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Bowling for Columbine

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  • Keymaster
    antwortet
    Vor einiger Zeit habe ich mir denn Film auch mal wieder angesehen. Davor sah ich in bereits schon ein paar mal,
    Dazu muss ich sagen das es immer noch die beste Doku ist die ich bisher gesehen habe. Sowohl sachlich als auch sehr ironisch. Vor allem haben mich die amerikanischen Nachrichtensender überrascht, was dort für eine Panikmache betrieben wird, jedoch waren die Interviews mit unter das bewegenste an dem Film sei es mit der Waffenlobby, denn Opfern des Litteltonmassakers und der vielen weiteren. Ich kann also abschließend behaupten das der FIlm damals wie heute auf interessanteweise schockiert.

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  • Anla'Shok
    antwortet
    und sowas hatt das gröste nuke-arsenal der welt. bei der erwänhung von south central La macht sich jede familie in florida in die hosen. . das buch stubid white man ich meld mich für den blauhelm einsatz freiwillig amis, doofer gehts nicht, wenn mann den film gesehen hatt kommt mann sich als europäer ja wie Ghandi vor (Ghandi, wer ist das?)
    der film zeigt zum teil ganz deutlich wie arogant die amis teilweise sind. und das ist erschreckend.
    die waffe die MM in der bank gekriegt hatt war nicht geladen, so doof sind nicht mal die amis, aber im friseurladen um die ecke kriegst du die kugeln auch .

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  • supernova
    antwortet
    Ich hab den Film heute auch in Geo gesehen (leider nicht bis ganz zum Schluss) und war ebenfalls sehr schockiert. Wie da drüben mit Waffen umgegangen wird, ist gelinde gesagt skandalös. Wer dort keine Waffe hat, ist ja schon quasi ein Außenseiter.

    Der Typ der noch nie was von Ghandi gehört hatte war auch krass.

    Dem Massaker von Littleton wurde ein großer Teil des Film gewidmet. Was für eine Ironie des Schicksals, dass sich im gleichen Ort die größte Waffenfabrik der Welt befindet (Und in der Nähe die größte Plutonium-Fabrik, wenn ich das richtig verstanden habe).

    Am beeindruckendsten fand ich aber die schriftlichen Einblendungen von den außenpolitischen Aktionen der USA; wem sie alles Waffen geliefert haben, wieviele Politiker sie in anderen Ländern gestürzt haben und dass Bin Laden von den USA seine Terorristen-Ausbildung erhielt...
    War schon beeindruckend...

    Ein toller Doku-Film, der zurecht für den Oscar nominiert wurde (Hat er auch gewonnen?).

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  • Spocky
    antwortet
    So, ich hab jetzt den Film auch endlich gesehn und bin begeistert und schockiert zugleich. Die händigen da doch tatsächlich in einer Bank (!) geladene Waffen an die Kunden aus. Dass die noch nicht überfallen wurden, grenzt echt an ein Wunder.

    Am besten gefallen hat mir, wie er Charlton Heston so richtig sprachlos gemacht hat. Nur leider wird das bei ihm nicht allzu viel verändern. Beigeistert war ich aber, als MM es mit den beiden Schülern aus Columbine geschafft hat, dass das eine Kaufhaus keine Kugeln mehr verkauft.

    Den Erzählton fand ich auch richtig klasse, so als ob man einem Kind versucht, erwas zu erklären. So muss man mit den Amis reden, denn sie verhalten sich oft wie kleine Kinder.

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  • Sternengucker
    antwortet
    Oh, Bandenkriege können noch mit ganz anderen Dingen ausgetragen werden... wenn es um Jugendliche geht, mit einer Zwille kann man teilweise einem Gewehr Konkurrenz machen, was den angerichteten Schaden angeht.

    Und bei den Selbstmordversuchen fürchte ich, dass sich erschiessen weitaus erfolgreicher sein dürfte als die anderen genauso erschütternden Arten. Insofern wäre er vielleicht ohne Schusswaffe noch gerettet worden... bzw alle oder ein Grossteil. Das macht IMO schon einen Unterschied.
    wenn auch nicht für die, deren Versuche leider erfolgreich waren.

