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25.02.2009, 21:37
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#3621 | | Commander
Registriert seit: 18.06.2005 Ort: Eberswalde (3. Planet, Sol-System, Alpha-Quadrant)
Beiträge: 4.925
| Zitat:
Zitat von Lukewarm Würdest du das gleiche über die Wissenschaft sagen, wenn wir einen Warpantrieb hätten, oder rettest du dich nur in dieses Argument, um deinen Traum von einem Universum, in dem die Aliens mit Warpantrieb Kreise umeinander drehen, am Leben zu halten? Hoffst du darauf, dass uns eine mögliche vereinheitliche Weltformel verraten wird, wie man Einstein ein Schnippchen schlagen kann? | Ich sehe das so, weil beispielsweise die Planck-Konstante nachweiselich noch innrhalb der Grenze der Existenz des Universums ist und unterhalb dieser Grenze nichts mehr in allen Eigenschaften gleichzeitig nachweisbar ist.
Es ist also vollkommen unabhängig vom technischen Entwicklungsstand und daher auch, ob wir nun einen Warpantrieb schon haben oder selbst die Dampfmaschine noch für unmöglich halten, ob wir bereits beamen oder teleportieren können, oder ob wir überhaupt etwas über Schwerkraft wissen.
Ich denke nicht, dass jemals die irdische Wissenschaft über den Horizont des Nachweisbaren hinaus alles in einer "Weltformel" beschreiben kann, aber ich glaube durchaus dass es letztlich jedem Individuum zur gegebenen Zeit möglich ist, eine Wahrheit zu erkennen, welche mit der irdischen Wissenschaft nur ansatzweise erfassbar ist. Zitat:
Zitat von Lukewarm Die prinzipielle Unmöglichkeit von überlichtschnellen Reisen ist ein Hindernis, aber keines, dass man auf dem Weg zu Sternen nicht umgehen könnte. Man kann sich viele realistische Möglichkeiten für interstellare Reisen vorstellen, die sich mit Einstein und uns unseren Beobachtungen vertragen. Ich finde es befriedigender, mich mit diesen Möglichkeiten auseinander zu setzen, anstatt vehemmend an die Hoffnungen auf ein Star Trek-Universum fest zu halten. | Was würdest Du dahingehend vorschlagen? Zitat:
Zitat von Lukewarm Nomadenschiffe für tausende Individuen sind jedenfalls realistischer als überlichtschnelle Reisen. | Mag sein, aber der Materialbedarf wird für solche Schiffe sicher so enorm sein, dass diese Art Schiff sicher nur eine Notlösung wäre, wenn man zum Beispiel die Erde evakuieren müsste. Zitat:
Zitat von Darkfox Wie lange man bis zum nächst gelegenen Stern braucht ist dabei "relativ" unwichtig. Es geht primär um wirklich große Distanzen weil ja anzunehmen wäre das eine auserirdische Zivilisation nicht bereits im nächsten System sondern erst in weitaus weiter entfernten Systemen beheimatet ist. Was mich mit meinem allerersten Post einfach klarmachen wollte ist, dass eine Zivilisation garkeinen FTL braucht um wirklich weit entfernte Systeme im All innerhalb von einer menschlichen Lebensspanne zu erreichen.
Die möglichkeit eines relativistischen Raumfluges ist zwar technisch für uns nicht durchführbar aber schon seit den 20ern theoretisch denkbar. Es verletzt nicht die Naturgesetze.
FTL's wie wir sie aus der Scifi kennen wie Warp oder Wurmlöcher tun dies in der Regel schon, bzw. setzen Stoffe voraus die uns unbekannt sind oder Energieaufwände die wahrscheinlich nicht realisierbar sind. | Da ist schon etwas dran, dass man beispielsweise bei Deinen erwähnten 99,99%c eine Krümmung von etwa 71:1 erreichen würde, was bedeutet, dass 1 Jahr eines Reisenden etwa 71 Jahren eines Beobachters entspräche.
Somit könnte man im Leben des Reisenden bei 99,99%c pro Jahr 71 Lichtjahre überwinden, aber wie schon erwähnt beziht sich das nur auf die Zeit und Lebensspanne des Reisenden. Zitat:
Zitat von Darkfox Um nochmal zu meiner Frage zurück zu kehren:
Warum nehmen UFO-Gläubige lieber unrealistische FTLs als wesentlich realistischere realtivistische Antriebskonzepte um ihren UFO Glauben zu untermauern? | Keine Ahnung, das kann Dir nur jemand beantworten, welcher darin besser bewandert ist. |
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26.02.2009, 11:03
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#3622 | | Lieutenant
Registriert seit: 13.07.2007 Ort: Bunker Epsilon
Beiträge: 1.639
| Zitat:
Zitat von J_T_Kirk2000 Mag sein, aber der Materialbedarf wird für solche Schiffe sicher so enorm sein, dass diese Art Schiff sicher nur eine Notlösung wäre, wenn man zum Beispiel die Erde evakuieren müsste. | Sicher würde diese Art von Raumschiffen enorm viele Ressourcen auffressen, aber sie ist theoretisch machbar und verstößt nicht gegen physikalische Gesetze. M.E. ist der Bau eines Generationenschiffs bis Ende dieses Jahrhunderts technisch realisierbar.
Ganz im Gegensatz zu den FTL-Antrieben, die ebenso unmögliche Mengen an Ressourcen verschlingen würden und nebenbei auch noch physikalisch fragwürdig, wenn nicht unmöglich, sind.
__________________ Ever danced with the devil in the pale moonlight?
-- Thug -- |
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26.02.2009, 15:52
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#3623 | | Commander
Registriert seit: 18.12.2005
Beiträge: 3.074
| Zitat:
Zitat von J_T_Kirk2000 Ich sehe auch nicht, wieso es bei meinem Glauben in religiöser Hinsicht anders ist.
Du kennst meinen Standpunkt und meine Grundlagen und Intentionen nicht und kannst das daher nicht angemessen beurteilen, was mich angeht.
Die Intentionen könnte ich noch andeuten und vielleicht sogar die Gründe, aber ich kann sie sicher nicht so erklären, dass Du sie genauso verstehst, wie ich.
Immerhin kann das Gehirn Eindrücke niemals ohne Interpretation aufnehmen, und gerade darin würde das Problem liegen. | Gut, es mag Beweggründe geben, die nur individuell nachvollziehbar sind, aber das ist nicht mit dem obigen Beispiel vergleichbar, IMO. Zitat:
Zitat von J_T_Kirk2000 Dass alles was man für eine Beweisführung verwendet unter allen Umständen verlässlich arbeitet.
Ich wollte nicht mehr und nicht weniger damit zum Ausdruck bringen - Schrödingers Katze wäre da komplette Gegenbeispiel.
Wenn Du Dich schon mal mit der Allgemeinen Relativität beschäftigt hast, dann weißt Du, dass da mathematische Gewissheit drin liegt, welche auch bereits aus astronomischen Beobachtungen bestätigt wurde.
Soviel zum Thema rein spekulativ (um es übersteigert zu kontern). | Ich habe mich etwas damit beschäftigt. Allerdings sagt die Theorie eben nicht aus, dass man solche Antriebe ohne weiteres bauen kann. 
