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Assassin's Creed (2016)

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    Assassin's Creed (2016)

    Assassin's Creed

    Inhalt
    Der Film spielt in der heutigen Zeit und handelt von dem Kriminellen Callum Lynch. Dieser wurde angeklagt, wird jedoch kurz vor seiner eigentlichen Hinrichtung von einer Firma namens Abstergo Industries, einer modernen Inkarnation des Templerordens gerettet. Diese zwingen ihn zur Teilnahme am sogenannten Animus Projekt, welches ihn mittels eines Computersystems in die Erinnerungen seines Vorfahren Aguilar de Nerha eintauchen lässt. De Nerha war ein Auftragsmörder (sog. Assassine), welcher im 15. Jahrhundert zu Zeiten der spanischen Inquisition lebte. Durch das Erleben dessen Alltags lernt Lynch schnell viel dazu und kann sich neue Fähigkeiten aneignen, welche sich in seinem echten Leben als sehr nützlich erweisen. Mit Hilfe dieser Fähigkeiten nimmt es Lynch schließlich in der Gegenwart mit den Mitgliedern des Templerordens auf, welche seit jeher die Feinde der Assassinen darstellen.


    Cast
    Michael Fassbender: Callum Lynch/ Aguilar de Nerha
    Marion Cotillard: Sofia Rikkin
    Jeremy Irons: Alaîn Rikkin
    Brendan Gleeson: Joseph Lynch
    Regie
    Justin Kurzel

    Produktionsjahr
    2016

    Release:
    21.12.2016 (EU)

    Spieldauer
    116 Minuten

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Name: AC.jpg
Ansichten: 47
Größe: 81,5 KB
ID: 4455090


    Zuletzt geändert von Vere Athor; 02.01.2017, 15:06.
    The cake is a lie. Always.

    #2
    Bei Gamesumsetzungen beschleicht mich immer so ein schlechtes Gefühl... Meine Frau wollte Assassin's Creed gerne sehen, und ich bin ja ein braver Ehemann

    Vorneweg, ich bin insgesamt positiv überrascht, aber es wurde viel Potential verschenkt. Ich kenne die Spiele nur von Hörensagen, ging also unbeleckt von irgendwelchen Zusammenhängen ins Kino.

    Story:
    Wir bewegen uns in zwei Zeitlinien parallel: Zur aktuellen Zeit und während der spanischen Inquisition des 16. Jhds. In beiden Zeitlinien kämpfen die Templer gegen die Assassinen.
    Beide Zeitlinien strotzen nur so von Inkonsistenzen, da die Geschichte aber eher martialisch und oberflächlich angelegt ist, bleiben auch die unlogischen Teile ohne Tiefe. Hier wurde insgesamt das Potential des Films verschenkt.

    Technik:
    So stelle ich mir eine technische Umsetzung von Virtual Reality vor! Sehr schön und bildgewaltig ist die Interaktion zwischen der Animus Maschine und den Aktionen des "virtuellen"/realen Menschen der darin steckt. Für mich als Gamer wirklich toll umgesetzt. Die Effekte sind gut umgesetzt, unterstützt von der generell gut dargestellten Unwirklichkeit der virtuellen Geschehnisse (erinnert mich etwas an "300"). Die Verfolgungsjagden über den mittelalterlichen Städten sind spannend umgesetzt (wenn auch spiele-typisch übertrieben)

    Schauspieler:
    Bleiben insgesamt blass, was aber auch an den Rollen liegt. Auch hier kommt die Oberflächlichkeit der Story zum Vorschein.


    Szenerie/ Musik:
    Insgesamt liebevoll umgesetzt, unser Kino war aber zu laut eingestellt (bzw. recht leer), so dass mich die Soundkulisse etwas überwältigt hat. Die Musik wirkt als Treiber fürs geschehen, den Soundtrack besorge ich mir allfällig. Die Flüge des Falken über die Stadtszenerien sind optisch toll, aber ein bisschen weniger davon wäre vielleicht mehr gewesen.

