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16.11.2009, 13:53
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#1 | | Cadet 1st Class
Registriert seit: 16.09.2005
Beiträge: 125
| Die verlorenen (?) Kolonien Das Ziel der Cylonen ist die Auslöschung der Menschheit,
soweit so gut, also was haben wir,...
Wir haben ein Planetensystem in dem 12 bewohnbare Planeten anzutreffen sind. Ob es hier auch noch Außenposten auf diversen Monden, Raumstationen etc. gibt, die größe der Raumflotte lässt darauf schließen.
In der Tos Serie wurden durch einen Aufruf alle Überlebenden in einer großen Flotte gesammelt und diese hat sich dann auf den Weg gemacht.
In der neuen Serie sind es überlebende Schiffe die sich zu einer Flotte unter der Führung der Galactica zusammensammeln, (teilweise mit Evakuierungen von Planeten?) Viele werden zurückgelassen.
Wir können von 12 bewohnten Planeten ausgehen mit vielen Milliarden Lebewesen.
Nun werden die Kolonien mit Atombomben attackiert, Cylonen machen Jagd auf Menschen, Skinjobs sind in der Bevölkerung eingeschleust Farmen errichtet.
Das ganze dauert etwas über ein Jahr ? Dann ziehen die Cylonen ab.
Kann man jetzt wirklich davon ausgehen das die 12 Kolonien ausgerottet worden sind Menschenleer keine Überlebenden?
oder kann sich trotz allem eine Postnukleare Gesellschaft entwickelt haben?
Menschen in Schutzbunkern in Berghöhlen eben Leute die die Cylonenbesatzung einfach gut versteckt ausgesessen haben?
Das möchte ich mal zur Diskussion stellen. 
__________________ "Ich werde nie verstehen warum Michael Moore
Bücher bei Geschichte stehen und Erich von Däniken bei Esoterik" |
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16.11.2009, 14:24
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#2 | | Petty Officer 1st Class
Registriert seit: 25.11.2006 Ort: Hohn bei Rendsburg
Beiträge: 388
| Ich kann mir vorstellen das noch Menschen überlebt haben und sich wie Samuel Anders damals in den Bergen verstecken und versuchen zu überleben. Ich gehe sogar so weit zu sagen das sich evtl. noch ein paar andere Schiffe zusammengetan haben und jetzt durchs Weltall irren oder sich gar einen netten Planeten gesucht haben wo sie jetzt Leben.
__________________ Today is a good day to die |
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16.11.2009, 15:18
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#3 | | Master Chief Petty Officer
Registriert seit: 08.06.2005 Ort: Terranisches Protektorat Hessen
Beiträge: 551
| Hrm, ich denke eher weniger. Die Radioaktive Strahlung war einfach zu groß in den Kolonien das dort längerfristig etwas überlebt haben könnte. Die Wiederstandskämpfer konnten ja auch nur überleben, weil sie sich pausenlos RADX horten mussten. Aber vielleicht haben wirklich die einen oder anderen Schiffe überlebt, aber ob ein paar Hundert Menschen ausreichen, um einen Genpool aufrecht zu erhalten? Ich weiß es nicht. |
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16.11.2009, 16:34
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#4 | | Cadet 3rd Class
Registriert seit: 07.10.2009
Beiträge: 47
| Ein paar hundert Menschen sollten in der Lage sein den Genpool aufrecht zu erhalten. Zumindest wird dies bei der Besiedlung Europas angenommen:wissenschaft.de - Europäer stammen von kleiner Menschenguppe ab
Der Artikel ist zwar schon älter, aber die Geschichte mit dem genetischen Flaschenhals wird immer wieder nachgewiesen, eigentlich bei allen Populationen ausserhalb Afrikas, bei den amerikanischen Indianern gab es wohl nochmal einen zusätzlichen Flaschenhals Evidence That Two Main Bottleneck Events Shaped Modern Human Genetic Diversity – Proc R Soc B FirstCite Anthropology.net
(das ist auch aktueller)
Ein sehr schönes Beispiel dafür, dass ein geringer Genpool zumindest im Laufe von einigen hundert Jahren nicht zusammenbrechen muss ist das große europäische Zuchtexperiment, bekannt als Königshäuser, die soweit möglich wohl unter sich geblieben sind. . EDIT (autom. Beitragszusammenführung) : Pyrrdacor schrieb nach 8 Minuten und 37 Sekunden: Natürlich muss man bedenken, dass dieser, nur wenig diverse, Genpool wahrscheinlich seinen Teil zu den inzwischen doch recht häufigen Krebserkrankungen, Diabetes, Augenschäden usw beiträgt.