Es mag andere Thesen geben, die darauf aufbauen (oder zumindest keine Widersprüche dazu erhalten). Und natürlich sollte man mit zuverlässigen Messinstrumenten arbeiten... Zitat:
Zitat von Darkfox Um nochmal zu meiner Frage zurück zu kehren:
Warum nehmen UFO-Gläubige lieber unrealistische FTLs als wesentlich realistischere realtivistische Antriebskonzepte um ihren UFO Glauben zu untermauern? | Ich gehöre zwar nicht zu dieser Grupp, aber:
Das Universum wirkt unter dieser Annahme einfach "vorstellbarer". 
__________________ "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen. |
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26.02.2009, 22:36
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#3624 | | Commander
Registriert seit: 18.06.2005 Ort: Eberswalde (3. Planet, Sol-System, Alpha-Quadrant)
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| Zitat:
Zitat von HiroP Sicher würde diese Art von Raumschiffen enorm viele Ressourcen auffressen, aber sie ist theoretisch machbar und verstößt nicht gegen physikalische Gesetze. M.E. ist der Bau eines Generationenschiffs bis Ende dieses Jahrhunderts technisch realisierbar.
Ganz im Gegensatz zu den FTL-Antrieben, die ebenso unmögliche Mengen an Ressourcen verschlingen würden und nebenbei auch noch physikalisch fragwürdig, wenn nicht unmöglich, sind. | Das ist wohl wahr, aber wie ich schon erwähnte ist unsere Wissenschaft immer noch in der Entwicklung, ebenso wie es auch mit der Technologie ist.
Vieles was heute noch unmöglich oder gar unvorstellbar ist, kann in wenigen Jahrzehnten durchaus möglich und später sogar durchaus wirtschaftlich sein.
Das ist keine Muss-Bestimmung, aber es kann sein. Zitat:
Zitat von DragoMuseveni Gut, es mag Beweggründe geben, die nur individuell nachvollziehbar sind, aber das ist nicht mit dem obigen Beispiel vergleichbar, IMO. | In gewisser Hinsicht stimmt das, aber dennoch, ob man nun einem Beweisstück, einem Messgerät oder einem Lehrer vertraut, letztlich erlangt man Wissen nur durch Vertrauen, ebenso wie Glauben. Zitat:
Zitat von DragoMuseveni Ich habe mich etwas damit beschäftigt. Allerdings sagt die Theorie eben nicht aus, dass man solche Antriebe ohne weiteres bauen kann. 
Es mag andere Thesen geben, die darauf aufbauen (oder zumindest keine Widersprüche dazu erhalten). Und natürlich sollte man mit zuverlässigen Messinstrumenten arbeiten... | Ich wolte nicht unbedingt damit zum Ausdruck bringen, dass ein Warptriebwerk schon praktisch möglich wäre, sondern nur, dass die Raumzeit in der Tat gekrümmt werden kann, ebenso wie es durch Schwerkraft nichts besonderes im Universum ist. |
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01.03.2009, 07:56
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#3625 | | Cadet 2nd Class
Registriert seit: 19.04.2008
Beiträge: 98
| Zitat:
Zitat von J_T_Kirk2000 Das ist wohl wahr, aber wie ich schon erwähnte ist unsere Wissenschaft immer noch in der Entwicklung, ebenso wie es auch mit der Technologie ist.
Vieles was heute noch unmöglich oder gar unvorstellbar ist, kann in wenigen Jahrzehnten durchaus möglich und später sogar durchaus wirtschaftlich sein.
Das ist keine Muss-Bestimmung, aber es kann sein. | Man kann aber auch von der Umkehrung ausgehen und sagen: vieles was heute als irgendwann möglich gilt stellt sich später als unmöglich heraus. Obwohl man zugestehen muss: Die Dinge die sich als unmöglich herausstellen sind meistens Details während sich grundlegende Vorhaben über Umwege doch realisieren lassen.
Ein Beispiel: Jules Vernes "Von der Erde zum Mond". Das Buch stammt aus dem Jahr 1865 und sagt die erste Mondlandung ca. 100 Jahre später voraus. Es gibt überraschend viele Details die mit der echte Mondlandung 1969 übereinstimmen. Nur das Transportmittel, eine riesige Kanone im Buch stellte sich als unmöglich heraus da die Beschleunigungskräfte die Menschen an Bord töten würden bzw. die Kanone ansonsten zu lang wäre.
Vielleicht Reisen wir wirklich einmal zu anderen Sternen aber unter umständen nicht mit FTL sondern nur druch relativistische Reisen. Zitat:
Zitat von J_T_Kirk2000 In gewisser Hinsicht stimmt das, aber dennoch, ob man nun einem Beweisstück, einem Messgerät oder einem Lehrer vertraut, letztlich erlangt man Wissen nur durch Vertrauen, ebenso wie Glauben. | Stimmt natürlich, aber man kann gegenhalten und behaupten, dass man Beweisstücken bzw. Erkenntnissen aus vertrauenswürdigeren wissenschaftlichen Quellen mehr glauben schenkt als z.B. religiösen Büchern. Zitat:
Zitat von J_T_Kirk2000 Ich wolte nicht unbedingt damit zum Ausdruck bringen, dass ein Warptriebwerk schon praktisch möglich wäre, sondern nur, dass die Raumzeit in der Tat gekrümmt werden kann, ebenso wie es durch Schwerkraft nichts besonderes im Universum ist. | Kann ich auch nur zustimmen aber diese starken Krümmungseffekte treten nunmal nur dort auf wo sehr extreme Bedingungen herrschen. (Neutronensterne, Schwarze Löcher etc.) Wie soll eine Rasse wie die unsere etwas derartiges bauen können? Vielleicht können unsere Nachfahren sowas in einigen millionen Jahren, vielleicht auch nicht. Fest steht aber das derartige Projekte für eine Rasse wie die unsere nicht zu realisieren sind.
Das entspräche der Vorstellung, dass Ameisen einen internationalen Flughafen bauen.
Eine Rasse die wiederum etwas derartiges bauen könnte würde sich derartig von uns unterscheiden, dass sie kaum mehr als menschlich angesehen werden könnte.
Was ich im großen und ganzen damit sagen will ist: Nur weil wir Effekte in der Natur beobachten können bedeutet das nicht das wir sie nachbauen können.
Was zum drüber Nachdenken, die Kardaschow Skala: Kardaschow-Skala ? Wikipedia |
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01.03.2009, 21:38
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#3626 | | Commander
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| Zitat:
Zitat von J_T_Kirk2000 In gewisser Hinsicht stimmt das, aber dennoch, ob man nun einem Beweisstück, einem Messgerät oder einem Lehrer vertraut, letztlich erlangt man Wissen nur durch Vertrauen, ebenso wie Glauben. | Man könnte jetzt natürlich einfach entgegnen, dass das einfach ein Vertrauen ist, den alle, egal ob Skeptiker oder "Gläubiger" teilen, von der man also sooderso ausgeht, aber das wäre etwas zu einfach. Interessanter wäre die Argumenatation: Auch die Instrumente und sonstiges wird gewissermassen plausibler durch ihre Kontinuität. Zitat:
Zitat von Darkfox Vielleicht Reisen wir wirklich einmal zu anderen Sternen aber unter umständen nicht mit FTL sondern nur druch relativistische Reisen. | ...Was eigentlich sogar viel interessanter und inspirierender klingt als das FTL-Reisen (eben weil es die normalen Vorstellungen in Frage stellt). Zitat: |
Zitat von Darkfox Eine Rasse die wiederum etwas derartiges bauen könnte würde sich derartig von uns unterscheiden, dass sie kaum mehr als menschlich angesehen werden könnte. | Vielleicht. Aber diese Wesen werden wohl auch kaum "von Natur aus" solche fähigkeiten haben...Die Analogie stimmt ausserdem insofern nicht, als man in Frage stellen kann, ob wir nicht lernfähig genug sind, alle Techniken prinzipell beherrschen zu können. Beispielsweise über das entwickeln von Computerprogrammen für die Berechnungen und ähnliches.