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  • Tom Parker
    antwortet
    @ Sternengucker

    Ja schon. Aber die Leute hätten sich auch anders umbringen können. Da kann man den Schußwaffen ja nun gar keine Schuld geben. Die hätten sich auch mit Schlaftabletten oder 'nem Strick umbringen können.
    Bei Unfällen, Morden oder anderem sind die Schußwaffen natürlich Schuld.
    Ich glaube jedenfalls nicht das die beiden Schüler das Massaker in Littleton mit Messern oder Äxten begangen hätten. Oder das Bandenkriege mit Pfeil und Bogen ausgetragen würden.

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  • Sternengucker
    antwortet
    @TOm, wieso die Selbstmorde durch Schusswaffen abziehen? Sind doch auch Tote durch Waffen die nicht sein müssten, oder?

    @Harma, stümmt, Kanada war Krass.... ich denke mal die haben alle Wohnungen wo er nicht angesprochen wurde rausgeschnitten, sonst wäre das ja peinlich 5 Versuche, 5mal einen Kanadier zu Tode erschreckt

    Dass es einseitig ist mag stimmen, sicher sind Aktionen wie die mit KMart ziemlich plakativ und nicht wirklich ein Beitrag um die Situation aufzuklären, aber es ist eben auch so, dass derartige Worte sonst kaum einmal ausgesprochen werden (dürfen), das läuft auch auf einseitige Berichterstattung in die andere Richtung hinaus...
    Oder was sagt ihr zu LA South Central? Allein bei dem Wort bepinkeln sich sicherlich etliche amerikanische Durchschnittsfamilien vor Angst (oder vor Sensationsgier in den Abendnachrichten ) und was ist dort los? NIx, gar nix, überhaupt gar nix... ist doch hochinteressant... warum zeigen die Nachrichten nicht einmal im Monat SOWAS? Dass es spannend sein muss kann nicht sein, sonst bräuchte man ja nicht das Rumgepoppe von Prinzen und Rockstars ausgiebig zu feiern, spannend ist das ja wohl auch nicht...

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  • Harmakhis
    antwortet
    Aber Moore hat diese Ursachen doch nur aufgezählt um zu zeigen, wie beschränkt die Vertreter dieser Argumente sind. Er hat das 100%ig sarkastisch und ironisch gemeint.

    Denn seine Meinung ist doch, dass es eigentlich an der kranken amerikanischen Gesellschaft liegt und nicht an irgendwelchen Produkten dieser Gesellschaft (wie z.B. Heavy Metal), denn das hat er ja mit dem Besuch in Kanada mehr als deutlich gemacht (das Kanada war überhaupt das heftigste um zu zeigen, wie durchgeknallt die Amis sein müssen).

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  • Tom Parker
    antwortet
    Ich kenne den Film zwar (noch) nicht (hab mir jetzt die DVD bestellt), aber für mich klingt das eher danach, dass er das ironisch gemeint hat.
    Nein, nein. Moore hat das gar nicht behauptet. Das waren alles ernst gemeinte ursachen genannt von allen möglichen Eltern-, Lehrer-, und sonstigen Verbänden.

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  • Spocky
    antwortet
    Original geschrieben von Tom Parker
    Auch super fand ich die ganzen möglichen Ursachen:
    Heavy Metal, South Park Gewaltfilme, Videospiele und Marilyn Manson. Wenn das alles zustimmen würde müsste ich einen Amoklauf nach dem anderen begehen.
    Ich kenne den Film zwar (noch) nicht (hab mir jetzt die DVD bestellt), aber für mich klingt das eher danach, dass er das ironisch gemeint hat.