__________________ Die Realität entspricht leider noch nicht meinem Wissensstand.
Geändert von Pyrrdacor (16.11.2009 um 16:34 Uhr)
Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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16.11.2009, 17:03
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#5 | | Lieutenant
Registriert seit: 23.09.2008 Ort: Bochum
Beiträge: 1.528
| Zitat:
Zitat von Bunnyear oder kann sich trotz allem eine Postnukleare Gesellschaft entwickelt haben?
Menschen in Schutzbunkern in Berghöhlen eben Leute die die Cylonenbesatzung einfach gut versteckt ausgesessen haben?
Das möchte ich mal zur Diskussion stellen.  |
Möglich wäre es..aber dazu hätte man die zeit habn müsen, soclhe Bunker zu erreichen udn sowas findet sich unterhalb der Bevölkerungszentren..und was hat es zeurst erwischtß eben diese Zentren.
Überlebende ha tes also nur abseits gegeben und diese wiederum hatten nu schwer zugang zu bunkern(könnte ich mir denken).
Sagen wir es mal so, wenn die Nuklearwaffen der zylonen dne heutigen ähnlich sind, dann könnte man nit wie im Film mal eben in ne Stadt spazieren.
Also sind diese wohl was schwächer(nein ihr braucht da jetzt keine NE aber-Debatte vom zaun zu brechen), ergo könnten paar leutchen sich genug Radex besorgt haben udn sich in Bunkeranlagen zurück gezogen haben.
möglich ja..aber in BSg relativ unwahrscheinlich. |
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16.11.2009, 17:59
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#6 | | Master Chief Petty Officer
Registriert seit: 08.06.2005 Ort: Terranisches Protektorat Hessen
Beiträge: 551
| Nicht alle Städte wurden Bombardiert, aber ein Großteil schon. |
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16.11.2009, 18:36
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#7 | | Cadet 2nd Class
Registriert seit: 17.11.2007 Ort: Rubigen Schweiz
Beiträge: 75
| Zitat:
Zitat von Pyrrdacor Ein paar hundert Menschen sollten in der Lage sein den Genpool aufrecht zu erhalten. Zumindest wird dies bei der Besiedlung Europas angenommen: wissenschaft.de - Europäer stammen von kleiner Menschenguppe ab
Der Artikel ist zwar schon älter, aber die Geschichte mit dem genetischen Flaschenhals wird immer wieder nachgewiesen, eigentlich bei allen Populationen ausserhalb Afrikas, bei den amerikanischen Indianern gab es wohl nochmal einen zusätzlichen Flaschenhals Evidence That Two Main Bottleneck Events Shaped Modern Human Genetic Diversity – Proc R Soc B FirstCite Anthropology.net
(das ist auch aktueller)
Ein sehr schönes Beispiel dafür, dass ein geringer Genpool zumindest im Laufe von einigen hundert Jahren nicht zusammenbrechen muss ist das große europäische Zuchtexperiment, bekannt als Königshäuser, die soweit möglich wohl unter sich geblieben sind. . EDIT (autom. Beitragszusammenführung) : Pyrrdacor schrieb nach 8 Minuten und 37 Sekunden: Natürlich muss man bedenken, dass dieser, nur wenig diverse, Genpool wahrscheinlich seinen Teil zu den inzwischen doch recht häufigen Krebserkrankungen, Diabetes, Augenschäden usw beiträgt. | In einer Tv Sendung auf National Geographics würde eine Wissenschaftliche Studie zur Besiedlung von Australien erwähnt.
