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Alt 18.11.2009, 22:21   #1
Lieutenant Junior Grade
 
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Die Fliege (Original von 1958)

Hallo zusammen!

Ich habe mir neulich den Film "Die Fliege" (das Original von 1958) auf DVD gekauft, er ist zwar vom Splattergehalt und vom Ekelfaktor nicht so heftig wie die Version aus den 80ern mit Jeff Goldblum, aber rein vom psychischen her fand ich ihn genau so derb!
Nachdem das Teleportationsexperiment des Wissenschaftlers fehlgeschlagen ist hat er den Kopf und einen Arm (Bein) der Fliege bekommen und die Fliege hat einen menschlichen Kopf und ein menschliches Bein (Arm) bekommen!

Mit der Zeit haben immer mehr die Instinkte der Fliege vom Menschen (mit Fliegenkopf) Besitz ergriffen und es scheint so als ob das Bewustsein des Menschen mit Fliegenkopf immer mehr auf die Fliege mit Menschenkopf übergegangen ist, zum Schluß schreit sie auf jeden Fall jämmerlich um Hilfe als siein einem Spinnennetz gefangen ist und jeden Moment von der Spinne aufgefressen wird!
Die Frau des Wissenschaftlers hat "das Monster" schlieslich mit einer "Presse" getötet!

Ein genialer Klassiker mit Vincent Price in einer der Hauptrollen!
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Alt 21.11.2009, 21:10   #2
Lieutenant Commander
 
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Oh ja, den fand ich in jungen Jahren ziemlich gruselig. Vor allem die piepsigen Hilfeschreie der Fliege zum Schluss habe ich immer noch im Ohr. ^^
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Geändert von Mondkalb (21.11.2009 um 21:38 Uhr)
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Alt 21.11.2009, 21:12   #3
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Benutzerbild von Guy de Lusignan
 
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Will ja nit unken aber..der Filmthread is weiter unten^^
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Alt 21.11.2009, 21:30   #4
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Zitat:
Zitat von Guy de Lusignan Beitrag anzeigen
Will ja nit unken aber..der Filmthread is weiter unten^^
Ja schon klar, aber ich würde den Film unter "Sci-Fi" einordnen!

@All

Schade das so wenig Interesse an diesem genialen Film besteht, bis jetzt nur eine Antwort auf das "Thema"!
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Alt 22.11.2009, 01:08   #5
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Zitat:
Zitat von Parallax Beitrag anzeigen

Schade das so wenig Interesse an diesem genialen Film besteht, bis jetzt nur eine Antwort auf das "Thema"!
Ich hab bei meinem 50'er Jahre-Scifi-Thread leider auch feststellen müssen, dass die Schätze dieser Zeit langsam aber sich in in Vergessenheit zu geraten scheinen.
"Die Fliege" leidet zudem daran, dass es einer der wenigen Filme ist, die ein wiklich gutes Remake erfahren haben (ein anderes 50'er Jahre Beispiel wäre "Das Ding", das heute fast jeder mit Carpenter in Verbindung bringt).
Aber die 2-3 "Experten" die wir haben, werden sich sicherlich noch zu Wort melden.

Ich hab den Film sehr stark in Erinnerun. Keine Ekeleffekte wie in der Goldblum-Version, dafür ein guter Spannungsaufbau (Film beginnt nach dem Tod des "Fliegen-Wissenschaftlers" und wird dann retrospektiv erschlossen (ähnlich wie bei "Invasion of the Body Snatchers"). Man erfährt wie der Wissenschaftler (Andre) großartige Visionen der Zukunft entwirft, doch der Zuschauer weiß natürlich, dass sich seine Ambitionen als tötliche Hybris herausstellen werden. Anschließend beobachtet man ihn, wie er in vergeblicher Entschlossenheit gegen den Fliegenanteil in sich ankämpft, während seine Frau (Helene) verzweifelt nach dem anderen Hybriden sucht, mit dem eine Rückkreuzung vielleicht doch noch möglich ist. Immer wieder ist sie kurz davor besagte Fliege zu fangen, doch stets entwischt sie im letzten Augenblick. Schließlich ringt sich Helene durch, den Wunsch ihres Mannes zu erfüllen und ihn in einer Presse zu töten, solange er noch ein Mensch ist. Doch das Ende ist deutlich schockierender, als man die Fliege gefangen in einem Spinnennetz schließlich doch findet. Mit dem Kopf eines Menschen piepst sie nur noch "Help Me", bevor sie vom Inspektor mit einem Stein umgebracht wird. Die Szene wirkt nach wie vor verstörend, während der Fliegenkopf des Hauptcharakters, der aber erst sehr spät enthüllt wird, heutzutage eher Lacher provozieren dürfte.

Fazit: Es gibt 2 Fliege-Filme, die beide aus völlig unterschiedlichen Gründen zu empfehlen sind. Beide Filme haben jedoch auch eine deutlich schlechtere Fortsetzung, von denen man lieber die Finger lassen sollte ( es sei denn, man ist B-Movies besonders zugetan).