__________________ "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen. |
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02.03.2009, 06:37
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#3627 | | Commander
Registriert seit: 18.06.2005 Ort: Eberswalde (3. Planet, Sol-System, Alpha-Quadrant)
Beiträge: 4.925
| Zitat:
Zitat von Darkfox Man kann aber auch von der Umkehrung ausgehen und sagen: vieles was heute als irgendwann möglich gilt stellt sich später als unmöglich heraus. Obwohl man zugestehen muss: Die Dinge die sich als unmöglich herausstellen sind meistens Details während sich grundlegende Vorhaben über Umwege doch realisieren lassen.
Ein Beispiel: Jules Vernes "Von der Erde zum Mond". Das Buch stammt aus dem Jahr 1865 und sagt die erste Mondlandung ca. 100 Jahre später voraus. Es gibt überraschend viele Details die mit der echte Mondlandung 1969 übereinstimmen. Nur das Transportmittel, eine riesige Kanone im Buch stellte sich als unmöglich heraus da die Beschleunigungskräfte die Menschen an Bord töten würden bzw. die Kanone ansonsten zu lang wäre.
Vielleicht Reisen wir wirklich einmal zu anderen Sternen aber unter umständen nicht mit FTL sondern nur druch relativistische Reisen. | In der Tat, aber beispielsweise zählt auch Warp zur (dieser Wortwahl nach) relativistischen Reise, denn auch dort wird die Raumzeit gekrümmt.
Viel realistischer oder unrealistischer, als mit annähernd Lichtgeschwindigkeit zu reisen ist es auch nicht, denn wenn man die träge Masse bei (in diesem Beispiel) 99,99%c bedenkt, ist der Treibstoffbedarf ebenfalls astronomisch und mit ziemlicher Sicherheit auch nicht zu bewerkstelligen, wenn man nicht unterwegs Materie zur Treibstoffgewinnung sammelt. Zitat:
Zitat von Darkfox Stimmt natürlich, aber man kann gegenhalten und behaupten, dass man Beweisstücken bzw. Erkenntnissen aus vertrauenswürdigeren wissenschaftlichen Quellen mehr glauben schenkt als z.B. religiösen Büchern. | Für mich hat die Wissenschaft gegenüber der Basis einer Religion, vor allem dann wenn diese sich nicht im Widerspruch stehen, selbst wenn es nur mein persönlicher Blickwinkel ist, aus welchem das eine das andere nicht ad absurdum führt, keine höhere oder niedere Priorität, als letztere, was natürlich mit einschließt, dass es mit der letzteren ebenso ist.
Mich interessiert die Wahrheit und nicht nur ein Aspekt davon. Zitat:
Zitat von Darkfox Kann ich auch nur zustimmen aber diese starken Krümmungseffekte treten nunmal nur dort auf wo sehr extreme Bedingungen herrschen. (Neutronensterne, Schwarze Löcher etc.) Wie soll eine Rasse wie die unsere etwas derartiges bauen können? Vielleicht können unsere Nachfahren sowas in einigen millionen Jahren, vielleicht auch nicht. Fest steht aber das derartige Projekte für eine Rasse wie die unsere nicht zu realisieren sind.
Das entspräche der Vorstellung, dass Ameisen einen internationalen Flughafen bauen.
Eine Rasse die wiederum etwas derartiges bauen könnte würde sich derartig von uns unterscheiden, dass sie kaum mehr als menschlich angesehen werden könnte.
Was ich im großen und ganzen damit sagen will ist: Nur weil wir Effekte in der Natur beobachten können bedeutet das nicht das wir sie nachbauen können. | Das ist wohl wahr, aber ebenso wie mit der Kernfusion, welches ich schon in einem anderen Thema vor ein paar Tagen besprochen habe, lässt sich sicherlich auch ein Weg finden, die Bedingungen für eine Raumzeitkrümmung durch andere Eigenschaften zu imitieren.
Wo also bei einem Stern eine enorme Masse benötigt wird, denn auch ein Stern hat schon einen Schwarzschildhorizont, lässt sich im Laufer der Zeit sicher eine praktische Lösung finden, welche zudem auch technisch umsetzbar sein könnte, um zumindest eine begrenzte Raumzeitkrümmung zu erreichen, während die eines Schwarzschildhorizonts unendlich ist.
Wenn man es ganz genau nimmt, hat jedes Teilchen sogar einen Schwarzschildhorizont, also einen Ereignishorizont, aber erst wenn es ausreichend verdichtet wird, unterschreitet die Materie diesen Ereignishorizont und wird somit zu einem schwarzen Loch.
Bei einzelnen Partikeln oder Atomen spricht man in diesem Fall wohl von Mikrosingularitäten. Zitat:
Zitat von Darkfox | Habe ich mir gerade angesehen und vor allem der Einwand mit der Andeutung auf die "Q" aus Star Trek birgt schon einen gewissen Humor. Zitat:
Zitat von DragoMuseveni Man könnte jetzt natürlich einfach entgegnen, dass das einfach ein Vertrauen ist, den alle, egal ob Skeptiker oder "Gläubiger" teilen, von der man also sooderso ausgeht, aber das wäre etwas zu einfach. Interessanter wäre die Argumenatation: Auch die Instrumente und sonstiges wird gewissermassen plausibler durch ihre Kontinuität. | Wenn man etwas nur genau genug hinterfragt ohne dass man dem was man hinterfragt mit Vorurteilen begegnet kann man viele Gemeinsamkeiten erkennen, welche sonst nicht erkennbar wären.
Dies gilt für Klischees im Allgemeinen ebenso wie für den Kontrast zwischen Wissenschaft und Religion und lässt sich sicherlich auch auf die Möglichkeit einer ausserirdischen Intervention übertragen.
Ich meine, das irgendwo schon mal gelesen zu haben, aber das war auch nur wegen einer Suche, welche aus dieser Serienfolge (Voyager - In Fleisch und Blut - Memory Alpha) inspiriert wurde:
"Es gibt keine Geheimnisse mit Ausnahme derer, die sich selbst bewahren" Zitat von George Bernard Shaw (Wikipedia) |
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25.05.2009, 22:16
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#3628 | | Commander
Registriert seit: 18.06.2005 Ort: Eberswalde (3. Planet, Sol-System, Alpha-Quadrant)
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| Hallo Leute ich habe vorhin einen interessanten Kondensstreifen aufgenommen und würde gern wissen, was Ihr dazu denkt, wie dieser entstehen konnte.
