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Alt 05.02.2010, 12:23   #1
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Warum leuchtet der Deflektor der Enterprise-E einmal Gelb und einmal blau?

Hi, ich frag mich seit langem, warum der Deflektor der Enterprise-E meistens gelb und manchmal blau leuchtet?
Ich vermute mal, dass es was mit dem Warpflug zu tun hat. Also bei Warpflug, brauch er denk ich mehr Leistung, wie bei Impuls, aber so sicher bin ich mir da nicht. Wisst ihr zufällig, warum das so ist?

http://www.trematode.de/science/enterprise_e.jpg

http://static.desktopnexus.com/wallp...gthumbnail.jpg
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Alt 05.02.2010, 12:28   #2
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Der Deflektor der Enterprise-E leuchtet immer gelb. Weiß oder blau leuchtet er nur auf Werbebildern wie z.B. dem von dir geposteten Wallpaper.

Die Frage gab's übrigens schon mal, wenn ich mich recht entsinne.
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Alt 05.02.2010, 12:30   #3
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Zitat:
Zitat von Trekkie86 Beitrag anzeigen
Hi, ich frag mich seit langem, warum der Deflektor der Enterprise-E meistens gelb und manchmal blau leuchtet?
Meines Wissens gibt es nur dieses eine Foto, auf dem der Deflektor weiß leuchtet und das war vor FC eines der ersten veröffentlichten Bilder. War auch, glaube ich, auf der Verpackung für den ersten Modellbausatz der E-E.

Diese Farbabweichungen gab es schon öfters und zB auch bei der Defiant:
cz_defiant-front.jpg
In diesem Fall war es auch wieder auf der Verpackung eines Modellbausatzes zu sehen.

Keine Ahnung, was da immer für Fotos bzw. Modelle hergenommen wurden
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Alt 05.02.2010, 12:52   #4
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Der Deflektor, der Akira Klasse ist ja, der selbe wie von der Ent-E, aber der wiederum leichtet blau^^ Aber, kann auch ein anderer Deflektor sein, aber von der Form her, schaut er genauso aus.
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Alt 05.02.2010, 13:17   #5
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Der Deflektor der Akira-Klasse ist auch on-screen immer schon blau gewesen. Nur von der Struktur her ähnelt er jenem der Sovereign-Klasse, ist jedoch etwas ovaler.

http://drexfiles.files.wordpress.com...iabotfront.jpg

Einen wirklichen blau leuchtenden Deflektor gibt es eigentlich auch bei den Promo-Fotos der Enterprise-E nicht zu sehen, meistens ist das dann eine weiß leuchtende Scheibe ohne Details.

Ich tippe darauf, dass es sich dabei um Modellfotos handelt, die ihm Rahmen von Motion-Control-Aufnahmen gemacht wurden. Dabei wird eine Aufnahme der Bewegung eines Modells (oder besser gesagt der Kamera) mehrmals wiederholt mit dem einzigen Unterschied, dass sich die Beleuchtung endet. Die Übereinanderlegung der unterschiedlich beleuchteten Aufnahmen ergibt dann die Aufnahme des Schiffes, so wie man es auf der Kinoleinwand bzw. am TV-Schirm sieht.
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Geändert von MFB (05.02.2010 um 13:27 Uhr)
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Alt 05.02.2010, 13:32   #6
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Zitat:
Zitat von Trekkie86 Beitrag anzeigen
Hi, ich frag mich seit langem, warum der Deflektor der Enterprise-E meistens gelb und manchmal blau leuchtet?
Ich vermute mal, dass es was mit dem Warpflug zu tun hat. Also bei Warpflug, brauch er denk ich mehr Leistung, wie bei Impuls, aber so sicher bin ich mir da nicht. Wisst ihr zufällig, warum das so ist?

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Mit dem Risiko, dass ich vielleicht Deine Traumwelt zerstören könnte, muss ich Dir leider sagen, dass StarTrek eine reine Fiktion ist. Die ganzen Schiffe auf Postern, in Zeitschriften und anderen Medien sind nur dazu da um hübsch auszusehen und bestenfalls unsere Fantasie anzuregen.