    Fazit:
    Popcornkino. Ich hatte Spass dabei und wenn VR mal so fürs Wohnzimmer zur Verfügung steht, bin ich dabei

    3/6 Punkte.
    The cake is a lie. Always.

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      #3
      Hab von den Spielen den erste Teil tlw bei meinem Vater zugesehen. Allerdings kenne ich die Kritiken, dass die weiteren Teile ebenso auf Detailtreue, geschichtiche Korrektheit und Intrigen setzen. Leider hat der Film nichts von alledem. Die Handlung spielt zu rund 70 % in der Gegenwart (bei den Spielen genau umgekehrt) und die Spanische Inquisition dient vorwiegend nur als Schauplatz für ein paar übertriebene Action-Szenen (dabei hätte die Epoche optisch ECHT etwas geboten wie man bei wenigen Szenen erkennen kann).

      Die Handlung in der Jetztzeit finde ich dann eher fade mit einer fahlen Auflösung (wo denn nun der Apfel der Eva ist). Tlw wirkt die Handlung wie ein schlechtes Kammerspiel. Dazu kommt, dass die Schnitte in die Jetztzeit während der Action-Szenen in der Vergangenheit völlig deplatziert wirken.

      Alles in allem eine klare Enttäuschung. Hätte bei der Thematik und Trailern weeeeit mehr erwartet. Es gibt zwar einige optische Leckerbissen, aber mehr als schwache

      3 Sterne sind nicht drinnen!

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        #4
        Lange habe ich als großer Fan der Spiele auf eine filmische Umsetzung gewartet, aber leider wurde ich ziemlich enttäuscht.
        Eins vorweg, die Spiele beschäftigen sich hauptsächlich mit der Vergangenheit, wenig bis kaum mit der Gegenwart. Das machte für mich den Reiz aus und der Film kehrt das leider komplett um.
        Wie bereits hier gesagt, die Sequenzen im Spanien der Vergangenheit sind fast ausschließlich eine Aneinanderreihung von Actionsequenzen, die der Art und Weise der Assassinen nicht gerecht werden. Statt heimlichen genialen Meuchelmorden, sind sie eher Rambos, die sich ins Getümmel stürzen und unzählige Feinde nieder machen. Zudem stören die Blenden zum Animus dabei und immer wenn es richtig spannend wurde, wurde das Ganze desynchronisiert.
        Somit bleiben sämtliche Charaktere jener Zeit ziemlich blass und man muss sich schon einiges Zusammenreimen und Erahnen.

        In der Gegenheit ist es kaum besser, so laufen in dieser Versuchsanstalt offenbar unzählige Assassinen rum, allesamt top ausgebildet und gefährlich und trotzdem ist die Sicherheit doch ziemlich schwach. Man weiß auch nicht so recht, was machen sie denn da eigentlich?
        Auch wird mir die Motivation des Vaters nicht klar. Er tötet seine Frau, damit diese nicht in den Animus gestopft werden kann, bringt das bei seinem Jungen aber nicht übers Herz? Wenn sich alle Assassinen mit wertvollen genetischen Informationen umbringen, ist dann der Kampf gegen die Templer nicht ohne hin verloren?

        Wie bereits gesagt, der Film legt mMn leider einen komplett falschen Fokus und kann selten überzeugen. Technisch sicherlich gut gemacht, aber das reicht einfach nicht für einen guten Film.

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          #5
          Eines vorneweg, ich habe die Spielreihe nie gespielt, aber all die Mädels der Nerdcliquen meiner Schule erzählen mir ständig davon wie genial sie sind, und was ich sonst so hörte klang auch interessant, also wollte ich unbedingt den Film sehen.

          Vorher fand ich die Idee, dass die Handlung wohl vor allem in der Gegenwart spielen würde, ziemlich vergeudetes Potential, nachdem ich den Film jedoch gesehen habe glaube ich, dass der für mich interessanteste Aspekt bei einer ausschließlich im 14 Jahrhundert spielenden Handlung gar nicht so gut rüberzubringen gewesen wäre.

