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Chaos im Netz (Ralph Breaks the Internet)

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    Chaos im Netz (Ralph Breaks the Internet)

    Um ein Autolenkrad für die Rettung von Vanellopes Spiel zu bekommen, wagen sie und Ralph sich ins Internet.
    Seit ein paar Wochen ist nun auch der zweite Teil von "Ralph Reichts", welcher für den Oscar als Bester Animationsfilm nominiert wurde, bei uns im Kino. Hab ihn mir jetzt gestern angesehen.

    Einfach klasse fand ich die Szenen mit Vanellope auf der Disney Seite. C3PO, Sturmtruppen, Iron Man, Groot, I-A und vor allem sämtliche Disney-Prinzessinnen (großteils mit Original-Sprecher) waren, wie der Trailer bereits versprochen hat, völlig genial. Schade, dass das ganze vielleicht 10 Minuten einnimmt (plus die Prinzessinnen, die Ralph am Ende retten). Hätte ne klasse Selbstparodie werden können. Auch zeigt die Prinzessinnen-Szene mit Vanellopes Lenkrad-Lied, dass sie eben keine klassische Disney-Prinzessin ist.

    Die Szenen im Internet selbst (mit Google, E-Bay und vor allem den "Bienen"-Videos ) waren ebenfalls stark, allerdings für Kinder wohl kaum zu verstehen. Mein 6jähriger Bruder hat da natürlich kaum verstanden um was es da geht und wo der Witz ist. Ein ähnliches Problem hatte ja der Emoji-Film, wenn auch, dass es diesmal wenigstens für Erwachsene zumindest witzig war. Einzig das Onlinie-Autorennen-Spiel, wo Vanellope ihre neue Zukunft findet, hat mir weniger gefallen, spiele allerdings solche Spiele auch nicht.

    Die Handlung rund um Freundschaft und Freunde loslassen können war natürlich wieder klassische "Disney-Erziehung". Ralph tat mir hier aber echt leid.

    Interessant, dass es diesmal, außer dem Virus zum Schluss, keinen klassischen Schurken gibt. Macht aber nichts, die Jagd nach dem Lenkrad etc war auch so spannend.

    Alles in allem finde ich den Film etwa gleich gut wie Teil 1 (sprich besser als "Rapunzel", schwächer als "Zoomania", etwa auf einer Stufe mit "Frozen" und "Vaijana"). Eine größere Konzentration auf die Disney-Selbst-Parodie alles "Lego Movie" hätte ein Klassiker werden können. So

    4,5 Sterne!
    6
    ****** - einer der besten Filme aller Zeiten
    16,67%
    1
    ***** - sehr guter Film, hat alles was einen Blockbuster ausmacht
    33,33%
    2
    **** - guter Film mit unterhaltsamer Story
    0%
    0
    *** - komplett durchschnittlicher Film
    33,33%
    2
    ** - realtiv schwacher Film, nicht weiter erwähnenswert
    16,67%
    1
    * - einer der schlechtesten Filme aller Zeiten
    0%
    0

    #2
    Ja, das der Film für Kinder eigentlich nicht so geeignet ist, aufgrund der Internetthematik, war fast absehbar. Bei meinem Besuch hab ich auch mitbekommen, wie diverse Kids ihre Eltern fragten, was die da meinen oder was gerade passiert. Auch wenn der Film für Kinder freigegeben ist, ist die eigentliche Zielgruppe wohl eher ab 12 aufwärts, mehr mit Fokus auf (junge) Erwachsene und alle, welche die Retrozeit noch live erlebt haben ^.^ Die haben sich nämlich auch bei uns im Saal am besten amüsiert *g*

    Besonders schön fand ich auch, das die Szene mit Merida unverändert drin geblieben ist, obwohl da ja diverse aufgeschrien haben, das man sowas nicht machen könne und blablubb.
    Vanellopes Disneysong war ebenfalls klasse gewesen, endlich mal was anderes als die üblichen Songs

    Super Film
    Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

    Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

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      #3
      Schon Teil 1 war für mich eher meh, aufgrund der positiven Kritiken haben wir uns "Chaos im Netz" angeschaut. Meine Freundin fand ihn gut, ich dagegen kann nur sagen, dass die beiden Szenen mit den Prinzessinnen sowie die Figur Shank den Film für mich retteten. Die Moral war zu dick mit dem Holzhammer verteilt und machte den Film viel zu lang. Für mich hätte nach dem Kauf des Lenkrads Schluss sein dürfen. Die Kinder im Kino haben kaum einmal gelacht und ich bezweifle, dass 10jährige die Ironie der Prinzessinnen und den Sinn von Vanellopes Song verstanden haben. Alles in allem reicht es, den Film im TV zu schauen. Daumen runter ...
      Heaven is where the police are British, the chefs are Italian, the mechanics German, the lovers French and it all is organized by the Swiss.
      Hell is where the police are German, the chefs are British, the mechanics french and the lovers are Swiss and it all is organized by the Italians.