6 Sterne, (für die Neuman-Fliege)

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"Wir fahren ja eh nur eine Station oder wir warten bis der Schauer vorbei ist."
Das 10. TdG hat Hamburg trocken gelegt.
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Alt 22.11.2009, 09:02   #6
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Zitat:
Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
Ich hab bei meinem 50'er Jahre-Scifi-Thread leider auch feststellen müssen, dass die Schätze dieser Zeit langsam aber sich in in Vergessenheit zu geraten scheinen.
"Die Fliege" leidet zudem daran, dass es einer der wenigen Filme ist, die ein wiklich gutes Remake erfahren haben (ein anderes 50'er Jahre Beispiel wäre "Das Ding", das heute fast jeder mit Carpenter in Verbindung bringt).
Aber die 2-3 "Experten" die wir haben, werden sich sicherlich noch zu Wort melden.
Das ist echt schade das sich so wenig Filme für 50er Jahre Sci-Fi Filme interessieren!
Immerhin gibt es ein paar echte Klassiker aus dieser Zeit!

Ich zähle mal ein paar auf die mir spontan einfallen:

-Die Eroberung des Weltalls
-This Island Earth
-Revolt of the Planet Women
-Der jüngste Tag
-Die Fliege
-Forbidden Planet
-Das Ding aus einer anderen Welt
-Tarantula
-Formicula

Wobei ich mir jetz nich hunderprozentig sicher bin das die wirklich alle aus den 50ern sind, oder ob auch ein paar Filme aus den 60ern dabei sind?

Zitat:
Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
Ich hab den Film sehr stark in Erinnerun. Keine Ekeleffekte wie in der Goldblum-Version, dafür ein guter Spannungsaufbau (Film beginnt nach dem Tod des "Fliegen-Wissenschaftlers" und wird dann retrospektiv erschlossen (ähnlich wie bei "Invasion of the Body Snatchers"). Man erfährt wie der Wissenschaftler (Andre) großartige Visionen der Zukunft entwirft, doch der Zuschauer weiß natürlich, dass sich seine Ambitionen als tötliche Hybris herausstellen werden. Anschließend beobachtet man ihn, wie er in vergeblicher Entschlossenheit gegen den Fliegenanteil in sich ankämpft, während seine Frau (Helene) verzweifelt nach dem anderen Hybriden sucht, mit dem eine Rückkreuzung vielleicht doch noch möglich ist. Immer wieder ist sie kurz davor besagte Fliege zu fangen, doch stets entwischt sie im letzten Augenblick. Schließlich ringt sich Helene durch, den Wunsch ihres Mannes zu erfüllen und ihn in einer Presse zu töten, solange er noch ein Mensch ist. Doch das Ende ist deutlich schockierender, als man die Fliege gefangen in einem Spinnennetz schließlich doch findet. Mit dem Kopf eines Menschen piepst sie nur noch "Help Me", bevor sie vom Inspektor mit einem Stein umgebracht wird. Die Szene wirkt nach wie vor verstörend, während der Fliegenkopf des Hauptcharakters, der aber erst sehr spät enthüllt wird, heutzutage eher Lacher provozieren dürfte.

Fazit: Es gibt 2 Fliege-Filme, die beide aus völlig unterschiedlichen Gründen zu empfehlen sind. Beide Filme haben jedoch auch eine deutlich schlechtere Fortsetzung, von denen man lieber die Finger lassen sollte ( es sei denn, man ist B-Movies besonders zugetan).

6 Sterne, (für die Neuman-Fliege)

******
Es stimmt, das Remake von "Die Fliege" mit Jeff Goldblum war wirklich klasse, und als erstes denkt man bei "Die Fliege" natürlich wirklich an die Version mit Jeff Goldblum, so wie man bei "Das Ding aus einer anderen Welt" automatisch auch als erstes an die Carpenter Version aus den 80ern denkt!
Und als damals die Goldblum Version von "Die Fliege" im Kino gelaufen ist wusste ich garnicht das es ein Original aus den 50ern gibt, das Original habe ich das erste mal erst gegen Ende der 80er oder Anfang der 90er (weis es nicht mehr genau) im Fernsehen gesehen. Ich glaube er lief damals in einer Reihe mit "Vincent Price" Filmen im Fernsehen. Mich wundert ja sowieso das Vincent Price in "Die Fliege" mal "den Normalen" und nicht den Verrückten oder durchgeknallten Wissenschaftler gespielt hat, denn das waren ja die Rollen die Vincent Price bekannt gemacht haben!

Von der "Die Fliege" Version aus den 80ern gibt es ja eine Fortsetzung mit Eric Stoltz in der Hauptrolle, der war zwar nicht so gut wie Teil 1 aber wenigstens gab es ein Happy End, "Nartin Brundle" der Sohn von "Seth Brundle" wurde zum Schluss wieder vollständig menschlich!

Von der 1958er Version gibt es auch eine Forsetzung die ich allerdings noch nie gesehen habe, der Trailer der 1958er Version ist sogar auf meiner DVD drauf und er ist in schwarz/weis!
Kann es sein das die Fortsetzung der 1958er Version die in Farbe war in schwarz/weis gedreht wurde?
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Alt 22.11.2009, 09:07   #7
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Zitat:
Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
Kann es sein das die Fortsetzung der 1958er Version die in Farbe war in schwarz/weis gedreht wurde?
Ja, das war ja auch wirklich nur ein B-Movie, da fehlte wohl das Geld für die Farbe. ^^

Zu bekannten SF-Filmen gibt es eine zeitlich geordnete Liste auf Wikipedia:
Liste von Science-Fiction-Filmen - Wikipedia
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Alt 22.11.2009, 09:24   #8
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Ich habe zuerst die Fortsetzung des Remakes, dann das Orginal von 1958 gesehen. Da der Nachfolger des Remakes ganz in Ordnung war, hat es mich interessiert, wie im Orginal die Geschichte erzählt wird, und wie es effekttechnisch aussieht. Auf jeden Fall hat mir der Film gefallen, gute Spannung, für die Zeit eigentlich sehr gute Effekte, und die Fliege mit menschlichem Kopf am Ende war einfach unglaublich. Von mir gibt es sechs Sterne für das Orginal von 1958.
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Alt 22.11.2009, 09:40   #9
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Zitat:
Zitat von Mondkalb Beitrag anzeigen
Ja, das war ja auch wirklich nur ein B-Movie, da fehlte wohl das Geld für die Farbe. ^^
War denn einen Film in Farbe zu drehen damals wirklich so teuer?

