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    #16
    Sam Fan, fängst du jetzt erstmalig damit an Buffy zu schauen oder kennst Du die Serie schon komplett?


    Um mal ganz kurz auf die Diskussion von vor zweieinhalb Jahren zurückzukommen.
    Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
    Auf die Story an sich hat das Ganze sowieso keine großen Auswirkungen, die versteht man auf jeden Fall.
    Es geht mir nur um die imo sehr unkonventionelle Einführung des Buffy-Charakters, wenn man die Serie für sich alleine nimmt.
    Ich finde es gehört gerade zu den Stärken des Piloten, dass er auf die übliche "Origin Story" (von denen ich beispielsweise auch in Comic Verfilmungen kein Fan bin) verzichtet und die Exposition über die Rolle der Jägerin etc. in ein paar Sätzen dargelegt wird. Zu den wesentlichen Aspekten der Serie zählt ja auch, analog zu allen anderen Whedon Shows, dass die Erwartungshaltung der Zuschauer permanent unterlaufen wird. Die Szene in der Giles zur großen dramatischen Rede über Buffys Schicksal ausholt und sie ihn sofort unterbricht ("Jaja, kenne ich doch alles!") ist dafür ein gutes Beispiel. Nicht nur Buffy selbst, sondern auch wir als Zuschauer haben ja eine derartige Rede in anderen Filmen und Serien schon unzählige Male gehört, daher ist es doch löblich und zugleich sehr komisch, wenn Whedon hier darauf verzichtet.

    Ich schätze einfach mal, dass die Pilot Folge selbst ohne den Kinofilm nicht viel anders ausgesehen hätte. In Dollhouse, Firefly und natürlich Angel werden uns ebenso "fertige" Charaktere vorgesetzt, deren Hintergrundgeschichten wir erst nach und nach kennen lernen.
    Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
    "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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      #17
      Von mir gibt es fünf Sterne * * * * * für die Folge. Es gibt wohl noch bessere, aber hier wird im Grunde alles richtig gemacht. Gute Einführung der Charaktere und der Grundstory, dass Buffy gegen Vampire kämpft. Zuschauererwartungen werden, wie Ford Prefect schreibt, von Joss Whedon - zumindest für damalige TV-Gewohnheiten - ständig unterlaufen. Vor 1997 gab es kaum etwas Vergleichbares im Fernsehen.
      Zitat von Ford Prefect Beitrag anzeigen
      Ich schätze einfach mal, dass die Pilot Folge selbst ohne den Kinofilm nicht viel anders ausgesehen hätte.
      Sehe ich auch so. Den Kinofilm habe ich bis heute nicht gesehen. Wichtig ist nur, dass Buffy aus Los Angeles kommt, dort schon mal mit Vampiren zu tun hatte, und nun eben in Sunnydale ein neues Betätigungsfeld findet.

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        #18
        Zitat von Ford Prefect Beitrag anzeigen
        Sam Fan, fängst du jetzt erstmalig damit an Buffy zu schauen oder kennst Du die Serie schon komplett?
        Ich fange erstmalig an, ich habe mir vor ein paar Wochen von chiana die erste Staffel geliehen und durchgeschaut und da ich es ganz nett fand hatte ich auch vor noch mehr zu schauen, aber das kann dauern.

        Sehe ich auch so. Den Kinofilm habe ich bis heute nicht gesehen. Wichtig ist nur, dass Buffy aus Los Angeles kommt, dort schon mal mit Vampiren zu tun hatte, und nun eben in Sunnydale ein neues Betätigungsfeld findet.
        Genau, das reicht vollkommen aus. Vielleicht verpasst man ein paar versteckten Witze oder besondere Szenen, aber nicht viele und fürs gute Verständnis braucht man das Vorwissen nicht.
        Die 2 Seiten der Medaille
        Alles hat zwei Seiten, wer seine Augen öffnet wird beide sehen, wird die Realität erkennen.
        Doch wer seine Augen verschließt wird nur eine Seite sehen können, wird nur das Schlechte in allem sehen.
        ein netter kleiner Sinnspruch.....