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  • Tom Parker
    antwortet
    Ich sage es direkt von vornherein: Ich konnte Michael Moore noch nie leiden.
    Mit diesem Film hat er allerdings einen wirklich gelungenen Dokumentar-Film auf die Leinwand gebracht.
    Die Szene die mir am besten in Errinnerung geblieben ist, sind die Ausschnitte aus der Columbine High-School. Diese Bilder haben mich wirklich nachdenklich gemacht.
    Ich finde aber das er den Film zu einseitig gemacht hat.

    Auch super fand ich die ganzen möglichen Ursachen:
    Heavy Metal, South Park Gewaltfilme, Videospiele und Marilyn Manson. Wenn das alles zustimmen würde müsste ich einen Amoklauf nach dem anderen begehen.

    Frankreich: 68 Tote durch Schusswaffen, Kanada: 65, USA: 11.127
    Wenn man da jetzt die Selbstmorde durch schußwaffen abzieht hat man in den USA gerade noch 8.000 Tote. Sind zwar immer noch eine Menge aber doch 3.000 weniger. Wäre einen kleinen nebensatz wert gewesen.

    Aber der Film bekommt mir 4 Sterne. Eine gute Dokumentation mit Fakten.

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  • Ductos
    antwortet
    Ich habe den Film nun auch gesehen, nachdem ich ihn mir auf DVD besorgt habe.

    Bei einigen Szenen mußte ich schon ziemlich schmunzeln, wie z.B. bei den teilweise absurden Fragen, die Moore stellte oder auch die US-Waffenhistorie im Zeichentrick-Format.

    Jedoch gab es auch viel erschreckendes und erschütterndes, wie den Mord an der 6-jährigen durch einen 6-jährigen oder die Videoaufnahmen vom Columbine-Massaker.
    Oder Charlton Heston, der mir persönlich sehr unsympatisch geworden ist, mit seiner kalten Art, eine Waffenkundgebung nach einem Amoklauf zu veranstalten.

    Michael Moore war mir schon vorher sympatisch, aber jetzt ist der Mann ehrlich jemand, der meine Bewunderung verdient und damit meine ich net den Bush-Kritiker Moore, sondern jemanden, der sowohl entschlossen als auch energisch zu Werke geht.
    Solche Leute, die zu ihrer Meinung stehen, sind starke Leute.

    Zugegeben:
    Der Film ist recht parteiisch.
    Aber er ist auch eindrucksvoll.

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  • Sternengucker
    antwortet
    Da stimme ich zu. War gestern bei uns im Kino (vorher lief er gar nicht in Dillenburg, jetzt dreimal (!) als "Mal seh'n Kino", ne Reihe für mehr oder weniger künstlerisch wertvoll(seien wollend)es.

    Fand es ziemlich eindrucksvoll gemacht wie er die Aussagen nach und nach zu einem Gesamteindruck verwebt, da war ja nahezu alles dabei, Interviews, Zeitungs und TV Schlagzeilen, selbstgedrehtes....
    Sicher, er ist wahrscheinlich schon ein bisschen Selbstdarsteller und er gibt dem Film auch die Richtung auf die er hinaus will, aber immerhin gibt er eine Möglichkeit sich eine Meinung zu bilden.

    Ansonsten schweigt man diese Themen ja lieber tot!

    ---> 4,5 Sternchen

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  • Fermat Sim
    antwortet
    Hallo!