Speziell in diesem Fall ist der heutige Deflektor ein Abkömmling der alten Enterprise, an der man eine Satellitenschüssel montiert hatte damit das Schiff futuristischer wirkte. Denn damals in den 60ern des letzten Jahrhunderts war die Satellitenschüssel ein Novum und ein Zeichen des Fortschritts. Nicht mehr und nicht weniger.
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Alt 06.02.2010, 00:10   #7
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Zitat:
Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
Speziell in diesem Fall ist der heutige Deflektor ein Abkömmling der alten Enterprise, an der man eine Satellitenschüssel montiert hatte damit das Schiff futuristischer wirkte. Denn damals in den 60ern des letzten Jahrhunderts war die Satellitenschüssel ein Novum und ein Zeichen des Fortschritts. Nicht mehr und nicht weniger.
Damit er seine Funktion erfüllen kann, nämlich ein hyperbolisches Kraftfeld vor das Raumschiff zu projizieren um damit Weltraumstaub und andere interstellare Materie von einer Kollision abzuhalten, ist die Form schon recht zweckmäßig.

Unbewusst haben die Autoren hier durchaus eine realwissenschaftlich begründbare Vorstellung umgesetzt.
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Alt 06.02.2010, 07:11   #8
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Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
Mit dem Risiko, dass ich vielleicht Deine Traumwelt zerstören könnte, muss ich Dir leider sagen, dass StarTrek eine reine Fiktion ist.
Meinste nicht dass er das weiß?
Alle Welt unterhält sich hier über Begebenheiten, technische und physikalische "Tatsachen" des ST-Universums.

IMO kann man sich solche Belehrungen sparen
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Alt 06.02.2010, 13:07   #9
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Zitat:
Zitat von Samno Beitrag anzeigen
Meinste nicht dass er das weiß?
Alle Welt unterhält sich hier über Begebenheiten, technische und physikalische "Tatsachen" des ST-Universums.

IMO kann man sich solche Belehrungen sparen
Das macht dieser User "Kristian" nur zu gerne. Das beste ist einfach, dass man solche Belehrungen in seinen Beiträgen ganz einfach ignoriert und nur zum Thema selbst weiter diskutiert.

(Ja ich weiß, ich gebe da jetzt gerade ein schlechtes Beispiel ab )
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Alt 07.02.2010, 20:01   #10
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Zitat:
Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
Mit dem Risiko, dass ich vielleicht Deine Traumwelt zerstören könnte, muss ich Dir leider sagen, dass StarTrek eine reine Fiktion ist. Die ganzen Schiffe auf Postern, in Zeitschriften und anderen Medien sind nur dazu da um hübsch auszusehen und bestenfalls unsere Fantasie anzuregen.

Speziell in diesem Fall ist der heutige Deflektor ein Abkömmling der alten Enterprise, an der man eine Satellitenschüssel montiert hatte damit das Schiff futuristischer wirkte. Denn damals in den 60ern des letzten Jahrhunderts war die Satellitenschüssel ein Novum und ein Zeichen des Fortschritts. Nicht mehr und nicht weniger.
Natürlich ist mir klar, dass Star Trek Fiktion ist^^
Aber wir sind hier in einem SciFic Forum, schon vergessen?^^
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Alt 08.02.2010, 12:20   #11
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Zitat:
Zitat von Trekkie86 Beitrag anzeigen
Natürlich ist mir klar, dass Star Trek Fiktion ist^^
Aber wir sind hier in einem SciFic Forum, schon vergessen?^^
Das weiß ich, dass du das weißt. Hab es nur extra so flappsig hingeschrieben ;-)

Es ist einfach schwer, Erklärungen für fiktive Dinge zu finden. Vor allem muss man dann die Fiktion mit der Realität vermischen. Man kann z.B. die heutigen Religionen auch nicht rational bewerten. Deshalb gibt es ja so viele verschiedene Interpretationen der Religionen, weil die Menschen trotzdem immer wieder versuchen fiktive Sachen rational zu erklären :-) Wobei jeder wissen sollte das Religionen eigentlich auch nur dazu gedacht waren, um die Leute etwas in Schach zu halten, damit sie miteinander etwas besser auskommen konnten, in einer Zeit als es noch keine Polizei, Gerichte und Grundrechte gab.