          Natürlich handelte es sich nicht um eine tiefgehende philosophische Erörterung, die Frage, ob die Menschheit überhaupt frei seien darf oder nur sich selbst zerstören würde, und die Antwort der Templer darauf, herrschen zu müssen, weil sich nur so Gewalt verhindern ließe, fand ich jedoch ausgesprochen faszinierend. In meiner Lieblingsbuchreihe ,,ugly-pretty-special" spielt diese Frage auch eine zentrale Rolle, und auch da rechtfertigen sich die Bösen mit dieser Idee, und die Antagonistin erinnert mich wirklich stark an die Antagonistin darin, aber dazu später mehr.


          Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
          Wie bereits hier gesagt, die Sequenzen im Spanien der Vergangenheit sind fast ausschließlich eine Aneinanderreihung von Actionsequenzen, die der Art und Weise der Assassinen nicht gerecht werden. Statt heimlichen genialen Meuchelmorden, sind sie eher Rambos, die sich ins Getümmel stürzen und unzählige Feinde nieder machen.
          Stimmt. Währenddessen ist mir das gar nicht mal aufgefallen, aber jetzt im Nachhinein... Das ist wirklich vergeudetes Potential. Ein wenig hat man das wirklich assasinenhafte an den Assasinen bei denen Rauchbomben-Einsätzen gemerkt, aber sonst wirklich nicht. Grade auch als der Pabst (?) den Sultan traf und da mitsamt seiner Garde so schön ungeschützt durch diesen Innenhof gelaufen ist hätte sich doch wirklich ein Bogenangriff vom Dach aus viel eher geeignet als was die dann tatsächlich gemacht haben.

          Allerdings sahen die Actionsequenzen wirklich cool aus, und ich mochte die Assasinin, die der Vorfahren des Protagonisten begleitet hat, verdammt gerne.

          Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
          In der Gegenheit ist es kaum besser, so laufen in dieser Versuchsanstalt offenbar unzählige Assassinen rum, allesamt top ausgebildet und gefährlich und trotzdem ist die Sicherheit doch ziemlich schwach. Man weiß auch nicht so recht, was machen sie denn da eigentlich?
          Auch wird mir die Motivation des Vaters nicht klar. Er tötet seine Frau, damit diese nicht in den Animus gestopft werden kann, bringt das bei seinem Jungen aber nicht übers Herz? Wenn sich alle Assassinen mit wertvollen genetischen Informationen umbringen, ist dann der Kampf gegen die Templer nicht ohne hin verloren?

          Ich glaube, dass der Aufstand in der Versuchsanstalt ziemlich lange vorbereitet war, nur hat man davon nichts gesehen, es wurde nur angedeutete, wie ziemlich vieles in dem Film, so auch bei dem Vater:
          Ich stelle mir das so vor, dass die Eltern mitkriegten, dass Templer sie endeckt haben und dass sie jetzt auch wirklich gar keine Chance mehr haben, zu entkommen. Die Mutter bittet den Vater, sie umzubringen, und so schafft er es nach großer Überwindung - er liebt sie schließlich, aber nur so kann er sie vor einem schrecklichen Schicksaal bewahren, und sie hat es selbst gewollt. Als dann jedoch der Junge auftaucht, schafft es der Vater, ohnehin schon völlig mitgenommen davon, seine Frau töten zu müssen, einfach nicht, seinen unschuldigen Sohn zu töten.

