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****** eine der besten Star Trek-Folgen aller Zeiten! 2 2,41%
***** sehr gute Folge - hat alles, was Star Trek ausmacht! 12 14,46%
**** gute Folge mit unterhaltsamer Story! 19 22,89%
*** vollkommen durchschnittliche Folge! 34 40,96%
** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert! 13 15,66%
* eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Star-Trek unwürdig! 3 3,61%
Teilnehmer: 83. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 23.11.2001, 07:48   #1
Lieutenant Commander
 
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Arrow [010] "Familienbande" / "Fortunate Son"

Star Trek - Enterprise

Folge: 10
Datum: Unbekannt

Titel: Familienbande
Original-Titel: Fortunate Son

Episodenbeschreibung:
Captain Archer bekommt von der Zentrale der Sternenflotte den Auftrag, das Frachtschiff "Fortunate" zu suchen, welches ein Notsignal ausgesandt hat. Als die Enterprise bei dem Schiff ankommt, ist dieses schwer beschädigt. Archer bringt in Erfahrung, dass die "Fortunate" von den Nausikaanern angegriffen wurde, die in diesem Bereich des Weltraums Piraterie betreiben. Bei dem Angriff wurde der Captain des Frachters schwer verletzt. Die Befehlsgewalt an Bord hat nun der erste Offizier der "Fortunate", ein Mann namens Ryan, inne.

Die Crew der Enterprise hilft der sich ablehnend verhaltenden Frachterbesatzung dennoch bei den Reparaturen ihres Schiffes. Dabei entdeckt T'Pol, dass die Crew der "Fortunate" den Sternenflotten - Offizieren etwas verschweigt: In einem der zahlreichen Frachträume befindet sich ein schwer verletzter Nausikaaner, der gefoltert wird, um von ihm taktische Informationen zu erhalten. Durch einen Trick gelingt es der Besatzung der "Fortunate" kurz darauf, der Enterprise zu entkommen. Das Ziel ihres neuen Kurses: Die Operationsbasis der Nausikaaner, die angegriffen und vernichtet werden soll…

Regie: LeVar Burton
Drehbuch: James Duff

Gastdarsteller:
Lawrence Monoson as Matthew Ryan
Kieran Mulroney as Shaw
Vaughn Armstrong as Admiral Forrest
Danny Goldring as Nausicaan Captain
Charles O. Lucia as Captain Keene
D. Elliot Woods as Nausicaan Prisoner
Daniel Asa Henson as Boy
Elyssa D. Vito as Girl


DVD: Box 01, Disc 03

-
Quelle: StarTrek Infos - Datenbank: v726.10 - 30.04.2005

-
eigentlich die erste folge, in der ich mich mal ein wenig gelangweilt habe. irgendwie kam IMHO die ganze story nicht in die pötte und man hat mal wieder (á la voyager) zu sehr auf kämpfe mit uninteressanten bösewichtern gesetzt die aber nicht mitreißen konnten.

leider hatten wir in "fortunate son" auch mal wieder den star trek typischen ätzenden erhobenen zeigefinger, als captain archer (wie mama janeway) mr. mayweather nachhilfestunden in sachen ethik geben muß . furchtbar erzählt und absolut unnötig für den eh schon dünnen storyverlauf.

die erste enterprise-folge, die ich als völlig uninteressant ansehe.

jolan tru
rhiannon
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Die anständigen Bürger sind auf irgendeine Art träger, kümmern sich nicht um die Anfänge
politischen Unheils und werden schließlich erst durch die Unausweichlichkeit selbst aufgerüttelt, so
dass sie selbst manchmal durch ihr Zögern und durch ihre Trägheit, während sie sogar unter Verlust
ihres Ansehens die Ruhe behalten wollen, beides verlieren. - Marcus Tullius Cicero
- (Wehret den Anfängen)

Geändert von STI (18.05.2005 um 17:03 Uhr)
Rhiannon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2001, 11:59   #2
Crewman
 
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Ja, Tante Kathy winkt bedrohlich am Horizont...

Sie sollten das riesige Potential der Serie nicht so leichtfertig und schnell verspielen. Es stimmt bedenklich, wenn die Serie schon nach 10 Folgen in das alte Voyager-Fahrwasser gerät.

Entgegen meiner anfänglichen Befürchtungen bietet das Konzept unglaubliche Möglichkeiten - doch leider werden sie von den Autoren schon nach wenigen Wochen nicht mehr genutzt. Es begann alles so herrlich naiv und spannend: eine menschliche Crew alleine in den Weiten des Weltraums. Kindliches Staunen, zahlreiche technische und persönliche Probleme, Verständigungsschwierigkeiten, ein technisch höchst unzulängliches Schiff mit wenigen Möglichkeiten, beschränkt auf relativ primitive Technik, ziemlich hilflos wirkend. Ein "Star Trek" im wahrsten Sinne des Wortes.

