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Alt 04.05.2009, 21:30   #1
Chief Petty Officer
 
Benutzerbild von Evi Kerzel
 
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Wiedergeburt oder Todesstoß

Liebe Mods:
Seid Ihr so lieb und könnt eine Abstimmung einbinden?

Die Frage: Wiedergeburt oder Todesstoß des Star Trek-Universums?

a) "Die Schweine haben Star Trek umgebracht!"
b) Netter Film: Aber eben NICHT Star Trek.
c) Entstaubt, entschlackt, erneuert: Star Trek für's nächste Jahrhundert.

Hallo liebe Freunde!

Richtig interessant wird dieser Fräd erst, sobald die Menge der Trek-Gemeinde (also wir) den Streifen gesehen hat - denn die Frage lässt sich erst wirklich beantworten, wenn wir J.J.'s Werk in seiner ganzen "Pracht" bewundern - oder - ertragen mussten.

Die Frage ist nämlich die: Werden Jahrzehnte Star Trek einfach so weggewischt - oder passt sich der Film doch (irgendwie) in den Canon ein? Ich denke nämlich, dass durchaus die Gefahr besteht, dass J.J. zu weit gegangen ist. Allein die Tatsache, dass er Kirk als Draufgänger darstellt deckt sich ja nicht mit der 'tatsächlichen' Geschichte. Und seit wann wurde die Enterprise auf dem Boden gebaut?

Aber es gibt ja noch mehr Probleme. Die Handlung mag ja mitreißend sein... aber wenn das Kommando über ein Sternenflottenschiff innerhalb weniger Bildschirmminuten dreimal wechselt und schließlich ein Kadett (Ja, Nog, lass dir nichts vom bösen O'brien erzählen!) Captain wird, ist das doch eher... unlogisch. Und wo sind die Crewmitglieder um Pike, die wir aus "The Cage" kennen?

Und der Widersacher... Nero. Das ist ja schrecklich kreativ! Überhaupt schon wieder Romulaner... hatten wir die nicht im letzten Streifen? Außerdem finde ich diesen Nero nicht sehr überzeugend, klar ist man sauer, wenn einem die Heimatwelt durch eine Supernova hopps geht... aber gleich in die Vergangenheit reisen und den Lauf der Geschichte ändern? (Mit einem Minenschiff vor allem... einem Bergbaukutter..., der aussieht wie ein missglückte Motiongraphic.)

Na gut, schaut euch den Streifen an und sagt mir Eure Meinung!

Eure Evi
Evi Kerzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2009, 21:43   #2
Commodore
 
Benutzerbild von Nighthawk_
 
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Langfristig betrachtet ist dieses Quasi-Reboot nach meiner Auffassung definitiv der Todesstoß für das Franchise in seiner jetzigen Form. Auch die Möglichgkeit einer Forstetzung durch weitere Kinofilme sollte STXI ein Erfolg werden ändert daran nichts.
Mit STXI werden 40 Jahre Star Trek beerdigt und mit dem die Motivation vieler Fans sich wie bisher mit dem Franchise zu beschäftigen. Star Trek ist mehr als nur ein paar gute / schlechte Kinofilme oder Serien. Für viele ist Star Trek ein über Jahrzehnte gewachsenes, in sich stimmiges Universum. Dieses Universum wird mit STXI aufgeben, niemals mehr wird irgendetwas dem bekannten Universum hinzugefügt werden. Natürlich nicht sofort, aber dieser Weg ist unumkehrbar auch wenn es Jahre dauern wird bis sích diese Erkenntis durchgesetzt hat. Dem bekannten und geliebte Star Trek wird mit STXI und Sequels ein Ende bereitet. Was zurückbleiben wird ist ein JJ Universum das längst nicht die Dichte dessen erreichen wird was 40 Jahre lang aufgebaut wurde. Star Trek wird weiter existieren, aber das starke Band zwischen Fan und Franchise wird für zu viele zerrissen sein.
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"I went into the assembly hall. [...] The time was after midnight. Engineers and technicians, mostly young, were concentrating on their actions. Their facial expression was solemn, inward, as if they fully recognized the enormous, perhaps fateful, value of the weapon system that they brought to operational alert."
Munya M. Mardor, CEO RAFAEL, 28 May 1967
Nighthawk_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2009, 21:44   #3
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Das er in der Vergangenheit landet is ja ned geplant siehe Countdown
bayernfan2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2009, 21:50   #4
Chief Petty Officer
 