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          #19
          Vielleicht sollte ich hier noch mal ausführlicher schreiben, was mir gefällt: Zunächst einmal allgemein die Einführung der Charaktere: Xander und Willow, aber auch Cordelia und Buffy sieht man erst mal nur in glaubwürdigen Szenen in der Schule. Buffys Sorgen sind, dass sie im Stoff zuweit hinten hängen könnte, keine Freunde findet, ihre Klamotten und Frisur out sind, usw. Ein paar Unsicherheiten merkt man ihr an.

          Sehr lustig war auch, wie Principal Flutie Buffys Akte wieder zusammenklebt , nach dem er gelesen hat, dass Buffy in ihrer alten Schule in L.A. die Turnhalle abgebrannt hat, was eine Referenz an den Kinofilm ist, der aber mit einer anderen Darstellerin gedreht wurde. Na ja, so was Ähnliches gab es bei Stargate ja auch, wo aus dem Film eine Serie wurde.

          Interessanter wird es dann mit dem Fund der Leiche und wie Buffy mit Giles zusammentrifft, der ebenfalls noch ziemlich grün hinter den Ohren zu sein scheint. Damit nicht genug gibt es noch Angel als geheimnisvollen "Freund" und Warner. Vielleicht geht es etwas zu schnell, wie schnell Xander und Willow auf Buffys Seite gegen die Vampire kämpfen, aber ich fand es trotzdem noch recht gelungen dargestellt, wie dieses Bündnis unter Highschool-"Freaks" zustande kommt.

          Weniger gelungen fand ich - trotz einiger frecher Sprüche - den eigentlichen Kampf gegen die Vampire und das Auftauchen des Meisters. Meine persönliche Meinung ist, dass der Meister ein ziemlicher Kasper ist. Trotzdem hat Angel erst mal Angst vor ihm .

          Je nachdem wie oft man die Folge schon gesehen hat, ist die Auseinandersetzung mit den Vampiren - insbesondere Luke - dann mehr oder doch eher weniger spannend, aber es ist schon mal gut zu wissen, dass Vampire dem Sonnenlicht nicht standhalten und zu kokeln beginnen. Für Serien mit Vampiren ist es ja ganz wichtig, dass diese Grundregeln festgelegt werden.

          Was Buffy selbst angeht: Da fand ich ihre prophetischen Träume, die sie später immer seltener hat, sehr interessant.
          Die Beziehung zu ihrer Mutter .... . Da tat mir Buffy immer irgendwie Leid. Joyce Summers ist meiner Meinung nach auch einer schwächsten Charaktere der Serie.

          Spoiler
          Es gibt gegenüber ihrem Wesen in der Pilotfolge lange Zeit nur geringe Veränderungen.


          Sehr gut hat mir noch die Etablierung des Bronze gefallen. Die Musik in "Buffy" - nicht nur die im Bronze gespielte - ist neben den Dialogen ein großer Pluspunkt der Serie. Vielleicht wird es auch oft unterschätzt, aber meiner Meinung nach sind Musik und Soundeffekte in einer Mystery-Serie nicht weniger wichtig als visuelle Effekte, eher noch wichtiger.

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            #20
            Folge o1 war geil. Ich liebe die 1. Staffel sowieso total.

            Der Meister ist irgendwie gelungen als Bösewicht. Mal ein Bösewicht,der nicht selbst die Gegend unsicher macht,sondern gefangen im Untergrund ist. wow wow nice idee ^^ nicht so typisch wie sonst

            Für 1997 ist die Folge sehr gut gelungen und hat eigentlich einen soliden grundstein für die ERFOLGSSERIE gelegt

            Darla is ein charakter der mir wirklich sehr gut gefällt mit dem Meister. Darla ist überaus sexy und hinterhältig und skrupellos.