    Ich hab den Film, von dem ich nun so viel gutes gehört habe, nun endlich auch gesehen und war tief berührt davon.
    Ich habe ihn mir witziger erwartet, vor allem die Überwachungsbilder des Massakers mit den darübergelegten Telefonaufzeichnungen oder L. Armstrongs Klassiker mit den Bildern aus dem Iran, Niceragua etc. waren wirklich sehr aufwühlend.
    Das soll nicht heißen, dass ich enttäuscht wurde, im Gegenteil, gerade diese Achterbahnfahrt aus Lachen über diese Freaks und Weinen über diese Freaks zeichnet den Film aus.
    Manches war ja wirklich zu schräg - das Interview mit dem Typen von Lockheed Martin in Littleton, der vor nem Marschflugkörper steht und keine Koinzidenz zwischen Krieg und dem Massaker sehen kann; oder der B-52-Bomber, dessen Plakette kund tut, dass er zu Weihnachten die meisten Bomben über Vietnam abgeworfen hat, etc.
    Der Film ist nicht "gegen die Amis" oder nur gegen Waffenbesitz, es ist ein Film der zeigt, wie Armut, Angst und vor allem die Glorifizierung und Artifizierung der Gewalt, die man in den USA meiner Meinung nach erkennen kann (allein schon der B-52er!!!) zu einem Milieu führen, in dem 6jährige andere 6jährige erschießen, wo zwei Jugendliche ein Massaker verüben etc.
    Ich glaube nicht, dass man solche Amokläufe oder Unfälle getrennt von der Politik der gesamten Gesellschaft sehen kann. Die Gesellschaft beeinflusst die Politik und die Politik die Gesellschaft und das will Moore zeigen.
    Moore ist kein "Anti-Amerikaner", wie es in diesem Thread behauptet wurde. Ich glaube, Moore liebt sein Land, er ist genau so ein Patriot wie diese Typen der Heimwehr, aber während diese den abstrakten Begriff "Amerika", die Stars & Stripes lieben, obwohl sie in einer kaputten Gesellschaft leben, sind Moore die Menschen wichtig.
    Moores erster Film beschäftigte sich mit seiner Heimatstadt Flint, in der es hohe Arbeitslosigkeit und soziale Hoffnungslosigkeit gibt - das hat ihn beeinflusst, aber er geht nicht zu einer Heimwehr und ballert auf Bowlingpins, er sorgt sich um sein Land und dreht deswegen einen Film.
    Einer hat gesagt, der Film ist zu oberflächlich, geht zu wenig in die Tiefe. Mein Eindruck ist ein anderer: Gerade die Bilder der Trostlosigkeit, der jungen, schwarzen Arbeitslosen, die wie eine Sklavin vom Staat zur Arbeit gezwungen und vermietet wird und trotzdem zu wenig zum Leben hat, das geht unter die Haut. Der Film ist nicht zu reisserisch, er ist eine beeindruckende Milieustudie.
    Ganz anders als alles, was ich bis jetzt im Kino gesehen habe - aber verdammt wertvoll!


    MfG,
    Fermat Sim

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  • Sternengucker
    antwortet
    @WarpJunkie
    Und das wird dann von Leuten, von denen man eigentlich erwartet, das sie halbwegs gebildet sind und ne gewisse Allgemeinbildung besitzen, so wie man es von Charlton Heston erwarten kann, damit erklärt, das Amerika ne blutigere Geschichte hat als viele der anderen Länder! Hallo, bin ich hier im falschen Film? Bis vor etwas mehr als dreihundert Jahren exisitierte dieses Land überhaupt nicht.
    Naja das Land selbst war schon da, nur war es die letzten paar (zehn)tausend Jahre nicht von AngloSaxons und anderen Europäern besiedelt sondern maximal von den Ureinwohnern ("Indianer", "Indios" usw).
    Und selbst wenn es um die europäisch geprägte Geschichte geht haben Teile des Landes 400 oder ein bisschen mehr Jahre Geschichte aufzuweisen...

    Jedes europäische Land kann auf Jahrtausende von Geschichte zurückblicken, während die da drüben vor grade mal dreihundert Jahren angefangen haben, einen eigenen Staat aufzubauen.
    Und? Trotzdem hat man die Indianer fast ausgerottet und ganz neue Dimensionen von Kriminalität definiert. Irgendwo stecken auch im Klischee vom Wilden Westen wahre Kerne und wohl nicht sehr wenige...

    Also blutig ist die Geschichte schon und das sollte wohl angesichts gerade der Kürze eher erschreckend als beschwichtigend wirken. Sprich: Keine Entschuldigung sondern noch verschlimmernd für die Anschuldigungen... und eine verdammt fatalistische Art die Welt zu sehen "Die Menschen schlagen sich solange es Europäer im Bereich der USA gibt die Schädel immer besser ein, also ist es zwecklos das ändern zu wollen"

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