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Alt 28.10.2007, 16:49   #861
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Zitat von newman Beitrag anzeigen
Das hat eher etwas damit zu tun, dass man dem Prequel peinlich versuchte auszuweichen. Denn sonst wären die auch nicht vorgekommen. Richtig peinlich ist es aber auch wenn bei 4 Staffeln ala ca. 20 Episoden der Kritiker nie mehr als 2 anbringen...
Das ist nicht Peinlich, sondern würde bei ETP, welches hier mit Blick auf die Produktion von Star Trek XI als besonders verheerendes Beispiel herhält den Rahmen sprengen. Würde ja in Arbeit ausarten, wenn man alle Fehler minutiös aufzählen müsste, zu denen nicht nur das Aufzählen von Rassen und Begebenheiten gehört, sondern auch die ideelle Auslegung dessen, was Star Trek eigentlich laut Roddenberry sein sollte.

Kanon (oder Canon): Lehrinhalte - Eine abgegrenzte Sammlung an Material zu einem Werk das miteinander im Einklang ist.

Fügt man neue Begebenheiten hinzu, die nicht mit den Lehrinhalten im Einklang stehen, verändert man auch den Kanon - Sprich: bricht ihn.

Das ist sicherlich in einigen wenigen Beispielen der gesamten Serie nicht dramatisch und durchaus ohne größere Verränkungen nachträglich erklärbar, wie im Fall der Begegnung zwischen Chekov und Kahn in "Wrath of Khan", wo es statt als Bruch mit Wohlwollen noch durchaus als Ergänzung des Kanon durchgehen kann (aber auch nicht muss).

"Wrath of Khan" ist aber auch ein gutes Beispiel um die verschiedenen Arten eines möglichen Bruchs des Kanon zu verdeutlichen, der nichts mit Namen, Begegnungen und Rassen zutun hat.
Gemeint ist hiermit der Schwenk zur Darstellung einer millitärischeren Gesellschaft (Salutieren, lamettabehangene Uniformen ...) und somit auch ein rückwärtsgerichteter Sprung von der Fiktion in eine mit dem amerikanischen Vorstellungen des 20. Jahundert vergleichbaren Welt.
Nicht missverstehen, "Wrath of Khan" ist ein gelungener, wenn nicht sogar der der beste TOS-Kinofilm, aber es ist hier auch spürbar, daß Roddenberry keinen wirklichen Einfluss auf die Produktion hatte.
Erst bei TNG hatte Roddenberry wieder Einfluss auf die Produktion, was sich auch prompt zeigte und eigentlich verwunderlich, über seinen Tod hinaus recht gut bis hin zum Ende Voyagers gehalten hat.

Das Dilemma war meiner Meinung nach ein anderes. Man orientierte sich zwar wacker am Kanon, verharrte aber überwiegend mangels guter Ideen für Drehbücher und der Konzentration auf wenige Hauptcharaktere, die sich auf keinen Fall im groben Rahmen zu sehr von den ursprünglichen Vorbildern aus Roddenberry's Zeiten unterscheiden durften in thematischen und inhaltlichen Wiederholungen.
Quittiert wurde dies mit sinkenden Einschaltquoten und dem dann darauf folgenden verschieben auf schlechtere Sendezeiten, die letztendlich der Serie den Rest gaben.

ETP basiert meiner Meinung nach auf dem durch die Star-Trek-Macher Missverstandene Begriff des Kanon, bzw. des Umgangs damit.
Man verstand den Kanon bedauerlicherweise als Einschränkung, bzw. Grund für die zunehmend abnehmenden Einschaltquoten und warf ihn Stück für Stück über Bord. Man realisierte zu spät, daß es nicht Einschränkungen des Kanons sondern inhaltliche Wiederholungen waren, die zu dem Ende führten.
Das zu späte Begreifen zeigte sich meiner Meinung nach deutlich darin, daß man von Anfang an rigoros den Kanon missachtete und zum Ende der zweiten Staffel erst begriff, daß sich inhaltlich etwas ändern müsse.
Das leider nur teilweise Begreifen zeigte sich dann auch in der dritten Staffel, in der man endlich den Mut bewies, inhaltlich etwas an der Erzählstruktur zu verändern und auch einen Teil der Charaktere besser auszubaute.
Trotz dieser späten Erkenntnis war man von einem tatsächlichen begreifen, daß der Kanon nicht nur nicht der Grund für die bisherige Stagnation der Serie war, sondern auch überlebenswichtig für die Glaubwürdigkeit und deren Fortbestehen ist, noch weit entfernt
So wurde möglicherweise auch vor dem Hintergrund politisch, moralischer Veränderungen in den Vereinigten Staaten der nicht unbedingt offensichtlichste, aber wichtigste Bestandteil des Star-Trek-Kanon über Bord geworfen. - Die Moral.
Das nun getopte Desaster und deren Folgen wurde zu spät begriffen und der Versuch dies in der vierten Staffel wieder gut zu machen, blieb vergebens, denn leider war das Baby schon in den Brunnen gefallen.