Bei dem Video, welches ich hochgeladen habe, habe ich auch einen diesbezüglichen Text als Bemerkung geschrieben und das Video ist in Camcorder-HD also 1440*1080 Pixel in der Hoffnung, dass auch ein Zoom etwas bringt.
Ich will nicht behaupten, dass es auf ein UFO schließen lässt, zumal am Anfang des Kondensstreifen nichts zu sehen ist, aber für ein Flugzeug ist es zu langsam.
Vielleicht ist es auch nur ein Wetterphänomen, was mir eigentlich am naheliegendsten erscheint.
Vielleicht kennt sich ja dahingehend jemand gut aus. Hier der Direktlink zum Video auf Youtube |
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25.05.2009, 22:32
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#3629 | | Lieutenant
Registriert seit: 01.05.2001 Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.812
| Das dünne rechts? Ich würd sagen das war ein großes Flugzeug das recht viel Staub rausgeblasen hat und sich deswegen sehr viel wasser dran abgesetzt hat.
__________________ "Wissenschaft ist die einzige Wahrheit, die reinste Wahrheit" |
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25.05.2009, 22:49
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#3630 | | Lieutenant Junior Grade
Registriert seit: 07.04.2007 Ort: Stanley, Hongkong Island
Beiträge: 1.254
| @J_T_Kirk2000
Vermutlich ein ganz normaler Kondensstreifen eines Flugzeuges. Für das abrupte Ende des Streifen kann es einen ganz simplen Grund geben. In unterschiedlicher Höhe kann die Luftfeuchtigkeit variieren, je nachdem braucht der Kondensstreifen unterschiedlich lange um sich aufzulösen.
__________________ Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out. Dr. Sheldon Lee Cooper |
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25.05.2009, 22:59
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#3631 | | Commander
Registriert seit: 18.06.2005 Ort: Eberswalde (3. Planet, Sol-System, Alpha-Quadrant)
Beiträge: 4.925
| Zitat:
Zitat von Enas Yorl @J_T_Kirk2000
Vermutlich ein ganz normaler Kondensstreifen eines Flugzeuges. Für das abrupte Ende des Streifen kann es einen ganz simplen Grund geben. In unterschiedlicher Höhe kann die Luftfeuchtigkeit variieren, je nachdem braucht der Kondensstreifen unterschiedlich lange um sich aufzulösen. | So etwas in der Art hatte ich mir auch gedacht, aber der Kondensstreifen beginnt näher am Horizont (ich weiß nicht genau, ob man das auf dem Video sehen kann, denn ich konnte mit meinem Player nicht ranzoomen) mit einem Eintritt vermutlich eines Flugzeuges.
Dann bleibt der Kondensstreifen stabil und ziemlich stark, wie auch auf dem Video ersichtlich ist, bricht aber vorn einfach ab, ohne einen ersichtlichen Grund.
Soll heißen, dass weder am Streifen zu sehen ist, ob das Flugzeug die Höhe verändert hat und auch eine Veränderung von Luftfeuchtigkeit, -druck oder -temperatur, ja selbst die Luftbewegung hätten für Destabilisierungen des Streifens sorgen müssen, jedenfalls was den hinteren Bereich angeht bezüglich der Luftbewegungen.
Statt dessen ist einfach ein Abbruch vorn da und wenn ich das richtig sehe ist gegen Ende des Videos, wo ich auch auf das vordere Ende des Kondensstreifens zoome einerseits zu sehen, wie dieser ganz langsam weiter nach oben rechts geführt wird, aber dennoch vorn nichts außer dem Streifen zu sehen ist.
Ich will damit nichts suggerieren, aber ich finde das einfach interessant. Zitat:
Zitat von FirstBorg Das dünne rechts? Ich würd sagen das war ein großes Flugzeug das recht viel Staub rausgeblasen hat und sich deswegen sehr viel wasser dran abgesetzt hat. | Ja genau das dünne rechts.
Scheint eine plausible Erklärung zu sein, vor allem wenn die Windrichtung den Kondensstreifen zufälligerweise in seiner Richtung bewegt hat. |
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26.05.2009, 01:25
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#3632 | | Lieutenant
Registriert seit: 05.10.2007 Ort: Lübben
Beiträge: 1.456
| Och, mal wieder den Thread hervorgekramt. 
Für mich ist das ein ganz normaler Kondensstreifen, die ich in dieser Art schon öfters mal gesehen habe. Warum der am Ende (imho eher der Anfang des Streifens, weil das Flugzeug in Richtung Horizont geflogen ist) so breit erscheint wird durch die Aufnahme weiteren Wasserdampfes, die sich an den Kondensationskeimen (Abgase des Flugzeugs) anlagern bzw. durch die Höhenwinde, die den Kondensstreifen auseinanderlaufen lassen, verursacht.
Eigentlich ein ganz normaler Vorgang, wenn ein Tiefdruckgebiet in Anmarsch ist und die Luft in der Höhe feuchter wird. Also keine Chemtrails bzw. UFOs... 
__________________ Jack ist unsichtbar und macht das SGC unsicher. Carter (in der Dusche): "Sir, sind sie hier?" O´Neill: "Nein!" ***Blog*** "Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt." Albert Einstein |
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26.05.2009, 07:16
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#3633 | | Lieutenant
Registriert seit: 25.08.2008 Ort: Deutschland, Sachsen, Löbau
Beiträge: 1.551
| Sowas habe ich auch schon mal gesehen und auch auf die Schlussfolgerung mit den Höhen unterschied (was Temperatur und Luftdichte, Partikeldichte und Wasserdampfdichte) aufweisst.
Und mal am Rand: Kondensstreifen sollen ja das Weltklima beeinträchtigen, zwar nicht ganz so viel, aber weil sie in eine extrem höhe sind machen sie schon ein bissel was aus.
__________________ Faulheit und Feigheit sind beiden Ursachen, warum ein Teil der Menschen, gerne zeitlebens unmündig bleibt und warum es anderen zu leicht wird, sich zu deren vormuntern auf zuwerfen. Es ist zu bequem unmündig zu sein.
Wer, wie, was, warum, wer nicht fragt bleibt dumm |
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26.05.2009, 10:04
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#3634 | | Commander
Registriert seit: 18.06.2005 Ort: Eberswalde (3. Planet, Sol-System, Alpha-Quadrant)
Beiträge: 4.925
| Zitat:
Zitat von FirstBorg Das dünne rechts? Ich würd sagen das war ein großes Flugzeug das recht viel Staub rausgeblasen hat und sich deswegen sehr viel wasser dran abgesetzt hat. | Ich habe mir das Video nochmal in HD angesehen, wie ich es ja auch aufgenommen habe.
Da konnte man deutlich sehen, wie der Kondensstreifen langsam aber doch sichtbar vom Wind zum Horizont hin geweht wurde, ohne dass das dicke Ende mit dorthin geweht wurde.
Das kann man darin erkennen, dass die auftretenden "Konturen" des Kondensstreifens sich zum Horizont hin vom Anfang entfernten.
Und auch die Cirrus oder Cirrocumuluswolken (7-9km Höhe) entsprachen dieser Bewegung der Konturen im Kondensstreifen, während die Front des Kondensstreifens sich dem offenbar entgegen bewegte, wenn auch ebenfalls sehr langsam.