            Buffy hatte einen guten start. Xander,Willow und Giles wurden auch sehr schön eingeführt. Wobei mir das Verständnis der ,,neuen'' Freunde das es vampire gibt, zu schnell ging. Aber wenigstens nicht so langziehend wie in einer soap opera ^^

            Die Konversationen zwischen Giles und Buffy sind immer so spritzig witzig.

            Und Angel's Erster Auftritt sorgt für Verwirrung und Erklärungsbedarf. Dieses Geheimnissvolle von ihm und der Part zwischen ihr und Buffy ist einfach toll.

            Der Cliffhanger der 1. Folge ist richtig geil. Aber mit folge 2 wurde es mir zu schnell aufelöst und xander kam in der 2. irgendwie unlustig rüber,während Giles immer mehr an symphatie und humor. Willow fand ich in dieser folge wirklich tapfer und glaubwürdig.

            Und Angel's: Viel Glück kam super süß ^^

            Guter auftakt und eine hübsche Darla und ein guter Meister als Gegner für Buffy.

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              #21
              Zitat von ZackMallory Beitrag anzeigen
              Für 1997 ist die Folge sehr gut gelungen und hat eigentlich einen soliden grundstein für die ERFOLGSSERIE gelegt
              Für 1997 gilt das sicher, aber heute sieht man der ersten Staffel die 15 Jahre auch an. Besonders das Make-up ist schlecht. Gerade bei Darla macht das viel aus. Das Gelungene an der Folge ist, dass sie mit der Eröffnungsszene gegen die Erwartungen der Zuschauer anspielt. Darla ist nicht das Opfer, wie man es erwartet, sondern sie verwandelt sich in den Vampir. Auf der anderen Seite ist auch die kleine Blondine Buffy alles andere als hilflos. Den Kinofilm "Buffy" muss man nicht gesehen haben, aber hier hätte ich auch mehr Anknüpfungspunkte erwartet, auch wenn Buffy in dem Film von einer anderen Darstellerin gespielt wurde.
              Zitat von ZackMallory Beitrag anzeigen
              Darla is ein charakter der mir wirklich sehr gut gefällt mit dem Meister. Darla ist überaus sexy und hinterhältig und skrupellos.
              Darla ist ein Charakter, der mir auch sehr gut gefällt. Auf der einen Seite gibt es mit Buffy die gute Blondine, auf der anderen die böse Blondine und zwischendrin ist Angel. Aber daraus hat man in der Serie viel zu wenig gemacht. Das ist schon ziemlich traurig. Ich gebe mal noch gute vier * * * * Sterne für die Pilotfolge. Sie ist ein guter Einstieg in die Serie, aber für sich nicht besonders interessant.

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                #22
                Spätestens seit "The Avengers" ist es wieder ausgebrochen: das Whedon-Fieber. Ich kannte den Namen schon vorher, habe auch "Firefly" und "Serenity" vorher gesehen... aber vor "Buffy" scheute ich mich irgendwie. Mein grundsätzliches Problem ist, dass ich zwar sehr viel Positives über diese Serie gehört habe (die Machart, die Dialoge, die Charaktere, viele originelle Folgen), aber dem Vampirthema an sich eigentlich nur wenig abgewinnen kann. Na ja, meine Liebe für Whedonismen hat gesiegt, wenn auch erstmal nur in Bezug auf die allererste Folge.

                Die Folge zu bewerten ist dementsprechend schwierig. Es sind schon einige gute Dialoge dabei und Whedon schafft es auch hier schon, gewisse Erwartungshaltungen gleichzeitig zu erfüllen und zu brechen. Hier und da wirkt es etwas handzahmer als später, aber man erkennt quasi schon, dass er sich warm läuft. Details wie ein Schulleiter, der eine Akte, die ihm eigentlich egal ist, plötzlich wieder zusammenklebt, als er dann doch eine ziemlich schockierende Winzigkeit entdeckt kommen hier hinzu. Das Konzept der Vampirjägerin ist an sich zudem gar nicht mal so dumm.

