Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Rückblick und Gesamtbetrachtung Staffel 7 (VORSICHT MASSIVE SPOILER)

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #16
    Fun Fact am Rande: Mirri Maz Duur hat bei ihrem Fluch in der ersten Staffel die Passage hinsichtlich Danys Unfruchtbarkeit ausgelassen. Diese kam nur im Buch vor.

    Buch: "When the sun rises in the west and sets in the east," said Mirri Maz Duur. "When the seas go dry and mountains blow in the wind like leaves. When your womb quickens again, and you bear a living child. Then he will return, and not before."

    Serie: "This is not life. When will he [Drogo] be as he was?" "When the sun rises in the west, sets in the east. When the seas go dry. When the mountains blow in the wind like leaves."

    Kommentar


      #17
      Ist mir gar nicht aufgefallen. Schon peinlich, dass dieses wichtige Detail ausgelassen wurde.

      Kommentar


        #18
        Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
        Ist mir gar nicht aufgefallen. Schon peinlich, dass dieses wichtige Detail ausgelassen wurde.
        Man hätte in der Serie im Staffel 7 Finale gar nicht auf diese Prophezeiung zurückgreifen müssen. Daenerys hätte auch aus dem Kontext Fehlgeburt + regelmäßiger Sex mit Daario führt zu keiner Schwangerschaft darauf schließen können, dass sie wahrscheinlich keine mehr Kinder bekommen kann.

        Kommentar


          #19
          Zitat von Anvil Beitrag anzeigen
          Man hätte in der Serie im Staffel 7 Finale gar nicht auf diese Prophezeiung zurückgreifen müssen. Daenerys hätte auch aus dem Kontext Fehlgeburt + regelmäßiger Sex mit Daario führt zu keiner Schwangerschaft darauf schließen können, dass sie wahrscheinlich keine mehr Kinder bekommen kann.
          In Staffel 2 heißt es in einer Szene mit Dany und den Drachen mal "Dies sind die einzigen Kinder, die ich je haben werde." Glaube der Fluch wurde noch öfter erwähnt. Nur anscheinend in Staffel 1 leider nicht gezeigt.

          Kommentar


            #20
            Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen

            Natürlich gibt es bestehende Zauber. Benjen Stark sagt eindeutig, dass die Mauer durch Magie geschützt wird.

            Der Fluch hat sicherlich noch ne Bedeutung. Warum sonst wurde er in Staffel 7 dem Zuseher nochmals ins Gedächtnis gerufen.
            Ich unterscheide ja ganz bewusst Fluch und Zauber.
            Die Untoten sowie Benjen sind nicht verflucht, die Mauer hat es was sie aktiv am passieren hindert. Beim Magnetismus stoßen sich die zwei Pole auch aktiv voneinander ab.
            In Staffel 7 wurde auch niemals ein Fluch erwähnt. Daeneris spricht über ihre mögliche Unfruchtbarkeit wie eine Frau, die von einem Arzt eine Diagnose erhalten hat. Jon stellt die Diagnose auch sofort in Zweifel. Hier deutet absolut nichts auf Zauber, Magie und Flüche hin.
            Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
            In Staffel 2 heißt es in einer Szene mit Dany und den Drachen mal "Dies sind die einzigen Kinder, die ich je haben werde." Glaube der Fluch wurde noch öfter erwähnt. Nur anscheinend in Staffel 1 leider nicht gezeigt.
            Auch hier wieder nichts von einem Fluch zu erahnen. Daeneris hat etwas fürchterliches durchgemacht und zweifelt wohl auch einfach selbst daran, dass sich medizinisch noch dazu in der Lage sein sollte. Bislang hatte sie wohl einfach auch nicht die Ruhe und Zeit darüber mal nüchtern nach zu denken.