Was hat das mit der Produktion von Star Trek XI zutun?

Ganz einfach. - Meiner Meinung nach sprechen die Indizien dafür, daß JJA und sein Team zwar begriffen haben, daß der Kanon nicht der Grund für die Stagnation der Serie ist, aber wie weit dann die Kanon-Treue geht und nicht nur auf Beteuerungen basiert, die man in dieser Form schon mal 1:1 gehört hat, muss sich noch zeigen.
Die Indizien deuten aber auch darauf hin, daß man das eigentliche Problem von Star-Trek und dessen absteigendem Erfolges, nähmlich das Fehlen neuer kanon-konformer Ideen, erfrischend neuer Drehbüchinhalte und das Verzichten auf Wiederholung ausgelutschter Begebenheiten, nicht begriffen hat oder ignoriert.

Statt dessen rudert man auf den Stand der letzten Serie vor ETP zurück, bedient sich aller Voraussicht nach schon wieder unerträglich einfallsloser und in Star Trek bereits überstrapazierter Zeitreisethematiken mit bekannten Bösewichtern, die mal wieder die Vergangenheit der Erde manipulieren wollen.

Geändert von Svega (28.10.2007 um 17:13 Uhr)
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Alt 28.10.2007, 17:22   #862
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@ Svega:
Ich denke du hast das sehr interessant zusammengefasst.

Man muss sich halt überlegen, ob es denn wirklich noch kanon-konforme neue Ideen gibt oder nicht.
Falls nicht, so wäre es besser, das Franchise zu begraben und nichts neues mehr zu produzieren.
Falls man noch neue Ideen hat wäre das gut, aber ich glaube, es ist durchaus möglich, dass man da inzwischen den Fundus leergefischt hat.
Ich weiß nicht, ob viele Trekkies glücklich wären, wenn ein neuer Film die Grenzen des Kanons wieder ein bisschen weiter verschieben würde und Star Trek immer mehr zu einem Stargate/Andromeda/was auch immer wird. Da ist es denke ich vielen doch lieber, wenn Elemente aus dem sehr großen ST-Kanon nochmal wiederholt und frisch verpackt werden.
Dem Mainstream ist das auf alle Fälle egal, da er eh nur einen Bruchteil von Star Trek kennt und garnicht weiß, ob das nun schonmal so ähnlich da war, oder nicht. AUf den Erfolg hat das somit wohl kaum Einfluß.
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Alt 28.10.2007, 18:09   #863
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Ich möchte hier ein Zitat von Ronald D. Moore einstellen, das sehr gut zum post von Svega passt. Der "Meister" sagte:

"The STAR TREK, hardcore audience loves continuity; they love accumulating data on these ships. They love knitting together all the little pieces, and compiling lists, and doing trivia. That's been a staple of the STAR TREK culture from the get-go. People really love the details. They love the fact that the details all add up and make one mosaic, and that the universe holds together. When you don't give a shit, you're telling the audience: don't bother."

Und genau das trifft es. Der Kanon, das zusammenhängende, zusammenpassende Universum gehört zu Star Trek seit Anfang. Wenn man darauf pfeift, kollabiert das ganze und zurück bleibt nur ein rauchender Trümmerhaufen, eine leere Hülle die für nix gut ist.
Nicht zuwenig Kanonität hat Star Trek zugrundegerichtet sondern zuwenig!