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Warum hat man denn keinen Film für Fans gemacht - es wären doch immer noch hunderttausende Kinozuschauer zusammengekommen! Ich war wirklich von dem neuen Streifen enttäuscht - nicht als Film: J.J. hat einen schnellen, bunten SciFi-Klamauk auf die Leinwand geschaufelt. Aber wo ist denn da Star Trek? Warum nennt man es so, wenn die Fans doch nur ausgelacht werden? Welchen Sinn hat es eine Marke zu verwenden und das Gegenteil von dem zu machen, was erwartet wird? Wenn es darum geht neue Zielgruppen zu erschließen, schreckt 'Star Trek' doch eher ab! Es ergibt keinen Sinn.
Evi Kerzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2009, 21:52   #5
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Es kommt imo ganz einfach darauf an, wie viele alte Trekfans nichts mit dem neuen Kram anfangen können und zwischen Star Trek und Orciversum klar unterscheiden (ich tue das). Dann ist immer noch ein Interesse am alten vorhanden aus dem man Profit herausschlagen kann und wird. Nur wegen Abrams Film wird man z.B. kaum eine der Buchreihen einstellen. Mehr als ein Nischendasein wirds aber wohl nicht werden und es ist sehr fraglich, ob wir vom alten Trek je wieder etwas auf der Mattscheibe sehen werden.

Zitat:
Welchen Sinn hat es eine Marke zu verwenden und das Gegenteil von dem zu machen, was erwartet wird? Wenn es darum geht neue Zielgruppen zu erschließen, schreckt 'Star Trek' doch eher ab! Es ergibt keinen Sinn.
Das frag ich mich schon lange und ich frags mich nicht nur bei Star Trek.
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Alt 04.05.2009, 22:51   #6
Cadet 4th Class
 
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Auch ich bin der Ansicht, dass es recht irrwitzig ist einen wie auch immer gearteten Teil des Franchise vor den Kopf zu stoßen und zu kalkulieren, dass genügend Durchschnittskinobesucher das dann kompensieren. Leider scheint man nach der Überfütterung in den 90ern und den (mindestens finanziellen) Fehlschlägen der letzten Jahre zu denken, JJ Abrams Version der Dinge wäre die letzte Hoffung um aus Star Trek noch was lukratives heraus zu bekommen.
Aus der Sicht von Paramount meint man wohl, dass es nur genug Action und Effekte braucht, um neue Interessierte anzulocken. Und bloß nicht darf man diese neuen Zuschauer mit "Altlasten" verprellen. Vielleicht klappt die Strategie ja, aber mir als "alten" Fan bringt das kaum Vorteile.

Der offene Bruch mit dem, was über 40 Jahre lang kultiviert wurde, ist für mich schon schwer zu schlucken (Und das obwohl ich den Film noch nicht gesehen habe - schlechte Vorzeichen!) Und mich damit zu trösten, dass bei einem Erfolg wenigstens Star Trek nicht völlig in der Versenkung verschwindet ist recht schwach, da es ja von hier an nicht mehr dasselbe Star Trek ist. Meiner Meinung nach ist ST XI allerdings nur das vorläufige Endprodukt von einigen Fehlern, die in den letzten 8 Jahren gemacht wurden. Jetzt scheint der Zug endgültig abgefahren, zumindest für mich Fan alter Stunde.

Trösten kann mich jetzt nur noch, dass ich bei der ein oder anderen ST- Serie noch was nachzuholen habe. Ansonsten besteht in mir noch der irrationale Funke Hoffung, dass zwischen oder neben all dem Neuen noch etwas aus dem alten Universum mir auf die Mattscheibe kommt.
Picards Kadett ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2009, 23:28   #7
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Also ich denke, dass das einfach nur eine Frage der Gewöhnung ist. Ähnlich wie das bei TNG der Fall war (wo es anfangs auch schwere Ausschreitungen gab), werden sich die Wogen irgendwann auch wieder glätten. Und spätestens wenn in fünf Jahren eine neue Star-Trek-TV-Serie anläuft, werden wieder alle brav einschalten und mitfiebern.
Leider lässt sich nicht überprüfen, was passiert wäre, wenn man einen hochwertigen Film mit junger Besetzung, der zeitlich an ST-10 anknüpft (also ohne Kirk und Spock), produziert hätte. Deshalb bin ich sehr vorsichtig mit irgendwelchen Einschätzungen à la "Nur mit Kirk und Spock konnte Star-Trek gerettet werden". Aber es scheint sich immerhin anzudeuten, dass ST-11 der qualitativ beste ST-Film seit langem ist und zudem ein Erfolg an den Kinokassen sein wird. In Anbetracht dessen kann man das Wagnis der neuen Macher von Star-Trek als Erfolg werten.