          Der Grund warum ich den Film aber tatsächlich nicht nur gut sondern richtig gut finde ist die Templer-Wissenschaftlerin (Sophie?). Allein schon ihr erster Aufritt, wie sie mit dieser gruseligen viel zu sanften Stimme auf den Protagonisten einredet, und dann später einfach nur völlig emotionslos hinter ihm herläuft, als er verstört durch den Komplex stolpert... Sie hat ein nobles Ziel, aber um es zu erreichen setzt sie kalt alle Mittel ein, und sie beherrscht ihr Fach. Die Szenen, in denen sie die Techniker im Animus kommandiert, waren wirklich gänsehauterweckend. Nicht nur ihre Kleidung und ihr wissenschaftlicher Fachbereich erinnern mich total an Dr. Cable, die geniale Antagonistin aus der ugly-pretty-special-Reihe.
          Später sah man dann doch ein wenig ihrer Gefühlswelt, in den Machtkämpfen mit ihrem Vater, und kurz vorm Ende gab es wirklich einen Moment, in dem ich dachte, sie würde jetzt tatsächlich zu den Assasinen überlaufen, weil die Templer nur Herrschaft wollen und nicht tatsächlich ihre Vision umsetzen, und sie glaubt, dort ihre Ziele besser verfolgen zu können. Doch dann sieht sie die Leiche ihres Vaters, und dieser Schmerz macht sie dann erst tatsächlich zu einer fanatischen Templerin - zumindest habe ich das Ende so interpretiert. Super Twist.
          Und ich fand es schön und orginell, mal zur Abwechslung keine weibliche Böse zu haben die ständig alles um sich herum anflirtet, irgendein freizügiges Kostüm trägt und am Ende durch ihre Gefühle für den (männlichen) Helden besiegt zu werden. Sondern halt eine kalte, kontrollierte Frau eigentlich edlen Zielen, die sich völlig der Wissenschaft verschrieben hat.

          Was auch mal nett war, war, Christen als die Bösen zu haben und eine Bruderschaft, die zumindest muslimischem Ursprunges ist (ich weiß nicht, inwiefern die Assasinen später noch muslimisch geprägt sind) als die Guten.

          Ich fand den Film überraschend gut.
          Meine Fanfiktion, hauptsächlich über Babylon 5 und Delenn und/oder Lennier (http://www.fanfiktion.de/u/TallysGreatestFan)

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            #6
            Ich habe den Film gerade eben gesehen und wurde leider sehr enttäuscht von diesen. Meiner Meinung nach passte da fast nichts zusammen. Die Figuren bleiben bis zum Schluss hin blass und langweilig, die Handlung ist großteils wirr und nur schwer nachzuvollziehen, weiters kam so gut wie nie Spannung auf, auch finde ich das es viel zu wenige Hintergrundinformationen zu den beiden Fraktionen gab. Die schauspielerischen Leistungen konnten auch nicht überzeugen und den Schluss mit der simplen Rückholaktion des Apfels fand ich unglaubwürdig.
            Das einzige was mir einigermaßen gut gefallen hat waren ein paar wenige Kämpfe und die Kulissen in der Vergangenheit. Das jedoch reicht nur für schlechte zwei von sechs Sterne.
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              #7
              Enttäuschend. Prince of Persia hat mir erheblich besser gefallen. Nicht nur als Spiel.

              Ich weiß nicht. Irgendwie hatte ich nicht das Gefühl, dass der Film ein Ziel hatte. Es ist einfach alles passiert. Sah zuwar hübsch aus,aber mehr auch nicht.

              Was ich wirklich nicht verstanden habe war, dass niemand das Gebäude wie im Film erwähnt "gesäubert" hat. Kein Giftgas, keine schweren Gewehre, keine Granaten. Stattdessen rennen alle Wachen in den Nebel um gegen die Assasinen zu kämpfen!

              Da waren die Templer der Vergangenheit irgendwie intelligenter.
              Zuletzt geändert von pollux83; 21.05.2019, 09:10.

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                #8
                Zitat von pollux83 Beitrag anzeigen
                Was ich wirklich nicht verstanden habe war, dass niemand das Gebäude wie im Film erwähnt "gesäubert" hat. Kein Giftgas, keine schweren Gewehre, keine Granaten. Stattdesen rennen alle Wachen in den Nebel um gegen die Assasinen zu kämpfen!
                Es wurde zwar gesagt das sie das machen sollen, jedoch ist diese "Säuberung" niemals durchgeführt worden. So wie diese Logiklücke gab es leider noch einige andere in diesen Film und einige andere Handlungen wurden dem Zuschauer leider auch nur schlecht verständlich präsentiert.
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                  #9
                  Ich bin ein langjähriger Fan der Assassins Creed Spielereihe und habe fast alle Teile gespielt. Die bereits knapp 4 Jahre alte Verfilmung der Spiele habe ich aber erst jetzt nachgeholt.