Zitat:
Zitat von Mondkalb Beitrag anzeigen
Zu bekannten SF-Filmen gibt es eine zeitlich geordnete Liste auf Wikipedia:
Liste von Science-Fiction-Filmen - Wikipedia
Klasse Liste, sehr interessant, da stehen ein paar Filme dabei die mir in meinem Posting ein Stück weiter oben eigentlich auch spontan einfallen hätten müssen!

Ich werde die Liste bei Gelegenheit mal komplett durchgehen!


.
EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

Parallax schrieb nach 15 Minuten und 46 Sekunden:

Zitat:
Zitat von Serano Beitrag anzeigen
...und die Fliege mit menschlichem Kopf am Ende war einfach unglaublich.
Ja das fand ich auch sehr gut gemacht, vor allen Dingen als die "gigantisch" wirkende Spinne auf gefesselte Fliege zukommt und die Fliege mit dem Menschenkopf um Hilfe piepst, bei der Szene läuft mir immer ein Schauer über den Rücken!

Ich fand aber auch den Menschen mit dem Fliegenkopf und dem Fliegebein "unheimlich", sicherlich wirkt das nicht so derb wie in dem Remake aus den 80ern, aber seit mal ehrlich, wenn plötzlich ein Mensch mit einem Fliegenkopf vor euch stehen würde dann würdet ihr schon einen Schock bekommen, ich würde es zumindest!

Ach ja noch was, ich weis ja nicht wer von euch den Film "Monsters vs. Aliens" gesehen hat, aber in diesem Film hat man "bewusst" ganz stark von 50er Jahre Sci-Fi Klassikern und Horror Klassikern, unter anderem auch von "Die Fliege" geklaut!

Dr. Kakerlake, ein gutaussehender Wissenschaftler hat ein Teleportationsgerät erfunden und wollte irgendwan mal mit Hilfe dieses Geräts die Wiederstandsfähigkeit von Kakerlaken auf Menschen übertragen, doch das Experiment ist fehlgeschlagen und er hat nach einem Selbstversuch die Teleportationskammer als menschengroße Kakerlake verlassen!
Wenn das nicht "eindeutig" von "Die Fliege" gelaut ist!

Geändert von Parallax (22.11.2009 um 09:40 Uhr) Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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Alt 25.11.2009, 21:46   #10
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Die Fliege aus dem Jahre 1958 hat zwei Fortsetzungen nach sich gezogen.

In dem Film "Die Rückkehr der Fliege" spielt Vincent Price den Sohn Phillipe, dessen Vater Andrè im ersten Teil umgekommen ist. USA 1959, 77 Min., sw

Allerdings ist die 20th Century Fox im Jahre 1965 auf die Idee gekommen einen dritten Teil zu drehen. "Der Fluch der Fliege" ist der Tiefpunkt der Serie, wenn man es als solche bezeichnen möchte. Vincent Price wird nur auf einem Photo kurz gezeigt. 83 Min., sw

Kurz der Inhalt laut Klappentext:

Mit diesem spannenden Sequel der legendären Horrorklassiker "Die Fliege" und "Die Rückkehr der Fliege" setzt der "Fluch der Fliege" die schaurigschöne Gänsehauttradition seiner Vorgänger fort. Hier wird die Geschichte der Familie Delambre weiter erzählt, die seit Generationen besessen versucht, Körper mittels Teleportation von einem Ort zum nächsten zu transportieren. Auch wenn die missglückten Versuche der Vergangenheit schon viele grauenvoll entstellte Opfer forderten, macht Henry Delambre ohne Skrupel weiter. Niemand ahnt etwas von den grausigen Vorgängen im haus, bis sein Sohn Martin unerwartet heiratet. Die labile Patricia, die nach ihrer Flucht aus einer Nervenheianstalt bei Martin Unterschlupf fand, merkt schnell, dass etwas nicht stimmt. Als sie der Sache nachgeht, macht sie eine grauebfolle Entdeckung...

Diesen Film kann man sicherlich zur B-Klasse zählen.

Allerdings unterschreibe ich nicht, dass Vincent immer die durchgeknallten Rollen gespielt hat. Sicherlich haben sie ihm zu Ruhm und Ehre verholfen, und sein Bekanntheitsgrad stieg mit ihnen. Leider haben wir hier auch einen sehr frühen Fall von Typecasting...