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        #4
        Teil 1 fand ich okay. Hatte gewissen Nostalgiecharme. Teil 2 aber find ich ziemlich schlecht. Weder der Einstieg ins Internet ist irgendwie spannend oder erinnerungswürdig, noch das internet selbst irgendwie interessant gestaltet. Dieser kühle Futurismuskram ist da irgendwie fehl am Platz. Ganz schlimm fand ich dort aber diese permanente Werbeplatziererei. Natürlich sind die üblichen Verdächtigen prominent in Szene gesetzt. Achja, die US-Prominenz natürlich. Dass das internet mehr ist als der US-Markt ist mal wieder einseitge Widerspiegelung. Erst recht den ganzen Disney-Kram fand ich sowas von deplatziert … Was bitte haben die Disney-Prinzessinen mit dem internet zu tun? Diese Eigenwerbung Disneys ist völlig unnötig! Auch die Hauptcharaktere fand ich diesmal total seltsam inszeniert. Zwar ganz nett, dass die kleine ihr Spiel zu retten versucht, aber dieser ganze racing-Kram mit den dreckigen Autos da sieht so daneben aus … Auch Ralphs Seite war echt banane. Ja klar, er wird Kurzvideo-Star, natürlich … Sicherlich, es ist ein Kinderfilm, aber selbst dafür funktioniert er nur mäßig, weil die kids sicherlich viel nicht verstehen werden. Zudem ist das internet eben völlig anders. Alles einfach irgendwie wie ein Luftballon ohne Luft … Kennt jemand den Animationsfilm „summer wars“? Da geht es auch im Vernetzung, aber der ist um einige Welten besser gemacht!

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          #5
          Zitat von cowboy bebop Beitrag anzeigen
          … Kennt jemand den Animationsfilm „summer wars“? Da geht es auch im Vernetzung, aber der ist um einige Welten besser gemacht!
          Kenne ich und fand diesen auch recht gut. Wobei der Vergleich mit "Ralph Breaks the Internet" IMO recht schwierig ist, da "Summer Wars" weit weniger auf das kommerzielle Internet eingeht, wovon "Ralph Breaks the Internet" ne Parodie ist.

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            #6
            Oz, also „das internet“ aus „summer wars“ ist aber auch eine Parodie. Bei „summer wars“ steht zwar eher das Duell im Spiel im Vordergrund und mindestens die Hälfte des Filmesspielt außerhalb des Netzes (weswegen ich den Film auch grundlegend besser empfinde), aber grundlegend was die virtuelle Darstellung angeht nehmen sich beide nicht viel. Ein Unterschied ist eben, dass Ralph zu nem Videostar wird, was bei „summer wars“ nicht so das Theman ist. Recht schwierig finde ich sind beide auch nicht zu vergleichen, sondern relativv gut sogar, thematisch sind sie ja in Kernteilgebieten gleich. Ralph 2 wäre eher schwierig mit sagen wir „lion king“ zu vergleichen oder gar „blade runner“.

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              #7
              Fand ihn insgesamt sehr witzig und hat mir gut gefallen, er hätte nur vielleicht einen Ticken kürzer sein können.

              Für Kinder ist der Film jedenfalls nichts, da diese mit den Gags teilweise nichts anfangen können oder die Figuren gar nicht kennen. ( Zangief oder Chun Li z.B. )

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                #8
                Ich habe ihn mir auch gestern angesehen und mir hat er ziemlich gut gefallen.
                Da ich mit einer Freundin schon relativ früh ins Kino bin (ca. 17:30), waren doch relativ viele Kinder und wie hier bereits angemerkt, haben die natürlich die vielen Anspielungen nicht verstanden. Aber hier kommt es ja oft zum "Missverständnis": Animationsfilm=Kinderfilm... Ich bilde mir ein, sowas ähnliches bei "Ab durch die Hecke" oder so erlebt zu haben, aber das ist schon zu lange her.
                Wie auch immer, ich fand ihn sehr gut. Was beim Film eventuell besser "versteckt" war, ist die Gender-Thematik, die sich momentan durch alle Filme ziehen. Bei einigen fällts mehr auf, bei anderen weniger. Mir fällt da Star Wars 8 ein (bzw. die neue/aktuelle Trilogie als Gesamtes), wo ja die Wogen ziemlich hoch gehen deswegen.
                Bei diesem Animationsfilm ist es unverfänglicher und man merkt es eigentlich nur dann, wenn man sich mit der Thematik an sich entweder beschäftigt oder eben davon weiss. Jedenfalls ist die Hauptaussage schon, dass ein Mann die Entwicklung der Frau bzw. des Mädchens behindert oder sie nur wegen ihm, Ralph, auf Weiterentwicklung verzichtet und sie überlegen muss, wofür sie sich entscheidet; letztendlich dann doch für sich selber (diese egoistische Emanze aber auch ). Auf die Spitze wird es mit den ganzen Prinzessinen getrieben
                Aber ja, unverfänglicher gehts um die Freundschaft
                Ich muss mal schauen, was die Kritiken bei The Incredibles 2 sagen, weil es ja auch um die Emanzipation der Frau geht, während der Mann eben...mal Hausmann ist/wird

                Ob ich ihn jetzt besser als Teil 1 finde, kann ich nicht sagen, weil ich mich an den ersten im Grunde nicht mehr erinnern kann. Muss ich mir bald mal wieder anschauen. Aber Teil 2 bekommt von mir auch 4-4,5*

                ps: witzig fand ich, dass trotz der aktuellen Thematik "Internet", der Zockladenbesitzer ein (ur)altes Macmodell benutzt, um ins Netz einzusteigen
                Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
                Willkommen in der DDR - Demokratischen Diktatur der Reichen

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                  #9
                  Also Teil 1 hat mir besser gefallen. Das hier war so 3 bis 3,5.

                  Die Geschichte wird hier weitererzählt und die beiden kommen zu dem Schluss, dass man auch getrennt Freunde sein kann. Eigentlich ein gutes Thema, aber etwas schwach erzählt. Der Film lebt hingegen von den ganzen Internetanspielungen, die sehr gut umgesetzt sind. Am besten waren die Disney Prinzessinnen. Man vergisst gerne, dass die alle sehr gut auf sich selbst aufpassen können. Der Witz mit Merida, die im Original mit starkem schottischen Akzent spricht, geht hier leider unter.

                  War ganz lustig, aber nichts besonderes.

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