Wenn es allein aus den verschiedenen Höhen resultieren würde, könnte man behaupten dass es nur so scheint, als ob sich der Kondensstreifen entgegen dem Wind bewegt, aber schopn im Kondensstreifen werden die Konturen entgegen der Bewegung seiner Front getrieben, welche sich sogar relativ zum Dach des Schuppens im Vordergrund entgegen der Windrichtung zu bewegen scheint. Zitat:
Zitat von Astrofan80 Och, mal wieder den Thread hervorgekramt.
Für mich ist das ein ganz normaler Kondensstreifen, die ich in dieser Art schon öfters mal gesehen habe. Warum der am Ende (imho eher der Anfang des Streifens, weil das Flugzeug in Richtung Horizont geflogen ist) so breit erscheint wird durch die Aufnahme weiteren Wasserdampfes, die sich an den Kondensationskeimen (Abgase des Flugzeugs) anlagern bzw. durch die Höhenwinde, die den Kondensstreifen auseinanderlaufen lassen, verursacht.
Eigentlich ein ganz normaler Vorgang, wenn ein Tiefdruckgebiet in Anmarsch ist und die Luft in der Höhe feuchter wird. Also keine Chemtrails bzw. UFOs...  | Mich würde interessieren, was Du davon hältst, wenn Du ihn Dir genauer ansiehst und dabei auf die Details achtest, welche ich oben in diesem Beitrag beschrieben habe.
Bezüglich dem Flugzeug kann ich nichts sagen, aber zum Horizont hin schien der Kondensstreifen dünner zu werden, so als ob das Flugzeug aus der entsprechend thermischen Schicht nach unten oder oben austrat, welches hoffentlich in einer der Häuserlücken kurz zu erkennen ist. Bei einem freien Blick (welchen ich auf meinem Weg leider nur auf der Hauptstraße hatte) war dies eindeutig zu erkennen und es war kein Flugzeug zu sehen. Zitat:
Zitat von RTW112 Sowas habe ich auch schon mal gesehen und auch auf die Schlussfolgerung mit den Höhen unterschied (was Temperatur und Luftdichte, Partikeldichte und Wasserdampfdichte) aufweisst. | Meinst Du das mit dem Höhenunterschied und der Bewegung?
Das zieht nur in Bezug auf die hohen Wolken und das Dach des Schuppens, nicht aber bezüglich der Bewegung der Konturen im Kondensstreifen selbst.
Natürlich hängt die Konzentration und Entstehung eines Kondensstreifen stark von den Eigenschaften der Luft ab, welche dieser durchquert, allen voran der Luftdruck, -temperatur vorher und nachher vorhandene Luftfeuchtigkeit, die Kombination dieser Eigenschaften und deren Resultate. Zitat:
Zitat von RTW112 Und mal am Rand: Kondensstreifen sollen ja das Weltklima beeinträchtigen, zwar nicht ganz so viel, aber weil sie in eine extrem höhe sind machen sie schon ein bissel was aus. | Sicher beeinflussen sie das Klima, genau wie jede natürlich verursachte Wolke.
Wenn Du Dich dafür interessierst, kann ich es Dir erklären, aber nur so als Vorwarnung: das wird etwas kompliziert, da dabei so einige Faktoren des Klimas einspielen. |
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26.05.2009, 16:20
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#3635 | | Lieutenant
Registriert seit: 25.08.2008 Ort: Deutschland, Sachsen, Löbau
Beiträge: 1.551
| Zitat:
Zitat von J_T_Kirk2000 Sicher beeinflussen sie das Klima, genau wie jede natürlich verursachte Wolke.
Wenn Du Dich dafür interessierst, kann ich es Dir erklären, aber nur so als Vorwarnung: das wird etwas kompliziert, da dabei so einige Faktoren des Klimas einspielen. | Das ist genau mein Thema und würde gern mal dein Sicht und Informationen dazu erfahren
Weil es ja eine recht junges Forschungsgebiet ist und Klima ist ein schönes Kima von mir
__________________ Faulheit und Feigheit sind beiden Ursachen, warum ein Teil der Menschen, gerne zeitlebens unmündig bleibt und warum es anderen zu leicht wird, sich zu deren vormuntern auf zuwerfen. Es ist zu bequem unmündig zu sein.
Wer, wie, was, warum, wer nicht fragt bleibt dumm |
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15.06.2009, 13:56
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#3636 | | Master Chief Petty Officer
Registriert seit: 18.06.2005
Beiträge: 632
| Interessanter Artikel und Buchveröffentlichung! Über das Missverständnis des UFO-Begriffs durch Wissenschaft und in den Medien
"Missverständnis" im Zusammenhang mit dem Begriff UFO meint nicht, dass es unidentifizierbare Flugobjekte nicht gibt. Die Existenz von Flugobjekten mit Eigenschaften, die zur Zeit niemand auf Erden herstellen kann, ist durch millionenfache visuelle und instrumentelle Beobachtungen in aller Welt so einwandfrei gesichert, dass die Akzeptanz ihrer Existenz allein eine Angelegenheit der Information ist. Laut Duden ist "Missverständnis" eine "(unbeabsichtigte) falsche Deutung, Auslegung einer Aussage oder Handlung." Die Gründe für die "falsche Deutung" des Phänomens durch Presse, Rundfunk, Fernsehen und Wissenschaft sollen hier untersucht werden!
Ein Artikel von Ilobrand v. Ludwiger
Das Missverständnis in der Beurteilung des Phänomens besteht in der Öffentlichkeit, dass angenommen wird, wissenschaftliche Untersuchungen hätten schon längst das Nicht-Vorhandensein dieser Objekte festgestellt. Dabei hat es überhaupt noch keine gründliche systematische wissenschaftliche Untersuchung dieser Phänomene gegeben. Es gab nur spärliche Ansätze dazu. Und die Ergebnisse der wenigen wissenschaftlichen Analysen (Battelle Memorial Institute 1956, Condon-Studie 1968, Akademie der Wissenschaften der UdSSR 1980) sind der allgemeinen und speziell der wissenschaftlichen Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Daher ersetzen unfundierte Meinungen in fast allen Medienberichten begründetes Fachwissen. Der wissenschaftliche Mainstream kennt überhaupt keine wissenschaftlichen Analysen über unidentifizierte Flugobjekte.
Das Thema wird als unseriös und unwissenschaftlich zurückgewiesen. Denn das, was da berichtet wird, widerspricht allem Wissen, das wir gegenwärtig von der Welt haben. Das Flugverhalten der unidentifizierbaren Objekte verletzt die Gesetze der Physik (Aufhebung der Schwerkraft, keinen Überschallknall beim Fliegen, Verschwinden ins Nichts usw.). Die Objekte werden intelligent gesteuert. Doch es widerspricht biologischen Grundüberzeugungen, nach denen es keine ebenso gearteten Wesen wie intelligente menschliche Wesen neben uns im Universum geben kann. Eine fremde Intelligenz in unserem Luftraum stellt die Souveränität der Regierungsmacht in Frage ("Unsere Maschinen sind gegen diese Objekte machtlos!" stellte der belgische General de Brouwer 1991 fest). Die Anerkennung ihrer Existenz würde eine dreifache Gefahr für die Regierungsmacht nach sich ziehen, eine physikalische, eine ontologische und eine metaphysische. (Wendt & Duvall 2008) Weil der Staat seine Bürger beruhigen muss, wurde in den USA die einzig rationale Antwort auf die Sichtungsberichte gegeben, nämlich sie zu ignorieren.
