04.11.2001, 15:02
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#1 | | Admiral A.D.
Registriert seit: 12.05.2000 Ort: Erlangen
Beiträge: 5.018
| [009] "Die Saat" / "Civilization" Star Trek - Enterprise Folge: 9 Datum: 31.07.2151 Titel: Die Saat Original-Titel: Civilization Episodenbeschreibung:
Die Crew der Enterprise NX-01 entdeckt einen erdähnlichen Planeten, auf dem etwa 500 Millionen humanoide Lebewesen wohnen. Entwicklungsgeschichtlich befinden diese jedoch noch auf einer vorindustriellen Stufe, weswegen Captain Archer beschließt, sich gemeinsam mit Tucker, Sato und T'Pol inkognito auf dem Planeten umzusehen. Interesse weckt in erster Linie eine von den Sensoren der Enterprise aufgefangene Neutrinoemissionsquelle, welche auf das Vorhandensein eines Antimateriereaktors hindeutet. Archer und seine Crew scheinen also nicht die ersten Aliens zu sein, die diesen Planeten besuchen.
Bei seinen Nachforschungen stellt das Außenteam fest, dass eine unheilbare Krankheit unmittelbar in der Umgebung des betreffenden Gebietes ein Haus eines erst seit kurzem hier lebenden Antiquitätenhändlers um sich greift und die dort lebende Bevölkerung dahinrafft. Unterstützung bei der Aufklärung dieser mysteriösen Zusammenhänge erhält Captain Archer dabei von der schönen und mutigen Apothekerin Riann, die dem Spuk ebenfalls ein Ende machen möchte… Regie: Mike Vejar Drehbuch: Phyllis Strong, Michael Sussman Gastdarsteller: Diane DiLascio as Riann
Wade Andrew Williams as Garos
Charlie Brewer as Alien/Akaali #1 DVD: Box 01, Disc 03
- Quelle: StarTrek Infos - Datenbank: v726.10 - 30.04.2005
__________________ "Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert...." "Das X markiert den Punkt...!"
Geändert von STI (18.05.2005 um 17:02 Uhr)
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17.11.2001, 09:42
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#2 | | Lieutenant Commander
Registriert seit: 01.10.2001 Ort: Mülheim
Beiträge: 2.628
| [009] Civilization [up=332]1043173456.jpg[/up] [up=332]1043173557.jpg[/up]
nun, als ich mir den promo trailer gesuagt hatte dachte ich zuerst, es wird mal eine etwas langweiligere folge in der archer mal was zum knutschen bekommt.
aber es kam ganz anders. "civilization" ist eine solide first contact episode mit einer guten story, schönen settings, ausbaubaren bösewichtern und netten dialogen und ideen. sicher eine der besseren folgen.
desweiteren sollte man sich diese folge mal zu gemüte führen, wenn man glaubt daß alle aliens englisch sprechen 
schade ist nur, daß hoshi sato mal wieder viel zu kurz gekommen ist. gerade in dieser folge hätte sie viel zu tun bekommen können.
eine meiner lieblingssezen ist...
... als archer mit der wissenschaftlerin spricht und sein translator den geist aufgibt. sein ablenkungsmanöver war ja recht... originell.
die bösen erinnerten mich natürlich ein wenig an "v - the visitors" könnte durchaus eine hommage darauf sein. vielleicht leide ich ja unter paranoia, aber bei dem besitzer des devotionalien-ladens dachte ich, daß er ein perfekter romulaner wäre 
jolan tru
rhiannon
__________________ Die anständigen Bürger sind auf irgendeine Art träger, kümmern sich nicht um die Anfänge
politischen Unheils und werden schließlich erst durch die Unausweichlichkeit selbst aufgerüttelt, so
dass sie selbst manchmal durch ihr Zögern und durch ihre Trägheit, während sie sogar unter Verlust
ihres Ansehens die Ruhe behalten wollen, beides verlieren. - Marcus Tullius Cicero - (Wehret den Anfängen)
Geändert von DocBashir (21.01.2003 um 19:27 Uhr)
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17.11.2001, 11:47
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#3 | | Cadet 2nd Class
Registriert seit: 06.11.2001 Ort: Hessen
Beiträge: 52
| Ich fand die Folge auch nicht schlecht. Hatte auch befürchtet, dass sie langweilig wird.