Es ist im höchsten Maße unglaubwürdig und sehr bedauerlich, daß sich die Menschheit nach so wenigen Wochen im All schon wieder sicher wie im eigenen Vorgarten bewegt, das Staunen bereits wieder verloren geht und man sich mit gewalttätigen Auseinandersetzungen beschäftigt.

Wer so eine zerbrechliche Schrottmühle wie die Enterprise sein eigen nennt, sollte sich mit äußerster Vorsicht und Bescheidenheit im Weltraum bewegen - wie es auch in den ersten Folgen angedeutet wurde. Inzwischen hat die Crew jedoch nicht nur an Selbstbewußtsein, sondern scheinbar auch in nur einem viertel Jahr an technischem Fortschritt gewonnen. Locker werden Raumkämpfe mit überlegenen Spezies geführt.

'Mal ehrlich: ein Schuß mit einem handelsüblichen Phaser oder einem Photonentorpedo und die Enterprise zerbröselt in ihre Einzelteile. Ihre eigenen Waffen dagegen sollten kaum irgendwelche Effekte haben. Etwas mehr Demut also bitte in den ersten Staffeln - ich möchte nicht sehen, wie die Enterprise demnächste in Borgschiff in seine Einzelteile zerlegt. Die Enterprise ist klein, allein und verletztlich.

Explodierende Konsolen à la Voyager glaubte ich endgültig überwunden, da schnarchlangweilig. Bitte wieder zurück zum Anfang der Serie!
Uhurababe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2001, 12:25   #3
Lieutenant Commander
 
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Zitat:
Originalnachricht erstellt von Uhurababe
Explodierende Konsolen à la Voyager glaubte ich endgültig überwunden, da schnarchlangweilig.
yep! ich frage mich auch immer, was dieser explodiernde-konsolen-mist eigentlich soll. das gibts aber in den meisten sf-serien. haben die kleine sprengsätze unter der bedienoberfläche installiert um den steuermann dazu zu motivieren den anfliegenden geschossen besser auszuweichen?

"tja mr. mayweather, da konnten sie den treffer achtern nicht mehr verhindern, ha ha.... und zur strafe sringt ihnen jetzt der flatscreen in die visage!" so oder ähnlich stelle ich mir dann immer die kommentare eines kommandierenden offizierz vor.

aber sehen wir´s mal so. innderhalb von 10 folgen hat mich jetzt eine echt enttäuscht. das ist doch ein guter schnitt. wenn man bedenkt, daß mich von 10 voyager folgen gerade mal eine ein wenig interessierte.

jolan tru
rhiannon
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politischen Unheils und werden schließlich erst durch die Unausweichlichkeit selbst aufgerüttelt, so
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Rhiannon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2001, 14:39   #4
Cadet 2nd Class
 
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Also ich hab die Folge zwar noch nicht gesehen, aber das hört sich ja schonmal toll an

Aber nochwas zur Verteidigung der Enterprise: Sicher, die ist technisch noch nicht weit entwickelt, aber müssen die anderen Rassen dadurch gleich besser sein??? Ich weiss jetzt nicht, ob in der Folge klar wird, dass diese andere Rasse, von der da die Rede ist, technisch viel weiter ist, aber nur weil die Ent. "schwach" ist, heisst das ja nicht, dass die anderen Rassen schon die Technologien aus dem 23Jhdt haben
Eurofalter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2001, 14:53   #5
Admiral A.D.
 
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Ich kenn die Folge noch nicht, aber wenn das stimmt:

Endlich die erste schlechte Folge - ENT war mir schon ganz unheimlich...so viele gelungene Folgen wie die anderen ST Serien in den ersten 3 Staffeln gleich zu Beginn und auch noch hintereinander...!
__________________
"Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert...."

"Das X markiert den Punkt...!"
Data ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2001, 17:53   #6
Chief Petty Officer
 
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Eines vorweg: Ich habe noch keine einzige Folge gesehen, daher basieren meine Meinungen "auf hören und sagen".

Tja Leute so ist das nun mal!
Man hat eine Idee, setzt sie um und nach etlichen Folgen kommt dann langsam die Frage "Was können wir noch bringen?". Die ersten Folgen hören sich fast alle interessant an, aber bei der reinen Story dieser Folge habe ich mich schon gefragt, was das soll. Ein Captain, der angegriffen wurde und dabei umkommt und dessen Sohn sich rächen will ist ja sowas von "originell". Die Folge können sie gleich "Die Rache" nennen.

Fazit: schwache Folge

Und die Probleme gehen nächste Woche indirekt weiter. Klar, "Cold Front" hat eine interessante Story, aber die Konsequenzen beachtet man überhaupt nicht. Die Folge offenbart viel zu viele Geheimnisse und um die Story weiterhin interessant zu machen flüchtet man wieder zu wildesten Verschwörungstheorien. Das sowas nicht gut gehen kann, wißt ihr alle. Bestes Beispiel ist da Akte X.