Wenn man einen anderen Vincent Price kennenlerne möchte, dann empfehle ich einen der folgenden Filme:
- Das Lied von Bernadette / USA, 1943, 151 Min., sw
- Laura / USA, 1944, 84 Min., sw
- Die zehn Gebote / USA, 1956, 220 Min., Farbe
- Nofretete, Königin vom Nil / Italien, 1961, 87 Min., Farbe
- Der Schwarze Seeteufel / Italien, 1961, 85 Min., Farbe
- Last Man on Earth / USA / Italien, 1964, 86 Min., sw
(Erste Verfilmung von I am Legend)

Hier kann man ihn als Beamten, als Liebhaber und auch als Wissenschaftler erleben.

Und dann hat er noch als Schurke Egghead in der Batman TV-Serie mitgewirkt. Nebenbei gesagt hat er Kunst gesammelt und mehre Kochbücher verlegt.
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There are worlds out there where the sky is burning, and the sea's asleep, and the rivers dream; people made of smoke and cities made of song. Somewhere there's danger, somewhere there's injustice, somewhere else the tea's getting cold. Come on, Ace. We've got work to do.
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the_doctor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.11.2009, 23:49   #11
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Zitat:
Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
War denn einen Film in Farbe zu drehen damals wirklich so teuer?
Farbfilm war lange Zeit nicht so lichtempfindlich (man konnte dann nur im Studio drehen) und so hochauflösend wie schwarzweiss Film. Mit einer 80er Jahre VHS Videokamera hätte man auch keinen Kinofilm drehen können.

Deshalb wurden die teuren Farbfilme in Technocolor gedreht wo man durch ein prisma drei schwarz weiss filme gleichzeitig belichtete und hinterher im Kino mussten dann drei Kameras durch Farbfilter gleichzeitig das Bild machen. Ein Vorteil des Technocolorverfahrens aus heutiger Sicht ist das die Farben nicht vergilben.

TP
tepe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2009, 01:50   #12
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Zitat:
Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
Schade das so wenig Interesse an diesem genialen Film besteht, bis jetzt nur eine Antwort auf das "Thema"!
Ich finde es auch schade, dass heute so wenig Interesse an den Klassikern der 50er Jahre besteht, damals wurden damals richtig gute Filme gemacht.

Zitat:
Zitat von Serano Beitrag anzeigen
Ich habe zuerst die Fortsetzung des Remakes, dann das Orginal von 1958 gesehen. Da der Nachfolger des Remakes ganz in Ordnung war, hat es mich interessiert, wie im Orginal die Geschichte erzählt wird, und wie es effekttechnisch aussieht. Auf jeden Fall hat mir der Film gefallen, gute Spannung, für die Zeit eigentlich sehr gute Effekte, und die Fliege mit menschlichem Kopf am Ende war einfach unglaublich. Von mir gibt es sechs Sterne für das Orginal von 1958.
Nun, ich muss gestehen, dass ich das Remake mit Jeff Goldblum nicht kenne, mir ist nur das Original bekannt. Irgendwie erinnert er mich an die guten, alten Alfred Hitchcock-Filme. Für mich ist "Die Fliege" ähnlich gut wie "Die Vögel". Daher gibt es auch von mir 6-Sterne für diesen genialen Gruselfilm.

Bemerkenswert finde ich, dass der Teleporter keine Star-Trek-Erfindung ist. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Gene Roddenbery diesen Film kannte (nein, ich will nicht soweit gehen, zu behaupten, es gebe hier zwangläufig einen Zusammenhang).

Zitat:
Zitat von the_doctor Beitrag anzeigen
Die Fliege aus dem Jahre 1958 hat zwei Fortsetzungen nach sich gezogen.
Weil mir "Die Fliege" so gut gefallen hatte, hatte ich auch mal in einer der Fortsetzungen reingeschaut. Aber ehrlich gesagt, hatte ich dieses grauenhaft schlechte B-Movie nur einige Minuten ausgehalten und dann abgeschaltet. Eine Schande.

Zitat:
Zitat von tepe Beitrag anzeigen
Deshalb wurden die teuren Farbfilme in Technocolor gedreht wo man durch ein prisma drei schwarz weiss filme gleichzeitig belichtete und hinterher im Kino mussten dann drei Kameras durch Farbfilter gleichzeitig das Bild machen. Ein Vorteil des Technocolorverfahrens aus heutiger Sicht ist das die Farben nicht vergilben.
Hochinteressant! Das wusste bisher ich nicht.
Vielen Dank für diese Information.
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Halman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2009, 11:11   #13
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"Die Fliege" ist ein wirklich schöner SF-Horror-Klassiker, den ich mir vor gar nicht allzu langer Zeit auf DVD zugelegt habe. Das Remake von Cronenberg hat es natürlich auch in sich, setzt aber mehr auf den Horror- und Ekeleffekt, während das Original eher die SF-Elemente betont und insgesamt subtiler daher kommt. Mir gefällt das Original besser. Ich kann aber mit Cronenberg ohnehin nicht so viel anfangen. Der Typ übersteigt einfach meine Ekelgrenzen - so ging es mir beispielsweise auch mit "Existenz".

Zitat:
Zitat von Halman Beitrag anzeigen
Ich finde es auch schade, dass heute so wenig Interesse an den Klassikern der 50er Jahre besteht, damals wurden damals richtig gute Filme gemacht.
Ich glaube, das ist größtenteils reine Gewöhnungssache. In meiner Kindheit und Jugend wurden solche Filme noch wesentlich öfter und zu weitaus menschlicheren Uhrzeiten im Fernsehn wiederholt. Dadurch bin ich an langsameres Erzählen gewöhnt und kann mich ohne Weiteres darauf einlassen.