Jetzt wissen wir wenigstens mal besser bescheid, wie das mit den Translatoren ist. Sie sind im Kommunikator eingebaut, wenn ich das richtig erkannt habe.
Auch wurde jetzt verdeutlicht, was Menschen und Vulkanier vor Gründung der Föderation über Einmischung dachten. Da gibts ja Differenzen.
__________________ silent leges inter arma
Geändert von DocBashir (21.01.2003 um 19:29 Uhr)
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18.11.2001, 10:47
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#4 | | Moderator
Registriert seit: 14.05.2000 Ort: 54°18'52.98''N, 10°06'47.71''E
Beiträge: 14.083
| Doch war eine ganz amüsante Folge. Es war zwar irgendwie von Anfang an klar, dass es noch andere Aliens gibt und das sie nichts gutes im Schilde führen, aber die Story war doch ganz solide umgesetzt.
Fazinierend waren ja wohl die Sensoren der Enterprise - die hatten den gewaltigsten Zoom, den ich je gesehen habe.
Und wir haben auch erfahren, dass es Reed endlich hingekriegt hat, die Torpedos richtig zu konfigurieren.
__________________ Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree. Makes perfect sense. |
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18.11.2001, 12:46
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#5 | | Cadet 2nd Class
Registriert seit: 06.11.2001 Ort: Hessen
Beiträge: 52
| Zitat: Originalnachricht erstellt von Captain Proton Fazinierend waren ja wohl die Sensoren der Enterprise - die hatten den gewaltigsten Zoom, den ich je gesehen habe. | Ist nur realistisch, das bekommen wir heute schon fast hin, erst recht in 150 Jahren.
__________________ silent leges inter arma |
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18.11.2001, 12:48
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#6 | | Commander
Registriert seit: 14.10.2000 Ort: Wallerfangen
Beiträge: 3.676
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__________________ Is that a Daewoo? |
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18.11.2001, 23:31
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#7 | | Lieutenant Junior Grade
Registriert seit: 12.10.2001
Beiträge: 1.281
| ja, die Folge war ganz ok, nichts besonderes zwar, aber zum Glck nicht so langweilig wie die meisten VOY Folgen...
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"We'll make sure history never forgets the name ENTERPRISE." |
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19.11.2001, 11:49
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#8 | | Lieutenant Junior Grade
Registriert seit: 01.06.2001 Ort: Hannover
Beiträge: 1.399
| OBERGEIL!!
Endlich mal eine Episode, die ohne Wenn und Aber begeistert! Absolut gut gemachte Folge! Action und Handlung in einem ausgewogenen Verhältnis! Endlich wurde auch geklärt, dass die Kommunikatoren gleichzeitig als Translatoren benutzt werden. Also wenn Enterprise mit dem Niveau weitermacht ...!
Übrigens habe ich gehört, das die Rasse, mit der sie da zu tun haben später von NOMAD ausgelöscht wird. (Kommt aus dem Startrek-Forum.de)
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"Was für Missionsziele, Malcom?...Lass uns doch erstmal nen coolen Schneemann bauen" Archers Pfadfindertruppe "Fähnlein Enterschweif" auf erster Erkundungstour |
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19.11.2001, 14:50
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#9 | | Cadet 4th Class
Registriert seit: 20.08.2001 Ort: Vöcklabruck, Österreich
Beiträge: 19
| jo, tolle Folge.
Effekte, Story, ... stimmte alles.
Und T'Pol(s Charakter) gefällt mir doch immer besser.
Faszinierend nur, wie gefasst Riann alles nimmt, was um ihr herum geschieht und sie drauf reagiert. Ich wär an ihrer Stelle vermutlich etwas aufgebrachter.
Kann so weiter machen, ETP! wtg  |
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19.11.2001, 16:48
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#10 | | Cadet 2nd Class
Registriert seit: 06.11.2001 Ort: Hessen
Beiträge: 52
| Wo bleibt eigentlich das voting?
__________________ silent leges inter arma |
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19.11.2001, 19:06
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#11 | | Lieutenant
Registriert seit: 06.08.2001 Ort: Mainz
Beiträge: 1.485
| *rofl*
Ich möchte gerade mal eine der schönsten Teile der Zusammenfassung dieser Folge von der ehemalilgen st-enterprise Seite posten, die jetzt www.stus.de heißt.