                Mein Problem ist: Es wurde quasi immer dann langweilig, wenn irgendwie Vampire im Spiel waren. Diese Einblendungen vom Oberbösewicht, der da wohl eingebaut wird, waren mir sehr suspekt. Der Rest ist halt der "übliche Kram". An sich ist das aber in der ersten Folge einer Serie auch kein Ding, dass etwas bei dem Thema sehr Normales gezeigt wird, nur dass ich dieser Normalität halt noch etwas weniger abgewinnen kann als sonst. Ich will das aber auch nicht ständig thematisieren, denn im Prinzip weiß ich ja, worauf ich mich hier einlasse.

                Dass es einen vorigen Film gibt, weiß ich zwar, aber der befand sich nicht in der DVD-Kollektion meiner Tante. Vielleicht half mir auch schon etwas das Vorwissen darüber, was Buffy ist, aber ich fand mich dennoch gut eingeführt. Der Ortswechsel, der offensichtlich stattgefunden hat, führt dazu, dass außer Buffy selbst eigentlich keine wichtige Figur bekannt ist (vielleicht die Mutter) und das Konzept der Jägerin wird von Giles dann eigentlich auch ziemlich deutlich erklärt. Vielleicht gibt es ja noch mehr Erklärbärszenen, sobald Buffys Freunde mehr über Buffys Schicksal wissen.

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                  #23
                  @ garakvsneelix: Den Kinofilm braucht man für die Serie definitiv nicht zu kennen. Dafür ist der einfach nicht gut genug und inhaltlich gibt es auch so gut wie gar keine Berührungspunkte.

                  Zum Pilotfilm: Vor einigen Monaten haben meine Freundin und ich noch einmal einen Buffy Re-Run begonnen, inklusive der Abwechselung von Buffy Episoden ab Staffel 4 mit den entsprechenden Episoden von Angel um so den damaligen Ausstrahlungsrhythmus zu simulieren. Das hatte ich seit der Erstaustrahlung vor 12 Jahren nicht mehr gemacht und kann das nur empfehlen. Aufgrund meines Re-Runs ist mir der Pilotfilm noch sehr präsent.

                  Ich habe den Pilotfilm immer eher schlecht in Erinnerung, aber jedes Mal wenn ich ihn sehe bin ich überrascht wie gut er schon ist und wie viele Elemente welche die Serie später ausmachten schon in Ansätzen vorhanden sind . Alleine die erste Szene mit Darla in der High School ist eine klasse Eröffnung der Serie und etabliert dadurch direkt, dass in der Serie mit klassischen Rollenverteilungen gebrochen wird.

                  - - - Aktualisiert - - -

                  @ garakvsneelix: Den Kinofilm braucht man für die Serie definitiv nicht zu kennen. Dafür ist der einfach nicht gut genug und inhaltlich gibt es auch so gut wie gar keine Berührungspunkte.

                  Zum Pilotfilm: Vor einigen Monaten haben meine Freundin und ich noch einmal einen Buffy Re-Run begonnen, inklusive der Abwechselung von Buffy Episoden ab Staffel 4 mit den entsprechenden Episoden von Angel um so den damaligen Ausstrahlungsrhythmus zu simulieren. Das hatte ich seit der Erstaustrahlung vor 12 Jahren nicht mehr gemacht und kann das nur empfehlen. Aufgrund meines Re-Runs ist mir der Pilotfilm noch sehr präsent.