                  Insgesamt bin ich aber auch nicht wirklich angetan.

                  Zunächst einmal eins vorneweg: Der Assassins Creed Film spielt nicht im Serienuniversum sondern stellt eine eigene Variation der Geschichte des allerersten Assassins Creed Spiels dar. So wird der Animus im Film weitaus primitiver dargestellt als in der Spielen. Dies hätte man retten können, in dem man den Film Anfang der 2000er hätte spielen lassen, also vor dem ersten Spiel der Reihe. Denn der Film spielt in der Gegenwartsebene im Jahr 2016 – und da war der Animus bereits auf die Größe eine kleinen Pritsche zusammengeschrumpft. Und man brauchte nicht mehr einen genetischen Vorfahren anzustöpseln, um in der Vergangenheit der jeweiligen DNA zu stöbern.

                  Auch hat Abstergo in den Spielen weitaus mehr Wissen über die Edensplitter gesammelt und wusste so ziemlich genau, was der Apfel von Eden eigentlich ist


                  Es gibt zwar ein kleines Easter Egg – so ist die von Michael Fassbender verkörperte Hauptfigur offenbar ein Vorfahren von Arno Dorian, dem Protagonisten von Assassins Creed Unity – aber wie gesagt, ins Spieleuniversum fügt sich der Film nicht ein


                  Das oben geschriebene ist auch gar nicht so schlimm, wenn der Film den gut wäre. Das ist er aber nicht. Fassbender ist eigentlich ein guter Schauspieler, aber wie auch in Prometheus und Alien Covenant kann er das maue Skript nicht retten.

                  Abstergo bzw. die Templer benehmen sich selten dämlich und sperren gefangene Assassinen zusammen ein und erlauben denen Kontakt untereinander. Und wo es dann zum Aufstand kommt, kommen die nicht etwa mit Schusswaffen, sondern sie wollen die Assassinen im Nahkampf niederknüppeln, also genau das falsche gegen eine Gruppe, die speziell im Nahkampf ausgebildet ist. Das Ergebnis ist vorherzusehen.

                  Auch der Wechsel der Hauptfigur vom Assassinen-Hasser zur Übernahme der Führerschaft über die lokale Assassinen.Zelle passiert in einer einzigen Szene und kommt damit viel zu abrupt.

                  Die Szenen in der Vergangenheit sind dann auch nur 3 lange Kampfsequenzen, die zwar schön anzusehen sind, aber die ansonsten wenig zur eigentlichen Hauptstory beitragen. Schade auch, dass man gar nicht darauf eingegangen ist, dass der Besuch in der Vergangenheit in den Spielen in begrenztem Rahmen interaktiv ist. Aber das wäre im Medium Film wohl schwer zu vermitteln gewesen.

                  Was gibt es sonst noch? Jeremy Irons spielt relativ lustlos einen sinistren Abstergo-Oberen, der wohl an Warren Vidic aus den Spielen angelegt ist (Der war dort in den ersten 6 Teilen der Haupt-Gegner in der Gegenwart). Dessen Film-Tochter ist hier die Leiterin der Animus Projekts, wobei am Ende angedeutet wird, dass sie in einer möglichen Fortsetzung wohl auf die Seite der Assassinen hätte wechseln können. Das wird aber eher nicht passieren, den der Film war (meiner Meinung nach zurecht) ein Flop und eine Fortsetzung braucht hier keiner.

                  Ach ja, man merkt auch, dass man auf Biegen und Brechen ein PG-13 Rating in den USA haben wollte, denn obwohl die Feinde hier reihenweise von Klingen aufgeschlitzt und von Schwertern durchbohrt werden, fließt praktisch kein Blut. Dadurch fehlt der Verfilmung in den Kämpfen die Härte, die die Reihe mit auszeichnet.

                  Am Ende gebe ich Assassins Creed mit einem Auge zugedrückt schwache 3 von 6 Sternen und 4 von 10 Punkten. Die Schauwerte sind ohne Zweifel da, aber die Handlung ist dünn und am Ende auch noch sehr gehetzt. Schade.

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