Laut dieser Studie sollen 130 Personen reichen um einen genetisch gesunden Genpool zuerhalten. |
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16.11.2009, 19:30
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#8 | | Lieutenant Commander
Registriert seit: 02.01.2008
Beiträge: 2.510
| Zitat:
Zitat von Bunnyear ... Kann man jetzt wirklich davon ausgehen das die 12 Kolonien ausgerottet worden sind Menschenleer keine Überlebenden? | Ja, kann man. Die Cylonen haben sehr großzügig Atomwaffen eingesetzt. Alle Planeten müssen einfach extrem verstrahlt sein. Dazu kommen der nukleare Winter und die Vernichtung von zig Pflanzen- und Tierarten. Infrastruktur und Wirtschaft sind komplett zusammengebrochen. So etwas bedeutet für eine moderne Gesellschaft das Ende. Bevor die Menschen gelernt haben auf prähistorischem Niveau zu leben, sind doch 90 Prozent der Überlebenden gestorben (an Krankheiten, Hunger, Unfällen, usw). Der Rest stirbt dann an Strahlungskrankheiten. Zitat:
Zitat von Bunnyear ... oder kann sich trotz allem eine Postnukleare Gesellschaft entwickelt haben?
Menschen in Schutzbunkern in Berghöhlen eben Leute die die Cylonenbesatzung einfach gut versteckt ausgesessen haben? | Leider nicht. Wie oben ausgeführt gibt es auf den Hauptkolonien kein Leben mehr bzw keine Überlebenschance. Aussenposten, Bergwerke, usw können nicht ewig ohne Unterstützung von außen überleben. Selbst wenn sie nicht von den Cylonen angegriffen werden, haben sie dennoch keine Überlebenschance.
Immerhin reden wir hier von einer hochspezialisierten Gesellschaft. Ein Buchhalter kann kein Schreiner sein, und es auch nicht schnell genug lernen. Ein Programmierer ist kein Jäger, ein Bergarbeiter kann vielleicht einen 500 Tonnen Bagger bewegen, aber keinen Tonkrug herstellen. Sie alle müssten so etwas innerhalb von wenigen Wochen lernen und weit genug perfektionieren, um überleben zu können. Das ist praktisch nicht möglich.
__________________ Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.
- Mencius |
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16.11.2009, 19:54
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#9 | | Master Chief Petty Officer
Registriert seit: 08.06.2005 Ort: Terranisches Protektorat Hessen
Beiträge: 551
| Nicht innerhalb weniger Wochen, glaub mir, es gibt genug überreste der alten Zivilistation, das könnte man im Laufe der Jahre lernen, was wirklich der verfluchte Knackpunkt ist, ist die hochgradige Vestrahlung der Kolonien, wer weiß wie viele Bomben alleine auf Picon oder Caprica gefallen sind, das waren die am meisten bevölkertsten Kolonien. |
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16.11.2009, 20:15
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#10 | | Cadet 3rd Class
Registriert seit: 07.10.2009
Beiträge: 47
| Allerdings haben die Zylonen doch ihre Zuchteinrichtungen auf die Planeten gebaut. Und beim versuch Menschen/Zylonen Embyros zu schaffen dürfte die Strahlung sehr stören. Als kann man davon ausgehen dass es einige zumindest nicht so stark verstrahlte Gebiete gibt.