Dennoch kann ich verstehen, dass viele Fans darüber bitter enttäuscht sind, dass "The Next Generation" endgültig vorbei ist. Ich selbst hätte es wirklich gerne noch erlebt, dass Geordie Captain der Enterprise wird oder dass Benjamin Sisko wieder vom Himmelstempel zurückkehrt. Nach all den Jahren und vielen gelungenen Folgen hängt da auch irgendwie mein Herzblut dran. Andererseits war klar, dass nach drei Serien und 4 Kinofilmen in der TNG-Ära irgendwann Schluss ist. Andere Serien oder Filmreihen hatten diesen Luxus nicht. Ich weiß z.B. bis heute nicht, was aus Sam Hawkins (dem lustigen Cowboy aus der Winnetou-Reihe) geworden ist. Oder aus den vielen Charakteren der zahllosen Serien, die nach nur einer Staffel vorzeitig abgesetzt wurden (Firefly, Earth-2 usw.). Also freut euch lieber über die extrem umfangreiche TNG/DS9/Voy-Screentime, die ihr euch jeden Tag reinziehen könnt und die euch keiner mehr wegnehmen kann.
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Largo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2009, 23:35   #8
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Zitat:
Aber es scheint sich immerhin anzudeuten, dass ST-11 der qualitativ beste ST-Film seit langem ist und zudem ein Erfolg an den Kinokassen sein wird.
Das bezweifle ich trotz der Reviews stark. Hier gehts ja auch weniger um Veränderung im Sinn von Andersartigkeit -Eigentlich ist die Geschichte von Star Trek XI die reinste Ansammlung an Film- und va. auch Star Trek-Klischees, die eigentlich längst entsorgt gehören.

Der Film ist mir bei weitem nicht anders genug (es ist das gleiche nur um wichtige Teile beschnitten, wie die berühmte "Botschaft" die Star Trek vermitteln sollte), schafft es aber trotzdem durch dieses neue Orciversumskram das etablierte über den Haufen zu werfen.
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Geändert von perplex (04.05.2009 um 23:50 Uhr)
perplex ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2009, 23:45   #9
Master Chief Petty Officer
 
Benutzerbild von [netgic]
 
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Zitat:
Zitat von Evi Kerzel Beitrag anzeigen
Warum hat man denn keinen Film für Fans gemacht - es wären doch immer noch hunderttausende Kinozuschauer zusammengekommen!
Die Antwort gibts dir ja selber.

Ich bin im übrigen Fan (seit etwa 17Jahren) und auf genau sowas habe ich mal gewartet.
Also für mich ist er Definitv gemacht wurden was bei den letzten 4 nich der Fall war.
Aber so ist da nunmal mit dem Geschmack.
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Star Trek 1966-1991
Wiedergeburt von Star Trek 2009
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[netgic] ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2009, 00:11   #10
GGG
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Beiträge: 10.754
Na ja, Alle 3 Antworten sind nichts für mich...

Zitat:
a) "Die Schweine haben Star Trek umgebracht!"
Welche Schweineart? Wildschweine? Ne, ich denke nicht das sie irgendwas umgebracht haben. Es ist ein schlechter Versuch das sage ich! Die Zeitlienie oder das Multiversum ändern nur um einen Schnellen Erfolg zu feiern ist einfach Saumäßig.

Zitat:
b) Netter Film: Aber eben NICHT Star Trek.
Star Treck ist wo Star Trec k draufsteht Man kan nicht leugnen das hier einige Figuren mitspielen die uns bekannt sind. Aber das ganze ist total verzerrt. Ich finde dieser Junior Spock, der ist mir unsymphatisch, schlecht schlecht wenn ein Spock für mich unsymphatisch rüberkommt. Also es ist ST aber nur, nicht das gewohnte

Zitat:
c) Entstaubt, entschlackt, erneuert: Star Trek für's nächste Jahrhundert.
Hm... das Nächste (22.) Jhd werde ich wohl nicht mehr erleben