            Kommentar


              #21
              Zitat von Hawk644:
              Zitat von DefiantXYX:
              Hat in der Geschichte der Targaryens noch nie eine Frau mit einem Nicht-Targaryen ein Kind gezeugt?!
              Das auf die gesamte Geschichte der 7 Königreiche zu behaupten, wäre mutig.
              Der Stammbaum, den man canonisch kennt, gibt jedoch keinen Anlass zu vermuten, dass eine weibliche Targaryen je mit einem Nicht-Targaryen liiert war.
              Naja, zumindest umgekehrt war es häufiger der Fall (Targaryenmänner mit Nicht- Targaryenfrauen). Targaryenfrauen wurden in die Häuser Baratheon und Velaryon verheiratet, die allerdings schon vorher Targblut hatten.

              Dann gab es da noch Rhaena, verheiratet mit Ser Corwyn Corbray (keine Nachkommen), danach mit Garmund Hohenturm (6 Töchter), Daella verheiratet mit Lord Rodrik Arryn (1 Tochter Aemma Arryn), Elaena (dreimal verheiratet, mit Ossifer Pflum, mit Ronnel Fünfrosen und dann mit Michael Mannkraft: Viserys Pflum, Robin Fünfrosen, Laena Fünfrosen, Joslyn Fünfrosen und Wonne Fünfrosen), Daenerys Targaryen (Tochter von Aegon IV., elfter König der Targaryen-Dynastie und seiner Schwester- Gemahlin Naerys Targaryen) verheiratet mit Fürst Maron Martell: mindestens 1 Sohn, vermutlich aber mehrere Kinder)...

              Liiert waren sie noch mit anderen Häusern, aber bei den Frauen gab es da wohl keine Nachkommen.

              Kommentar


                #22
                Zitat von hawk644 Beitrag anzeigen
                Ich müsste die Episoden nochmal genau anschauen - oder besser anhören - aber jedesmal wenn ich hier etwas von 10.000 Schiffen lese, dann habe ich das unbestimmte Gefühl, dass in der Serie nur 1.000 Schiffe erwähnt wurden. Wenn´s aber wirklich 10.000 waren, so wäre das schon eine arge Übertreibung gewesen.
                Nein, du irrst dich in diesem Punkt nicht. Euron sagt in Staffel 6 explizit: "Baut mir 1.000 Schiffe!". Dennoch ist auch eine Bauzeit von "nur" 1.000 Schiffen in dieser kurzen Zeit (glaube es wurde mal erwähnt, dass Schiffe, welche das Meer von Westeros nach Essos überqueren so ca. 6 Monate benötigen, was man hier in etwa als Grundlage nehmen könnte, wieviel Zeit zwischen Staffel 6 und 7 vergeht) auch sehr unwahrscheinlich, das Eurons Männer so große Schiffe in nur 6 Monaten bauen können.

                Aber zurück zum Thema:

                Ich finde Staffel 7, subjektiv betrachtet, ganz gut. Objektiv sieht es aber ein wenig anders aus, da mich die Überwindung der Distanzen in so kurzer Zeit auch stören. Ganz schlimm finde ich es in Folge 5, als Jon im Norden von den Untoten und den Wanderern umzingelt ist und einen Raben nach Dragonstone schickt, um Dany um Hilfe zu bitten. Da fliegt der Rabe doch tatsächlich innerhalb von nur einer Nacht nach Dragonstone und Dany kommt dann rechtzeitig am nächsten morgen im Norden an, um Jon zu helfen.
                Auch die Gefangennahme dieses einen Untoten, den Jon Cersei als Beweis liefern möchte, wirkt auf mich doch leider etwas zusehr konstruiert. Da hat Jon so ein Glück, dass er da zufällig auf eine recht kleine Gruppe trifft (ein Wanderer und 10-15 Untote), die sich offenbar dazu entschlossen haben, sich von der Gruppe zu entfernen und einen kleinen Spaziergang zu machen. Und wäre das nicht schon Glück genug gewesen, muss Jon auch noch ein weiteres mal Glück haben, denn als er den Wanderer tötet, zerfallen alle bis auf einen der Untoten zu "Staub".