__________________ Die Realität entspricht leider noch nicht meinem Wissensstand. |
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16.11.2009, 20:54
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#11 | | Petty Officer 2nd Class
Registriert seit: 01.10.2007 Ort: gm_Bavaria.bsp
Beiträge: 341
| Zitat:
Zitat von Pyrrdacor Allerdings haben die Zylonen doch ihre Zuchteinrichtungen auf die Planeten gebaut. Und beim versuch Menschen/Zylonen Embyros zu schaffen dürfte die Strahlung sehr stören. Als kann man davon ausgehen dass es einige zumindest nicht so stark verstrahlte Gebiete gibt. | Davon gehe ich auch mal aus, den einen Planeten komplett zu verstrahlen sollte etwas schwer sein. Wie Pyrrdacor schon geschrieben hat müsste es eigentlich immer nicht verseuchte Gebiete geben (wenn vileicht auch nur kleine)
__________________ BM:S / The Cake is a Lie!!!! =/ Mein Xfire Profil Das Chaos Universe Wiki Battlefield Bad Company II Rule 73. Erfreulicherweise werden sämtliche Minen von hilfsbereiten Teammates unmittelbar nach der Positionierung auf Funktion getestet |
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16.11.2009, 20:55
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#12 | | Master Chief Petty Officer
Registriert seit: 08.06.2005 Ort: Terranisches Protektorat Hessen
Beiträge: 551
| Vergeßt aber den Nuklearen Winter nicht, der zwangsläufig kommen wird, der wird schon genug probleme bereiten. |
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17.11.2009, 12:22
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#13 | | Lieutenant Commander
Registriert seit: 02.01.2008
Beiträge: 2.510
| Bei dem massiven Einsatz von Atomwaffen, siehe in "The Plan", gibt es garantiert keine unverstrahlten Gebiete mehr.
Dann gibts ja auch noch die Folgeerscheinungen durch so eine massive Bombardierung. Die da wären: Brände, Ascheregen, freigesetzte Gifte und Schwermetalle... usw. Man bedenke nur mal wenn heute die weltweiten Vorräte an Pkw/Lkw-Reifen auf einen Schlag abbrennen würden... oder die weltweiten Vorräte an Erdöl, Plastik, Kunststoff, usw. Danach wären weite Landstriche auf Jahre hinaus unbewohnbar.
Und was das "Lernen" angeht: Die Überlebenden von untergegangenen Zivilisationen hatten immer zig primitive Leute um sich herum, meist Barbaren die nicht unwesentlich zum Untergang beitrugen, von denen sie lernen konnten wie man auf prähistorischem Niveau überlebt. Die mussten das doch nicht von allein herausfinden. Und damals waren zwar Städte, Strassen, Tempel, usw kaputt, aber die Umwelt an sich war doch noch intakt.
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- Mencius |
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17.11.2009, 12:26
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#14 | | Cadet 1st Class
Registriert seit: 16.09.2005
Beiträge: 125
| Die Verstrahlung wird natürlich auf Dauer das grösste der Probleme sein,
(obwohl die sicher pro Planet unterschiedlich hoch sind)
dennoch denke ich das sich unterm Strich sicher mehr als 130 Leute pro Planet finden lassen die mal den ersten Angriff überlebt haben (weit mehr sicher)
Logischerweise wird die anschließende Cylonenhatz die Zahl weiter runtergeschraubt haben.
Trotzdem habe ich nach dem was ich in Bsg über die "Auslöschung" der Kolonien gesehen habe nicht den Eindruck das diese vollkommen war.
(zb. als Starbuck Ihre Rettungsmission durchführte gabs noch schöne grüne Wälder und keine Spur von N. Winter der sollte ja sehr rasch nach dem Angriff einsetzen?)
Ich kann mir sogar vorstellen das eine Anzahl von Raumschiffen nach dem Abzug der Zylonen noch vorhanden und Funktionstüchtig war.
Um einen Halbwegs Planetaren Handel und Personenverkehr wieder aufleben zu lassen sollten alleine schon mal Raptoren für den Anfang reichen.
