingehend meinte ich das mit der Wirtschaftlichkeit, denn unsere technischen Möglichkeiten wären für einen solchen Nutzen noch völlig unzulänglich, weshalb eine solche Idee noch Unsinn wäre. |
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14.12.2008, 21:26
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#3438 | | Captain
Registriert seit: 23.06.2004 Ort: Berlin
Beiträge: 5.029
| Zitat:
Zitat von Bynaus Wie gesagt, das Dyson-Konzept als rigide, sternumspannende Hülle ist ein Missverständnis. Freeman Dyson hat dies nie vorgeschlagen, das ist reine SciFi und auch noch ziemlich unsinng dazu. Ein Dyson-Schwarm hingegen ist eine ganz andere Sache. | Ich sag jetzt mal lieber nicht, wie lange ich an die Dyson Sphäre aus TNG gedacht habe, da wo sie Scotty aus dem Beampuffer rausholen.  |
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15.12.2008, 09:35
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#3439 | | Captain
Registriert seit: 09.01.2001
Beiträge: 8.260
| Zitat: |
Dahingehend meinte ich das mit der Wirtschaftlichkeit, denn unsere technischen Möglichkeiten wären für einen solchen Nutzen noch völlig unzulänglich, weshalb eine solche Idee noch Unsinn wäre.
| Sicher. Ein Stamm von Südseeinsulanern kann auch keine Klimaerwärmung des ganzen Planeten bewirken. Eine Zivilisation hingegen, die ernsthaft in der Lage ist, die Habitate in einem Dyson-Schwarm auch zu bevölkern, kann diesen aber natürlich auch bauen, und fährt damit erst noch besser, als wenn sie es nicht tut. Der Bau eines Dyson-Schwarms wäre wohl auch eine graduelle Sache, wobei sich der Bau neuer Habitate nach der Nachfrage richten würde.
Aber ich glaube ohnehin nicht, dass es jemals so viele Menschen geben wird, als dass diese einen Dyson-Schwarm besiedeln könnten (und damit wird auch nie ein solcher gebaut werden). Selbst wenn in jener fernen Zukunft JEDER einzelne Mensch 100 km^2 Habitatoberfläche zu seiner eigenen, freien Verfügung hätte, würden wir heute lebenden Menschen zum ersten Promille aller Menschen zählen, das jemals existiert hat. Oder anders gesagt: über 99.9% aller Menschen, die jemals gelebt haben werden, wären Dyson-Schwarm-Habitat-Bewohner...
@EREIGNISHORIZONT: Da bist du sicher nicht der einzige 
__________________ "Das Herz und den Geist eines Entdeckers, und die Seele eines Poeten". Diesen Traum versuche ich zu leben. Planeten.ch - Acht und mehr Planeten... Final-Frontier.ch - Kommentare vom Rande des Universums |
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20.12.2008, 02:23
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#3440 | | Lieutenant Commander
Registriert seit: 17.04.2005
Beiträge: 2.091
| Zitat:
Zitat von J_T_Kirk2000 Wirtschaftlich gesehen, halte ich aber eine Dysonsphäre für ausgemachten Unsinn, mal abgesehen davon dass diese wohl selbst bis in einige Jahrhunderte sicher noch technisch für uns unmöglich sein wird, selbst wenn Star Trek real werden sollte. | Wenn Star Trek real werden könnte, dann könnten wir die Dysonphäre einfach fix und fertig an die passende Stelle beamen.
Aber leider wird es wohl definitiv nichts mit den Star Trek Träumen vom Beamen. |
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