Deshalb finde ich solche Theorien um StarTrek für nonsense und sogar konfliktfördernd. Man kann auch in diesem Forum einige User sehen, die sich tatsächlich um eine fiktive Sache streiten und persönlich angreifen (z.B. McWire zwei Posts verher ;-) @ Danke, dass Du dich bereiterklärt hast als Beispiel zu dienen). Jeder versucht sich mit seiner Interpretation durch zu setzen. Quasi ein Religionskrieg im SciFi-Forum

Und am Ende sind solche Unterhaltungen ohne Ergebnis ;-) Zum Schluss zählt dann die Meinung desjenigen, der bei Memory Alpha seinen Artikel erfolgreich veröffentlichen kann.

Und um eins drauf zu setzen, ist man dann eingeschnappt, wenn sich die Film-Autoren nicht an den eigenen, ausgedachten Canon halten :-) verdrehte Welt.

@McWire:
Es ist klar wozu ein Deflektor bei StarTrek gedacht ist, doch ist die Form nicht vorgegeben und auch nicht zwingend notwendig. Wo haben denn die Romulaner ihre Satellitenschüssel? Oder die NX-01-Klasse? Die Defiant hat auch keine Parabolschüssel. Anscheindend ist die Form doch nicht so wichtig.

"Realwissenschaftlich" gesehen, eignet sich die Form einer Parabolschüssel sehr gut dazu, um Signale bzw. elektormagnetische Wellen durch Reflektion zentrisch an einem Punkt zu bündeln und damit zu verstärken. Im Umkehrschluss kann eine Parabolschüssel dazu dienen, um ein konzentriertes Signal zu zerstreuen. Doch dann wäre es, wenn man das "realwissenschafltich" nennen darf, doch viel effizienter direkt von der Strahlungsquelle aus zu streuen, als den Umweg über die Reflektion zu nehmen. Vorausgesetzt wir reden hier davon, dass das Deflektorfeld überhaupt als gradlinige Strahlung gedacht ist. Denn nur bei reflektierbaren Strahlungen macht eine Parabolschüssel überhaupt einen Sinn. Für eine Art starkmagnetisches Feld braucht man keine Parabolschüssel, da sie hier nichts nützen würde.

Geändert von Kristian (08.02.2010 um 13:08 Uhr)
Kristian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2010, 13:44   #12
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Zitat:
Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
"Realwissenschaftlich" gesehen, eignet sich die Form einer Parabolschüssel sehr gut dazu, um Signale bzw. elektormagnetische Wellen durch Reflektion zentrisch an einem Punkt zu bündeln und damit zu verstärken. Im Umkehrschluss kann eine Parabolschüssel dazu dienen, um ein konzentriertes Signal zu zerstreuen. Doch dann wäre es, wenn man das "realwissenschafltich" nennen darf, doch viel effizienter direkt von der Strahlungsquelle aus zu streuen, als den Umweg über die Reflektion zu nehmen. Vorausgesetzt wir reden hier davon, dass das Deflektorfeld überhaupt als gradlinige Strahlung gedacht ist. Denn nur bei reflektierbaren Strahlungen macht eine Parabolschüssel überhaupt einen Sinn. Für eine Art starkmagnetisches Feld braucht man keine Parabolschüssel, da sie hier nichts nützen würde.
Die Deflektorschüssel dient auch ausschließlich dazu einen Deflektorschild aufzubauen und somit das Raumschiffe vor Partikeln zu schützen.
Das "Bündeln einer elektromagnetische Welle auf einen Punkt" war eher eine Ausnahme, um sich z.B. vom Nexus (STVII) zu lösen.

Für die Aufnahme "interstellaren Wasserstoff" (und anderen Dinge) sind die Bussad-Kollektoren im Bug einer jeden Warp-Gondel verantwortlich.
Diese haben auch entsprechende Magnetfeld-Generatoren.
In STVIIII stößt die Enterprise die eingesogene Gaswolke durch den Rammschub wieder aus (Riker-Manöver).
Da sieht man wohl am deutlichsten, daß die Deflektorschüssel rein garnichts mit dem Ansaugen irgendwelcher Partikel zu tun hat. Sie macht genau das Gegenteil und hält diese davon ab, das Schiff zu beschädigen.