Aber ich habe noch Hoffnung. Wenn Quinto sagt die neue Brücke jage ihme einen wohligen Schauer über den Rücken (Trekmovie), dann heißt das bestimmt nicht eine niegelnagelneue High-Tech Brücke, sondern eine "Nostalgie"-Brücke. Geschichten gibt es auf jeden Fall noch genug zu erzählen. da bin ich mir ganz sicher.
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Alt 28.10.2007, 19:18   #864
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Ich finde das mit den Romulanern als Römern nicht weiter schlimm. Vielleicht hat ja Erich von Däniken recht und die Romulanern haben mal das antike Rom besucht. Allerdings dürfte es dann wohl umgekehrt gewesen sein. Die Romulaner beeinflussten die Römer. Dass man seine ganze Lebensart nach nem Forschungsobjekt ausrichtet ist tatsächlich Schwachsinn. Umgekehrt funktionierts jedoch einwandfrei - siehe Stargate.
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Alt 28.10.2007, 19:55   #865
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Warum muß es denn ein "Forschungsobjekt" sein? Ich meinte mehr, dass sie vielleicht dort für Jahre gestrandet waren oder so.
Vielleicht haben sich beide auch gegenseitig beeinflusst, vielleicht haben sie ja auch Römer mitgenommen. Immerhin wissen wir ja, dass die Romulaner sich sogar genetisch von den Vulkaniern unterscheiden. Vielleicht haben sie ja ihre Bevölkerung zum Teil durch Ausserirdische ergänzen müssen.

In "The Romulan Way" hatten die Romulanischen Auswanderer mehrere Schiffe, die alle individuelle Schicksale hatten. Manche wurden zerstört, andere wurden zumindest stark dezimiert, interne Kämpfe und Revolten brachen aus usw. Am Ende der Reise waren die Romulaner nicht mehr die, die einst aufgebrochen waren.
Das ist Science Fiction, Leude Die Möglichkeiten sind grenzenlos...

Alles ist möglich, und wir reden über eine Reise, die vielleicht HUNDERTE von Jahren gedauert hat, mit Zwischenstopps und riesigen Umwälzungen in der Sozialstruktur und Kultur usw. Wir reden über einen fiktiven Kosmos, in dem sogar Parallelwelten mit Parallelrömern existieren ("Brot und Spiele" TOS), also nicht so eng denken...
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Alt 29.10.2007, 12:11   #866
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@Zefram
Freut mich, daß Dir mein Beitrag gefällt.

Ich denke auch, daß es wohl besser gewesen wäre Star Trek ruhen zu lassen, oder zumindest eine längere Pause einzulegen.
Nun, man hat sich dagegen entschieden und kann nur hoffen, daß man es diesmal richtig macht.

Ich denke schon, daß kanon-orientierte Star-Trek-Fans eine Rolle bei der Kalkulation des finanziellen Erfolges des neuen Films eine Rolle spielen, sonst hätte ETP nur aufgrund neuer Zuschauer ein Erfolg sein müssen, was es ja nicht wirklich war.
Ich kenne eine Reihe Personen, die nicht tief in der Materie stecken und denen ETP gefiel. Auch ich fand ganz ehrlich, ETP unabhängig vom Kanon und trotz des moralischen Tiefpunktes in der dritten Staffel betrachtet, ab dieser Staffel durchaus unterhaltsam. Allerdings erst beim nachträglichen Ansehen auf ausgeliehener DVD und immer mit dem Gedanken, bzw. der Frage, warum man das Ganze Star Trek genannt und nicht mit einigen Änderungen im Detail als komplett neue, unabhängige Serie aufgezogen hat.

Ich möchte damit sagen, das bei ETP meiner Meinung nach aufgrund des schwachen Inhalts der beiden ersten Staffeln die Einschaltquoten durch die normalen Zuschauer nicht ausgereicht hat, um den Wegfall der enttäuschten Fans zu schultern.
Dies könnte, wenn man den Teufel an die Wand malt, Star Trek XI auch geschehen.

Möglicherweise spielt auch die jahrelange Omnipräsenz des Franchise eine Rolle und hat ganz einfach zu einer Star-Trek-Übersättigung geführt?