Also, ein paar Häppchen:
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Da die erste Direktive noch nicht jedem Sternenflotter ausreichend auf's Pausenbrot geschmiert worden war und Picard noch nicht für die moralische Verpflegung zuständig ist, setzt sich Archer natürlich mit einer Außenmission durch. - Obwohl die Scanner jeden kleinsten Steinhaufen auf der Planetenoberfläche in Breitbild und Dolby-Surround darstellen können und Hoshi im Schiff(!) sogar die Bewohner belauscht(!!). - "Akustic Relais" - Aha. Alles klar! Freuen wir uns schon jetzt auf "Geschmacksknospen-Relais" und die ersten, durch geniale Scannertechnologie übertragenen Geschlechtskrankheiten!
Schnell trägt auch jeder einen Universaltranslator mit sich, der freundlicherweise bereits in der Beta-Version 0.22 lippensynchron übersetzt und überhaupt durch seine Plug&Talk-Architektur jede Menge Freu(n)de macht...
Nun denn: Phlox tackert kurzerhand die abgepellte Gummierung eines fachmännisch zerlegten Fahrradreifens auf die Denkerstirne... Und schon hampeln unsere Freunde (vor allem mal wieder T'Pol, Archer und Tucker) auf dem fremden Planeten herum. Getragen von mysteriöser Buhu-ist-das-fremd&unheimlich-Musik mitten durch unspektakuläre Freiluft-Suppenküchen, Marktstände und der Fußgängerzonenbegrünung. - Immerhin: Die Zahl der Statisten scheint an manchen Stellen die Menge an verfügbaren Marktplatz-qm zu überschreiten...
Dummerweise wird man bei der Recherche von einer durchaus nicht unansehnlichen Schwarzlockigen überrascht. Eine Einstellung später, direkt bei dem Gespräch zwischen 4 Hormonen ahnen wir: "Aha! Archer, der alte Schwanzlurch! Verliebt sich in die Frau im Brockensammlungsoutfit und verpasst ihr sein Ding! Weiter so, du machst es, mein Junge!"
Doch ich rufe angewidert zurück: "Passiert ja gar nichts!!" - Die gegenseitige Sympathie besitzt ungefähr die Wärme, die man nur mit einem heiteren Picknick auf dem Pluto locker rekonstruieren könnte...
Gähn... Noch was? Ach ja: Auf dem Planeten gerät Archer und Freundin in ein Feuergefecht für Gehkranke, das die kluge Frau mit einem kleinen, physikalischen Tipp für unseren Lieblingscaptain entscheidet. Ende, aus, fertig. Jetzt noch schnell ein inniges Knutschilein und dann den Abspann. Puuh, geschafft! 45 Minuten gefüllt! War ja gar nicht so einfach!  |
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20.11.2001, 07:47
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#12 | | Lieutenant Junior Grade
Registriert seit: 01.06.2001 Ort: Hannover
Beiträge: 1.399
| Mit den Translatoren haben sie ja (Leider) Recht! Die Übersetzungen von dem kleinen Ding im Kommunikator können wohl kaum lippensynchron sein. Und vor allem würde wohl jeder halbwegs intelligente Alien merken, das da das kleine Ding in der Tasche spricht und nicht der Typ vor mir *gg* ! Aber daran haben wir uns ja im Laufe der Jahre schon bei Startrek gewöhnt. Auch der implantierte Universalübersetzer ist ja kein "Babbelfisch" *lol*!
Tja! Aber das muss man wohl in Kauf nehmen. Ist ja schon nicht schlecht, das man sich die Mühe macht den "Universalübersetzer" zu integrieren. Hätte man aber meiner Meinung nach schon etwas früher machen können. Spätestens als der Andorianer in bestem Englisch behauptet er hätte noch nie einen Menschen gesehen war da wohl ein wenig Erklärungsbedarf, oder?
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20.11.2001, 10:55
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#13 | | Cadet 2nd Class
Registriert seit: 06.11.2001 Ort: Hessen
Beiträge: 52
| Stimmt, der Oxford-Andorianer kann auch mit dem Kombi-Kommunikator nicht erklärt werden. Den hatten sie ja definitiv nicht dabei.