                Somit ist diese Folge für mich wohl die schlechteste erzählte Geschichte in GoT. Weiterhin 10 Folgen pro Staffel hätten der Serie sicherlich besser getan, aber das es am Ende sehr schnell gehen würde mit der Erzählweise, dachte ich mir schon in Staffel 5, als bekannt wurde, dass die Serie mit Staffel 8 enden würde und damals war noch nicht bekannt, das Staffel 7 und 8 nicht mehr volle 10 Folgen haben würden.

                Okay, das war jetzt merkern auf höchsten Niveau und Staffel 8 könnte ja womöglich, trotz nur 6 Episoden, wieder deutlich länger werden, da vermutet wird, dass jede Folge dieser Staffel eine Laufzeit von 90 Minuten haben könnte. Dann wären wir ja im Grunde schon wieder bei 10 Folgen in der Staffel.

                Kommentar


                  #23
                  Zitat von Terminator_T-101 Beitrag anzeigen
                  Nein, du irrst dich in diesem Punkt nicht. Euron sagt in Staffel 6 explizit: "Baut mir 1.000 Schiffe!". Dennoch ist auch eine Bauzeit von "nur" 1.000 Schiffen in dieser kurzen Zeit (glaube es wurde mal erwähnt, dass Schiffe, welche das Meer von Westeros nach Essos überqueren so ca. 6 Monate benötigen, was man hier in etwa als Grundlage nehmen könnte, wieviel Zeit zwischen Staffel 6 und 7 vergeht) auch sehr unwahrscheinlich, das Eurons Männer so große Schiffe in nur 6 Monaten bauen können.
                  Yo - etwas sehr kurz ist diese Bauzeit.
                  Andererseits weiß man auch wieder nicht, wie viele Leute nun an der Flotte gebaut haben. Aber es stimmt schon, das sieht wirklich sehr nach Heinzelmännchen-Arbeiter aus.

                  Zitat von Terminator_T-101 Beitrag anzeigen
                  Ich finde Staffel 7, subjektiv betrachtet, ganz gut. Objektiv sieht es aber ein wenig anders aus, da mich die Überwindung der Distanzen in so kurzer Zeit auch stören. Ganz schlimm finde ich es in Folge 5, als Jon im Norden von den Untoten und den Wanderern umzingelt ist und einen Raben nach Dragonstone schickt, um Dany um Hilfe zu bitten. Da fliegt der Rabe doch tatsächlich innerhalb von nur einer Nacht nach Dragonstone und Dany kommt dann rechtzeitig am nächsten morgen im Norden an, um Jon zu helfen.
                  Auch die Gefangennahme dieses einen Untoten, den Jon Cersei als Beweis liefern möchte, wirkt auf mich doch leider etwas zusehr konstruiert. Da hat Jon so ein Glück, dass er da zufällig auf eine recht kleine Gruppe trifft (ein Wanderer und 10-15 Untote), die sich offenbar dazu entschlossen haben, sich von der Gruppe zu entfernen und einen kleinen Spaziergang zu machen. Und wäre das nicht schon Glück genug gewesen, muss Jon auch noch ein weiteres mal Glück haben, denn als er den Wanderer tötet, zerfallen alle bis auf einen der Untoten zu "Staub".

                  Somit ist diese Folge für mich wohl die schlechteste erzählte Geschichte in GoT. Weiterhin 10 Folgen pro Staffel hätten der Serie sicherlich besser getan, aber das es am Ende sehr schnell gehen würde mit der Erzählweise, dachte ich mir schon in Staffel 5, als bekannt wurde, dass die Serie mit Staffel 8 enden würde und damals war noch nicht bekannt, das Staffel 7 und 8 nicht mehr volle 10 Folgen haben würden.
                  Da bin ich dabei - der Plot in Bezug auf die Sicherstellung eines Beweises für Cersei war schon arg von Zufällen geprägt. Da hätte ich mir selbst auch einen etwas intelligenteren Ansatz gewünscht.