Letztendlich spricht für mich persönlich unabhängig von der Kanon-Treue im Moment noch vieles dafür, daß Star Trek XI nicht der große Blockbuster wird.

Gute Geschichten lassen sich meiner Meinung nach nach wie vor trotzdem kanon-konform entwickeln. Dazu ist es aber auch mal nötig entsprechend versierte Berater neuen Drehbuchautoren an die Seite zu stellen und der Drehbuchentwicklung auch genügend Zeit zuzugestehen. In diesem Zusammenhang ist es schon mal ein Pluspunkt, daß es sich bei Erfolg um eine Kinofilmreihe und nicht um eine unter Zeitdruck produzierte TV-Serie handeln wird.


@HanSolo
Die Erwähnung von Erich von Däniken war übrigens ironisch gemeint.
- Und der hat meines Erachtens nach glücklicherweise das Thema Römer noch nicht in die Finger genommen.
Was der ganzen Sache nun wirklich den Rest geben würde, ist ein inhaltlicher Ruck in Richtung Kreationismus.


@Eminydax
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Es ist schon ärgerlich, daß Star Trek sich nicht immer am Kanon orientiert, was aber wirklich nicht noch sein muss ist, daß auch noch die realgeschichtlichen Fakten (Realworld - das Hier und Jetzt und dessen Vergangenheit) verwurstet und zusätzlich in Star Trek einfließt.
Rom ist nicht am Ende des dritten Jahrtausends vor Christus aus dem Nichts aufgetaucht, sonder resultiert mit seinen Eigenschaften und Eigenarten auf vorangegangene Entwicklungen in der Antike.
Es wäre nicht schlecht sich vor einer Romulaner-Rom-Verwurstung mit der Geschichtsschreibung, der Antike und wenn möglich, auch mit der lateinischen Sprache auseinanderzusetzen.
- Dann würdest Du bestimmt von dieser etwas unausgegohrenen Idee wieder Abstand nehmen.

Geändert von Svega (30.10.2007 um 03:17 Uhr)
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Alt 29.10.2007, 13:46   #867
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Leute, eigentlich ist es doch ziemlich egal, wer wie warum jetzt so und so heißt, oder? Wäre es denn besser, wenn die Rumlaner Quickfratzfotel hießen und alle so komische Namen wie Xybotrsa und Lifqari hätten? Dann wäre der Wiedererkennungswert, den man erreichen wollte, indem man es so machte, wie man es machte, weg, aber es gäbe keine Ungereimtheiten mehr
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Alt 29.10.2007, 14:06   #868
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Ausserdem könnte es eine Art parralele Entwicklung sein.

Wenn das römische Imperium nicht auseinandergebrochen wäre,wäre es bei uns vielleicht ähnlich wie bei den Romulanern
Rulfan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2007, 14:08   #869
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Wie sagte Scotty doch so schön: Und wenn meine Großmutter Flügel hätte, könnte sie fliegen.
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Alt 29.10.2007, 14:13   #870
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MfG Hazard
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Alt 29.10.2007, 16:38   #871
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Zitat:
Zitat von Morrison Beitrag anzeigen
Junge Köpfe, frische Ideen. Seien sie etwas toleranter.

Sorry, daß mußte jetzt einfach sein.
Hä?

Den verstehe ich jetzt nicht
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Alt 29.10.2007, 17:25   #872
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Das war ein Zitat aus Star Trek III, du Banause.
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Alt 29.10.2007, 17:27   #873
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Zitat:
Zitat von endar Beitrag anzeigen
Das war ein Zitat aus Star Trek III, du Banause.
Oh... okay...

Habe den Film lange nicht mehr gesehen. Von den TOS-Filmen gucke ich irgendwie meist immer nur Teil 4 oder Teil 6, wenn ich mal wieder auf einen Lust habe
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Alt 29.10.2007, 18:35   #874
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Kommt einem echt so vor als wäre man von 80 Jährigen umgeben. Wobei die nach den Erfahrungen meines Zivildiensts im Altersheim aufgeschlossener wären
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Alt 29.10.2007, 21:41   #875
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Zitat:
Zitat von newman Beitrag anzeigen
Kommt einem echt so vor als wäre man von 80 Jährigen umgeben. Wobei die nach den Erfahrungen meines Zivildiensts im Altersheim aufgeschlossener wären
Ist doch ein Forum; und ohne wilde Diskussionen wäre es doch etwas langweilig. - Also sag nichts gegen 80jährige die nicht ins Altersheim wollen!
Svega ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2007, 00:23   #876
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Zitat:
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@Eminydax
Die Möglichkeiten sind bei Science Fiction nicht grenzenlos.