Letzteres dürfte die Erklärung sein, warum man bei den Romulanern keine "Schüssel" sieht. "Schildgeneratoren" können wahrscheinlich auch andere Formen haben und sogar in Inneren eines Schiffes liegen.
arthur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2010, 14:18   #13
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Zitat:
Zitat von arthur Beitrag anzeigen
Die Deflektorschüssel dient auch ausschließlich dazu einen Deflektorschild aufzubauen und somit das Raumschiffe vor Partikeln zu schützen.
Das "Bündeln einer elektromagnetische Welle auf einen Punkt" war eher eine Ausnahme, um sich z.B. vom Nexus (STVII) zu lösen.

Für die Aufnahme "interstellaren Wasserstoff" (und anderen Dinge) sind die Bussad-Kollektoren im Bug einer jeden Warp-Gondel verantwortlich.
Diese haben auch entsprechende Magnetfeld-Generatoren.
In STVIIII stößt die Enterprise die eingesogene Gaswolke durch den Rammschub wieder aus (Riker-Manöver).
Da sieht man wohl am deutlichsten, daß die Deflektorschüssel rein garnichts mit dem Ansaugen irgendwelcher Partikel zu tun hat. Sie macht genau das Gegenteil und hält diese davon ab, das Schiff zu beschädigen.

Letzteres dürfte die Erklärung sein, warum man bei den Romulanern keine "Schüssel" sieht. "Schildgeneratoren" können wahrscheinlich auch andere Formen haben und sogar in Inneren eines Schiffes liegen.
Jupp, so sehe ich das auch
Kristian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2010, 14:23   #14
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Zitat:
Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
Es ist einfach schwer, Erklärungen für fiktive Dinge zu finden. Vor allem muss man dann die Fiktion mit der Realität vermischen. Man kann z.B. die heutigen Religionen auch nicht rational bewerten. Deshalb gibt es ja so viele verschiedene Interpretationen der Religionen, weil die Menschen trotzdem immer wieder versuchen fiktive Sachen rational zu erklären :-) Wobei jeder wissen sollte das Religionen eigentlich auch nur dazu gedacht waren, um die Leute etwas in Schach zu halten, damit sie miteinander etwas besser auskommen konnten, in einer Zeit als es noch keine Polizei, Gerichte und Grundrechte gab.
über den Sinn von Religion zu diskutieren, wäre hier dann doch off-topic.

Zitat:
Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
Deshalb finde ich solche Theorien um StarTrek für nonsense und sogar konfliktfördernd.
ganz recht: du findest. Das bedeutet aber nicht, dass wir anderen das ebenso tun.

Zitat:
Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
Man kann auch in diesem Forum einige User sehen, die sich tatsächlich um eine fiktive Sache streiten und persönlich angreifen (z.B. McWire zwei Posts verher ;-) @ Danke, dass Du dich bereiterklärt hast als Beispiel zu dienen). Jeder versucht sich mit seiner Interpretation durch zu setzen. Quasi ein Religionskrieg im SciFi-Forum

Und am Ende sind solche Unterhaltungen ohne Ergebnis ;-)
das ist zwar nicht ganz von der Hand zu weisen, aber so extrem ist es nach meiner Erfahrung nun auch wieder nicht. Es ist durchaus möglich, einen Konsens zu erzielen.

Zitat:
Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
Und um eins drauf zu setzen, ist man dann eingeschnappt, wenn sich die Film-Autoren nicht an den eigenen, ausgedachten Canon halten :-)
das ist allerdings in der Tat ärgerlich.

Zitat:
Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
"Realwissenschaftlich" gesehen, eignet sich die Form einer Parabolschüssel sehr gut dazu, um Signale bzw. elektormagnetische Wellen durch Reflektion zentrisch an einem Punkt zu bündeln und damit zu verstärken. Im Umkehrschluss kann eine Parabolschüssel dazu dienen, um ein konzentriertes Signal zu zerstreuen.
nicht ganz. Die Umkehrung der Standardfunktion eines Parabolspiegels, ein paralleles Strahlenbündel auf einen Punkt (F) zu fokussieren, ist, ein vom Punkt F ausgehendes zerstreuendes Strahlenbündel zu parallelisieren:
http://upload.wikimedia.org/wikipedi.../Parabel_2.svg