Mal sehn, wenn ich den Film gesehen habe, n#kann ich mehr sagen.
GGG ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2009, 00:51   #11
Lieutenant Junior Grade
 
Registriert seit: 30.10.2000
Beiträge: 1.229
Was ist dieser Film?
Die Ansamlung von Star-Trek-Klischees ist offensichtlich. Klischees, die man mit der Chrakterentwicklung in den Filmen bereits überwunden hatte.
Dieser Film kobpiert im Grunde die Klischees ohne Star Trek weiterzuentwickeln, tatsächlich wird das weiterentwickelte Trek für nichtig erklärt.
Man kann also das Fazit ziehen: "Die Schweine haben Star Trek umgebracht!"
Leto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2009, 01:23   #12
Cadet 3rd Class
 
Benutzerbild von Hera
 
Registriert seit: 26.01.2008
Beiträge: 30
Die Aktuelle Filmpolitik in Hollywood gleicht seit Jahren einer Packung umetiketiertem, das Haltbarkeitsdatum abgelaufenem Hackfleich, daß an der Ladentheke massenhaft verkauft wird !

Solange konsumiert wird, wird sich auch in den nächsten Jahren nichts ändern.

Die kommende 3 D technik finde ich persönlich Augenwischerei.

Nichtsdestotrotz möchte ich unterhalten werden.

Als ich letztens in der Videothek war habe ich mir Australia ausgeliehen und mich zu Deathrace breitschlagen lassen.

Und zu meiner Überraschung hat mich Deathrace, als Trashprodukt um längen besser unterhalten als dieser Baz Luhrman film ,obwohl ich Moulin Rouge über alles liebe.


Von dem neuen Star Trek erwarte ich, dass er mich unterhält, nicht mehr und nicht weniger.

Im übrigen bin ich der festen Überzeugung, dass in den kommenden Jahren die Zeit viele der Wunden heilt, die sich manch Fan , durch den neuen Film zugefügt fühlt.
Hera ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2009, 07:31   #13
Captain
 
Benutzerbild von HanSolo
 
Registriert seit: 12.08.2002
Ort: Wien
Beiträge: 7.208
Star Trek wurde getötet, ja, aber nicht von JJA und seinem Team. Die "Killer" waren vielmehr Paramount, Rick Berman und Brannon Braga, die fast 20 Jahre nonstop Star Trek produzierten und dabei immer mehr an Qualität einbüßten, bis am Ende nur noch die Hardcore-Fans übrig blieben.

Kein Produzent wäre nach solchen "Perlen" wie ENT (welches am Ende zwar richtig gut wurde, nur eben nicht in den Einschaltquoten) oder Nemesis so blöd Geld in das alte Star Trek reinzustecken. Höchstens Direct-to-DVD-Filme für die Fans wären wohl denkbar gewesen. Und nein, ein gut gemachter Post-Nemesis-Film würde trotzdem zu 99 % floppen (genauso wie Bermans Projekt über die romulanischen Kriege).

Star Trek 11 ist jetzt der verzweifelte Versuch Star Trek wieder aus dem Sumpf zu ziehen und wieder etwas Großes daraus zu machen. Hierbeifür kehrt man zurück zu den Wurzeln (Kirk und Spock), beschreitet aber dennoch völlig neue - massentauglichere - Wege. Sprich ein Erfolgskonzept, das bereits bei "Battlestar Galactica", "Casino Royale" und "Batman Begins" funktionierte.

Obs funktioniert oder nicht, wird sich erst weisen müssen. Fakt ist auf alle Fälle, dass das alte Star Trek auf der Leinwand / dem TV-Schirm nicht wiederkehren wird. Eine Tatsache, der ich mir jedoch bereits bei der Absetzung von ENT und dem Flop von Nemesis so gut wie sicher war.
HanSolo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2009, 13:55   #14
Captain
 
Benutzerbild von garakvsneelix
 
Registriert seit: 20.03.2006
Ort: Weiterstadt
Beiträge: 5.931
Diese Frage kann man vor Betrachten des Filmes einfach nicht beantworten. Es sprechen einige Sachen für das eine, doch viele andere Sachen auch für das andere. Deswegen lasse ich mich nicht zu einer verfrühten Verurteilung hinreißen oder lobe das Konzept jetzt schon in den Himmel. Ich warte einfach ab, trinke meinen heißen Earl Grey und sehe mir den Film in aller Ruhe und Gemütlichkeit erst einmal im Kino an.
__________________
Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