Science Fiction - Wissenschaftliche Fiktion - Die auf Basis anerkannter, wissenschaftlicher Grundlagen entwickelte Fiktion.

Alles andere ist Fantasy.
Das war auch nicht ganz wörtlich zu nehmen. Bei Star Trek sind wir aber schon einiges gewöhnt. Z.B. dass etwa Brahms und Alexander der Große derselbe Typ waren. Ich meinte nur, es gibt seltsamere Dinge im Star Trek Universum.

Zitat:
Rom ist nicht am Ende des dritten Jahrtausends vor Christus aus dem Nichts aufgetaucht, sonder resultiert mit seinen Eigenschaften und Eigenarten auf vorangegangene Entwicklungen in der Antike.
Es wäre nicht schlecht sich vor einer Romulaner-Rom-Verwurstung mit der Geschichtsschreibung, der Antike und wenn möglich, auch mit der lateinischen Sprache auseinanderzusetzen.
- Dann würdest Du bestimmt von dieser etwas unausgegohrenen Idee wieder Abstand nehmen.

Ich bin Althistoriker Deinen herablassenden Ton kannst Du dir also sparen!
Ich habe ja auch nie gesagt, dass die Römer bei den Romulanern abgekupfert haben, sondern umgekehrt! Genau dafür wurde ich nämlich kritisiert. Also erst richtig lesen, dann lästern, Meister.

Geändert von Eminydax (30.10.2007 um 00:58 Uhr)
Eminydax ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2007, 00:34   #877
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Zitat:
Zitat von Morrison Beitrag anzeigen
Junge Köpfe, frische Ideen. Seien sie etwas toleranter.

Sorry, daß mußte jetzt einfach sein.

schööööön
Bela_Oxmyx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2007, 03:01   #878
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Zitat:
Zitat von Eminydax Beitrag anzeigen
Ich bin Althistoriker Deinen herablassenden Ton kannst Du dir also sparen!
Ich habe ja auch nie gesagt, dass die Römer bei den Romulanern abgekupfert haben, sondern umgekehrt! Genau dafür wurde ich nämlich kritisiert. Also erst richtig lesen, dann lästern, Meister.
Es lag nicht in meiner Absicht herablassend zu klingen. - Ich werde versuchen mehr Emoticons einzusetzen, damit solche Missverständnisse zukünftig vermieden werden und habe mal eben den etwas deplazierten Link zu Wikipedia rausgenommen. Im Gegenzug schlage ich vor, daß Du auf möglicherweise perönlich beleidigend klingende Worter wie das "Meister" verzichtest und die Diskussion, bzw. meine Beiträge nicht ganz so verbissen nimmst.

- Dann kann es ja weiter gehen.

Ich habe schon richtig gelesen und dann kritisiert:

Zitat:
Zitat von Eminydax Beitrag anzeigen
Vielleicht haben sich beide auch gegenseitig beeinflusst ...
Du musst schon zugeben, daß der Satz anders klingt als "Ich habe ja auch nie gesagt, dass die Römer bei den Romulanern abgekupfert haben".

Aber egal ...

Zitat:
Zitat von Eminydax Beitrag anzeigen
Das war auch nicht ganz wörtlich zu nehmen. Bei Star Trek sind wir aber schon einiges gewöhnt. Z.B. dass etwa Brahms und Alexander der Große derselbe Typ waren. Ich meinte nur, es gibt seltsamere Dinge im Star Trek Universum.
Sehe ich genauso. Ist für mich auch nicht unbedingt eine der TOS-Vorzeigefolgen.
Ich nehme TOS solche Ungereimtheiten aber auch nicht wirklich übel, ist Star Trek doch damals in einigen Belangen noch recht naiv und ungeschliffen gewesen. Star Trek ist, und das sage ich als TOS-Fan, erst mit TNG zu dem geworden, was Star Trek hinsichtlich des Kanons etc. heute ist.