Es scheint den Anschein zu machen, dass ETP den Kurs des Voyager-Niveaus einschlägt.

Nach meiner Meinung sollte man sich mehr auf die Story der Andorianer konzentrieren und vielleicht auch auf die der Klingonen, obwohl dort eine leichte Tendenz zur Verharmlosung à la Borg zu erkennen ist.

Man sollte sich vielleicht auch besser auf Einzelstorys konzentrieren, statt auf große Storylines. Bei TNG hat das auch funktioniert und ist nicht ohne Grund die beste Serie.

So das war mal eine kleine Ausschweifung. Wer interesse hat darüber zu diskutieren, der kann mir eine PN schicken und ich werde dann mal einen neuen Thread öffnen bzw. ihr macht das selbst. Der Thread soll nämlich zur Diskussion von "Fortunate Son" dienen und nichts anderem. Bei Interesse wiegesagt eine PN schicken!
Lt. Cmdr. Worf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2001, 17:53   #7
Cadet 3rd Class
 
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Nach den Folgen, die ich bisher gesehen habe kann ich es mir gar nicht vorstellen: Eine Schlechte Folge!!!

Aber es werden ja bestimmt noch genug Folgen nachkommen die wieder spitze sind.
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-=The Assimilator=-
The Assimilator ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2001, 19:52   #8
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Zitat:
Originalnachricht erstellt von The Assimilator
Aber es werden ja bestimmt noch genug Folgen nachkommen die wieder spitze sind.
das hoffe ich! wenn´s pro season 2-3 schlechte und vielleicht 6-7 schwache folgen sind, dafür aber der rest gut ist, dann sind wir wieder beim tng-standard angekommen und das st-universum könnte mal wieder interessant werden.

mich ärgert z.z. nur, daß die episode "silent enemy" ins neue jahr verlegt wurde. nächste woche läuft ja jetzt wohl "cold front".

jolan tru
rhiannon
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Rhiannon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2001, 22:02   #9
Crewman
 
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Zitat:
Originalnachricht erstellt von Lt. Cmdr. Worf
Eines vorweg: Ich habe noch keine einzige Folge gesehen, daher basieren meine Meinungen "auf hören und sagen".

Tja Leute so ist das nun mal!
Man hat eine Idee, setzt sie um und nach etlichen Folgen kommt dann langsam die Frage "Was können wir noch bringen?".
...

Fazit: schwache Folge

Und die Probleme gehen nächste Woche indirekt weiter. Klar, "Cold Front" hat eine interessante Story, aber die Konsequenzen beachtet man überhaupt nicht. Die Folge offenbart viel zu viele Geheimnisse und um die Story weiterhin interessant zu machen flüchtet man wieder zu wildesten Verschwörungstheorien. Das sowas nicht gut gehen kann, wißt ihr alle. Bestes Beispiel ist da Akte X.

Es scheint den Anschein zu machen, dass ETP den Kurs des Voyager-Niveaus einschlägt.

Nach meiner Meinung sollte man sich mehr auf die Story der Andorianer konzentrieren und vielleicht auch auf die der Klingonen, obwohl dort eine leichte Tendenz zur Verharmlosung à la Borg zu erkennen ist.

Man sollte sich vielleicht auch besser auf Einzelstorys konzentrieren, statt auf große Storylines. Bei TNG hat das auch funktioniert und ist nicht ohne Grund die beste Serie.

...
wenn deine meinung auf hören und sagen basiert, ist sie eigentlich nichts wert. sorry, aber es ist so! durch solche äußerungen kommen gerüchte schnell in umlauf und vorurteile haben einen guten nährboden.
ich bin gerade dabei, die folge "zu besorgen" , und wenn ich sie mir morgen oder sonntag angeschaut habe, dann bilde ich mir mein eigenes urteil, aber nicht basierend auf der hier kursierenden meinung, denn "nachplappern" wäre zu einfach!

ich glaube nicht, dass die klingonen "verharmlost" werden, da sie viel komplexer und "liebenswürdiger" sind als die borg. dass könnten und werden sich berman & braga nicht erlauben!
und einzelportrait-folgen kann man eben zu beginn einer serie noch nicht bringen, weil es neue zuschauer (nicht-trekkies) eben abschreckt. allerdings habt ihr recht, wenn ihr sagt: "nicht die voyager-masche!". aber das wird wohl auch (noch) nicht passieren, wenn man mal bedenkt, dass demnächst die zeitreise-folge "cold front", vulkanier- und andorianer-folgen sowie irgendwann sicher auch noch der romulanische krieg drankommen wird (in den die enterprise sicher nicht militärisch eingreifen wird). ich würde mir aber trotzdem spätestens ab folge 20 oder so auch mal tiefgreifende charakter-folgen wünschen. dann auch gerne mal öfter eine "mystic"-folge á la "gedächtnisverlust" oder "der unbekannte schatten", oder mal eine folge, die (fast) nur auf dem schiff spielt - um es auch mal besser kennenzulernen...

in diesem sinne

doc zimmermann
Dr. Zimmerman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2001, 22:35   #10
Cadet 4th Class
 
Registriert seit: 26.10.2001
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Dieser Episodenkritik von STUS ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen:

Wow! Diese Woche hat uns Star Trek wirklich überrascht! Eine spannende Story, nicht zu viel Technobabble, Crew und Schiff in Hochform und an Humor hat es auch nicht gemangelt! Die beste Voyager-Folge seit Jahren!