__________________ silent leges inter arma |
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20.11.2001, 13:44
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#14 | | Crewman
Registriert seit: 08.08.2001 Ort: Senftenberg
Beiträge: 224
| Ich fand die folge wirklich gut.War alles drin was dazugehört, von First Contact bis zum Weltraumgefecht und dem Kuss am Ende.Und was sich zwischen Trip und T'Pol entwickelt wird auch immer interessanter.Ich bin schon auf mittwoch nacht gespannt. |
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20.11.2001, 14:39
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#15 | | Lieutenant Junior Grade
Registriert seit: 01.06.2001 Ort: Hannover
Beiträge: 1.399
| Also die TOS-Elemente, wie z.B. die handfeste Schlägerei und das Rumgeknutsche finde ich schon ziemlich geil! Aber trotzdem sollte auch das gehobene "Niveau" von TNG mit einfließen. Ich denke da an die gehobene Form der Diplomatie, klassische Musik usw. Nicht zuletzt aber auch einige anspruchsvolle gesellschaftskritische Themen. Oder auch mal sowas in Richtung "Ship in a Bottle".
Also seit der dieser Folge werde ich langsam zum "ENTERPRISE"-Fan. Ich hoffe nur, das man sich ein wenig an die Startrek-Geschichte hält.
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20.11.2001, 17:26
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#16 | | Lieutenant Junior Grade
Registriert seit: 12.10.2001
Beiträge: 1.281
| solche Aussagen wie: ja die Universalübersetzer sind nicht lippensynchron lassen mich oftmals an der Intelligenz so mancher Trekkies zweifeln, denn überlegt doch mal: Wie sollte man es denn sonst machen?? Die Schauspieler irgend einen Stuss labern lassen, den sie dann auch noch selbst synchronisieren müssen??
Also wie gesagt von der "Sorte" Trekkies gibts bei st-enterprise.de oder stus.de wie es jetzt heisst mehr als genug, das schlimmste an solchen Leuten ist das sie sich selbst viel zu ernst nehmen  Zitat: |
Obwohl die Scanner jeden kleinsten Steinhaufen auf der Planetenoberfläche in Breitbild und Dolby-Surround darstellen können und Hoshi im Schiff(!) sogar die Bewohner belauscht(!!). - "Akustic Relais"
| hier ein typisches Beispiel... die Leute bei st-enterprise.de haben einfach vergessen, dass ST Science Fiction ist
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21.11.2001, 11:25
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#17 | | Crewman
Registriert seit: 25.05.2001
Beiträge: 224
| Das ist ja eine hirnrissig dumme Entschuldigung, JLP. Auch Science-Ficiton sollte wenigstens einigermaßen schlüssig sein. Aber die ENT-Autoren sind so kurzsichtig, daß sie nicht einmal zwei Monate lang ihre eigenen Prämissen durchhalten. Ich zweifele nicht an der Intelligenz der Trekkies, sondern an der Intelligenz der Autoren (und an der Intelligenz der Trekkies, die diese Idioten-Autoren auch noch verteidigen ).
Erst wird mit großen TRARA Hoshi eingeführt und uns in den ersten beiden Folgen erklärt, daß es keinen Universal-Übersetzter gibt. Und schon wenige Folgen später, werden die Geräte eingeführt und sind sogar noch besser als die Übersetzter des 24. Jh. Das ist unglaubwürdig. Das ist Schrott. Das ist ganz große Sch.... Und es ist auch langweilig.
Und wenn Du dann auch noch ganz naiv fragst, JLP, "wie man es denn sonst" machen solle und diese Frage auch noch mit dem Satz "überlegt doch 'mal" einleitest (als gäbe es keine Alternative), zweifele ich außerdem an Deiner Phantasie... Mir fallen nämlich spontan dutzende Lösungen ein, die konsistenter gewesen wären, als dieser dämliche Universal-Übersetzter, dessen Einführung nur von Bequemlichkeit, Unlust, Phantasielosigkeit und Dummheit zeugt. Statt die "Hoshi"-Chance zu nutzen, standen die Autoren schon nach zwei Folgen flennend vor den Trümmern ihrer tollen Geschichte und zerrten Rick Berman am Rockzipfel
"BUHÄÄ! Rick! Ohne Universalübersetzer fällt mir aber keine Geschichte ein... Ich bin zu doof dafür! Darf ich den Universal-Übersetzer doch einführen? Bütte, bütte, bütte..."