Diese Ignoranz hat zu einem "UFO-Tabu" geführt, das verbietet, in der autoritären öffentlichen Sphäre seriös über UFOs zu sprechen und es fordert: "Du sollst nicht herauszufinden versuchen, was UFOs sind!"
Folglich wird UFO-Forschung von manchen Skeptikern als eine Pseudowissenschaft bezeichnet, "welche die Fundamente wissenschaftlicher Autorität untergräbt" (Pinch & Collins 1984). UFO-Ignoranz ist nicht nur einfach ein Mangel an Kenntnis, so wie wir beispielsweise nicht wissen, wie Krebs zu heilen ist, sondern sie ist aktiv durch das UFO-Tabu erzeugt worden. Die Ignoranz gegenüber UFOs ist daher politisch motiviert und nicht wissenschaftlich begründet.
Die modernen Eliten der Gesellschaft halten eine Untersuchung sowieso für unnötig, "weil ja sowieso bekannt ist, dass UFOs konventionelle Erklärungen haben oder Schwindelberichte, seltene atmosphärische Phänomene, Instrumentenfehler, Verwechslungen durch die Zeugen oder geheime Technologien der Regierungen sind." Alle diese Berichte zählen jedoch nicht zu den "Unidentifizierten" und sind überhaupt nicht gemeint!
Was wir mit Sicherheit wissen ist, was UFOs alles nicht sind! Sie sind tatsächlich Objekte, nicht notwendigerweise im engeren Sinne von etwas, das fest ist und berührt werden kann, sondern im weiteren Sinne natürlicher Prozesse, die physikalische Wechselwirkungen hervorbringen. Die unbekannte Intelligenz, welche in UFOs in unsere Atmosphäre kommt, könnte aus fernen Planetensystemen kommen. Jedenfalls haben die wenigen bisher vorgenommenen Untersuchungen keinen Anlass gegeben, diese Möglichkeit auszuschließen. UFOs zu ignorieren wäre aber nur dann vernünftig, wenn die außerirdische Herkunft der UFOs sicher ausgeschlossen werden könnte.
Die Ignoranz des ganz Anderen wird mit vordergründigen Einwänden motiviert: Es wird behauptet, es gäbe nur Zeugenberichte anekdotischer Art, und man könne darauf keine wissenschaftliche Grundlage errichten. Skeptiker halten daher Augenzeugenberichte für bedeutungslos. Doch es gibt Berichte mit gleichzeitig Hunderten von Zeugen, darunter auch "Experten-Zeugen", wie Zivil- und Militärpiloten, Fluglotsen, Astronomen und Wissenschaftler und zusätzlicher Radarbestätigung.
Völlig falsch ist die Behauptung, dass physikalische Beweise für das Phänomen fehlten. Direkte Beweise fehlen allerdings, denn sonst gäbe es ja keine Diskussion mehr über das Phänomen. Aber es gibt eine Fülle indirekter Beweise. Viele überzeugte UFO-Anhänger glauben, die US-Regierung hätte 1947 in Roswell, New Mexico, ein abgestürztes UFO geborgen und versteckt die Überreste vor der Öffentlichkeit. Das könnte sein, ließ sich jedoch durch die Überprüfung sämtlicher Akten aus der damaligen Zeit durch das General Accounting Office nicht bestätigen. Diese Behauptungen führen zu Verschwörungstheorien, die nicht Quelle systematischer wissenschaftlicher Studien sein können.
Vielmehr beziehen sich die indirekten Beweise auf Fotos, Video- und militärische (v.Ludwiger 1998) und zivile (Schulze & Powell 2008) Radaraufzeichnungen, Bodenspuren, elektro-magnetische Interferenzen mit Flugzeug- und Automotoren, sowie Analysen von UFO-Splittern und Implantaten. (Sturrock 1999)
Ein theoretischer Einwand ist, dass wir im Universum allein zu sein scheinen, weil es grenzenlos unwahrscheinlich ist, dass die Natur noch einmal irgendwo bewusstes Leben hervorgebracht haben könnte. Doch diese Vermutung basiert auf dem neodarwinistischen Konzept, wonach die Evolution nur durch zufällige Mutationen und Selektionen hervorgegangen ist, und dass deshalb die Chancen, anderswo ebenfalls bewusstes Leben im Universum zu finden nahezu Null sind. (Ward & Brownlee 2000)
Diese Vorstellungen werden von Komplexitäts-Theoretikern nicht geteilt. Anstelle von regelloser Zufälligkeit setzen die Vertreter dieser Richtung auf den Prozess der Selbstorganisation in der Natur, die zu immer komplexeren Organismen tendiert. Wenn das „Gesetz der zunehmenden Komplexität“ richtig wäre, sollte die Evolution bis hin zu intelligentem Leben im Universum ein ganz gewöhnlicher Entwicklungsprozess sein. (Kaufmann 1995), (Cohen 2008)
Dass Wesen von anderen Sternen überhaupt nicht zu uns kommen könnten, ist ein weiterer theoretischer Einwand, der auf der mangelnden Kenntnis unserer heutigen Physiker über die Anzahl möglicher Wechselwirkungen, der Gravitation, sowie der Anzahl der Weltdimensionen beruhen. In unserer Raumzeit bildet die Lichtgeschwindigkeit eine obere Grenze für die interstellare Reisegeschwindigkeit. Interstellare Raumreisen können aber überhaupt nicht durch den Raum erfolgen, weil der interstellare Staub ein Raumschiff bereits bei geringen Geschwindigkeiten (relativ zur Lichtgeschwindigkeit) verdampfen lassen würde. Eine Raumversetzung würde aber über Projektionen in Parallelräume ohne großen Energieaufwand möglich sein (weitere Angaben dazu im Kapitel 3, "UFOs die unerwünschte Wahrheit", Lduwiger, 2008).
"Wären die UFO-Insassen Außerirdische, so würden sie uns offiziell begrüßen kommen, weil sie auch wüssten, welche große Bedeutung die Entdeckung einer anderen Zivilisation für uns Menschen haben würde." Das behaupten viele Skeptiker. Doch vielleicht sind unter den Raum-Zeit-Reisenden auch Menschen von der Erde, die in einer weit entfernten Zukunft gelernt haben, in ihre eigene Vergangenheit zu reisen? Diese würden sich hüten, uns Menschen zu nahe zu kommen, um sich etwa über die Zukunft ausfragen zu lassen. (v. Ludwiger 1998)
Wahrscheinlicher ist es, dass es einen Kodex gibt, wonach man sich nicht in die Entwicklung niedrigerer Lebensformen einmischen sollte. Wir sollten ihre Existenz selbst entdecken, was den Schock über die neue Situation mindern würde. Doch viel wahrscheinlicher ist, dass die Fremden eine andere Wirklichkeit mit sich führen, zu der wir aufgrund unserer beschränkten Sinnesorgane und Weltauffassungen überhaupt keinen Zugang haben, so dass ein intellektueller Austausch zur Zeit nicht möglich ist. (Näheres dazu in Kapitel 3).