(Sollten die Wracks und Überbleibsel der Kampfsterne und Zivilschiffe nicht von den Cylonen gefilzt worden sein, ließe sich da sicher auch noch einiges finden)
__________________ "Ich werde nie verstehen warum Michael Moore
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17.11.2009, 13:51
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#15 | | Master Chief Petty Officer
Registriert seit: 08.06.2005 Ort: Terranisches Protektorat Hessen
Beiträge: 551
| Ein Nuklearer Winter setzt nicht sofort ein. Die Asche die in die höheren Atmosphäreschichten geschleudert wurden verteilt sich erst langsam, die großen Teile regnen mit der Zeit ab, die kleinen verteilen sich weiter bis sie eine art Schild gebildet haben. Es muss ja nicht um 30° kälter werden, aber alleine 10° C Temperaturunterschied machen schon eine Menge aus in der Biosphäre.
Dazu kommt, wie gesagt, die Strahlung. Sie breitet sich durch Fallout, Stürme und Regen nämlich ebenso aus. Bei genügend Kernwaffen, und die haben echt mehr als genug benutzt, ist es irgendwann vorbei mit strahlungsfreien Zonen. Dann enden die irgendwann wie bei "The Beach". Das Ende allen Lebens auf den Kolonien... wenn man mal von diversen Ratten oder Kakerlakenarten absieht die irgendwie immun gegen den Dreck sind. |
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18.11.2009, 12:27
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#16 | | Commodore
Registriert seit: 23.04.2005 Ort: Franken
Beiträge: 11.968
| Zitat:
Zitat von Admiral Ahmose Bei dem massiven Einsatz von Atomwaffen, siehe in "The Plan", gibt es garantiert keine unverstrahlten Gebiete mehr. | Der planetare Strahlentot ist ein ziemliches Märchen. Selbst bei einem totalen Atomkrieg wie in BSG ist es unwahrscheinlich bis unmöglich einen kompletten Planeten mit tödlichen Strahlendosen zu überziehen.
Abgesehen von diversen Hotspots rund um die Abwurfzonen ist die Gegend relativ schnell und ohne größere gesundheitliche Abstriche bewohnbar.
Interessant ist es in den allermeisten Gebieten nur während der ersten Wochen und vielleicht bestenfalls noch Monate und dafür gibt es ja die erwähnten Strahlenmedikamente.
Natürlich könnte man auch ganz bewusst versuchen alles mit langlebigen Isotopen zu verstrahlen. Einen dahingehenden Ansatz liefert etwa die Kobaltbombe. Bei der Verwendung moderner Mehrphasenwaffen bleiben jedoch vergleichsweise wenig aggressive Isotope zurück. Zitat:
Zitat von Admiral Ahmose Dann gibts ja auch noch die Folgeerscheinungen durch so eine massive Bombardierung. Die da wären: Brände, Ascheregen, freigesetzte Gifte und Schwermetalle... usw. Man bedenke nur mal wenn heute die weltweiten Vorräte an Pkw/Lkw-Reifen auf einen Schlag abbrennen würden... oder die weltweiten Vorräte an Erdöl, Plastik, Kunststoff, usw. Danach wären weite Landstriche auf Jahre hinaus unbewohnbar. | Weite Landstriche sind kaum zu überleben notwendig. Betrachtet man den Planeten Erde im RL wären ohne jeden Zweifel selbst nach einem totalen Atomkrieg zahllose Gebiete vollkommen unberührt.
Da mögen die Städte eingeäschert sein, Überleben wird man jedoch auf dem Land.
Was den nuklearen Winter angeht, ich habe The Plan nicht gesehen, grundsätzlich jedoch muss ein nuklearer Winter keineswegs die zwanghafte Folge eines Atomkrieges sein.
Ein nuklearer Winter tritt nur dann ein wenn erhebliche Mengen an Materie in die Atmosphäre gelangen. Würde man die Atombomben mehrheitlich in großer Höhe detonieren lassen liese sich die Masse an aufgeschleudeter Materie gewaltig reduzieren. So dürfte es zwar insgesamt deutlich kälter werden, die nächste Eiszeit bricht deswegen jedoch noch lange nicht aus.