Zitat:
Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
Doch dann wäre es, wenn man das "realwissenschafltich" nennen darf, doch viel effizienter direkt von der Strahlungsquelle aus zu streuen, als den Umweg über die Reflektion zu nehmen.
auf was willst du hinaus?
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Alt 08.02.2010, 20:10   #15
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Zitat:
Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
@McWire:
Es ist klar wozu ein Deflektor bei StarTrek gedacht ist, doch ist die Form nicht vorgegeben und auch nicht zwingend notwendig. Wo haben denn die Romulaner ihre Satellitenschüssel? Oder die NX-01-Klasse? Die Defiant hat auch keine Parabolschüssel. Anscheindend ist die Form doch nicht so wichtig.
Du machst hier aber einen Denkfehler. Du versuchst vom Zweck eines Gerätes auf dessen Form zu schließen, ohne den dazwischen liegenden physikalischen Ablauf zu berücksichtigen. Richtig funktioniert es aber nur umgekehrt, dass man von der Form auf die physikalische Funktion und daraus auf den Zweck schließen kann, wobei man da auch nie 100% treffsicher ist.

Um Partikel und makroskopische Objekte aus der Flugbahn zu befördern, muss man nicht zwingend einen parallel gerichteten Energiestrahl einer Deflektorschüssel verwenden. Das ist zwar eine nahe liegende Umsetzungsvariante, aber eben nicht die alleinige.

Genauso wie es heutzutage viele Formen von Antennen gibt, von Schüssel über Stabantenne zu komplexen Drahtgebilden, die alle nur eine Funktion erfüllen, nämlich elektromagnetische Strahlung abzugeben.
Die Grundform entscheidet dann nur darüber, in welcher Form und mit welcher Richtungswirkung die Strahlung abgegeben wird.

Es kann ja sein, dass die Romulaner oder sonst wer einfach eine andere Form von Kraftfeld für diesen Zweck benutzt.. z.B. Manipulationen am Warpfeld, sodass auch im Unterlichtbereich eine abschirmende Subraumfeldblase entsteht.

Die Sternenflotte benutzt die Schüsselvariante (wobei das ab der Excelsior-Klasse keine richtige Schüssel mehr ist) ja vo rallem darum, weil dort mehrere verschiedene Bauelemente untergebracht sind. Neben den passiven und aktiven Deflektorenergiefeldern sitzen da auch die Überträger von Langstreckenkommunikation und -sensoren, welche einen starken Subraumtransmitter und eine komplexe Abstrahlanlage benötigen.

Da in Star Trek sowohl Schutzschilde wie auch Kommunikationswellen und Sensorenwellen Subraumfelder darstellen, ist es ja auch zweckmäßig diese Funktionen in einer großen Anlage zusammen zu fassen.
Zitat:
Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
"Realwissenschaftlich" gesehen, eignet sich die Form einer Parabolschüssel sehr gut dazu, um Signale bzw. elektormagnetische Wellen durch Reflektion zentrisch an einem Punkt zu bündeln und damit zu verstärken. Im Umkehrschluss kann eine Parabolschüssel dazu dienen, um ein konzentriertes Signal zu zerstreuen. Doch dann wäre es, wenn man das "realwissenschafltich" nennen darf, doch viel effizienter direkt von der Strahlungsquelle aus zu streuen, als den Umweg über die Reflektion zu nehmen. Vorausgesetzt wir reden hier davon, dass das Deflektorfeld überhaupt als gradlinige Strahlung gedacht ist. Denn nur bei reflektierbaren Strahlungen macht eine Parabolschüssel überhaupt einen Sinn. Für eine Art starkmagnetisches Feld braucht man keine Parabolschüssel, da sie hier nichts nützen würde.
Das hat unser lieber Physiker "Agent Scullie" schon korrekt erklärt.
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Alt 09.02.2010, 09:04   #16
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Zitat:
Zitat von Agent Scullie Beitrag anzeigen
auf was willst du hinaus?
Ich meine damit, dass man über Reflektionen immer einen gewissen Anteil an Energie verliert. Eine total Reflektion ist nicht ohne Weiteres zu erreichen.

Auf StarTrek bezogen: Ein einziger Energieausfall und die reflektierende Oberfläche der Schüssel würde beschädigt werden und immer mehr an Wirkung verlieren.

Ich will darauf hinaus, dass man direkt von der Quelle aus über z.B. eine Linse oder ein zusätzliches Ablenkungsfeld (wie z.B. bei der guten alten Bildröhre) streuen könnte.