                  Zitat von Terminator_T-101 Beitrag anzeigen
                  Okay, das war jetzt merkern auf höchsten Niveau und Staffel 8 könnte ja womöglich, trotz nur 6 Episoden, wieder deutlich länger werden, da vermutet wird, dass jede Folge dieser Staffel eine Laufzeit von 90 Minuten haben könnte. Dann wären wir ja im Grunde schon wieder bei 10 Folgen in der Staffel.
                  Ich hoffe darauf, dass diesmal die Episoden wirklich spürbar länger werden. Im Vorfeld der siebten Staffel gab es dieses Gerücht auch, doch wirklich - spürbar - länger war dann am Ende nur einer der sieben Episoden.

                  STAR TREK - ICICLE || STAR TREK - BREAKABLE
                  Mein Fan-Fiction und Original-Fiction WIKI

                  STAR TREK EXPANDED - WIKI || SONS OF ANARCHY - WIKI || FAN-FICTION TOTAL || SPACE 2063 WIKI

                  Kommentar


                    #24
                    Zitat von Terminator_T-101 Beitrag anzeigen

                    Nein, du irrst dich in diesem Punkt nicht. Euron sagt in Staffel 6 explizit: "Baut mir 1.000 Schiffe!". Dennoch ist auch eine Bauzeit von "nur" 1.000 Schiffen in dieser kurzen Zeit (glaube es wurde mal erwähnt, dass Schiffe, welche das Meer von Westeros nach Essos überqueren so ca. 6 Monate benötigen, was man hier in etwa als Grundlage nehmen könnte, wieviel Zeit zwischen Staffel 6 und 7 vergeht) auch sehr unwahrscheinlich, das Eurons Männer so große Schiffe in nur 6 Monaten bauen können.
                    Das mit den tausend Schiffen halte ich für völligen Schwachsinn. Selbst im Buch, wo Euron Jahre dafür hat, ist es schon unrealstisch, aber in einem halben Jahr noch weit mehr. Die Anzahl der Schiffe ist für die Story auch nicht groß von Nöten. Man hätte ruhig auch hundert oder zweihundert (alles Spanische Amada) sagen können und es wäre ein Schuh draus geworden.

                    Zitat von Terminator_T-101 Beitrag anzeigen
                    Ich finde Staffel 7, subjektiv betrachtet, ganz gut. Objektiv sieht es aber ein wenig anders aus, da mich die Überwindung der Distanzen in so kurzer Zeit auch stören. Ganz schlimm finde ich es in Folge 5, als Jon im Norden von den Untoten und den Wanderern umzingelt ist und einen Raben nach Dragonstone schickt, um Dany um Hilfe zu bitten. Da fliegt der Rabe doch tatsächlich innerhalb von nur einer Nacht nach Dragonstone und Dany kommt dann rechtzeitig am nächsten morgen im Norden an, um Jon zu helfen.
                    Auch die Gefangennahme dieses einen Untoten, den Jon Cersei als Beweis liefern möchte, wirkt auf mich doch leider etwas zusehr konstruiert. Da hat Jon so ein Glück, dass er da zufällig auf eine recht kleine Gruppe trifft (ein Wanderer und 10-15 Untote), die sich offenbar dazu entschlossen haben, sich von der Gruppe zu entfernen und einen kleinen Spaziergang zu machen. Und wäre das nicht schon Glück genug gewesen, muss Jon auch noch ein weiteres mal Glück haben, denn als er den Wanderer tötet, zerfallen alle bis auf einen der Untoten zu "Staub".
                    Du meinst Folge 6 .