                  Ich habe den Pilotfilm immer eher schlecht in Erinnerung, aber jedes Mal wenn ich ihn sehe bin ich überrascht wie gut er schon ist und wie viele Elemente welche die Serie später ausmachten schon in Ansätzen vorhanden sind . Alleine die erste Szene mit Darla in der High School ist eine klasse Eröffnung der Serie und etabliert dadurch direkt, dass in der Serie mit klassischen Rollenverteilungen gebrochen wird.
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                    #24
                    An der zweiten Folge stört mich eine grundlegende Sache: Ich kann viele Reaktionen der Charaktere nicht nachvollziehen. Das zieht sich wirklich durch die gesamte Folge:

                    Willow und ihr Freund haben diese ganze Vampir-Sache meiner Meinung nach viel zu einfach hingenommen. Gut, größtenteils kann man das vermutlich als Pilotfilm-Krankheit verbuchen, da ja ganz offensichtlich Weichen für das dann bestehende Team gelegt werden mussten. Aber wenigstens etwas mehr Schock und etwas mehr Ungläubigkeit hätte dem ganzen doch gut gestanden.

                    Offensichtlich hat Buffy ihrer Mutter nie etwas über ihr Schicksal als Vampirjägerin erzählt. Gut, vielleicht will sie sie schützen, aber irgendwie hat mich das gestört. Die Wächter hätten sie doch schon informieren müssen, dass sie da eine ziemlich wichtige Tochter großzieht. Was die Wächter dabei versäumt haben, wird dann auch – selbst wenn die entsprechende Szene sehr humorvoll ist – ziemlich schnell deutlich, als Buffy wegen so etwas „Normalem“ wie einem Hausarrest beinahe zu spät zur Rettung der Welt kommt.

                    Buffy entscheidet sich zudem ziemlich schnell, Angel irgendwie zu respektieren. So, wie ich das gesehen habe, hat sie Giles nicht mal auf Angel angesprochen, sondern akzeptiert halt, dass da so ein „Besserwisser“ herumschwirrt. Auch hier ging es mir einfach etwas zu glatt mit der Integration dieser Figur in das Gesamtgefüge.

                    Ansonsten ist das ganze halt ein völlig normaler Pilotfilm: Es gibt eine erste Mission, es geht das erste Mal gegen den Oberschurken gegen das Feld und man darf gespannt sein, welchen Weg aus seinem Elend er sich spätestens für das Staffelfinale ausdenkt. Hinzu kommt noch die Szene, in der Willow Cordelia mit der DEL-Taste böse verar****.

                    Der Pilotfilm war insgesamt insofern nicht schlecht, als dass er mich überzeugt hat, der Serie eine Chance zu geben. Er war aber über alle Maßen höchst durchschnittlich.

                    3 Sterne

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                      #25
                      Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                      Willow und ihr Freund haben diese ganze Vampir-Sache meiner Meinung nach viel zu einfach hingenommen. Gut, größtenteils kann man das vermutlich als Pilotfilm-Krankheit verbuchen, da ja ganz offensichtlich Weichen für das dann bestehende Team gelegt werden mussten. Aber wenigstens etwas mehr Schock und etwas mehr Ungläubigkeit hätte dem ganzen doch gut gestanden.
                      Ich weiß nicht ob das im Pilotfilm schon vorkommt, aber es gibt da doch mehr als eine Szene wo sie diese Welt zurerst noch überfordert. Aber eine Dramaserie wo Figuren etwas über mehere Episoden verarbeiten müssen ist Buffy zu Beginn ausdrücklich nicht.

                      Offensichtlich hat Buffy ihrer Mutter nie etwas über ihr Schicksal als Vampirjägerin erzählt. Gut, vielleicht will sie sie schützen, aber irgendwie hat mich das gestört. Die Wächter hätten sie doch schon informieren müssen, dass sie da eine ziemlich wichtige Tochter großzieht. Was die Wächter dabei versäumt haben, wird dann auch – selbst wenn die entsprechende Szene sehr humorvoll ist – ziemlich schnell deutlich, als Buffy wegen so etwas „Normalem“ wie einem Hausarrest beinahe zu spät zur Rettung der Welt kommt.
                      Das Verhältnis Joyce/Buffy ist Teil des Humors der Serie und den metaphorischen Themen der Serie. Ohne Joyce oder die Probleme mit der Schule hätte Buffy praktisch kein normales Leben. Die Slayerin zu sein ist etwas was Buffy nicht mag, deshalb erzählt sie es auch nicht ihrer Mutter.