Aber das ist doch schon zu weit am Thema vorbei. Mein Hauptanliegen war eher dieser, dass sich das Design der Raumschiffe nicht an die "Realwissenschaft" hält. In den 60ern waren Parabolschüssel Cool, also hat die alte Constelation-Klasse ein drangebaut bekommen. Die späteren Schiffe haben keine Schüssel mehr. Bei First Contact kann man sogar den Deflektor der Enterprise E von Nahem sehen.

Und somit möchte möchte ich zurück zum Toppic und nochmal erwähnen, dass das Design des Raumschiffs nur eine ästhetische Frage ist und keine wirkliche physikalische Begründung hat.
Kristian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2010, 12:54   #17
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Zitat:
Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
Ich meine damit, dass man über Reflektionen immer einen gewissen Anteil an Energie verliert. Eine total Reflektion ist nicht ohne Weiteres zu erreichen.

Auf StarTrek bezogen: Ein einziger Energieausfall und die reflektierende Oberfläche der Schüssel würde beschädigt werden und immer mehr an Wirkung verlieren.

Ich will darauf hinaus, dass man direkt von der Quelle aus über z.B. eine Linse oder ein zusätzliches Ablenkungsfeld (wie z.B. bei der guten alten Bildröhre) streuen könnte.
meine Erläuterung, dass dein Gedankengang mit dem zu streuenden konzentrierten Signal unzutreffend ist, hast du aber gelesen?

Zitat:
Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
Aber das ist doch schon zu weit am Thema vorbei. Mein Hauptanliegen war eher dieser, dass sich das Design der Raumschiffe nicht an die "Realwissenschaft" hält. In den 60ern waren Parabolschüssel Cool, also hat die alte Constelation-Klasse ein drangebaut bekommen. Die späteren Schiffe haben keine Schüssel mehr. Bei First Contact kann man sogar den Deflektor der Enterprise E von Nahem sehen.
aber vielleicht hält es sich ja an eine ST-eigene fiktive Physik.

Zitat:
Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
Und somit möchte möchte ich zurück zum Toppic und nochmal erwähnen, dass das Design des Raumschiffs nur eine ästhetische Frage ist und keine wirkliche physikalische Begründung hat.
die Frage des OP war, warum der Deflektor mal blau und mal gelb ist. Auch wenn das Design des Deflektors nur eine Frage der Ästhetik ist, sollte man trotzdem annehmen, dass sich sein Aussehen nicht fortlaufend ändert. Wenn es sich also doch mal ändert, ist es eine naheliegende Frage, warum es das tut.
Agent Scullie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2010, 17:55   #18
Captain
 
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Zitat:
Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
Und somit möchte möchte ich zurück zum Toppic und nochmal erwähnen, dass das Design des Raumschiffs nur eine ästhetische Frage ist und keine wirkliche physikalische Begründung hat.
Ich weiß nicht was an Warpgondeln soo ästhetisch sein soll, trotzdem werden sie starr in allen ST-Serien beibehalten.

Der Grund ist, dass aufgrund der Physik von Star Trek diese Gebilde für den Überlichtflug mit einem Warpantrieb notwendig sind.

Man kann für jedes Bauelement und Designelement eine wissenschaftliche Erklärung finden, immerhin haben die Designer neben der reinen Ästhetik ja auch immer die physikalischen Gegebenheiten in Star Trek im Hinterkopf.

Ansonsten bräuchte man solche Sachen wie Hauptdeflektor, Warpgondeln, Bussard-Kollektoren, Öffnungen für Torpedowerfer, Öffnungen für Impulsantrieb, Kühlrippen usw. nicht.