Dabei ärgere ich mich überhaupt nicht darüber, daß es den Universal-Übersetzer im 22. Jh. schon geben soll. Damit habe ich kein Problem - auch wenn es relativ unglaubwürdig ist. Vielmehr bringt mich auf, daß die Autoren die Zuschauer immer wieder verarschen und nicht einmal fünf Minuten ihre eigenen Prämissen einhalten können. Ich sage nur: Voyager, Shuttles, Photonentorpedos, Energie- und Ressourcenprobleme...
Entweder man bleibt konsequent oder man hält sich mit solchen Dingen zurück. Wenn ich daran denke wie großmäulig Rick Berman noch im September verkündet hat, es gäbe keinen Universal-Übersetzer, wird mir schlecht! Was für ein Dummschwätzer und Schaumschläger! Warum kann man nicht die Klappe halten, wenn man nichts zu sagen hat?
Was hat dieses saudumme Gelabere denn bitteschön mit Intelligenz zu tun? Intelligent wäre es, ein Konzept von der ersten bis zur letzten Folge durchzuhalten oder erst überhaupt nicht damit anzufangen. Alles andere ist peinlich und keinesfalls intelligent.
Auch im übrigen haben die Autoren wieder übel geschlampt. So sagt Archr etwa in einer der ersten Szenen, man sei 78 Lichtjahre von zu Hause entfernt... Selbst mit Warp 4.5, der absoluten Höchstgeschwindigkeit der Enterprise, würde das rund 280 Tage dauern. Die Enterprise ist aber erst dreieinhalb Monate unterwegs, hat einige Schlenker gemacht und ist keineswegs immer mit Höchstgeschwindigkeit geflogen.
Ich finde diese unnötigen Fehler sind eine Beleidigung für die Zuschauer, weil sie nicht gerade von der Intelligenz der Autoren zeugen. Das kommt eben davon, wenn man "Baywatch"-Autoren für Star Trek verpflichtet. Warum nimmt man nicht Leute, die von Star Trek Ahnung haben und denen solche groben Schnitzer nicht unterlaufen?
Es ist doch wirklich nicht zuviel verlangt, wenn jemand 'mal kurz nachrechnet, wieviele Lichtjahre man in 15 Wochen zurücklegen kann. Das ist doch simpler Dreisatz und dürfte selbst Star-Trek-Autoren nicht überfordern. Spätestens dem Regisseur oder Supervisor sollte es jedoch auffallen.
Der größte Gag war ja, daß die Schrott-Sensoren der Enterprise zwar auf 4,5 Lichtjahre Entfernung (!) 500 Millionen Bewohner zählen kann, aber nicht in der Lage ist, auf ein paar hundert Kilometer Entfernung einen Menschen von einem Alien zu unterscheiden... Lächerlich.
Die Folge war unter diesen Aspekten ganz großer Käse! Wenn Enterprise so weiter macht, landen wir bald wieder auf Voyager-Niveau.
Übrigens hat "Trekzone", die ja nun wirklich nicht im Verdacht stehen überkritisch zu berichten (Durchschnittsbewertung für Voyagerfolgen: 1++), der Episode ebenfalls nur eine äußerst dürftige 4+ gegeben. Und das will bei denen schon etwas heißen. die Leute bei st-enterprise.de haben einfach vergessen, dass ST Science Fiction ist
Und auf diesen Satz sei Dir noch mit einer intelligenten Anmerkung eines Diskutantin in einem englischen Star Trek Forum geantwortet, die da meinte:
"They seem to forget the science part of science fiction sometimes."
Recht hat sie!
Geändert von Uhurababe (21.11.2001 um 13:45 Uhr)
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22.11.2001, 23:55
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#18 | | auf wunsch deaktiviert
Registriert seit: 06.09.2001
Beiträge: 383
| Zitat: Originalnachricht erstellt von Uhurababe Und auf diesen Satz sei Dir noch mit einer intelligenten Anmerkung eines Diskutantin in einem englischen Star Trek Forum geantwortet, die da meinte:
"They seem to forget the science part of science fiction sometimes."
Recht hat sie! | Nein, hat sie nicht!
Allerdings gebe ich zu, daß das eine Frage des Standpunktes und der grundlegenden Definition von SF ist, an die man sich hält. Da es bislang keine allgemein akzeptierte eindeutige Definition des Genres Sciencefiction gibt, kann man hier trefflich streiten.