Schade, daß es eine Enterprise-Episode war...

Ein Anruf der Sternenflotte reißt Archer aus dem Tiefschlaf. Auf dem formschönen Flatscreen, der jedem Captain des 24. Jh. den grünen Neid ins Gesicht treibt, meldet sich Admiral Forrest und verkündet dem verdutzten Captain (und dem nicht minder verdutzten Zuschauer), daß die Enterprise zwar schön, schlank und schnell, aber trotzdem leider nicht das erste Erdenschiff im tiefen Raum ist. Nicht nur das: eine ganze Flotte lustiger Erdenschiffe düst da durch Sonnensysteme, die kaum ein Mensch zuvor gesehen hat...

Ja, da fühlt sich nicht nur der angebliche Weltraumpionier verarscht, sondern auch der Zuschauer mächtig angepißt. Da hätte auch Neill Armstrong desillusioniert aus der Kapsel geguckt, wenn er auf dem Mond von TUI-Touristen begrüßt worden wäre - von wegen: "Du bist der Erste" und so. So macht das ja auch keinen Spaß. 78 Lichtjahre von zu Hause weg und am Strand trifft man die Nachbarn.

Apropos 78 Lichtjahre. Autobahn- und Voyagergeschädigte wissen ja, wielange man um diese Jahreszeit für diese Strecke braucht. Jedenfalls deutlich länger als 3 Monate. Doch das nur am Rande (der Galaxis).

Nun da wir wissen, daß der Weltraum im 21. Jh. schon genauso langweilig war wie im 24., wir uns also im vertrauten Fahrwasser trek'scher Alphaquadrantenödnis befinden und der Erkenntnis ein Stück näher sind, daß auf der Enterprise auch nur mit Neelix' altem Nudelwasser gekocht wird, können wir uns der eigentlichen Story zuwenden, die es in Sachen Spannung durchaus mit dem Weltraum aller Trek-Jahrhunderte aufnehmen kann.

Und das bereitet weit weniger Schwierigkeiten als Voyager etwas Gutes abzugewinnen: alter Frachter hält jungen Nausikaner gefangen, um eine demoskopische Umfrage durchzuführen. Ein paar gepflegte Trukker-Schläge in die häßliche Wildsau-Fresse sorgen für Gesprächigkeit und locken sogleich die Kumpels der geschundenen Alienseele auf den Plan. Archer, ohnehin schon ziemlich sauer, statt in den unendlichen Weiten auf der A44 gelandet zu sein, soll den Streit schlichten.

Tja. Das war's eigentlich schon. Die langbefürchtete Katastrophe ist nun eingetreten. Mayweather hat eine Charakterfolge erhalten: zwei unfallfreie Sätze in Folge, ein paar oberflächliche Gewissensbisse und am Schluß bekam Kunta auch noch seinen Maisbrei. Lecker. Zwischendurch darf er auch noch ein paar naive Worte an den Feind richten und treudoof den Sonnenuntergang hinter Rigel V bewundern. Schönen Gruß von Harry-"Nach-Hause-Telefonieren"-Kim.

Ein richtiger Schatz, dieser Mayweather. Ist ja auch was Feines: Demütigung durch Zuneigung. "Unser Travis ist ein richtiger Schatz" heißt: Travis verdient 800 Dollar im Monat, ist froh, nicht mehr auf dem Frachter seiner Eltern die Klo's putzen zu müssen und hat aus arbeitsmarktpolitischen Gründen immer gute Laune. Sind Sie so lieb und putzen noch die Torpedoschächte? Das ist lieb, danke, Sie sind ein richtiger Schatz.

Der erste Blick auf den familiären Hintergrund von Travis Mayweather wird uns sicher genausolange in Erinnerung bleiben wie Jake Siskos neuer Roman oder Wesleys erster feuchter Traum. Ohne Zweifel wird dieser Mann uns noch viel Vergnügen bereiten. Der ideale Kandidat für üble Transporter-Scherze der Crew und langweiligen Beinahe-Sex mit außerirdischen Trullas.

Nun erstmal sind wir um die wertvolle Erfahrung reicher, daß Frachterkinder mächtig einen an der Klatsche haben, aber trotzdem treu zusammen stehen wie Warpgondeln im Abendrot. Gähn.