                    Im Gegensatz von anderen Distanzschwindel in der Staffel (Eurons Zauberflotte, die Unbefleckten segeln einfach mal nach Casterlystein am anderen Ende), wurde hier die Logik zwar etwas gedehnt, aber IMO bei weitem nicht so schlimm wie manche Kritiker meinen:

                    Die Weißen Wanderer überqueren nächste Folge bei Ostwacht die Mauer. Zwischen Ostwacht und der Schwarzen Festung liegt auf der Karte nur ein kleines Sprüngchen. Sprich unsere "glorreichen 7" dürften nicht lange - maximal einen Tag - unterwegs gewesen sein. Für Gendry wohl kein Problem ohne Gepäck alleine in 5 Std zurückzulaufen. Raben können abhängig von der Rasse eine Durchschnittsgeschwindigkeit von zwischen 60 und 120 Stunden Kilometer erreichen. Sagen wir mal man hat das "schnellere Modell" genommen. Westeros ist jetzt nicht sooo groß (vergleichbar mit Europa - Martin hat zwar mal etwas von Südamerika gesagt, allerdings passt das nur bedingt zu der Handlung der Bücher und vorheriger Staffeln), nehmen wir also an, zwischen der Schwarzen Festung und Drachenstein liegen um die 1000 km. Dann ist die Strecke in rund 8 Std errechbar. Mit Gendrys Lauf haben wir 13. Ich nehme mal an Drachen können locker um die 200 km/h schaffen (schneller auch nicht, weil Dany oben sitzt). Dann hätten wir nochmals 5 Std. Insgesamt also 18. Mit dem Schreiben der Nachricht, dem Dany/Tyrion-Dialog sagen wir nochmals 2 bis 3 Stunden. Mit anderen Worten unsere Helden mussten nicht mal einen Tag auf dem See ausharren. Etwa das Gefühl, dass rund ein Tag vergangen ist, hatte ich auch beim Schauen.

                    Kommentar


                      #25
                      Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                      Die Weißen Wanderer überqueren nächste Folge bei Ostwacht die Mauer. Zwischen Ostwacht und der Schwarzen Festung liegt auf der Karte nur ein kleines Sprüngchen. Sprich unsere "glorreichen 7" dürften nicht lange - maximal einen Tag - unterwegs gewesen sein. Für Gendry wohl kein Problem ohne Gepäck alleine in 5 Std zurückzulaufen. Raben können abhängig von der Rasse eine Durchschnittsgeschwindigkeit von zwischen 60 und 120 Stunden Kilometer erreichen. Sagen wir mal man hat das "schnellere Modell" genommen. Westeros ist jetzt nicht sooo groß (vergleichbar mit Europa - Martin hat zwar mal etwas von Südamerika gesagt, allerdings passt das nur bedingt zu der Handlung der Bücher und vorheriger Staffeln), nehmen wir also an, zwischen der Schwarzen Festung und Drachenstein liegen um die 1000 km. Dann ist die Strecke in rund 8 Std errechbar. Mit Gendrys Lauf haben wir 13. Ich nehme mal an Drachen können locker um die 200 km/h schaffen (schneller auch nicht, weil Dany oben sitzt). Dann hätten wir nochmals 5 Std. Insgesamt also 18. Mit dem Schreiben der Nachricht, dem Dany/Tyrion-Dialog sagen wir nochmals 2 bis 3 Stunden. Mit anderen Worten unsere Helden mussten nicht mal einen Tag auf dem See ausharren. Etwa das Gefühl, dass rund ein Tag vergangen ist, hatte ich auch beim Schauen.
                      Gut, zugegeben. Ich weiß nicht, wie groß die erdachte Distanz zwischen dem hohen Norden und Dragonstone wirklich ist. Meine aber mal gehört (oder gelesen) zu haben, dass in der 2. Folge der 1. Staffel gesagt wurde, als König Robert zusammen mit Ned Stark von Winterfell zurück nach Kings Landing geritten ist, dass man für den Weg ca. 3 oder 4 Monate benötigt hätte. Man ließ sich da zwar Zeit und rastete hin und wieder mal, aber dennoch hören sich da 3-4 Monate schon so an, als wäre es eine Recht große Distanz von Winterfell nach Kings Landing. Wenn es "nur" 1000 km wären, hätte man da also wirklich sehr lange Rasten machen müssen.