Die Annahme, dass keine Physik hinter dem Design steckt, ist demzufolge falsch und widerlegbar.
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Geändert von McWire (10.02.2010 um 16:48 Uhr)
McWire ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2010, 10:38   #19
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Zitat:
Zitat von Agent Scullie Beitrag anzeigen
meine Erläuterung, dass dein Gedankengang mit dem zu streuenden konzentrierten Signal unzutreffend ist, hast du aber gelesen?

aber vielleicht hält es sich ja an eine ST-eigene fiktive Physik.

die Frage des OP war, warum der Deflektor mal blau und mal gelb ist. Auch wenn das Design des Deflektors nur eine Frage der Ästhetik ist, sollte man trotzdem annehmen, dass sich sein Aussehen nicht fortlaufend ändert. Wenn es sich also doch mal ändert, ist es eine naheliegende Frage, warum es das tut.
Ja Agent Sculli, ich weiß was du gemeint hast. Doch würde allein ein parallelisierter Strahl nichts nützen, da der Querschnittdurchmesser dann erst recht nicht ausreichen würde, um das Schiff zu schützen. Deshalb rede ich ständig vom Streuen der Strahlen. Von einer Parabolschüssel müsste eine konische Strahlung abstrahlen, um das Schiff voll schützen zu können.

Dass StarTrek eine eigene Physik hat ist schon klar. Das ist auch vollkommen legitim so lange es logisch ist. Es wird jedoch immerwieder versucht mit unserer bekannten Physik die StarTrek-Physik zu interpretieren. Dabei können wir derzeit von einem Überlichtflug nur träumen und wir wissen überhaupt nichts im Bereich vom Subraum, Tachionenstrahlung, Antimateriekammer usw.

Die StarTrek-Physik ist aber keinesfalls schlecht. Ich behaupte, dass Gene Roddenberry mit StarTrek mindestens einen so großen Einfluss auf unserere heutige Wissenschaft hat wie damals Jules Verne zu seiner Zeit.

Bei der Sache mit der Ästhetik hast du Dir ja quasi selbst geantwortet. Das Aussehen ändert sich ständig von Projekt zu Projekt. Hast du nicht mitbekommen wie gejammert wurde wegen der neuen Enterprise in STXI? Es gibt zu jeder Serie ein eigenes Bau-Kit. Deshalb sehen die Deflektoren usw. innerhalb einer Serie auch relativ gleich aus. Und wenn eine Serie Re-mastered wird, dann wird das Aussehen auch mehr oder weniger aktuallisiert.

@McWire
Junge junge, du bist ja schon fast fanatisch. So wirkt das zumindest auf mich.

Der Pilotfilm von TOS ist die Urmutter von StarTrek. Diese Form mit den Gondeln wurde bei den Raumschiffen weitesgehend beibehalten. Das Aussehen musste modern sein. Und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Warpgondeln sehr stark an Schubraketen angelehnt sind und dass die Parabolschüssel als Deflektor herhalten musste, weil das in der damaligen Zeit topschick war.

Die meisten wissenschaftlichen Begriffe kamen jedoch erst bei TNG auf. In TOS war Kirk viel zu sehr damit beschäftigt das Weltall zu befruchten :-D Und wenn es eine komplizierte Frage über Zeitreisen und sonstwas gab, dann wurde der Computer gefragt, der dann die antworten "positiv" oder "negativ" ausspuckte.

Auf unserer derzeitigen wissenschaftlichen Basis können wir nichts über die ideale Form von Raumschiffen sagen. Agent Sculli kann dir besser erklären warum die Form der Enterprise aufgrund unserer Physik eigentlich nicht so dolle ist.
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Alt 10.02.2010, 15:50   #20
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Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
Ja Agent Sculli, ich weiß was du gemeint hast. Doch würde allein ein parallelisierter Strahl nichts nützen, da der Querschnittdurchmesser dann erst recht nicht ausreichen würde, um das Schiff zu schützen. Deshalb rede ich ständig vom Streuen der Strahlen. Von einer Parabolschüssel müsste eine konische Strahlung abstrahlen, um das Schiff voll schützen zu können.
Ganz so einfach funktioniert das Deflektorsystem nun auch wieder nicht.

Es besteht im Endeffekt aus mehreren Komponenten.

-> Warum haben nicht alle Sternenflottenschiffe Deflektoschilde?

Es gibt ein passives Deflektorfeld, welches vor kleinen Sachen wie Staub schützt und vor dem Raumschiff in parabolischer Form angeordnet ist.
Außerdem gibt es einen aktiven gerichteten Deflektorstrahl, der dafür verantwortlich ist, dass größere Objekte aus der Flugbahn entfernt werden.



Da der aktive Strahl gebündelt eingesetzt wird, muss man hier nix zerstreuen. Wichtig ist hier, dass ein kohärenter Strahl entsteht.
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