Ach ja. Tucker und Hoshi hatten diesmal Sendepause. Und soweit es Tucker betrifft, ist das auch gut. Und wenn wir jetzt noch begreifen, daß Voyager am 21.Mai 2001 endgültig den Warpkern heruntergefahren hat, könnte aus Enterprise eine richtige schöne Serie werden.

Für den aufgewärmten Kaffee von Tante Käthe gibt es aber leider nur eine

Note: 4-



Geändert von taccomania (23.11.2001 um 22:52 Uhr)
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Alt 24.11.2001, 00:51   #11
Crewman
 
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Zugegeben eine eher schwache ENT Folge, aber trotzdem gut.Solche Folgen gab es in jeder ST Serie und das wird sich auch nie ändern.War halt mal etwas anderes.Und bisher hat ENT meine Erwartungen nicht nur erfüllt sondern um Längen übertroffen.Und für mich ist ENT die beste aller Star Trek Serien, jetzt schon.Auch wenn das die TNG-Anbeter sicher nicht gerne hören.Die Serie ist einfach klasse.Und da verzeihe ich auch Fortunate Son,die erste Folge die mich nicht wirklich begeistert hat.
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Alt 24.11.2001, 01:07   #12
Admiral A.D.
 
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Wie geschrieben, ich habe die Folge noch nicht gesehen, aber:
Dies war jetzt Folge Nr. 10 - davor liefen 9 Folgen, die die große Mehrheit der Fans für gut bis hervorragend gehalten haben!

Wo ist jetzt das Problem?
Erwartet Ihr allen Ernstes, daß es in ENT KEINE einzige schwächere Folge geben wird?
Es ist gut und legitim, eine schlechte Folge nicht hochzuloben und sie dann auch zu "verreißen". Aber WIESO sehen jetzt alle das "Ende von ENT" erreicht bzw. das ENde der Hoffnung auf eine gute Serie?

Welche andere ST-Serie hat bisher einen auch nur annähernd so vielversprechenden Start gehabt?
Ich gehe sogar noch weiter: Hat irgendeine andere ST-Serie zu irgendeinem Zeitpunkt einmal so viele gute bis sehr gute FOlgen hintereinander gehabt?
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"Das X markiert den Punkt...!"
Data ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.11.2001, 01:13   #13
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Danke Data.Endich jemand der die Serie nicht für eine schlechte Folge beerdigt.Es kann nicht jede Folge jeden begeistern.Das ist doch normal.Ich bin mir sicher das Enterprise sein volles Potential erst in einiger Zeit erreicht.Und wenn wir in den 10 Folgen bisher also nur einen Teil des Potentials der Serie gesehen haben, dann freue ich mich wirklich auf alle Folgen die da noch kommen.Und wie gesagt, ENT ist jetzt schon meine Lieblings-ST-Serie.
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Alt 24.11.2001, 11:13   #14
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Jaaaa. Aber das ist ja gerade das Problem. ENT hat durch den furiosen Start die Meßlatte für sich selbst so hoch gelegt, daß jede schwächelnde Folge besonders schlecht wirkt...

Hohes Niveau läßt sich schwer halten. Daß irgendwann die erste schwache Folge kommen würde, war wohl unvermeidlich. Aber muß sie gleich so schwach sein?

Die Schwäche dieser Folge lag darin, daß sie ebensogut eine Voyager-Episode gewesen sein könnte. Diese Folge war einfach nicht "enterprisig". Nichts deutete darauf hin, daß wir uns im 22. Jh. befinden. Im Gegenteil: der Auftritt der Nausikaner erinnerte eher an TNG-Zeiten.

Die Story an sich war durschnittlich bis schwach - aber das war nicht das enttäuschende Moment. In dieser Folge schrumpfte der unendliche, neue, geheimnisvolle Kosmos der ersten 3-4 Folgen wieder auf Erbsengröße. Der Grund: im tiefen Raum (wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist) tummeln sich sehr wohl jede Menge anderer Menschen. Frachterkapitäne mit Warp-1.8-Motoren. Schon seit Generationen in diesen Gefilden unterwegs. Das war etwas desillusionierend. Glaubten wir doch bisher, die Enterprise sei das erste Erdenschiff, daß das nähere Umfeld unseres eigenen Sonnensystems verlassen hat.

Auch die Fülle an auftauchenden - und offensichtlich schon bekannten Aliens - kommt mir etwas zu schnell. In "Broken Bow" wurde noch der Eindruck erweckt, die Menschen hätten bisher nur Kontakt mit den Vulkaniern und der Rasse von Dr. Phlox gehabt. Kindliches Staunen über einen Klingonen! Auf der ersten Reise der Enterprise staunte die Crew Bauklötze über den interstellaren Raumhafen auf Rigel und seiner vielen Rassen. Und 10 Folgen später? Gepflegte Langeweile im Weltraum. Neue Rasse? Gähn...