Wir leben heute aber auch in einer aufgeklärteren Welt und da muss man wie ich persönlich finde nicht die gleichen Fehler begehen, die in der Kinderstube Star Trek's begangen wurden.

Ein Beispiel:
Stell Dir vor die Battelstar-Galactica-TV-Serie der 70er Jahre würde wie sie damals gedreht worden ist erst heute produziert ins Fernsehen kommen.
Sie würde mit ihren Ungereimtheiten und offensichtlichen Geschichtsbezügen zur Kultur der Pharaonen etc. allenfalls zum Kreischen komisch wirken und als Trash durchgehen. Da sie aber in den 70er Jahren entstanden ist genießt sie unbestritten einen gewissen Kultstatus.
Im vergleich dazu ist das Remake, dessen dritte und vorletzte Staffel kürzlich auf UK-DVD erschienen ist auch aufgrund seiner Nüchternheit und im Vergleich fehlenden Naivität ein voller Erfolg.

Geändert von Svega (30.10.2007 um 03:23 Uhr)
Svega ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2007, 12:30   #879
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Zitat:
Zitat von Svega Beitrag anzeigen
Es lag nicht in meiner Absicht herablassend zu klingen. - Ich werde versuchen mehr Emoticons einzusetzen, damit solche Missverständnisse zukünftig vermieden werden und habe mal eben den etwas deplazierten Link zu Wikipedia rausgenommen. Im Gegenzug schlage ich vor, daß Du auf möglicherweise perönlich beleidigend klingende Worter wie das "Meister" verzichtest und die Diskussion, bzw. meine Beiträge nicht ganz so verbissen nimmst

- Dann kann es ja weiter gehen.

Ich habe schon richtig gelesen und dann kritisiert:

Du musst schon zugeben, daß der Satz anders klingt als "Ich habe ja auch nie gesagt, dass die Römer bei den Romulanern abgekupfert haben".

Aber egal ...
Ja sorry war gestern schlecht drauf (Frauen!) Bitte ncht böse sein, bins auch nicht...
Ja das mit dem Gegenseitig beeinflussen war mehr eine Reaktion auf den Vorwurf, warum die Romulaner jetzt so einfach die römische Kultur übernommen hätten, ich habs auh nochmal gelesen und klingt wirklich so...
Im 4. Jahrhundert n.Chr. hätten die Romulaner sowieso kaum noch was "dazuerfinden" können von dem was wir hier diskutieren.
Andererseits wäre ich sofort dabei, Enterprise zu dekanonisieren (*fieslach*), womit zwar viele Widersprüche, aber auch die genannte Zeitstellung (4.Jh) und die Hauptargumente für eine Rom-Romulaner-Verbindung wegfallen würden. Ohne die historische Verbindung bekommt man sicherlich ein glaubhafteres Universum.
Egal.
Wir werden sehen was die Zukunft in Bezug auf die Romulaner bringt. Ich glaube ja eh, dass sie uns den "Nero" einfach so vorwerfen werden. In dem Fall wäre es am besten, wenn es ein sehr ähnlich klingender Name der Romulaner wäre ( z.B."Neyrouh"), der dann wegen des ähnlichen Klangs als "Nero" wiedergegeben wird. In dem Fall wären die Menschen die "Besessenen", die ständig römische Begriffe und Namen in die Romulanische Kultur hineininterpretieren wollen. Auch interessant.
Aber sie werden uns bestimt eh nix erklären. Der Bösewicht heisst halt Nero weil das böse und klassisch klingt wie "Khan"

Geändert von Eminydax (30.10.2007 um 12:43 Uhr)
Eminydax ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2007, 13:43   #880
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Ort: Omicron Styria
Beiträge: 255
Etwas seltsam finde ich das Rumgereite auf den Romulanern schon.
Das ganzen Incanon gesproche in Star Trek kommt doch ohnehin aus dem Universal-Translator. Sprich ist Romulaner die Menschliche Interpretation dieser Rasse. Wer weiß schon wie sich ihr Namen in ihrer Sprache ausspricht und schreibt.

Edit: Laut den Romanen heißen die in ihrer Sprache ja eh Rihannsu.
__________________
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