Es ist nicht die Frage, ob UFOs außerirdischer Herkunft sind?, sondern: „Gibt es genügend Beweise, die ein systematisches Studium der Phänomene rechtfertigen würden?“ Die Antwort ist aufgrund der empirischen Beweise ein eindeutiges Ja! Und viele Wissenschaftler äußern privat auch den Wunsch, dass UFOs wissenschaftlich untersucht werden sollten (Sturrock 1984). Allerdings ist es nicht wahrscheinlich, dass wissenschaftliche Untersuchungen das Rätsel der UFOs sofort erklären würden. Doch die Gleichgültigkeit der Wissenschaft einem der größten Rätsel der Neuzeit gegenüber, von dem nicht einmal bekannt ist, ob es der Menschheit Schaden oder Nutzen bringen wird, ist auf die Dauer gesehen unverantwortlich.
Hier beginnt bereits die Schwierigkeit in der Beurteilung wissenschaftlicher Feststellungen, denn es gibt mehrere Auffassungen darüber, was unter Wissenschaft zu verstehen ist. Einmal ist Wissenschaft eine gesellschaftliche Institution zur Beschaffung geordneten und begründeten, als gesichert erachteten Wissens. Vor allem die Naturwissenschaften tauschen in ständiger Wechselbeziehung empirische oder Beobachtungsfakten über Hypothesenbildungen und Experimente mit theoretischen Konzepten aus und kommen über Vorhersagen über das Verhalten der beobachteten Fakten zu einem theoretischen Verständnis. Nach diesen Regeln gelangt man zu einem Erklärungsmodell für die Welt, das globale objektive Gültigkeit hat. In diesem Wissenschaftskonzept hängen alle Ereignisse und theoretischen Erkenntnisse in einem theoretischen Gefüge kausal zusammen (Logischer Empirismus). Wenn Ereignisse sich nicht in dieses theoretische Bild von der Welt einfügen lassen, zählt man sie nicht zur Wissenschaft.
Eine andere Interpretation von Wissenschaft hat nicht das gesamte Erklärungsmodell für die Welt, das Paradigma, im Auge, sondern definiert sich allein durch "Anwenden wissenschaftlicher Methoden" auf alle Phänomene der Welt, unabhängig davon, ob sich die Fakten in das globale Weltbild einordnen lassen oder nicht. (Naiver Empirismus).
In der globalen Wissenschaftsdefinition gilt der (Einstein zugeschriebene) Grundsatz: "Es ist die Theorie, die bestimmt, was wir beobachten." Wir wollen es das Einsteinsche Wissenschafts-Konzept nennen. Dieses Konzept wird von allen Wissenschaftlern geteilt. Die wissenschaftliche Methode ist der einzige zielführende Weg, Fakten festzustellen und deren Eigenschaften schließlich in das gesamte Theoriegebäude einzuordnen.
Die Auffassung, nach der allein die Anwendung der wissenschaftliche Methode schon über die Wissenschaftlichkeit entscheidet, und die zunächst die Existenz von Fakten sicherstellt (ohne stets ihre theoretische Einordnung im Auge zu haben) wollen wir das „Galileische Wissenschafts-Konzept“ nennen.
Nach dem Einsteinschen Wissenschaftskonzept gibt es keine anomalen unidentifizierten Phänomene, weder am Himmel noch im paranormalen Sinne, denn die Theorie schließt so etwas aus. Die Folge ist, dass die Wissenschaft sich nicht mit UFOs beschäftigt hat und sich auch in Zukunft nicht damit abgeben kann. Der Wissenschaftler will sein Forschungsobjekt kontrollieren und vor sich haben. Statt dessen erscheinen UFOs zufällig und unsystematisch, was es schwierig macht, sie objektiv zu fassen. Weil sie die physikalischen Gesetze zu verletzen scheinen, ist ein theoretisches Verständnis aufgrund des gegenwärtigen Paradigmas nicht möglich. Das Phänomen entzieht sich einfach jeder normalen wissenschaftlichen Kontrolle. Das sind freilich nicht alle Gründe. Doch reichen sie aus, um Nichtstun in dieser Sache zu rechtfertigen.
Das Galileische Wissenschaftskonzept ist nicht derartig stringent objektiv, sondern "eher subjektiv", denn es stellt Fakten in der Wirklichkeit fest, ohne sie sofort in ein globales Erklärungsmodell einordnen zu können. Subjektive Erkenntnisse widersprechen dem globalen objektiven Wissenschaftsverständnis. Daher wird der Wert dieses Wissenschaftskonzepts vom Mainstream nicht hoch eingeschätzt. Die Vertreter dieser Richtung sind "Sammler und Botanisierer" ohne ein Verständnis darüber zu erlangen, was sie vor sich haben. Begründen und erklären sind aber Ausweise strenger Wissenschaftlichkeit. Denn die moderne Weltsicht ist nicht Fakten-, sondern theorieorientiert. Wir glauben eher an einen Urknall, an Gluonen und an Strings, als daran, dass Millionen Menschen etwas Unerklärliches gesehen haben und an das Vorliegen indirekter Beweise für die Erlebnisse.
Das ist der Grund dafür, dass in der wissenschaftlichen Parapsychologie sowie in der UFO-Forschung zwar die Existenz der Phänomene im Galileischen Wissenschaftsverständnis gesichert sind aber im theorieorientierten globalen Wissenschaftsverständnis als nicht vorhanden gelten. Die Vertreter des letzten Konzepts halten sich einzig für rational und diejenigen, welche theoretisch nicht zu verstehende Fakten untersuchen, für irrational Ihre Beweise werden nicht akzeptiert.
Das Missverständnis der Journalisten besteht darin, dass sie sich i.a. bei Wissenschaftlern über anomale Phänomene erkundigen, die aufgrund ihres Wissenschaftsverständnisses diese überhaupt nicht untersuchen und dann nur Meinungen zum Besten geben. Den Unterschied zwischen den zwei Wissenschaftskonzepten sehen die Journalisten nicht, und sie unterstellen Autoritätspersonen (die sie auf anderen Spezialgebieten sicher sind), sie hätten sich auch über Gebiete informiert, auf denen sie nicht arbeiten. Allerdings gibt es nur sehr wenige Wissenschaftler, die sich im Sinne des Galileischen Konzepts auch mit anomalen Phänomenen befassen, und sind daher für Interviews nicht schnell verfügbar.
A. Wendt und R. Duval (2008) fordern angesichts der UFO-Ignoranz in der Gesellschaft einen militanten Agnostizismus. Agnostizismus, weil niemand weiß, um was es sich bei UFOs handelt und nichts – weder pro noch contra - geglaubt werden soll, und militant, weil der Widerstand gegen die Ignoranz in der Öffentlichkeit nur militant sein kann. Dieser Agnostizismus verlangt ein "Hinsehen", ein Ernstnehmen und ein Untersuchen, was UFOs sind, anstelle sie zu ignorieren. Das UFO-Tabu verbietet ja gerade ein Hinsehen. Und in diesem Kontext ist Hinsehen Widerstand. Die Geschichte hat allerdings gezeigt, wie erfolglos der Widerstand in der UFO-Debatte bisher gewesen ist (Druffel 2003).