Nein, so macht das keinen Spaß. Die Enterprise ist auf einer Entdeckungsreise, auf der ersten Deep-Space-Mission der Menschheit. Da darf nicht schon nach 3 Monaten Routine aufkommen. Im übrigen ist mir der Weltraum rund um die Erde auch etwas überbevölkert. Alle 10 Lichtjahre eine intelligente raumfahrende Kultur ist Blödsinn.

Der Weltraum ist nicht so langweilig, wie uns Enterprise nun schon wieder in Voyager-Manier nahelegen will. Die Arroganz mit der Archer in "Civilization" stellare Phänomene als "langweilig" abtat, ist unangemessen. Das erinnerte an einen gelangweilten, zappenden Fernsehzuschauer ("mehr Action, schneller, höher, weiter!").

Bitte wieder mehr Leere und kindliche Freude über die Entdeckung einer Alien-Nacktschnecke...

Geändert von Uhurababe (24.11.2001 um 12:00 Uhr)
Uhurababe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.11.2001, 13:06   #15
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Nun ja, ichw erde mich zu dieser Diskussion um die Qualität und das "nede" von Enterprise nicht äußern, da es a) nicht das Thema ist und b) es mich langsam nur noch langweilt.

Zur Folge:

Wirklich eine völlig durchschnittliche Folge. Typisch TNG würde ich sogar sagen, zumindestens vom morlaischen Zeigefinger her und dieser übertrieben Aufdringlichkeit der Hilfe. Das hätte genauso Picard gewesen sein.
Nehmt unsere Hilfe gefälligst - die Sternenflotte ist gut, alles andere schlecht und wenn ihr unsere Hilfe nicht wollt, dann werdet ihr schon noch sehen wo das endet.

Genau der Canon der meisten TNG-Folge. Pseudodiplomatie und Überlegenheitsgefühl der Sternenflottler. Einfach nur derbe schlecht.
Mit Voyager hatte das weniger gemeinsam, sondern mehr mit dem zu unrecht glorifiziertem TNG.

Aber die Folge hatte auch ihre gute Seiten: ich bin mal wieder drüber begeistert, wir versucht wird dem Universum etwas Tiefe zu geben, was IMO mit den Frachter-Geshcichte ganz gut gelungen ist.
Außerdem freute ich mich über die Specialeffekts... endlich mal ein realistisch nachvollziehbares Design eines menschlichen Schiffes. Der Frachter sah genauso aus, wie ich mir ein Schiff der Menschen, einen Frachter vorstellen würden und nicht immer dieses etwas eigenartige und schon fast unmenschlcihe Design, dass ST zugrunde liegt.

Ein gutes Lob an die SFX-Typen. Nur die Nausicanerschiffe haben mich etwas genervt, die sahen aus wie eine Modifikation von cardassianischen Kampfjägern, der Hidekiklasse, wie wir sie zu genüge im Dominionkrieg gesehen haben.
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Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
Makes perfect sense.
Harmakhis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.11.2001, 13:44   #16
Crewman
 
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Zitat:
In dieser Folge schrumpfte der unendliche, neue, geheimnisvolle Kosmos der ersten 3-4 Folgen wieder auf Erbsengröße. Der Grund: im tiefen Raum (wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist) tummeln sich sehr wohl jede Menge anderer Menschen. Frachterkapitäne mit Warp-1.8-Motoren. Schon seit Generationen in diesen Gefilden unterwegs. Das war etwas desillusionierend. Glaubten wir doch bisher, die Enterprise sei das erste Erdenschiff, daß das nähere Umfeld unseres eigenen Sonnensystems verlassen hat.
Das stimmt aber nicht.Mayweather hat schon in der ersten Folge erzählt das er auf einem frachter war und sogar dort geboren wurde.Und auch das er schon viel gesehen hat.Das Besondere an der Enterprise ist ja das sie das erste Schiff mit dem Warp 4.5 Reaktor ist und damit in kürzerer zeit weiter kommt als alle anderen Erdenschiffe.Das man nicht bis 2151 auf der Erde gehockt und gewartet und dann plötzlich die Enterprise gebaut hat um die erde zu verlassen ist doch klar.Vielleicht hast du den anfang einfach falsch verstanden.Die Enterprise ist ja auch keinesfalls das einzige Starfleet-(oder wie immer man die organisation zu dem zeitpunkt bezeichnen will)schiff.Oder wäre es logisch einen Admiral zu haben wenn man nur ein einziges Schiff hat?Die Enterprise ist was besonderes weil sie den ersten Schritt in den tiefen Raum darstellt und das erste Schiff dieser größe ist.