                      Kann das hier wer bestätigen, das dies wirklich so erwähnt wurde?

                      Kommentar


                        #26
                        Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen

                        Die Weißen Wanderer überqueren nächste Folge bei Ostwacht die Mauer. Zwischen Ostwacht und der Schwarzen Festung liegt auf der Karte nur ein kleines Sprüngchen. Sprich unsere "glorreichen 7" dürften nicht lange - maximal einen Tag - unterwegs gewesen sein. Für Gendry wohl kein Problem ohne Gepäck alleine in 5 Std zurückzulaufen. Raben können abhängig von der Rasse eine Durchschnittsgeschwindigkeit von zwischen 60 und 120 Stunden Kilometer erreichen. Sagen wir mal man hat das "schnellere Modell" genommen. Westeros ist jetzt nicht sooo groß (vergleichbar mit Europa - Martin hat zwar mal etwas von Südamerika gesagt, allerdings passt das nur bedingt zu der Handlung der Bücher und vorheriger Staffeln), nehmen wir also an, zwischen der Schwarzen Festung und Drachenstein liegen um die 1000 km. Dann ist die Strecke in rund 8 Std errechbar. Mit Gendrys Lauf haben wir 13. Ich nehme mal an Drachen können locker um die 200 km/h schaffen (schneller auch nicht, weil Dany oben sitzt). Dann hätten wir nochmals 5 Std. Insgesamt also 18. Mit dem Schreiben der Nachricht, dem Dany/Tyrion-Dialog sagen wir nochmals 2 bis 3 Stunden. Mit anderen Worten unsere Helden mussten nicht mal einen Tag auf dem See ausharren. Etwa das Gefühl, dass rund ein Tag vergangen ist, hatte ich auch beim Schauen.
                        Vorsicht Korinthenkackerei!

                        Wie viel Distanz zwischen Ostwacht und der schwarzen Festung liegen dürfte ziemlich irrelevant für das Geschehen sein, da die Truppe von Ostwacht gen Norden aufbricht und Gendry auch nach Ostwacht zurückrennt. Die schwarze Festung hat damit wenig zu tun. Distanzen verschweigen sowohl die Bücher wie auch die Serie recht gern und die Karten von Westeros und Co. haben oft keine Maßstabsangabe. Wie weit es von der Mauer bis nach Drachenstein sind lässt sich nur schätzen, wenn man mit der Buchangabe, dass die Mauer 300 Meilen lang sei, herangeht. Damit hat man aber noch keinen Bezug zur Serie, da Samwell Tarly im Season 3 Finale meint die Mauer wäre ganze 500 Meilen lang. Hat er wohl in einem Buch von einem besoffenen Maester gelesen.

                        Bleiben wir mal bei den 300 Meilen Länge und nehmen diese Karte zur Hand, die in der Form mit dem Umriss von Westeros in der Show mehr oder weniger übereinstimmt, dann wären es Pi mal Daumen noch immer 2100 Meilen (ca. 3400 Kilometer) Luftlinie von Ostwacht bis Drachenstein. Bei einer angenommenen Fluggeschwindigkeit (ohne Pausen) unseres Raben von 150km/h (ist vielleicht etwas hoch, irgendwo habe ich mal gelesen, dass Raben es auf 90km/h im Langstreckenflug bringen, lyncht mich nicht wenn ich da was verwechsle) würde die Reisezeit ca. 22,5 Stunden dauern. Also ~ 1 Tag. 17 Stunden braucht Drogon bei 200 km/h Reisegeschwindigkeit zurück an die Mauer. Dany dürfte sich dabei mindestens einen Zug geholt haben. Dazu kommt noch Gendrys Zeit für seinen Marathon und Danys Suche bzw. Flug zum Eissee von Ostwacht aus. Also ~ 2 Tage der Einfachheit wegen.