Wer aber vorwiegend - und das scheint heute bei den meisten jüngeren Leuten der Fall zu sein - an schnellere Schnitte, Dialoge, die in spektakulärere Actionszenen integriert sind und nich für sich selbst stehen oder an eine sich ständig bewegende Kamera gewöhnt ist, dem müssen solche Klassiker wohl langweilig erscheinen.

Ich kann mir beides angucken, weil ich mit beidem aufgewachsen bin. Das heutige Fernsehn neigt aber dazu, den Zuschauern ältere Filme vorzuenthalten und nur noch auf Neues zu setzen. Die Fähigkeit, sich gemütlich und entspannt auf die Atmosphäre eines Films einzulassen und weniger perfekte SFX durch eigene Phantasie auszugleichen, wird einem da kontinuierlich wegkonditioniert.

Wirklich schade. Ich konnte mir noch mit meinen Eltern und meinen Großeltern gemeinsam die Familie Feuerstein oder die alten Edgar Wallace-Filme ansehen und jeder hatte seinen Spaß damit. Kinder, die an Pokemon und Gormiti gewöhnt sind oder Jugendliche, die an Schnitte und Kameraführung a la BSG, Boston Legal oder Star Trek XI gewöhnt sind, kann man damit leider nicht mehr hinterm Ofen vorlocken.

Zitat:
Zitat von the_doctor Beitrag anzeigen
Allerdings unterschreibe ich nicht, dass Vincent immer die durchgeknallten Rollen gespielt hat. Sicherlich haben sie ihm zu Ruhm und Ehre verholfen, und sein Bekanntheitsgrad stieg mit ihnen. Leider haben wir hier auch einen sehr frühen Fall von Typecasting...
Och, was heißt da "leider" ?
Immerhin war der Mann unereichbar brilliant in diesen Rollen .
Klar konnte er auch anders, aber seine typischen Horror-Rollen schienen ihm doch auch sichtlich Spaß zu machen, oder?

Immerhin war er zudem eine der wichtigsten Horrorikonen Hollywoods. Ich wage sogar, zu behaupten, dass er in dieser Funktion wichtiger war, als die ebenfalls großen Lugosi und Karloff . Vincent Price rockt .
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Logan5 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2009, 15:49   #14
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Zitat:
Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
"Die Fliege" ist ein wirklich schöner SF-Horror-Klassiker, den ich mir vor gar nicht allzu langer Zeit auf DVD zugelegt habe. Das Remake von Cronenberg hat es natürlich auch in sich, setzt aber mehr auf den Horror- und Ekeleffekt, während das Original eher die SF-Elemente betont und insgesamt subtiler daher kommt. Mir gefällt das Original besser. Ich kann aber mit Cronenberg ohnehin nicht so viel anfangen. Der Typ übersteigt einfach meine Ekelgrenzen - so ging es mir beispielsweise auch mit "Existenz".
Ich mag das Remake von Cronenberg auch, aber ich finde auch das es im Remake etwas weniger Ekeleffekte sein hätten können!

Zitat:
Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
Ich glaube, das ist größtenteils reine Gewöhnungssache. In meiner Kindheit und Jugend wurden solche Filme noch wesentlich öfter und zu weitaus menschlicheren Uhrzeiten im Fernsehn wiederholt. Dadurch bin ich an langsameres Erzählen gewöhnt und kann mich ohne Weiteres darauf einlassen.
Ich bin wurde 1972 geboren, und bin in meiner Kindheit auch mit diesen ganzen "Klassikern" aufgewachsen!

Überwiegend habe ich mir die Sci-Fi und Fantasy Filme der 70er und 80er wie "Dark Star", "Flucht ins 23. Jahrhundert", "Lautlos im Weltraum", "Buck Rogers", "Kampfstern Galactica", "Flash Gordon", "Das schwarze Loch", "Tron", "Conan - Der Barbar", "Conan - Der Zerstörer", "Excalibur", "Krull", "Das Duell der Besten", "Die alte Star Wars Trilogie", "Die Star Trek TOS Kinofilme", "Moon 44", "ET - Der Ausserirdische", "Die ersten drei Idiana Jones Filme", "Star Trek - The Next Generation", "Terminator 1 und 2", "Mondbasis Alpha1", "2010 - Das Jahr in dem wir Kontakt aufnehmen", "Die Mad Max Trilogie" und viele mehr angeschaut!
Ich habe mir aber auch die Klassiker der 50er und 60er wie z.B. auch "Die Fliege von 1958", "Tarantula", "Reise zum Mittelpunkt der Erde", "Der jüngste Tag", "Die phantastische Reise", "Star Trek - TOS", "Raumpatrouille Orion", "Unternehmen Feuergürtel", "Unter Wasser rund um die Welt" und viele mehr angeschaut!

Früher in meiner Kindheit und Jugend gabs im TV noch ein größeres Angebot an Sci-Fi Filmen und Serien, viele davon sind heutzutage leider in Vergessenheit geraten!