Zitat:
Auch die Fülle an auftauchenden - und offensichtlich schon bekannten Aliens - kommt mir etwas zu schnell. In "Broken Bow" wurde noch der Eindruck erweckt, die Menschen hätten bisher nur Kontakt mit den Vulkaniern und der Rasse von Dr. Phlox gehabt. Kindliches Staunen über einen Klingonen! Auf der ersten Reise der Enterprise staunte die Crew Bauklötze über den interstellaren Raumhafen auf Rigel und seiner vielen Rassen. Und 10 Folgen später? Gepflegte Langeweile im Weltraum. Neue Rasse? Gähn...
Auch wieder Quatsch.warum spricht Hoshi so viele Sprachen die nicht von der Erde sind.Was hat sie denn den Schülern in der ersten Folge beigebracht?Das war mit Sicherheit eine nichtirdische Sprache.Und das einen ein Klingone beim ertsen Anblick erstaunen dürfte ist wohl logisch.Und das die crew staunt über die anderen rassen und den raumhafen ist auch logisch wenn man bedenkt das sie selber ja wohl noch nie so viele Außerirdische gesehen haben.und nur weil irgendein Mensch schonmal einen Außerirdischen gesehen hat heisst das nicht das alle anderen 5 Milliarden menschen nicht mehr staunen dürfen wenn sie einen sehen.



die Folge war gut für ST-verhältnisse und eher mittelmaß für eine enterprise folge.Ich finde es aber nicht gut der erie Vorwürfe zu machen die nur auf mangelnden Informationen oder falschem verstehen beruhen.
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grassi2000 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.11.2001, 17:51   #17
Crewman
 
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@Proton:

ich bin mal wieder drüber begeistert, wir versucht wird dem Universum etwas Tiefe zu geben

Das habe ich ganz anders empfunden. Von Tiefe keine Spur. Statt dessen Rush-Hour hinter jedem Kometen und hektische Betriebsamkeit in allen Sonnensystemen. In den ersten Folgen (Fight or Flight, Unexpected) hat man wirklich etwas von der Größe, Weite und Leere des Raumes gespürt. Inzwischen hat das ganze schon wieder ein wenig an Faszination verloren, weil einem alle 2,38 Lichtjahre ein Raumschiff entgegen kommt. Der Weltraum ist zwar voller Leben - aber diese Dichte an Kulturen ist etwas unrealistisch.

Und dann hast Du auch noch einen Tippfehler in Deinem Beitrag. Es muß natürlich heißen: "dem zu RECHT glorifiziertem TNG. Sicher nur ein Versehen Deinerseits...

@grassi2000

Vielleicht hast du den anfang einfach falsch verstanden

Nein, das glaube ich nicht. Ich habe mir unter "Frachtschiffen" nur keine Deep-Space-Missionen vorgestellt, sondern vielleicht einen Pendelverkehr in unserem Sonnensystem oder nach Vulkan. Wenn die Menschen bisher schon Freie Fahrt im Weltraum hatten - nur eben etwas langsamer - hätten die Vulkanier ja nicht so ein Tamtam um den Start der Enterprise machen müssen.

Die Enterprise ist ja auch keinesfalls das einzige Starfleetschiff.

Das denke ich aber doch. Zumindest das einzige Nennenswerte. Wenn die Sternenflotte schon andere Schiffe hätte, wäre der Rummel um die Enterprise und ihre erste Deep Space Mission nicht zu erklären. Außerdem konnte man aus der Rede von Cochrane und Admiral Forrester beim Stapellauf der Enterprise schon heraushören, daß die Enterprise das erste Schiff der Sternenflotte ist. Daher ja auch die Serienbezeichnung: NX-01.

Oder wäre es logisch einen Admiral zu haben wenn man nur ein einziges Schiff hat?

Auf jeden Fall ist der Umkehrschluß, den Du ziehst, nicht logisch. Es heißt zwar so schön: "eine Seemacht braucht eine Flotte..." - aber in der Aufbauphase kann man auch ohne Schiff schon einen Admiral haben. Die deutsche Bundesmarine hat ja zur Zeit auch mehr Admiräle als funktionstüchtige Schiffe...

Auch wieder Quatsch.warum spricht Hoshi so viele Sprachen die nicht von der Erde sind

Wieviele Sprachen sie spricht, wurde doch noch gar nicht erwähnt. Und was das für eine Sprache war, die sie auf der Akademie in Brasilien gelehrt hat, weiß man auch nicht. Auf jeden Fall hatte ich nicht den Eindruck, daß die Menschen schon Kontakt mit vielen außerirdischen Rassen hatten.