Für alle, die Mathe mögen
garakvsneelix ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2009, 14:34   #15
Cadet 3rd Class
 
Registriert seit: 21.07.2008
Beiträge: 39
@ HanSolo
Genau Richtig.....Nach First Kontakt ging es nur noch bergab.
Voyager war erzähl technisch schrott oder nur eine Aufwährmung von TNG Folgen.
Der Aufstand und Nemesis hatten kaum Kinoniveau -hätte ebenso ein Staffelfinale sein können.
Enterprise hat am Anfang auch unter den Berman u Braga Storys gelitten.
Staffel 3 und 4 waren dann schon Unterhaltsam aber kammen doch zu spät.


Star Trek von J.J ist einer der wenigen Möglichkeiten Star Trek wieder groß zumachen.
TNG war jedoch mit Nemesis tot...
Endo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2009, 16:56   #16
Cadet 2nd Class
 
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Beiträge: 77
Zitat:
Zitat von Evi Kerzel Beitrag anzeigen
Warum hat man denn keinen Film für Fans gemacht - es wären doch immer noch hunderttausende Kinozuschauer zusammengekommen!
Ein paar hunderttausend Kinozuschauer reichen nicht einmal, um eine drittklassige deutsche Komödie zu refinanzieren, geschweige denn einen Hollywood-Film. Selbst wenn der Film statt 150 Mios nur die Hälfte gekostet hätte, bedarf es Millionen von Zuschauern und DVD-Käufern weltweit, um diese Ausgaben wieder einzufahren.

Letztlich geht es aber nicht nur um den Profit. Star Trek Filme haben langfristig, über Video/DVD-Verkäufe, Fernsehausstrahlungen, Merchandise, usw., immer einen Gewinn abgeworfen, selbst solche Ausrutscher wie ST:5 oder ST:10, die als Flop galten.

Für eine große Firma wie Paramount geht es auch um das Ansehen. Man will keine viertklassigen Filme mehr abliefern und sich lächerlich machen, nur weil die Kuh noch Milch gibt. Anderenfalls hätte man an "Nemesis" im gewohnten Turnus weitere Filme dranhängen können, so daß wir nunmehr schon ST:13 sehen könnten.

Wiedergeburt oder Todesstoß? Die Frage stellt sich aus meiner Sicht nicht. Wie sollte ST:11 das bisherige Star Trek Universum zerstören?
G.G.Hoffmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2009, 16:59   #17
Warrant Officer
 
Benutzerbild von Dahlia
 
Registriert seit: 06.02.2005
Beiträge: 757
Zitat:
Zitat von Evi Kerzel Beitrag anzeigen
Warum hat man denn keinen Film für Fans gemacht - es wären doch immer noch hunderttausende Kinozuschauer zusammengekommen!
Scheinbar nicht, wenn man den "Erfolg" von "Nemesis" und "Der Aufstand" betrachtet.
__________________
"I was me but now he`s gone!"
James Hetfield
Dahlia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2009, 17:22   #18
Commander
 
Benutzerbild von Makrovirus
 
Registriert seit: 16.03.2007
Beiträge: 3.690
Zitat:
Zitat von Evi Kerzel Beitrag anzeigen
Und wo sind die Crewmitglieder um Pike, die wir aus "The Cage" kennen?
Die Crew hat es in der Film-Zeitlinie in dieser Zusammensetzung wohl einfach nicht gegeben.

Zitat:
Und der Widersacher... Nero. Das ist ja schrecklich kreativ! Überhaupt schon wieder Romulaner... hatten wir die nicht im letzten Streifen? Außerdem finde ich diesen Nero nicht sehr überzeugend, klar ist man sauer, wenn einem die Heimatwelt durch eine Supernova hopps geht... aber gleich in die Vergangenheit reisen und den Lauf der Geschichte ändern? (Mit einem Minenschiff vor allem... einem Bergbaukutter..., der aussieht wie ein missglückte Motiongraphic.)
Es ist ja immernoch nicht so ganz klar, ob Nero denn nun freiwillig in die Veergangenheit springt oder es doch ein Unfall ist.
Und die Narada sah früher auch mal anders aus, sie wurde dann aber mit
Spoiler (Mausklick zum anzeigen):
Borg-Technologie
etwas aufgewertet.

Naja, Ende der Woche weiß ich mehr.