                        Zitat von Terminator_T-101 Beitrag anzeigen

                        Gut, zugegeben. Ich weiß nicht, wie groß die erdachte Distanz zwischen dem hohen Norden und Dragonstone wirklich ist. Meine aber mal gehört (oder gelesen) zu haben, dass in der 2. Folge der 1. Staffel gesagt wurde, als König Robert zusammen mit Ned Stark von Winterfell zurück nach Kings Landing geritten ist, dass man für den Weg ca. 3 oder 4 Monate benötigt hätte. Man ließ sich da zwar Zeit und rastete hin und wieder mal, aber dennoch hören sich da 3-4 Monate schon so an, als wäre es eine Recht große Distanz von Winterfell nach Kings Landing. Wenn es "nur" 1000 km wären, hätte man da also wirklich sehr lange Rasten machen müssen.

                        Kann das hier wer bestätigen, das dies wirklich so erwähnt wurde?
                        Ach ja, es wird glaube ich gesagt (weiß nicht mehr ob es in den Büchern oder in der Serie war), dass König Robert bei seinem Besuch von Winterfell ca. 1 Monat lang unterwegs war als er von King's Landing aus aufgebrochen ist. Von KL nach WF sind es im günstigsten Fall ca. 1500 Meilen oder 2400 Kilometer Luftlinie. Das macht 80 Kilometer am Tag. Das ist sehr stattlich um nicht zu sagen unrealistisch für eine Kolonne aus Wagen, Reitern, Fußvolk usw. Besonders dann, wenn Robert dafür bekannt ist keine Burg und kein Gasthaus auf dem Weg auszulassen. 30 Kilometer pro Tag wären realistischer, aber noch immer hochgegriffen. 3 bis 4 Monate Reisezeit wären über den Daumen gepeilt gar nicht so abwegig.

                        Laut diesem Fanprojekt hat Robert ca. 1,5 Monate für seine Reise nach KL gebraucht.

                        tl,dr.: Weder die Serie noch die Bücher nehmen es mit Distanzen und Reisezeiten allzu genau. Sowas ist auch verschmerzbar, solange sowohl die Handlung und die Charaktere konsistent und unterhaltsam sind. Dann achtet man in der Regel auf solche Kleinigkeiten doch gar nicht. Dass hier aber solche Dinge ins Auge stechen ist meines Erachtens ein Hinweis darauf, dass die Serie unter schwerwiegenderen Mängeln leidet.
                        Zuletzt geändert von Anvil; 24.01.2018, 21:33.

                        Kommentar


                          #27
                          Ich hatte nie ein Problem mit Gendrys Marsch zur Mauer. Die Truppe hatte Proviant und dann haben sie es eben abgekürzt. Schon eher das die da erfrieren. Wie hätte man das aber anders lösen können??

                          Kommentar


                            #28
                            Lese jetzt auch die Bücher zur Serie, und mlöchte anmerken, dass absolut NIEMAND den Thron verdient hätte. Jeder für sich nur ein Erbschleicher, Schmarotzer und/oder Intrigant.

                            Scheint aber irgendwie das Konzept dahinter zu sein

                            Kommentar


                              #29
                              Zitat von markus1983 Beitrag anzeigen
                              Lese jetzt auch die Bücher zur Serie, und mlöchte anmerken, dass absolut NIEMAND den Thron verdient hätte. Jeder für sich nur ein Erbschleicher, Schmarotzer und/oder Intrigant.

                              Scheint aber irgendwie das Konzept dahinter zu sein
                              Sind die Bücher viel besser als die Serie oder die Serie besser?

                              Kommentar


                                #30
                                Zitat von WilliamT.Riker Beitrag anzeigen

                                Sind die Bücher viel besser als die Serie oder die Serie besser?
                                Einfach mal hier reinschaun: http://www.scifi-forum.de/forum/film...thrones/page27

                                Wird auf dieser Seite des Threads recht ausführlich darauf eingegangen mit verschiedenen Meinungen.

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X