Zitat:
Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
Wer aber vorwiegend - und das scheint heute bei den meisten jüngeren Leuten der Fall zu sein - an schnellere Schnitte, Dialoge, die in spektakulärere Actionszenen integriert sind und nich für sich selbst stehen oder an eine sich ständig bewegende Kamera gewöhnt ist, dem müssen solche Klassiker wohl langweilig erscheinen.
Das finde ich schade, denn viele dieser alten Filme hatten eine faszinierendere Story und haben eine eindrucksvollere Vision der Zukunft rübergebracht als so manch aktueller Sci-Fi Film!
Gegen Actionszenen ist ja nichts einzuwenden, wegen zu wenig Action hat ja auch Gene Roddenberry damals 1966 einen zweiten Pilotfilm für Star Trek TOS in Auftrag gegeben, aber gegen schnelle Schnitte und eine sich ständig bewegende Kamera bin ich, ich finde das hat auch dem neuen Star Trek Film mehr geschadet als genutzt!

Zitat:
Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
Ich kann mir beides angucken, weil ich mit beidem aufgewachsen bin. Das heutige Fernsehn neigt aber dazu, den Zuschauern ältere Filme vorzuenthalten und nur noch auf Neues zu setzen. Die Fähigkeit, sich gemütlich und entspannt auf die Atmosphäre eines Films einzulassen und weniger perfekte SFX durch eigene Phantasie auszugleichen, wird einem da kontinuierlich wegkonditioniert.
Ansehen kann ich mir sicherlich auch beides, aber lieber ist mir die alte Faszination, ich finde es schade das immer gesagt wird dass das moderne jüngere Kinopublikum nach schnellen Schnitten und hektischen Kamerafahrten verlangt, ich finde auch diesen Zuschauern sollte mal die Chance gegeben werden mal die Faszination von solch alten Scie-Fi Filmen zu erleben wo das Auge noch folgen kann und wo man sich von einer guten Story fesseln lassen kann!

Zitat:
Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
Wirklich schade. Ich konnte mir noch mit meinen Eltern und meinen Großeltern gemeinsam die Familie Feuerstein oder die alten Edgar Wallace-Filme ansehen und jeder hatte seinen Spaß damit. Kinder, die an Pokemon und Gormiti gewöhnt sind oder Jugendliche, die an Schnitte und Kameraführung a la BSG, Boston Legal oder Star Trek XI gewöhnt sind, kann man damit leider nicht mehr hinterm Ofen vorlocken.
Geht mir genau so, ich habe mir auch immer mit meinen Großeltern die alten Filme und Serien angeschaut!
Aber den Kids heute wäre das wohl alles zu "uncool"!


Zitat:
Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
Och, was heißt da "leider" ?
Immerhin war der Mann unereichbar brilliant in diesen Rollen .
Klar konnte er auch anders, aber seine typischen Horror-Rollen schienen ihm doch auch sichtlich Spaß zu machen, oder?

Immerhin war er zudem eine der wichtigsten Horrorikonen Hollywoods. Ich wage sogar, zu behaupten, dass er in dieser Funktion wichtiger war, als die ebenfalls großen Lugosi und Karloff . Vincent Price rockt .
Ich habe mir immer gerne "Vincent Price" Filme angeschaut, besonders mochte ich die "Dr. Phibes" Filme, seine letzte große Rolle hatte er als Erfinder in "Edward mit den Scherenhänden"!

Wirklich schade das er gestorben ist, Vincent Price war einer der großen Legenden!
Parallax ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2009, 19:39   #15
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Zitat:
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Ich bin wurde 1972 geboren, und bin in meiner Kindheit auch mit diesen ganzen "Klassikern" aufgewachsen!
Da hast du mir 3 Jahre voraus , aber die Filme, die du aufzählst, habe ich auch fast alle gesehen - mit größter Begeisterung.

Zitat:
Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
Früher in meiner Kindheit und Jugend gabs im TV noch ein größeres Angebot an Sci-Fi Filmen und Serien, viele davon sind heutzutage leider in Vergessenheit geraten!
Das Angebot war auf jeden Fall größer und vor allem waren da auch alle erdenklichen Epochen filmischen Schaffens vertreten, oder? Einen Film oder eine Serie deshalb nicht anzusehen, weil sie 10, 20 Jahre alt oder noch älter waren, wäre mir als Kind oder Jugendlicher nie in den Sinn gekommen.

Sicher mit den Heimatfilmen, die meine Oma geguckt hat konnte man mich jagen, aber das lag nicht am Alter, sondern am Inhalt.

Zitat:
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Das finde ich schade, denn viele dieser alten Filme hatten eine faszinierendere Story und haben eine eindrucksvollere Vision der Zukunft rübergebracht als so manch aktueller Sci-Fi Film!
Dass sich für interessante Geschichten und generell für Inhalte heute offenbar kaum noch jemand interessiert (was mich im Doku-Soap-Zeitalter auch nicht mehr wundert), sieht man ja leider sehr deutlich an der Resonanz auf "Star Trek Reloaded". Wenn dieser Film anhand seiner Story bewertet würde, müsste man ihn dauerhaft auslachen.

Zitat:
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Geht mir genau so, ich habe mir auch immer mit meinen Großeltern die alten Filme und Serien angeschaut!
Aber den Kids heute wäre das wohl alles zu "uncool"!
Es gibt natürlich auch Ausnahmen. In dem Kindergarten, wo ich z.Zt. arbeite, fahren die Jungs momentan total auf die Drei Musketiere ab, weil zwei Brüder das immer mit ihrem Opa angucken und dann im KiGa die Geschichten erzählen und andere mitreißen.