__________________ "I went into the assembly hall. [...] The time was after midnight. Engineers and technicians, mostly young, were concentrating on their actions. Their facial expression was solemn, inward, as if they fully recognized the enormous, perhaps fateful, value of the weapon system that they brought to operational alert." Munya M. Mardor, CEO RAFAEL, 28 May 1967 |
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20.11.2009, 21:15
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#17 | | Lieutenant Commander
Registriert seit: 02.01.2008
Beiträge: 2.510
| In "The Plan" hat man sehr schön bzw schrecklich gesehen, wie so ein Planet abfackelt. Die Cylonen haben wirklich ganze Arbeit geleistet. Da hat niemand überlebt (ok, in Wahrheit haben die CGI-Jungs nur mächtig auf die Kacke gehauben, aber The Plan ist ja jetzt Canon ).
Wie schon gesagt, wenn wir allein auf der realen Erde alle derzeitigen Vorräte an Autoreifen abbrennen würden, dann würde das schon ausreichen um weite Gebiete zu verseuchen. Und jetzt stell dir mal vor, was so alles abbrennt, wenn ein globaler Atomkrieg tobt. Die moderne Gesellschaft hat jede Menge Zeug, das verdammt giftig wird, wenn es verbrennt.
Dazu brennt ja auch noch alles andere, was halt so brennbar ist. Vom Freisetzen aller möglichen anderer Gifte ganz zu schweigen. Dazu dann noch der Nukleare Winter, dazu noch der globale und v.a. zeitgleiche Zusammenbruch aller planetaren Zivilisationen. Tja, und die Strahlung kommt ja auch noch hinzu. Es mögen ja nicht alle Gebiete verstrahlt sein, aber sehr viele leuchten jetzt im Dunkeln (wenn man von The Plan ausgeht). Und diese Kombination aus Katastrophen macht das Überleben auch kleiner Gruppen von Menschen eben sehr, sehr unwahrscheinlich.
__________________ Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.
- Mencius |
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21.11.2009, 00:07
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#18 | | Cadet 3rd Class
Registriert seit: 07.10.2009
Beiträge: 47
| Soo nachdem ich vor 10 minuten die Serie fertig geschaut habe bleibe ich dabei, dass der Angriff nicht alles verstrahlt haben wird.
Spoiler (Mausklick zum anzeigen): | Nach der Zerstörung der Cylonenkolonie wird aber jedes Cavil-modell in jedem verbliebenem Basisschiff Kurs auf die 12 Kolonien nehmen und hoffen dass da noch Menschen am leben sind - um sich zu rächen und seine Wut loszuwerden. Cholerisch genug ist das Modell. |
__________________ Die Realität entspricht leider noch nicht meinem Wissensstand. |
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25.11.2009, 21:55
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#19 | | Cadet 4th Class
Registriert seit: 19.10.2009
Beiträge: 4
| Nun ja wie man bei
Spoiler (Mausklick zum anzeigen): | The Plan gesehen hat gab es durchaus menschliche Überlebende | . Sicherlich haben Menschen überlebt, wenn auch 99% der Menschen gestorben sind, nur diese Überlebenden hatten dann einen viel schlechteren Ausgangspunkt als die Menschen auf der "Erde" und sollten dann in der Entwicklung und Bevölkerungszahl heute noch in der Steinzeit leben. |
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25.11.2009, 23:25
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#20 | | Master Chief Petty Officer
Registriert seit: 08.06.2005 Ort: Terranisches Protektorat Hessen
Beiträge: 551
| Sicher gibt es überlebende, aber wie man in der Hauptserie gesehen hat
Spoiler (Mausklick zum anzeigen): | Haben die Wiederstandskämpfer mehr damit zu tun gehabt Antirad Medikamente zu besorgen, anstatt gegen Zylonen zu kämpfen, und irgendwann sind die Medikamente alle, dann ist es aus mit der Spezies Mensch in den Zwölf Kolonien. | |
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