Ganz interessant noch ein Bericht aus dem Spiegel:Neuer "Star Trek"-Film: Die beste Pyjamaparty im All - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
Zitat:
[...]
Auf ideologisch neuem Kurs

Nun war das Dilemma der "Star Trek"-Filme schon immer, dass Sternenflotte und Konsorten durch Wurmlöcher und Zeitanomalien reisen wie Pendler durch den Elbtunnel. Darum sorgt der eigentliche Plot samt Neros Anti-Materie-Gehuber auch allenfalls für wissendes Kopfnicken beim Publikum.

Weit spannender als das Was ist daher das Wie: Neben knackiger Action und einem schnittigen Design, das bis zum Salzstreuer in Raumschiffform kein Detail auslässt, sorgt die ideologische Neuausrichtung des Trecks für Aufsehen.

Der ist bei Abrams eher martialischer Kreuzzug denn friedliche Expedition, und entsprechend weicht Humboldtscher Forscherdrang einem deterministischem Schicksalsglauben: Kirk und Spock, die tragischen Halbwaisen und anfänglichen Antagonisten, müssen als verlorene Brüder zueinander finden, um gemeinsam die Galaxis zu retten. So will es jedenfalls ein neo-mythischer Weltenplan, der frappierend an die andere große Weltraumoper "Star Wars" gemahnt.

Dort wurde regelrecht abgepaust: Nicht nur düst der rebellische Farmboy Kirk eingangs durchs staubige Iowa wie weiland Luke Skywalker auf Tatooine, nein, auf einem Eisplaneten (!) hat er obendrein ein ganz eigenes Obi-Wan-Kenobi-Erweckungserlebnis, als ihm der alte Spock seine Bestimmung offenbart.

Zwischen Revolution und Restauration

Allen, die sich über den Klau beim ebenfalls wild zusammenzitierten "Krieg der Sterne" aufregen mögen, sei gesagt, dass "Star Trek" genau das lustvolle, rasante und schnörkellose Prequel ist, das George Lucas seinen leidgeprüften Zuschauern in den drögen "Episoden I-III" vorenthalten hat.

Flotter hat seit Joss Whedons grandioser Weltraum-Westernserie "Firefly" niemand alte Genrestandards an neue Sehgewohnheiten angepasst als Serienschöpfer Abrams, der gleich mehrere Konflikte und Charakterentwicklungen anreißt und damit etliche Aufhänger für mögliche Fortsetzungen bereithält.
[...]
__________________
When I get sad, I stop being sad, and be AWESOME instead. True story.
Makrovirus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2009, 17:57   #19
Lieutenant Junior Grade
 
Benutzerbild von Yoko
 
Registriert seit: 04.07.2005
Ort: Freie und Ole-Stadt Hamburg
Beiträge: 1.240
Ich denke, wenn Story und Darsteller überzeugen und natürlich auch die typische "Star Trek - Botschaft" übertragen wird, dann kann dieser Film ein Erfolg werden und vielleicht werden wir ins 2-4 Jahren dann sogar eine Fortsetzung zu sehen bekommen.

Aber man sollte nicht den Fehler machen und jetzt wieder eine Serie fordern, sollte "Star Trek" ein Erfolg werden.

Wenn man direkt (2-3 Jahre) danach eine Serie hinterher wirft wird es schief gehen.
__________________
"Die Stärke einer Zivilisation wird nicht gemessen an ihrer Fähigkeit, Kriege zu führen, sondern vielmehr an ihrer Fähigkeit, sie zu vermeiden ." - Gene Roddenberry
Meine SGA FanFictions
#1 Jennifer Keller FAN
Yoko ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2009, 18:30   #20
Chief Petty Officer
 
Benutzerbild von Evi Kerzel
 
Registriert seit: 12.03.2009
Ort: Sol-System, Terra (das müsste exakt genug sein)
Beiträge: 536
Im Grunde kann ich J.J. keinen Vorwurf machen. Er hat einen mitreißenden Film abgeliefert - aber mich stört, wie mit einer 40jährigen Legende umgegangen wird. (Und ja: Die Schuldigen sitzen bei Paramount. Allerdings hat J.J. selbst das Projekt nur unter der Voraussetzung übernommen, eine 'gewisse' künstlerische Freiheit bei der Auslegung des Canons zu haben...)

Aber warten wir erstmal ab! Am Ende ist alles nur ein Traum oder ein Paralleluniversum... soll es ja geben!
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