Ich weiß ja nicht, welche Definition du bevorzugst, aber ich sehe die von Karlheinz Steinmüller klar als die treffendste an. Er definiert SF in zwei Schritten, wobei der erste Schritt fantastische Literatur von der realistischen Literatur trennt: "Definitionsschritt 1: In der realistischen Literatur wird eine Welt vorausgesetzt, die im Prinzip unserer empirisch erfahrbaren Welt entspricht. Die Welt der phantastischen Literatur weicht für den Leser erkenntlich von unserer Wirklichkeit ab."
Im zweiten Schritt wird die Science Fiction speziell von der allgemeinen Phantastik unterschieden: "Definitionsschritt 2: In der SF wird im Unterschied zur "reinen" Phantastik die Abweichung der Welt des Werkes von der Realität des Lesers unter Bezugnahme auf ein wissenschaftliches Weltbild legitimiert (als plausibel dargestellt)."
Wichtig sind mir hier zwei Dinge:
Erstens beschreibt das vom SF-Autor beschriebene Szenario eine Veränderung der empirisch erfahrbaren Umwelt des Autors (und des Rezipienten), basiert also auf dieser sogenannten Nullwelt.
Zweitens erhebt diese Definition von SF an das Novum - also das Element einer Geschichte, das von der uns bekannten Welt abweicht - keinen echten Anspruch auf Wissenschaftlichkeit , wie dies andere SF-Definitionen tun. Sie soll allerdings im weitesten Sinne plausibel wirken, sich also in das wissenschaftliche Weltbild des Rezipienten ohne gravierende Widersprüche einfügen.
Dementsprechend halte ich es für völligen Quatsch, ständig mit erbsenzählerischer Akribie nach irgendwelchen Logikfehlern zu suchen, wie das in diesem Forum oft gemacht wird. Generell sollte man die Qualität von SF nicht an ihrer „Machbarkeit" oder ihrem direkten realistischen Bezug messen. Es scheint vielmehr sinnvoll, von dem Novum als Prämisse auszugehen und dessen Folgen zu hinterfragen, anstatt das Novum selbst anzuzweifeln. Schließlich beruht das besondere gesellschaftliche Potential der SF gerade in dieser Möglichkeit der Projektion in eine Welt, die von der tatsächlichen Alltagswelt abweicht. Hinterfragt man also das Novum selbst, so beraubt man damit die SF ihres spezifischen Potentials!
Die von dir zitierte englischsprachige Diskutantin scheint mir SF eher im Sinne von Leuten wie Gernsback oder Campbell zu definieren. Diese Sichtweise kann man IMHO spätestens seit den fünfziger-Jahren als überholt ansehen.
Aber wie bereits gesagt: darüber kann man streiten. |
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23.11.2001, 00:40
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#19 | | Crewman
Registriert seit: 25.05.2001
Beiträge: 224
| Interessant. Was das allerdings mit meinem vorstehendem Beitrag zu tun hat, scheint mir nur unzureichend herausgearbeitet. Könntest Du bitte etwas substantiierter vortragen und auf die vorbrachten Argumente eingehen, statt bezugspunktlos zu abstrahieren?
Im übrigen habe ich das Konzept von SF, wie Du es oben definiert hast, überhaupt nicht in Frage gestellt, sondern nur seine konsequente Durchsetzung angemahnt. Die Freiheit der Fiktion entbindet doch nicht von der Pflicht zur Folgerichtigkeit. Es ist ja gerade das selbstverschuldete Dilemma von Star Trek, einerseits die Zuschauer mit pseudowisschenschaftlichen Erklärungen zuzumüllen, andererseits die eigenen Prämissen entweder zugunsten der Dramaturgie, meistens jedoch nur aus allgemeiner Planlosigkeit, in die Tonne zu kloppen. Das ist kein Problem der Definition von Science-Ficition, sondern eine Frage der konzeptionellen Konsequenz.
In TOS hat man sich auch noch darauf beschränkt, eine technische Möglichkeit schlicht als Faktum zu präsentieren, ohne ihren technischen Hintergrund zu erläutern. Heute dagegen muß man jeden Dreck haarklein (und haarsträubend) erklären. Da gerät das Aufspüren von Logikfehlern nicht zu Erbsenzählerei, wie Du meinst, sondern zur Trümmerbeseitigung von World-Trade-Center'schen Ausmaßen.