                      Buffy entscheidet sich zudem ziemlich schnell, Angel irgendwie zu respektieren. So, wie ich das gesehen habe, hat sie Giles nicht mal auf Angel angesprochen, sondern akzeptiert halt, dass da so ein „Besserwisser“ herumschwirrt. Auch hier ging es mir einfach etwas zu glatt mit der Integration dieser Figur in das Gesamtgefüge.
                      Buffy ist eben auch ein naiver Teenager und denkt nicht immer nach. Das ist Teil ihreres Charakters. Ich meine aber auch, dass sie ihm im Bronze von Angel erzählt bevor Willow mit dem Vampir abhaut.
                      "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
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                        #26
                        Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                        Ich weiß nicht ob das im Pilotfilm schon vorkommt, aber es gibt da doch mehr als eine Szene wo sie diese Welt zurerst noch überfordert. Aber eine Dramaserie wo Figuren etwas über mehere Episoden verarbeiten müssen ist Buffy zu Beginn ausdrücklich nicht.
                        Ja, es muss ja auch nicht immer alles über mehrere Folgen zerdehnt werden. Mir ging es eher um die Folge an sich. Es war so "Hm, okay... ziemlich unheimlich, ja... aber wir helfen gerne". Mir fehlte da einfach noch eine gewisse Ungläubigkeit. Vielleicht wird das aber noch später geklärt und die beiden waren schon immer etwas abergläubischer oder so.

                        Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                        Das Verhältnis Joyce/Buffy ist Teil des Humors der Serie und den metaphorischen Themen der Serie. Ohne Joyce oder die Probleme mit der Schule hätte Buffy praktisch kein normales Leben. Die Slayerin zu sein ist etwas was Buffy nicht mag, deshalb erzählt sie es auch nicht ihrer Mutter.
                        Wie gesagt: Dass Buffy es ihr nicht erzählt, kann ich ja noch einigermaßen einsehen (auch wenn ich es gleichermaßen eingesehen hätte, wenn sie mit einer Sache, vor der sie Angst hat, zu ihrer Mutter gekommen wäre). Aber mich hat hier eher das Verhalten der Wächter überrascht. Das wird vermutlich mit irgendwelchen Geheimhaltungsregeln wegerklärt, also ist es auch kein dauerhaftes Problem, sondern etwas, das man über kurz oder lang akzeptieren muss.

                        Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                        Buffy ist eben auch ein naiver Teenager und denkt nicht immer nach. Das ist Teil ihreres Charakters.
                        Na ja, wie Buffys Charakter tickt und welche Muster es da in ihrem Verhalten gibt, werde ich ja hoffentlich noch nach und nach beim Schauen bemerken. Vielleicht liegt es aber in diesem speziellen Punkt auch daran, dass die Schauspieler älter wirken als die Figuren vermutlich sind.

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                          #27
                          Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                          Ja, es muss ja auch nicht immer alles über mehrere Folgen zerdehnt werden. Mir ging es eher um die Folge an sich. Es war so "Hm, okay... ziemlich unheimlich, ja... aber wir helfen gerne". Mir fehlte da einfach noch eine gewisse Ungläubigkeit. Vielleicht wird das aber noch später geklärt und die beiden waren schon immer etwas abergläubischer oder so.
                          Aber es gab doch diese Szene in der Bibliothek wo Willow und Xander alles erklärt bekommen und vor allem Willow machte da jetzt nicht unbedingt auf "Vampires? Yay! Whatever? What´s for lunch?"

                          Xander ist zudem eher auf so einem Männlichkeitstrip und will sich vor Buffy nicht beweisen.