Dass Kinder sich grundsätzlich nicht mehr für ältere Stoffe (und Erzählweisen) begeistern ließen, ist also eher eine Erfindung der Fernsehsender. Nur, bei wem die Konditionierung auf "Pikatchuuuuuuuuuuhhh-Gehopse" schon voll durchgegriffen hat, der ist schwerer zu begeistern .

Zitat:
Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
Ich habe mir immer gerne "Vincent Price" Filme angeschaut, besonders mochte ich die "Dr. Phibes" Filme, seine letzte große Rolle hatte er als Erfinder in "Edward mit den Scherenhänden"!

Wirklich schade das er gestorben ist, Vincent Price war einer der großen Legenden!
Vincent Price gehört auch zu meinen Favoriten. Besonders gerne mag ich die Edgar Allan Poe - Verfilmungen mit ihm aus den 60er-Jahren, aber Dr. Phibes ist natürlich auch ein echter Klassiker. "Theater des Grauens" fand ich sogar noch 'ne Spur besser.

Vielleicht sollten wir im Filmbereich mal einen Thread für klassische Horrorfilme a la Roger Corman, Mario Bava und Hammer Productions aufmachen ... .
__________________
Der Zeitgeist kann mir den Buckel runter rutschen!
Logan5 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2009, 20:14   #16
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Zitat:
Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
Da hast du mir 3 Jahre voraus , aber die Filme, die du aufzählst, habe ich auch fast alle gesehen - mit größter Begeisterung.
Oh Mann, ich komme mir schon richtig alt vor, ich bin schon fast so alt wie William Shatner in der Season 3 von TOS, und "Er" ist mir "damals" immer so "erwachsen" vorgekommen!
Aber wie gesagt, die Filme und Serien die ich aufgezählt habe konnte ich als Kind garnicht genug sehen, auf jeden Fall waren die Geschichten besser!
Einen großen Klassiker, "Captain Future" habe ich in in meiner Auflistung vergessen, die Geschichten waren und sind ihrer Zeit weit voraus!

Zitat:
Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
Das Angebot war auf jeden Fall größer und vor allem waren da auch alle erdenklichen Epochen filmischen Schaffens vertreten, oder? Einen Film oder eine Serie deshalb nicht anzusehen, weil sie 10, 20 Jahre alt oder noch älter waren, wäre mir als Kind oder Jugendlicher nie in den Sinn gekommen.

Sicher mit den Heimatfilmen, die meine Oma geguckt hat konnte man mich jagen, aber das lag nicht am Alter, sondern am Inhalt.
Das Alter der Serien war mir damals eigentlich auch immer egal, ich habe mir damals sogar mir großer Begeisterung die "Flash Gordon" und "Buck Rogers" Serien aus den 30ern mit "Buster Crabbe" in der Hauptrolle angeschaut, und die "Sternwerfer" als Raumschiffantrieb hatten wie ich finde einen gewissen Charme!

Aber in Sachen "Heimatfilme" gebe ich Dir recht, die habe ich auch nie gerne geschaut, und auch bei mir lag es nicht am Alter sondern am Inhalt!

Zitat:
Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
Dass sich für interessante Geschichten und generell für Inhalte heute offenbar kaum noch jemand interessiert (was mich im Doku-Soap-Zeitalter auch nicht mehr wundert), sieht man ja leider sehr deutlich an der Resonanz auf "Star Trek Reloaded". Wenn dieser Film anhand seiner Story bewertet würde, müsste man ihn dauerhaft auslachen.
Irgendwie werden die Inhalte vieler neuer Filme wirklich immer "einfallsloser", was schade ist denn man könnt in der Form diverser Comics und Sci-Fi Bücher auf viele faszinierende Geschichten zurück greifen die man als Film umsetzen könnte!
Vom neuen Star Trek Film habe ich mir auf jeden Fall "mehr" erwartet!

Zitat:
Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
Es gibt natürlich auch Ausnahmen. In dem Kindergarten, wo ich z.Zt. arbeite, fahren die Jungs momentan total auf die Drei Musketiere ab, weil zwei Brüder das immer mit ihrem Opa angucken und dann im KiGa die Geschichten erzählen und andere mitreißen.
Ausnahmen gibts immer wieder, aber trotzdem glaube ich das heutzutage kaum noch ein Kind Sci-Fi Klassiker wie "Flucht ins 23. Jahrhundert" oder "Lautlos im Weltraum" kennt!

Zitat:
Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
Dass Kinder sich grundsätzlich nicht mehr für ältere Stoffe (und Erzählweisen) begeistern ließen, ist also eher eine Erfindung der Fernsehsender. Nur, bei wem die Konditionierung auf "Pikatchuuuuuuuuuuhhh-Gehopse" schon voll durchgegriffen hat, der ist schwerer zu begeistern .

Das neue Manga Gehopse ist wirklich "grauenvoll", wir hatten damals zwar auch Mangas, aber die sahen dann eher aus wie "Captain Future"!

Zitat:
Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
Vincent Price gehört auch zu meinen Favoriten. Besonders gerne mag ich die Edgar Allan Poe - Verfilmungen mit ihm aus den 60er-Jahren, aber Dr. Phibes ist natürlich auch ein echter Klassiker. "Theater des Grauens" fand ich sogar noch 'ne Spur besser.

Vielleicht sollten wir im Filmbereich mal einen Thread für klassische Horrorfilme a la Roger Corman, Mario Bava und Hammer Productions aufmachen ... .
Die Edgar Allan Poe - Verfilmungen mit Vincent Price mag ich natürlich auch, und ein eigener Thread über Hammer und Co. wäre klasse!