Das wäre auch nicht sonderlich logisch. Nach dem Warp-Flug von Chochrane werden die Vulkanier schon dafür gesorgt haben, daß die Menschen nicht zu schnell in den Raum vordringen. Und mit der Phoenix konnte man keine großen Sprünge wagen. Vor der Jahrhundertwende zum 22. Jh. wird also nicht viel losgewesen sein. Und danach hatten die Menschen mit ihren kleinen Warpschüsseln auch keine Gelegenheit, tief in den Raum vorzudringen. Darüberhinaus wäre das auch nicht empfehlenswert gewesen. Schon die Enterprise als "fortschrittliches" Schiff, ist ja völlig unzureichend bewaffnet und sollte sich lieber nicht auf Experimente einlassen.
Uhurababe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.11.2001, 14:01   #18
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Zitat:
Originalnachricht erstellt von Uhurababe
Das habe ich ganz anders empfunden. Von Tiefe keine Spur. Statt dessen Rush-Hour hinter jedem Kometen und hektische Betriebsamkeit in allen Sonnensystemen. In den ersten Folgen (Fight or Flight, Unexpected) hat man wirklich etwas von der Größe, Weite und Leere des Raumes gespürt. Inzwischen hat das ganze schon wieder ein wenig an Faszination verloren, weil einem alle 2,38 Lichtjahre ein Raumschiff entgegen kommt. Der Weltraum ist zwar voller Leben - aber diese Dichte an Kulturen ist etwas unrealistisch.
Das mag jeder sehen wie er will - IMO ist immer noch ein Unterschied zw. einem Warp 1,8 Frachter und einem einzigen Warp 5 Raumschiff.
Außerdem: wenn du richtig zugehört hättest, dann hättest du auch mitbekommen, dass die Enterprise zurück Richtung Erde beordert wurden ist, also mehr in den erforschten Raum
Der Admiral sagte wortwörtlcih "we're turning you back". Ich denke, soweit darf man also nicht motzen, dass man plötzlich nach einer 3 Moantenigen reise von der Erde auf Frachter von ihr trifft - die Enterprise hat nämlich umgedreht.

Und außerden, war das absolut kein Tippfehler. Hier noch mal zur Sicherheit:

Z-U U-N-R-E-C-H-T G-L-O-R-I-F-I-Z-I-E-R-T!

Auf Dauer war TNG, genau der langweilige und unlogische Einheistbrei wie bei VOY. Da war soviel Innovation zw. den einzelnen Folgen, wie bei einem Teller Gagh und einem mit Regenwürmern.
__________________
Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
Makes perfect sense.
Harmakhis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.11.2001, 17:39   #19
Cadet 2nd Class
 
Registriert seit: 03.09.2001
Beiträge: 67
Also Captain Proton, was TNG angeht, geb ich dir völlig recht,

und dass die Enterprise nicht das erste Raumschiff der Menschheit ist, hab ich eigentlich auch gedacht, denn bevor man eine Hochseejacht baut, baut man erstmal Fischerboote (Warp 1.1 vs 5.5)
Eurofalter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2001, 08:19   #20
Lieutenant Junior Grade
 
Registriert seit: 01.06.2001
Ort: Hannover
Beiträge: 1.399
Gäääähhhhn!

Nach der letzten absoluten genialen Folge mal wieder eine, die uns in den "Startrek" Alltag zurückwirft. Superlangweilig (Merke ich immer, wennich nebenbei in die Küche gehe und mir was zu essen mache..OHNE auf Stop zu drücken!)

Tja da haben die Stus.de - Leute mal wieder richtig aufgepasst. Ist ja eigentlich egal, ob die NX-01 nur Warp 5 fliegen kann. In ENTERPRISE wird einfach der Raum gekrümmt (!!!!), da kann man dann schon mal schnell von Quonos nach Orion und zur Erde in wenigen Tagen fliegen. Und auch 78 Lichtjahre sind da nur ein Katzensprung. Soviel zur Authentizität (Ebenso, das man auf einem Mini-Kometen erdähnliche Schwerkraft hat, wie wir ja bereits gesehen haben).

Also bei einer Serie fürs 21 Jahrhundert sollte man sich schon solche Schnitzer nicht mehr erlauben. Wir sind ja schließlich keine "Neulinge" mehr in Punkto Science Fiction. Wir glauben ja auch schon lange nicht mehr daran, das alle Aliens klein und grün sind.

Aber mal ehrlich: Die NX-01 ist ja wohl im Vergleich zu allem, was denen bisher begegnet ist das absolut untermotorisierteste Schiff! Und dazu hat es obendrein noch weder Schild oder eine redenswerte Bewaffnung. Mir fehlt da schon ein wenig eine Galaxie-Class, die zumindestens einigen Spezies noch ein wenig Ehrfurcht erbietet. Diese Nußschale, die die Raumschiff nennen... Warp 5 *lol* !

Vor allem sollte Archer mal aufpassen, das er nicht so ne grosse Schnauze hat. Bisher hätte jede Spezies (Inkl. Klingonen) die Enterprise ohne (grossen) Probleme wegpusten können.
__________________
Für den einen ist es Magie für den anderen Religion für einen dritten eine Microwelle.

"Was für Missionsziele, Malcom?...Lass uns doch erstmal nen coolen Schneemann bauen" Archers Pfadfindertruppe "Fähnlein Enterschweif" auf erster Erkundungstour
Calex ist offline   Mit Zitat antworten
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