Wenn es die erste Pflicht eines Wissenschaftlers wäre, die Wahrheit zu äußern, dann sollten sie erklären, meinen die Autoren, dass nach 60 Jahren moderner UFO-Erscheinungen die menschlichen Wesen noch immer keine Ahnung haben, was diese sind und es nicht einmal herauszufinden versuchen: "Das sollte uns alle überraschen und verstören und an der Struktur der Herrschaft zweifeln lassen die [die Ignoranz] fordert und aufrecht erhält."
Dr. Illobrand von Ludwiger, geboren 1937 studierte Physik und Astronomie, arbeitete als Astrophysiker und Systemanalytiker u.a. für EADS. Seien Doktorarbeit verfasste der über „Eine Vektor-Tensor-Theorie der Gravitation mit Lyraschem Krümmungstensor“ an der Universität Göttingen. 1974 gründete er die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung unidentifizierter Flugobjekte MUFON-CES (Mutual UFO Network-Central European Section) und erhielt für seine Arbeit 1990 den renommierten Hedri-Preis an der Universität Bern. Zugleich gilt v. Ludwiger als Experte zur "Einheitlichen Quantenfeldtheorie Burkhard Heims", zu der er in zahlreichen Vorträgen auch international referiert. Der deutschsprachigen, grenzwissenschaftlich interessierten Leserschaft ist v. Ludwiger vornehmlich durch seine Fachbücher "Der Stand der UFO-Forschung", "UFOs – Zeugen und Zeichen", "Unidentifizierte Flugobjekte über Europa" und aktuell " UFOs – die unerwünschte Wahrheit " und zahlreichen Artikeln zur UFO-Thematik in Fachzeitschriften bekannt.
Bei diesem Artikel handelt es sich um die Einleitung (Originaltitel "UFOs - ein Missverständnis") zu den neusten Buch von Ilobrand v. Ludwiger: "UFOs - die unerwünschte Wahrheit", den wir mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlichen. Quelle: grenz|wissenschaft-aktuell: Über das Missverständnis des UFO-Begriffs durch Wissenschaft und in den Medien
Greets
Spacejay |
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15.06.2009, 19:33
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#3637 | | Lieutenant
Registriert seit: 01.05.2001 Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.812
| Ich möchte ein paar Stellen kritisieren. Zitat: | Die Existenz von Flugobjekten mit Eigenschaften, die zur Zeit niemand auf Erden herstellen kann, ist durch millionenfache visuelle und instrumentelle Beobachtungen in aller Welt so einwandfrei gesichert, dass die Akzeptanz ihrer Existenz allein eine Angelegenheit der Information ist. | Es ist bei weitem nicht gesichert das es Flugobjekte sind, sondern nur unbekannte Phänomene. Aber über die Definition könnte man jetzt lange Streiten. Zitat: | Die Objekte werden intelligent gesteuert. Doch es widerspricht biologischen Grundüberzeugungen, nach denen es keine ebenso gearteten Wesen wie intelligente menschliche Wesen neben uns im Universum geben kann. | Das ist unsinn. Diese Eisntellung, bzw. diesen Glauben haben heutzutage doch höchstens nur noch Kreationisten. Die meisten Wissenschaftler, allen vorran Biologen sollten doch inzwischen schon auch glauben das sich Leben, unter richtigen Bedingungen auch woanders entwickeln kann. Zitat: | Wenn Ereignisse sich nicht in dieses theoretische Bild von der Welt einfügen lassen, zählt man sie nicht zur Wissenschaft. | Das ist noch unsinniger. Ich weiss zwar nicht warum der sich Wissenschaftler schimpft, aber in der Wissenschaft wird das Theoretische Modell erstmal überdacht wenn man eine (zweifelsfreie und bestätigte) Beobachtung macht das dem Modell widerspricht. Zitat: | Zugleich gilt v. Ludwiger als Experte zur "Einheitlichen Quantenfeldtheorie Burkhard Heims" | Ah ja... alles klar. Die Theorie die schon länger als widerlegt gitl.
Weiterhin muss ich sagen das ein Autor der sich überwiegend selber Zitiert nicht ganz ernst zu nehmen ist, finde ich. Egal ob er einen Dr. hat oder nicht.
Allerdings stimme ich einem Punkt überein. Die UFO Thematik könnte durchaus eine solide und seriöse wissenschaftliche Untersuchung gebrauchen.
__________________ "Wissenschaft ist die einzige Wahrheit, die reinste Wahrheit" |
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15.06.2009, 21:15
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#3638 | | Lieutenant
Registriert seit: 13.07.2007 Ort: Bunker Epsilon
Beiträge: 1.639
| Zitat:
Zitat von FirstBorg Die UFO Thematik könnte durchaus eine solide und seriöse wissenschaftliche Untersuchung gebrauchen. | Ohne Frage, das könnte sie.
Aber überleg mal, angenommen, man beweist zweifelsfrei, dass jedwedes UFO-Phänomen erklärbar ist. Würde das irgend eine Änderung bringen?
Nein, denn Ufologen kann man i.d.R. nicht argumentativ überzeugen, da sie die Methoden, die die Naturwissenschaft nutzt, nicht akzeptieren. Bzw. sie finden, dass diese Methoden ausgerechnet und einzig in diesem Fall nicht anwendbar sind.
Umgekehrt wird allerdings ein Schuh draus.
Denn die wissenschaftliche Gemeinde ist einem objektiven und zweifelsfreien Beweis der Existenz außerirdischer Flugobjekte durchaus zugänglich.
Wenn er mit den bewährten Methoden der Wissenschaft geschieht.
__________________ Ever danced with the devil in the pale moonlight?
-- Thug -- |
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16.06.2009, 13:10
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#3639 | | Master Chief Petty Officer
Registriert seit: 18.06.2005
Beiträge: 632
| @Skeptiker
Ihr habt es leider nicht erfasst und nicht verstanden. Eure Posts hättet ihr euch sparen können, da vieles bezüglich der vorherrschenden UFO-Ignoranz bei Wissenschaft und Medien, in diesem Artikel auf den Punkt gebracht wurde. Für euch poste ich das nicht, sondern für die Forums-Besucher, die interessante Artikel noch aufmerksam lesen können und sich dann konstruktive Gedanken dazu machen. Ob diese dann hier gepostet werden oder nicht, spielt dabei keine Rolle.
Greets
Spacejay |
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16.06.2009, 13:23
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#3640 | | Captain
Registriert seit: 09.01.2001
Beiträge: 8.088
| Sprich, dir geht es in diesem Diskussionsforum nicht darum, zu diskutieren, du willst es einfach als Plattform benutzen, um monologisch Werbung für deine Überzeugung zu machen.
Wäre ja noch schöner, wenn du auf fundierte Kritik eingehen würdest. Da müsstest du ja dein Weltbild hinterfragen, und das kommt dir nun mal nicht in die Tüte. Denn du weisst ja, dass du recht hast.
__________________ "Das Herz und den Geist eines Entdeckers, und die Seele eines Poeten". Diesen Traum versuche ich zu leben. Planeten.ch - Acht und mehr Planeten... Final-Frontier.ch - Kommentare vom Rande des Universums |
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