                          Giles: This world is older than any of you know. Contrary to popular mythology, it did not begin as a paradise. For untold eons demons walked the Earth. They made it their home, their... their Hell. But in time they lost their purchase on this reality. The way was made for mortal animals, for, for man. All that remains of the old ones are vestiges, certain magicks, certain creatures...
                          Buffy: And vampires.
                          Xander: Okay, this is where I have a problem. See, because we're talking about vampires. We're having a talk with vampires in it.
                          Willow: Isn't that what we saw last night?
                          Buffy: No. No, th-those weren't vampires, those were just guys in thundering need of a facial. Or maybe they had rabies. It could have been rabies. A-and that guy turning to dust? Just a trick of light. That's exactly what I said the first time I saw a vampire. Well, after I was done with the screaming part.
                          Willow: Oh, I, I need to sit down.
                          Buffy: You are sitting down.
                          Willow: Oh. Good for me.
                          Xander: So vampires are demons?
                          Giles: The books tell the last demon to leave this reality fed off a human, mixed their blood. He was a human form possessed, infected by the demon's soul. He bit another, and another, and so they walk the Earth, feeding... Killing some, mixing their blood with others to make more of their kind. Waiting for the animals to die out, and the old ones to return.

                          Giles: For as long as there have been vampires, there's been the Slayer. One girl in all the world, a Chosen One.
                          Buffy: He loves doing this part.
                          Giles: Alright. The Slayer hunts vampires, Buffy is a Slayer, don't tell anyone. Well, I think that's all the vampire information you need.
                          Xander: Except for one thing: how do you kill them?
                          Buffy: You don't, I do.
                          Xander: Well, Jesse's my...
                          Buffy: Jesse is my responsibility. I let him get taken.
                          Xander: That's not true.
                          Willow: If you hadn't shown up they would have taken us, too. Does anybody mind if I pass out?


                          Wie gesagt: Dass Buffy es ihr nicht erzählt, kann ich ja noch einigermaßen einsehen (auch wenn ich es gleichermaßen eingesehen hätte, wenn sie mit einer Sache, vor der sie Angst hat, zu ihrer Mutter gekommen wäre). Aber mich hat hier eher das Verhalten der Wächter überrascht. Das wird vermutlich mit irgendwelchen Geheimhaltungsregeln wegerklärt, also ist es auch kein dauerhaftes Problem, sondern etwas, das man über kurz oder lang akzeptieren muss.
                          Ich weiß gar nicht, ob das überhaupt irgendwo mal thematisiert wird. Die Wächter sind sowieso in ihrer eigenen Welt unterwegs. Für sie ist ein Slayer quasi nur eine Waffe welche sie kontrollieren müssen. Giles wiederum will Buffy auch eben den normalen Teil ihres Lebens ermöglichen.



                          Na ja, wie Buffys Charakter tickt und welche Muster es da in ihrem Verhalten gibt, werde ich ja hoffentlich noch nach und nach beim Schauen bemerken. Vielleicht liegt es aber in diesem speziellen Punkt auch daran, dass die Schauspieler älter wirken als die Figuren vermutlich sind.
                          Die Schauspieler sind auch deutlich älter als ihre Figuren sind. Sarah Michell Gellar war 20 als die Serie anfing. Alyson Hannigan 23 und Nicholas Brenden 26 und alle spielen 15/16-Jährige.
                          "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
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                            #28
                            Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                            Aber es gab doch diese Szene in der Bibliothek wo Willow und Xander alles erklärt bekommen und vor allem Willow machte da jetzt nicht unbedingt auf "Vampires? Yay! Whatever? What´s for lunch?"

                            Xander ist zudem eher auf so einem Männlichkeitstrip und will sich vor Buffy nicht beweisen.
                            Sagen wir es einfach mal so: Ich hätte nicht geschrieben, dass es mich nicht überzeugt hat, wenn es mich überzeugt hätte. Damit ist der Keks ja eigentlich ziemlich schnell gegessen, wenn man sich das mal so überlegt.
                            Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                            Ich weiß gar nicht, ob das überhaupt irgendwo mal thematisiert wird.
                            Dann ist das eben ein Versäumnis, wenn man mich fragt.