Star Trek - Technik, die entgeistert. |
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23.11.2001, 01:36
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#20 | | auf wunsch deaktiviert
Registriert seit: 06.09.2001
Beiträge: 383
| Zitat: Originalnachricht erstellt von Uhurababe Interessant. Was das allerdings mit meinem vorstehendem Beitrag zu tun hat, scheint mir nur unzureichend herausgearbeitet. Könntest Du bitte etwas substantiierter vortragen und auf die vorbrachten Argumente eingehen, statt bezugspunktlos zu abstrahieren? | Eigentlich dachte ich, ich hätte mich klar ausgedrückt. 
Also nochmal: Ich stelle überhaupt nicht in Frage, daß es einer Serie nicht besonders gut tut, wenn sie voller Widersprüche steckt. Insofern stimme ich dir zu. Allerdings kann ich nicht nachvollziehen, weshalb du (und noch einige andere Member) sich in ihrer Kritik fast ausschließlich auf Logikfehler konzentrieren. Was ich sagen will ist, daß solche Kritik zwar faktisch richtig ist, jedoch den eigentlichen Kern völlig verfehlt, da sich die eigentliche Qualität von Sciencefiction an völlig anderen Kriterien festmacht, als an ihrer "Fehlerfreiheit". Wenn man sich in seiner Kritik lediglich auf solche eher nebensächlichen Oberflächlichkeiten beschränkt, bringt das keinen weiter. Zitat: Originalnachricht erstellt von Uhurababe Im übrigen habe ich das Konzept von SF, wie Du es oben definiert hast, überhaupt nicht in Frage gestellt, sondern nur seine konsequente Durchsetzung angemahnt. Die Freiheit der Fiktion entbindet doch nicht von der Pflicht zur Folgerichtigkeit. Es ist ja gerade das selbstverschuldete Dilemma von Star Trek, einerseits die Zuschauer mit pseudowisschenschaftlichen Erklärungen zuzumüllen, andererseits die eigenen Prämissen entweder zugunsten der Dramaturgie, meistens jedoch nur aus allgemeiner Planlosigkeit, in die Tonne zu kloppen. Das ist kein Problem der Definition von Science-Ficition, sondern eine Frage der konzeptionellen Konsequenz. | Selbstverständlich spielt die Definition von SF hier eine zentrale Rolle! Was ich herausstellen wollte, ist, daß SF bereits aus ihrer Definition heraus ein spezifisches Potential besitzt, welches anderen literarischen bzw. filmischen Genres fehlt. Die Qualität von SF muß man also danach bewerten, wie gut dieses Potential genutzt wird, und nicht danach, wie "fehlerfrei" das Szenario ist, durch welches sich der Autor die Nutzung dieses Potentials erschließt.
Man könnte auch sagen, daß sich bereits aus der Definition der SF heraus ergibt, daß man zur Bewertung dieses Genres ganz eigene Kriterien heranziehen muß, die sich von den Bewertungskriterien anderer Genres deutlich unterscheiden. Zitat: Originalnachricht erstellt von Uhurababe In TOS hat man sich auch noch darauf beschränkt, eine technische Möglichkeit schlicht als Faktum zu präsentieren, ohne ihren technischen Hintergrund zu erläutern. Heute dagegen muß man jeden Dreck haarklein (und haarsträubend) erklären. Da gerät das Aufspüren von Logikfehlern nicht zu Erbsenzählerei, wie Du meinst, sondern zur Trümmerbeseitigung von World-Trade-Center'schen Ausmaßen. | Ja, du hast recht, daß es seitens der Autoren manchmal in der Tat besser wäre, diverse Phantastereien einfach als fixes Postulat in den Raum zu stellen, anstatt ständig irgendwelche fadenscheinigen und widersprüchlichen Erklärungen aus dem Hut zu zaubern. Aber ich stelle einfach mal die These auf, daß man es hier mit einem absoluten Teufelskreis zu tun hat: Je mehr Erklärungen man den Fans gibt, desto mehr Widersprüche finden diese, was dazu führt, daß man sich wieder neue Details aus den Fingern saugt, um diese Widersprüche aufzuklären. In diesen neuen Erklärungen finden sich aber garantiert wieder neue Logikfehler ... usw...
Mit deinen erbsenzählerischen (ich bleibe dabei ) Posts bist du Teil dieser Spirale - ohne aber die wirklich interessanten Punkte (siehe oben) anzusprechen. |
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