In vielen Hammer Produktionen haben früher z.B. Stars mitgespielt die wir stäter aus diversen anderen Sci-Fi und Fantasy Filmen kennen, z.B. Dave Prowse (Darth Vader), Christopher Lee, Peter Cushing und Caroline Munro, um nur ein paar zu nennen!
Parallax ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2009, 00:38   #17
Lieutenant
 
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Zitat:
Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
Einen großen Klassiker, "Captain Future" habe ich in in meiner Auflistung vergessen, die Geschichten waren und sind ihrer Zeit weit voraus!
Der Captain ist natürlich absoluter Kult. Als Grundschüler musste man das gesehen haben, sonst war man raus . Außerdem musste man sich in der Pause immer beeilen, möglichst schnell am Klettergerüst zu sein. Wenn man nämlich zu spät kam, konnte man beim Captain Future - Nachspielen nur noch die Tiere spielen . Das Klettergerüst war natürlich die Komet, das ist ja klar .

Zitat:
Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
Das Alter der Serien war mir damals eigentlich auch immer egal, ich habe mir damals sogar mir großer Begeisterung die "Flash Gordon" und "Buck Rogers" Serien aus den 30ern mit "Buster Crabbe" in der Hauptrolle angeschaut, und die "Sternwerfer" als Raumschiffantrieb hatten wie ich finde einen gewissen Charme!
Yeah! Es geht nichts über Raumschiffe an Nylonfäden . Buster Crabbe war ja wohl saucool. Ich mochte Flash Gordon und Buck Rogers auch sehr gerne. Wen jucken schon durchschaubare Tricks, wenn man so viel Phantasie und Liebe zum Detail geboten bekommt? Mich jedenfalls nicht. Die alten SF-Serials rocken!

Zitat:
Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
Irgendwie werden die Inhalte vieler neuer Filme wirklich immer "einfallsloser", was schade ist denn man könnt in der Form diverser Comics und Sci-Fi Bücher auf viele faszinierende Geschichten zurück greifen die man als Film umsetzen könnte!
Ich verstehe auch nicht, warum man im CGI-Zeitalter, wo Filme wie dieser sündhaft teure Star Trek - Reboot als Blockbuster rausgehauen werden, nicht mal Sachen wie Captain Future, Starwolf, Lucky Starr, Perry Rhodan usw. auf die Leinwand bringt. Ich meine, diese Stoffe sind auch nicht sonderlich anspruchsvoll und man kann ganz viel Krach-Bumm zeigen, aber sie haben mehr Phantasie im kleinen Zeh, als diese unsägliche Star Trek - Parodie u.ä. insgesamt.

Oder wie geil wäre das, Comics wie Storm oder Trigan von Don Lawrence zu verfilmen oder so abgefahrene Sachen wie Sigma Gigantic, Die Schiffbrüchigen der Zeit, Die Vagabunden der Unendlichkeit, Luc Orient oder wenigstens Valerian und Veronique? Von sowas Großem wie John Difool oder den Metabaronen wagt man ja nicht einmal zu träumen. Jeremiah? Wenigstens sowas wie Aldebaran?

Oh Mann, es gibt so viele großartige SF-Stoffe, die man wunderbar verfilmen könnte, aber was macht man statt dessen? Markennamen ausschlachten und Klischees breit waltzen. Ganz großer Mist ist das.

Zitat:
Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
Vom neuen Star Trek Film habe ich mir auf jeden Fall "mehr" erwartet!
Wem sagst du das?
Ganz ehrlich, ich hatte wirklich gehofft, dass dieser Film Star Trek eine Frischzellenkur verpasst, aber hier wird einfach nur alles zerschossen, was die Serie je ausgemacht hat. Dämlicher Drecksfilm!

Zitat:
Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
Das neue Manga Gehopse ist wirklich "grauenvoll", wir hatten damals zwar auch Mangas, aber die sahen dann eher aus wie "Captain Future"!
Vor allem hatten die Animeserien, die wir gesehen haben noch Geschichten zu erzählen und das war auch ihr Schwerpunkt. Heute werden solche Serien produziert, um Actionfiguren, Kartenspiele oder dämliche Plastikkreisel zu verkaufen. Das sind eigentlich nur noch aufgeblasene Werbefilme, die schamlos ausnutzen, dass Kinder den Unterschied zwischen Film und Werbung noch nicht ganz raus haben. Dreckskapitalismus .

Zitat:
Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
Die Edgar Allan Poe - Verfilmungen mit Vincent Price mag ich natürlich auch, und ein eigener Thread über Hammer und Co. wäre klasse!
Dann mache ich das doch einfach mal.
Ich bin gespannt, wieviel Zuspruch der Thread bekommt.
Vielleicht sind wir dann auch die Einzigen, die sich gegenseitig die Kippen voll machen, wie wir in Nordhessen sagen .

Klassische Horrorfilme

Zitat:
Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
In vielen Hammer Produktionen haben früher z.B. Stars mitgespielt die wir stäter aus diversen anderen Sci-Fi und Fantasy Filmen kennen, z.B. Dave Prowse...
Yeah! "Vampire Circus" ist einer meiner Favoriten .
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Der Zeitgeist kann mir den Buckel runter rutschen!

Geändert von Logan5 (03.12.2009 um 01:16 Uhr)
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