                            Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                            Die Schauspieler sind auch deutlich älter als ihre Figuren sind. Sarah Michell Gellar war 20 als die Serie anfing. Alyson Hannigan 23 und Nicholas Brenden 26 und alle spielen 15/16-Jährige.
                            Ja, das habe ich auch schon nachrecherchiert.

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                              #29
                              Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                              Sagen wir es einfach mal so: Ich hätte nicht geschrieben, dass es mich nicht überzeugt hat, wenn es mich überzeugt hätte. Damit ist der Keks ja eigentlich ziemlich schnell gegessen, wenn man sich das mal so überlegt.
                              Sagen wir es mal so: Es hört sich bei dir so an, als ob diesbezüglich so gut wie gar nichts vorhanden gewesen wäre und das ist in der Episode defintiv nicht der Fall. Daher wirkt das auf mich, als ob du es entweder einfach nicht mitbekommen oder wieder verdrängt hast. Daher weise ich dann auch darauf hin. Wenn dem nicht so ist, dann ist es ja gut, ich will nur sicher gehen, dass die Sachen bewusst sind.

                              Dann ist das eben ein Versäumnis, wenn man mich fragt.
                              Nö, aber schau erstmal die Serie und schau dir an wie die Wächter denn tatsächlich so drauf sind. Giles ist da nicht wirklich repräsentativ.
                              "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
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                                #30
                                Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                                Sagen wir es mal so: Es hört sich bei dir so an, als ob diesbezüglich so gut wie gar nichts vorhanden gewesen wäre und das ist in der Episode defintiv nicht der Fall. Daher wirkt das auf mich, als ob du es entweder einfach nicht mitbekommen oder wieder verdrängt hast. Daher weise ich dann auch darauf hin. Wenn dem nicht so ist, dann ist es ja gut, ich will nur sicher gehen, dass die Sachen bewusst sind.
                                Gut, es mag sein, dass ich beim Bewerten rhetorisch etwas übertrieben habe, und ja, ich weiß, keine Beschreibung kommt der Szene näher als die Szene selbst, aber in diesem Punkt gilt halt: Ich habe die Szene gesehen und nein, mich überzeugte das Ausmaß, in dem bestimmte Dinge in ihr abgehandelt wurden, einfach nicht. Es hätte, um mich zu überzeugen, doch etwas mehr kommen müssen. In der Bewertung ist also das, was vorhanden war, nicht viel mehr wert als ob so gut wie gar nichts vorhanden gewesen wäre. Aber dass wir hier über Bewertungen sprechen, ist sowieso eine Eigenheit von Bewertungsthreads, die bei Diskussionen fördert, dass man ziemlich schnell aneinander vorbei spricht.

                                Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                                Nö, aber schau erstmal die Serie und schau dir an wie die Wächter denn tatsächlich so drauf sind. Giles ist da nicht wirklich repräsentativ.
                                Gut, ich dachte halt, dass neue Erstseherreviews ganz erfrischend wären. Ich kann aber natürlich auch erstmal die Serie soweit schauen, wie ich lustig bin und belasse es dann dabei. Denn zur Zeit kann ich meine Reviews nur auf Basis dessen, was ich gesehen habe, schreiben. Dass später Dinge, die mich jetzt stören, unwichtig werden oder (im besten Falle) sogar ihren Sinn erhalten, räume ich als Möglichkeit natürlich immer ein. In diesem Sinne wird halt aus "Schau erstmal die Serie" ziemlich schnell die Bitte, meine Erstsehereindrücke hier nicht reinzuschreiben.

                                Das einzige, was mich von diesem Standpunkt aus dann interessieren würde - weil das in diesem Sinne dann tatsächlich mein einziges Versäumnis wäre - ist: Ich denke mal, dass im Kinofilm auch schon einmal ein Wächter zu sehen war. Wie war der denn drauf?
                                Zuletzt geändert von garakvsneelix; 16.02.2014, 18:21.

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